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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte


Seite 1 von 38
Neuester Beitrag: 24.10.17 00:38
Eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 930
Neuester Beitrag: 24.10.17 00:38 von: Nurmalso Leser gesamt: 70.135
Forum: Talk   Leser heute: 143
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9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    #1
18
01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
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904 Postings ausgeblendet.
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653 Postings, 503 Tage MammonslaveBundestagswahl

 
  
    #906
2
21.09.17 18:53
@Lumpensammler

ist zwar Threadfremd aber egal. Deine Einschätzung teile ich, bei deiner Prognose halte ich mal dagegen:

CDU:      38
SPD:      20
AFD:      12
LINKE:     9
FDP:        9
GRÜNE:  6
andere:    6

Ob es für Schwarz/ Gelb reicht werden die Nachkommastellen entscheiden. Wird ganz knapp.
 

12 Postings, 33 Tage Dr. Schiwagoich mag den Kapitalismus

 
  
    #907
22.09.17 11:06

9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerVerzockt

 
  
    #908
24.09.17 23:07
Die Grünen haben es mit ihrer Panikpropaganda rund ums böse Klima und das noch viel bösere Auto geschafft. Sei's drum. Vielleicht beim nächsten Mal.

Ansonsten nicht viel Neues. Jeder, bis auf der beleidigte Schulz hat alles richtig gemacht. Mit Jamaika haben sich anscheinend alle schon arrangiert. Ob's viel ändern wird, ist unwahrscheinlich. Homöopathische Regierungskompromisse treffen auf erbitterte Opposition einer linken Armada in Zwangsehe mit dem rechten Mob.  

Wann gibt's Neuwahlen?

 
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerGrönlandeis

 
  
    #909
2
27.09.17 00:36
Die Massenbilanz des Grönlandeises macht da weiter, wo sie letzte Saison aufgehört hat. Sie wächst.

Zu allem Unheil droht für den Winter auch noch eine La Nina. Das verheißt nichts Gutes für die Temperaturen, die Klimaritter, die Gaja-Sekte und unsere neue Regierung (:-))

Quellen:
https://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/...eet-surface-mass-budget/
http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/...olution-status-fcsts-web.pdf  
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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greenland-la-nina.jpg
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9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerNochmal zurück zur Politik

 
  
    #910
1
27.09.17 21:51
Der bisher praktizierte Politkompromiss über so gut wie alle Parteien hinweg war geprägt von originär femininen Dogmen der Umweltkonservation, Gerechtigkeit, Austerität, offener Gesellschaft,  und EU-Treue. Jedes dieser Dogmen hat Schattenseiten, die, wie bei Dogmen üblich, in der Politik überwiegend ausgeblendet wurden. Allen diesen Dogmen gemein ist, dass sie einen starken Staat erfordern, um sie politische Wirklichkeit werden zu lassen. Die individuelle Freiheit bzw. Privatwirtschaft bleibt da zwangsläufig auf der Strecke. Auf dieser Basis wundert die Fixierung auf Konservation und Austeritätspolitik umso mehr, denn ein starker Staat mit hohen Abgaben und wenig Investitionen zwingt die Wirtschaft im Schulterschluss mit Umweltregulierung und Umverteilung in eine Abwärtsspirale. Fortschrittsverweigerung und Denkverbote münden automatisch in eine Systemkrise. Um das zu vermeiden, wird eine grüne Revolution als staatliches Investitionsprogramm verordnet und mit der EU als Handlanger regulatorisch appliziert. So sickern die meisten unserer Gesetze über die EU zu uns herein, ohne dass wir über den Prozess ausreichend informiert wären, geschweige denn ihn über Wahlen beeinflussen können. Wer weiß z.B., dass die EU beschlossen hat, dass die privaten Pensionsfonds, die die Betriebsrenten verwalten, mindestens 10% in die Nachhaltigen investieren müssen!?

Diese in sich unschlüssige Planwirtschaft kommt mit der stockenden Energiewende und der Gängelung der Autoindustrie zusehends ins Schlingern. Nimmt man diesem System den Klimawandel, z.B. durch die Erkenntnis, dass er weder schlimm, noch großartig von uns zu beeinflussen ist, fällt es antriebslos in sich zusammen. Auf diese Implosion steuern wir zu, sobald das Quecksilber mal wieder gen Süden zieht. Bezeichnend genug, wenn Politik vom Wetter abhängt.

Der breite Konsens in dieser planwirtschaftlichen Blase hat abweichende Ansichten als politisch nicht korrekt definiert. Die zunehmend identitäre Diskreditierung Andersdenkender geht aber weit über die Einordnung als political correctness hinaus. Man ist da schon bei unausgesprochenen Denkverboten, Abtrünnige sind automatisch Ketzer. Die faktisch betrachtet vollkommen sinnlose Klimaeinigung in Paris traut sich z.B. keiner offen zu kritisieren, ohne gleich die rechte Keule am Hinterkopf zu spüren. Dass diese sektenartig vorgetragene Pippi-Langstrumpf-Politik ein Ende findet, war absehbar. Leider ist noch keine annehmbare Alternative am Horizont, so dass das völkisch-regressive Element die scheunentorgroße Lücke erfolgreich kapern konnte, ja sogar musste. Denn durch die Gesinnungsabschottung war der Zutritt gemäßigten Kräften ja versperrt. Ich teile deshalb die Kurzanalyse des Novo Beitrags "Technokratendämmerung", wenngleich diese zu kurz greift.

https://www.novo-argumente.com/artikel/technokratendaemmerung
 
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

11410 Postings, 4085 Tage NurmalsoGrönlandeis wächst

 
  
    #911
27.09.17 23:52
Oh Gott, der schlimme Klimawandel!
https://.../03/03/groenlandeis-mit-rekordwachstum-drei-monate-voraus/

Und auch hier:
https://...mals-in-diesem-jahrhundert-gewachsen-experten-ueberrascht/

 

9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerChristian Lindner zur Energiewende

 
  
    #912
1
30.09.17 14:51
Das Planungsbüro der DDR hätte die Energiewende nicht schlechter konzipieren können: Deutschland hat mit Italien die höchsten Industriestrompreise in der EU – Arbeitsplätze und Investitionen werden zunehmend ins Ausland verlagert. Konventionelle Kraftwerke können nicht mehr rentabel betrieben werden, Stromanbieter ziehen sich vom Markt zurück. Kohle- und Gaskraftwerke sollen dann staatliche Zuschüssen erhalten. Statt auf Wirksamkeit, bezahlbare Preise und Versorgungssicherheit zu achten, orientiert sich Deutschland einseitig und geradezu religiös überhöht auf den Klimaschutz.

http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/...tml?mobile=false
 
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

23980 Postings, 6015 Tage Tony Ford#912 mal genauer nachgeschaut ...

 
  
    #913
01.10.17 09:37
Deutschland hatte bereits VOR Beginn der Energiewende schon die höchsten Strompreise.
Betrachtet man den relativen Anstieg der Strompreise, so befindet sich Deutschland im guten Mittel innerhalb Europas.

Denn zwar ist die steuerliche Last bedingt EEG sowie anderen Steuern deutlich gestiegen, gleichzeitig sind jedoch die Beschaffskosten, d.h. der Erzeugerpreis von Strom stagniert, teils gar gefallen.
In anderen Ländern ohne vergleichbare Energiewende sind hingegen die Steuern nicht weiter gestiegen oder wurden teils gar gesenkt, dafür jedoch umso mehr die Erzeugerpreise.

Betrachtet man allein die Erzeugerpreise von Strom, so liegt Dtl. bereits Heute im Mittel aller europäischen Staaten.

Es gibt daher de facto keinen Sonderweg und daraus resultierenden Sondereffekt welcher den Strom in Dtl. besonders teuer gemacht hat. Der Strom in Dtl. war schon immer vergleichsweise teuer, so wie auch manch andere Lebenshaltungskosten in Dtl. teuer sind.

Ebenfalls ein Mythos ist, dass Unternehmen aus Dtl. abwandern. Dazu muss man nicht mal zu tief ins Detail gehen, dazu genügt es wenn man sich die ökonomischen Kennzahlen anschaut.
Industriestrom ist generell für Großabnehmer nicht wirklich teurer als in anderen europäischen Staaten.

Natürlich gibt es Branchen wie die Metallurgie, bei denen jeder Cent große Wirkung erzielt.
Doch ich sehe hierbei kein Problem, denn als damals die Textilindustrie nahezu komplett abgewandert ist, hat dies für Dtl. keine negativen Auswirkungen gehabt.

Wenn man schon europäisch denkt wie Lindner dies propagiert, so sollte man auch damit leben können, dass Industrie ins europäische Ausland abwandern darf. Schließlich gilt es nach dessen Worten, das Ganze zu betrachten.

Ein weiteres Mythos ist, dass es keine offenen Strommärkte gibt. Natürlich findet bereits Heute ein Handel mit Polen, Tschechien, Frankreich, usw. statt, Tendenz steigend.
Doch es ist illusorisch zu glauben, man könne den Strom billig aus z.B. Norwegen beziehen. Dies mag vielleicht in wenigen Einzelfällen funktionieren, doch dafür sind die Netze nicht ansatzweise ausgelegt. Man ist in Dtl. ja bereits froh wenn man den Strom von Nord nach Süd bekommen würde.

Schlusswort:
Lieber Herr Lindner, grüße deine Leute von RWE, e.on & Co. recht herzlich und pass auf, dass du nicht zu tief in dessen Ärsche kriechst.  

23980 Postings, 6015 Tage Tony FordStichwort freier Markt ...

 
  
    #914
01.10.17 12:40
so wie es die FDP und Herr Lindner ja gern hätte.
Vielleicht sollte er erstmal bei den fetten Rabatten für die Industrie anfangen?

Interessant finde ich, dass gerademal 42% des EEG überhaupt an die erneuerbaren Energien ausgezahlt werden. Den Rest kassiert die Industrie in Form von Rabatten sowie geht fast ein 1/4 des EEG auf Kosten des günstigen Börsenstrompreisen.

https://1-stromvergleich.com/strom-report/...senpreis-industrierabatt


 

23980 Postings, 6015 Tage Tony FordDie EEG Vergütungssätze ...

 
  
    #915
01.10.17 12:59
liegen bereits Heute auf keinem sonderlich hohem Niveau mehr.

U.a. PV unterhalb von 12cent
Wind unterhalb von 8cent

Beides mit deutlich fallender Tendenz

D.h. der Anreiz zum Eigenverbrauch wie Lindner dies gern hätte, ist bereits Realität und die Förderung von Windenergie faktisch kaum noch spürbar, weil die Vergütung nur noch unwesentlich über den üblichen Erzeugerpreisen liegt.  

9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerDie Kehrseite von Tonys Medaille

 
  
    #916
2
01.10.17 23:21
1. Strompreise Industrie
Wie du im Bild erkennen kannst, befindet sich D keineswegs im Mittelfeld bei den Strompreissteigerungen. Ich würde mal sagen, wir sind Spitze, sowohl vom Absolutbetrag her als auch von den Steigerungen.Ob das nun von den Steuern alleine kommt, musst du noch beweisen. Ich sehe nur, wir sind Spitze. Und das gilt auch für die Verbraucherpreise, wo wir zusammen mit Dänemark in Europa und Südaustralien weltweit die Spitze halten. Komischerwiese sind das die Staaten, die am weitesten mit der Energiewende vorgeprecht sind. Nach deiner Logik, hätte die ganze Welt die Steuern gesenkt und gerade die 3 hätten sie erhöht. Wie plausibel ist das? Dagegen spricht auch, dass sich gerade in Südaustralien der Strompreis verdreifacht hat, nachdem man dort auf den erbeuerbaren Zug aufgesprungen ist. Und das alles wohlgemerkt ohne Speichertechnologie, die jede Energiewende kostenmäßig ad absurdum führt. Keines dieser 3 Länder hat nennenswerte Stromspeicher, in allen 3 Ländern ernähren sich die Erneurbaren von der konventionellen Basis im Land oder dem Überflussstrom benachbarter Länder (Dänemark von Norwegen und Schweden). Würde man Äpfel mit Äpfel vergleichen, läge der Strompreis von Wind bei 75 statt bei 10 cent.

2. Industrieabwanderung
Keine Ahnung, ob das schon so ist. Auf jeden Fall ist es kein Argument, hierzubleiben. Ich frage mich auch, auf was man im nachhaltigen Lager alles verzichten will. Metallerzeugung - brauchen wir nicht, Autobau - brauchen wir nicht, Kernkraft - nein, danke, Gentechnologie - auf gar keinen Fall, und wenn wir schon dabei sind - Industrie kann uns auch gestohlen bleiben. Was dürfen wir denn noch? Wer soll die große Weltenrettung mit welchem Geld finanzieren, wenn nichts mehr gemacht werden darf? Glaubst du allen Ernstes, dass du mit ein paar Windrädern 80 Millionen ernähren kannst?

3. EEG - Strompreise
Das Viertel der Umlage, das nach deiner Aussage auf das Konto der fallenden Strompreise geht, kommt von nichts anderem als von den Erneuerbaren. Wenn der Wind richtig weht, schlagen die Überkapazitäten gnadenlos zu und der Strom muss für umme an der Börde vertickt werden. Nicht selten zahlen wir den Skandinaviern und Schweizern sogar noch Geld, dass sie sich mit unserem Überschusstrom die Pumpspeicher füllen. Es ist sogar noch schlimmer. Denn nicht nur die gesamte EEG Umlage, sondern auch ein Teil des Netzentgeltes geht aufs Konto der Eneuerbaren. Denn nur durch die Erneuerbaren wird das System unstabil und Blindkapazitäten, Leitungsverluste etc. müssen finanziert werden oder man weicht ins Ausland aus und verursacht dort Engpässe im Netz. Dazu kommt, dass die konventionellen Kraftwerke deutlich ineffizienter betrieben werden müssen, um ihre Standbyfunktion für die Erneuerbaren bereitzustellen. D.h. deren Verluste gehen aufs erneuerbare Konto, tauchen aber in keiner Rechnung auf, außer in den Bilanzen der bösen Betreiber.

4. Die Vergütungssätze
mögen so niedrig liegen. Sie sollten aber eigentlich negativ sein, bei dem was die Erneuerbaren verursachen. Aber selbst bei diesen exorbitant hohen Vergütungen für eine parasitäre, nicht frei verfügbare Energie machen die Windparks keinen Gewinn. Die krebsen mittlerweile an der schwarzen Null rum. Die Verbraucher, die da Geld reingesteckt haben, werden ihr blaues Wunder noch erleben. Ebenso die Energieerzeuger. Schau dir mal deren Bilanzen an.  
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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653 Postings, 503 Tage MammonslaveZu den Vergütungssätzen..

 
  
    #917
1
02.10.17 21:24
..der sogenannten Einspeisevergütung sollte man auch erwähnen, daß diese in gleichbleibender Höhe für insgesamt 20 Jahre gezahlt wird. Aktuell sind diese Sätze für Neuanlagen zwar schon erheblich gesunken, aber für die älteren Anlagen zahlen wir noch viele Jahre absurd hohe Summen.

Zum 01.01.2021 läuft die Einspeisevergütung für alle Anlagen die im Jahr 2000 bzw. vor dem Jahr 2000 errichtet wurden aus. Deren Betrieb ist mit diesem Stichtag nicht mehr wirtschaftlich. Es droht die sofortige Stilllegung.
Es sei denn, die Politik lässt sich bis dahin etwas einfallen, wie man diesen alten Schrott weiter subventionieren kann. Ich denke dank der nun drohenden Regierungsbeteiligung der Grünen als Mitglied der Schwampel bzw. Jamaikakoalition wird man sich da schon etwas einfallen lassen.  

9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerIch mach mir die Welt, wie sie mir nicht gefällt

 
  
    #918
02.10.17 22:21

Der Spiegel Kolumnist schreibt sich die Finger wund, um Trump klein und den Kilmawandel groß zu reden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/donald-trump-und-die-afd-ziele-die-den-migrationsdruck-erhoehen-werden-a-1170595.html


1. Faktisch

Behauptung 1: "Die nachhaltigste Lüge all jener, die sich mit dem menschengemachten Klimawandel lieber nicht auseinandersetzen wollen, lautet: Das ist doch alles viel zu teuer. ... Das ist nicht nur unwahr - das Gegenteil ist richtig."

Als Beweis wird eine aktuelle Studie des "Universal Ecological Fund" ins Feld geführt, die berechnet hat, dass die Naturkatastrophen des kommenden Jahzehnts die USA die Hälfte des Wachstums ksoten werden. Als Untermauerung kommt das Güteiegel des Autors gleich mit dazu. Das wären ja keine Hobbylobbyisten, sondern Fachleute wie der ehemalige IPCC Vorsitzende. Da hat er recht, das sind keine Hobbylobbyiste, sondern professionelle Lobbyisten.

Dumm nur, dass die Naturkatastrophen trotz des schon zu 50% vollzogenen Klimawandels immer noch ausgeblieben sind, siehe Grafik. Das bestätigt übrigens auch in seinem wissenschaftlichen Bericht. Ich sehe da nur eine fallende Tendenz trotz steigenden Konsums von fossilen Brennstoffen. Wer bzgl. der Zukunft anderes behauptet, muss schon besseres auffahren als einen Persilchein für Lobbyisten.


Behauptung 2: "Die Kosten, um die es in dem Bericht primär geht, sind sehr direkte: Allein die Hurrikane Harvey, Irma und Maria und 76 Waldbrände in westlichen US-Staaten diesen Sommer haben demnach insgesamt Schäden von mindestens 300 Milliarden Dollar verursacht. Sie seien damit in Kombination die teuersten Wetterereignisse in der Geschichte der USA, so die Autoren."

Das ist so platt, dass es schon fast peinlich ist, allerdings nicht für den faktenresistenten Autor. Zu den Hurrikanen habe ich oben schon genug gepostet. Sie hängen weder logisch noch tatsächlich in Zahlen von unseren Emissionen ab.


Behauptung 3: "Je heißer, desto mehr Gewalt ... und desto weniger Ernteertrag und desto weniger Arbeitsleistung"

Das sind nichts als Vorurteile auf der Basis des letzten Jahrhunderts. Und noch nicht einmal da stimmen sie. Trotz steigender Temperaturen hatte man auch steigenden Maisertrag (siehe hier: http://crops.missouri.edu/audit/images/CornYields_MO.jpg). Und das würde auch so weitergehen, wenn man der Gentechnologie mal Platz machen würde. Das Argument mit abnehmender Arbeitsleistung bei steigender Temperatur widerlegt der Autor dankbarerweise selbst, abgesehen davon, dass es nicht ganz vorurteilsfrei ist, und dass ein wärmerer Winter das wieder ausgleichen sollte. Aber auf das Thema der Gewalt möchte ich noch einmal näher eingehen. Als wäre Gewalt historisch immer mit den Temperaturen verknüpft. Vor 7-800 Jahren war es sicher umgekehrt. Hochkulturen in Nordafrika und die dunklen Zeiten in Nordeuropa. Insgesamt scheint die Kultur-Temperaturrelation im Holozän eher umgekehrt zu sein, als der Autor und halbseidene Klimastudien behaupten. Letztere beruhen auf Untersuchungen von Gewalt und Temperaturen der letzten Jahrzehnte. Als müsste es deshalb auch in alle Zukunft so sein. Auf die Idee, dass statistisch eine Aussage nur zulässig ist, wenn versteckte andere Ursachen ausgeschlossen sind, kommt aber keiner. So hängt Gewalt an sich zunächst einmal von wirtschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten ab. Und da sieht es wie gesagt historisch ganz anders aus, als behauptet wird. Siehe auch hier: http://www.ariva.de/forum/die-klimaritter-eine-antikapitalistische-revolte-537172?page=2 .Wenn die Maßzahl Tote sind, dann ist der technische Fortschritt sicher ein Faktor, der Ergebnisse vollkommen auf den Kopf stellen kann. Das ist für mich abenteuerlicher Nonsense.

Behauptung 4: Die Klimaflüchtlinge und Ungleichheit. Auch wenn es noch so oft behauptet wird, ich sehe nur Leute, die vor grausamen politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen flüchten. Klimaflüchtlinge sind ein schönes ideologisches Märchen, vor allem der Neocons, die damit deren verheerende, destabilisierende Außenpolitik zukitten wollen. Wo sind sie denn, die ganzen Klimaflüchtlinge? Wir haben ja bald Halbzeit für das 2 Gradziel. Auch beim Thema Ungleichheit gilt: Wo ist der logische Zusammenhang? Wo die Korrelation? Wie gemessen? Nichts als verkorkste Annahmen von Wissenschaftlern mit einer politischen Agenda im Hinterkopf, um last but not least mit wissenschaftlichem Siegel versehen von den Galubensbrüdern in den Schreibstuben als Wahrheit verbreitet zu werden.

Noch ein Wort zum Duktus des Artikels. Erstens werden fast ausnahmslos Behauptungen über zukünftige Entwicklungen in den Raum gestellt, die, weil die Zukunft das so mit sich bringt, nicht belegt werden können. Deshalb werden Instanzen definiert, die der Autor (und damit gefälligst auch der Leser) für glaubhaft hält. Das sind dann entweder ein EX-IPCC Chef, dem die Neutralität in dieser Frage sicher aus der Nase tropft und die „Nichtregierungsorganisationen“, bei denen in Sachen Neutralität ganz sicher alle Köperöffnungen geflutet sind. Diese Instanzen bürgen quasi für die in Stein gemeiselte Richtigkeit der jeweiligen Projektion. Ein empirischer Beleg für die steilen Thesen fehlt natürlich gänzlich, denn da zeichnen sich die Behauptungen einfach nicht ab. Erstaunlich, wo doch das Global Warming schon seit Jahrzehnten wütet. Wie man auf dieser Basis etwas widerlegen will oder gar von „Lüge“ sprechen kann, wie es der Autor tut, ist mir schleierhaft.

Im Kontrast zu den positiven Instanzen (IPCC, NGOs), die vom Autor selbst inthronisiert werden, erfolgt die identitäre Diskreditierung der Gegenseite über Trump und Limburg, die als die Verweigerer von Gerechtigkeit und Wissenschaft hingestellt werden. Damit ist für den Autor wahrscheinlich identitär bewiesen, dass die Häretiker unrecht  haben müssen. Insofern hat er die passende Überschrift für die Kolumne gewählt. Für ihn trifft das Gegenteil zu.

Ich empfehle, die Kolumne zu lesen, zu der der Autor verlinkt, als er Limburg als Leugnist tituliert. Das genau meine ich, wenn ich über identitäre Argumentation spreche. Solche Leute sind gefährlich. Ihm ist das natürlich gar nicht bewusst, was er da praktiziert, entweder weil er intellektuell dazu nicht in der Lage ist, oder, was wahrscheinlicher ist, weil ihm sein(!) Glaube die Sinne schon so vernebelt hat.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/scheibenwelt-was-wir-von-flacherdlern-lernen-koennen-a-1162461.html



 
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerGrafik dazu

 
  
    #919
02.10.17 22:24
 
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9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerCo2 Temperature Conundrum

 
  
    #920
07.10.17 11:46
Ich habe das zwar schon öfter hier im Thread gezeigt, aber hier noch einmal ein schöner Zoom der Eisbohrkerndaten aus der Antarktis, verknüpft mit modernen Co2 Messungen. Das ist zwar im Prinzip nicht sauber, da unterschiedliche Messprinzipien in einer Grafik dargestellt werden, aber da die Eisbohrkerndaten bzgl. Co2 mittlerweile an die modernen Messdaten angepasst sind, zulässig.

Der Zoom ist ideal, weil 2 der 4 fundamentalen Widersprüche zw. Theorie und Praxis dargestellt werden. Zum einen fallen wir vor 130.000 Jahren in eine Eiszeit, ohne dass sich die Co2 Konzentration ändert. Zum anderen sieht man im Holozän (den letzten 11.000 Jahren) die Co2 Konzentration steigen, aber die Temperaturen fallen. Der exorbitanten Steigerung der Co2 Konzentration in der Neuzeit durch unsere Pyromanie steht noch keine sichtbare Temperatursteigerung in den Eisbohrkerndaten gegenüber.

Damit sprechen die Messdaten gegen die Theorie, Co2 als Klimastellknopf zu betrachten, obwohl sicherlich ein kleiner Effekt da ist.

Quelle Bild: https://wattsupwiththat.com/2017/10/06/news-from-vostok-ice-cores/  
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9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerDieselskandal

 
  
    #921
10.10.17 12:36
Werde demnächst nach monatelangem Zusammentragen im Wechselbad zwischen wochenlanger Untätigkeit und nächtelanger Dokumentation meine Erkenntnisse in 10 - 15 Teilen hier einstellen.

Bis dahin nochmal zur Belustigung der Spiegel Hypochonder, der seinen VW Rückruf dokumentiert. Da fehlen einem die Worte. Würde ich schreiben, was ich denke, würde wohl die Maas'sche Zensurkeule gnadenlos zuschlagen.

Hier der aktuelle Beitrag des langen peinlichen "Leidensweges" unseres Spiegelhypochonders.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/...-einen-rennwagen-a-1170166.html

Heute beklagt er sich darüber, dass ihm VW mit dem SW-Update 4 PS mehr spendiert hat, obwohl das wahrscheinlich sogar noch innerhalb des zulässigen Toleranzfensters liegt. Dann formuliert er wahre Existenzängste durch den häufigeren Lauf des Kühlerventilators. Das ist eine logische Konsequenz bei Euro 6 Motoren eben wegen der verschärften Abgasvorschriften durch mehr Wärmeeintrag in den Motor (höhere AGR Rate zur NOx Reduktion & Freibrennen Partikelfilter) stärker belastet wird. Es geht weiter mit der Krönung der Ignoranz und dem Hinweis, dass sich andere Kunden nach der Nachbesserung über einen höheren Adblueverbrauch beklagen. Das ist, als würde man sich auf dem Oktoberfest über eine schlecht eingeschenkte Maß Bier beklagen, nur um danach, wenn die nächste richtig eingeschenkt ist, zu bemängeln, dass man jetzt ja noch schneller betrunken werde.

Zum Ende hin kommt tatsächlich ein technisches Problem mit dem AGR, das nicht der Hypochonder hat, sondern von dem ihm der Prüfstandstechniker erzählt. Da geht es um die Verrußung im Abgastrakt abhängig vom Fahrbetrieb. Das ist nachvollziehbar, denn höhere Abgasrückführungsraten führen automatisch zu höherer Rußbildung, die zwar im Partikelfilter wieder korrigiert werden kann, aber auf dem Weg dahin kann der Abgasführungstrakt samt des AGR-Ventils verrußen. VW handhabt das aber kulant, wenn es denn vorkommt. Ich schätze auch, dass VW mittlerweile alternative Datensätze hat, die sie dann den betroffenen Kunden aufspielen. In solchen Fällen könnte man z.B. die Abgasrückführungsraten wieder reduzieren und dafür die Adblueeinspritzmenge erhöhen. Was aber manche Kunden auch wieder auf die Palme bringen würde, obwohl es nur ca. 10 Cent/100 km ausmacht. Man will einfach eine Lösung oberhalb der Norm, aber nichts dafür zahlen.

Man scheint allen Ernstes die Vorstellung transportieren zu wollen, dass eine technische Änderung eben ohne genau das, also ohne technische Änderung von Statten gehen soll. An König Arthurs Tafelrunde mit Merlin als Pausenclown war das vielleicht so, in der schnöden Moderne ohne Zauberstab muss man immer noch chemische Reaktionen initiieren, Rückstände verbrennen und filtern, um einen realen Effekt zu erreichen. Die Akzeptanz unserer Realität hat aber anscheinend noch nicht in die Spiegelredaktion Einzug gehalten. Man vermutet dort immer noch Merlin in den Werken werkeln.  
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9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerDas kommt davon

 
  
    #922
16.10.17 16:22
"Entweder wir schaffen uns eine Zukunft jenseits des Kapitalismus oder wir haben überhaupt keine Zukunft."

http://www.ipg-journal.de/rubriken/...aedert-doch-wie-ihr-wollt-2335/

Das ist, was die Klimahysteriker erreichen (wollen). Eine Neuauflage des "No Future" Pessimismus, diesmal allerdings nicht bei den Kids, sondern innerhalb der berufstätigen akademischen "Elite", um dem Kapitalismus ein für allemal den Garaus zu machen.

Wenn der Autor wüsste, mit wieviel Unsicherheiten und Halbwahrheiten die angeblich sichere wissenschaftliche Prognose über die 3-, 4- und 5-Graderwärmung zugepflastert ist, würde er seine These von der Abkehr vom Kapitalismus sicher nochmal genau überdenken. Noch viel skeptischer bzgl. der Wissenschaft würde er, wenn er deren bisherige Erfolge bzgl. der in der breiten Öffentlichkeit diskutierten Erkenntnisse kritisch unter die Lupe nähme. Von der Atomgefahr und dem Stickoxidtod über den Cholesterinkiller bis hin zum Salz- und Zuckermörder, alles peinlichste Enten einer Science Fiction.

Eine simple physikalische Gegebenheit mit unzähligen Unbekannten wird durch unrealistische worst case Szenarien und worst case Folgenabschätzungen zum Weltuntergang aufgeblasen, um ein politisches Ziel zu erreichen. Als hätte die Welt noch nie 600 ppm CO2 gesehen und als wäre die Erde von 0,1 oder meinetwegen sogar 2 Grad mehr in ihrer Existenz bedroht.

Selbst wenn es so käme, wäre mein erster Gedanke der, den tropischen Badeurlaub an der Ostsee oder die explodierende Artenvielfalt zu genießen, statt mich freiwillig einem global ausgerollten Sozialismus unterzuordnen. Mal sehen, inwieweit dieses Gedankengut die sich gerade abzeichnende Zepterübergabe von der Frau zum Mann überlebt.

Dabei ist keineswegs ausgemacht, dass die Männer das angefangene Stückwerk einfach abwickeln werden. Die Verschärfung und gewaltsame Ausbeutung des Themas ist ebenso denkbar.  
Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerLangsam dämmert's

 
  
    #923
18.10.17 10:04

allerdings noch lange nicht in Politiker- und Aktivistenkreisen, die noch von dramatisch fallenden Batteriepreisen und Grünstrom für alle und umme ausgehen.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/...-Elektro-Schock-article20086209.html

Engpässe für Batterie-Rohstoffe

... die geplante Elektro-Revolution der Hersteller stößt zunehmend an physikalische Grenzen.

Die Herstellung von Batterien für Elektro-Autos bringt die Anbieter an die Kapazitätsgrenze. Allein VW habe mit seiner Ausschreibung 80.000 bis 130.000 Tonnen Kobalt nachgefragt, sagte ein Händler der "FT" - fast eine gesamte Weltjahresproduktion. Die lag laut US-Geologiebehörde (USGS) 2016 bei 123.000 Tonnen.

Die Verknappung lässt die Preise explodieren: Allein in diesem Jahr hat sich der Kobalt-Preis laut der Londoner Metallbörse LME von etwa 30.000 auf rund 60.000 Dollar je Tonne verdoppelt. Der Boom der E-Autos, die Angst vor Versorgungsengpässen und die instabile politische Situation im Kongo treiben die Preise. Mehr als die Hälfte der weltweiten Kobalt-Förderung stammt aus dem Bürgerkriegsland in Zentralafrika. Millionen bettelarmer Minenarbeiter buddeln das Metall dort unter menschenunwürdigen Bedingungen mit bloßen Händen aus der Erde. Auch zehntausende Kinder schuften laut Unicef in den Steinzeit-Minen. ...

Der batteriebasierte Weg in die Elektro-Mobilität sei ein "Irrweg", sagte Auto-Experte Helmut Becker n-tv.de: "Alle Hersteller stürzen sich auf diese Batteriefahrzeuge. Und am Ende des Tages kommt heraus, dass es gar nicht genug Batterien oder besser gesagt Rohstoffe zur Herstellung von Batteriezellen gibt."

Der Minimalbedarf für die paar geplanten Stromer ist noch weniger als nichts im Vergleich zum Rohstoffbedarf, wenn wir unsere Wirtschaft, wie von den Grundrechenartenbefreiten Ökoplanwirtschaftlern befohlen, dekarbonisieren würden. Aber klar, Strom kommt einfach so aus der Steckdose, die Heizung wird im Winter freiwillig warm, Rechnen muss man nicht mehr können, Wirtschaft und überhaupt Arbeiten sind vollkommen überbewertet, alles wird gut und jeder bekommt sein Grundeinkommen.

Knock, Knock ... you better follow the white rabbit ...

 
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9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerZu den Unsicherheiten in den Klimamodellen

 
  
    #924
23.10.17 13:12

In #922 habe ich geschrieben: "Wenn der Autor wüsste, mit wieviel Unsicherheiten und Halbwahrheiten die angeblich sichere wissenschaftliche Prognose über die 3-, 4- und 5-Graderwärmung zugepflastert ist, würde er seine These von der Abkehr vom Kapitalismus sicher nochmal genau überdenken."

Jetzt hat der Stanford Freak Pat Frank seine Arbeit öffentlich gemacht, nachdem alle Veröffentlichungsversuche scheiterten. Interessant ist daran
folgendes:

  1. Er weist nach, dass die Modelle Unsicherheiten haben, die weit über die physikalische Realität der Erde hinausgehen. So summiert sich die Unsicherheit des Wolkeneinflusses alleine auf +/- 22 Grad C auf. (s. Bild rechts)
  2. Die Modelle rechnen nur linear statt logarithmisch und berücksichtigen so gut wie keine natürlichen Schwankungen.
  3. Er hat auch die Reviews der Magazine zu seiner Arbeit inkl. seiner Antworten darauf veröffentlicht, so dass man sich davon überzeugen kann, dass das kein geistig fehlgeleiteter Irrer ist und im Gegenteil man lernt, wie seicht und falsch die Reviews tatsächlich sind. Die Verschwörungstheorie der wissenschaftlichen Wagenburg aus Magazinen und den durch sie bestimmten Reviewern findet hier ein sehr starkes Indiz.

Er hat zum Nachweis eine einfache mathematische Funktion generiert, die nur vom CO2 Forcing abhängt, und konnte damit die hoch-komplizierten Modelle emulieren (Bild links). Man sollte sich auch nicht durch das in der Öffentlichkeit als Unsicherheitsersatz präsentierte Band unterschiedlicher Modelle irreführen lassen (s.a. #904). Das sind keine Unsicherheiten, sondern unterschiedliche Modelle mit unterschiedlichen Parametern. Jedem einzelnen dieser Modelle wohnt aber die Unsicherheit pro Parameter inne, z.B. Wolken +/- 4 W/m². In Wirklichkeit würde sich das Unsicherheitsband aufblasen wie ein Luftballon (s. Bild rechts).

Wer würde noch etwas auf eine Projektion geben, die da lautet: "Im Jahr 2100 werden wir eine globale Durchschnittstemperatur von -7 °C bis +26 °C sehen." Muss man aufgrund dieser Prognose die Welt in Panik versetzen und einen globalen Sozialismus verordnen?


 
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9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerKorrektur

 
  
    #925
23.10.17 14:16

Der letzte Absatz muss lauten: Wer würde noch etwas auf eine Projektion geben, die da lautet: "Im Jahr 2100 werden wir eine globale Durchschnittstemperatur von irgendwo zwischen -2 °C und +42 °C sehen." Muss man aufgrund dieser Prognose die Welt in Panik versetzen und einen globalen Sozialismus verordnen?

 
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11410 Postings, 4085 Tage NurmalsoEnergiewende: Australien zieht Notbremse

 
  
    #926
2
23.10.17 14:32
und schafft die Förderung alternativer Energien ab.
https://derstandard.at/2000066185544/...rneuerbare-Energien-streichen

Die Leute dort haben die Schnauze voll von Blackouts, Lastabwürfen, verlogenem Geschwätz der Energiewendebefürworter und den inzwischen höchsten Energiepreisen der Welt (hier die um die Steuern bereinigten Preise). Südaustralien mit den schlimmsten energieproblemen hat übrigens inzwischen gut 40 % Erneuerbare im Strommmix, Deutschland erst gut 30 %.
https://leadingedgeenergy.com.au/highest-electricity-prices-world/
 
Angehängte Grafik:
australia.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
australia.png

11410 Postings, 4085 Tage NurmalsoHier noch die Strompreise inklusive Steuern

 
  
    #927
23.10.17 14:36
http://www.adelaidenow.com.au/news/...he-worlds-highest-power-prices-  

11410 Postings, 4085 Tage NurmalsoSo geht's hinter die Bezahlschranke

 
  
    #928
1
23.10.17 14:45
Alle Preise natürlich in australischen Dollarcent.
https://www.google.de/...#imgrc=m4IkCm7o6tA6sM:&spf=1508762519082
 
Angehängte Grafik:
australia_tax.png
australia_tax.png

9104 Postings, 4896 Tage lumpensammlerNoch einmal zu den Unsicherheiten der Modelle

 
  
    #929
24.10.17 00:27
Ich habe mir die Reviews zu Pat Franks Arbeit noch einmal durchgelesen und partiell überprüft. Es ist himmelschreiend, was da behauptet wird. Das beste Beispiel ist der Hauptpunkt der Arbeit, die Unsicherheit beim Forcing durch die Wolken. Pat Frank hat diese mit +/- 4 W/m2 pro Jahr beziffert und sich dabei auf eine Studie von Lauer und Hamilton aus dem Jahr 2013 berufen. Gleich 3 der Reviewer werfen ihm deshalb Unwissenheit vor, weil in der besagten Studie die 4 W/m2 nicht pro Jahr sondern als Durchschnitt über 20 Jahre angegeben wären.

Sieht man in der Lauer & Hamilton Studie nach, steht dort, dass die Abweichungen der Modelle jährliche Werte auf der Basis eines 20 Jahre Trends sind, also exakt das, was Frank sagt. Wie doof, dreist oder korrupt muss man sein, um zu glauben, mit so einer offensichtlichen Lüge durchzukommen? Die Tatsache, dass sie damit durchgekommen sind, belegt die Korruption in dem Betrieb.

Noch einmal in aller Deutlichkeit: Das Forcing durch Co2 beträgt laut AGW Wissenschaft ca. 0,035 W/m2 pro Jahr. Die Ungenauigkeit beim Einfluss der Wolken beträgt +/- 4 W/m2, also das 114-fache! Wer glaubt einem Modell, wo die Unbekannte 114-mal so groß ist wie die zu modellierende Größe?

Hier nochmal Pat Frank live.

 
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11410 Postings, 4085 Tage Nurmalso#929 Mein Computer hat errechnet,

 
  
    #930
1
24.10.17 00:38
dass der IQ meiner Katze die Summe aus den Quotienten der Moderatoren um das Dreikommafünffache  übersteigt. Und ich betone, dass ich mit größter Sorgfalt programmiert habe.  

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