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Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte


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Neuester Beitrag: 14.11.19 21:14
Eröffnet am: 01.05.16 00:56 von: lumpensamm. Anzahl Beiträge: 3.291
Neuester Beitrag: 14.11.19 21:14 von: lumpensamm. Leser gesamt: 368.698
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9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerDie Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte

 
  
    #1
37
01.05.16 00:56
Ich habe lange damit gerungen, dem Thema ein weiteres Forum zu geben. Einmal, weil ein Skeptiker oder Kritiker der ganzen Klimahysterie für gewöhnlich als Verschwörungstheoretiker abgestempelt oder gleich in eine rechte, wenn nicht noch dubiosere Ecke gestellt wird. Aber auch, weil das Thema in allen Foren und Facetten schon ausführlich diskutiert wird und ein Zugewinn an Erkenntnissen fast nicht mehr möglich ist.

Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.

Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).

Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.

Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!

SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.

More to follow.
 
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9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerDie "doofe Realität" ist eine banale Scheinwelt

 
  
    #2268
4
07.11.19 11:13

Der Hintergrund zu den Temperaturrekorden

  1. Es ist normal, dass steigende Trends neue Hochs produzieren. Ich kann auch jeden Tag den ewigen Himmel verkünden, wenn der DOW ein neues Hoch macht.
  2. 0,69 Grad war der Oktober also wärmer als der Schnitt zwischen 1981 und 2010. Schön! Gestern war es tagsüber 6 Grad wärmer als nachts. Der zehnfache Temperaturunterschied innerhalb von Stunden und die Welt ging nicht unter. Was soll die Panikmache mit Zehntelgraden?
  3. Die angeblichen 0,69 Grad sagen nichts über die Ursache aus. Selbst wenn alles davon auf das CO2 zurückzuführen wäre, was unwahrscheinlich ist, hätten wir nicht viel damit zu tun, s.o.
  4. Jetzt sprechen wir über die Messungen, die zu den 0,69 Gard führen. Geschätzt die Hälfte davon ist auf willkürliche Software- und Stationsanpassungen zurückzuführen. Und jedes Mal, welch Wunder, war es nachher wärmer als vorher. So auch durch die aktuelle Anpassung, die wohl den größten SW Sprung dieser Anpassungen darstellt. Grund: man hat neue Stationen in der Arktis installiert und nach der Installation und Anpassung an den Rest wurde der Globus in den letzten Jahren schlagartig wärmer. In den letzten Jahren deshalb, weil die neuen Stationen vorher ja nicht da waren und keine Ergebnisse liefern konnten. Würde man das Gleiche mit einer kalten Gegend machen, sähe man den gegenteiligen Effekt, tut man aber nicht. Wie überhaupt der Prozess der Homogenisierung äußerst fragwürdig ist. Ursprünglich wollte man damit den Erwärmungseffekt durch Städte herausrechnen. D.h. nach der Homogenisierung sollte es eigentlich kälter sein als vorher. Aber man hat die Systematik einfach auf alles angewandt und so kam es, dass die Weghomogenisierung der vielen kalten Temperaturinseln über den Globus verteilt die Glättung der paar städtischen Hot spots überkompensieren. Heraus kommt eine vollkommen künstlich erhöhte Temperatur.
  5. Trotz dieser dramatischen Anpassung liegen wir aber immer noch unter 2016. Den Rekord will man anscheinend mit Gewalt knacken. Bin gespannt, was den Bastlern noch alles einfällt, um die Realität ihrer kruden Ideologie anzupassen.
  6. Was ist eigentlich so schlimm an einer höheren Temperatur? Ich weiß, die Hölle bricht aus und der Planet verbrennt. Abgesehen von den Doomsdaypredigern würde ich mir mehr Sorgen machen, wenn die Temperaturen fallen würden. Es bleibt zu hoffen, dass es noch ein Weilchen so weiter geht. Das arktische Eis im Sommer braucht keine Sau.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
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35811 Postings, 5904 Tage TaliskerNach

 
  
    #2269
07.11.19 15:27
2. hab ich aufgehört zu lesen, weil es mir zu dämlich wurde. So konnte ich auch nicht mehr den Witz goutieren, dass durch neue Stationen in der Arktis der globale Mittelwert steigt. So schlimm is das schon mit der Arktis?
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

Clubmitglied, 42400 Postings, 7006 Tage vega2000Na na na Herr Lehrer,

 
  
    #2270
1
07.11.19 15:33
Dein #2264 Argument zieht nicht so recht, da der Messzeitraum vor 1981 nicht in die Berechnungen der Klimaforscher einfliesst oder anders ausgedrückt: Wie kommt wer auf die Idee von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schliessen (Bei den Aktien-Prognosen gibts ja auch eine Menge Spaßvögel)?
 

35811 Postings, 5904 Tage TaliskerWelchen

 
  
    #2271
07.11.19 15:55
Referenzzeitraum hättest du denn gern? Einen noch früherer bzw. längeren? Es würde nicht besser, sondern noch krasser:
https://www.dwd.de/DE/service/lexikon/Functions/...932&lv3=101038
Und irgendwie glauben diese ganzen sackdoofen "Opfer dieses Kults gerade in unseren geistigen Zuchtanstalten" (Vokabular aus #2263) aus der Vergangenheit einen Trend ablesen zu können, der zufällig mit dem Beginn und dem Voranschreiten der Industrialisierung einhergeht. Wir wahren Checker wissen natürlich, dass das nur Zufall ist/die ganzen Daten manipuliert sind/selbst wenn es so wäre, es gar nicht so schlimm ist (sollen die in anderen, bereits spürbar betroffenen Weltgegenden nich so heulen, ich fänds gut, wenn es hier mal ein wenig wärmer wäre. Haha, bin ich lustig, für einen müden Witz geh ich auch mal über Leichen).
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerWir wahren Checker

 
  
    #2272
2
07.11.19 17:00
yepp, so ist es. Dazu muss man noch nicht einmal Einstein sein. Allerdings muss man sich die Mühe machen, die tatsächlichen wissenschaftlichen Berichte zu lesen und zu hinterfragen. Die Witze der Temperaturzusammenbastelung und der Korrelation mit unserem Frevel, die in Wahrheit bei weitem nicht so berauschend ist, (siehe allererstes Posting in diesem Thread) wie sie dargestellt wird, können wohl schwerlich Beweis für irgend etwas sein. Schon mal überlegt, dass mit dieser Kurve auch Gesundheit, Lebenserwartung, Wohlstand, technologische Entwicklung, Komfort und Freiheit korrelieren?

Zeig mir doch deine Leichen! Bin schon gespannt, in welchem  Computermodell sie vergraben sind. In der Realität sterben mehr Menschen bei Kälte als bei Hitze.

Unter allem liegt ein Kohlenstoffmodell, das rein politischer Natur sind. Die einzelnen Größen sind pi Schnauze definiert, entsprechen nicht den gemessenen Werten und haben nur einen Zweck: Die a priori Festlegung, dass die Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre auf unser Konto geht, irgendwie zu belegen. Egal, welche Zahl man hinter die einzelnen Flüsse schreibt, die Differenz aus allen Flüssen ist immer das, was man in der Atmosphäre misst und das ist per definitionem anthropogen. Ein klassischer Zirkelschluss. Dieses Flussmodell und die dahinter stehenden Werte und Prinzipien können aber weder die aktuelle noch historische Flüsse erklären, aber sie zeigen schön bunt, dass zwischen 40% und 50% unserer Emissionen irgendwie in der Atmosphäre hängen bleiben. Wieso genau 43%, oder 47% und wieso nicht 100%? Man weiß es nicht und vermutet Pufferfaktoren, die dann inflationär frei erfunden werden die aber logisch genau gegen die absolut steigende Aufnahmekapazität des Meeres sprechen. Aber wen stört das schon? Ganz pragmatisch definiert man einfach einen Wert für den anthropogenen Anteil, der im Meer landet, auf der Basis eines Computermodells und die Differenz aus diesem und dem atmosphärischen Anteil wird dann dem letzten Verdächtigen dem Land zugeordnet. Und fertig ist die Laube. Das ist nicht Wissenschaft! Das ist Voodoo und eine intellektuelle Kapitulation. Aber für das Publikum lautet die Devise wie in der Kirche: Glaubt, oder ihr seid des Teufels!

In Anbetracht dieser Willkür, Dummheit und deren Folgen sind meine Bezeichnungen noch stark untertrieben, auch wenn sie den Jüngern des Armageddons nicht gefallen.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerPS

 
  
    #2273
1
07.11.19 17:07
Der Referenzzeitraum hat tats. eine Bedeutung, aber nur, wenn man einen best. Temperatursatz nimmt. Denn dann spielt es eine Rolle, wann wieviele Stationen aktiv waren und wie diese flächenmäßig gewichtet werden.

Für die bescheidene Diskussion hier ist es nicht von Belang. Was du als "krasser" bezeichnest, ist nur die Verschiebung von plus und minus. Absolut betrachtet und bei gleicher Gewichtung und Anzahl von Stationen hat der Bezugszeitraum Null Bedeutung.

Aber wem sage ich das?
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

776 Postings, 783 Tage NansenIch persönlich

 
  
    #2274
1
07.11.19 19:14
habe ja die Bereiche der Wissenschaften am liebsten, wo fleißig Daten gesammelt werden, um sie später fröhlich zu interpretieren. Da ist für jeden was dabei und die daraus gewonnen Erkenntnisse eignen sich prima, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.  

776 Postings, 783 Tage NansenWissenschaftlich selten dämlich

 
  
    #2275
3
08.11.19 11:09
ging schon vor 50 Jahren. Hier noch ein kleiner Nachtrag zu #2260 speziell für die politisch korrekten Ariva-User, die nur das glauben wollen, was auch in der Zeitung steht.

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/...e-neue-Eiszeit-drohte.html  

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerWeil wir grade bei den Checkern waren

 
  
    #2276
2
08.11.19 12:48
Wir glauben ja ganz fest an die E-Saga im Automobilbereich. Der größte Mumpitz dabei sind die Hybride. Eigentlichist  jedem klar, dass das nicht klappen kann. Trotzdem hat man sie als Klima- und Umwelthelferlein definiert und fördert sie auf Teufel komm raus. Weil ... na ja, der Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Jetzt wachen die Rechenkünstler auf und stellen fest, dass es gar nicht so ist, wie man es sich ausgemalt hat.

https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/plugin-hybride-101.html

Die Schreiberlinge von der Tagesschau beweinen da ohne Unterlass den Betrug am Kunden und am Wetter. Der leichtgläubige Kunde beschwert sich, dass sich sein 3 Jahre altes und 320 PS starkes Mercedes SUV nicht wie im Prospekt angegeben mit 2,5 L/100km bewegen lässt. Stattdessen verbraucht es das 3-4-fache an Sprit. Für die Tagesschau klarer Betrug, wie es die Autoindustrie halt immer so macht. Eine "CO2-Schleuder" nennt sie den Hybridboliden. Zum Glück sind wir noch nicht bei der Dreckschleuder, wie man es sich in den dunklen, deutschen Schreibstuben beim NOx angewöhnt hatte, oder gar beim Massenmördervorwurf, der auch aus den ARD-Reihen kam. Was die Tagesschau nicht berichtet - wie immer, die Realität - ist die banale Tatsache, dass das beklagte Auto noch nach dem NEFZ homologiert wurde und dass das alles ganz normal ist.

Denn hier wiederholt sich im Zeitraffer das, was sich beim Dieselskandal in Zeitlupentempo über Jahrzehnte (aber natürlich ebenso unberichtet) hinzog. Natürlich sind nach außen die Hersteller wieder Schuld. Tatsächlich ist es nur ein Kompromiss, den physikalischen Irrsinn einer Nullcheckerbande in eine für die Nullchecker komfortable Lösung zu gießen, die dann auch realisierbar ist und der gewissenlosen Politik das Gesicht wahren hilft. Im Gegensatz zum reinen Batteriefahrzeug sind die Hybride (Verhältnis 1:4) aktuell wenigstens halbwegs verkaufbar, v.a. mit Förderung. Ob da im Prospekt 2,5 L oder  8,5L als Verbrauch stehen, ist den Herstellern Schnuppe, solange alle Wettbewerber der gleichen Regelung unterliegen. Wem es aber gar nicht egal ist, ist der Politik, die so eine Regelung durchdrücken will, um die CO2- und Schadstoffemissionen, nach denen sie selbst von den globalen Moralaposteln bewertet wird, auf dem Papier zu senken. Das alleine ist der Grund, wieso man jahrzehntelang am NEFZ festhielt, nachzulesen in zahlreichen Dokumenten der Beamten in Umweltbehörden und Länderarbeitskreisen, die mit den Regelungen befasst waren. Den Herstellern hat man dann Lügen vorgeworfen, wenn sie nach genau dem von der Politik gewünschten Prozedere verfahren haben.

Wie also sieht dieser Trick aus, um die Klima- und NOx Ritter sowie Elektrongläubigen friedlich zu stimmen? Es gibt einen Fahrzyklus, heute WLTP, früher NEFZ, den müssen alle Fahrzeuge, egal ob Benziner, Diesel, Hybrid, Stromer absolvieren, allerdings mit unterschiedlichen Vorgaben. In diesem Zyklus werden Emissionen und Verbrauch gemessen. Der WLTP dauert 30 min. und umfasst ca. 23 km Strecke. Der NEFZ dauerte 20 min. und umfasste nur 11km Strecke. Man kann also beide Zyklen mit den meisten Hybriden, die bis vor kurzem eine theoretische Batteriereichweite um die 30 km hatten, locker elektrisch absolvieren. Der Kraftstoffverbrauch und nach Weltenretterlogik anfallende CO2-Emissionen wären damit theoretisch Null. Strom kommt ja bekanntlich CO2-frei aus der Steckdose. Bingo! Spitze!

Aber halt! So einfach ist das nicht. Die EU-Bürokraten können auch einmal um die Ecke denken. Deshalb hat man bei den vor 2018 nach dem NEFZ zugelassenen Hybrid PKW vorgeschrieben, den Zyklus 2x zu durchfahren. Einmal mit voller Batterie (Verbrauch = 0) und einmal mit leerer Batterie. Der Verbrauch ist aber dann nicht als deren Schnitt berechnet, sondern errechnet sich nach folg. Formel

V = (Ve*Se+Vf*Sf)/(Se+Sf).
Ve = Verbrauch elektr. =  0; Se = Strecke elektrisch = Reichweite Batterie;
Vf = Verbrauch im fossilen Modus; Sf = Strecke zwischen zwei Batterieladungen = const. def. = 25km.

Dadurch wird der elektrische Verbrauch um so höher bewertet, als die Reichweite über den fest definierten 25km liegt. Je weniger die theoretische Reichweite in der Praxis erreicht wird (durch die im NEFZ ausgeschaltete Klimaanlage, Außentemperatur, Batteriealter, ...) desto weiter liegt der reale Verbrauch über dem theoretischen. Zudem wird der fossile Verbrauch nach dem heillos unterdimensionierten NEFZ gemessen, der entgegen der Propaganda auf Poltikwunsch solange im Einsatz blieb, um auch dort vor EU6 auf dem Papier niedrige, aber praktisch hohe, dafür realisierbare Emissionen hinzubekommen.

So kommt es, dass der Käufer glaubt, er könnte tatsächlich seinen 320 PS Geländeschlitten mit 2,5 L bewegen und würde damit den Planeten vor dem Hitztod retten, obwohl das Ding in der Realität dieses Planeten deutlich mehr Energie verbraucht und ebenso mehr CO2 emittiert als ein gleich starker Diesel. Was auch logisch ist, denn egal in welchem Betrieb er fährt, schleppt er unnötiges Zusatzgewicht herum und der Strom wird ja auch zu einem Großteil fossil erzeugt.

Obwohl der Hersteller nur das macht, was sich Politik und EU-Bürokraten ausgedacht haben, ist er in den Augen des Kunden und der unterbelichteten Presse der Schuldige.

Heute hat man das etwas praxisnäher aber noch intransparenter und die Elektrizität noch mehr forcierend gestaltet. Zunächst einmal gibt es den etwas realistischeren WLTP und dann wird das Verhältnis elektrisch/fossil nicht nach obiger Formel, sondern nach einem individuellen Utility Factor berechnet, bei dem das Fahrzeug den Test solange durchläuft, bis die Batterie leer ist. Best case ist bei unendlicher elektrischer Reichweite der Verbrauch dann 0. Das führt zum aktuell beobachtbaren Hochrüsten der Batterien in den Hybriden. In den nahen Zukunft werden deshalb Hybride mit Reichweiten von 100 km und mehr auf den Markt kommen. Am Ende des Hochrüstens steht ein Zwitter aus E-Mobil und Verbrenner mit maximaler Energieverschwnedung.

Ein Schwachsinn hoch 3, aber wer glaubt, dass so eine Energieverschwendung sinnvoll ist, der glaubt auch, dass damit der Wettergott gnädig gestimmt werden kann. Und wenn er dann endlich aufwacht und merkt, dass dem nicht so ist, dann fordert er einfach das Ende des Betrugs und der menschlichen Schönwetterproduktion. Das wird solange weitergehen, bis das letzte Auto und der letzte Schornstein weg und hoffentlich die kleine Eiszeit wieder hergestellt sind. Wenn letzteres trotz Abschaffung allen Feuers nicht passiert, kann man sich des schönen und plötzlich natürlich warmen Wetters erfreuen, allerdings in Lendenschürzen auf Bäumen lebend. Und wenn dann die Eiszeit doch irgendwann einmal wieder an den Stamm klopfen sollte, werden wir ganz fest glauben, dass es noch genügend Eisbären geben wird, die ihr Fell den Jägern alleine durch gendergerechtes Zureden überlassen werden.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerWas man zunehmend zu spüren bekommt

 
  
    #2277
1
08.11.19 17:05
ist das Aufeinanderprallen der beiden Welten. Die ideelle Traumwelt der Weltuntergangspropheten auf der einen Seite und die reale Welt, in der Menschen leben, arbeiten, konsumieren und produzieren, auf der anderen. Die grüne Sackgassenideologie erzwingt diese Kollision. Denn eine Reduktion der Umweltbelastung, egal in welcher Form, lässt sich nicht beliebig und ewig steigern. Sie ist irgendwann erfüllt und ad acta gelegt oder läuft gegen physikalische Grenzen, die von der menschlichen Erkenntnis nicht schnell genug gesprengt werden können. D.h. am Ende eines solchen Feldzugs müssen zwangsläufig nur noch Scheingefahren zur Selbstlegitimation und/oder unerfüllbare Forderungen stehen.

Auf dem Papier kann man beide Seiten noch eine Zeit lang in Einklang bringen, aber in der Realität verpufft alles Wollen in kontraproduktivem Aktionismus und sinnlosem Regulationswahn. Setzte man die Forderungen der Klima- und Umweltsekte rigoros um, ginge praktisch nichts mehr. Da rollte kein Auto mehr vom Band, kein Haus würde mehr gebaut und kein Strom käme mehr aus der Steckdose. Ein sudden shutdown. Das leuchtet den meisten Politikern zwar noch ein, weshalb die faulen Kompromisse überhaupt erst ins Leben gerufen wurden, aber gleich danach hört das Verständnis schon auf. Bis dato hat die Politik die Sekte zwar hofiert, gefördert und hat prima von der Umweltrally profitiert. Wenn die Schlauesten der Unterbelichteten aber schnallen, dass sie von der Politik aus ihrer Sicht nur verarscht wurden, droht der Backlash. Dann rächte sich, dass man diese Leute nicht schon von Beginn an in ihre ihnen zustehenden Schranken gewiesen hatte. Nachdem der Teufel aus der Schachtel ist, kriegt man ihn schwer wieder zurück.

Das heißt, auch von der Realisierungsseite wird sich die Lage zuspitzen. Entweder die Märchen der überall lauernden Umwelt- und Klimagefahren werden entlarvt und es gibt ein ganz langes Pffffffffffffffft, oder die Meute radikalisiert sich , jagt die gemäßigten, aber opportunistischen Politiker vom Hof und man fährt einen Kurs der Selbstzerstörung.

Die seit ca. 20 Jahren den Westen bestimmende links-grüne Konsenspolitik neigt sich so oder so dem Ende zu. Wie das aussehen wird, ist aber noch nicht ausgemacht.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

14034 Postings, 4839 Tage NurmalsoFür die Klimapaniker Greta und Talisker

 
  
    #2278
3
08.11.19 20:50

- Die USA hatten in diesem jahr einen extrem frühen und heftigen Wintereinbruch. Und für die kommende Woche werden viele Kälterekorde erwartet.

- In Sotschi, hat es in diesem Jahr bereits am 7. September geschneit, so früh wie seit 30 Jahren nicht mehr. Normalerweise fällt Schnee da erst ab Oktober/November.
- Die Hälfte Russland war ab Mitte Oktober mit erstaunlich viel Frühschnee bedeckt.

Merke: Klimawandel ist nicht, wenn es in Russland viel und früh schneit oder in den USA Kälterekorde gebrochen werden, sondern wenn es in Brandeburg und Sachsen-Anhalt in zwei Jahren während der Vegetationsperiode zu trocken ist. Und natürlich klar, dass über den unkorrekten Schnee in Russland hier nicht berichtet wird.

Moskau hatte ja schon Anfang 2018 den stärksten Schneefall seit 100 Jahren und erst 2012/13 den heftigsten Kältewinter seit 50 Jahren. Denke, die Russen werden kaum in Klimapanik zu bringen sein, zumal die ihr Land sowieso als zu kalt empfinden.

 

42305 Postings, 4180 Tage FillorkillSetzte man die Forderungen der Klima- und Umwelt

 
  
    #2279
1
08.11.19 21:11
Macht ja niemand. In einer kapitalistisch strukturierten Gesellschaft haben weder Hochschulprofessoren noch ihr bewegtes Publikum das Sagen, sondern die Eigner von Kapital und Produktionsmitteln. Weil deren relativer Erfolg eine Funktion von Konkurrenz unter ihresgleichen ist, müssen sie darauf achtgeben, den technologischen Fortschritt nicht zu verpassen. Man kann das einige Zeit lang wie dein Arbeitgeber mit Trickserei mal strecken, in der Folge geht es dann aber gerade deshalb disruptiv weiter wenn und weil man überleben will. Letzteres sind dann Phasen, die den klimaskeptischen sprich technologiefeindlichen Maschinenstürmer auf den Plan rufen können, der sich das 'unverständliche' Momentum der Veränderungen nur mit einem schlechten Willen erklären kann.  
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'at any cost'

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerDer war gut fill

 
  
    #2280
09.11.19 10:00
Das glaubst du doch nicht im Ernst. Du stellst die Realität auf den Kopf..Technologiefeindlichkeit ist ja gerade das Markenzeichen der Endzeitsekte, die zunehmend die Politik und Gesetzgebung bestimmen. Danach haben sich die Kapitalgeber zu richten, weshalb eben gerade nicht in neue Technologien sondern per Zwang in veraltete, sinnlose aber mit abergläubischem Furor forcierte Technologie investiert wird. Die Kapitalflucht, die Erosion zukunftsfähigen know-hows und das Abschmelzen der Produktivitätspotenziale singen das Lied dieses Aberglaubens. Was du den Verharrungskampf des Maschinenstürmers nennst, ist das schizophrene Zerstören und Päppeln der letzten Cashcow alter Technologie, der man per elektronischem Anstrich die Moderne andichten will. Ein lächerlich naiver Versuch, sich eine Pippi Langstrumpf Welt zurechtzuzimmern, in der man weiter in Reichtum schwelgt und gleichzeitig alle grün-regressiv-sozialistischen Träume wahr werden sieht. This ain‘t gonna work.
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776 Postings, 783 Tage NansenKommt der Klimawandel

 
  
    #2281
1
10.11.19 12:06
dieses Jahr noch einmal zurück? Schon nach nur 2 Tagen minus auf dem Thermometer habe ich die Schnauze gestrichen voll. Ich weiß, man sollte es nicht, aber man gewöhnt sich einfach viel zu schnell an die guten Seiten des Lebens. Und ständig diese Heizungsluft ist ja auch nicht gerade förderlich für die Gesundheit.  

776 Postings, 783 Tage NansenOhne einen anständigen Klimawandel

 
  
    #2282
10.11.19 15:18
wiederholt sich in Deutschland Jahr für Jahr das gleiche Trauerspiel. Die Natur vegetiert für einige Monate nutzlos vor sich hin. Und auch wenn ich die Amseln in meiner Nachbarschaft wie gewohnt mit saftigen Rosinen über den Winter bringe, werden wieder unzählige Tiere im ganzen Land einen sinnlosen Hungertod sterben.  

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerCO2-Emissionen - globale Verteilung

 
  
    #2283
1
11.11.19 12:56
Das ist für das, was später kommt, wichtig und für den ein oder anderen auch allgemein von Interesse. Hier sind die Daten der CO2-Emissionen über den Globus aufgetragen. Zugrunde liegen die Daten des CDIAC (Carbon Dioxide Information Analysis Center), einer US-Behörde. Hier werden kontinuierlich Daten gemessen/erhoben und mit jährlichen Updates veröffentlicht. Die 3 Herren, die hier seit Jahrzehnten aktiv sind, heißen Boden, Andres und Marland. Das ist die global anerkannte Datenbasis zu den Emissionen und Messungen der global verteilten Messstationen. Die Dienste des CDIAC wurden 2017 anderen US-Behörden unterstellt, sind aber prinzipiell weiter abrufbar. Super aufbereitet sind die NOAA Daten zu den Messwerten, finde ich. Obwohl auch da manchmal ein politischer Bias erkennbar und die anthropogene Ursache deutlich herausgestellt wird, sind die Daten im Gegensatz zum UBA-Usus meist ohne Ratschläge zur politischen Interpretation kommentiert.

https://cdiac.ess-dive.lbl.gov/
https://www.esrl.noaa.gov/gmd/dv/site/


Erklärung:

Das sind keine Messdaten, sondern die auf der Basis nationaler Angaben der einzelnen Staaten ermittelten Schätzungen der Emissionen. Etwas anderes gibt es nicht. In der Wissenschaft werden hier Datenunsicherheiten von 10% angegeben. Tatsächlich sind es wahrsch. mehr, v.a. auf die Daten vor 2000 bezogen, aber die Höhe ist für die grobe Betrachtung hier nicht unbedingt ausschlaggebend.

Oben sieht man die Emissionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten über den Breitengrad aufgetragen. Die Liniengrafiken mit der Emissionshöhe (Achtung links und rechts sind S/N gespiegelt angeordnet) vermitteln ein deutlich klareres Bild als die farbliche Darstellung der Emissionen in den Karten unten. Aber sowohl in den Karten als auch in den Liniengrafiken ist klar erkennbar, dass sich bezügl. Emissionen quasi alles auf der Nordhalbkugel abspielt. Man kann den Bereich der Emissionen sogar bis zum 20. Breitengrad N eingrenzen. Dann ist China mit drin und der größte Teil Indiens. Den Anteil der beiden Länder (v.a. Chinas) sieht man in den oberen Garafiken, wo sich der Schwerpunkt langsam von den 40er Breitengraden in Richtung 20-30 verschiebt. Unter dem 20. Breitengrad tut sich dann abrupt nicht mehr viel. Ich habe deshalb blaue Linien (Äquator = durchgehend und 20° N = gestrichelt) in alle Grafiken eingezeichnet, die das noch einmal verdeutlichen.

Bei den Karten, die der letzten Analyse von Andres et al 2016 entstammen, sind 2 unterschiedliche Ansätze zur lokalen Zuordnung dargestellt. Links sieht man den ODIAC Ansatz, der die Emissionen nach den nächtlichen Satellitenbidern (Beleuchtung) zuordnet, rechts der CDIAC-Ansatz, der nach Worldbank-Angaben zu Populationsdichte und nationaler Carbonintensität zuordnet. Ich denke, es ist letzten Endes egal, wie genau oder nach welchem Schlüssel es aufgeteilt ist, das Resultat ist in beiden Fällen eindeutig.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
co2-emissions-maps.jpg (verkleinert auf 47%) vergrößern
co2-emissions-maps.jpg

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerCO2-Messungen - globale Verteilung

 
  
    #2284
1
11.11.19 13:23
Hier sieht man 3 Screenshots des NOAA GLOBALVIEW Filmchens, das die CO2-Messungen über die Breitengrade aufgetragen darstellt. Damit ist ein Jahreszyklus abgebildet. Der dominante Zyklus und Unterschied zwischen südlicher und nördlicher Hemisphäre ist der Jahreszeitenzyklus der Flora. Von Juni-August saugt die Photosynthese gigantische Mengen CO2 aus der Atmosphäre und emittiert sie im Winter zum Teil wieder zurück in die Atmosphäre. Im Süden gibt es dort, wo es Jahreszeiten gibt, nicht genügend Flora, um ähnliches zu bewerkstelligen. Trotzdem sieht man eine um 6 Monate versetzte und viel kleinere Saisonalität, die hauptsächlich vom Meer herühren muss.

Zugleich sind die Upwellinggegenden und deren Saisonalität eingezeichnet. Das größte Gebiet befindet sich im Pazifik östlich von Peru/Chile. Dort strömt fast das ganze Jahr über nahrungs- und CO2-reiches Tiefenwasser an die Oberfläche. Deshalb befinden sich auch dort die größten Fischfanggebiete. 2018 hat man durch einige Jahre zuvor ausgesetzte ARGO Roboterbojen festgestellt, dass das Meer um die Antarktis herum so viel CO2-reiches Tiefenwasser nach oben spült, dass es die gesamte CO2-Aufnahmekapazität des riesigen südlichen Ozeans erschöpft. Dieses southern upwelling ist auf den arktischen Winter (Juni-August) beschränkt. In dieser Zeit überdeckt sich Upwelling das mit drehenden Winden, die Luft vom Äquator Richtung Südpol befördern (größte Tempereaturunterschied).

Wedelt die CO2-Konz. im Norden saisonal bedingt wie wild hin und her (16 ppm Amplitude), passiert im Süden quasi nichts, außer dass sie sich im Südwinter wie von Geisterhand um 3 ppm erhebt, "zufällig" genau passend zum saisonalen Upwelling und Windzyklus.

Um den Äquator herum ist die Konz. quasi immer über dem Mittelwert. Hier gibt es keine Jahreszeiten, nur Regenzeiten, die Kohlenstoff aus dem Boden emittieren, auswaschen und durch die Flüsse ins Meer transportieren. Daneben liegen dort die größten Korallenvorkommen. Dazu gibt es Hypothesen, dass die CO2-Emissionen der Korallen Riffe alleine den Unterschied zw. Eiszeiten und Warmzeiten ausmachen könnten.

Schwer zu glauben, dass das CO2 des Nordens die Ursache für diese Ausprägung der globale Konzentration ist.
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität
Angehängte Grafik:
global_co2_cycle.jpg (verkleinert auf 33%) vergrößern
global_co2_cycle.jpg

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlermuss natürlich "westlich von Peru/Chile" heißen

 
  
    #2285
11.11.19 15:02
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Überall ist der Irrtum obenauf und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität

776 Postings, 783 Tage NansenDie notleidende Windkraftindustrie

 
  
    #2286
1
13.11.19 12:23
braucht unser aller Hilfe dringender denn je. Auch wenn der Wind mal mehr, mal weniger, aber immer umsonst weht, will kaum noch einer Windmühlen kaufen. Jetzt hat Heimatminister Horst die Lage noch zusätzlich verschärft. Der Verlust von hunderttausenden Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie wäre zu verkraften, aber die paar tausend in Sachen Windpower sollten heilig sein. Eine Zukunftstechnologie sondergleichen, die, wenn erst mal die große, weite Welt begriffen hat, was sie an den Dingern aus Deutschland hat, dann wären 80 Prozent Exportanteil ohne Übertreibung der Jobmotor Deutschlands.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...erung-a-1296220.html  

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerIch hab n paar Ideen für Annalena und ihre Winde

 
  
    #2287
1
13.11.19 20:31
Einfach 4 Räder unter jede Windmühle und man hat das grüne Auto schlechthin. Oder eins auf jedes Parkhaus schrauben, damit die E-Leute umme parken und tanken können. Eins auf den Reichstag montieren mit direkter Verkabelung zu den Sitzflächen im Plenarsaal, nur so als kleiner Synapsenkick. Die Parteizentrale der Grünen könnte man sicher einkreisen mit den Dingern. Die Wohnungen und Häuser der grünen Parteimitglieder ebenso. Würde da sicher keinen stören. Danach käme die SPD dran, die hat bald mehr Parteimitglieder als Wähler. Am Ende die CDU.

200.000 Mühlen kämen so locker zusammen. Von wegen, kein Platz und kein Wille. Man muss nur die, die wollen, auch wollen lassen!
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9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerCO2-Bilanz E-Autos

 
  
    #2288
14.11.19 13:00
Die neueste Studie, beauftragt vom ADAC, durchgeführt vom Joanneum in Graz. Ziemlich schlüssig und entgegen der Erwartung eher pro Elektrofahrzeug interpretiert. So übernimmt man z.B. die Milchmädchenrechnungen der UBAs zu "regenerativen" Energien, geht von deren steigenden Anteilen aus und promotet das auch.  Aber egal, trotzdem ist das Ergebnis ernüchternd.

Die E-Kutschen liegen gerade mal auf dem Niveau eines Diesels. Der weiter oben beschriebene Hybrid auf dem Niveau eines Benziners. Gerade wegen des CO2s also Null Handlungsbedarf, da irgendetwas zu fördern. Rechnete man PV, Wind und Biomasse mit realen Emissionen, sähe es sogar noch schlimmer aus.

Auch die Erwartung eines höheren Anteils an "Regenrativen" kann man getrost an den Nagel hängen. Würden die nämlich weiter ausgebaut, bräuchte man irrsinnige Speicher, die nicht da sind und wenn doch, ungenützt, weil sie das EEG als zu teuer implizit ausmustert, in der Gegend rumstehen.

Selbst wenn da noch Regenerative dazukämen, müsste aus Netzstabilitätsgründen mindestens die gleiche Kapazität fossil dazugebaut werden.

Daraus folgt:

An der Situation wird sich nichts ändern. Solange man die Kernkraft kategorisch ausschließt, kann man eine CO2-Einsparung durch e-mobility in Deutschland vergessen. In der Schweiz, Österreich und Norwegen sieht das ganz anders aus. Die sind durch die geofrafisch möglichen Wasserkraftwerke uneinholbar im Vorteil.

Quellen:
https://www.adac.de/verkehr/...rieb/alternative-antriebe/klimabilanz/
https://www.adac.de/-/media/pdf/tet/lca-tool---joanneum-research.pdf
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14034 Postings, 4839 Tage Nurmalso#2288 Wenn du einen Verbrenner 100.000 km gefahren

 
  
    #2289
14.11.19 16:02
bist, kannst du die Kiste meist noch weitere 200.000 km fahren. Auf dem Markt sind die Gebrauchten trotzdem preiswert. Wenn ein E-Auto 100.000 km runter hat, ist entsprechend des Alters meist auch die Batterie Schrott. Dann darf man sich das teuerste Ersatzteil kaufen, das es an diesem Auto gibt, wenn man es weiter benutzen möchte. Völlig idiotisch.  

14034 Postings, 4839 Tage Nurmalso#2287 Nein, sie einfach lassen, reicht nicht.

 
  
    #2290
1
14.11.19 16:23
Sie brauchen auch ganz viel Subventionen. Und dann funktioniert es auch wunderbar. Der Gründer von Enercon, zum Beispiel hat heute ein geschätztes Vermögen von knapp 6 Milliarden Dollar. Sein Laden ist zwar inzwischen insolvenzgefährdet, aber sein Vermögen weitgehend sicher - wie auch bei dem Dicken von Solarworld. Und jetzt fließen die Subventionen in die E-Autos. Wird sicher die nächste Erfolgsgeschichte.  

9953 Postings, 5650 Tage lumpensammler#2289+2290

 
  
    #2291
14.11.19 17:42
Zwecks Autobatterien: Angeblich halten die ziemlich lange, noch weit über die 250.000 km hinaus, weshalb in der Analyse vom Joanneum (s.o.) auch ein recycelter Anteil von 50% angesetzt ist, obwohl noch gar nicht klar ist, wie das von Statten gehen soll. Geschenkt, ich will es glauben. Angeblich bestätigen die Teslafahrer zumindest die Haltbarkeit der Akkus. Ich will das auch glauben, weil die Lade-/Entladezyklen bei nem Auto rel. überschaubar sind. Ich habe mich da aber nicht informiert.

Was die Subventionen angeht: Zustimmung. Aber es würde wahrsch. schon helfen, denen, die in Sachen Verräderung des landes weniger Abstand zu den Menschen und weniger Rücksicht auf die Natur fordern, die schönen Mühlen vor die eigene Nase zu setzen. Und wenn sie die dann jeden Tag sehen und hören und der Strom irgendwann genau deshalb ausbleibt, wächst vielleicht auch bei einer Annalena das Verständnis. Obwohl ...
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9953 Postings, 5650 Tage lumpensammlerDrei Stammtischparolen

 
  
    #2292
14.11.19 21:14
und wie sich der Spiegel mit ihrer angeblichen Widerlegung lächerlich macht.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...r-leugner-a-1286437.html

Wenn das die Logik und das fundierte Know How der Klimakatastrpphenwissenschaft widerspiegelt, dann will ich einen Dr. Leugner Titel.

Die Dame, die hier meint, tatsächlich etwas fundamental zu widerlegen, ist so unverschämt naiv, dass es schon fast wieder putzig ist. Andererseits wäre es ohne dieses Replikantenfundament gar nicht zum heutigen Tollhaus gekommen.

Ihre 3 Schenkelklopfer in aller Kürze:

A: Der Klimawandel ist menschgemacht, weil er im Gegensatz zu den ganzen anderen Klimawandeln der Vergangenheit  überall auf der Welt nachzuweisen ist. Das hat einen einfachen Grund: Homo Neandertalis hatte noch kein elektronisches Thermometer am Speer. Der Rest ist Zahlengeschubse.

B: CO2 ist so mächtig, weil es das am häufigsten vorkommende Gas in der Atmosphäre sei und die Wärmestrahlung der Erde reflektiere. Nun, das mit riesigem Abstand  „häufigste“ Treibhausgas in der Atmosphäre ist Wasserdampf. Das kann man im Eifer einer Stammtischphilosophiestunde schon mal vergessen. Dass sich das Klima nicht erwärmt, weil weil das CO2 die böse Wärmestrahlung auf die noch bösere Erde zurückwirft, sondern weil es sie unten per Kollision an die anderen Luftmoleküle abgibt und sie ganz weit oben in geringerem Umfang in das Weltall emittiert, als wenn es weniger „häufig“ wäre, kann man der netten Blondine im Wissenschaftsressort schon fast nicht mehr vorwerfen. Man ist schließlich am Stammtisch.

C: Der Klimawandel sei wissenschaftlicher Fakt. Dass das ein Oxymoron ist, dürfte der Dame wahrsch. nicht aufgefallen sein, sonst hätte sie es vermutl. nicht geschrieben. Als Beweis zitiert sie die 97% der Wissenschaft, die sich in diesem „Fakt“ einig wären. Das ist genauso falsch, wie es bedeutungslos wäre, wenn es tatsächlich so wäre. Die 97% existieren schlicht nicht. Es gibt statistische Untersuchungen von KlimasStudien.  Der  Autor (Cook) behauptet, dass 97% der Wissenschaft den menschgemachten Klimawandel bestätigten. Nur zu dumm, dass er dabei  ca. 40% der Arbeiten, die kein explizites Urteil abgaben, ausgeschlossen hatte und dem Rest eine 100% Schuldzuweisung an den Menschen unterschob. Kann man machen, sollte man sich aber nicht wundern, wenn andere einen für einen Vollpfosten halten, außerhalb Deutschlands und jenseits der elitären Spiegelhallen selbstverständlich.





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