Dermapharm - Aktie
Seite 1 von 9 Neuester Beitrag: 28.03.25 19:36 | ||||
Eröffnet am: | 15.01.18 15:41 | von: youmake222 | Anzahl Beiträge: | 212 |
Neuester Beitrag: | 28.03.25 19:36 | von: lordslowhand | Leser gesamt: | 118.421 |
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Dermapharm nannte als Termin für den Börsengang das erste Halbjahr 2018.
https://ir.dermapharm.de/fileadmin/Dermapharm-se/...rm_H1_2023_DE.pdf
Was sagt Ihr zu den Zahlen? Die Prognose für 2023 wurde bestätigt.
Ich hoffe doch , das es sich früher oder später hier bemerkbar macht .
Eine längst überfällige Entscheidung durch die Politik , hoffentlich wird es auchg zügig ungesetzt und
verzögert sich nicht wieder durch Geldmangel und die Deutsche Bürokratie.
Der Arzneimittelhersteller Dermapharm ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Doch das rückläufige Covid-Impfstoffgeschäft mit Biontech drückte auf das operative Ergebnis. Auch die Aussichten für 2024 sind eher verhalten: Zwar rechnet das Management um Konzernchef Hans-Georg Feldmeier abermals mit einem Umsatzplus, der Verdienst im Tagesgeschäft könnte steigen oder aber auch zurückgehen. Am Donnerstag ging es am Vormittag für die im Kleinwerteindex SDax notierten Papiere auf diese Nachrichten hin um 0,6 Prozent abwärts.
Dank der Impfstoffproduktion hatte die Dermapharm-Aktie in der Pandemie noch zu den Profiteuren an der Börse gehört. Doch der im Januar 2022 erreichte Rekord bei 91,95 Euro ist inzwischen weit entfernt. Aktuell kostet eine Dermapharm-Aktie weniger als 38 Euro. Allein in diesem Jahr hat der Kurs bisher mehr als elf Prozent eingebüßt.
Der Arzneimittelhersteller aus dem bayerischen Grünwald hatte am Morgen überraschend vorläufige Zahlen für das vergangene Jahr und eine erste Prognose für 2024 veröffentlicht. Demnach soll der Umsatz im laufenden Berichtszeitraum auf 1,17 bis 1,21 Milliarden Euro steigen, nachdem der Wert den ersten Berechnungen zufolge im vergangenen Jahr um 10,8 Prozent auf knapp 1,14 Milliarden Euro angezogen war.
Das bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) war indes wegen des nachlassenden Covid-Rückenwinds im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um knapp 14 Prozent auf 310,2 Millionen Euro gesunken. Damit schnitt das Unternehmen aber immerhin am oberen Ende seiner eigenen Ziele ab und zudem besser als am Markt befürchtet.
In diesem Jahr peilt der Konzern auf bereinigter Basis ein operatives Ergebnis von 305 bis 315 Millionen Euro an. Die durchschnittlichen Erwartungen der von Bloomberg befragten Analysten lagen zuletzt bei 311,6 Millionen Euro - und damit in der oberen Hälfte der von Dermapharm genannten Bandbreite.
2023 sei von verschiedenen makroökonomischen und geopolitischen Herausforderungen geprägt gewesen, hieß es vom Unternehmen. Auch Dermapharm bekam die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine in Form von Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen sowie Unregelmäßigkeiten in den Lieferketten zu spüren.
Zugleich trocknete mit dem nachlassenden Corona-Rückenwind eine zuvor lukrative Einkommensquelle aus. Dermapharm hatte in der Pandemie für den Mainzer Hersteller Biontech Covid-Impfstoff abgefüllt. Nach Umsatz- und Ergebnisbeiträgen noch im ersten Jahresviertel 2023 entwickelten sich die übrigen drei Quartale rückläufig. Aktuell läuft nach Angaben einer Sprecherin keine Produktion in diesem Bereich mehr. Das Unternehmen gehe von "keinerlei Beiträgen für 2024 aus". Jedoch halte Dermapharm im Rahmen von Pandemiebereitschaftsprogrammen weiterhin Kapazitäten vor.
Dagegen profitierte das Unternehmen den Angaben zufolge vor allem von einem guten Lauf seiner im Januar 2023 übernommenen Tochter Arkopharma, einem Spezialisten für pflanzliche Arzneimittel. Auch hätten sich erste positive Synergien aus dem Zukauf des französischen Unternehmens ergeben. Daneben liefen auch Markenprodukte unter anderem gegen Schmerzen und Entzündungen gut sowie in den Bereichen Dermatologie, Gynäkologie und Urologie gut.
Weniger als im Jahr zuvor verdiente Dermapharm im Geschäft mit sogenannten Parallelimporten. Hier führt der Konzern günstigere Arzneimittel aus anderen europäischen Ländern zum Verkauf in Deutschland ein. Seit dem vergangenen Jahr müssen den Krankenkassen aber höhere Preisnachlässe gewährt werden. Zudem seien zeitweise Waren auf dem Parallelimportmarkt schlechter verfügbar gewesen, berichtete der Konzern.
Die endgültige Jahresbilanz will Dermapharm am 28. März präsentieren. Die Dividende für die Aktionäre steht derweil fest: Sie soll ein weiteres Mal zurückgehen, und zwar auf 0,88 Euro von 1,05 Euro ein Jahr zuvor. Für das starke Jahr 2021 hatten die Anteilseigner noch 2,17 Euro bekommen.
Quelle: dpa-AFX
https://ir.dermapharm.de/fileadmin/Dermapharm-se/...YR_2023_FINAL.pdf
https://ir.dermapharm.de/fileadmin/Dermapharm-se/...4_20240515_DE.pdf
Wie ist Eure Einschätzung zu den neusten Zahlen?
https://ir.dermapharm.de/de/investor-relations/#tagline-95175
Was sagt Ihr zu dem Ergebnis?
https://ir.dermapharm.de/fileadmin/Dermapharm-se/...2024_DE_Final.pdf
Wie schätzt Ihr die Zahlen ein?
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...ie-pharmawert-potenzial
Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Dermapharm-Großaktionär Themis Aktien für mehr als 58 Millionen Euro erworben. Der Kauf erfolgte zu je 38,95 Euro, wie Dermapharm bekanntgegeben hatte.
Quelle: dpa-AFX Broker
https://ir.dermapharm.de/fileadmin/Dermapharm-se/...hlen_DE_FINAL.pdf
Wie ist Eure Meinung zu den Zahlen?
Die Dermapharm-Aktie verlor am Morgen zunächst fast fünf Prozent an Wert. Wenig später drehte ihr Kurs jedoch ins Plus. Um die Mittagszeit gehörte das Papier mit einem Aufschlag von knapp vier Prozent auf 39,45 Euro zu den stärksten Titeln im Kleinwerte-Index SDax .
So hatte Dermapharms Umsatz 2024 die Analystenerwartungen zwar leicht verfehlt. Auch für 2025 hatten sich Experten einen höheren Erlös ausgerechnet, als Feldmeier nun in Aussicht stellt. Allerdings übertraf das Unternehmen mit seinem bereinigten operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) im vergangenen Jahr sowohl die Erwartungen der Analysten als auch sein eigenes Ziel. Und für 2025 peilt Dermapharm ein höheres Ergebnis an als von Experten im Schnitt erwartet.
Im abgelaufenen Jahr steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um vier Prozent auf gut 1,18 Milliarden Euro. Vor allem das Geschäft mit Marken-Arzneimitteln lief besser. Zum Anstieg trug auch bei, dass das übernommene österreichische Pharmaunternehmen Montavit erstmals ganzjährig in die Konzernzahlen einging.
Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs jedoch lediglich um knapp zwei Prozent auf knapp 316 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verschlechterte sich dadurch von 27,3 auf 26,7 Prozent.
Für das laufende Jahr peilt Feldmeier einen Umsatz zwischen 1,16 und 1,20 Milliarden Euro an. Der bereinigte operative Gewinn soll jedoch auf 322 bis 332 Millionen Euro klettern. Hier hatten Analysten im Schnitt lediglich ein Ergebnis am unteren Ende der Spanne erwartet.
Den Aktionären winkt für 2024 den Aktionären eine Dividende von 90 Cent je Aktie, zwei Cent mehr als ein Jahr zuvor. Hier hatten sich Analysten mehr ausgerechnet. Den vollständigen Geschäftsbericht will Dermapharm wie geplant am 28. März veröffentlichen.
Quelle: dpa-AFX
Auch für das kommende Jahr macht der Vorstand keine hochtrabenden Versprechen, sondern setzt da an, wo es noch nicht so richtig funktioniert: beim margenschwachen Parallelimport und bei den noch nicht ausreichenden Synergien der Arkopharma. Letzteres kann nicht wirklich überraschen, den hier wurde ja erstmal ein Fuss in den französischen Markt gesetzt. Aber vielleicht findet der Vorstand ja bald wieder einen schwächelnden kleineren Mitbewerber vom Kaliber Montavit.