Claranova, die französische CEWE
Ewig keinen Thread mehr aufgemacht. Bin jetzt im Zuge der ECommerce Schmelze bei Claranova eingestiegen. Dies ist eine französische Holding, deren größtes Asset die PlanetArt Gruppe ist, vergleichbar mit CEWE. Bei einer einfachen Umsatzbewertung, wie der Markt auch CEWE zugesteht, müsste sich der Aktienkurs verdoppeln, da PlanetArt in diesem Jahr mit 400 Mill. Umsatz plant.
Gibt mit der Softwaresparte noch ein weiteres Asset, was jüngst mit rd. 160 Mill. bewertet worden ist.
Insofern sehe ich bei der aktuellen Marketcap von rd. 200 Mill. ein recht solides CRV. Nettoschulden dürften gegen Ende des laufenden GJ in Richtung 0 laufen.
Gibt mit der Softwaresparte noch ein weiteres Asset, was jüngst mit rd. 160 Mill. bewertet worden ist.
Insofern sehe ich bei der aktuellen Marketcap von rd. 200 Mill. ein recht solides CRV. Nettoschulden dürften gegen Ende des laufenden GJ in Richtung 0 laufen.
1. die Angst kann dir keiner nehmen. Gerade bei der Vergangenheit von Claranova besteht die Gefahr natürlich.
2. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat niemand vom Auflösen der Holding gesprochen, sondern vom Wegfall des Holding-Abschlags in der Bewertung. Manche Analysen (u.a. Edison Group) sahen den bei 30-40%.
3. Ich bin bspw. optimistischer bei EBITDA von Avanquest (22,8% in 23/24). Im H1 hatte man 17% EBITDA Marge. H2 isoliert betrachtet waren es 28%, weil man sich auf das Kerngeschäft fokussiert hat. Ich bin der Meinung, dass die Marge im laufenden GJ um die 28% liegen sollte (d.h. 34-35 Mio.), weil ich keine Saisonalität erkennen kann. Es sei den aufgrund größerer Marketing-Ausgaben. Aber da lasse ich mich am 27. März überraschen.
2. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat niemand vom Auflösen der Holding gesprochen, sondern vom Wegfall des Holding-Abschlags in der Bewertung. Manche Analysen (u.a. Edison Group) sahen den bei 30-40%.
3. Ich bin bspw. optimistischer bei EBITDA von Avanquest (22,8% in 23/24). Im H1 hatte man 17% EBITDA Marge. H2 isoliert betrachtet waren es 28%, weil man sich auf das Kerngeschäft fokussiert hat. Ich bin der Meinung, dass die Marge im laufenden GJ um die 28% liegen sollte (d.h. 34-35 Mio.), weil ich keine Saisonalität erkennen kann. Es sei den aufgrund größerer Marketing-Ausgaben. Aber da lasse ich mich am 27. März überraschen.
Sind halt viele Dinge im Fluss. Muss man schauen, was am Ende bei rauskommt. Ich persönlich finde eine EV/EBITDA Multiple für Avanquest von 8,5 für angemessen. Hinzu kommt dann was nach einem Verkauf von mydevices und planetart an Netcash noch übrigbleibt. Unklar ist, ob man die teure Finanzierung ablösen kann und ob/wie man Kapital zurückführt. Auf dem derzeitigen Niveau machen natürlich Aktienrückkäufe sehr viel Sinn. Das Aktionärslager, dass jetzt Claranova lenkt, hatte vor 3 Jahren Aktien für 6 EUR gezeichnet. Schätze, da wollen sie auch schnell wieder hin.
Beim Ebitda würde ich jeweils 2 Mio mehr erwarten, aber das macht den Kohl nicht fett.
Der größte Unterschied ist halt die Frage der Kredittilgung. Je nachdem was man da erwartet, ergeben sich ja komplett andere EPS Daten.
Ich weiß jetzt nicht wie du genau deine Nettozinskosten berechnet hast, aber um in deinem Beispiel für 2025/26 von 34 Mio Ebitda und 27 Mio (r)Ebit auf 20,4 Mio Ebt zu kommen, musst du ja dann mit erheblichen Zinseinnahmen von 10-12 Mio kalkulieren, da die Zinsaufwendungen laut Vorstand fürs kommende Jahr bei 19 Mio liegen, plus 1-2 Mio sonstige Finanzeffekte.
Der Skeptiker liest da das Risiko heraus. Für mich ist genau das die Chance und der Grund für mein Investment. Ich erwarte halt durch die FreeCashflows der nächsten drei Jahre, dass mit Ende der Kreditlaufzeit Anfang 2028 kaum noch neue Kredite notwenig werden und schon gar nicht zu diesen unterirdischen Konditionen. Dadurch seh ich ja in meiner Prognose im bisherigen Geschäft inklusive PlanetArt fürs Geschäftsjahr 28/29 diesen riesigen Gewinnsprung auf ein EPS von 77 Cents.
Die Frage ist jetzt, wieso sollte Avanquest alleine bei früherer Tilgung der Kredite nicht ebenfalls diesen großen Gewinnsprung spätestens 26/27 sehen? Die Geiwnnhöhe ist durch den Gewinnbeitrag von PlanetArt zwar nicht genauso hoch, aber man spart viel früher Jahr für Jahr diese hohen Zinskosten. Und man könnte den sofort eingenommen und die nächsten 2-3 erwirtschaftetetn Cash für Zukäufe einsetzen oder Aktienrückkäufe etc, was das EPS dann wieder anhebt. Es läuft letztlich aufs Gleiche hinaus, nur früher.
Der größte Unterschied ist halt die Frage der Kredittilgung. Je nachdem was man da erwartet, ergeben sich ja komplett andere EPS Daten.
Ich weiß jetzt nicht wie du genau deine Nettozinskosten berechnet hast, aber um in deinem Beispiel für 2025/26 von 34 Mio Ebitda und 27 Mio (r)Ebit auf 20,4 Mio Ebt zu kommen, musst du ja dann mit erheblichen Zinseinnahmen von 10-12 Mio kalkulieren, da die Zinsaufwendungen laut Vorstand fürs kommende Jahr bei 19 Mio liegen, plus 1-2 Mio sonstige Finanzeffekte.
Der Skeptiker liest da das Risiko heraus. Für mich ist genau das die Chance und der Grund für mein Investment. Ich erwarte halt durch die FreeCashflows der nächsten drei Jahre, dass mit Ende der Kreditlaufzeit Anfang 2028 kaum noch neue Kredite notwenig werden und schon gar nicht zu diesen unterirdischen Konditionen. Dadurch seh ich ja in meiner Prognose im bisherigen Geschäft inklusive PlanetArt fürs Geschäftsjahr 28/29 diesen riesigen Gewinnsprung auf ein EPS von 77 Cents.
Die Frage ist jetzt, wieso sollte Avanquest alleine bei früherer Tilgung der Kredite nicht ebenfalls diesen großen Gewinnsprung spätestens 26/27 sehen? Die Geiwnnhöhe ist durch den Gewinnbeitrag von PlanetArt zwar nicht genauso hoch, aber man spart viel früher Jahr für Jahr diese hohen Zinskosten. Und man könnte den sofort eingenommen und die nächsten 2-3 erwirtschaftetetn Cash für Zukäufe einsetzen oder Aktienrückkäufe etc, was das EPS dann wieder anhebt. Es läuft letztlich aufs Gleiche hinaus, nur früher.
inklusive PlanetArt.
Da sieht man nochmal den von mir farblich braun dargestellten Gewinnsprung im Jahr 2028.
Auch im laufenden Jahr sieht man schon einen ganz ähnlichen Effekt. Das ist kein Zufall, sondern zum Teil aufgrund des gleichen Effekts der wegfallenden Zinstilgungskosten und dann 2028 fast aller Zinskosten.
Ohne PlanetArt würde dieser Effekt 2-3 Jahre früher entstehen, allerdings natürlich das Ebitda erstmal kurzfristig geringer sein, da PA ja rausfällt. Nur wird man den Cash ja nicht zinlos rumgammeln lassen.
Da sieht man nochmal den von mir farblich braun dargestellten Gewinnsprung im Jahr 2028.
Auch im laufenden Jahr sieht man schon einen ganz ähnlichen Effekt. Das ist kein Zufall, sondern zum Teil aufgrund des gleichen Effekts der wegfallenden Zinstilgungskosten und dann 2028 fast aller Zinskosten.
Ohne PlanetArt würde dieser Effekt 2-3 Jahre früher entstehen, allerdings natürlich das Ebitda erstmal kurzfristig geringer sein, da PA ja rausfällt. Nur wird man den Cash ja nicht zinlos rumgammeln lassen.
umsetzen unter der Prämisse dass Claranova für den PA-Verkauf bis Juni/Juli 130 Mio Cash erhält und dann die Kredite vorzeitig komplett tilgt.
Das Ebitda wäre wie gesagt dann erstmal tiefer für 25/26, wahrscheinlich auch der Nettogewinn aufgrund der vereinbarten Tilgungskonditionen, aber 26/27 und Folgejahre würde dann der Nettogewinn sprungartig steigen, plus dann noch die zusätzlichen Gewinne, die man aus Anlage des auflaufenden Cashs erzielt, entweder über Zinseinnahmen oder durch anorganisches Wachstum.
Und beim Aktienkurs passiert ja dann noch zusätzlich das, was Scaneosft gestern schon beschrieben hat. Man nimmt doch einen Softwarekonzern mit Netcash und positivem EK völlig anders wahr und bewertet ihn anders als einen Mischkonzern mit Schulden, extrem hohen Zinsaufwendungen, negativem EK und ehemals fragwürdigem Vorstand. Da wird sich einfach psychologisch einiges verändern. Mit PlanetArt hätte man nach meinem Modell in 28/29 ein EPS von 77 Cents erreicht und den Konzern vielleicht mit KGV von 12 bewertet. Ohne PA könnte man schon 26/27 ein Ebitda von 40 Mio € und EPS von 40-42 Cents schaffen, aber man dürfte diesen fokussierten Softwarekonzern dann halt mit EV/Ebitda von 10-11 und KGV von 18-19 bewerten, was dann eben schon Anfang 2027 einen Aktienkurs von 8 € entspricht, den ich im alten Modell erst Anfang 2028 erwartet hätte.
Das Ebitda wäre wie gesagt dann erstmal tiefer für 25/26, wahrscheinlich auch der Nettogewinn aufgrund der vereinbarten Tilgungskonditionen, aber 26/27 und Folgejahre würde dann der Nettogewinn sprungartig steigen, plus dann noch die zusätzlichen Gewinne, die man aus Anlage des auflaufenden Cashs erzielt, entweder über Zinseinnahmen oder durch anorganisches Wachstum.
Und beim Aktienkurs passiert ja dann noch zusätzlich das, was Scaneosft gestern schon beschrieben hat. Man nimmt doch einen Softwarekonzern mit Netcash und positivem EK völlig anders wahr und bewertet ihn anders als einen Mischkonzern mit Schulden, extrem hohen Zinsaufwendungen, negativem EK und ehemals fragwürdigem Vorstand. Da wird sich einfach psychologisch einiges verändern. Mit PlanetArt hätte man nach meinem Modell in 28/29 ein EPS von 77 Cents erreicht und den Konzern vielleicht mit KGV von 12 bewertet. Ohne PA könnte man schon 26/27 ein Ebitda von 40 Mio € und EPS von 40-42 Cents schaffen, aber man dürfte diesen fokussierten Softwarekonzern dann halt mit EV/Ebitda von 10-11 und KGV von 18-19 bewerten, was dann eben schon Anfang 2027 einen Aktienkurs von 8 € entspricht, den ich im alten Modell erst Anfang 2028 erwartet hätte.
guck dir mal die letzten Präsentationen an als auch den Anhang im Geschäftsbericht. Da wird einiges klarer, aber ist natürlich mit etwas Arbeit verbunden.
Hier auf Seite 31/32 findest du die Vorstandsprognose zum Thema
https://www.claranova.com/wp-content/uploads/2024/...c24_VD_Publi.pdf
Ich hatte das im Dezember mal in folgender Tabelle zusammengefasst.
Hier auf Seite 31/32 findest du die Vorstandsprognose zum Thema
https://www.claranova.com/wp-content/uploads/2024/...c24_VD_Publi.pdf
Ich hatte das im Dezember mal in folgender Tabelle zusammengefasst.
mit seinen Investitionen und deren Finanzierung die Bilanz total verhagelt hat.
Die neue Kreditfinanzierung wäre sicherlich um einiges günstiger gewesen, wenn man nicht durch den ganzen Mist der Vorjahre nun negatives Eigenkapital hätte. Zusammen mit dem Euribor-Anstieg ist klar, dass man leider so hohe Zinsen berappen musste. Dazu kam die noch auf dem Mist des alten CEO gewachsene letzte PlanetArt Tranche, die nochmal neuem Fremdkapital führte zu gleichen Zinskonditionen.
Hört sich alles total übel an, und ist es auch. Aber daraus erwächst ja auch das große Potenzial, weil diese Risiken im Aktienkurs völlig übertrieben bewertet wurden. Obwohl man 50 Mio Ebitda erzielt, wird man bewertet als stände man kurz vor der Pleite. Dabei dürfte man ab 2028 (noch mit PA unterstellt) 45-50 Mio FreeCashflow pro Jahr erzielen können.
Die neue Kreditfinanzierung wäre sicherlich um einiges günstiger gewesen, wenn man nicht durch den ganzen Mist der Vorjahre nun negatives Eigenkapital hätte. Zusammen mit dem Euribor-Anstieg ist klar, dass man leider so hohe Zinsen berappen musste. Dazu kam die noch auf dem Mist des alten CEO gewachsene letzte PlanetArt Tranche, die nochmal neuem Fremdkapital führte zu gleichen Zinskonditionen.
Hört sich alles total übel an, und ist es auch. Aber daraus erwächst ja auch das große Potenzial, weil diese Risiken im Aktienkurs völlig übertrieben bewertet wurden. Obwohl man 50 Mio Ebitda erzielt, wird man bewertet als stände man kurz vor der Pleite. Dabei dürfte man ab 2028 (noch mit PA unterstellt) 45-50 Mio FreeCashflow pro Jahr erzielen können.
bei recht hohen Umsätzen.
Und heute Abend stehen die Halbjahreszahlen an.
Bin echt gespannt was da heute an Zahlen zum Vorsteuer/Nachsteuergewinn kommt. Aber vermutlich wird der Markt auch besonders darauf schauen, ob bzw. was der Vorstand zum geplanten Verkauf von PlanetArt sagt. Vielleicht ist man ja schon etwas weiter in der Prüfungsphase als vor 4 Wochen.
Und heute Abend stehen die Halbjahreszahlen an.
Bin echt gespannt was da heute an Zahlen zum Vorsteuer/Nachsteuergewinn kommt. Aber vermutlich wird der Markt auch besonders darauf schauen, ob bzw. was der Vorstand zum geplanten Verkauf von PlanetArt sagt. Vielleicht ist man ja schon etwas weiter in der Prüfungsphase als vor 4 Wochen.
Ebitda nochmal klar höher als von mir geschätzt. Überschuss auf meiner Erwartung. Wird also nochmal einen 2-3 Mio Sondereffekte gegeben haben. Muss ich mal schauen, ob ich den finde. Trotzdem 9,6 Mio Halbjahresüberschuss ein guter Anfang.
https://www.claranova.com/wp-content/uploads/2025/...4-2025_EN_VD.pdf
Planet Art schöne Margensteigerung. Das sollte den Verkauf erleichtern. Die entsprechende außerordentliche HV dazu könnte lait Meldung noch im laufenden Geschäftsjahr stattfinden.
https://www.claranova.com/wp-content/uploads/2025/...4-2025_EN_VD.pdf
Planet Art schöne Margensteigerung. Das sollte den Verkauf erleichtern. Die entsprechende außerordentliche HV dazu könnte lait Meldung noch im laufenden Geschäftsjahr stattfinden.
aber 1 Mio höherer Zinsaufwand als von mir erwarte, aber besonders hauen die Steiern rein. Ich denk ma, 37,5% reale Steierquote wird man nicht ewig haben. Da sollte also noch Potenzial für den Überschuss die nächsten Jahre schlummern.
Netdebt zuletzt 56,5 Mio €.
Zu PlanetArt wie schon gesagt erstmal nichts Neues, aber schon mal berihugend, dass es wohl relativ schnell gehen könnte, wenn man die a.o.HV bis Juni durchgezogen haben will.
Netdebt zuletzt 56,5 Mio €.
Zu PlanetArt wie schon gesagt erstmal nichts Neues, aber schon mal berihugend, dass es wohl relativ schnell gehen könnte, wenn man die a.o.HV bis Juni durchgezogen haben will.
6,4 Mio Steuern bei 15,0 Mio Vorsteuergewinn.
Irgendeinen erneuten Sondereffekte wird es auch bei den Zinsen noch gegeben haben. Ich tippe mal darauf, dass sich in Q1 da noch was mit der vorherigen Finanzierung überschnitten hat oder wieder irgendwelche Abfindungen und Ähnliches für den ganzen Prozeß angefallen sind. Wird man dann aber erst mit den Ergebnissen des zweiten Halbjahres endg+ltig sehen.
Vorerst erhöhe ich trotzdem meine Prognosen. Ebitda von 51,5 Mio auf 54,5 Mio
Überschuss von 16,0 Mio auf 17,5 Mio €, wobei das letztlich von diesen genannten 1-2 Effekten abhängt.
Irgendeinen erneuten Sondereffekte wird es auch bei den Zinsen noch gegeben haben. Ich tippe mal darauf, dass sich in Q1 da noch was mit der vorherigen Finanzierung überschnitten hat oder wieder irgendwelche Abfindungen und Ähnliches für den ganzen Prozeß angefallen sind. Wird man dann aber erst mit den Ergebnissen des zweiten Halbjahres endg+ltig sehen.
Vorerst erhöhe ich trotzdem meine Prognosen. Ebitda von 51,5 Mio auf 54,5 Mio
Überschuss von 16,0 Mio auf 17,5 Mio €, wobei das letztlich von diesen genannten 1-2 Effekten abhängt.
immernoch nicht verstanden, dass diese aktuelle Gewinnhöhe nur der Anfang ist, da die nächsten Jahre selbst ohne Umsatzwachstum diverse Kostenfaktoren wegfallen. Das kann nächstes Jahr schon gut zu über 20 Mio Überschuss führen. Aber der große Gewinnsprung kommt halt erst, wenn Anfang 2028 die Schulden weitestgehend abgebaut sind und die Zinsaufwendungen nur noch 10% der aktuellen Höhe betragen dürften. Dann steht man im Geschäftsjahr 2028 bei 0,75-0,80 € EPS.
Wobei man selbst 2026/27 bereits bei 12% Ebitda-Marge (der Vorstand erwartet mindestens 13%) ein EPS von 0,45-0,47 € erreichen dürfte.
Die ganzen Rechnungen werden natürlich über den Haufen geworfen, falls man Planet Art verkauft und die Schulden relativ schnell tilgen kann. Dann fällt das Ebitda um 40-45% im Vergleich mit PA, aber die Zinskosten auch sehr stark. EPS wäre vielleicht minimal geringer in 2026/27, aber dafür schon 1-2 Jahre früher netto schuldenfrei. Und man bekäme als reiner Software Publisher dann ne höhere Bewertung zugestanden. Mein Kursziel bleibt so oder so bei 8-9 €.
Wobei man selbst 2026/27 bereits bei 12% Ebitda-Marge (der Vorstand erwartet mindestens 13%) ein EPS von 0,45-0,47 € erreichen dürfte.
Die ganzen Rechnungen werden natürlich über den Haufen geworfen, falls man Planet Art verkauft und die Schulden relativ schnell tilgen kann. Dann fällt das Ebitda um 40-45% im Vergleich mit PA, aber die Zinskosten auch sehr stark. EPS wäre vielleicht minimal geringer in 2026/27, aber dafür schon 1-2 Jahre früher netto schuldenfrei. Und man bekäme als reiner Software Publisher dann ne höhere Bewertung zugestanden. Mein Kursziel bleibt so oder so bei 8-9 €.
Anfang Mörz ja durch die News zum PA Verkauf ausgelöst wurde. Und zu dem Thema gab es gestern nichts Neues. Manch Anleger nimmt da jetzt seine Gewinne mit, zumal er vielleicht wegen der politischen und makroökonomischen Lage in den USA etwas verunsichert ist, ob der PA Verkauf generell oder zu niedrigeren Preis (in Euro) zustandekommt.
Aber an den Zahlen gibt es nichts zu mäkeln. Man kann sich zudem sehr sicher sein, dass sie nächstes Geschäftsjahr (ab Juli) bei Ebit und Überschuss noch besser werden, selbst wenn man nicht wachsen sollte.
Aber an den Zahlen gibt es nichts zu mäkeln. Man kann sich zudem sehr sicher sein, dass sie nächstes Geschäftsjahr (ab Juli) bei Ebit und Überschuss noch besser werden, selbst wenn man nicht wachsen sollte.
Übergeordnet würde ich nicht ausschließen, dass man das Gap bei 1,91 € noch schließt. Also hätte man aktuell noch 20% Risiko.
Allerdings halte ich die 4,0 € bis Jahresende für gut möglich, wenn entweder PlanetArt tatsächlich für 160 Mio verkauft wird, oder (wenn nicht) der Ausblick des Vorstands so positiv bleibt wie zuletzt und man im Spätsommer dann einen entsprechenden Ausblick aufs neue Geschäftsjahr gibt. Nächstes Jahr erwarte ich ein EPS von 37 Cents. Der Vorstand könnte sogar optimistischer sein, wie man an den Aussagen zu steigenden Margen sieht. Da bin ich ja noch eher vorsichtig unterwegs.
Allerdings halte ich die 4,0 € bis Jahresende für gut möglich, wenn entweder PlanetArt tatsächlich für 160 Mio verkauft wird, oder (wenn nicht) der Ausblick des Vorstands so positiv bleibt wie zuletzt und man im Spätsommer dann einen entsprechenden Ausblick aufs neue Geschäftsjahr gibt. Nächstes Jahr erwarte ich ein EPS von 37 Cents. Der Vorstand könnte sogar optimistischer sein, wie man an den Aussagen zu steigenden Margen sieht. Da bin ich ja noch eher vorsichtig unterwegs.
Geschäften eigentlich myDevices gemeint?
Wird ja nirgendwo wirklich ausgeführt, auch nicht ob der Bereich nun noch verkauft werden soll oder man ihn einfach einstellt.
Fragezeichen ist bei mir auch noch ein wenig bei den 10,x Mio Zinskosten inklusive 1 Mio Zinstilgungskosten. Das ist eigentlich zu hoch für ein Halbjahr. Man kann es aber auch positiv interpretieren, wenn davon noch 2-3 Mio auf „Altlasten“ zurückzuführen ist und in den nächsten Halbjahren nicht mehr anfallen. Dann würde es auch zu den Vorstandsaussagen zu erwarteten Zinsaufwendungen im Gesamtjahr bzw. nächsten Jahr passen.
Wird ja nirgendwo wirklich ausgeführt, auch nicht ob der Bereich nun noch verkauft werden soll oder man ihn einfach einstellt.
Fragezeichen ist bei mir auch noch ein wenig bei den 10,x Mio Zinskosten inklusive 1 Mio Zinstilgungskosten. Das ist eigentlich zu hoch für ein Halbjahr. Man kann es aber auch positiv interpretieren, wenn davon noch 2-3 Mio auf „Altlasten“ zurückzuführen ist und in den nächsten Halbjahren nicht mehr anfallen. Dann würde es auch zu den Vorstandsaussagen zu erwarteten Zinsaufwendungen im Gesamtjahr bzw. nächsten Jahr passen.
Jahr. Nächstes Jahr geht es dann eher auf 5,5, wobei natürlich die Frage ist, ob die aktuellen Turbulenzen durch die Trumpsche Zollpolitik auch PlanetArt und Avanquest operativ belasten. Aber sollte der Umsatz stabil bleiben, dann haben wir diese erwähnten Kennzahlen.
Kurzfristig natürlich interessant, ob der PlanetArt Verkauf nun durchgeht. Davon dürfte vor allem psychologisch einiges für die Aktie abhängen. Ich könnte mich aber auch gut mit beiden Varianten anfreunden, da ich ja vor Bekanntgabe des Deals Anfang März sowieso nicht mit sowas gerechnet hatte, sondern mein Augenmerk eigentlich auf dem sich abzeichnenden Gewinnsprung 2028 liegt, aufgrund der Zinsreduzierung. In gewisser Weise würde Claranova sogar von einer Rezession profitieren (wenn sie nicht zu heftig und langwierig wird), da dan normalerweise die Leitzinsen gering sind, die dann eine Rolle spielen, falls man in 2-3 Jahren doch nochmal eine kleinere Kreditaufnahme benötigt.
Kurzfristig natürlich interessant, ob der PlanetArt Verkauf nun durchgeht. Davon dürfte vor allem psychologisch einiges für die Aktie abhängen. Ich könnte mich aber auch gut mit beiden Varianten anfreunden, da ich ja vor Bekanntgabe des Deals Anfang März sowieso nicht mit sowas gerechnet hatte, sondern mein Augenmerk eigentlich auf dem sich abzeichnenden Gewinnsprung 2028 liegt, aufgrund der Zinsreduzierung. In gewisser Weise würde Claranova sogar von einer Rezession profitieren (wenn sie nicht zu heftig und langwierig wird), da dan normalerweise die Leitzinsen gering sind, die dann eine Rolle spielen, falls man in 2-3 Jahren doch nochmal eine kleinere Kreditaufnahme benötigt.
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