Meine Wirecard-Gewinne - Thread!


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Neuester Beitrag: 19.09.20 00:51
Eröffnet am: 09.02.19 14:33 von: BorsaMetin Anzahl Beiträge: 21.507
Neuester Beitrag: 19.09.20 00:51 von: BigMoney20. Leser gesamt: 1.798.965
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6945 Postings, 2042 Tage BorsaMetinMeine Wirecard-Gewinne - Thread!

 
  
    #1
22
09.02.19 14:33
12640  
20482 Postings ausgeblendet.
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6945 Postings, 2042 Tage BorsaMetinSo viele Haftbefehle gegen Braun ...

 
  
    #20484
23.08.20 00:53
Die Sicherungsverwahrung -SV- sollte am Besten gegen Ihn geprüft werden.

Der frühere Wirecard-Vorstand Markus Braun ist erneut verhaftet worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft München mit. Gegen Braun sei ein neuer, erweiterter Haftbefehl erlassen worden - ebenso gegen zwei weitere Ex-Vorstände.
 

548 Postings, 2761 Tage capecodder#Hardy Wirtschaftswoche 14.08.2020

 
  
    #20485
2
23.08.20 10:06
Hab heute morgen durch unsere Wirtschaftszeitungen durchsucht und hier findet man fast alles cwas man wissen muss:

https://www.wiwo.de/my/finanzen/steuern-recht/...BQpibDC1Nr6lpGrl-ap3

leider Abo, wir lesen die in Papierform, also könnte ich nur scannen.

Resümee, es wird gelogen, dass sich die Balken biegen, von den Kanzleien. Sammelklagen versprochen etc.

In D sind nur Musterfeststellungsklagen zugelassen, danach muss jeder noch selbst klagen und im Grundsatz müssen die gleichen Voraussetzungen vorliegen, damit man auf ein ähnliches Ergebnis wie in der MFK hoffen kann.

Der Artikel der Wirtschaftswoche ist umfangreich, erster Punkt "Ruhe bewahren" . Vorerst müssen nur die Ansprüche beim Insolvenzverwalter angemeldet werden. Nachweis für Besitz von WC-Aktien und Gründe für Schadenersatzforderung  müssen hier dargelegt werden. Das kann ein Anwalt machen, kann man aber auch selbst formulieren.

Danach heisst es abwarten, wie das Insolvenzverfahren und das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft läuft.
Je besser eine Klage begründet ist, desto höher die Erfolgschancen.

Der Artikel beschäftigt sich auch mit den groben Fehlern, wie dem Verklagen der falschen Person/Institution, angeblich kostenlose Klagen, die richtig teuer werden können, für den Kläger!!

Auf Seite 77 wird das Kostenrisiko und die steuerlichen Aspekte beleuchtet.

E&Y hat eine Haftungssumme von 4 mio, irgendwo gelesen, das Eigenkapital liegt irgendwo bei 118 Mio (hier im Forum gelesen fwiw).
Selbst wenn jetzt durch grobe Fahrlässigkeit die 4 Mio Grenze kippt, 60.000 Kläger bei Tilp mal 10.000 € (extrem konservativ gerechnet, viele werden höhere Schäden angemeldet haben) ergibt eine Schadensumme von 600 Mio und das ist nur eine Kanzlei.

E&Y Deutschland ist eigenständig, das heisst mehr ist da nicht zu holen. Bei WC selbst und ggf. den Vorständen wär ich auch vorsichtig und würde das erstmal vernachlässigen.

Erst mal abwarten und kein Mandat erteilen, Prozesskostenfinanzierer, da muss man sich komplett durchs Kleingedruckte quälen.

Eine Kanzlei , die in Videos für den Anschluss an ihre Sammelklage wirbt wie Minge.s würde ich aus meinem Gedächtnis streichen  

548 Postings, 2761 Tage capecodderInsolvenzverfahren WC

 
  
    #20486
1
23.08.20 10:08

6995 Postings, 1193 Tage hardylein@capecodder

 
  
    #20487
1
23.08.20 11:39
danke, wirklich, für Deine Mühe.    

548 Postings, 2761 Tage capecoddergern Hardy

 
  
    #20488
2
23.08.20 11:42
bin maximal angekotzt, dass so ein Shice hier in D immer und immer wieder passiert, und werde von meinen britischen Verwandten immer mit "stupid German money" verarscht  

6995 Postings, 1193 Tage hardylein@capecodder

 
  
    #20489
3
23.08.20 11:45
was man im übertragenen Sinne ja auch verstehen kann. Deutsche Anleger sind blauäugig und gehen erst mal davon aus, das alles mit rechten Dingen zugeht. Unerfahren ohnehin und idR nicht durchtrieben.  

26 Postings, 140 Tage Zukunft 2020Capecodder

 
  
    #20490
1
23.08.20 12:34
Ja Ey haftet gegenüber wirecard 4mio.gegenüber Anleger unbegrenzt.Würde mich einfach besser informieren  

548 Postings, 2761 Tage capecoddergeb ich gern zurück, gilt auch ggü Dritten

 
  
    #20491
1
23.08.20 17:46

548 Postings, 2761 Tage capecodderEinfach mal in die AGBs schauen

 
  
    #20492
1
23.08.20 17:47
 

19 Postings, 28 Tage shawnsteinHabe bei TILP unterschrieben

 
  
    #20493
2
26.08.20 20:06
Ich nehme die 30% Abschlag für den Prozesskostenfinanzierer in Kauf, Hauptsache ist, dass ich nicht noch mehr hier reinstecken muss.
Viel Erfolg allen Leidgenossen.
 

6945 Postings, 2042 Tage BorsaMetin.

 
  
    #20494
2
30.08.20 00:36

2 Postings, 20 Tage zielscheibeEinschätzung

 
  
    #20495
1
30.08.20 16:11
ich wollte mal eure Einschätzung mit meiner abgleichen und ich liege sicher daneben. ich kenne mich da auch wenig aus, wie das in Deutschland geregelt sein könnte.

- auf der Gläubigerseite sieht es nach einem Schaden von 3.2 Mrd Euro aus (quelle: diverse, u.a. Jaffe)
- von Wirecard ist als Vermögen eher nichts da bzw übrig bzw wird kaum was übrig bleiben, insbesondere für Gläubiger, insbesondere Aktionäre als Eigentümer bzw ehemalige Eigentümer
- die Banken bzw Investoren werden das abschreiben - da hat dann eine ING oder LBBW ein ggf zwei Quartale ganz schlechte Zahlen

das Verhätnis ist hier also eher mit Null anzunehmen. Trotzdem könnte ein Anmelden des Schadens Sinn machen - allein aus Dokumentationsgründen und wenn's nur für den Film ist.

dann könnte man auf die Idee kommen. dass EY Schadensersatz liefern könnte. lag hier nicht die Begrenzung bei 4 Mio (eigentlich alleine schon lachhaft)? Im Grunde ist diese Zahl Unfug. Da es keinen ähnlich gelagerten Fall gibt, kann man hier nur mutmassen. Bei Schmider in D war es immerhin dann doch ein zweistelliger Mio Betrag - was aber hier kaum relevant sein dürfte (EY hat vermutlich über Jahre falsch testiert). Aber selbst wenn es ganz hoch kommen würde, werden es bestenfalls ein dreistelliger Mio Betrag werden (u.a. begründbar mit Kundenverlust in D und EU) - also aufgerundet - damit es auch weh tut 1 Mrd. wie gesagt bestenfalls, aber gehen wir mal von 100 Mio aus.

Verlust der Eigentümer - vermutlich 10..15 Mrd. (da mag ich daneben liegen, 124 Mio AKtien, 90..110 Euro pro Aktie Verlust). selbst wenn man hier nach Kleinanlegern unterscheiden würde und hier ca 3 Mrd Schaden ansetzen würde, kommt es zu folgendem:

3000 Mio : 100 Mio = 30 - d.h. für 30 Euro Schaden gibt es 1 Euro Schadenersatz.
abzüglich der Kosten z.b. Prozessfinanzierer, sagen wir mal 30% (wurde hier schon genannt). also bleibt 0,7 Euro übrig.

da wirkt der Dieselskandal wie laue luftbrise...

bei o.g. berechnung bei 3 Mrd und besagten 4 Mio ergibt sich abzüglich der Kosten ca 1:1000. vermutlich der Grund warum manche erst bei einem Schaden von mehr als 5000 Euro anfangen - man will ja mindestens "nen Euro" bekommen.

unberücksichtigt ist der schaden, der dem finanzplatz D / DAX entstanden ist, sowie ansprüche die ggf aus vielfältigen kontrollinstanzen bzw gremien entstanden sein könnte (Bafin, Dt Börse, Staatsanwaltschaft, ...).

 

548 Postings, 2761 Tage capecodderVon WC kommt Null

 
  
    #20496
1
30.08.20 16:51
Damit liegst Du glaub ich nicht verkehrt, die Insolvenz wird noch ordentlich Geld verschlingen.

EY wird versuchen, sich als ebenfalls getäuscht darzustellen, Schauspieler, Kulissen etc. EY Deutschland ist dem Mutterschiff evtl. einen Betrag von 100 Mio wert, (ohne Gewähr), allerdings werden dann ausser den Aktionären auch andere Geschädigte auftauchen, ein Teil der Banken mag die Kredite schon bilanziell abgeschrieben haben, die Forderung besteht allerdings noch.

Geh mal von 5Mrd. Schadenssumme aus, Vergleich mit EY, Gerichtskosten, Anwaltskosten und Prozessfinanzieranteil abgezogen ergibt sehr wenig für Dich  

2 Postings, 20 Tage zielscheibeEY...

 
  
    #20497
1
30.08.20 17:13
klar wurden die getäuscht. aber von einem WP erwarte ich dass er zahlen prüft und nicht auf eine "kulisse" hereinfällt - sondern hinter die Kulissen schaut.
aber auch andere haben sich nicht mit ruhm bekleckert: wie kann die Staatsanwaltschaft gegen FT und Dan McCrum das Verfahren einstellen? bzw wie ungenau müssten die FT Vorwürfe gewesen sein (so selbstherrlich wie das bisweilen jetzt dargestellt wird, ist es wohl doch nicht gewesen)?
 

548 Postings, 2761 Tage capecodderDie Kanzleien blähen

 
  
    #20498
2
30.08.20 17:24
Grade auch schön die Schadenssummen auf, kann man gut bei den erstaunter Forumsteilnehmern nachlesen, denen die Kanzleien erstaunlich erhöhte Streitwerte ausrechnen. Damit die Gebühren schön hoch sind, die errechnen sich nach dem Streitwert.

Die gewonnenen Musterfeststellungsklagen, auf die stolz hingewiesen wird, sind glaub ich von 2011, betrafen  Prospekthaftung. Da war bei der Beklagten sogar was zu holen.

 

548 Postings, 2761 Tage capecodderZielscheibe

 
  
    #20499
3
30.08.20 17:52
Die Zahlen werden nicht komplett geprüft, sondern stichprobenartig. Da sind Manipulationen schon Tür und Tor geöffnet. Ist aber Standard.
EY wird gern genommen, wenn's nicht allzu gründlich sein soll. UPS, jetzt hab ich's gesagt.

Dan McCrum wurde massiv unter Druck gesetzt, ich glaube er musste aus Sicherheitsgründen umziehen. Weil er und seine Familie bedroht wurden. Was bei WC im Argen liegt geistert ja auch ganz offen durch diverse Foren. Kapitalerhöhungen und ständige Kreditaufnahmen bei so einem wahnsinnig erfolgreichen Unternehmen, wie passt das zusammen?

McCrum war aber wohl selbst auch überrascht wie weit das "Cooking the books" ging, dass der komplette Erfolg erlogen war hat ihn selbst völlig verblüfft.  

548 Postings, 2761 Tage capecodderFinanzplatz Deutschland

 
  
    #20500
1
30.08.20 18:28
Dax, da mach ich mir schon seit Jahren keine Illusionen mehr. Hab fast nur US-Werte an Aktien payp. etc. Kauf nur bei IPO, keine Mantelübernahmen. Deutsche Aktien werden von mir eher mal mit Calls beackert.  

662 Postings, 213 Tage BigMoney2020klar

 
  
    #20501
15.09.20 14:58
US Aktien in dem desolaten Umfeld mit einer Geld druckenden FED ;)

Genau mein Humor

Klingst genauso unbeholfen wie DreckAmStock. Biste wahrscheinlich auch  

19 Postings, 17 Tage Pete75The Wirecard Fever

 
  
    #20502
15.09.20 15:28
Ja, der neue Aufsichtsrat ist bestellt, alle Banke schieben die Schuld auf Wirtsschaftsprüfer EX, der Kurs geht langsam hoch und auf Grün, da kann ja nichts mehr schief gehen!  

548 Postings, 2761 Tage capecodderHey bigheadmoney

 
  
    #20503
16.09.20 00:08
Da muss ich ja vor Ehrfurcht erblassen, Du bist ja voll der Experte , auch bei Grenke, Respekt  

1448 Postings, 4260 Tage butschiGeld

 
  
    #20504
1
16.09.20 18:52
> abzüglich der Kosten z.b. Prozessfinanzierer, sagen wir mal 30% (wurde hier schon genannt).
> also bleibt 0,7 Euro übrig.
Abzüglich der Prozesskosten bleibt 0 (eher negativ übrig) vom REST bekommt der Processkostenfinanzierer ~ 30% und der Geschädigte den restlichen 70%.

Die Prozesskosten werden wohl VORHER abgezogen, die muss zwar der Verlierer zahlen (WC). Da diese aber auch in die Inso eingehen, wir bei einer Inso-Quote von 3-5% schon kaum die Prozesskosten rauskommen.

Deshalb dürfte der PK-Finanzierer auch lieber E&Y verklagen. Ich vermute mal, der Inso verklagt auch noch E&Y. Entweder gewinnt E&Y, zahlt 80-100 Mio. oder macht die Inso-Flatter. Insgesamt dürften hier auch keine nennenswerten Summen reinkommen für die Prozess und/oder die Inso-Quote.

Der Rest zur Auszahlung nach Kosten der Klagen durch den PK aus der Inso dürfte 0 sein.

Hoffentlich ist der PK-Finanzierer auch der Haftende für die Prozesskosten und finanziert nicht nur den Prozess. Falls der Prozess im Namen und Haftung für den Geschädigten ist, dann haftet er ggfs. wenn der PK die Flatter macht auf jeden Fall für die Gerichtskosten und ggfs. die eigenen Anwaltskosten.

Also Vorsicht was man unterschreibt, damit man nicht noch Geld nachschießen muss.

Wenn es vielleicht 100-300 Mio. für die Reste gibt, WC AG Cash-Dry war und die Subfirmen das Cash "verloren" haben, dann gibts vielleicht 300 Mio.

Von dem Geld wird sicher erstmal der Inso sein Geld holen, der kleine Rest wird dann verteilt. Ich vermute mal die Aufräumarbeiten und das aktuelle Cash für die noch notwendigen Angestellten dürfte auch Geld kosten.

Wahrscheinlich gibts am Ende noch maximal 100 Mio. nach Inso-Kosten. Diese gibts in 7-10 Jahren. Vorher weis der Inso ja nicht, welche Gerichtsprozesse er als WC wegen Schadensersatz verloren hat. Die RA verdienen auf jeden Fall. Sicher hat der Inso auch ein paar "treue" Partner-Kanzleien.

Bei 3,1 Mrd Schulden + Abwicklungskosten + Schadensersatzansprüche dürften es 5-10 Mrd an Schaden sein. Selbst wenn man von 300 Mio. an Cash nach Verkäufen ausgeht, sind das dann auch nur 7%. Das sind ungefähr die Kosten für einen Gerichtsprozess.
 

944 Postings, 5433 Tage FactsOlnyAus registerbekanntmachungen.de vom 3.9.20

 
  
    #20505
17.09.20 10:23
Über das Vermögen der Gesellschaft ist durch Beschluss des Amtsgerichts München vom 25.08.2020 (Az. 1542 IN 1308/20) das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die Gesellschaft ist dadurch aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen nach § 263 AktG.  

19847 Postings, 6883 Tage lehna#04 Seh es ähnlich, butschi

 
  
    #20506
1
17.09.20 11:06
Wer als Investor bei der üblen Pleitebude prozessiert, verliert nur Lebensqualität und wird verbittert.
Denn ausser heisser Luft kann aus dem lange aufgepumpten Ballon nix mehr entweichen.
Hier im Thread wurden alle vernünftigen Börsenregeln über den Haufen geworfen.
Kritker wurden gesperrt und zertrampelt, McCrum und FT zur Lügenpresse degradiert, absaufende Kurse mit immer neuen Kauforgien verherrlicht, Stops waren was für Nixchecker und manche sind gar mit Krediten rein.
Das gefährliche Gemisch ging am 18.06. hoch...





 

1274 Postings, 402 Tage Egbert_reloaded@ lehna:

 
  
    #20507
1
17.09.20 15:12
In einem Punkt widerspreche ich Dir: Stopps sind für gewöhnlich wirklich etwas für Nichtchecker. Der Verzicht darauf hat mich langfristig vor volativitätsbedingten Verlusten geschützt.  Wirecard ist die atypische - weil kriminelle - Ausnahme. Und beim Absturz wurden viele Stops erst zu sehr niedrigen Kursen bedient, da es eine Verkaufspanik gab.  

662 Postings, 213 Tage BigMoney2020Korrekt

 
  
    #20508
19.09.20 00:51
Kotzkodder ;)

i am the expert  

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