Borussia Dortmund - Unternehmens/Aktienanalyse


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Neuester Beitrag: 01.07.20 21:26
Eröffnet am: 16.08.16 22:35 von: Katjuscha Anzahl Beiträge: 5.141
Neuester Beitrag: 01.07.20 21:26 von: halbgottt Leser gesamt: 706.548
Forum: Börse   Leser heute: 143
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15


 
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98901 Postings, 7415 Tage KatjuschaBorussia Dortmund - Unternehmens/Aktienanalyse

 
  
    #1
15
16.08.16 22:35
Sooo, in diesem Thread hier darf wirklich JEDER schreiben, ohne Sperrungen. Ist ja leider in allen anderen BVB-Threads (außer dem Sportlichen) nicht mehr möglich. Vielleicht ist nach der langen Seitwärtsbewegung des Aktienkurses ohnehin mal ein neuer Thread angebracht.

Hier sollte es möglichst um Fundamentalanalyse sowohl des Unternehmens als auch der BVB-Aktie gehen, also alles was mit Kursverläufen und Kennzahlen zu tun hat. Ergänzt werden darf das auch mit Chartanalyse. Diese Trennung der Threads hab ich hier noch nie verstanden, abgesehen vielleicht von Kaderdiskussionen.

Xetra Schlusskurs = 4,012 €
MarketCap = 369,1 Mio €

Vorab erstmal die Daten der Geschäftsjahre 2011/12 bis 2014/15. Am kommenden Freitag werden die Daten des Geschäftsjahres 2015/16 präsentiert, von denen ich eine deutliche Steigerung bei allen wesentlichen Kennzahlen erwarte.

 
Angehängte Grafik:
bvb-jahre.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
bvb-jahre.png
4116 Postings ausgeblendet.
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40701 Postings, 7015 Tage Dr.UdoBroemmeEin Virologe sagt das

 
  
    #4118
05.04.20 21:35

4039 Postings, 1966 Tage vinternetAuf geht's...

 
  
    #4119
06.05.20 15:15

8675 Postings, 3440 Tage halbgotttRuhrnachrichten zum Geschäftsjahr 2019/20

 
  
    #4120
08.05.20 19:13

"Die Lage in Dortmund sei nicht existenzbedrohend wie bei anderen Bundesligaklubs, „aber schon dramatisch“, heißt es hinter vorgehaltener Hand. Statt eines ordentlichen Überschusses wird der #BVB die aktuelle Spielzeit vermutlich mit einem Minus in achtstelliger Höhe abschließen, und je nach Verlauf der Covid-19-Pandemie auch die nächste Saison."

https://twitter.com/bvbaktie

ein zweistelliges Mio Minus? auch die nächste Saison?

Markus Silbe von Frankfurt Main Research AG schätzte am 18.3., also beim Höhepunkt der Corona Krise einen Nettogewinn von 18,3 Mio. Folgen von Corona wären nicht so dramatisch, hieß es.

Daß die Merchandising Einnahmen zusammenbrechen würden, Abstellung für Nationalspieler, Sponsoren undundund, hat er ungenügend berechnet. Geht eben nicht nur um die Spieltagseinnahmen, sondern um sehr viel mehr.

Lediglich 37% der Gesamteinnahmen sind TV Einnahmen, die übrigen Einnahmen sind mehr oder weniger allesamt betroffen. Seine Kaderanalyse ist auch völlig unzureichend, natürlich wurde der Kader erheblich abgewertet, was klare direkte Auswirkungen haben muss, Schürrle, Marius Wolf wg hoher Gehälter und Vertragssituation unverkäuflich, Abfindungen müssen gezahlt werden, usw.

In den vergangenen Jahren zielte das Geschäftsmodell eindeutig auf Spielerhandel. Denn operativ ohne Transfereinnahmen war man längst nicht mehr profitabel. Wenn diese Einnahmen nun wegbrechen, dann kommt dieses Problem noch zu den wegbrechenden Einnahmen noch hinzu und es kann schwerlich durch Transfereinnahmen kompensiert werden.

GSC Research schrieb, sie würden jegliche Prognosen komplett einstellen, so lange die Lage bzgl Corona nicht gänzlich klar ist. Man müsse deswegen nicht direkt verkaufen, aber ein Anlagevotum "Kaufen" odrr "Halten" könne man nicht geben, so lange man nicht halbwegs seriös irgendwelche Zahlen schätzen könne, hieß es bei denen. Gar nicht so dumm.

Bankhaus Lampe prognostizierte einen einstelligen Mio Verlust.

Ein Verlust ist eigentlich nicht weltbewegendes, wird bei kaum einem Fussballklub anders sein. Die Frage wird aber sein, wie die Aktionäre vom BVB darauf reagieren, denn sie wurden auf stetige Gewinne und auf das tolle Spielerhandels GmbH Modell geradezu getrimmt. Mir sind Gewinne oder Verluste nicht soooo wichtig, aber das Geschäftsmodell auf Spielerhandels GmbH aufzubauen und in der Kapitamarktkommunikation alles darauf zu reduzieren, als wären die Aktionäre alle doof, das ging mir ganz gehörig auf den Senkel.
 

685 Postings, 288 Tage CiriacoCopperfield

 
  
    #4121
15.05.20 10:34
ahead  

3264 Postings, 3950 Tage JoeUpder Reus ist aber auch ein Pechvogel

 
  
    #4122
1
13.06.20 10:32
viel verletzt (nach Bildberechnungn 2,8 Jahre verletzt während seiner Zeit beim BVB),
vor wichtigen Turnieren ausgefallen wegen Verletzungen und nächstes Jahr zur EM
dürften andere Spieler auflaufen! Zudem beim BVB nicht mehr unbedingt wichtig!!

https://www.sueddeutsche.de/sport/...-em-euro2020-dfb-team-1.4934781?

5877 Postings, 2807 Tage derbestezockerGestern

 
  
    #4123
2
14.06.20 08:59
habe ich den BVB als Drittligisten gesehen, so wird der BVB nie Meister. Weg mit Favre am Ende der Saison.  

319 Postings, 569 Tage uno21kann dir nur absolut zustimmen !!

 
  
    #4124
5
14.06.20 09:30
mit favre und diesem schlafwagen= abwartefussball werden wir niemals meister ,geschweige denn erreichen etwas ind er königsklasse !...
und dieser absolute oberblingdgänger brandt ist ein alptraum !!- dieser dumme bengel ist fehlpasskönig !
ist dieselbe geige wie unser pseudokapitän !- hat in 2 monaten mal ein gutes spiel..und lebst davon bei den medien dann.

unsere abwehr ist aktuell absolt standhaft usw., aber die kreativreihe mit hazar, dem bildgänger brandt und sancho, ist zumeist ein totalausfall und somit hängt haarland in der luft oft.
sancho mag soviele tore abgestaupt haben wie er w ill, der ist nur noch eins chatten von vor 1-2 jahren !
stellt sich ständg hin ,wackelt mt dem fuss 3 x hin und ehr überm ball und.......spielt dann zurück diese pflaume !- zweikampfverhalten ebenfalls nahe null-.....es tut mit in ders eele weh, aber man muß wirklich sagen, wenn man da bei bayern einen gnabri und coman sieht usw., mit  welcher energie und absolutem drang die richtung tor streben, dann sind mit unseren pfeiffen davon lichtjahre entfernt !!  

11 Postings, 1907 Tage SchlaggiBVB

 
  
    #4125
1
14.06.20 12:17
Lieber Uno21,
was Du schreibst ist i. O. Es lohnt aber nicht sich aufzuregen. So ist eben die Realität. Bayer hat Mentalitätsmonster wie Kimmich, Müller, Goretzka und viele mehr in der Mannschaft. Da reicht Dortmund einfach nicht ran - andere Mannschaften aber auch nicht. Für die nächsten Jahre kann sich Bayern nur selbst als Meister schlagen. Die anderen Mannschaften leisten sich zu viele Fehler. Sie Sommer bei Gladbach. Man hätte bei Bayern was holen können.
Beim BVB sind die Leistungen zu schwankend. Siehe auch Guerrero und Hakimi. Manche Spiele überragend; gegen Bayern hat man sie beide kaum gesehen. Wenn BVB die Championsleague schafft ist das auch immer eine gute Leistung, da Leipzig, Gladbach, Leverkusen und Hoffenheim auch erst einmal in der Tabelle distanziert werden müssen.
Favre passt sicher nicht ganz zum BVB, da er zu defensiv spielen lässt. Ich verstehe auch nicht, warum ein Spieler wie Götze mit solch einem Potenzial nur noch auf der Bank sitzt. Zwei defensive im Mittelfeld mit Can, Witsel oder Delaney sind einfach zu viel. Da leidet die Kreativität nach vorne. Im Sommer wird wegen Corona sicher nicht einfach neue Spieler zu holen. Es wird spannend.

Ole BVB, Grüsse an alle BVB Fans  

3264 Postings, 3950 Tage JoeUpBVB - Mainz

 
  
    #4126
17.06.20 22:39
gratuliere Mainz zu dieser super Leistung. Die haben alles gegeben. Der Sancho und der Hakimi sind anscheinend schon weg in Gedanken und strengen sich nicht mehr allzusehr an. Der Brandt hat sich wieder durch viele Fehlpässe hervorgetan. Dieser Fokus auf die Jugend muß beendet werden. Die bringen zwar viel Geld, aber auch viel Instabilität; auch dadurch, daß sie schnell wieder weg sind.
Da finde ich Vereine wie Freiburg super gut. Die haben einen Personalaufwand von 40 Mio. € und machen extrem viel daraus. Mainz hat 44 Mio. € und Dortmund 186 Mio. €!

319 Postings, 569 Tage uno21richtig joe ! das war schon eine frechheit !

 
  
    #4127
1
18.06.20 09:24
brandt ist der absolute nullinger !!- dieser trottel nimmt mehrfach den ball an und passt ihn direkt zum gegner-
der begel ist so blind wie die nacht dunkel.....und dann kommt sofort hazar !
ich verstehe unsere obersten herrschaften auch nichtmehr , denn ein hazar saß in gladbach schon fast mehr als halbes jahr zumeist auf der bank- ddiese 2 obernieten für mehr als 50 millionen zu kaufen ist schon geschäftsschädigend mit vorsatz nahezu !

mit dem trainer und einem solch unfähigen offensiv mittelfeld brauchen wir in champ. l. garnicht erst anzutreten !  

3264 Postings, 3950 Tage JoeUpich glaube ja, daß hier auch die enge

 
  
    #4128
18.06.20 10:39
Verbindung zu Mainz eine Rolle gespielt hat!
Klopp, Tuchel kamen aus Mainz! Sobutic, Mohamed Zidan, Diallo, Schürle, Manuel Friedrich,
Eric Durm und Lothar Emmerich hat Mainz 05 einmal trainiert!
Es war also ein sozialer Akt zu verlieren, um Mainz in der 1. Buli zu halten und weiter auf
einen Strom talentierter Spieler bauen zu können!

Also alles gut!  

1364 Postings, 1099 Tage H. BoschJoeUp und uno

 
  
    #4129
1
18.06.20 14:12
Erstmal recherchieren bevor TEILS so eine Grütze geschrieben wird. Zumal ihr hier im falschen Thread seid.

Sancho ist unter Top3 der Scorer in der BL!
Weit vor Gnabry/Müller/Coman
Ohne ihn wäre der BVB nicht auf Platz 2 und Favre seinen Job schon lange los!


Hakimi und Guererro sind beide je an mehr Toren beteiligt gewesen als Mentalitätsmonster Kimmich. Guereirro schlägt ihn auch im Abwehrverhalten.
————-
Zu Brandt und Favre ist bereits alles gesagt. Favre wird gehen, egal wie. Zum Glück. Der nächste Trainer kann sich dann Brandt vornehmen, damit er nicht zu einem Schürrle 2.0 mutiert.
Der BVB spielt scheiße, weil sie immer schon nicht konstant waren in der Saison. Mainz hat aufopfernd gekämpft und Dortmund wollte künsteln, was nach hinten losging. Was soll sich der BVB noch reinhauen? Saison gelaufen- die Hände so leer wie die Ränge.  

8675 Postings, 3440 Tage halbgotttDer neue TV Vertrag

 
  
    #4130
22.06.20 16:39
Neuer Bundesliga TV Vertrag durchschnittlich 1,1 Mrd

Handelt sich aber um einen Staffelvertrag

Saison 20/21 ca 1,35 Mrd
Saison 21/22 ca 1,05 Mrd

Saison 20/21 wird Coronabedingt zudem eventuell nur 1,2 Mrd ausgezahlt

herber Einschnitt, der sich erst langfristig abmildert  

8675 Postings, 3440 Tage halbgotttBVB macht 45 Mio Verlust

 
  
    #4131
29.06.20 15:37
https://www.kicker.de/778655/artikel/...cht_45_millionen_euro_verlust

Das ist wirklich heftig. Man hat mit negativem gerechnet, aber mit sowas kaum. Silbe hatte am 18.3., also am Höhepunkt der Corona Krise, noch mit einem deutlichem Plus gerechnet, ehe er nach den Quartalszahlen runterschrauben musste, Lampe hatte zuletzt mit einem einstelligem Mio Minus gerechnet:

https://www.ariva.de/forum/...tienanalyse-540601?page=164#jumppos4120

und nun das. Die BVB Aktie muss deswegen nicht runtergehen, aber als tollen Kauf mit zwingend steigenden Kursen sehe ich sie auf keinen Fall. Da gibt es bessere Aktien.

 

111 Postings, 654 Tage Pancho277...

 
  
    #4132
29.06.20 16:08
Bayern rechnet ebenso mit Auswirkungen von rund 50 Mio

"Wirtschaftlich rechnet Rummenigge in der Bayern München AG, bedingt durch Corona, für die Saison 2019/20 mit finanziellen Mindereinnahmen von circa 50 Millionen Euro"

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/...-cU2BMfrWcsE1CZiNEfdT-ap5

Eine wichtige Frage in den angenommenen BVB-Zahlen dürfte auch sein, wie die CL-Einnahmen berechnet wurden. Der Marktpool kann ja erst berechnet werden, wenn alle Wettbewerbe beendet sind ( was dieses Mal erst im August statt im Mai/Juni der Fall ist).  

8675 Postings, 3440 Tage halbgottt@Pancho

 
  
    #4133
29.06.20 16:38
Mindereinnahmen wegen Corona gibt es überall, die Frage ist aber, ob es für alle die gleichen Auswirkungen haben müsste. Rummenigge erhofft sich für die Geschäftszahlen eine schwarze Null (so steht es in Deinem Link) und BVB erwartet 45 Mio Minus, das ist der entscheidende Punkt.
 

8675 Postings, 3440 Tage halbgotttBranchenvergleich

 
  
    #4134
29.06.20 16:49
und wenn wir schon am vergleichen sind: Ajax wird trotz Corona einen fetten Gewinn ausweisen, völlig unvermeidlich. Performance von Ajax im Kalenderjahr 2019 +37% besser als BVB Aktie (am Jahresende 2019 war die Party des CL Finales längst vorbei und in der laufenden Saison war in der CL Gruppenphase Schluss, dennoch +37%).  Und im laufenden Geschäftsjahr, welches morgen endet, performt Ajax ebenso klar besser. Corona ist eben nicht überall ein Problem.
 

111 Postings, 654 Tage Pancho277@Halbgott

 
  
    #4135
3
30.06.20 11:03
Die Auswirkungen sind auch bei halbwegs gleich großen Vereinen die gleichen, wobei Bayern auf nem anderen Level als der BVB agiert, von daher hält sich meine Empörung wenn man mit Personalkosten von rund 200 Mio vs. 360 Mio  wieder mal "nur" Zweiter wird im Gegensatz zum Großteil des Forums hier eher in Grenzen. Man feiert ja im Gegenzug auch nicht ab das man jährlich vor Freiburg und Schalke landet ( monetär oder prozentual der gleiche Abstand). Wichtiger wäre mal wieder in den Pokalwettbewerben ein positives Ausrufezeichen zu setzen, aber ich denke das wird in den nächsten 2-3 Saisons gelingen.

Sowohl Bayern als auch Dortmund werden durch Corona rund 50 Mio unter ihrem ursprünglichen Plan einlaufen. Der Unterschied liegt im Wesentlichen darin, dass Bayern aufgrund von Sane´s Kreuzbandriss in August den Transfer um 1 Jahr verschieben musste und sich daher nur kostensparend Coutinho + Perisic auslieh.  Ansonsten hätten sie genau wie Dortmund den steuerlich sinnvollsten Korridor von rund 10 Mio plus angepeilt ( so das es noch für eine Dividende und einem Minigewinn reicht) und wären nun kurzfristig genauso im Minus statt der schwarzen 0. Von daher kann ich die Schlussfolgerung Corona schlägt in Dortmund schlimmer ein als woanders nicht teilen, es spielt einfach auch der Zeitpunkt eine große Rolle. Es macht auch als Verein wenig Sinn jedes Jahr 50 oder 100 Mio Gewinn anzupeilen, da man jeden Euro der ans Finanzamt geht besser in Steine oder Beine investiert hätte um langfristig die Wahrscheinlichkeit auf sportlichen Erfolg zu steigern und somit den Unternehmenswert zu erhöhen.

Einen Plan stellt man ja spätestens im Juni auf, steuert diesen maßgeblich in der Transferzeit Juli-August und hat den Januar zum Nachjustieren, wo der BVB zum Beispiel nochmal voll investiert hat (Haaland + Can für Alcacer/Weigl) um die Qualität der Mannschaft weiter aufzuwerten ( in den 2 Fällen sehr gut gelungen). Wenn dann im März eine Pandemie mit nie dagewesenen Folgen für Fußballvereine um die Ecke kommt, sind die Möglichkeiten das Ergebnis für das laufende Jahr zu steuern/ noch zu drehen extrem dünn bis unmöglich.


Ein Vergleich zu Ajax auf Jahresbasis macht aus meiner Sicht auch wenig Sinn.


Die Vereine unterscheiden sich deutlich in der Einnahmestruktur, den nationalen Gegebenheiten und der Phase in der man sich aktuell befindet. Nach einem Jahrzehnt (2007-2016) ohne nennenswerte internationale Erfolge konnte Ajax in der jüngsten Vergangenheit 2x aufhorchen lassen ( 2017 EL-Finale / 2019 bis zur 90.min CL-Finale). Diese Erfolge führen dazu große Werte zu schaffen die in Ansätzen sowohl 2017 aber besonders 2019 (CL natürlich höher gewichtet als Europa-League) Begehrlichkeiten der Konkurrenz weckten .

Ajax hat nun in den vergangenen 15 Monaten 3 Säulen (De Jong / De Ligt / Ziyech) abgegeben (auch wenn Ziyech nicht in den aktuellen Zahlen auftaucht). Gerüchteweise könnten im Sommer Spieler aus dem Pool van de Beek, Onana, Tagliafico und Dest folgen. Bis auf David Neres sind dann erstmal nicht mehr die ganz großen Fische vorhanden. Danach wird man viel Geld eingenommen haben und durch seine tolle Jugendarbeit + externen Zugängen auch nach einiger Zeit wieder etwas nachwachsen ( am aussichtsreichsten aktuell Gravenberch und Ünüvar) aber ein deutlicher Qualitätsverlust der gerade in den internationalen Spieler deutlich werden wird, wird nicht ausbleiben ( wie man auch schon diese Saison bei gerade mal 2 großen Abgängen im Vergleich zum Vorjahr gesehen hat)

Von den externen Transfers diese Saison war eigentlich auch nur Promes ( leider ziemlich verletzungsanfällig) überzeugend. Alvarez, Marin und Martinez sind noch meilenweit von den Leistungen der Abgänge entfernt und es ist extrem fraglich ob sie jemals auf das Level eines De Ligt/De Jong etc. landen werden.

Für das kommende Jahr wird man z.B. abwarten müssen wie schnell / ob jemals Antony an die Leistungen von Ziyech herankommt. Sollte es klappen wird auch er nicht die nächsten 5 Jahre bei Ajax bleiben. So ist nun mal sowohl beim BVB, aber noch mehr bei Ajax der Fußballkreislauf.


Meine Erwartung ist also :

- 2018/19 Ajax sportlich dem BVB überlegen
- aktuell Ajax ist bereits schwächer als das Team des BVB
- 2025 der nachhaltige qualitative Unterschied zwischen Ajax und BVB zugunsten des BVB wird größer als aktuell


Aufgrund der Bewertungen und der im Normalfall boomenden Branche halte ich beide Aktien für einen Kauf ( bin aber aktuell aufgrund von ständiger Coronagefahr sehr vorsichtig und plane erst später je nach Lage größere Käufe).  

413 Postings, 7030 Tage Samba4Das es ein Verlust in dieser Saison geben wird,

 
  
    #4136
30.06.20 17:46
war zu erwarten. Was mich wundert, wie man bei einem EBITDA von +62 Mio. € zu einem Verlust von 45 Mio. € kommt. Zinsen und Steuern können nicht der Grund sein. Ebenso wenig Umsatzerlöse, die nicht wie geplant im bis zum 30.6.2020 gekommen sind (z.B. Fernsehrechte Bundesliga, Marktpool CL, Sponsorengelder), sondern sich ins 2. HJ 2020 verschieben werden. Diese geringeren Umsätze hätte auch schon beim EBITDA gefehlt. Und Abschreibungen in Höhe von 100 Mio. € kommen auch nicht in Frage.

Wer hat eine Idee?  

1391 Postings, 3529 Tage hyy23xKein Saisonziel?

 
  
    #4137
30.06.20 18:49
What the fuck  

51 Postings, 2291 Tage Das_EiEs gibt natürlich ein Saisonziel

 
  
    #4138
1
01.07.20 08:04
aber dies wird nicht öffentlich benannt/kommentiert. Den Grund gibt es hier:

https://www.sueddeutsche.de/sport/...zichtet-auf-saisonziel-1.4952854
 

8675 Postings, 3440 Tage halbgottt@Pancho

 
  
    #4139
1
01.07.20 11:26
Dein Bayern Vergleich ist unzutreffend, meine Meinung.

Bayern verliert 5:1 gg Frankfurt, hat 1 Pkt Rückstand auf BVB, in den anderen Wettbewerben gut dabei, aber Trainer wird direkt entlassen

Trotz Corona erwartet Bayern im laufenden Geschäftsjahr eine schwarze Null

Der selbsternannte Meisterschaftskandidat verliert 0:4 gg Bayern und spielt danach 3:3 gg Paderborn.
Trainer wurde nicht entlassen, dafür in der Winterpause fett in den Kader investiert

Sehr, sehr unterschiedliche Entscheidungen, die unmittelbare Auswirkungen auf die Geschäftszahlen haben mussten. Bayern erwartet eine schwarze Null, BVB ein Horrorverlust von 45 Mio

Die investitionen beim BVB werden jahrelang das Ergebnis belasten. Bei den viel zu vielen Spielerwechseln geht es nicht nur um das Problem der zu schnell und zu stark wachsenden Personalkosten, sondern auch um eine zu hohe Abschreibungsquote, krass höhere Spielerberaterkosten und viel zu hohe Handgelder

Der BVB hatte mächtig investiert, es wurde in sogenannte Mentalitätsspieler investiert. Das ist aber nicht das Kernproblem gewesen und war es auch nie. Emre Can hatte im immens wichtigem Rückspiel gg Paris eine Zweikampfquote von 40% und Haaland keinen einzigen Torschuss. Im Rückrundenspiel gg Bayern zeigte BVB in der zweiten Halbzeit eine merkwürdig abwartende und unentschlossene Haltung, obwohl es um alles ging.

Das Hauptproblem beim BVB ist der Trainer, Mentalität bei den Spielern kann es nur geben, wenn sie vom Trainer verkörpert wird.

Wenn Du jetzt dieser sportl Einschätzung widersprechen willst: rein wirtschaftl wäre es krass günstiger gewesen, den Trainer zu wechseln, statt in den Kader zu investieren. Hätte ein Trainerwechsel in der Winterpause nicht funktioniert, dann hätte der bestehende Kader auch nicht weniger geschafft, als direkt im CL- und Pokalachtelfinale auszuscheiden, bzw sich ohne Meisterschaft erneut für die CL zu qualifizieren. Es wäre aber erheblich billiger geworden

Ruhrnachrichten schrieben, daß hinter vorgehaltener Hand beim BVB auch fürs nächste Geschäftsjahr ein zweistelliges Minus denkbar wäre. Die laufenden Kosten sind halt da, Emre Can verdient Unsummen, TV Gelder gehen aber wg Staffelvertrag um 30% zurück ggü dem was man für 19/20
erwartet hatte und in der neuen Saison werden nicht direkt wieder 80.000 Zuschauer reingelassen. Leroy Sane wechselt für 45 Mio (TM
bewertet ihn mit 80 Mio) weil dieser nur noch 1 Jahr Vertrag hat. Gleiche Situation bei Sancho nächstes Jahr, Man.Utd. bot jetzt 55 Mio. Daß er nächsten Sommer zum Marktwert von 117 Mio
wechselt, ist eher unwahrscheinlich
 

111 Postings, 654 Tage Pancho277@Halbgott

 
  
    #4140
1
01.07.20 18:36
Deine Einschätzungen sind unzutreffend , meine Meinung.

Ich hab aber zugegebenermaßen auch nie den Eindruck, das überhaupt beabsichtigt ist, das sie zutreffend sein sollen.

Ob sich der BVB mit Weigl+ Alcacer statt Can+Haaland oder mit einem anderen Trainer wie du spekulierst für die CL qualifiziert hätte, werden wir nie erfahren.
Es scheint in deiner Bewertung auch keine Rolle zu spielen wer das namentlich sein soll, aber vom beschriebenen Profil scheint Torsten Legat als Mentalitätsmonster alle notwendigen Kompetenzen aufzuweisen, anstatt der biedere Favre mit dem man gerade vereinsintern die meisten Bundesligatore aller Zeiten geschossen hat.

Am 12.Spieltag nach dem Paderbornspiel (dort forderst du ja anscheinend die Favreentlassung) war man faktisch jedenfalls auf einem enttäuschenden 6.Platz und in der Championsleague waren 4 Spieltage der Gruppenphase absolviert (in der vermutlich stärksten aller Gruppen wo es auch nicht selbstverständlich war Zweiter zu werden). In der Winterpause (möglicher Trainerentlassungszeitpunkt 2) war man immer noch durchwachsen punktgleich mit dem Tabellenfünften. Das man daraus in der Liga Platz 2 erreicht, in der Rückrunde 39 Punkte holt ( 9 Punkte mehr als in der Hinrunde)  und knapp (in Addition 3:2) an den neureichen Parisern in der CL scheitert, ist für mich sportlich ein gutes Ergebnis ( Stichwort Erwartungshaltung von gestern).

Das erneute DFB-Pokal Aus gegen Werder hingegen ist in der Kategorie peinlich einzustufen und wird zukünftig hoffentlich vermieden. Wirtschaftlich ist der DFB-Pokal allerdings auch nicht die ganz große Nummer.


Wir wissen aber im Vergleich zu irgendwelchen Mutmaßungen faktisch das Platz 2 in der Bundesliga im Championsleague-Marktpool sehr wohl einen ordentlichen wirtschaftlichen Unterschied zu Platz 4 macht.

Darüberhinaus sollte in der allgemeinen Meinung der Tausch von Weigl/Alcacer zu Can/Haaland nicht nur die Wahrscheinlichkeit für Platz 2 in diesem Jahr, sondern auch für bessere sportliche Ergebnisse in den Folgejahren erhöht haben.
Wirtschaftlich wird es zudem im Normalfall auch einen Unterschied machen ob man eines Tages Haaland oder Alcacer verkauft (Qualität + Alter) und wer weiß ob Haaland und Can im Sommer überhaupt noch für den BVB verfügbar gewesen wären.


Das "Manchester jetzt 55 Mio bot" ist beispielsweise ebenso falsch. Wenn wir schon auf Zeitungen vertrauen wollen, dann nochmal nachlesen was diese Zeitung genau zu den 55 Mio geschrieben hat ( "wollen nicht mehr als 55 Mio ausgeben"). Von einem Angebot ist dort nie die Rede und wollen kann Manchester erstmal viel. Die werden schon selbst einordnen können was passiert, wenn sie tatsächlich mal 55 Mio diesen Sommer für Sancho bieten. Ergebnisse abwarten und dann kann man bewerten.


Sane : interessant ist hier mal wieder deine Formulierungsweise. Wenn Bayern einen Spieler kauft kostet der nur 45 Mio.

Zum einen sind es je nach Quelle auch mal bis zu 60 Mio ( am häufigsten genannt 49 Mio fix + 11 Mio Bonus ) und noch wichtiger 17 - 22 Mio Jahresgehalt. Das er 1 Jahr lang nur verletzt war und das möglicherweise anders als bei einem aktuell kerngesunden + jüngeren Sancho ebenso auf die Ablöse drückt spielt offensichtlich in deiner Bewertung auch keine Rolle.

Wenn der BVB einen Spieler mit den Werten von Sane  kaufen würde, hätten wir hier schon 47 Halbgott´sche Beschwerden über das horrende Gehalt ("Unsummen") + Hinweise auf Invalidengefahr ("Totalverlust/Millionengrab") und 58 Halbgott´sche Spekulationen inkl. Zeitungs- und Twitterzitate (natürlich nur die mit den für den BVB ungünstigen Zahlen) wieviele Millionen und Abermillionen wohl zusätzlich der Berater / Vater eingesackt hat.

Dazu hat der Spieler bestimmt ne Ausstiegsklausel für 3,50 Mark und wenn er verkauft wird,muss man als einziger Verein auf der Welt auch noch Steuern zahlen. So eine Gemeinheit.....




 

8675 Postings, 3440 Tage halbgottt@Pancho

 
  
    #4141
01.07.20 21:01

45 Mio Rekordminus ist weit schlechter als erwartet. Bankhaus Lampe hatte 8 Mio erwartet. Silbe hatte mitten im Coronatiefpunkt noich 13 Mio Gewinn erwartet, später abgestuft, aber ein zweistelliges Mio Minus hat keiner erwartet, noch nicht mal ansatzweise. Der Grund für dieses krasse Minus ist mitnichten Corona allein, denn BVB war bereits im Halbjahresbericht operativ nicht mehr profitabel, auch im Vorjahr nicht mehr. BVB hat sich durch die vielen, vielen Transfers total abhängig von immer weiteren Spielertransfers gemacht, eine fatale Entwicklung. Wg Corona fanden zuletzt keine Transfers mehr statt, aber es macht eh keinen Sinn, sich davon übermäßig abhängig zu machen

Daß es sportl endlich, endlich besser lief unter Favre, hatte auch rein  taktische Gründe und keineswegs nur Spieler A ist schlechter als Spieler B.

Favre stand vollkommen zu Recht direkt vor der Entlassung. Das Ziel Meisterschaft wurde direkt vor Beginn der Saison ausgegeben, es hatte mit Haaland und Can nichts zu tun, die waren noch gar nicht da.

Viele Nettoinvestitionen von Hummels bis Brandt, natürlich ging es um die Meisterschaft. Favre wurde von den Vereinsoberen Watzke/Zorc, bzw. vom Mannschaftsrat bekniet, endlich von der vollkommen unsinnigen Taktik mit  defensiver Doppel 6 und Viererkette abzuweichen, die ganze Taktik den Qualitäten des Kaders anzupassen und ganz generell offensiver zu agieren, also Dreierkette, was insbesondere für Hakimi ein riesiger Vorteil war, aber natürlich auch für Sancho.

Aber große und wichtige Spiele zu gewinnen, das war dann auch mit den teuren neu erworbenen Spielern nicht möglich und auch nicht mit der neuen taktischen Marschroute, das liegt zu einem sehr guten Teil am Trainer. Favre wird nie völlig aus seiner Haut kommen, er wird nie ein Mentalitätstrainer, der seine Mannschaft am Spielfeldrand pusht. Es bringt aber nichts, ständig Spieler kaufen zu wollen, die eine andere Mentalität verkörpern sollen, während man bei der wichtigsten Baustelle Trainer untätig bleibt.

Man kann gg Paris verlieren, aber nicht so. Emre Can ist ein guter Spieler, aber kein Weltklassespieler. Er gewann gg Paris im Rückspiel 40% der Zweikämpfe, Haaland hatte im Rückspiel keinen einzigen Torschuss. Deswegen sind diese Spieler nichbt plötzlich schlecht, schlecht war aber die ganze seltsame Einstellung der Mannschaft und dafür ist der Trainer verantwortlich. Von der ersten Minute an dachte man, die denken, ein 0:0 reicht ja zum Weiterkommen. Folglich muss die Gegenseite erst mal kommen, BVB kann dann ja eventuell kontern, oder eben mit Glück das 0:0 halten. Das ist Favre taktik bei allen seinen Trainerstationen.

Sorry, das war einfach nicht gut. Und da kannst Du so oft wie Du willst erwähnen, Paris wäre eine Übermannschaft.

Dann das Rückspiel gg Bayern. Sah man hier einen BVB, der die allerletzte Chance auf eine Meisterschaft wahrnehmen wollte, der bis zum letzten Blutstropfen alles rausgab? Nein, und zwar gar nicht. Die zweite Halbzeit war seltsam fade und geradezu lustlos. So stand es auch im Kicker. Verwaltungsfussball von Favre. Wenn Favre die meisten Pkt holt oder sonstwas, das reicht einfach nicht, weil es auf die wichtigen Topspiele ankommt. Es geht nur darum, was BVB mit diesem tollen Kader insbesondere in den Topspsielen zu leisten imstande ist.

Aber egal. Du findest Favre anscheinend toll. Diesen Meinungsunterschied können wir ja gerne behalten. Hier geht es aber um die Aktie. Und da geht es um den Kostenfaktor.

Der Kostenfaktor ist beim BVB Vorgehen nun mal ein völlig anderer. Teure Spieler kaufen und den Trainer behalten ist teurer, als den Trainer zu wechseln und darauf zu setzen, daß die eigenen Spieler eigentlich mehr können müssten.

Ob BVB mit einem anderen Vorgehen SPORTLICH mehr oder weniger geschafft hätte, können wir nicht wissen, da hast Du Recht. Aber was wir definitiv wissen, daß sich der BVB für die teuerste Variante entschieden hatte und daß man es nicht deswegen tat, weil man den Status Platz 2, CL und Pokal Achtelfinale halten wollte, sondern weil man sich klar verbessern wollte, weil man Meister werden wollte.  Deswegen hatte der BVB gewaltige Nettokosten, eben weil man besser werden wollte. Es klappte nicht, und ein Rekordminus von 45 Mio ist die Folge. Corona hatte einen gewaltigen Einfluss, das ist aber eben nicht alles.

 

8675 Postings, 3440 Tage halbgotttPerformancevergleich

 
  
    #4142
01.07.20 21:26
Gestern, am 30.6. ist das Geschäftsjahr zu Ende gegangen. Für mich gibt es genau zwei Vergleichszeiträume, die für alle Fussballaktien gleichermaßen relevant sind:

1. das Kalenderjahr
2. das Geschäftsjahr

So haben sich die Fussballaktien jeweils entwickelt:

Kalenderjahr 2019
Ajax +47%
Lazio +25%
BVB +10,5%

Geschäftsjahr 19/20
Lazio +17,31%
Ajax -17,73%
BVB -30,21%

Lazio Aktie hat sich also satte 47,52% besser als BVB entwickeln können, Ajax immerhin noch 12,48% besser.

Die Ruhrnachrichten hatten geschrieben, daß man beim BVB unter vorgehaltener Hand für das laufende, aber eventuell auch für das folgende Geschäftsjahr ein zweistelliges Minus erwarten würde. Das laufende Geschäftsjahr steht mit den möglichen -45 Mio deutlich schlechter da, als im Worst Case angenommen. Ich persönlich hatte das jedenfalls nicht für möglich gehalten. Ich war mir zwar sicher, daß die Analystenschätzungen viel zu optimistisch waren, ich hatte aber eher mit 10-20 Mio Minus und nie im Leben mit -45 Mio gerechnet.

In der nächsten Saison wird sehr viel davon abhängig sein, ob man es schaffen wird, Sancho werthaltig zu verkaufen. Die Transferpreise könnten aber auch nächsten Sommer nicht sonderlich anziehen, weil die Coronaeffekte nicht gänzlich vorbei sein könnten. Vielleicht da das Stadion wg Corona in diversen Spielen nur zu einem Viertel gefüllt sein wird.

Bei dem neuen TV Vertrag gibt es Mindereinnahmen, Auslandseinnahmen sinken für die Bundesliga um 60 Mio und TV Inlandseinnahmen sinken im DURCHSCHNITT zwar nicht so stark, es handelt sich aber um einen Staffelvertrag. Das erste Vertragsjahr wird 30% niedrigere Einnahmen bringen, als es das letzte Vertragsjahr des letzten Vertrages gebracht hätte.

Viele Vereine werden klar weniger Geld zur Verfügung haben. Nicht nur in der Bundesliga, auch in der Premier League. Weniger TV  Einnahmen. Dazu die Corona Effekte, wo sich etliche Vereine neu orientieren müssen, denn beliebig weitere riesengroße Minuszeichen werden kaum möglich sein.

Bankhaus Lampe schreibt in seiner neuesten Analyse von gestern, die Transferpreise würden stabil bleiben. Ob aber Sancho seinen derzeitigen Wert von 117 Mio im nächsten Sommer halten wird, obwohl er da nur noch ein Jahr Vertrag hat, halte ich für sehr spekulativ. Lampe hatte ein Minus von -8 Mio prognostiziert. Deren Irrtum ist schon länger eklatant und dies könnte sich fortsetzen.
 

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