Wirecard 2014 - 2025


Seite 1 von 6888
Neuester Beitrag: 11.07.20 09:57
Eröffnet am: 21.03.14 18:17 von: Byblos Anzahl Beiträge: 173.195
Neuester Beitrag: 11.07.20 09:57 von: Rotenstein Leser gesamt: 27.002.199
Forum: Börse   Leser heute: 6.218
Bewertet mit:
182


 
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6673 Postings, 7315 Tage ByblosWirecard 2014 - 2025

 
  
    #1
182
21.03.14 18:17
Hier wird die beste Aktie aus dem Techdax "Wirecard" besprichen, beschworen und .....

Kursziel :

2014 - 68 Euro
2015 - 87 Euro
ab 2016 - über 100 Euro !!!

 
172170 Postings ausgeblendet.
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6737 Postings, 3769 Tage Neuer1Orpheus27

 
  
    #172172
2
10.07.20 17:46
es ist klar, dass auch in Deutschland nicht alles Gold ist was glänzt. Es wurden und werden Fehler gemacht.  Nun spricht man von der Bananenrepublik Deutschland.
Ich habe viele Bekannte, auch in den USA.  Seltsamerweise bewundern uns viele. Sei es für die Schulbildung,  Studium, Ausbildung, Krankenversorgung und anderes.
Nun, da viele  gutgläubig , leichtsinnig, unwissend ins Kloo gegriffen haben, zeigt man auf andere Länder  auch die USA und sagt, dort wer wäre alles besser.
Na gut, nichts wie weg
Würden wir dort leben, wären wie eventuell schon am Cotona Virus  gestorben, hätten anstelle Merke den Trump als Regierungschef.
Klasse
 

366 Postings, 2863 Tage orpheus27@Neuer1

 
  
    #172173
10.07.20 17:48
Wieso, sitzt Fuld im Gefägnis? Das glaube ich nicht....

Enron passt besser als Vergleich. Aber wenn bei Wirecard tatsächlich Geheimdienste involviert gewesen sein sollten, dann ist diese deutsch-österreichische Geschichte nochmals um Klassen anders...

Außerdem scheinen hier stets rechtzeitig - ein paar Stunden vorab - Informationen an amerikanische Banken geleaked worden sein, die dann ordentlich mit Leerverkäufen verdient haben. Wenn das stimmt, dann wäre das ein Skandal ohnegleichen.  

366 Postings, 2863 Tage orpheus27@Neuer1

 
  
    #172174
1
10.07.20 17:51
Das sagt niemand, dass in den USA alles besser sei. Aber bei schweren Wirtschaftsvergehen kennt man in den USA kein Pardon. Und vor allem reagieren die amerikanischen Behörden sehr allergisch, wenn ausländische Unternehmen amerikanische Konsumenten oder Unternehmen abzocken wollen.

Da könnten wir uns eine Scheibe davon abschneiden.
Man muss sich nicht von allen ausnehmen lassen...  

201 Postings, 289 Tage Marco7272einfach weiter beobachten...

 
  
    #172175
10.07.20 18:29
 

6737 Postings, 3769 Tage Neuer1Orpheus27

 
  
    #172176
10.07.20 18:37
mit den Lehmann Brothers hast du recht, keiner wurde wirklich belangt. Es gab auch nur eine Weltwirtschaftskrise  

259 Postings, 4306 Tage Rotenstein@orpheus27

 
  
    #172177
6
10.07.20 18:38

Und wie es scheint, hatten amerikanische Investoren Insiderinformationen, immer zeitgerecht, immer ein paar Stunden vorher....

Die angeblichen Insider-Informationen standen doch jedem zur Verfügung, außer natürlich in diesem Diskussionsfaden, wo fast jeder, der sich kritisch äußerte, gesperrt wurde. 

Der Artikelserie der Financial Times, dem KPMG-Bericht, ja, selbst hier auf Ariva konnte man einem anderen Diskussionsstrang alles entnehmen, was es brauchte. 

Siehe z.B. hier die Analyse des KPMG-Berichtes von butschi am 28. April 2020, wo er seinen dringenden Verdacht äußert, dass es dieses Jahr kein Testat mehr von EY geben würde: 

https://www.ariva.de/forum/...nne-thread-560994?page=570#jumppos14255

https://www.ariva.de/forum/...nne-thread-560994?page=570#jumppos14258

https://www.ariva.de/forum/...nne-thread-560994?page=570#jumppos14261

Den JA 2019 wird IMHO dieses Jahr wohl nicht mehr geben.

Es war also eher die Bewertung der Fakten, an der es bei einzelnen Foristen mangelte, nicht am Zugang zu Information.  

 

1180 Postings, 2789 Tage katzenbeissserDLF Wirecard Beitrag zum Anhören

 
  
    #172178
10.07.20 18:41

6737 Postings, 3769 Tage Neuer1Orpheus27

 
  
    #172179
10.07.20 18:53
Sorry,
ich hatte Madoff gemeint, dieser hat die Börsenaufsicht  der USA an der Nase herumgeführt.  

141 Postings, 19 Tage NapalmOpahm

 
  
    #172180
10.07.20 20:05
hm  

2036 Postings, 407 Tage immo2019mal ne ganz dumme frage

 
  
    #172181
1
10.07.20 21:08
warum ist
Alexander von Knoop
CFO, Wirecard AG

noch im Amt und noch nicht verfhaftet

ist er zu inkompetent um strafbar zu sein?
 

13544 Postings, 4765 Tage Romeo237Nix los hier

 
  
    #172182
10.07.20 21:13
Erstaunlich  

26 Postings, 49 Tage Puterich1immo2019

 
  
    #172183
10.07.20 21:22
der ist bestimmt noch keine 18, aber Vollzeitkiffer (da gilt noch das Jugendstrafrecht und erstmal Therapie statt Strafe ;-)

Guten8  

377 Postings, 4359 Tage zoro de la bourseWas wären die Gründe für eine Nachhaltige Kursstei

 
  
    #172184
10.07.20 21:51
Was wären die Gründe für eine Nachhaltige Kurssteigerung!?  

1000 Postings, 682 Tage Freiwald.Wo sind die WC-Bullen? Etwa feige desertiert?

 
  
    #172185
1
10.07.20 22:23
 

1390 Postings, 1680 Tage hulkier#172177

 
  
    #172186
10.07.20 22:41
spätestens hier haben bei mir die Alarmglocken geklingelt - Kurs war da noch um die 100 €
und dies habe ich auch hier im Forum gepostet
also was solls
merken für die Zukunft !!
nmM



 
Angehängte Grafik:
chart___nils.jpg (verkleinert auf 79%) vergrößern
chart___nils.jpg

208 Postings, 65 Tage HSV Matz@immo: Siehe oben

 
  
    #172187
10.07.20 22:50
Genau EINE meiner Fragen. Ich denke (und hoffe), das wir noch nicht alles wissen. Mutmaßen können wir hier alle.

 

263 Postings, 215 Tage LNEXPWas passiert eigentlich

 
  
    #172188
1
11.07.20 00:19
Was passiert eigentlich, wenn eine Aktie im Depot auf Null fällt, nicht mehr handelbar ist oder aus dem Depot gebucht wird? Solche Totalausfälle (Brokat und Kinowelt stehen heute noch mit 0,00 Euro unverkäuflich als Leichen in meinem Depot) hatte ich nämlich vor 2009 vor der Abgeltungssteuer noch, also bevor Gewinne automatisch versteuert, aber Verluste wenigstens anrechenbar sind.
Es entsteht ja rein rechnerisch im Depot keine Verlustveräußerung, weil die Aktien dann ja nicht mit Verlust veräußert wurden, sondern eben lediglich 0 wert (oder weg) sind. Dann wird dieser tatsächliche Total-Verlust aber nicht automatisch von meiner Depotbank als Verlust im Verlustverrechnungstopf landen! Und er wird mit Gewinnen nicht automatisch verrechnet bzw. als Verlust erkannt!
Wie macht man das denn dann steuerlich geltend?

Dazu https://blog.handelsblatt.com/steuerboard/2019/04/...ertloser-aktien/
"Fraglich bleibt jedoch auch in diesem Fall, ob die Finanzverwaltung einem entsprechenden Urteil auch über den Einzelfall hinaus Bedeutung für die Anwendung des § 20 Abs. 2 Satz 2 EStG zugestehen wird."

So ganz klar scheint das also nicht zu sein.
Ist es dann nicht besser, man verkauft die fast wertlose Aktie (bevor sie nicht mehr handelbar wird), um wenigstens ohne weiteren Ärger mit dem Finanzamt den Verlust und damit die automatische Verlustverrechnung zu realisieren?

Im Fall von Xenon_x geht es ja z.B. um Verluste in Höhe von 28000 Euro, wodurch bei entsprechenden Gewinnen von 28000 Euro in anderen Aktien 25% also 7000 Euro an nicht zu zahlenden Steuern entstehen würden...  

Optionen

1390 Postings, 1680 Tage hulkier#LNEXP

 
  
    #172189
1
11.07.20 01:09
kannst ja hier mal nachfragen vielleicht können die helfen

https://www.sharedeals.de/...r-dem-grossen-knall-letzte-schnaeppchen/

nmM  

1141 Postings, 509 Tage TangoPauleMein Respekt für den Spiegel!

 
  
    #172190
11.07.20 07:53
Habe eben noch einmal die Ausgabe 50 aus 2019 gelesen.
Braun ein Betrüger?
Sie sollten Recht behalten... dort wurde bereits damals ziemlich konkret beschrieben was wir heute wissen!
Hut ab für den Spiegel!  

622 Postings, 2014 Tage daroteSein Name ist Marsalek, Jan Marsalek

 
  
    #172191
1
11.07.20 08:06
Sein Name ist Marsalek, Jan Marsalek

Wie ein großes Puzzle fügt sich allmählich das Bild des Ex-Wirecard-Managers zusammen. "James Bond war sein Ding", sagt ein Bekannter, "Geheimdienste seine Faszination".

https://www-sueddeutsche-de.cdn.ampproject.org/v/...-flucht-1.4963074  

154 Postings, 1065 Tage GoldwalzeAktiekauf?

 
  
    #172192
2
11.07.20 08:09
Euer Geld wandert nach dem Aktiekauf in fremde Taschen - nicht erst wenn der Kurs einbricht ist das Geld weg - sondern bereits beim Aktiekauf.

Der Staat will dass das verdiente Geld umverteilt wird - mit Aktien füllt sich  Staat und seine halblebigen Banken ihre Taschen ab.

Aus dem Grund wird der Staat den Aktienkauf nie verbieten - man kann Leute dazu bringen dass sie sich freiwillig entreichern.

Aktien bieten keine Sicherheit - Kurse werden durchwegs manipuliert um den Geldflüß an den Börsen aufrecht zuerhalten.

Wer sein Geld zusammenhalten möchte, der Kauft keine Aktien und macht um Börsen einen großen Bogen.

Bleibt gesund; am Besten geht das ohne Aktien, Fonds und Anleihen.  

906 Postings, 2793 Tage cloudatlasgibt nichts besseres als Aktien

 
  
    #172193
11.07.20 09:05
habe dieses Jahr mein Konto schon mehr als verdoppelt.  

757 Postings, 83 Tage MareikeSHi Rotenstein

 
  
    #172194
11.07.20 09:11
Wenn alle Seen so klar und bekannt war, wo waren denn die Aufsichtsbehörden?  

757 Postings, 83 Tage MareikeSWenn alles...

 
  
    #172195
11.07.20 09:11
 

259 Postings, 4306 Tage Rotenstein@MareikeS

 
  
    #172196
1
11.07.20 09:57
Zunächst einmal bedeutet "klar und bekannt" nicht, dass alles im juristischen Sinne bewiesen war.

Deswegen musste ja auch beispielsweise KPMG alles so vorsichtig formulieren, dass es nicht angreifbar war; wir wissen ja, wie aggressiv Wirecard und auch seine Aktionäre auf Anschuldigungen reagierten. Die starken Verdachtsmomente stützten sich ja auch nicht darauf, dass es Beweise für Fälschungen gab, sondern dass Wirecard nichts vorlegen konnte und wollte, was entlastend gewesen wäre. Im Prinzip gab es dafür nur eine Erklärung.

Die Behörden hätten dies alles noch aufarbeiten müssen; es gab ja auch nach Veröffentlichung des Berichtes Ermittlungen der BaFin mit Durchsuchungen der Wirecard-Zentrale. Allerdings haben sich die deutschen Behörden nicht mit Ruhm bekleckert. Ich kenne mich da zu wenig aus, um das beurteilen zu können. Wenn ich es recht verstehe, sagt die BaFin, dass sie halt nur für die Wirecard-Bank zuständig sei, und nicht etwa für Bilanzbetrügereien außerhalb davon, wofür eben die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung zuständig sei.

Wir als Investoren haben einen großen Vorteil: Wir müssen nicht investieren. Wir müssen auch nicht juristisch beweisen, dass eine Firma betrogen hat. Uns reicht ein hinreichender Verdacht, um unser Geld lieber an anderer Stelle zu investieren. Und rückblickend muss ich sagen, dass der Verdacht hinreichend genug war. Ich habe allerdings auch selbst nicht genau hingeschaut, wie viele andere.

Der KPMG-Bericht war jedenfalls vernichtend. Wer vertraut schon einem Treuhänder ein Milliardenkonto an, ohne diesen Treuhänder vorher zu überprüfen oder einen Vertrag mit ihm zu schließen? Das nur als ein Beispiel der zum Himmel stinkenden Details aus dem Bericht.  

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