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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer


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Neuester Beitrag: 22.09.17 01:32
Eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 668
Neuester Beitrag: 22.09.17 01:32 von: WernerGg Leser gesamt: 29.865
Forum: Börse   Leser heute: 170
Bewertet mit:
4


 
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1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

 
  
    #1
4
07.09.17 11:26
Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
642 Postings ausgeblendet.
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10529 Postings, 1639 Tage WernerGgChina

 
  
    #644
2
21.09.17 15:57

Ich sagte ja schon vorgestern, dass ich China nicht glaube, ihre NEV-Initiativen aus Umweltschutzgründen zu machen, sondern um Weltmarktführer zu werden. Und dass sie natürlich niemals etwas zu Gunsten ausländischer Hersteller tun werden, wenn es ihnen nicht nützt. Wieso auch?


Da Otternase und SchöneZukunft SeekingAlpha und speziell Paolo Santos für Lachnummern halten (Der böse Bube ist short in Tesla, Hihi), hier dasselbe Thema aus Sicht Forbes:

No, China Is Not Opening Its Doors To Foreign EV Makers
https://www.forbes.com/sites/bertelschmitt/2017/...kers/#5158f90563f3

 

973 Postings, 379 Tage Melon Usk@SZ: Fertigungstiefe

 
  
    #645
1
21.09.17 16:02
Das interessiert mich schon länger, kannst Du mir sagen, wie die gemessen wurde? Auf Basis der Fertigungszeiten, Gewichte, Einzelpreise? Mich würde das wirklich mal interessieren.  

6312 Postings, 2010 Tage kleinviech2WernerGg

 
  
    #646
1
21.09.17 16:12
ich denke, in china gilt auch für BEV business as usual. wer da rein will, muss in china produzieren, natürlich in einem joint venture incl. technologieklau, pardon, technologietransfer. so hat man auch die arbeitsplätze und ein paar steuern im land und lernt von den champs, die dafür ein stück vom kuchen bekommen, solange sie es mittelfristig nicht übertreiben.
natürlich geht es dabei nicht ausschließlich um umweltschutz, sondern um den größten automarkt der welt und damit automatisch um den größten BEV markt der welt. der BEV markt in china wird weitaus stärker von einheimischen produzenten geprägt sein als der verbrennermarkt in china, wozu also bei den verbrennern noch schwerpunktmäßig auf aufholjagd gehen ?
der umweltaspekt spielt trotzdem eine nicht zu unterschätzende rolle, weil die verhältnisse in china in vielen städten nun wirklich katastrophal sind - schlimmer als der schlimmste londoner smog aus den 1950ern und das tlw. als dauerzustand. die folgen für die volksgesundheit haben sich die chinesen mit sicherheit selbst ausgerechnet und die weiter wachsende mittelschicht, für die ein PKW nach wie vor ein statussymbol ist, läßt sich das auch nicht ewig bieten. erst kommt das fressen, dann die moral, der umweltschutz etc. umweltschutz funktioniert vor allem in wohlhabenden gesellschaften.  

10529 Postings, 1639 Tage WernerGg@kleinviech2 - wg. China

 
  
    #647
1
21.09.17 16:29

Alles richtig. Auch das:

"der umweltaspekt spielt trotzdem eine nicht zu unterschätzende rolle, weil die verhältnisse in china in vielen städten nun wirklich katastrophal sind - schlimmer als der schlimmste londoner smog aus den 1950ern und das tlw. als dauerzustand."


Allerdings muss man den Energiemix in China einschl. AKWs berücksichtigen. Das sieht düster aus. Natürlich sind die Großstädte (auch) durch Verbrenner besonders krass verschmutzt, und es wäre ein Segen, wenigstens mal die lokalen Emissionen von KFZs loszuwerden. Ändert aber bei ihrer Art, Energie zu gewinnen, nicht viel an der Gesamtbilanz. Ganz zu schweigen von ihrer sonstigen brachialen, rücksichtslosen Industrieproduktion.

Zurück zu Tesla: Wie immer sich die China-Politik auf Tesla auswirken wird, sind das alles noch höchst ungelegte Eier. Auch in China stampft man nicht mal eben so eine Gigafabrik für Autos oder Batterien aus dem Boden. Schon gar nicht ohne Geld. Auch nicht, wenn man Elon Musk heißt. Da wird es mit ein paar charmanten Sprüchen nicht getan sein.


 

6312 Postings, 2010 Tage kleinviech2strommix china

 
  
    #648
1
21.09.17 16:45
der strommix in china wird durch kohle dominiert, die renewables werden aufholen - allerdings aus diversen gründen nur recht langsam
https://blog.energybrainpool.com/...n-inmitten-thermischer-erzeugung/
aber auch da gilt das übliche. großkraftwerke kann man mit höheren wirkungsgraden betreiben (vor allem wenn man im winter abwärme systematisch für fernwärmenetze in millionenstädten anzapft) und viel leichter mit top filtertechnik ausstatten als zig mio verbrenner, die den dreck fein vernebelt auf nasenhöhe ausstoßen.


 

1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunft@Melon Usk: Fertigungstiefe

 
  
    #649
21.09.17 16:45
Einerseits weiß man, dass sowohl SpaceX als auch Tesla sehr viel selber machen statt zuzukaufen, andererseits kenne ich zu den Zahlen auch keine unabhängige Quelle. Da Tesla sich wohl nicht genau in die Bücher gucken lässt, wird es die vermutlich auch garnicht geben.

Da Tesla die Produktion auch permanent optimiert, kann es inzwischen wieder ganz anders aussehen. Soweit ich mir erinnere wurde die Zahl von Tesla 2013 genannt.

Ich gehe davon aus, dass die Fertigungstiefe immer noch höher ist als bei der Konkurrenz, aber genaue Zahlen habe ich auch nicht. Wenn du mal was finden solltest würde mich das auch interessieren.  

1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunftStrommix in China

 
  
    #650
1
21.09.17 17:03
China hatte schon im July mehr neue PV-Module installiert als 2016 im ganzen Jahre. Die bisherigen Ziele für 2020 werden jetzt schon erfüllt. Genauso sieht es mit der Windkraft aus. Die Umstellung ist ja kein linearer Prozess und nimmt gerade erst so richtig Fahrt auf. Bis zum Ende 2017 sollen alleine 45 GW Photovoltaik neu installiert werden.

Definitiv geht die Umstellung schneller voran, als der Bedarf durch BEV ansteigt.

Und wie  kleinviech2 schon geschrieben hat nutzt China bei der Kohleverstromung sehr intensiv die Kraft/Wärmekopplung und kommt dadurch zu wesentlich besseren Wirkungsgraden als das bei uns üblich ist.

Es ist völlig sinnlos mit den BEV zu warten bis der Strommix komplett umgestellt ist. Es muss parallel geschehen. Filter in die Kohlekraftwerke, neue Wind und PV Kraftwerke, Zwischenspeicheer, Netzausbau etc.  

6312 Postings, 2010 Tage kleinviech2Melon Usk 70 %

 
  
    #651
4
21.09.17 17:22
deine erinnerung ist gut, die 70 % stammen aus einem interview mit musk aus 2013.
http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/a-888842-2.html
Zitat:
"mm: Sie produzieren sehr viel selbst, Ihre Fertigungstiefe liegt bei 70 Prozent. Welche Probleme schafft das?
Musk: Tesla ist vertikal stark integriert, das macht es anspruchsvoll. Wir bauen zum Beispiel den kompletten Antriebsstrang, die Fahrbatterie, das Ladegerät. Für den Motor bekommen wir Kupfer und Stahl - heraus kommt ein fertiger Elektromotor. Wir bauen auch die komplette Karosserie, was leider komplexer ist, als ich mir das wünsche."
der fragesteller hat die 70 % unterstellt, musk hat nicht widersprochen. ob es stimmt, sei dahingestellt. die komplette traktionsbatt incl kühlung ist sicher der größte einzelposten in der wertschöpfung, aber auch da sind die zellen zugekauft. emotoren sind so teuer nicht, das ist ja der witz an den dingern. die blechbiegerei geht wegen der extrem teuren stanzen ins geld.
einige tesla - zulieferer, stand okt. 2016:
http://www.tesla-car-rent.com/2016/10/15/tesla-model-s-zulieferer/
sind natürlich nicht alle. bekannt ist z.B. auch takata als airbag zulieferer, die schweizer als schräubli-zulieferer etc. viel kleinkram dabei, aber ein fahrweg von conti gibts sicher nicht geschenkt.
weitere infos zu zulieferern mit hübscher grafik:
https://www.goingelectric.de/2013/03/25/news/...afik-zulieferer-news/
 

1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunftSchon wieder den Link vergessen zu China 2017

 
  
    #652
21.09.17 17:28

https://blog.energybrainpool.com/...ovoltaik-in-2017-zu-installieren/

 

973 Postings, 379 Tage Melon Usk@kleinviech: die 70% sind ja von SZ genannt worden

 
  
    #653
21.09.17 17:35
Aber ganz generell wäre es interessant zu erfahren, woran das fest gemacht wird.
An den Strunden wpohl eher nicht, da ich nicht glaube, dass diese Information rausgegeben wird.
Die Kosten zu nehmen ist zwar praktikabel, aber halte ich nicht für sehr aussagekräftig.
Ist auch nicht weiter wichtig, hätte nich nur halt interessiert.  

1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunftFreihandelszonen in China

 
  
    #654
21.09.17 17:37
Nach dem forbes-Artikel von WernerGg werden dort hergestellte Waren beim Import nach China tatsächlich als ausländische Waren behandelt. Und der Quelle traue ich auf jeden Fall mehr als der anderen, danke dafür.

d.h. selbst der Verzicht auf Zwangs-JV macht das nicht sonderlich attraktiv. China Quasi als Werkbank für Drittmärkte. Dank der steigenden chinesischen Lohnkosten wird dieses Modell sowieso immer unattraktiver. Die Fabriken wandern inzwischen schon weiter nach Bangladesch oder Äthiopien usw.

Das entscheidende Kriterium ist der Zugang zum chinesischen Markt. Früher oder später wollen die Chinesen ihre Autos ja auch im Rest der Welt verkaufen. Es wird sehr interessant zu sehen wie sich das entwickelt.  

6312 Postings, 2010 Tage kleinviech2Melon Usk

 
  
    #655
1
21.09.17 17:57
eigentlich wird das ohne jede ausnahme anhand der anteile an der wertschöpfung errechnet. wenn man mit der komponente nicht in den markt geht, hat man keinen externen endpreis, dann werden wohl die firmeneigenen beancounter (controler) rechnen. ich denke auch nicht, dass die genaue zahl relevant ist, man kann sicher sagen, dass tesla eine fertigungstiefe hat, die branchenuntypisch sehr hoch ist (50 % +, maybe 60 % + ), was wiederum zu einem erheblichen teil auf der internen fertigung der traktionsbatt und sonstiger wesentlicher teile des antriebsstranges beruht.
bei SpaceX geht die rechnung mit der hohen fertigungstiefe auf, weil der "markt" durch kleine stückzahlen und durch verfettete und unbewegliche anbieter - oligopole bzw. mit der ULA (united launch alliance) durch einen fast - monopolisten geprägt war, die die träge nasa - bürokratie ordentlich gemolken haben.
bei der schlagkräftigen autozulieferindustrie ist das was anderes. conti und ZF bieten mittlerweile schon komplette eachsen incl. alles - mit emotor, untersetzungsgetriebe ua. an. was 2013 möglicherweise richtig und notwendig war, muss 2020 nicht zwangsläufig richtig und notwendig sein. dass tesla die traktionsbatt als kernstück im haus behält und weiter selber bleche biegt, weil die teuren stanzen nun schon mal da sind, liegt nahe. aber nahezu alles an der sonstigen hardware schreit eigentlich nach zulieferer. die software ist wieder was anderes, obwohl die schon aus kostengründen und vor allem zur vereinheitlichung der standards für autonomes fahren eigentlich in wesentlichen teilen auf kooperation und weiterentwicklung gemeinsam mit anderen ausgelegt werden müßte.  

10529 Postings, 1639 Tage WernerGg@SZ- wg. Strommix in China

 
  
    #656
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21.09.17 18:42

"Es ist völlig sinnlos mit den BEV zu warten bis der Strommix komplett umgestellt ist. Es muss parallel geschehen. Filter in die Kohlekraftwerke, neue Wind und PV Kraftwerke, Zwischenspeicheer, Netzausbau etc."


Vollkommen einverstanden!


Nur muss man in der Übergangszeit (10 Jahre, 20 Jahre, 30 Jahre?) nicht so tun, als ob BEVs bereits der Himmel und Verbrenner bereits die Hölle wären.


Es geht um einen vernünftigen (!) Mix vieler Maßnahmen, um in eine schönere Zukunft zu kommen. Im Prinzip ist klar, dass wir nicht endlos fossile Ressourcen verbrennen können, ohne dass unsere Küsten absaufen. AKWs mit ihren untragbaren Altlasten und Risiken sind auch keine Lösung. Also muss etwas schonenderes her. Aber ohne dass wir mit dem Arsch einreissen, was wir mit dem Kopf aufbauen.

Das hat nichts speziell mit China zu tun, sondern gilt weltweit.

Vor allem aber geht es nicht nur um Klima und Umwelt, sondern auch (m. E. dringender) um Abermillionen Menschen, die von klassischen Industrien leben und alle halbwegs erträglich in neue Strukturen transferiert werden müssen. Was macht man, wenn das nicht gelingt, und die alle voller Wut und Hoffnungslosigkeit auf die Straße gehen, irgendeiner totalitären Führer auswählen, und der die angeblichen Konkurrenten um Ressourcen mit Krieg überzieht? Das hatten wir schon mal. Ca. 1930ff.

Hysterie gegen Verbrenner und ein staatlich erzwungener abrupter Schwenk zu BEVs scheinen mir keine vernünftige Lösung zu sein. Sondern nur panischer Aktionismus.

Es ist ein elend komplexes Systemproblem mit hundert Stellschrauben und deren unvorhersehbaren Auswirkungen. Ich würde daran gerne mitarbeiten. Wenn ich aber wirklich konkret weitreichende Maßnahmen entscheiden müsste, würde ich das zwar tun, hätte die Hosen aber gestrichen voll dabei.

 

285 Postings, 2094 Tage PseudonymStrommix: Die Zukunft ist Solar+wind

 
  
    #657
4
21.09.17 19:58
In China ist der Kohleanteil schon am sinken.
Hier ein Link zu einem Artikel von Renewenergie in dem die interessantesten Aussagen und Grafiken aus einem aktuellen Energie-Report zusammengefasst sind. Speziell China ist die dritte Grafik.

Wie man sieht werden Solar und Wind massiv zunehmen und schon bald den Großteil der Energie liefern denn sie werden stetig billiger und da haben Öl, Gas und Kohle einfach keine Chance.
Das ist auch ein eindeutiger Hinweis darauf, dass sich BEVs sehr viel schneller als hier viele glauben durchsetzen werden denn die von Sonne und Wind erzeugten Spitzen müssen gespeichert werden und dazu bieten sich BEVs super an. Und das bedeutet für den Besitzer dann eine vollgeladene Batterie zu Billigpreisen oder gar für lau. Geringere Unterhaltskosten werden der Hauptgrund für die schnelle Umstellung auf BEVs sein.

http://reneweconomy.com.au/...-solar-age-seven-graphs-show-why-45124/

 

1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunft@WernerGg: staatlich erzwungener abrupter Schwenk

 
  
    #658
2
21.09.17 20:35
Ich sehe das naturgemäß etwas anders. Ich glaube, dass der Schwenk zu 100% schneller kommt als die meisten Menschen glauben.

Der Staat muss da gar nichts vorschreiben. Wenn ein BEV mit ordentlicher Reichweite und Lademöglichkeiten genausoviel oder weniger kostet als ein fossiles Auto, dann kauft niemand mehr einen Verbrenner. Und das haben wir schon sehr bald erreicht. Für Mittelklassewagen und höher bei Tesla jetzt schon (o.k. Model 3 in Europa erst in einem Jahr), bei der Konkurrenz so ab 2020-22. Noch mal zwei bis drei Jahre später ist es dann auch bei Kompaktwagen und kurz darauf bei Kleinwagen so weit. Also die komplette Modellreihe so 2025-26. Ab da gibt es Verbrenner nur noch im Billigabverkauf oder für Nostalgiefreaks. Neue Modelle wird es keine mehr geben.

Was ich mir von unserem Staat erhoffe ist
a) dass er die fossilen Dinos endlich dazu bringt den Kopf aus dem Sand zu holen, nur dazu sind solche "Verbote ab 2030" gut. Wenn wir in 10 Jahren noch eine Autoindustrie haben wollen, dann muss da noch viel geschehen
b) er die Voraussetzung für eine gescheite Ladeinfrastruktur schafft. Anspruch für Miete auf Ladepunkte am Parkplatz falls technisch möglich. Alle Neubauten und neuen Parkplätze mit Stromkabeln ausstatten, die Städte unterstützen beim Umrüsten von Laternen, einheitliches Bezahlsystem europaweit usw.

Und das mit den Arbeitsplätzen ist so eine Sache. Im Moment zahlen wir enorme Summen an korrupte Ölscheichs. Gleichzeitig entstehen hier aber massenhaft Arbeitsplätze bei den EE. Also statt das Geld zu verbrennen schaffe wir hier Arbeitsplätze. Da arbeiten schon weit mehr als in der gesamten Kohleindustrie. Jobs die bei den Autobauer und Zulieferen wegfallen entstehen bei den EE. Telefonistinnen gibt es ja auch nicht mehr ...
 

1307 Postings, 2765 Tage macumba#werner so is das

 
  
    #659
21.09.17 20:46
leider aber auch typisch Deutsch - erst reden wir uns die Katastrophe selbst ein dann machen wir uns selbst schlecht - leider entzieht sich unsere Manager Riege nicht dem Marktkapitalismus um jeden Preis und macht auch substantielle Fehler - und dann stellen wir uns als Opfer der bösen USA hin - WENNs ganz doof kommt wählt man dann noch die Afd ins deutsche Parlament damit auch der letzte Mohikaner denken muss die dumpen Polemiker gewinnen wieder an Macht.

Deutschland und die Menschen die hier wohnen und die Firmen und Studenten und Ingineure sind nicht so schlecht wie sie aktuell hingestellt werden (Dinos usw..)
Aber ich habe noch Hoffnung das am Sonntag eine klare Absage an diese agressive und destruktive Gruppe erteilt wird und man sich wieder dem guten Geist und Erfinderdrang zugewandt wird weil dann schaffen wir auch die Umstellung von Verbrenner auf einen guten Mix aus BEV H2 Hybrid und Öl und Diesel (in welcher Form auch immer) und zwar AUCH sozialverträglich mit Hinblick auf Arbeitsplätze und Umschulungen.

Aber wir sind immer noch das beste attraktivste wirtschaftlich stärkste Land in der EU - immerhin eine der grössten Wirtschaftsräume der Welt - und ich bin überzeugt wir können das sehr gut und in vielen Bereichen auch besser machen als Andere Länder oder Unternehmen.

in diesem Sinn - gute Trades - und was immer ihr am Sonntag wählt - wählt eine Partei die Lösungen anbietet - auch dann wenn sie nicht 100 % euren Vorstellungen entspricht (wo gibt es schon 100 % übereinstimmung) -  und die personell und intellektuell in der Lage, ist mit den ganzen Spinnern die uns Weltweit umgeben (die aus psychopatischen und kriminellen oder wirtschaftlichen Gründen über Leichen gehen) fertig zu werden.
Damit meine ich nicht drohen oder fertig machen - sondern diesen Kindergarten, in dem anscheinend zur Zeit lauter testosterongesteuerte pubertäre Bengel herumkrakelen, im Zaum zu halten damit das wichtigste was wir in unserer Generation alle geniesen können erhalten bleibt -
FRIEDEN .
Gute Wahl - Gute Trades -  

Optionen

1307 Postings, 2765 Tage macumba#sz wird mir Angst wenn ich sowas lese

 
  
    #660
21.09.17 21:03
-Zwang-Verbot- ALLE müssen BEV fahren...
ich hoffe mal (und auch deshalb gehe ich wählen) dass wir uns diese demokratische Freie Land erhalten und nicht wie die Türkei uns mit demokratischer Wahl die Diktatur selbst wählen mit Parteien die alles nur noch mit Verboten Gesetzen Zwang und am Ende Gerichten und Knast durchsetzen können..

Ich habe auch BYD Aktien weil ich glaube dass sich die Technologie und die besseren Systeme früher oder später durchsetzen werden - ABER bitte freiwillig.
Zum Wohle ihrer Firma oder ihres eigenen Geldbeutel sind Menschen allzuschnell bereit auf die demokratischen gesetzmässigkeiten zu verzichten um schneller an ihr Ziel zu kommen (ihre Marke oder ihr Produkt zu monopolisieren und damit reich zu werden - Bsp - Glühlampenverbot)

Ich habe noch nie gehört dass ein Entdecker oder Forscher schneller oder bessere Ergebnisse erzielt oder erfindet wenn man ihm eine Pistole an den Kopf hält - oder Zeitvorgabe. Es klappt nichtmal mit Geld (  1 Mio wenn du dies oder jenes bis...entwickelt hast)

Man kann Dinge beschränken ok aber es wird immer Menschen geben die einen Verbrenner brauchen oder wollen (Einsatzgebiet Verfügbarkeit etc) und wie bereits gesagt aktuell gibt es viele Menschen die froh sind mit ihrem 4x4 Diesel durch die Trümmer zu kommen. Also überlast es doch dem Markt und den Entwicklern und setzt euch für Förderung ein anstatt Verbieten Bevormunden und zwingen..

Ich will auf jeden Fall nicht in 2030 mit lauter schwarzen Trabbis (Teslas oder Prius) durch die Gegend zu surren - falls ich dann überhaupt noch herumkutschiere und nicht sowieso nur noch Uber fahre..:)..
nur meine bescheidene noch freie Meinung...;(...
 

Optionen

10529 Postings, 1639 Tage WernerGg@SZ - Ölscheichs

 
  
    #661
21.09.17 21:12

Ich wollte dir das gestern schon sagen, aber das ist ja so peinlich banal. Ich wollte dich nicht blamieren.

"Im Moment zahlen wir enorme Summen an korrupte Ölscheichs."


Nein. Wir zahlen an Russland (irgendwas um 35%), Norwegen (irgendwas um 15%), UK (irgendwas um 10%).

Ölscheichs kommen in unserer Rechnung nicht wirklich vor. Wir zahlen so gut wie nichts an deine lieben korrupten Ölscheichs.

Übrigens wurden die beiden World-Trade-Centers an 9/11 nicht von der CIA gesprengt.

 

973 Postings, 379 Tage Melon UskNorwegen ist bei eMobilität vorangegangen

 
  
    #662
21.09.17 21:40
Das haben die sich einiges kosten lassen. Ironischer Weise konnten sie das auch aufgrund ihrer enormen Erdölexporte. Gewissermaßen haben sie ihre Umweltverschmutzung exportiert.  

1138 Postings, 1088 Tage seemasterInteressante Infos zum lesen

 
  
    #663
1
21.09.17 23:23
http://www.aktie-x.de/2017/09/...e-sind-weitere-kursgewinne-moeglich/  

1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunft@WernerGg: Ölscheichs

 
  
    #664
22.09.17 00:18
Formal hast du natürlich Recht. Aber das ist aus vielerlei Gründen irrelevant. Die Vorräte von Norwegen und GB sind begrenzt. Putin geht bei mir als Ölscheich durch und letztendlich ist es ein Weltmarkt.

Ob wir von den Russen kaufen und andere von den Saudis oder umgekehrt spielt doch gar keine Rolle. Am Tag wird für mehr als 1 Milliarde Dollar Öl verbraucht und das allerwenigste davon geht an demokratische Staaten wie Norwegen.

Da eine deutsche Froschbrille aufzusetzen ist doch völlig daneben.

Die Kriege um Öl sind legendär, die Umweltverschmutzung und die Kosten sind gewaltig.  Jährlich wird alleine die Suche nach Öl mit zweistelligen Milliardenbeträgen subventioniert (nein, nicht alleine aus Deutschland). Statt Ölscheich Putin das Geld in den Rachen zu werfen, damit neben ihm Bill Gates und Warren Buffett bald wie arme Schlucker ausschauen, sollte man damit lieber hier Arbeitsplätze im Bereich der EE aufbauen. Und natürlich eine Zellfertigung. Beides lohnt sich wirtschaftlich und schafft zusätzlich Arbeitsplätze, deutlich mehr als in der fossilen Industrie verloren gehen werden.  

1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunftWenn eine große Familienkutsche

 
  
    #665
22.09.17 00:47

mit viel Platz und Komfort eine ganze Armada von leichten und hochgezüchteten und teilweise viel teureren Sportwagen zersägt ist das schon bezeichnend. Da brüllen die Motoren, krachen die Getriebe, qualmen die Kupplungen, nur um den Tesla von hinten zu sehen cool

http://www.motortrend.com/news/worlds-greatest-drag-race_7/

The Tesla Model S P100D is the hardest accelerating car we ever tested!
Kein Wunder das die Ölscheichs auf der arabischen Halbinsel und in Russland so wild darauf sind und die Dinger weggehen wie warme Semmeln. Alleine Saudi Arabien hat 3000 Prinzen die die Öl-Knete irgendwie verprassen müssen.

Für mich als Tesla-Käufer komplett uninteressant. Als Tesla-Aktionär einfach genial.  

10529 Postings, 1639 Tage WernerGg@SZ - Ölscheichs

 
  
    #666
22.09.17 00:53
Ja, ja. So malt man sich halt seine Welt zurecht.

Leider, leider sind die Dinge ein paar Größenordnungen komplexer als von dir gedacht.

Glaub mir, ich hätte es auch gerne einfacher. Aber es ist nun mal nicht zu ändern.  

1286 Postings, 423 Tage SchöneZukunft@WernerGg: Ölscheichs

 
  
    #667
22.09.17 01:03

Na dann erläutere mir doch mal die komplexe Welt. Wir sind ja hier keine Populisten wie die Linken oder die AFD tongue out, hier mögen wir es komplex.



Was genau habe ich mir zurechtgemalt?

Putin ist also gar kein Ölscheich? Echt? Und was hat das dann mit dem Weltölmarkt zu tun? Wenn wir kein norwegisches Öl mehr kaufen stellen sie die Produktion ein und Saudi Arabien verkauft zum selben Preis wie zuvor?

 

10529 Postings, 1639 Tage WernerGg@SZ - Ölscheichs

 
  
    #668
22.09.17 01:32

Dein Ernst: "Putin geht bei mir als Ölscheich durch"?
Darauf wäre ich nie gekommen.



Dein Ernst: "Wenn eine große Familienkutsche mit viel Platz und Komfort eine ganze Armada von leichten und hochgezüchteten und teilweise viel teureren Sportwagen zersägt ist das schon bezeichnend. Da brüllen die Motoren, krachen die Getriebe, qualmen die Kupplungen, nur um den Tesla von hinten zu sehen"?
Allerdings nur eine viertel Meile lang. Dann ist Schluss mit deiner Familienkutsche. Jeder banale Golf oder 3er zersägt deine Familienkutsche, wenn es um mehr als ein paar Kilometer geht. Was ja vollkommen wurscht ist.

Peinlich: Ich bin verblüfft, dass ausgerechnet du ausgerechnet jetzt auf diesen albernen ludicrous Mode kommst. Letzter Strohhalm? Du musst ganz schön verzweifelt sein. Zwing mich nicht, wieder was von Eisdielen und der Nordschleife zu erzählen. Das hatten wir ja schon mehrfach. Dir geht es doch angeblich um Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Abgase, Menschenleben. Wieso jetzt plötzlich Dragster-Rennen?

Die Frage ist, welche Form von Antrieb und Transport - was letzteres wenig mit dem Antrieb zu tun hat - für die Zukunft sinnvoll ist. Ich staune, dass dir das nicht klar zu sein scheint.

 

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