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Der USA Bären-Thread


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Neuester Beitrag: 23.09.17 07:48
Eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 131.181
Neuester Beitrag: 23.09.17 07:48 von: Anti Lemmin. Leser gesamt: 12.705.935
Forum: Börse   Leser heute: 2.234
Bewertet mit:
438


 
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50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

 
  
    #1
438
20.02.07 18:45
Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
130156 Postings ausgeblendet.
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2196 Postings, 4330 Tage derQuerdenkermoin

 
  
    #130158
2
21.09.17 09:13
Eine Arbeitskollegin hat mir gestern eine Aktie empfohlen. Ich wollte mir die gern anschauen. Der Name ist "weiwei" oder "wheiwhei" oder so ähnlich. Kennt jemand vielleicht diese Aktie? Konnte sich nicht mit google finden.
-----------
Wenn Sie wollen, daß Ihre Aktien steigen, brauchen Sie sie nur zu verkaufen.

50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingDie Liquidität wird austrocknen

 
  
    #130159
21.09.17 10:33
- und die Märkte werden infolgedessen fallen, warnt Thomas H. Kee im Marketwatch-Artikel (unten).

Grund: Die beiden größten Zentralbanken bereiten die QE-Rückabwicklung vor. Nicht nur die Fed, sondern vermutlich ab Oktober auch die EZB werden ihre aufgekauften Papiere sukzessive abstoßen ("tapern").

www.marketwatch.com/story/...ing-about-the-us-stock-market-2017-09-20

...The flow of money will be changing dramatically. The FOMC [Fed, A.L.] said Wednesday it would begin winding down its hoard of Treasury and mortgage-backed securities in October. The ECB’s policy board meets in October, at which time economists at Barclays, Deutsche Bank and Pictet, among others, expect the announcement of a tapering program.

...If liquidity is no longer as ample, it will be much more difficult for already overvalued markets to get more expensive...  

50914 Postings, 4888 Tage Anti Lemming# 158

 
  
    #130160
1
21.09.17 10:35
Es freut mich zu hören, dass Milchmädchen und Schuhputzer Aktien zu empfehlen beginnen. Das war für Rockefeller 1929 das entscheidende Verkaufssignal. Zuvor hatte Rockefeller den Schuhputzern Aktien empfohlen ;-)  

50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingHeißt die Aktie vielleicht

 
  
    #130161
21.09.17 10:36
auweia oder huaweia oder so ähnlich?  

2401 Postings, 2614 Tage MurmeltierchenA.L.#154

 
  
    #130162
21.09.17 10:53
...."Es wird der Tag kommen, an dem die Stimmung an den "Märkten" ebenso überraschend ins Negative dreht, wie dann auch die Kurse...."

irgendwann bestimmt, fragt sich wirklich nur noch in welchem jahrzehnt und ab welchem stand von dow&co. 30tsd/40tsd/100tsd... bisher haben alle bärischen anzeichen neue alltime hochs gebracht.  

50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingS&P stuft Chinas Kreditrating auf A+ runter

 
  
    #130163
1
21.09.17 12:31
von zuvor AA-. Der letzte China-Downgrade von S&P liegt 18 Jahre zurück (1999).

Grund ist die überbordende Schuldenlast. Moody's hat Chinas Bonität bereits vor vier Monaten abgesenkt.

www.zerohedge.com/news/2017-09-21/...china-aa-due-soaring-debt-growth

Four months after Moody's downgraded China to A1 from Aa3 ... S&P followed suit when the rating agency also downgraded China from AA- to A+ for the first time since 1999 citing risks from soaring debt growth... In addition to cutting the sovereign rating by one notch, S&P analysts also lowered their rating on three foreign banks that primarily operate in China, saying HSBC China, Hang Seng China and DBS Bank China Ltd. are unlikely to avoid default should the nation default on its sovereign debt. Following the downgrade, S&P revised its outlook to stable from negative.

“China’s prolonged period of strong credit growth has increased its economic and financial risks,” S&P said. “Since 2009, claims by depository institutions on the resident nongovernment sector have increased  rapidly. The increases have often been above the rate of income growth.  Although this credit growth had contributed to strong real GDP growth and higher asset prices, we believe it has also diminished financial stability to  some extent."...  

50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingJim Rogers: Es kommt der schlimmste Bärenmarkt

 
  
    #130164
3
21.09.17 14:47
aller Zeiten. Vor allem ETF-Käufer werden ihr  blaues  rotes Wunder erleben.

www.marketwatch.com/story/...by-the-worst-bear-market-ever-2017-09-21

Jim Rogers says ETF holders will get mauled by ‘the worst’ bear market ever

...our call of the day... comes from Jim Rogers. In a sweeping interview with RealVision TV, the veteran investor warns another bear market is coming, and that it will be “horrendous, the worst.” It’s the level of debt across global economies that will be to blame, he says.

And retail investors who have been piling into exchange-traded funds will be particularly vulnerable to that next big mauling. For those ETF owners — who are all in on easy S&P plays right now — here’s his message:

“When we have the bear market, a lot of people are going to find that, ‘Oh my God, I own an ETF, and they collapsed. It went down more than anything else.’ And the reason it will go down more than anything else is because that’s what everybody owns,” he says....

 

3805 Postings, 2340 Tage lifeguardauf der suche nach der verschwundenen inflation

 
  
    #130165
21.09.17 16:11
Digitalisierung - Draghi und Yellen suchen Antworten auf Inflation 2.0 | News | cash
Seit Jahren versuchen die wichtigsten Zentralbanken der Welt mit billionenschweren Geldspritzen die Inflation anzuheizen - aber bislang vergeblich.
https://www.cash.ch/news/top-news/...tworten-auf-inflation-20-1102964
 

2401 Postings, 2614 Tage Murmeltiercheninflation

 
  
    #130166
1
21.09.17 16:32
eine einfache erklärung in meinen augen ist, daß aufgrund der sättigung der verbraucher - alle haben ja schon alles- nur noch über den preis verkauft wird. wer preise anheben will verliert kunden, es ist einfach ein enormes überangebot an allem. deshalb bleibt alles billig. ausnahme sind immobilien und gewinn erwirtschaftende unternehmen. die sind definitiv enorm gestiegen im preis.
daran wird sich auch nichts ändern und inflation können wir vergessen für die nächsten jahre, wenn es so weitergeht wie bisher wohlgemerkt !  

10553 Postings, 3712 Tage wawiduzu # 165

 
  
    #130167
21.09.17 17:00
Die großen "Hexenmeister" der Zentralbanken sollten sich einmal intensiv mit diesem Wikipedia-Artikel befassen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Inflation

Insbesondere finde ich folgenden Abschnitt darin sehr vielsagend:
"Leichte Inflation (bis etwa 5 % Wertverlust im Jahr) hat nachfragefördernde Wirkung, da Leute ihr Geld ausgeben oder investieren wollen. Freilich verlangen sie für Investitionen immer noch eine Liquiditätsprämie, das heißt die Renditen müssen deutlich über der Inflationsrate liegen."

Das Kernproblem sehe ich darin, dass summa summarum mehr Güter angeboten als nachgefragt werden. In der Stadt Trier, in deren Nähe ich lebe, gibt es aktuell etwa 30 % mehr Filialen großer Einzelhandelsketten als in 2000. Die Bevölkerungszahl in der Stadt und in deren Einzugsgebiet ist jedoch seither nur marginal gestiegen. Der Konsum muss immer stärker durch Sonderpreisaktionen, Rabatte, supergünstige Finanzierungsangebote u.a.m. angeheizt werden. Wer spart denn eigentlich heute noch im klassischen Sinn? Die Menschen geben ihr verfügbares Geld lieber gleich aus, nehmen für Konsumzwecke sogar zinsgünstige Kredite auf - und trotzdem expandiert die Warenflut, insbesondere auch im Online-Handel (Amazon & Co.), immer weiter. Die Händler arbeiten z.T. mit extrem niedrigen Gewinnmargen, um Umsätze zu generieren. Laut finance.yahoo.com liegt die Gewinnmarge von Amazon bei 1,28 %:  

Optionen

10553 Postings, 3712 Tage wawidu@Murmeltierchen

 
  
    #130168
21.09.17 17:17
Sorry, ich hatte # 167 vor deinem # 166 verfasst, doch erst später eingefügt. Daher hatte ich deinen Beitrag noch nicht registriert. Aber schön, dass wir hier einer Meinung sind.  

Optionen

50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingVIX: Ruhigster September aller Zeiten

 
  
    #130169
3
21.09.17 21:47
- und dies trotz:

www.zerohedge.com/news/2017-09-21/...pite-nukes-fed-quakes-and-storms

September has seen...

More missile tests from a nuclear-capable nation than ever before.

The biggest storms ever in America (a quarter of all Atlantic Cat 5 landfalls on record have occurred in the last two weeks).

The worst quake in Mexico in over 30 years.

US threats to cut China from the global financial system.

The Fed attempting to do what no central bank has done before.

And economic data disappointments worldwide....

 
Angehängte Grafik:
vixxx.png (verkleinert auf 72%) vergrößern
vixxx.png

3805 Postings, 2340 Tage lifeguardalarmzeichen im vix

 
  
    #130170
1
22.09.17 07:42
ja, ich finde die fehlende volatilität kann durchaus als alarmzeichen gesehen werden im hinblick auf den preisfindungsmechanismus der börsen.

immer mehr markteilnehmer agieren passiv, da wären insbesondere die etf wie auch die ganz grossen player in form von staatsfonds und nationalbanken. gleichzeitig laufen schätzungen, das bereits 50% des handels von algorithmen gemacht werden. ich teile deshalb die befürchtungen einiger ökonomen, dass irgendwann der klassische preisfindungsmechanismus nicht mehr gewährleistet ist, welcher ja der eigentliche und hauptsächliche sinn der börse ist.

aber solange die musik spielt, tanzen wir weiter mit. that's life.  

3805 Postings, 2340 Tage lifeguardoder

 
  
    #130171
22.09.17 08:02
oder der tiefe vix ist einfach nur ein indikator dafür, dass immer mehr leerverkäufer das handtuch werfen und ihre hedgefonds schliessen müssen nach all den jahren im stabilen bullenmarkt...  

10186 Postings, 1674 Tage NikeJoe@Anti Lemming: ETFs sind gefährdet?

 
  
    #130172
1
22.09.17 08:18
Zu Jim Rogers Kommentar:
Warum könnten ETFs besonders gefährdet sein?

Einzelaktien sind doch in der Regel auch in den Indizes enthalten. Werden also die ETFs in Panik verkauft, so sollte das jedenfalls auch die "guten" Aktien treffen.
Ich glaube er meint, dass sich nach dem generellen Sell-Off die guten Einzelaktien wieder relativ schnell erholen könnten, während die Masse am Boden liegen bleibt und somit auch die ETFs danach eine starke Underperformance zeigen könnten.
Habe ich das so richtig verstanden?


 

10186 Postings, 1674 Tage NikeJoeDie Risiken der ETFs?

 
  
    #130173
22.09.17 08:43

Also wenn die Stimmung der Masse kippt, könnten wir einen wahren Sturm raus aus den ETFs erleben, was statt einer "normalen" Korrektur in einem fulminanten Börsen-Crash enden könnte.

Das sind die Risiken, wenn alle versuchen so Risiken zu vermindern...

 

2401 Postings, 2614 Tage Murmeltierchen@lifeguard

 
  
    #130174
22.09.17 13:21
"....das irgendwann der klassische preisfindungsmechanismus nicht mehr gewährleistet ist, welcher ja der eigentliche und hauptsächliche sinn der börse ist"

da stimme ich voll zu !

ich denke das ist bereits schon eine ganze weile so (seit finanzkrise 2008), angebot und nachfrage kommt von den gleichen quellen, d.h. käufer und verkäufer sind quasie eins, deswegen ist der markt auch so absurd wie im moment.  

50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingShiller warnt: Lage sieht aus wie Top vor Beginn

 
  
    #130175
1
22.09.17 16:18
der letzten 13 Bärenmärkte. Shiller ist immerhin Nobelpreisträger...

Im Artikel unten schreibt er, die Medien würden "nur" einen 20-%-Rückgang als Maximum eines Bärenmarkt-Rücksetzers im Visier haben. Diese Definition ist aber von den Medien selbst erfunden. Vor 1990 war, so Shiller, nirgendwo
von einer 20-%-"Sinkbegrenzung" in einem Bärenmarkt die Rede.

Shiller lässt offen, wie stark der nächste Rückgang sein wird (das kann niemand ernsthaft prognostizieren), aber seinen obigen Raunen deutet darauf hin, dass mehr als 20 % Rückgang im Schwange sein könnten. Andere renommierte Bären haben kürzlich geschrieben, dass selbst ein 50 % Rückgang die Bewertungen nur wieder auf Normalniveau brächte, ein Überschießen darüber hinaus wäre aber durchaus ebenfalls noch drin.

Hier die Einschätzung Shillers:

www.marketwatch.com/story/...-the-previous-13-bear-markets-2017-09-21

The U.S. stock market looks like it did before most of the previous 13 bear markets

NEW HAVEN, Conn. (Project Syndicate) — The U.S. stock market today is characterized by a seemingly unusual combination of very high valuations, following a period of strong earnings growth, and very low volatility.

What do these ostensibly conflicting messages imply about the likelihood that the United States is headed toward a bear market in stocks?

To answer that question, we must look to past bear markets. And that requires us to define precisely what a bear market entails. The media nowadays delineate a “classic” or “traditional” bear market as a 20% decline in stock prices.... That definition does not appear in any media outlet before the 1990s, and there has been no indication of who established it.

...Referring to my compilation of monthly S&P Composite and related data, I found that there have been just 13 bear markets in the U.S. since 1871. The peak months before the bear markets occurred in 1892, 1895, 1902, 1906, 1916, 1929, 1934, 1937, 1946, 1961, 1987, 2000 and 2007. A couple of notorious stock-market collapses — in 1968-70 and in 1973-74 — are not on the list, because they were more protracted and gradual.

Once the past bear markets were identified, it was time to assess stock valuations prior to them, using an indicator that my Harvard colleague John Y. Campbell and I developed in 1988 to predict long-term stock-market returns. The cyclically adjusted price-to-earnings (CAPE) ratio...

This month, the CAPE ratio in the U.S. is just above 30. That is a high ratio. Indeed, between 1881 and today, the average CAPE ratio has stood at just 16.8. Moreover, it has exceeded 30 only twice during that period: in 1929 and in 1997-2002.

But that does not mean that high CAPE ratios aren’t associated with bear markets. On the contrary, in the peak months before past bear markets, the average CAPE ratio was higher than average, at 22.1, suggesting that the CAPE does tend to rise before a bear market.

...peak months before past bear markets also tended to show high real earnings growth: 13.3% per year, on average, for all 13 episodes. Moreover, at the market peak just before the biggest ever stock-market drop, in 1929-32, 12-month real earnings growth stood at 18.3%.

...stock-price volatility was lower than average in the year leading up to the peak month preceding the 13 previous U.S. bear markets, though today’s level is lower than the 3.1% average for those periods. At the peak month for the stock market before the 1929 crash, volatility was only 2.8%.
.
In short, the U.S. stock market today looks a lot like it did at the peaks before most of the country’s 13 previous bear markets. ...

... my analysis should serve as a warning against complacency. Investors who allow faulty impressions of history to lead them to assume too much stock-market risk today may be inviting considerable losses.  

10553 Postings, 3712 Tage wawiduEinfach sagenhaft

 
  
    #130176
2
22.09.17 17:09
Ocean Rig Inc. ist  eine Tochtergesellschaft der ominösen griechischen Reederei Dryships (DRYS) und befasst sich mit off shore Öl- und Gasbohrungen. Wegen enormer Überschuldung steht sie kurz vor der Pleite. Chapter 11 ist beantragt. Was da aktuell passiert, siehe hier:

https://seekingalpha.com/article/...-nearly-wipes-retail-shareholders  

Optionen

Angehängte Grafik:
orig_7jd.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
orig_7jd.png

166 Postings, 445 Tage Meiertier1@wawidu

 
  
    #130177
22.09.17 17:13
Wird sicherlich ein RS der Grund sein?  

166 Postings, 445 Tage Meiertier1Orig 1:9200

 
  
    #130178
22.09.17 17:17
Ocean Rig UDW Inc. Announces Reverse Stock Split
	Ocean Rig UDW Inc. Announces Reverse Stock Split
http://m.marketwired.com/press-release/...rse-stock-split-2234291.htm
Gibt einen 1:9200 Reverse Split, darum der Ausschlag heute  

10553 Postings, 3712 Tage wawiduWie die Anleger vom Gründer und CEO von Dryships

 
  
    #130179
3
22.09.17 17:39
und deren Tochtergesellschaften gemolken wurden/werden. Dieser windige griechische Reeder heißt Economou

https://seekingalpha.com/article/4085674-dryships-hopeless-investment  

Optionen

Angehängte Grafik:
drys.png (verkleinert auf 82%) vergrößern
drys.png

5433 Postings, 3755 Tage relaxed#130175 Ein 20% Rücksetzer wären Peanuts.

 
  
    #130180
1
22.09.17 17:58
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingEZB-Debakel im Wahlkampf totgeschwiegen

 
  
    #130181
23.09.17 00:12
Dabei sieht die geldpolitische (und realwirtschaftliche) Zukunft nach Draghis Geldflut alles andere als gut aus.

Es gibt im Prinzip nur zwei Möglichkeiten.

1. Bleibt es beim billigen Geld, gehen bis spätestens 2020 viele europäische Banken pleite, weil sie bei Nullzinsen nichts mehr verdienen. Auch droht dann massenhaft Altersarmut, weil Lebensversicherungen und andere Rentensparformen nicht mehr genug Erträge abwerfen.

2. Wird hingegen auch die EZB die Zinsen wieder erhöhen (wie seit geraumer Zeit die Fed), dann gehen zahlreiche unrentable europäische Zombie-Firmen pleite, die sich bislang nur wegen der Niedrigzinsen (und Neuverschuldung) mehr schlecht als recht über Wasser halten konnten.

Beides ist bedrohlich.

Wenn Politiker wirklich verantwortungsbewusst wären, hätten sie diese brisanten Themen rund um die EZB und deren Geldpolitik vor der Wahl nicht einfach totgeschwiegen. Verantwortungsbewusst wäre es, beizeiten (und nicht erst wenn's kracht) über mögliche Lösungen nachdenken und diese zu diskutieren , statt sich im "Vollbeschäftigungs"-Singsang selbstgefällig über die fetten Wohlstandsbäuche zu streichen.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/...mt-nach-der-wahl/  

50914 Postings, 4888 Tage Anti LemmingDie Fed ist knallhart auf Kurs

 
  
    #130182
23.09.17 07:48
Nicht einmal Hurrikane können sie vom QE-Unwind, der am 1. Okt. beginnt, abbringen. Die Entscheidung fiel einstimmig. Sollte Yellen auf ihre alten Tage doch noch mal zur "Freundin" der Bären werden? ;-)

https://wolfstreet.com/2017/09/20/this-fed-is-on-a-mission/

QE Unwind starts Oct. 1. Rate hike in Dec. Low inflation, no problem.

The two-day meeting of the FOMC ended on Wednesday with a momentous announcement that has been telegraphed for months: the QE unwind begins October 1. It marks the end of an era.

The unwind will proceed at the pace and via the mechanisms announced at its June 14 meeting. The purpose is to shrink its balance sheet and undo what QE has done, thus reversing the purpose of QE.

Countless people, worried about their portfolios and real estate investments, have stated with relentless persistence that the Fed would never unwind QE – that it in fact cannot afford to unwind QE.

The vote was unanimous. Even no-rate-hike-ever and cannot-spot-housing-bubbles Neel Kashkari voted for it.

The Fed also telegraphed that it could raise its target range for the federal funds rate a third time this year, from the current range of 1.0% to 1.25%. There is only one policy meeting with a press conference left this year: December 13, when the two-day meeting ends, remains the top candidate for the next rate hike.

This has been the routine since the rate hike last December: The FOMC decides to change its monetary policy at every meeting with a press conference: December, March, June, today, and December.
Even hurricanes won’t push the Fed off track.

The Fed specifically mentioned Harvey, Irma, and Maria. No matter how destructive, they won’t impact the economy “materially” over the “medium term” and therefore won’t impact the Fed’s policies...  

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