Bundesbeauftragte sagt voraus


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Neuester Beitrag: 10.04.06 22:51
Eröffnet am: 08.04.06 15:27 von: Kraut Anzahl Beiträge: 73
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1623 Postings, 5693 Tage KrautBundesbeauftragte sagt voraus

 
  
    #1
15
08.04.06 15:27
2010 so viele Ausländer wie junge Deutsche!
Von DIETER SCHLÜTER


Interview mit Staatsministerin Prof. Maria Böhmer (CDU), Integrationsbeauftragte der Bundesregierung.

BILD: Frau Staatsministerin, wie viele Zuwanderer gibt es in Deutschland?

Prof. Maria Böhmer: In Deutschland leben derzeit 14 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Sieben Millionen sind Ausländer, sieben Millionen haben schon einen deutschen Paß.

Entscheidend ist: Im Jahr 2010 wird in vielen großen deutschen Städten der Anteil der unter 40jährigen mit Zuwanderungshintergrund schon bei 50 Prozent liegen.

Daß heißt, daß dort schon die Hälfte der Menschen, die die Weichen für die Zukunft stellen, aus Zuwanderungsfamilien stammen.


BILD: Werden die Probleme also noch wachsen – Ghettos in den Großstädten, Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Brutalität in unseren Schulen? Was haben wir in der Integrationspolitik falsch gemacht?

Böhmer: Sicher ist: Der Traum von „Multikulti“ ist ausgeträumt. Wir müssen feststellen, daß viele, die ursprünglich als sogenannte Gastarbeiter zu uns gekommen sind, das Land nicht wieder verlassen wollen. Inzwischen haben wir die zweite und dritte Generation in unserem Land.

20 Prozent der Kinder und Enkel von Zuwanderern verlassen die Schule ohne Abschluß. 40 Prozent haben keine Schulausbildung. Wir haben unter den Ausländern einen doppelt so hohen Anteil von Arbeitslosen wie unter den Deutschen.

In Berlin ist sogar jeder zweite Ausländer ohne Arbeit. Deshalb müssen wir mit der Integration jetzt bei der zweiten und dritten Generation ansetzen.

BILD: Warum verschweigen die Politiker uns das alles? Sind Integrationsprobleme in Deutschland ein Tabu-Thema?

Böhmer: Nein, die Politiker verschweigen nichts. Und in der Vergangenheit war das auch nicht so einseitig der Fall, wie Sie es jetzt darstellen. Ich habe vielmehr den Eindruck, daß viele in unserem Land nicht registriert haben, was sich da entwickelt.

Und daß die aufrüttelnden Zahlen jetzt erst allmählich in den Blick geraten und wahrgenommen werden. Wir kennen sie schon länger in der Politik und wir haben sie auch gesagt.


"WENN ICH SO WAS LESE, BEKOMME ICH EINFACH NUR ANGST"
"WAS PASSIERT MIT DEUTSCHLANDS ZUKUNFT"       ;(  
47 Postings ausgeblendet.
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33505 Postings, 5646 Tage PantaniAlso geh ins Bett.

 
  
    #49
1
09.04.06 01:58

 

Gruss Pantani.

 

1399 Postings, 5782 Tage BettlerJetzt schon? o. T.

 
  
    #50
09.04.06 01:59

29429 Postings, 5463 Tage sacrificeman sollte den jimps stern mal einführen

 
  
    #51
09.04.06 03:08
I would never die for my believes, because I might be wrong
 

211 Postings, 5394 Tage Multiscan@ BarCode Posting 15

 
  
    #52
2
09.04.06 08:53
Du argumentierst Unfair da Deine Statistiken den moslemischen Zuzug garnicht ausweisen.



Wirklich in Deutschland angekommen?
Im Streit um die doppelte Staatsbürgerschaft plädiert der Publizist und Grünen-Politiker Rolf Stolz für mehr Ehrlichkeit: "Die dramatischen Probleme der Zuwanderung werden schöngeredet"
Allein der großzügig gestattete Familiennachzug vor allem aus dem türkisch-kurdischen Raum bringt jährlich zwischen 150.000 und 250.000 Ausländer mehr ins Land, was dem Kontingent für Aussiedler entspricht bzw. dieses noch übersteigt. Wenn in Nordrhein-Westfalen bereits beinahe jeder siebte Schüler einen ausländischen Paß hat (370.900 von 2.8 Millionen), was einen Zuwachs von 30 Prozent an ausländischen Schülern innerhalb von zehn Jahren bedeutet, wenn dann noch ein Anteil von Aussiedlerkindern in Höhe von rund sechs Prozent dazukommt, dann werden die Dimensionen allein der Integrationsprobleme von Jugendlichen deutlich.



Wenn Du die moslemischen Illegalen, die Asylanten und Geburtenüberschuss dazurechnest
kommen wir auf einen moslemischen Bevölkerungszuwachs von
(selbst wenn man die Wegzüge und Sterbefälle abzieht)

MEHREREN 100 000 MOSLEMISCHEN MITBÜRGER PRO JAHR:

Gruss Multiscan

PS: 2020 wird sich die Zahl der Moslems in D von heute (ca 3,5 mio) auf 7 mio verdoppelt haben.
Integration wird dann noch schwieriger werden, weil es dann Städte und Regionen gibt
wo die Moslems die Mehrheit bilden.  

211 Postings, 5394 Tage MultiscanNachtrag

 
  
    #53
09.04.06 09:02
Und das war schon 1999

Welt Am Sonntag 7.2.99






 

6506 Postings, 6987 Tage Bankerslastgestern abend in irgendeiner TV-Nachricht gehört

 
  
    #54
4
09.04.06 11:49
in bis zu 10 Jahren wird jeder 2. Berliner ein sogen. Nichtdeutscher sein. Im ernst!

Mann das ist ja interessant.

Kanzler: Ödim Özklemir, Vize Angela Merkel
Arbeit und Soziales: Igor Stalinowitsch
Wirtschaft: Klaus Wowereit
Innenresort: Achmed Mahmut
Gesundheit: Heiner Geißler
Verteidigung: Olga Kalaschnikow
Landwirtschaft: Manfred Bettelmann
Kultur: äähm, dieses Ressort entfällt, da keine mehr vorhanden

übrigens, Frankreich sitzt auf einem Pulverfaß, die Lunte brennt schon.
Deutschlands Faß wird eben noch aufgefüllt.  

44 Postings, 5320 Tage ramozanonaja

 
  
    #55
09.04.06 12:50
jeder erntet was er säht, oder? Überlegt doch mal wieviele Kolonialstaaten die Europäischen Länder hatten, in der Art so jetzt sind wir da und übernehmen mal das Land. Da sind die heutigen Zuwanderer sogar menschlicher. Und als Europäer sollte man aus Multikulti eh kein Thema machen, sonst ist man falsch am Platz. Regt euch viel mehr darüber auf wieviel Deutschland an Sanktionen zahlen muss und das an die Völker, die für Deutschland mal garnichts tun. Die meisten Ausländer, die in Deutschland wohnen tun wenigsten was FÜR Deutschland  

6506 Postings, 6987 Tage Bankerslastso kann mans auch sehen

 
  
    #56
1
09.04.06 13:10
"Die meisten Ausländer, die in Deutschland wohnen tun wenigsten was FÜR Deutschland"


ja richtig, Sozialhilfegelder ausgeben, aber sagen wirs mal so, das meiste in die Heimat überweisen. Da hängt doch jede Menge an dem T(r)opf.  

44 Postings, 5320 Tage ramozanoIhr solltet

 
  
    #57
1
09.04.06 13:51
endlich mal eure Vorurteile etwas abbauen, nicht alle Ausländer leben von Sozialhilfe.
Das ist zwar schon 2 Jahre alt aber viel geändert hat sich daran glaub ich nicht.

http://www.br-online.de/alpha/job/20040719.shtml

Wer sein Gemüse auf dem Markt kauft, wird meist von einem Türken bedient. Ohne die vielen italienischen, chinesischen und griechischen Lokale würde den Feinschmeckern vieles fehlen. Ausländer gehören einfach dazu in unserem Land. Und viele arbeiten hier als eigene Chefs - rund 280.000. Hinzu kommen in Deutschland ansässige Firmen mit internationalen Filialen und ausländischer Zentrale. Wie wichtig sind ausländische Unternehmen für eine Region? Unterscheidet sich ausländische Unternehmenskultur von deutscher? Allein türkische Unternehmer beschäftigen in Deutschland 260.000 Mitarbeiter. 35 Prozent von ihnen sind Deutsche.

Und dazu kommen noch die vielen ausländischen Arbeiter, die genauso ihre Abgaben haben, wie die Deutschen.

Und was man mit seinem Geld macht ist jedem selbst überlassen.    

129861 Postings, 6159 Tage kiiwii# 56: ganz so pauschal sollte man es nicht sehen..

 
  
    #58
4
09.04.06 13:58
denn: es würde kein Auto die heiligen Hallen in Sindelfingen, Rüsselsheim oder Dingolfing  verlassen und kein Mülleimer in Stuttgart und Frankfurt und auch anderswo geleert werden, ohne unsere ausländischen Arbeitnehmer.

Und gastronomisch wär ohne Ausländer sowieso total tote Hose...

MfG
kiiwii  

6506 Postings, 6987 Tage Bankerslast# 58

 
  
    #59
3
09.04.06 14:12
es ging um diesen Satz:


"Die meisten Ausländer, die in Deutschland wohnen tun wenigsten was FÜR Deutschland"

Ich denke mal, das ist genauso pauschal.
 

129861 Postings, 6159 Tage kiiwii...aber zutreffend, auch in seiner Pauschalität

 
  
    #60
09.04.06 14:16
"...die meisten..." das ist wohl so


MfG
kiiwii  

69017 Postings, 6172 Tage BarCodeMultiscan

 
  
    #61
09.04.06 15:03

Du kannst es drehen und wenden, wie du willst. Du kannst tausend Zitate mit falschen Zahlen reinstellen. Dadurch wird es nicht besser.
Der Herr Stolz mit seinem Zuzug von Familienmitgliedern (was man ohne Frage besser steuern und auch restriktiver behandeln muss) hat schlicht nur die eine Seite beleuchtet: den Zuzug. Den Wegzug unterschlägt er. Und natürlich sind bei den absoluten Zahlen, die ich reingestellt habe vom Statistischen Bundesamt auch die Muslime mit einbezogen. Nenn mir irgendeinen vernünftigen Grund, warum das Statistikamt seine Statistiken ohne Muslime machen sollte.

Die Zahlen aus posting 15 sind die offiziellen Zahlen der jährlichen Bevölkerungsfortschreibung des Amtes. Basta.

Und du kannst die Zahlen der Illegalen auch nicht beliebig erhöhen: Es kommen ca. 20.000 im Jahr nach Deutschland nach Aussagen der Bundespolizei (ex-BGS) und viele Illegale werden jährlich rausgeschmissen oder gehen und kommen, haben aber auch nicht alle vor, sich hier langfristig anzusiedeln, so dass auch sie nicht zu deiner Zahl der "mehreren 100.000 Muslime", die angeblich jährlich dazukommen, taugen. Nimm es einfach mal zur Kenntnis:
Die Zahl der Muslime in D steigt, aber sie steigt recht langsam.
Jedenfalls wesentlich langsamer als in den von dir immer wieder alarmistisch verkündeten Zahlen.
Ich weiß auch gar nicht, was das soll. Wir haben doch auch mit den realistischen Zahlen Probleme genug.

Solch Alarmismus riecht jedenfalls verdächtig nach Angst schüren. Ein beliebtes Spiel der rechtsextremen Dumpfbacken.
Man sollte sich nicht zum Erfüllungsgehilfen von deren Interesse machen, Angst und Panik zu schüren, um dann abzuräumen...

Gruß BarCode

 

6506 Postings, 6987 Tage BankerslastBar Code hat recht

 
  
    #62
1
09.04.06 15:22
"Die Zahl der Muslime in D steigt, aber sie steigt recht langsam.
Jedenfalls wesentlich langsamer als in den von dir immer wieder alarmistisch verkündeten Zahlen."



...aber kontinuierlich  

10041 Postings, 6676 Tage BeMiDer prozentuale Anteil der Ausländer

 
  
    #63
1
09.04.06 15:41
an Arbeitslosengeld-, Sozialhilfe-, HartzIV-Empfänger
und der Kriminalität ist
- bezogen auf ihre absolute Zahl = 100 % -
sicher höher als der der deutschen Staatsangehörigen.
Wetten?
Ältere Zahlen dazu im Inet liegen vor.
So was darf man aber in Deutschland nicht
offiziell sagen.
Political Correctness.
Z.B. HE schreit dann sicher: Nazi!  

10041 Postings, 6676 Tage BeMiWas fehlt, sind qualifizierte Mitarbeiter, keine

 
  
    #64
2
09.04.06 15:51
Ungelernten aus z.B. Anatolien oder
Kasachstan.
----------------------------------------
Es geht ums Ganze

Wirtschaftsverbände fordern eine gezielte Anwerbung hochqualifizierter ausländischer Fachkräfte.  
 
Made in Germany» Geburtenrückgang, Bildungsmisere und eine verfehlte Politik bei Zuwanderung und Integration gefährden Deutschlands Produktivität und Wohlstand.

Die Wirtschaft schlägt wegen des sinkenden Angebots an qualifizierten Arbeitskräften bereits Alarm.

Ist der Standort noch zu retten?

In den seltenen Momenten des Jahres 2003, in denen er sich einmal nicht mit seiner Diplomarbeit beschäftigte, entwarf Vladimir Zivicnjak seine Zukunft. Sie bestand aus zwei Minimalzielen und reichte nicht weiter als sechs Monate. „Das Studium beenden und bloß nicht zurück nach Kroatien“, sagt Zivicnjak im Rückblick – „alles andere war in der Schwebe.“
Weiter:
 http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/...depot/0/index.html  

69017 Postings, 6172 Tage BarCodeDa hat sich offenbar jemand mit der Keule

 
  
    #65
10.04.06 00:13
bedroht gesehen. Dabei habe ich mich doch sehr vorsichtig ausgedrückt: Man sollte sich nicht zum Erfüllungsgehilfen von deren (den braunen Dumpfbacken) Interesse machen, Angst und Panik zu schüren, um dann abzuräumen...

Und auch die neuen Zahlen, die jetzt keiner mehr lesen kann, weil mitgelöscht, waren auch wieder jenseits des diskutierbaren - und nicht gerade von einer uninteressierten Quelle.

Die Zahlen sind eindeutig: In den letzten 19 Jahren sind im Schnitt jährlich ca. 80.000 Muslime in Deutschland dazugekommen. Tendenz nicht steigend. Ich finde das viel. Ich sehe keinen Grund, warum man das mit unseriösen Dunkelziffern/Schätzungen auf "mehrere 100.000/Jahr" hochalarmieren muss - es sei denn, man will unnötig Panik verbreiten. Allerdings lassen sich aus den echten Zahlen auf absehbare Zeit auch keine muslimischen Mehrheiten "androhen". Das scheint das Problem für einige...

 

Gruß BarCode

 

232 Postings, 5309 Tage Bernd42@barcode

 
  
    #66
10.04.06 00:35
Du vergisst einige wesentliche Faktoren zu berücksichtigen.

80000 neue Zuwanderer sind so viel natürlich nicht. doch leben hier 7 mio ausländer + nochmal 7 mio "Deutsche mit migrationshintergrund".
Für mich sind aber deren kinder nicht als deutsche anzusehen, machen sie ja selber auch nicht.
also hat man von 7 mio "deutschen" eine grosse nazahl von intergrationsunwilligen, die ihre kinder auch in ihren interessen erziehen.

nun wird ja ständig behauptet, dass diese intergrationsunwilligen keine chancen auf dem arbeitsmarkt haben, was ja auch verständlich ist.
also hat man viel Zeit und kindergeld gibts schliesslich auch vom staat.

deutsche bekommen eh kaum noch kinder, so dass hier ein sehr schneller prozess im Gange ist.

Und da liegr das "alarmpotential", dass durchaus berechtigt ist.


Ich würde gerne einmal wissen, wieviele von den "deutschen Neugeborenen" in integrationsunwilligen familien mit migrationshintergrund hineingeboren werden. würde mich wenig wundern, wenn schon ein viertel aller kinder hier in solchen familien hineinwächst.



Das blieb bei der bisherigen Diskussion meines Erachtens weitgehend aussen vor.





Viele Grüße
Der Bernd  

10041 Postings, 6676 Tage BeMiAuch die Kinder, alle gut integriert oder nur Obje

 
  
    #67
2
10.04.06 00:58
SPIEGEL ONLINE
URL: 
http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,1518,409540,00.html

Graue Wölfe an Kölner Schulen
 
Türkische Extremisten unterwandern Unterricht




Graue Wölfe an Kölner Schulen - Türkische Extremisten unterwandern Unterricht

Die Meldungen kommen aus zwei Kölner Gesamtschulen und sie sind beunruhigend: Schüler sollen sich zunehmend zu der extremistischen Bewegung der "Grauen Wölfe" bekennen. Im Unterricht tragen sie offen die Symbole der "Grauen Wölfe" - Ketten mit drei Halbmonden oder Ringe mit dem Abbild eines heulenden Wolfes. Zwei Lehrer berichten gegenüber SPIEGEL-TV, wie Kinder und Jugendliche in Vereinen anscheinend gezielt von türkisch-nationalistischen Gruppen angeworben und indoktriniert werden. Auf Schulheften, so die Lehrer, fände sich immer wieder das Kürzel MHP für die rechtsextreme Partei der nationalistischen Bewegung. Schüler würden sich nach der Schule in Kulturvereinen verabreden und auch schon mal mit "Salumaleikum" grüßen. Gegenüber SPIEGEL-TV-Teams bekannten mehrere Schüler offen ihre Sympathie für die Bewegung der "Grauen Wölfe" - oft allerdings, ohne deren politische Inhalte genauer beschreiben zu können. Andreas Dieste und Udo Müller berichten über eine Parallelgesellschaft, die- wieder einmal - schon in deutschen Klassenzimmern beginnt.




Bürgeraufstand in Berlin-Pankow - Moschee-Neubau erhitzt die Gemüter

<!-- Vignette StoryServer 5.0 Sat Apr 08 15:58:43 2006 -->
Video abspielen...Großen Videoplayer öffnen...(Flash Player 8 erforderlich)
Foto: SPIEGEL TV
Video: SPIEGEL TV
< script type=text/javascript><!--SPONDetectFlashVerInit();// -->< /script>< script id=swfversionscript type=text/vbscript>Function SPONGetSwfVer(i)on error resume nextDim swControl, swVersionswVersion = 0set swControl = CreateObject("ShockwaveFlash.ShockwaveFlash." + CStr(i))if (IsObject(swControl)) thenswVersion = swControl.GetVariable("$version")end ifSPONGetSwfVer = swVersionEnd Function< /script>

 

Eigentlich sollte es ein Informationsabend werden, auf dem die Bürger über den geplanten Bau einer Moschee im Stadtteil Pankow aufgeklärt werden. Doch schon nach kurzer Zeit kippte die Stimmung in der Turnhalle der örtlichen Grundschule. Aus der Bürgerversammlung wurde ein mittlerer Bürgeraufstand. Wütende Parolen und Sprechchöre drückten aus, was offenbar viele im Viertel denken. "Det jibt böses Blut, wenn die hier bauen" schimpft einer der Anwohner und ein anderer ergänzt: "die Kameltreiber haben hier nichts zu suchen". Der Fremdenhass richtet sich gegen die Ahmadiyya-Gemeinde, die für 250 000 Euro in der Tiniusstraße ein Grundstück erworben hat, um dort für ihre Mitglieder eine Moschee samt Minarett zu errichten. Ein Bauvorantrag wurde bereits genehmigt. Die muslimische Gemeinde zählt etwa 200 Mitglieder und hat bislang keiner Sicherheitsbehörde Sorgen bereitet. Den Gegnern scheint das egal. Henrik Vöhringer über ein Bauprojekt und seine Feinde. 

 
Sendetermin: 09. April 2006, 22.15 Uhr, RTL



 

 

69017 Postings, 6172 Tage BarCodeOffenbar scheint das nicht aus den Köpfen

 
  
    #68
10.04.06 01:28
rauszubekommen zu sein.
1. Die 80.000, von denen ich oben gesprochen habe, waren jetzt wiederum nicht 80.000 Zuwanderer, sonder um 80.000/Jahr durchschnittlich hat sich die Zahl der Muslime in den letzten 19 Jahren erhöht - durch Geburtenüberschuss, Konversion und Zuwanderung. Zuwanderung gab es insgesamt mehr.

2. Zu den 14 Mio. mit Migrationshintergrund zählen alle, deren Eltern/Großeltern bzw. 1 Elternteil/Großelternteil in den letzten Jahrzehnten nach Deutschland kamen. Auch die Russlanddeutschen &Co (nicht als Ausländer geführt), Italiener, Amerikaner/innen, Engländer/innen, Franzosen/ösinnen usw., die  hier eingeheiratet haben, zum Studium kamen und blieben oder was auch immer. Und von den 14 Mio. sind ein Großteil integriert, arbeiten hier, leben hier ein ganz normales "deutsches" Leben - und werden in einigen Jahrzehnten von den Deutschen gar nicht mehr zu unterscheiden sein. So wie heute etwa all die "-skis & Co.", die mal aus dem Osten kamen.

3. Du sagst: "Für mich sind aber deren kinder nicht als deutsche anzusehen, machen sie ja selber auch nicht." Das stimmt für einen Großteil der 14 Mio. nicht. Wahrscheinlich kennst du selbst welche - und weißt es womöglich gar nicht oder es interessiert dich nicht, dass der Vater/Opa oder die Mutter/Oma aus Frankreich war.

4. Die "schwierigen" Fälle sind eben tatsächlich ein Teil derer, die es von irgendwo auf der Welt, aus irgendeiner völlig fremden Kultur, oft aus zurückgebliebenen ländlichen Gegenden hierher verschlagen hat, und die große Schierigkeiten haben mit dem Leben hier, mit der Kultur, mit den Freiheiten, mit der Religion usw. Die in ghettoähnlichen Strukturen Leben, die Sprache nicht oder kaum beherrschen, die als Fremde angesehen werden und sich hier fremd fühlen - aber auch keine Perspektive sehen, in ihre Heimat zurückzukehren. Und da müsste eben mehr auf Entscheidung gedrungen werden: Bleiben - mit allen Konsequenzen der Integrationsanstrengung oder gehen. Aber das sind eben bei weitem nicht die 14 Millionen.
Wieviele es wirklich sind, kann man aber auch schwer sagen. Schon allein deshalb nicht, weil die Übergänge ja fließend sind und es keine eindeutigen oder gar objektiven Merkmale gibt. Letztlich ist das eine gesellschaftliche Konvention, wieviel "Anderssein/Andere" die Gesellschaft ertragen mag und wo die Grenzen sind. Wir haben ja auch unter den "ur"deutschen (was immer das sein mag) genug Leute, mit denen die Gesellschaft so ihre Probleme hat. Toleranz ist ein sehr relatives Maß und eine sehr unterschiedlich verteilte Eigenschaft.
 

 

Gruß BarCode

 

129861 Postings, 6159 Tage kiiwii..wenn man weit genug im eigenen Familienstammbaum

 
  
    #69
10.04.06 01:46
zurückgeht (falls man überhaupt die entsprechenden Infos findet...) stößt man mit großer Wahrscheinlichkeit bei den meisten von uns auf "Migrationshintergründe", die sich vom Artlantik bis ins Baltikum, nach Russland, nach Ungarn und in alle mediterranen Staaten erstrecken können

im übrigen ist das Land in seinen heutigen Grenzen ja ein relativ junges Gebilde; auch das muß man bedenken...

Es ist alles eine Frage der Bereitschaft, sich in das jeweilige Umfeld zu integrieren (bzw. integrieren zu lassen), nicht aber primär der Sprache.

Und diese Bereitschaft ist bei den verschiedenen Gruppen durchaus sehr unterschiedlich ausgeprägt.


MfG
kiiwii  

69017 Postings, 6172 Tage BarCodeEben. Wenn man den Zeitpunkt der Erfassung weit

 
  
    #70
10.04.06 01:51
genug zurückverlegt, dürften die 14 Mio. maßlos untertrieben sein.

 

Gruß BarCode

 

10041 Postings, 6676 Tage BeMiBundesagentur kritisiert schulisches Niveau

 
  
    #71
1
10.04.06 01:58
Bundesagentur kritisiert schulisches Niveau

Berlin - Massive Kritik am Ausbildungsniveau der Schulen hat der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank Jürgen Weise, geübt.

"Es geht nicht, daß das Bildungssystem uns Jugendliche übergibt, die nicht ausbildungs- und beschäftigungsfähig sind", sagte Weise laut Medienberichten.

"Wer kein Deutsch kann, der ist eigentlich kaum in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft integrierbar."

Die Bundesagentur für Arbeit gebe trotzdem viel Geld für die Integration dieser Jugendlichen aus - herauskämen aber absolut enttäuschende Ergebnisse:

"Die Beitrags- und Steuerzahler kostet diese Intensivbetreuung mehr als sechs Milliarden Euro - jedes Jahr", sagte Weise.
In Einzelfällen würden pro Kopf bis zu 120 000 Euro für die Ausbildung ausgegeben. Nur 30 Prozent der Jugendlichen aus den besonders intensiv betreuten Programmen sei ein halbes Jahr später dann auch sozialversicherungspflichtig beschäftigt. "Da muß man schon darüber diskutieren, ob das Geld und der Betreuungsaufwand nicht effektiver an anderer Stelle eingesetzt werden können." dpa


 

10041 Postings, 6676 Tage BeMiFrüher wurden Migranten

 
  
    #72
2
10.04.06 02:08
relativ schneller integriert,
denn
- sie mußten arbeiten, um zu überleben,
- zum anderen kamen sie aus christlichen Ländern,
  ähnelten also in ihrer Mentalität der hiesigen.

Heute werden die Jobmöglichkeiten für unqualifizierte
Migranten geringer, und
das Sozialsystem alimentiert sie.

Folge: Sie ziehen sich in eine Ersatzwelt, geprägt
von ihrer Heimat, zurück.

Eine tickende Zeitbombe für unsere Gesellschaft.
Da helfen auch keine Zahlenspielchen,
ob 80 oder 100 Tausend ist nebensächlich.


Gute N8
B.  

69017 Postings, 6172 Tage BarCodeUp für Multiscan

 
  
    #73
10.04.06 22:51

 

Gruß BarCode

 

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