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Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?


Seite 1 von 1265
Neuester Beitrag: 28.03.17 08:20
Eröffnet am: 04.02.13 21:03 von: XL___ Anzahl Beiträge: 32.602
Neuester Beitrag: 28.03.17 08:20 von: Porstmann Leser gesamt: 2.677.048
Forum: Börse   Leser heute: 563
Bewertet mit:
40


 
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10331 Postings, 1516 Tage XL___Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?

 
  
    #1
40
04.02.13 21:03
Bei einem Kurs von ca. 1060 USD ist Apple 1 Billion USD wert. Ich denke das kann Apple innerhalb der nächsten 3 Jahre schaffen. Das Wachstum ist intakt.


Marktkapitalisierung : 416 Milliarden USD
Cash  :ca. 137 Milliarden

Ohne Cash ist das Unternehmen also in etwa so hoch bewertet wie Google. Apple macht aber etwas soviel Gewinn wie Google Umsatz.

m.E. eine krasse Unterbewertung.

Mein Kursziel für Ende 2013 : 750 USD , die 1060 knacken wir m.M.n. innerhalb der nächsten 36 Monate  

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31577 Postings ausgeblendet.
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92 Postings, 249 Tage Laplace1@Otternase

 
  
    #31579
1
24.03.17 23:45
Danke für deine Tipps, sehr interessant. Wenn du dich selbst als Anfänger bezeichnest, dann muss ich mich wohl als blutigen Anfänger bezeichnen. Meine Haare sind zwar glücklicherweise noch nicht grau von den vielen Rücksetzern, aber den ein oder anderen habe ich auch schon ertragen.

Ich sehe es im Bezug auf Apple so wie wahrscheinlich viele andere hier:
Kurzfristig wird hier eine riesige Erwartungshaltung aufgebaut (Jubiläums Iphone, "Superzyklus', blablabla...) und sobald der Fisch dann aus der Dose ist bzw. die Katze aus dem Sack kommt die riesige void. Das muss natürlich nicht stimmen, kann aber durchaus sein und ist bis zu einem gewissen Grad auch realistisch.

Erwartet wird das Iphone für September diesen Jahres, das heißt bis dahin ist noch viel Zeit und es kann noch einiges mit dem Kurs passieren. Von Analystenseite hört man ja immer wieder, dass Apple noch vergleichsweise günstig bewertet ist. Aber dieses vergleichsweise stört mich ein bisschen, da wir eben schon beim ATH sind und am Ende hilft mir das auch nichts, wenn jetzt die große Korrektur käme, dass bei anderen Titeln die Korrektur vielleicht noch überfälliger ist.

Mein Exit Szenario läuft daher schon, wenn auch passiv in Form des SLs. Ich lege ihn zur Zeit wöchentlich fest, je nachdem wie sich der Euro zum Dollar verhält und der Kurs sich über die Woche bewegt. Dadurch stelle ich für mich sicher, dass es dann auch automatisch durchgezogen wird und ich nicht wieder einen Rückzieher mache (wenn sich der Kurs schlagartig dem SL nähert, kann man auf dumme Gedanken kommen; dann ist es gut, wenn die Technik weit weg ist).

Das mit den Teilverkäufen setzt natürlich in gewisser Weise voraus, dass die Ordergebühren gering sind. Das ist bei mir momentan leider nicht gegeben. Ich wollte aber sowieso noch ein Depot bei einem Onlinebroker eröffnen (Empfehlungen sind willkommen, Sicherheit geht bei mir über alles; muss also nicht der billigste Anbieter sein).

Ich bin auch sehr skeptisch bei manchen Medien und vermeintlichen Experten. Medien können in geschickter Weise Meinungen auch machen und Experten haben den Titel häufig gar nicht verdient. Niemand kann die Kurse von morgen verlässlich vorhersagen, das macht die Sache natürlich auch erst so kompliziert und spannend im gleichen Atemzug.

Ja besonders der Teil mit 15% im Plus und dann 10% weg vom "Gewinn" ist psychologisch eine harte Nuss. Zumal man dann eventuell auch günstig wieder hätte einkaufen können. Aber das setzt voraus, dass man einerseits das perfekte Hoch und dann auch noch das perfekte Tief trifft. Also eigentlich völlige Utopie, wenn man es sich genau überlegt. Von daher macht es teilweise schon Sinn, auch Korrekturen mitzumachen, wenn man grundsätzlich vom Titel überzeugt ist. Ich kann ja heute nicht durch SL ausscheiden, nur um dann die nächsten Tage wieder darüber nachzudenken, wann ich wieder reingehe. Der Gesichtspunkt der Wiederanlage (unabhängig ob es der gleiche Titel wieder sein soll) darf man natürlich auch nicht unterschätzen.

Am Ende sind es vor allem die Erfahrungen, die man macht, die wertvoll sind. Wohl dem der Verluste grundsätzlich aussitzen kann, aber auch das ist keine Garantie nicht noch weiter runtergezogen zu werden. Aber dann wurde mMn der Fehler schon vorbei vor dem Kauf bei der Analyse gemacht, wenn man sich so grundsätzlich täuscht.

Naja ich werde das mit den SLs jetzt mal weiter so handhaben wie die Wochen zuvor. Einmal war es zwischenzeitlich knapp, aber wenn man raus ist, ist man raus und sollte sich über das gewonnene Kapitel freuen und nicht grämen, falls der Kurs nachdem man raus ist, doch noch einmal anzieht.  

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13105 Postings, 1854 Tage OtternaseJa ...

 
  
    #31580
1
25.03.17 01:48

... am Ende des Tages ist auch ein geringes Plus ein Erfolg.

Und wenn man sich Aktien langfristig ansieht, so habe ich eine Zahl von etwa 5% als gute langjährige Marke im Hinterkopf. Die zu schlagen, dazu braucht man schlicht und einfach sehr viel Glück.

Ich selber bin bei Apple seit 2005 drin, und habe das kleine Handycap, dass ich ungern auf die Steuerfreiheit des Gewinns verzichten würde. Bedeutet praktisch: mal eben per SL raus und dann wieder rein bedeutet ab diesem Moment 25% Steuer für Papa Staat.

Das war der Hauptgrund für das Aussitzen früherer Schwächeperioden - und unter dem Strich, neben dem Glück diese Aktie zu haben, und dass der Kursverlauf sich so positiv entwickelt hat, war das die einzige Leistung, die ich erbracht habe: durchhalten, und eben der Überzeugung treu bleiben, dass das Potential wirklich vorhanden ist. Und sich durchsetzt.

Damals war der Kurs bei etwas über drei Euro (Splits bereits berücksichtigt), und schon ab 10€ wäre ein ausstieg ein Erfolg gewesen - am Ende habe ich sie alle be- und gehalten.

Na ja: soweit ging es gut. Und ich werde wohl ab etwa 145€ so langsam den Ausstieg planen. Zumindest als ersten Schritt. Da ich mir vom Dollar/Euro Wechselkurs noch etwas verspreche, könnte das durchaus etwas früher passieren, als ich erwarte.

Eigentlich erhoffe ich mir eine Neubewertung der Services, und dann sollte der Kurs doch die $160 bereits bis zum Sommer überschreiten. Das wären etwa 13%. Und ein Kurs von etwas unter 150€. Eine gute Hausnummer zum umschichten. :-)

Mal sehen. Wäre schön. Aber erst muss der Bär zu meinen Füßen liegen, dann verkaufe ich sein Fell.

Denn eigentlich will ich noch das dritte Quartal, abwarten, vielleicht sogar den Anfang des Weihnachtsquartals. So Anfang Dezember wäre vielleicht ein guter Zeitpunkt. Wenn wir dann die $160 erreichen, wäre mir das ebenfalls recht.

Na ja: und man sollte eben die (Un-)Fähigkeiten Trumps nicht unterschätzen. Da kann doch dieses oder jenes Thema schiefgehen. Heute haben wir ja die erste Große Panne erlebt. Ich hoffe mal, dass er sich mit seiner eigenen Partei auf die Rückführung der Auslandsgewinne einigt.

Das würde dem Kurs ebenfalls einen schönen Schub geben - allen US Aktien, die im Ausland Schätze horten.

Eine schöne Sonderdividende wäre nett. :-)


 

591 Postings, 1585 Tage Porstmann@otternase

 
  
    #31581
1
25.03.17 08:36
Es mehren sich die Anzeichen, dass wir bald eine SPD-geführte Regierung haben werden. Möglicherweise bekommen wir noch in diesem Jahr eine recht niedrig angesetzte Vermögenssteuer (abhängig auch vom jeweiligen Koalitionspartner) und Rücknahme der Steuerfreiheit beim Verkauf von Altaktien. Beides zusammen könnte uns Apple-Longs hart treffen, die wir durch Aussitzen, Hoffen und Bangen über ein oder zwei Jahrzehnte tolle Kursgewinne angesammelt haben. Und beides wird ruckzuck eingeführt werden, um Kapitalabwanderung entgegen zu wirken. 'Schauen wir mal, was die in Berlin machen werden', also abwarten, ist wohl eine riskante Einstellung. Müsste man das nicht auch einbeziehen und doch schon im (Spät-)Sommer verkaufen und dann auf besonders großzügig bei Geschenken für sich und im Familienkreis umschalten? Das wird ja wohl bei allem deutschtypischem Neid selbst unter einer Rot-Rot-Regierung hoffentlich noch erlaubt sein.  

13105 Postings, 1854 Tage Otternase@Porstmann

 
  
    #31582
2
25.03.17 12:49

Schade, ich hatte eine ausführliche Mail fast fertig - und dann war der Akku am iPad alle ... und nun verspüre ich (nachdem ich mich übergeben habe) wenig Lust das alles erneut zu tippen. :-]

Daher noch einmal, etwas weniger gut formuliert:

- Gab es konkrete Informationen bezüglich Altaktionäre? Dürfte eher eine geringe Zahl betreffen, das wird keinen bei der SPD und Grünen nebst Linke wirklich interessieren.  
- Gewinn ginge gegen Null, da man dann eben vor dem Stichtag verkauft.
- Wäre zwar nicht gut, aber dem Nachteil zukünftige Gewinne pauschal versteuern zu müssen stünde der Vorteil gegenüber, dass man flexibler reagieren kann. Also keine starken Korrekturen aussitzen müsste
- Ich vermute daher, dass sie das bewährte System beibehalten, aber die Pauschale von 25% auf 35% erhöhen (Durchschnittssteuersatz der mittleren Einkommensbezieher)
- Empfände ich persönlich als fair, weil es m.E. sehr unfair ist, dass jemand mit harter körperlicher Arbeit im steuerlichen Mittelstandsbauch höhere Abzüge hat, als jemand, der sein Kapital arbeiten lässt. Der zahlt mit den letzten verdienten Euros den Spitzensteuersatz, hingegen wir mit 25% davonkommen.
- Ziel war ja die Steuerpflucht zu bekämpfen - hat bei den Wohlhabenden aber leider nur wenig geändert, die haben weiter hinterzogen
- Bis die Kavallerie kam - aber die richtig reichen hinterziehen weiter, oder sind ins Ausland, oder haben Stiftungen gegründet.
- Mögen sie in Ländern mit einem liberaleren Steuerrecht glücklich werden, wie Somalia oder Afghanistan. Aktueller Geheimtipp: Syrien, da soll man auch hohe Zinsen kriegen.
- Wir Daheimgebliebenen sind nun eben komplett transparent. Was Nachteile hat (der Staat sieht alles), aber auch Vorteile (Transparenz bietet bessere Berechnungsgrundlagen für die Lastverteilung) der Staat kann für mehr Steuergerechtigkeit sorgen.

- Meine Vermutung: Altaktien lassen sie unverändert, weil das auch viele Kleinanleger treffen würde, und jur negative Stimmung verbreitet, die Pauschalsteuer geht aber für zukünftige Aktienkäufe auf 35% hinauf, bestehende Aktienkäufe haben Bestandsschutz, und das bewährte System aus Pauschale, Verlusttöpfen und Ausgleich per Steuererklärung wird beibehalten.

Ich könnte damit gut leben, weil ich eine gerechtere Besteuerung von Einkommen und Kapitalvermögen wirklich als fairer empfinden würde. Auf Dauer zerreisst es unsere Gesellschaft, wenn die Schere zwischen Arm und Reich zu weit auseinandergeht. Und sie ist schon sehr weit auseinander.

Wenn dadurch die mittleren Einkommen steuerlich entlastet würden, würde die SPD endlich mal etwas Sinnvolles tun. Und als Korrektiv wäten eh Grüne und Linke mit im Boot. Und insbesondere von der Die Linke würde ich bezüglich Schonung normaler Bürger sehr viel erwarten.

Und ansonsten: kein (!) Reicher hat aktuell Grund sich zu beschweren. Er lebt in einem der sichersten Länder der Welt, und als Reicher wird man, siehe Ulli Hoeness, sogar im Gefängnis besser behandelt - war ja eher eine Art Kuraufenthalt. Und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft ist auch leichter. Wer zehn Autos im Wert von 100.000€ demoliert hat, und ein Jahr ins Gefängnis geht, hat es schwieriger. Und UH hat >20 Mio Steuern hinterzogen, und ist nun wieder ein angesehener Bürger mit Funktionen bei Bayern München.

Für mich absolut unverständlich. Auch, und trotzdem ich jedem Menschen eine zweite Chance zubillige. Er selber hätte Reue zeigen, und diese Ämter nie anstreben dürfen - anscheinend war die Reue nicht ehrlich gemeint.

- Erbschaftssteuer empfände ich ebenfalls als gerecht, weil das der römischen Dekadenz reicher Erben entgegen geht. Grüne und erst recht die Linke werden schon dafür sorgen, dass normalsterbliche nicht über gebühr bestraft werden. Also, dass Oma Müllers Häuschen steuerfrei vererbt werden kann.

Wer sehr reich ist, dem tut es nicht weh, wenn er besteuert wird - es wird sehr wahrscheinlich dennoch genug zum sehr gut leben übrig bleiben. Und wir leben ja (das sagt man den Hartz IV Bürgern immer so süffisant) in einer Leistungsgesellschaft? Erbe zu sein ist aber keine Leistung.

Da wird sehr wahrscheinlich die meisten Normalbürger nicht treffen. Und mein Mitleid mit den obersten 5% der Gesellschaft hält sich in sehr engen Grenzen.

- Kurzbegründung: der steuerfreie Betrag bei Schenkungen und Erbschaften liegt bei 400.000€ je Kind/Ehegatte/eingetragener Lebenspartner. Ein Kind großzuziehen und gut auszubilden liegt bei etwa 250.000€, ihm dann 150.000€ darüber hinaus mitzugeben, ist angemessen für die Entbehrungen, die man selber hatte. Bei zwei Kindern bleibt so ein Betrag von 800.000 Euro steuerfrei vererbbar. Plus Verwandte, Freunde, Eltern, die Freibeträge von 20.000€ steuerfrei erhalten können, und darüber hinaus würden dann in mehreren Stufen aktuell Steuern gezahlt werden.

- Schenkung geht bereits jetzt, und man kann seinen Kindern die gleichen Beträge alle zehn Jahre vermachen, ohne dass chenkungssteuern fällig würden. Alle zehn Jahre!

Wer also befürchtet, dass sein Vermögen die Freibeträge überscheitet, sollte seiner Familie rechtzeitig planen und 'schenken'. Da hilft ein kreativer Steuerberater sicher gerne weiter.

Beispiel: Wer 50 Jahre alt ist und 5 Mio Euro besitzt, und dann alle zehn Jahre seinen beiden Kindern 400.000€ schenkt, hat bis zum Alter von 70+1 Tag Jahren jedem seiner Kinder 1.200.000 Euro steuerfrei geschenkt (Alter 50, 60, 70 Jahre - 3x 400.000€). 2,4 Mio Euro wären dann steuerfrei verschenkt. Das ist nicht wenig Geld. Erst darüber hinaus wird nach Stufen versteuert.

Ich denke, dass das vertretbar ist, denn letztendlich hat die Gesellschaft auch nichts vom Reichtum einiger weniger, wenn der nicht am Ende in die Gesellschaft zurückfließt.

Man muss halt schauen, wie eine Vermögenssteuer aussehen würde. Ich vermute, dass das die wenigsten von uns treffen würde. Und wer wirklich reich ist, der kann damit ebenfalls leben.

Und, hej, wer ein Unternehmen besitzt, der wird das schon irgendwie schönrechnen können. ;-)

Hier kannst Du die Steuern bei Erbschaften und Schenkungen durchrechnen:

http://www.focus.de/finanzen/steuern/...-und-schenkung_aid_27819.html

Beachte auch, was unterhalb der Tabelle steht: "Als 2009 ein neues Erbschaftsteuergesetz in Kraft trat, wurde von Anfang an kritisiert, dass Geschwister sowie Neffen und Nichten wie entfernte Verwandte behandelt werden. Das „Wachstums-Beschleunigungsgesetz„ entlastete dann diese Erbengruppe ab 2010, indem es die steuerliche Belastung von 30 bzw. 50 Prozent in ein Stufensystem von 15 bis maximal 43 Prozent (für Erbschaften von mehr als 26 Millionen Euro) umgewandelt hat."

Man zahlt als Kind bei einer Schenkung oder Erbschaft aktuell also auf Beträge >400.000€ zunächst 15% und entsprechend den Stufen dann auch höhere Steuersätze.

Hab mal 5.000.000 Euro eingetragen, die man einem Kind vererbt - 400.000€ gehen steuerfrei ab, und auf die restlichen 4,6 Mio fallen 874.000€ Erbschaftssteuern an.

Es bleiben dem Kind also 4.126.000€ übrig. Na ja. Es wird sicher kein Hartz IV Empfänger.

Und wenn Papa und Mama rechtzeitig Schenkungen durchführen, reduziert sich der Betrag von 874.000€ Erbschaftssteuer dann mitunter doch sehr. Im Beispiel oben (5.000.000€, Ableben mit 71 Jahren und drei Schenkungen mit insgesamt 2.4 Mio Euro) würden 'nur' 418.000€ Erbschaftssteuer* fällig. Über 400.000€ weniger.

Also gerade mal die Hälfte, und die Kinder hätten insgesamt 4.582.000 Euro insgesamt erhalten.

Nur, indem man rechtzeitig geplant hat.

Daher denke ich nicht, dass jemand von uns normalen Bürgern allzu heftig benachteiligt würde.
__
* Bin nicht ganz sicher, ob eine Schenkung und ein Todesfall innerhalb der zehn Jahre sich irgendwie beeinflussen ... keine Ahnung.
 

420 Postings, 512 Tage VaiozDie liebe SPD

 
  
    #31583
1
25.03.17 18:14
Dem Durchschnittsdeutschen gefällt eine stärkere Besteuerung der Börsengeschäfte natürlich. Ich finde, dass man genau gegenteilig handeln sollte um mehr Deutschen die Angst von der Börse zu nehmen und zum investieren zu motivieren. In gewisser Weise würde dadurch auch die Wirtschaft gestützt werden, statt zu einer möglichen Kapitalverlagerung in andere Länder zu führen.

Die 25 % halte ich für absolut ok. Warum? Bei den "normalen" Arbeiterlöhnen werden auch die Sozialversicherungen abgeführt, was bei der Kapitalertragssteuer nicht der Fall ist. Wenn man es vergleichen will, sollte nur die Lohnsteuer herangezogen werden und die liegt je nach Klasse meist weit unter 20 %.

Deshalb finde ich allein den Gedanken an die Erhöhung schwachsinnig und für mich ist es ein klarer Grund gegen diese Partei zu handeln... Da halte ich Schäubles Auffassungen für noch deutlich vernünftiger.
 

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13105 Postings, 1854 Tage Otternase@Vaioz

 
  
    #31584
25.03.17 20:29

Nur als Tipp - falls das jemand nicht weiß: wenn der persönliche Steuersatz beim Einkommen niedriger als 25% z.B. 21% ist, kann man sich das Delta mit dem Lohnsteuerjahreausgleich anrechnen lassen, und zurückholen. Da war meine Annahme oben doch ziemlich weit daneben. Mea culpa. Wieder etwas gelernt.

Bezüglich Steuersatz ist das in erster Näherung soweit richtig: der durchschnittliche Einkommensteuersatz pro Steuerpflichtigem liegt bei um die 20% - siehe Tabelle.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/...ach-bundeslaendern/

Aber ich denke, dass man beachten sollte, dass das nur der Durchschnitt ist. Wer mehr verdient, der hat recht schnell mit den letzten Euros vom Gehalt einen deutlich höheren Steuersatz, bis hin zum Spitzensteuersatz.

Letztendlich ist das dann eine persönliche politische Entscheidung, wie man dazu steht. Ich selber sehe mich als Nutznießer der 25% Pauschalversteuerung. Wenn sich das ändern sollte, ist es ok, wenn es dabei bleibt, na ja, dann habe ich das nicht entschieden.

Deswegen springe ich nicht aus dem Fenster. :-D  

591 Postings, 1585 Tage PorstmannOtternase, für deinen Post

 
  
    #31585
1
25.03.17 21:02
einen Stern von mir und für die erschöpfende Antwort zur steuerlichen Behandlung von Altaktien und Aktienvermögen unter einer neuen Regierung! Und zur Quellensteuer und, und. Auch ich bin allerdings wie Vaioz der Meinung, dass steuerrechtlich eher mehr für die Aktionäre getan werden müsste. Für die jedenfalls, die nicht nur langfristig der Wirtschaft Risikokapital zur Verfügung stellen, sondern gleichzeitig einen eigenverantwortlichen Beitrag gegen sonst drohende Altersarmut leisten.

Stattdessen wird von linksgerichteten Parteien sehr populistisch (ja echt  p o p u l i s t i s c h ) immer der profitgeile Börsenspekulant an die Wand gemalt, dem es gilt, durch hohe Besteuerung das Handwerk zu legen oder zumindest das Leben so schwer zu machen, wie es angeblich den armen Beziehern von Arbeitseinkommen gemacht wird. Unterschwellig wird Risikoeinkommen von den Linken als amoralisch und als unverdient angesehen. Man bemüht das Bild des Arbeiters zuzeiten der industriellen Revolution und stellt dem Börsengewinnler ohne Arbeitseinsatz gegenüber.

Erstens leidet heute kein Werktätiger mehr wie damals und zweitens ist eine optimale Geldanlage an der Börse eine Leistung wie etwa unternehmerisches Handeln und nicht generell leistungsloses Spekulantentum. Wenn es um Steuergerechtigket geht, müssten zum Beispiel Politiker, insbesondere die von der EU, ihr gesamtes Einkommen auch mindestens zu 35 % versteuern. Das sah und sieht der Spitzenkandidat der SPD sicher anders.

Aber so kann man Neiddebatten ohne Ende führen und damit so wichtige Institutionen wie den Aktienhandel und die eigenverantwortliche Altersvorsorge abwürgen. Dass beamteten Entscheidern dafür das richtige Gespür abgeht, liegt in der Natur der Sache oder genauer: an den unverdient hohen Pensionen mit einer zu den Arbeiteinkommen zu niedrigen Besteuerung. Wäre alles kein Problem, würden nicht Linksparteien die derzeitige Besteuerung von Wertpapiererträgen als viel zu niedrig ansehen und erheblich anheben wollen.
 

13105 Postings, 1854 Tage Otternase@Porstmann

 
  
    #31586
26.03.17 14:12
Na ja, auf einen Teil der Spekulanten dürften die Vorwürfe wohl definitiv zutreffen. Die handeln extrem kurzfristig und scheuen sich nicht eine Sekunde lang Millionen Kleinanleger zu betrügen, wenn sie für sich selber dadurch Vorteile erzielen könnten. Gordon Gekko war zwar eine Fantasiefigur - aber es gibt über die Welt verteilt viele echte Gekkos. Und sie sind mitunter schlimmer.

Die Subprime Krise ist m.E. nicht durch die arbeitende Bevölkerung ausgelöst worden, sondern durch die hemmungslose Gier der institutionellen Anleger.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007

Ausgelöffelt hat die Suppe dann die Allgemeinheit. Und mich nervt das dann doch gewaltig: Gewinne individualisieren, und wenn es knallt Verluste zu sozialisieren ist zutiefst verwerflich, unsozial und unmoralisch.

Am Ende wurde unser aller, besonders des Kleinsparers Vermögen, durch die Niedrigzinspolitik entwertet. Schau Dir den Versicherungsmarkt an - wenn die Versicherungen kollabieren, haben wir das nächste Problem.

Von oben betrachtet sah es so aus: einige haben sich jahrelang hemmungslos bereichert, Parties gefeiert und in Saus und Braus gelebt - und die Gesamtheit der Bürger hat dann hinterher deren offene Rechnungen mit ihrem Sparbuch bezahlt.

Das hat m.E. wenig mit Neiddebatte zu tun, sondern mit einer klaren Benennung der Schuldigen und Verantwortlichen - entsprechend müssten, neben der Übernahme der Verantwortung, für die Verursacher die rechtlichen Konsequenzen konsequent umgesetzt werden.

Passierte und passiert aber nicht, das ist die absolute Ausnahme. Deswegen blüht das Casino Börse auch wieder wie vor der letzten Krise.

Ich sehe auch deine Aussage, dass heute kein Werktätiger mehr leidet kritisch. Die Subprime Krise hat in den USA Millionen Menschen in den Ruin getrieben, und im Nachgang dazu haben die Verwerfungen an den Börsen auch die Eurokrise verursacht - mit Millionen Menschen in Südeuropa, die darunter gelitten haben und noch leiden. Es gab eine regelrechte Wanderungsbewegung der jungen Leute durch Europa - ausgelöst durch die wirtschaftlichen Verwerfungen im Nachgang der subprime Krise.

Den Griff in die Sparschweine der Bürger erwähnte ich bereits. Und auch Trump ist ein Ergebnis der hemmungslosen Globalisierung und der Subprime Krise, sowie der Angst der mittleren und unteren Einkommen in den USA keine Chance auf den 'American Dream' mehr zu haben.

Schlimmeres wurde nicht von den Börsen oder institutionellen Investoren oder den Profi Anlegern verhindert, die haben durch Spekulationen noch zusätzlich Öl ins Feuer gegossen (siehe Rating Agenturen). Ohne Obamas und Draghis vielkritisierte Politik hätten wir heute Verhältnisse möglicherweise wie Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Und ich sehe das Erstarken rechtsnationaler Populisten in Europa (Ungarn, Polen, Frankreich, Niederlande, Österreich, ..., und England mit deren 'Brexit') bereits als ein sehr ernstes Problem - ebenfalls ein Ergebnis einer Neiddiskussion und der Angst als Verlierer zu enden. Populisten schüren diese Ängste, und das mit Erfolg.

Ich bin froh, dass sich langsam die Pro-Europa Anhänger zu formieren beginnen. Das macht mir Mut.

All das eben Genannte war das Ergebnis der hemmungslosen Gier der wohlhabenden Kaste. Wir hatten innerhalb von zehn Jahren bereits drei globale Krisen (.com, Subprime und Euro/EU), die ohne besonnenes Handeln der politischen und wirtschaftlichen Kontrollinstanzen sehr viel schlimmere Folgen hätten haben können.

Ich denke daher durchaus, dass man das Treiben des Kapitals als bedenklich ansehen kann. Und dass die Kontrolle nicht streng genug sein kann. Und ich bin weder ein Revolutionär, noch ein extrem Linker - ich sehe mich als Mitte links.

Es gibt m.E. einige deingende Bereiche, die das Risiko weiterer Crashs mit sich bringen, und die das Vermögen der Bevölkerung gefährden. Mir fallen gleich drei Bereiche ein:

1. Den Börsen täte es z.B. gut, wenn sie den Derivatemarkt auf dessen ursprüngliche Funktion (Absicherung) einschränken und diesen austrocknen würden.

2. Der Hochfrequenzhandel braucht dringend sowohl eine Mindestzeit, in der eine Order offen zu sein hat, als auch eine Mindesthaltedauer für erworbene Wertpapiere - generell Tempo raus. Ansonsten können innerhalb Minuten massive Wertverluste eintreten, sei es auchnnur durch technische Fehlfunktionen - oder durch kriminelles Handeln (Flashcrash).

Die Märkte sind liquide genug, und sollte mehr Liquidität nötig sein, könnte man das temporär erlauben. Und danach wieder einschränken.

3. Die unkontrollierte, extrem schnelle Wanderung von etlichen Milliardenbeträgen um den Globus herum (24x7) braucht einen zeitlichen oder finanziellen Dämpfer - ich bezweifle, dass das wirtschaftlich nötig und sinnvoll ist. Zeitlich wäre vielleicht ein Puffer, eine Mindestverweildauer im Zielland sinnvoll, und finanziell wäre möglicherweise eine Gebühr / Steuer für jede Bewegung über Grenzen oder Regionen (EU) hinweg sinnvoll, so dass nur wichtige und dringende Transaktionen überregional ohne Einbußen möglich sind.

Aber das sollten mal Fachleute diskutieren. Mir wäre nur wichtig, dass wer Mist baut auch den Mist auslöffeln darf.

Ich klinke mich mal aus, weil das eher ein politisches Thema ist. Wir sind vermutlich politisch etwas auseinander. Und hier geht es ja eigentlich nur um Apple.

Schönen Sonntag! :-)

 

13105 Postings, 1854 Tage OtternasePS: Nur ein Beispiel ...

 
  
    #31587
26.03.17 14:13

... wie ein Gekko viele über den Tisch ziehen kann: Leerverkäufe, ob nun gedeckt oder ungedeckt, sowie über den Derivate Markt.  

13105 Postings, 1854 Tage OtternasePPS: Zitat aus dem Wikipedia Artikel

 
  
    #31588
26.03.17 14:26

Als Beweis, dass ich mir meine Argumentation nicht aus den Fingern gesaugt habe:

"Die Krise war unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkts (Immobilienblase) in den USA. Als Beginn der Finanzkrise wird der 9. August 2007 festgemacht, denn an diesem Tag stiegen die Zinsen für Interbankfinanzkredite sprunghaft an. Auch in anderen Ländern, zum Beispiel in Spanien, brachte das Platzen einer Immobilienblase Banken in Bedrängnis. Die Krise äußerte sich weltweit zunächst in Verlusten und Insolvenzen bei Unternehmen der Finanzbranche. Ihren vorläufigen Höhepunkt hatte die Krise im Zusammenbruch der US-amerikanischen Großbank Lehman Brothers am 15. September 2008."

...

"Die ohnehin hohe Staatsverschuldung vieler Staaten stieg krisenbedingt stark an, vor allem in den USA. Viele Kommentatoren sprachen in diesem Zusammenhang von einem Sozialismus für Reiche, da Risiken der Privatwirtschaft zu Schulden der Allgemeinheit wurden."

...

"Im April 2009 schätzte der Internationale Währungsfonds (IWF) die weltweiten Wertpapierverluste infolge der Krise auf vier Billionen US-Dollar.

Ab 2009 kam es zur Eurokrise, die insbesondere Griechenland mit stark angestiegener hoher staatlicher Verschuldung betraf. 2010 wurde die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität und 2011 als Nachfolger der Europäische Stabilitätsmechanismus gegründet, um eine Staatsinsolvenz zu vermeiden."

Darunter leiden unsere Volkswirtschaften auch heute noch. Über zehn Jahre nach Beginn der Krise.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007



 

591 Postings, 1585 Tage PorstmannDreiste Klage abgewiesen

 
  
    #31589
27.03.17 08:11
Apple gewinnt in China einen Plagiatsprozess:

http://winfuture.de/news,96808.html

Nicht weltbewegend, diese News. Aber wichtig zur Eindämmung von Unverschämtheiten.  

591 Postings, 1585 Tage PorstmannPseudo

 
  
    #31590
1
27.03.17 08:51
Man muss ja momentan nicht zukaufen, sollte aber solche Warnungen in den Wind schlagen:

https://www.lynxbroker.de/boersenblick/20170322/...atglc=yzriuu7mn3pm

Insbesondere auch die pseudowissenschaftliche Charttechnik als Basis. Da lob ich mir Bauchgefühl und Indikatoren wie Buffett's Engagement und Nachholeffekt aufgrund von Unterbewertung. Spricht weiterhin für bullish.

Na gut, bevor Daytrader den Würfel und Shorter sich das Leben nehmen ...  

591 Postings, 1585 Tage PorstmannWeil ich grad so schön beim Lästern bin

 
  
    #31591
1
27.03.17 10:07
Die werbeabhängige 'Bild'-'Chip'- Fraktion umschwänzelt mal wieder einen wichtigen Kunden:

http://www.bild.de/digital/smartphone-und-tablet/...0979758.bild.html

Der leistungsfähigste Prozessor in einem Smartphone ever ist wie der neue Akku brandaktuell. Es wird ein heißer Sommer!  

591 Postings, 1585 Tage PorstmannUS-Verwaltungsreform: TC dabei

 
  
    #31592
27.03.17 13:23
Trump hat auch seine positiven Seiten:

https://www.washingtonpost.com/politics/...tml?utm_term=.f5b01ccfaf34

Dass jetzt nicht nur Musk, sondern u.a. auch Bill Gates und Tim Cook in den Beraterstab um den Trump-Schwiegersohn hinzu gezogen werden, macht aus der Verwaltungsreform eine ernst zu nehmende Angelegenheit. Hochkarätiger geht jedenfalls nicht. Finde ich persönlich vorzüglich: "Unter den Talaren Muff aus 100 Jahren!" Gilt bestimmt nicht nur für den US-Apparat. Vorbild auch für D. Aber hierzulande würde sich kein neugewähltes Staatsoberberhaupt intern so unbeliebt machen wollen wie derzeit Trump. Chapeau!

Vorbörslich sieht es derweil bei fast allen Werten (noch) tiefrot aus. Vielleicht weil man Trump in der Steuerreform nichts mehr zutraut?



 

13105 Postings, 1854 Tage Otternase@Porstmann

 
  
    #31593
27.03.17 15:01

M.E. ein eindeutiges Zeichen, dass es bei den Gesprächen um die Tax Holiday geht - unter welchen Bedingungen die Gelder ins Land geholt werden können. M.E. die einzuge Möglichkeit, wie Trump seine Mauer und das Plus für die Army finanzieren könnte.

 

2755 Postings, 5676 Tage GilbertusApple bearish engulfing

 
  
    #31594
27.03.17 15:26

Erstmals seit Monaten sehen wir aber ein mögliches Verkaufssignal. So bildete sich in den letzten beiden Tagen ein sogenanntes „bearish engulfing“ aus. Hierbei wurde die gesamte grüne Kerze negiert und dies ist ein ernstzunehmendes Warnsignal.

wink

https://www.lynxbroker.de/boersenblick/20170322/...30cca1a8-408277105


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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

2755 Postings, 5676 Tage GilbertusApple gewinnt ....

 
  
    #31595
27.03.17 15:36

Apple gewinnt ....
Apple gewinnt wichtigen Patentstreit in Peking:


http://winfuture.de/news,96808.html

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So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

591 Postings, 1585 Tage Porstmann@Gilberto

 
  
    #31596
27.03.17 18:04
Ich zitiere dein Motto unter all deinen Beiträgen:
"So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre."

Es gibt sehr wohl eine Situation, in der nichts POSITIVES zu entdecken ist. Nämlich dann, wenn du mit Post #31595 meinen Post #31589 von morgens am Nachmittag einfach inhaltlich wiederholst und ebenso das Zitat von lynxbroker direkt zuvor. Das langweilt die Leser. Kommt sonst versehentlich nur mal vor, wenn Foristen gleichzeitig posten.

Ich bin nicht beleidigt, weil nicht genug beachtet - aber hey, wie wäre es stattdessen mal mit Lesen von Postings der anderen Foristen und dem Dialog, wenn man in gleicher Sache (lynxbroker) anderer Meinung ist? Würde das Forum echt bereichern und spannender machen. Grüne Kerze hin, grüne Kerze her. Für mich ist das Hokuspokus. Wie du siehst, gibt es nicht nur Licht und Dunkelheit, sondern auch mal Schatten. Und nicht nur bullish und bearish, sondern auch seitwärts.  

92 Postings, 249 Tage Laplace1Devisenkurse

 
  
    #31597
27.03.17 18:46
Mich würde mal eure Meinung zu der Berücksichtigung von Devisenkursen bei Auslandsaktien interessieren. Aktueller Anlass ist, dass der Euro heute auf den höchsten Stand in diesem Jahr gestiegen ist. Mit meiner SL Taktik ist das natürlich ein bisschen gefährlich, wenn der Euro gegenüber dem Dollar an einem Tag stark zulegt und gleichzeitig der Kurs auch noch nachgibt. Spielt der Umrechnungskurs in euren Überlegungen überhaupt eine Rolle? Ich will eigentlich nicht aussteigen, wenn in Dollar alles in Ordnung ist und der Kurs nur in Euro verliert.  

Optionen

13105 Postings, 1854 Tage Otternase@Gilbertus

 
  
    #31598
27.03.17 19:32
In zwölf Jahren als Apple Aktionär habe ich hunderte 'Verkaufssignale' gesehen ... und alle waren falsch. :-)

Ansonsten zu Trump: ich halte dieses Gerede von 'Trump Kursen' und dass das nun ein Problem sei, weil er geschwächt wurde als Unsinn an.

Das Gegenteil ist der Fall.

- Erstens fährt er nun die Ernte ein für Obamas Konsolidierung und soliden Wirtschaftskurs, die USA haben nahezu Vollbeschäftigung und die Wirtschaft funktioniert gut - er könnte es nur schlimmer machen,

- zweitens wird seit der Wahl der Republikaner/Trumps nur das an den Börsen nachgeholt, was an den Börsen zulasten der Demokraten von den republikanisch-geprägten Anhängern im Vorfeld zurückgehalten wurde, weil aie auf der Bremse standen,

- drittens dürfte auch die jetzige Trump-Schlappe seitens der Wirtschaft eher positiv gesehen werden - er wird es auch in Zukunft nicht nicht schaffen zu schlecht zu regieren, und wird nix verkorksen können, weil die Reps gespalten sind, so dass

- viertens ich vom Gegenteil ausgehe, dass sich nämlich die Erkenntnis durchsetzen wird, dass er nicht so viel (wirtschaftlich) kaputt machen kann, wie er vorhatte - und wie die bedachten Investoren befürchtet haben.

Solange er nicht regiert oder regieren kann, lebt Obamas Wirtschaftapolitik weiter, und Yellen wird für die Hintergrundstabilität sorgen, indem sie ihre unabhängige Währungspolitik vorantreibt.

Das einzige Projekt, dass er durchsetzen wird (an seine Mauer glaube ich ebenfalls nicht mehr), wird das Überführen der Auslandsgewinne sein - wenn er schlau ist, und die Demokraten mit ins Boot holt. Weil sie das ebenfalls vorhatten, und weil sie durch diese Gelder der Wirtschaft zusätzliche Impulse biwten könnten.

Wenn er schlau ist, wird er das Thema angehen. Falls nicht, müssen wir wohl bis nach den Midterm Wahlen Ende 2018 darauf warten.
 

13105 Postings, 1854 Tage Otternase@Laplace1

 
  
    #31599
27.03.17 19:36

Für die Aktie / das Unternehmen spielt der Wechaelkurs insofern eine Rolle, als ein hoher Dollarkurs die Produkte im Ausland teurer macht. Ein zum Dollar teurerer Euro würde die Produkte wieder günstiger machen.

Als Investor spielt das für die Bewerung Apples für mich nur diesbezüglich eine Rolle.

Na ja: außer, dass ich meine Aktien hier verkaufe, und daher ein steigender Euro Kurs die Gewinne reduziert. Letztendlich ist die Investition in eine US Aktie eine Wette auf zwei Parameter - auf den Kurs der Aktie UND auf das Währungspaar.

Da ich nicht mit SL arbeite, trifft mich das weniger. Ansonsten solltest Du das SL etwas weiter fassen, dann sollte es kein Thema sein.

 

13105 Postings, 1854 Tage OtternaseUnd ....

 
  
    #31600
27.03.17 23:26

... der Kurs pirscht sich erneut an das aktuelle All Time High heran: während des Handels $141,15, nachbörslich sogar $141,42.

Noch knapp unter einem Prozent unter dem aktuellen ATH bei $142,80.

Stelle fest: die Richtung stimmt.  

13105 Postings, 1854 Tage OtternaseJP Morgan - 165 Dollar?

 
  
    #31601
28.03.17 02:37

http://appleinsider.com/articles/17/03/27/...-of-260m-iphones-in-2018

Soll mir recht sein ... ;-)  

148 Postings, 684 Tage phre22Was ich persönlich nicht verstehe...

 
  
    #31602
28.03.17 07:33
...ist wieso, die Apple Watch so nieder gemacht wird.

Letzte Woche habe ich Sie mir gegönnt und mein Fazit... Man brauch sie nicht, aber es ist schön sie zu haben...

Meine Partnerin - strickt gegen die Uhr - Hat sich ein Armband von Fitbit gekauft... Trägt es nach 1 Woche nicht mehr, weil der Mehrwert deutlich geringer ist als bei der Watch...  

Optionen

591 Postings, 1585 Tage PorstmannAppleWatch: schlechtes Marketing

 
  
    #31603
28.03.17 08:20
Phre22, das ist in der Tat erstaunlich, dass deine Partnerin heute noch strickt! Stricken ist doch völlig aus der Mode. Und dann strickt sie auch noch gegen die Uhr. Gegen den Uhrzeigersinn vermutlich?

Nicht übelnehmen, dieser Scherz musste sein. Was ein kleines 'c' zusätzlich anrichten kann!

Zur Sache:
Die AppleWatch gehört zu den Accessoires, deren Nutzen man schwer theoretisch erklären kann. Man muss ihre vielen Vorteile einfach durch täglichen Gebrauch erfahren. Würde man sie 100 Apple-Usern eine Woche zum kostenlosen Test geben, dann würden 90 von Ihnen die AppleWatch anschließend kaufen. Sie ist das Sahnehäubchen auf dem intelligenten Apple-Ökosystem. Einfach verfügbar und das mit vielfachen Funktionen des alltäglichen Lebens.

Beim Kauf meines iPad Pro trug die junge Mitarbeiterin im AppleStore eine Swatch. Das geht doch gar nicht, sagte ich überzeugt. Sie entgegnete, sie arbeite seit über 3 Jahren bei Apple und bekäme die Watch nicht kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ja, Apple, gutes Marketing geht anders!  

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