E.on SE - Chance oder Risiko
Ein Grund warum ich nicht shorte :). Unnormierte Verlustpotentiale mit divergierenden Grenzwerten haben mir noch nie gefallen. Bei long ist mit 100 Schicht im Schacht. Bei Short ohne KO nie :)
Das Verlustrisiko bei Shorts ist einerseits unlimitiert, aber es verfallen über 70-80% aller Optionen und die Käufer haben 100% Verlust realisiert. Bevor der Käufer einen Gewinn realisieren kann, muss sich das Basisinvest erst einmal in die richtige Richtung bewegen um den Zeitwert und das Aufgeld zu gewinnen.
Eine Short Position kann (und sollte) bei 100% Verlust vom Verkäufer glattgestellt werden. Auf diese Weise werden die theoretisch unbegrenzten Verluste begrenzt.
ich kenne mich in dem Bereich nicht aus. Daher die Frage.
Das es heute wieder mal so deutlich einen Rückgang bei EON gegeben hat ist sehr bedauerlich. Aber wer bei 12,20 rein und jetzt bei 12,60 raus ist, hat seinen schnitt gemacht. Mein Durchschnittskauf ist leider höher. Rückschläge muss man verkraften können. Ich habe heute mit einem besserem Ausgang gerechnet, als das wir mit der 12,60 Marke am kämpfen sind. Sogar noch bei stabilem bis leicht steigendem DAX. Einige Marktteilnehmer sind offensichtlich gegen einen steigenden EON Kurs. Aber mein Mantra bleibt zum jetztigem Zeitpunkt immer noch "EON ist unterbewertet". Warten wir mal die Zahlen des ersten Halbjahres ab und wie das gesamte Marktumfeld so läuft. Wer hat gesagt eine Schwalbe macht noch keinen Sommer? Genauso kann man sagen ein schlechter Tag macht noch keine Krise. Solange die an den wesentlichen Aussichten (Gewinn / Dividende ) nichts ändern kann ich mir einen Kurs unter 11 nur schwer vorstellen. Aber leider kommt mir da der Slogan "Nichts ist Unmöglich" in den Sinn...
Wollen wir mal hoffen das wir es nicht herbeireden...
Wenn man voll replizierende ETFs kauft, ist das Risiko relativ gering. Die Aktien, die im ETF enthalten sind, gelten als sog. Sondervermögen. Wenn die ETF-Gesellschaft pleite geht, landet das Sondervermögen nicht in der allg. Insolvenzmasse. Die Anleger sind dadurch gut geschützt
Bei synthetischen ETFs wäre sich eher vorsichtig, da dahinter ein Finanzkonstrukt steht ("Swap"...), das im Falle einer Pleite zu Lasten der Anleger gehen kann.
in der Regel ja. Denn eine Short-Position mit 100% Verlust ist deutlich in Richtung "In das Geld" gewandert und wird bekommt einen höheren Wert. Bei diesen Positionen findet mehr Handel statt und die Spreads sind klein.
@Travel,
da hast Du Recht. Das Beispiel VW ist der berühmte schwarze Schwan. Aber auch hier kann man durch eine Limitierung der Positionsgrösse das Schlimmste verhindern. Wenn die maximale Positionsgrenze auf 1% des Depotwertes begrenzt wird, dann hat man selbst bei einem Verlust von 1000% der Position 10% des Depots verloren.
Die letzten drei Tage sprechen m.E. bislang für eine normale Korrektur vor den nächsten Aufwärtsbewegung.
Hat Trettin heute mal wieder was abgeblasen, also ohne Grund drehen Eon und RWE nicht ab, mit einer Korrektur hat das nichts zu tun
Versorgern zu tun, sondern ist heute auch bei anderen grossen europäischen Versorgern schlecht gelaufen.
Eine Aktie kann auf 1 Cent fallen. Und danach geht es weiter Südwärts in 0,001€ Schritten.
Hab selber noch zwei Leichen im Depot, Nan Hai und Sino-I. Beide Aktien kosten 0,002€ ;-)
Kenne das selbst nur aus Käufersicht und frage mich halt was der Emittent machen will wenn ich meine Papiere nicht hergebe und der Kurs gegen ihn läuft. Dann kann er doch eigentlich nur warten bis ich zum dann marktüblichen Preis verkaufe oder sie ihm zum Erfüllungstag zur Verrechnung einreiche. Oder nicht? (das ganze Sonderkündigungsrechtegedöns mal außen vor gelassen)