Der USA Bären-Thread
Der Kirchturm muss weg, die Stimmung im Land ist noch zu gut für die Realität.
Die CoT-Werte passen PERFEKT!
Wenn nicht die Terminkurve wäre - ein Industriemetall hat sowas wie 'ne Backwardation (na ja Backwardationtendenzen) - wer hätte das gedacht?
Tesla-Chef Musk geht deutlich auf Tuchfühlung mit den deutschen Autobauern, er signalisiert sogar Kooperationsbereitschaft. Warum? "Der wertvollste Autobauer der Welt braucht jemand, der ihm seine Fabrik füllt", sagt ntv-Autoexperte Becker. Da bietet sich einer an, der auch Musk-Fan ist.
Es ist eine kleine Ankündigung mit womöglich großen Folgen: Künftig werde er mehr Zeit in Deutschland verbringen, wenn die Tesla-Fabrik in Brandenburg fertig sei, verkündet Elon Musk diese Woche auf der Preisverleihung der Axel Springer Awards in Berlin. Wo er denn in dieser Nacht schlafe, fragt ihn Springer-Chef Matthias Döpfner. In einem Konferenzraum seiner noch unfertigen Fabrik in Grünheide, lautet die Antwort des Tesla-Chefs.
...Der Druck zu kooperieren ist groß für Musk. "Ohne Kooperation riskiert er die Pleite", sagt Becker. "Die deutschen Hersteller nicht." Denn wenn der Tesla-Chef seine Kapazitäten nicht füllen kann und das Wachstum ausbleibt, bleiben auch die erhofften Gewinne aus. Die bestehen schon jetzt fast ausschließlich aus dem Verkauf von CO2-Gutschriften an Verbrenner-Hersteller, nicht aus dem Bau von Autos. "Wehe, die Aktionäre ändern dann ihre Einstellung zu Tesla, dann ist der Traum schnell ausgeträumt."
Halb Europa träumt vom Tabubruch Schuldenerlass
Europas Regierungen machen in der Corona-Krise Hunderte von Milliarden an zusätzlichen Schulden, um Unternehmen und Arbeitnehmer über Wasser zu halten.
Die Diskussion darüber, wie diese Schulden bezahlt werden sollen und wer dafür einen Beitrag leisten soll, wird in den europäischen Ländern erst im kommenden Jahr richtig Fahrt aufnehmen. Begonnen hat sie aber bereits. Besonders vernehmbar äußern sich dabei diejenigen, die vorschlagen, die Schulden überhaupt nicht mehr zurückzuzahlen.
Jüngst erst meldete sich der laut italienischen Medien einflussreichste Berater von Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte zu Wort. In einem Interview richtete sich Staatssekretär Riccardo Fraccaro direkt an die Europäische Zentralbank (EZB), die in der Corona-Pandemie mit ihrem PEPP-Programm für mehr als 1,35 Billionen Euro Staatsanleihen der Euro-Länder kauft, damit Länder mit prekären Staatsfinanzen weiter frisches Geld bekommen.
... In einem Interview richtete sich Staatssekretär Riccardo Fraccaro direkt an die Europäische Zentralbank (EZB), die in der Corona-Pandemie mit ihrem PEPP-Programm für mehr als 1,35 Billionen Euro Staatsanleihen der Euro-Länder kauft, damit Länder mit prekären Staatsfinanzen weiter frisches Geld bekommen. Die EZB solle die Schuldscheine, die sie in der Pandemie von Italien erworben hat, vernichten und auf die Rückzahlung verzichten oder die italienischen Schulden in ewig laufende Anleihen umwandeln, die zwar (Mini-)Zinsen abwerfen, aber nie mehr zurückgezahlt werden müssen, forderte Fraccaro.
„Die EZB hat kein Schuldenproblem – sie kann so viel Geld drucken, wie sie will”, sagte Fraccaro, der dem Koalitionspartner Fünf-Sterne-Bewegung angehört. „Sie kann weiter Staatsanleihen kaufen, den Mitgliedstaaten Investitionen ermöglichen und sie vor dem Markt schützen.”
Es ist das erste Mal, dass aus der italienischen Regierung die Forderung nach einem Schuldenschnitt kommt. Zuvor hatte bereits David Sassoli, der Präsident des Europäischen Parlaments, in einem bei WELT veröffentlichten Interview gesagt, dass ein Schuldenschnitt überlegenswert sei. Jetzt kommt aber aus der italienischen Politik erstmals ein sehr konkreter Vorschlag, welche Schulden gestrichen werden sollen.
Griechenland und Italien sind schon drin in diesem Sumpf, Frankreich steuert hart darauf zu.
Ebensowenig würde es langfristig etwas bringen, wenn Italien jetzt der eingeforderte Schuldenschnitt gewährt würde.
Man kann die strukturelle Probleme, die aus der Euroeinführung in Ländern, die den Euro mangels Wirtschaftsleistung nicht verkraften können (Italien hatte sich in Lire-Zeiten nur durch ständige Abwertungen über die Runden retten können), mittels Schuldenschnitten nicht lösen. Allenfalls lassen sich damit ungelöste Probleme auf die lange Bank schieben. Die Schuldenbombe tickt trotzdem weiter, denn inzwischen häufen sich wegen der Dauer-Staatsbailouts auf bei der EZB die Schuldenberge...
Die einzige dauerstabile Lösung bestünde darin, dass Europa zur (im Norden) ungeliebten "Schuldenunion" würde: Damit würden die schwächer gestellten Staaten der Südperipherie permanent am Stütz-Tropf der besser gestellten Staaten in Nordeuropa hängen.
Dies träte allerdings die Stabilitätskriterien (Masstrichtregeln) mit Füßen, ohne deren - auch langfristige - Garantie niemand in D. dem Euro beigetreten wäre. Ein rechtlicher Rahmen, auf den sich die Staaten verbindlich geeinigt hatten, würde dabei rückwirkend gesprengt.
Nicht einmal in USA gibt es einen Staatsbailout der US-Bundesstaaten. Wenn ein Bundesstaat wegen Misswirtschaft vor dem Ruin steht (ist z. B. in Kalifornien bereits passiert), dann muss dieser Bundesstaat allein zusehen, wie er sein Überschuldungsproblem löst. Es gibt keinen Bailout der Einzelstaaten durch Washington.
Ebensowenig darf es in Europa einen Staatsbailout durch Brüssel geben - auch nicht über den "Umweg EZB" ("Gelddrucken" für die PIIGS).
du hast völig recht, so eine schöne kurvige landstrasse, sowas macht doch jedem spass. wer will schon autonome fahrzeuge!
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nun sieht die realität leider so aus, dass die meisten automobile weitaus am meisten in langgezogenen kolonnen von rotlicht zu rotlicht bewegt werden, morgens auf dem weg zur arbeit, abends wieder heim. das ist sterbenslangweilig und diesen teil des autofahrens könnte man sehr wohl dem roboter überlassen - und in der zeit seine mails erledigen und vieles mehr.
tja.
(genaue beobachter können ausserdem entdecken, dass die schweiz die staatliche schuldenbremse 10 jahre frueher als andere laender eingefuehrt haben. "wer hats erfunden?)
https://www.avenir-suisse.ch/...n-und-historischen-vergleich-dasteht/
Die Bundesbank "eiert" zu diesem Thema hin und her. Anfangs hatte sie die BAFIN kritisiert, heute nimmt sie die Finanzaufsicht in Schutz.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...gen-die-bafin-17088197.html
Im Skandal um den insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard wächst der Druck auf die oberste deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin. Es geht dabei um das bis heute umstrittene und sehr ungewöhnliche Leerverkaufsverbot vom Februar 2019, mit dem die Bafin Wetten von Anlegern auf einen fallenden Kurs der Wirecard-Aktie unterbinden wollte. Ein Verbot von Leerverkäufen ist ein weitreichender Eingriff in die Preisbildung am Aktienmarkt. Schon damals gab es immer wieder kritische Medienberichte über Wirecard.
Das Problem für die Bafin: Im Rückblick lagen die Anleger, die bereits vor mehr als anderthalb Jahren auf einen Kursverfall des Unternehmens setzten, richtig – und die Finanzaufseher leisteten mit ihrem Leerverkaufsverbot ungewollt Schützenhilfe für die mutmaßlichen Betrüger im Wirecard-Management. Der Dax-Konzern aus dem Münchner Vorort Aschheim hat schließlich im Juni 2020 Insolvenz angemeldet.
Brisant ist nun: Die Bundesbank sah damals das Leerverkaufsverbot kritisch und distanziert sich jetzt in einer Stellungnahme klar davon. Die Bafin begründete die Maßnahme im Februar 2019 mit einer „ernstzunehmenden Bedrohung für das Marktvertrauen in Deutschland“.
Doch die Bundesbank beurteilt das [nun] ganz anders: Den Geldhütern sind nach eigenen Angaben keine wissenschaftlichen Untersuchungen bekannt, die zeigten, dass Leerverkäufe einzelner Aktien zu einer allgemeinen Verunsicherung am Markt führten. Das geht aus einer Antwort der Geldhüter auf eine parlamentarische Anfrage des Bundestagsabgeordneten Danyal Bayaz von den Grünen hervor, die der F.A.S. vorliegt...
https://www.zacks.com/stock/news/1103797/...cks_news-ID01-txt-1103797
man fargt sich schon,wann ist Trump wieder mal pleite
2. Das hat sie aber nur pro forma. Denn die Bilanzausweitung der Schweizer Notenbank - die größer ist als bei irgendeiner anderen Notenbank auf der Welt und die inzwischen bei über 100 % des Schweizer BIP liegt - müsste fairerweise in die Schweizer Staatsverschuldung einfließen. Tut sie aber nicht.
Warum? Weil es auch die anderen Staaten und deren Zentralbanken so machen. Denn sonst flöge weltweit der Zentralbank-Bilanzschwindel auf.
Dieser Schwindel besteht darin, dass die Zentralbanken mit der Ausweitung ihrer Bilanzen eine Art "Schatten-Neuverschuldung" der Staaten betrieben. Diese Schatten-Neuverschuldung bleibt in herkömmlichen volkswirtschaftlichen Berechnungen zur Staatsverschuldung außen vor - zu Unrecht!
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Das Konglomerat aus dem Staat Schweiz und der Schweizer Zentralbank ist nichts anderes als Riesen-Hedgefonds, der von Währungsspekulation (manipulative Abwertung des Franken) lebt und seine wackeligen Buchgewinne auch noch zu allem Überfluss im Aktienmarkt parkt.
Es gibt keinen vernünftigen Grund, dass z. B. eine Zentralbank für zig Millionen Dollar Apple-Aktien hält. Die SNB macht das aber.
Mit "Währungshüter" (als solche galten Zentralbanken früher) hat das rein gar nichts mehr zu tun. Es ist ein Ritt auf einer Rasierklinge. Eine Schönwetterkonstruktion, die im Kollapsfall zum Fiasko führt.
Statt "wackeligen Buchgewinne" des SNB muss es heißen:
Das Konglomerat aus dem Staat Schweiz und der Schweizer Zentralbank ist nichts anderes als Riesen-Hedgefonds, der von Währungsspekulation (manipulative Abwertung des Franken) lebt und seine durch Franken-Leerverkäufe erzockten Euros und Dollars auch noch zu allem Überfluss im Aktienmarkt parkt.
https://teslamag.de/news/...liarden-dollar-naechsten-zwei-jahre-30695
die schweizer nationalbank ist nicht nennenswert in schweizer werte investiert. sollte es mit der schweizer wirtschaft bergab gehen, dann steigen wegen des wechselkurses die investments der nationalbank. das wirkt also quasi wie eine versicherung.
ganz im gegensatz zu anderen nationalbanken wie der fed, der ezb und der japanischen. die investieren jeweils in werte aus den eigenen ländern, das ist wie du sagst dann tatsaechlich explosiv, sollte was schiefgehen.
bitte korrekt bleiben.
Doch wie so oft, kam es anders, als es sich selbst die beiden Wirtschaftsnobelpreisträger träumen ließen.
Der Hedgefonds LTCM geriet 1998 am Höhepunkt der Russland-Krise (Russland stand vor Staatspleite, Ölpreis war auf 10 Dollar gefallen) i in eine schwere Schieflage. Der SP-500 fiel um über 20 %.
LTCM war 1998 der weltweit erste Hedgefonds, der mit Milliarden von der US-Notenbank Fed gerettet werden musste, um einen "Kollaps des Weltfinanzsystems" zu verhindern.
Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Lehman holte 2008 nach, was LTCM in 1998 "versäumt" hatte ;-)
Kann nicht passieren? Geht nicht, gibts nicht. Träum weiter....
ein starker anstieg des wechelskurses würde verluste generieren. aber erstens macht man ja rueckstellungen und zweitens kann eine nationalbank nicht pleite gehen.
ausserdem ist die snb nicht in schweizerfranken verschuldet.
eine nationalbank unterscheidet sich doch gravierend von einer normalen bank. doch graeme dich nicht, wie eine nationalbank funktioniert ist selbst der grossen mehrheit der berufspolitiker nicht ganz klar.
ps. das die snb als normale bank mit aktien gelistet ist, dass wurde damals so eingerichtet weil die snb sich so regeln zur offenlegung von bilanz und erfolgsrechnung unterziehen muss wie eine normale ag. einzig deshalb. es ist ein fehler, eine nationalbank als normale bank anzusehen, sie hat andere moeglichkeiten, andere aufgaben, andere pflichten. dies wurde nur wegen der offenlegungspflichten so eingerichtet. weil in der schweiz per verfassung das volk der souveraen ist, also die oberste instanz. und somit einsichtsrecht haben muss.
Aber klar, wenn die ZB's versuchen ihre Währungen zu drücken und alle machen das gleichzeitig ergibt das am Schluss keinen Sinn sondern nur aufgeblasene Bilanzen, die man dann ohne irgendwelche Wirkung gegeneinander wieder auflösen kann.
Mit dem Anstieg auf 14,76 EUR hat die Occidental Petroleum-Aktie am 04.12.2020 die 200-Tage-Linie nach oben gekreuzt.Die Occidental Petroleum-Aktie befindet sich seit dem 02.12.2020 im langfristigen Aufwärtstrend und hat in diesem Zeitraum +11,5% an Wert gewonnen...... ach ich vergass , ihr wollt ja shorten....
Aber nein, technisch pleite gehen kann die SNB nicht. Das nützt den Schweizern allerdings herzlich wenig. Man sollte diese formale Hülse daher nicht als Denkkrücke missbrauchen.