Norddeutsche Affinerie schließt Stromliefervertrag
Eher im Gegenteil, Intraday nach oben, aber das hängt wohl auch mit der allgemeinen Börsenstimmung nach den US-Arbeitsmarktzahlen zusammen!
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/...t-Kupferhuette-frustriert.html
09:58 Uhr
Aurubis – Time to say good bye
Jochen Kauper
Aurubis-Vorstand Bernd Drouven verlässt zum Jahresende überraschend das Unternehmen. Meinungsverschiedenheiten mit dem Aufsichtsrat sollen Drouvens Schritt forciert haben.
Erst vor einer Woche hat Bernd Drouven noch für positive Schlagzeilen gesorgt. Der Vorstandschef hat mit der Übernahme der Sparte Walzprodukte von der belgischen Luvata-Gruppe Aurubis zum Weltmarktführer geformt. Noch einmal hat Drouven seine ganze Energie für das Unternehmen in die Waagschale geworfen.
Drouven formt Weltmarktführer
Der Rücktritt des 55-Jährigen kommt daher umso überraschender. Denn Drouven hat mit Aurubis eine Erfolgsgeschichte geschrieben: So hat er den belgischen Kupferhersteller Cumerio vor drei Jahren erfolgreich integriert. Den Übernahmeversuch des österreichischen Investors Mirko Kovats konnte er abwehren. Und auch während der Finanzkrise bewies Bernd Drouven enormes Geschick.Danach verordnete Drouven Aurubis eine Fitness-Kur. Zudem kam genau zum richtigen Zeitpunkt die Weltkonjunktur wieder in Schwung. Die hohe Nachfrage nach Kupfer aus der Automobil- und Elektroindustrie bescherten Aurubis im letzten Geschäftsjahr einen Rekordgewinn von rund 200 Millionen Euro.
Branchenkennern zu folge soll es in Folge der letzten Übernahme von Unternehmensteilen der Luvata zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Vorstand Bernd Drouven und dem Aufsichtsrat gekommen sein. Daraufhin habe Drouven das Handtuch geworfen. Das Unternehmen selbst will sich zum überraschenden Rücktritt des Vorstandchefs nicht äußern.Drouven bleibt noch bis zum 31.12.2011 im Amt. Bis dahin soll dann ein neuer Chef präsentiert werden.
Aurubis-Aktie kein Kauf
Gerade nach der Übernahme der Walzlager-Sparte von Luvata braucht der Konzern Kontinuität an der Spitze. DER AKTIONÄR wertet den Rücktritt von Konzernlenker Bernd Drouven als negativ. Der 55-Jährige hat Aurubis erfolgreich durch die Finanzkrise geführt und zum Weltmarktführer geformt. Ein Kauf der Aktie drängt sich aktuell nicht auf.
Oktober wird Fuhrmann das Amt von Ernst Wortberg übernehmen. Damit wächst die vertikale Integration beider Unternehmen. Die Salzgitter AG hatte sich bereits früher bei anderen Kupferproduzenten eingekauft und stärkt somit seine Position im Bereich Kupfer.
http://www.stock-world.de/nachrichten/stwexklusiv/...on-n3890932.html
Salzgitter hatte Ende August durch Zukäufe wieder die 25%-Schwelle genommen, nachdem das Unternehmen zuvor an einer Kapitalerhöhung von Aurubis nicht teilgenommen hatte und unter die Marke gerutscht war. Ab Oktober wird Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann zudem als Aufsichtsratsvorsitzender bei Aurubis fungieren. Seit dem Einstieg im Jahr 2008 hatte der Stahlkocher mehrfach erklärt, nicht mehr als 30% anzustreben.
http://www.finanznachrichten.de/...alanteil-von-30-an-aurubis-015.htm
Und die Dividende dürfte wohl auch nicht viel mehr als 1,10 betragen.
Die von der Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten erwarten für das abgelaufene Geschäftsjahr einen um 30 Prozent auf 12,87 Milliarden Euro gestiegenen Umsatz. Das operative Vorsteuerergebnis (EBT) dürfte nach diesen Schätzungen mit 283 Millionen Euro (Vorjahr 258 Mio.) einen Rekordwert erreichen. Der zum Jahreswechsel ausgeschiedene Konzernchef Bernd Drouven hatte sogar mehr als 260 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Dividende dürfte Aurubis laut den Analysten von zuletzt 1,00auf 1,37 Euro je Aktie erhöhen.
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http://www.financial.de/news/top-stories/...-erwarten-rekordergebnis/
Unter dem Strich erwirtschaftete Aurubis einen Gewinn von 211 Millionen Euro nach 121 Millionen Euro im Vorjahr. Analysten hatten mit 257,7 Millionen Euro etwas mehr erhofft. Bei Umsatz und EBIT wurden die Erwartungen des Marktes dagegen übertroffen.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 20 Prozent auf 1,20 Euro (Vorjahr: 1,00 Euro) je Aktie vor.
Aurubis sieht sich mit seinem Geschäftsmodell gut aufgestellt und blickt trotz des schwierigen Umfeldes zuversichtlich auf die nächsten Jahre. Eine konkrete Prognose gab das Management nicht ab.
http://www.finanznachrichten.de/...aeftig-ausblick-vorsichtig-009.htm
Aus Sicht von Commerzbank-Analyst Ingo-Martin Schachel wird eine Wiederholung des hervorragenden Jahres 2011 schwierig. Erste Kommentare zum Ausblick seien entsprechend vage, andere Bemerkungen signalisierten sogar Risiken. Aus Sicht von DZ Bank-Analyst Dirk Schlamp deutet der unkonkrete Ausblick auf ein schwieriges Jahr.
KEINE ÜBERRASCHUNG IN DIE EINE ODER ANDERE RICHTUNG IM ERSTEN QUARTAL
Aurubis-Chef Willbrandt räumte ein, dass sich der Absatz von Kupferprodukten wegen der konjunkturellen Unsicherheit gegenüber dem Vorjahr verhaltener entwickelt. Der hohe Kupferpreis sei aber fundamental gut gestützt. Phasenweise seien jedoch starke Schwankungen möglich. Im Zuge der Krise vor gut drei Jahren war der Kupferpreis scharf eingebrochen. Im vergangenen Geschäftsjahr profitierte Aurubis von höheren Schwefelpreisen und höheren Vergütungen für das Aufschmelzen von Schrott und Konzentrat bei einer insgesamt robusten Konjunkturlage.
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http://www.finanznachrichten.de/...uversichtlich-gewinnsprung-016.htm
So eine richtig schlechte Meldung ist insgesamt gar nicht zu finden...
Den Quartalsbericht werden die Hamburger bereits am 14. Februar präsentieren. Wegen des Kaufs der Luvata-Kupferproduktion im Vorjahr war die Bilanz etwas später erstellt worden.
Im vergangenen Geschäftsjahr profitierten die Hamburger von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, gestiegenen Schwefelsäurepreisen sowie einem höheren Einsatz von Schrotten bei guten Raffinierlöhnen. Der Umsatz legte 2010/11 dank höherer Metallpreise um mehr als ein Drittel auf 13,3 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich vor Umwertungen der Lagerbestände um 84 Prozent auf 292 Millionen Euro. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern einen operativen Gewinn von 211 (Vorjahr: 121) Millionen Euro. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt insgesamt eine etwas schwächere Entwicklung erwartet. Den Aktionären winkt eine um ein Fünftel auf 1,20 Euro je Aktie erhöhte Dividende. Dies sei ein "guter Kompromiss" zwischen dem guten Erfolg und der nach wie vor bestehenden Verunsicherung.
Der Kupferpreis habe sich im Geschäftsjahr als "sehr robust" erwiesen, sagte Willbrandt. Der hohe chinesische Bedarf aber auch die durch die Abnehmerindustrien getriebene Binnennachfrage Europas erwiesen sich als eine "solide Basis". Der Kupferpreis erhöhte sich im Geschäftsjahr im Schnitt um 29 Prozent auf 9.096 US-Dollar je Tonne. Das Angebot an Kupferkonzentraten, das die Hamburger gegen Gebühr in Reinkupfer verwandeln, habe sich positiv entwickelt. Dies habe zu einem beträchtlichen Anstieg der Schmelz- und Raffinierlöhne geführt. Auch bei langfristigen Verträgen hätten sich deutliche Verbesserungen ergeben. Auch der Altkupfermarkt habe sich sehr vorteilhaft entwickelt. Aurubis erhält für das Schmelzen von Konzentraten und Schrott meist im Vorhinein festgelegte Gebühren.
Auch auf den Produktmärkten liefen die Geschäfte mit Abschwächungstendenzen im vierten Quartal rund. So sei die Nachfrage nach Schwefelsäure, einem Kuppelprodukt bei der Konzentratverarbeitung, etwa aus der Chemie und Düngerindustrie im gesamten Geschäftsjahr hoch gewesen. In den europäischen Märkten für Kupferprodukte habe sich der positive Trend in den ersten Monaten des Geschäftsjahres zunächst fortgesetzt. Dabei wirkten sich vor allem starke Exporte aus Deutschland und eine anhaltende hohe Beschäftigung in der Automobilindustrie, aber auch eine rege Binnennachfrage positiv aus. Lediglich zum Ende des Gesschäftsjahres habe die Unsicherheiten wegen der Finanzkrise zu Zurückhaltung geführt. Von der Energiewende wollen die Hamburger trotz der Sorge über mögliche Stromausfälle profitieren, da dadurch der Kupferbedarf steigt.
Quelle: dpa-AFXvon Rene Berteit
Montag 26.11.2012, 11:39 Uhr Download -
+ Aurubis - WKN: 676650 - ISIN: DE0006766504
http://www.godmode-trader.de/nachricht/...ranbleiben,a2973539,b1.html
flipp
... dass es Aurubis auch erwischen wird. Die Konjunktur in Europa wird sich in 2013 auch nicht mehr aufhellen, sondern sogar weiter einbrechen (Frankreich rutscht ebenfalls in die Rezession...).
Es ist also mit einem EPS von unter 3 Euro zu rechnen - macht bei KGV von 12 bzw. 13 einen Kurs von 36-39 EUR. Kurseinbruch geht also sicherlich weiter Richtung 40 EUR...
Dazu sagt godmode.
http://www.godmode-trader.de/nachricht/...er-die-Bullen,a3105960.html
Bis bald.