Depotbesprechung Vino feat. Reblaus
Seite 58 von 117 Neuester Beitrag: 27.06.20 17:10 | ||||
Eröffnet am: | 19.02.19 01:40 | von: InVinoVerita. | Anzahl Beiträge: | 3.9 |
Neuester Beitrag: | 27.06.20 17:10 | von: InVinoVerita. | Leser gesamt: | 519.016 |
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41 Mio angekündigt
43,6 Mio tatsächlich
Was nicht gefällt ist folgendes im Ausblick (unerwähnt bleibt auch, dass man von Boeing Kompensationsgeschäfte für die Stillegung des A380 erhält. Die darf man erst melden, wenn sie fixiert wurden). Neuprojekte sind gut, belasten aber erst einmal. )
Wegen der Einführung von Neuprojekten werden die Margen von FACC im ersten Halbjahr 2019/20 "deutlich" unter den Halbjahresmargen des Geschäftsjahres 2018/19 liegen."Wir setzen alles daran, mit zielgerichteten operativen Maßnahmen die Ertragskraft weiter zu steigern - mit dem Ziel, natürliche Kostensteigerungen zu kompensieren", so FACC-Chef Robert Machtlinger.
Reblaus hat es vor kurzem hervorragend auf den Nenner gebracht: Simon wird immer kauziger in negativer Hinsicht. Das muss man nicht mögen (tue ich auch nicht), aber es ist auch kein Grund zum immerwährenden Nachtreten. Auch wenn er sich selbst offenbar in immer höheren Sphären sieht und wohl davon träumt, eines Tages mit den ganz Großen genannt zu werden. Jeder Jeck ist anders.
Fakt ist aber auch: Er ist sehr erfolgreich. Sein Bullboard läuft, sein fokussiertes Depot ist im Plus (auch nach mächtigem Aderlass), mit Trading verdient er Geld (ca. 30% in 2018 bei ca. 500k Grundkapitalisierung). Klar, er macht Fehler. Einiges verstehe ich auch nicht immer.
Aber ist meine Performance in Summe besser? Wenn nur die lästern würden, die nachweislich über längere Zeiträume besser abschneiden als er, würde es vermutlich ruhig wie auf dem Friedhof nachts.
Was nichts daran ändert, dass er zunehmend keine anderen Götter neben sich duldet und das Board qualitativ mit jeder Sperrwelle an Qualität verliert. Schade.
Er gestern wieder gönnerhafte Ausführungen, die ihn als generösen Beobachter der Menschen darstellen. Was ja impliziert, dass er sich darüber erhebt. Ich versuche solche Dinge zu überlesen und die relevanten Ideen zu filtern. Nicht immer einfach.
Aber: Ich muss ihn nicht lieben, um von ihm zu profitieren, oder?
Performancemässig, war zumeist der Grundtenor, dass er überdurchschnittlich arbeitet. Aber als Admin, als "Leitfigur", als Mensch hat er versagt und wird sich nicht ändern.
Bullboard ist gut. Performance weiß ich gerade nicht (aber es bewegt sich so bei 10-18% jährlich)
Sein Tradingdepot sehr gemischt. Viele gute Treffer, aber auch viele Pleiten. Solange es in Summe passt.
In 2017 hatte er ca. 45k Gewinn bei Basis 500k. Gestern hat er ja für 2018 veröffentlich mit +166k bei 550k Basis veröffentlicht.
Die Livedepots in TF waren 2018 +3 bis 4% bei DE/EU und -12% USA. Beim USA Depot lebten sie 2 Jahre von der NVIDIA Position. Beim DE/EU haben sie seit August2010 ein Performance von 270%.
Bei USA Seit 2013 etwa 118%.
Das Live Depot im Aktienmag hat +23,x % seit Dezebember 2015(!)
Die ganzen Strategie-Demodepots im Aktienmagazin schaue ich nicht wirklich, aber da werden nur immer einzelne Top-Picks erwähnt beim Papertrading.
Ansonsten ist er mehr Geschäftsmann als Trader. Hauptsache, jeden Monat eine neue Baustelle aufreißen!
Habe genau da nun verbilligt. Kann man machen, muss man aber nicht.
Es wird zumeist nach Hochs gescannt und dann ein Punkt herausgepickt der für den letzten Anstieg relevant war, der zumeist aber nicht die ganze Story umfasst oder die Peer beleuchtet. Also wenn ich ein Team hinter mir hätte, würde ich das vom Research her qualitativ besser aufziehen wollen.
Hast du eine Meinung, Reblaus?
FACC steckt 30 Mio. Euro in neues Fertigungswerk in Kroatien
Baustart noch für heuer geplant - Fertigung in Kroatien im Werk soll 2021 starten, bis zu 600 Arbeitsplätze - FACC will im Servicegeschäft und mit Flugtaxis weiter wachsen
Der oberösterreichische Flugzeugausstatter FACC steckt rund 30 Mio. Euro in ein neues Fertigungswerk in Kroatien. Der Grundstückskauf soll noch in dieser Woche abgeschlossen werden, Baustart soll noch in diesem Jahr sein, sagte Unternehmenschef Robert Machtlinger am Mittwoch im Rahmen der Jahresbilanzpressekonferenz. Der Betrieb solle dem jetzigen Zeitplan zufolge im April 2021 starten.
"Die FACC will wachsen und das schneller als der Markt", begründete Machtlinger den Bau des neuen Werks. Außerdem müssten große europäische Kunden wie Airbus und Rolls Royce weiterhin zu 100 Prozent versorgt werden. Zudem wolle das Unternehmen seinen Fachkräftebereich ausbauen. "Das bietet uns Zagreb mit hoch qualifizierten Fachkräften", sagte Machtlinger.
Bis zu 600 Arbeitsplätze sollen am Ende in dem Werk nahe der kroatischen Hauptstadt Zagreb entstehen. Die Kosten für die Betriebsstätte werden zusätzlich zu dem bereits seit einigen Jahren laufenden Investitionspaket in Höhe von 100 Mio. Euro aufgewendet, so Machtlinger. In Österreich sollen im laufenden Geschäftsjahr 2019/20 rund 40 Mio. Euro investiert werden, nachdem bereits in den vergangenen beiden Geschäftsjahren je rund 35 Mio. Euro in weitere Produktionskapazitäten, neue Technologien und Digitalisierung im operativen Bereich geflossen waren.
FACC will aber nicht nur seine Fertigungskapazitäten ausbauen, auch im Servicegeschäft - also im Markt für Wartung und Reparaturen - sieht der Konzern starkes Wachstumspotenzial.
"Wir streben eine signifikante Erhöhung der Umsätze in diesem Segment an", sagte der FACC-Chef. Das Segment könne in Zukunft rund 10 bis 15 Prozent zum gesamten Konzernumsatz beitragen. Denn der Bedarf an Reparaturen von Komponenten würde steigen. Die FACC punkte in der Branche als eines der wenigen Unternehmen mit Wartungs-Zulassungen sowohl in den USA als auch in Europa.
Daneben erhofft sich FACC auch von seinem Flugtaxi-Projekt Erfolge. In Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen EHang entwickelte FACC autonome Flugtaxis für Personen- und Frachtverkehr. Bis Ende 2020 sollen 300 Einheiten gebaut und allesamt nach China ausgeliefert werden. Man wolle sich damit als "Frontrunner" in einem Markt positionieren, der laut Prognosen großer Beratungsunternehmen in den kommenden Jahren zu einem 30 Mrd. US-Dollar schweren Markt anwachsen könnte, so Machtlinger.
In Zahlen gefasst hält die FACC zwar an ihrem mittelfristigen Ziel der Umsatzmilliarde weiter fest, diese soll jedoch erst 2022 und damit ein Jahr später als ursprünglich geplant erreicht werden. Die Verzögerung hänge mit einer "Abflachung des Ratenanstiegs bei bereits vorhandenen Projekten" zusammen, hieß es im Unternehmensausblick. Die Auftragsrücklagen seien von 5,9 auf 6,5 Mrd. Euro gestiegen. Damit ist das Unternehmen laut dem FACC-Chef in etwa für die nächsten sieben Jahre ausgelastet.
Für das Jahr 2019/20 stellte Machtlinger eine Umsatzsteigerung, "die mit dem Wachstum des Marktes einhergeht", in Aussicht. Operativ werden keine großen Sprünge erwartet. Das Ebit soll in etwa auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden, so Machtlinger. Im Vorjahr hatten Abschreibungen in Höhe von 11,4 Mio. Euro wegen des eingestellten Baus des Airbus A380 auf dem Ebit gelastet, welches um 27,3 Prozent auf 43,6 Mio. Euro gesunken war. Das Ergebnis nach Steuern sank um 18 Prozent auf 30,3 Mio. Euro. Die Konzernführung schlägt eine Erhöhung der Dividende von 11 auf 15 Cent je Aktie vor.
Ich überlege mir eine Position zu eröffnen.
Hat jemand eine Meinung?
Ich glaube, dass der Schmerz bei Simonlein tiefer sitzt. Ist fast schon mitleidserregend wie er sich neuerdings um das Wohlwollen der letzten Verbliebenen bemüht.
Ja, er ist ein arroganter Blender und Möchtegern-Profi mit zu großem Ego. Es war aber auch schon mal schlimmer. Früher wurden die Leute schon von Board geworfen wenn sie sich
negativ zu Steve Jobs oder dem Neoliberalismus geäußert haben. Heute will er wenigstens zeigen, dass er auch anders kann. Vor ein paar Jahren noch hätte einer wie der Tesla-Irre keine Platform bekommen. Konstruktive Kritik kann er halt noch nicht abhaben - aber das können die wenigsten ,,one-man-shows". Ich weiß auch nicht wer schlimmer ist: Er, der offensichtlich vertuscht und blendet oder die, die nicht rechnen können. In Zeiten in denen sich die meisten Indizes fast verdreifacht haben von ,,Können" zu sprechen ist schon ziemlich weit hergeholt.
Der Durchschnitt alle seiner Dienste (auch die geschlossenen) nach Kosten ist unterirdisch. Aber so ist auch die Trefferquote beim Lotto. Das hindert die wenigsten ihre Kreuzen zu machen. Träume zu verkaufen erfordert keine Realität.