Tiger Resources (WKN: A0CAJF, in Produktion
Aber ''privat'' möglich. Ich habe den größten Teil meiner TGS-Shares privat veräußert (500K für 50.-€).
Dies schriftl. fixiert (Kaufvertrag) und bei der Bank den Depotübertrag veranlasst, Kaufpreis per Überweisung erhalten.
Das hat alles reibungslos geklappt (auf Käuferseite ca. 10.-€ Gebühren).
Ziel: entstandenen Verlust steuerlich geltend machen
Was die immer freundliche Finanzbehörde nächstes Jahr dazu meint, bin ich mir nicht ganz sicher, aber denke alle Voraussetzungen sind erfüllt.
Dies ist keine Empfehlung zur Nachahmung o.ä.. Ich bin kein Steuerberater und habe auch sonst keine besonderen Kenntnisse bzgl. Steuerrecht, Finanzen u.s.w.
Maschinelle Übersetzung
"
Es überrascht nicht, dass Connelly kein eigenes Geld in das Unternehmen investiert hat. Auf welcher Grundlage können die Interessen von Aktionären und Direktoren unter solchen Umständen ausgerichtet werden? Ich freue mich auf die Hauptversammlung. "
https://hotcopper.com.au/threads/...e.4299471/page-2?post_id=34311855
Die Meldung:
https://stocknessmonster.com/announcements/tgs.asx-6A890504/
Die 260 Mio USD müssen dann doch ein ausgesprochen schlechtes Angebot gewesen sein.
Offenbar hat TIGER doch noch alternative Finanzierungsoptionen für sein Projekt im Kongo.
Es scheint ja so zu sein, dass die Aktie an der ASX erst wieder handelbar sein wird, wenn eben diese Finanzierung gesichert ist. Darf man hoffen ? Mehr als fraglich!
TIGER hat ja vor Jahren schon mal versucht, die Finanzierungslücken durch eine Kapitalerhöhung per Ausgabe noch mehr neuer Aktien zu schließen. Bekanntlich ist ist das misslungen, was sicherlich der Grund dafür war, dass TIGER es als letzten Ausweg sah, mit den Chinesen überhaupt erst zu verhandeln.
Ob die Entlassung von Mark Conelly (Chairman von TIGER seit 31.12.2015) mit dem geplatzten Chinesendeal zu tun hat, ist bisher nicht kommentiert worden. Ausgeschlossen scheint das nicht zu sein.
Das Führungskarussel bei TIGER dreht sich also munter weiter. Alle - ausgenommen natürlich der dumme Aktionär - profitieren davon. Was tummelt sich da nicht alles in der Führungsetage: der CEO, hilfsweise der Übergangs-CEO, der Chairman, mehrere nicht geschäftsführende Direktoren ect. ect.
Alle diese Leute kriegen erst mal ihr Geld, bevor der Anleger (vielleicht) zum Zuge kommt.
Emmerson ernennt Mark Connelly zum Vorsitzenden
2. Juli 2018 | 14:32 Uhr
StockMarketWire.com - Der marokkanische Potash-Entwickler Emmerson hat Mark Connelly zum neuen Chairman ernannt.
Er würde Edward McDermott ersetzen, der als geschäftsführender Direktor im Vorstand bleiben würde.
Zuletzt war Connelly Chief Executive bei Papillon Resources, die 2014 für rund 600 Millionen US-Dollar an B2Gold verkauft wurde.
http://www.stockmarketwire.com/article/6035849/...ly-as-chairman.html
Kein Wort zu seinem Abgang bei TGS.
Aus der ASX-Meldung :
" ...ABN 52 077 110 304
Level 4, 1 Havelock Street, West Perth, WA 6005
- PO Box 379, West Perth, WA 6872
T: +61 (0)8 6188 2000
F: +61 (0)8 6188 2099
E: tiger@tigerez.com W
: www.tigerresources.com.au
10 July 2018
Director Resignation - Mark Connelly
Tiger Resources Limited (ASX: TGS) (“
Tiger” or the “Company”) would like to inform shareholders that Non-Executive Director Mark
Connelly has resigned from the board..."
Ins Deutsche gegoogelt:
"..10. Juli 2018
Direktor Rücktritt - Mark Connelly
Tiger Resources Limited (ASX: TGS) ("
Tiger "oder die" Gesellschaft ") möchte den Aktionären mitteilen, dass der nicht geschäftsführende Direktor Mark Connelly aus dem Vorstand ausgeschieden ist ..."
......
Er war also eine Art Frühstücksdirektor. Diese Herren wurden in der Vergangenheit von den jeweiligen Lenders als Aufpaser in den TGS-Vorstand gehievt.
Ich habe bezüglich Mark Conelly eine offizielle TIGER-Meldung vom 31.12.2015 zitiert, derzufolge Conelly ab dem 31.12.2015 zum Chairman von TIGER berufen wurde. Bis dahin war er seit 14.10.2015 unabhängiger, nicht geschäftsführender Direktor von TIGER.
Chairman ist die ranghöchste Führungskraft eines Unternehmens (siehe www.onpulson.de/lexikon).
Laut Wikipedia ist Chairman die englische Bezeichnung für "Vorsitzender". Ein Vorsitzender ist der Leiter eines Gremiums (z.B. eines Vorstands eines Präsidiums). Vorsitzender kann auch Präsident, Generaldirektor oder 1. Direktor sein.
Wenn also die TIGER-Meldung vom 31.12.2015 stimmt, wovon ich ausgehe, war Conelly weit mehr als ein Frühstücksdirektor. Vielmehr hat er seit seinem Amtsantritt das Desaster bei TIGER voll zu verantworten - zumindest mitzuverantworten.
Könnte doch durchaus sein, dass er in der von Greeny zitierten TIGER-Meldung vom 10.7.2018 nur deshalb als nicht geschäftsführender Direktor bezeichnet wird (dass er Chairman war, hat TIGER in dieser Meldung wohl verschwiegen), um der Öffentlichkeit zu suggerieren, er habe bei TIGER ja praktisch keine Verantwortung gehabt.
Auch diese Tatsache spricht doch wieder Bände. Der Anleger wird weiter für dumm verkauft.
Dennoch finde ich es merkwürdig, dass er nicht als solcher, sondern als "Frühstücksdirektor" verabschedet wurde. Das sogar ohne jede Lobeshymne(was ja auch der Gipfer wäre).
genau so merkwürdig finde ich jedoch auch, dass sein neuer Brötchengeber (Post #10487 ) keine Silbe darüber verliert, dass er doch ein sooo bedeutendes Engagement bei TGS begleitete,
Oder sollte es möglich sein, dass ein Frühstücksdirektor durchaus als Chaiman unter weiteren solchen fungieren kann?
Der derzeitige CEO und Managing Direktor heißt Brad Sampson. Sein Vorgänger hieß Michael Griffiths und bezog laut einer TIGER-Meldung vom 1.4.2016 schlappe 425.000 AUD Jahresgehalt. Sampson wird nicht weniger kriegen.
Wenn ich´s richtig recherchiert habe, tummeln sich derzeit bei TIGER des weiteren mindestens 3 nicht geschäftsführende Direktoren : Sharon Mc Cormick, Russell Middleton und Ian Kerr. Dazu kommt noch der noch nicht bekanntgegebene Ersatz-Chairman für Connelly.
Deren Gehälter dürften - wenn nicht so hoch wie das Gehalt des CEO - doch ebenfalls 6-stellig sein.
Die übrigen Personalkosten für den Unterbau sind da noch gar nicht mitgerechnet.
Das muss alles erst mal verdient sein. Statt aber im Kongo richtig Geld zu verdienen, sucht TIGER weiter verzweifelt nach Geldgebern.
Den Aktionär kann man diesbezüglich zum Glück nicht mehr melken (durch eine neuerliche Kapital-erhöhung), da die Aktie ja vom Handel ausgesetzt ist.
Hohe Gehälter von Führungskräften können nur durch entsprechend gute Leistungen dieser Leute gerechtfertigt sein. Das muss bei TIGER leider seit langem bezweifelt - besser: verneint - werden.
Übrigens: War bei TIGER nicht schon mal die Rede von einer Dividende ?
Was für eine Utopie !
Habe hier schon lange mitgelesen.
Das mit dem Besserwisser geht in Ordnung !!!!!
Moderation
Zeitpunkt: 19.07.18 11:36
Aktion: Nutzer-Sperre für immer
Kommentar: Doppel-ID
Zeitpunkt: 19.07.18 11:36
Aktion: Nutzer-Sperre für immer
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Es war gleichzeitig in diesem Thread sein letzter Beitrag.
Zum Threadthema hat er nichts beizutragen. Irgendwann kommen solche "User" eben aus ihren Löchern.
Leider kein Erz, kein Kupfer, kein Kobalt und selbst auch keine Lösung im Angebot.
Kupfer schwächelt seit Monaten wieder - diesmal wegen des Trump´schen Handelskrieges mit China, was dort die Nachfrage dämpft. Für wie lange, weiß niemand. Tendenziell wird der Kupferpreis eher weiter fallen, denn die gegenseitigen Zollsanktionen werden verzögert wirksam werden.
Negativ für Kupfer ist auch, dass die Telekommunikationskonzerne für den Auf- bzw. Ausbau der schnellen Netze wohl nicht mehr Kupferkabel verwenden, sondern Glasfaserkabel. Das ist das viel schnellere Durchleitungsmaterial.
Außerdem ist Kupfer recyclebar, was sich am Kupfermarkt nicht unerheblich auswirkt.
im übrigen: Was nützt TIGER ein guter Plan, wenn ihm zur Umsetzung die finanziellen Mittel fehlen ?
Wo soll die Kohle herkommen ? Die Chinesen sind nicht blöd. Die wussten, warum sie nur 260 Mio USD boten. Weil wohl keine anderen Geldgeber präsent sind ! Vielleicht erhöhen die Chinesen ja noch ihr Angebot ? Oder ist das auszuschließen ?
So scheint es auch in Bezug auf TGS auszusehen. im späteren Verlauf solcher Vereinbarungen wurde gelegentlich versucht, den Preis weiter zu drücken.
Zumindest in diesem Falle scheint kein Einveständnis mit Management und den Lenders herzustellen gewesen sein.
Die steuerpolitischen Veränderungen in der DRC dürften ebenfalls ihren Beitrag zum Ablauf bzw. zur Kündigung des Übernahmeabkommens geleistet haben.
In Sachen Kobalt "predige" ich den Aufbau einer Produktionsansanlage seit Beginn dieses Threads.
Damals war eine Tonne Kobalt noch für rd. 10 000 $ zu haben. Heute liegt der Preis bei 70 000 $/t.
Dabei hat auch dieser aus Gründen die der Vorbeitrag aufgeführt hat und der zusätzlichen US$-Aufwertung aktuell seinen Höchstkurs von rd. 90 000 $ verlassen.
Immer noch das Siebenfache des damaligen Preises.
Taugen die vorhandenen Resourcen von TIGER etwa nicht als Pfand bzw. Sicherheit?
Oder ist das Scheitern der Kapitalbeschaffung nicht einfach in einem tiefen Misstrauen gegenüber der jeweiligen, immer wieder wechselnden Führungsriege von TIGER begründet, die sich offensichtlich durch überhöhte Gehälter immer zuerst mal nur die eigenen Taschen füllt ?
TIGER ist "verbrannte Erde". Was soll sich daran ändern?
der einzige unterschied ...damal war tiger noch nicht gegen die wand gefahren...
der krediT ist ein einziger witz:::ODER EINE LEGALE ENTEIGNUNG DERAKTIONÄRE....
WUCHERZINSEN IN DER GRÖßTEN NIEDRIGZINSPHASE....DIR WIR SEIT LANGEM HATTEN
+ GEWINNBETEILIGUNG
+ANTEILE AM UNTERNEHMEN
Phasen haben jedoch die Eigenschaft, dass sie einen Anfang benötigen.
Die Zeit des Anfangs der Darlehens- und Finanzierungszeit bei Tiger Resources hat jedoch keineswegs in einer "Niedrigzinsphase" gelegen.
Dennoch glaube auch ich, dass es billigeres geld hätte geben können.
Dazu hätte man die Kipoi-Liegenschaften bspw. nach Australien oder Kanada verorten müssen, was jeder weiß, nicht machbar ist.
Da allerdings die DRC nicht gerade zu den wirtschaftlich und erst recht nicht politisch stabilsten Ländern dieses Planeten zählt( wie aktuell mal wieder jedem vor Augen geführt wird), haben auch die Lenders eine gewisse Risikoabschaätzung in ihre Darlehenszinsen eingearbeitet. Immerhin ist eine Unterorganisation der Weltbank einer der Finanzierer und hat nicht gerade entwicklungsfreundliche Konditionen zur Verfügung gestellt.
Jetzt haben die TGS-Manager und die Aktionäre in der "Nierdrigzinsphase" allerdings diesen Klotz am Bein.
Die Frage, inwieweit es gelingen kann, die vorgesehene Produktionszahl zu erreichen, damit ein Vorhaben wie bspw. Kobaltproduktion in die Wege geleitet werden kann, wird aktuell auch durch den aktuell miserabelen Kupferpreis torpediert. Kann demnach überhaupt noch wirtschaftlich produziert werden?
Der bald erscheinende halbjahresbericht müsste eindeutige zahlen präsentieren.
Da merkwürdigerweise die Unterorganisation der Weltbank eine Art Entwicklungsfinanzierung zu dem TGS-Projekt in der Demokratischen Republik Kongo zu deutlich höheren Konditionen Konditionen als den damals gängigen zur Verfügung stellte, haben offenbar die Risikobewertungen zu solch erhöhten Zinsen geführt.Für weitere(privatwirtschaftliche) Geldgeber gabe es deshalb keine Veranlassung, ihr Kapital günstiger zu verleihen, sonder sie haben zusätzliche Sicherungen (Beteiligung durch Aktien und Liefervereinbarungen) in die Verträge festgeschrieben. Auch sie hatten offensichtlich (wie sich aktuell zeigt) eher geringes Vertrauen n Staat, Kupferpreisentwicklung und vermutlich auch Management.
Dabei haben sie sich nicht nur bedient, sondern ihre Interessen durch Vorstandsmitglieder aus den eigenen Reihen überwachen lassen wollen.
Es ist aktuell müßig, das Thema Zinsen erneut auf´s Tablett zu legen.
Die vereinbarten Konditionen werden kaum von den Lenders in Frage gestellt und aus Wohlwollen reduziert. Bestenfalls müsste das was vom Management übrig ist seine Anstrengungen auch dahin leiten, die aktuelle Niedrigzinsphase zu einer Umschuldung mit günstigeren Konditionen zu nutzen.
Kupferpreisverfall und DRC-Politkrise sprechen allerdings m.M.n. dafür, dass es bei einem vergeblichen Unterfangen bleiben wird.
Aber vielleicht kann es doch seinen Beitrag zur Frustbewältigung manchen Users leisten.
Die immer wieder genannten baukonditionen von Privatbaudarlehen zum aktuellen Zeitpunkt scheinen mir derart weltfremd, dass es müßig ist, auf solche Texte weiter einzugehen.