Gedanken zur Klöckner-Aktie
Allerdings habe ich die Wahrnehmung, dass in dieser Konstellation unterschiedliche Interessen nicht gänzlich auszuschließen sind.Es nutzt eh nichts, entweder halten oder verkaufen.Vielleicht geht es nächste Woche noch einmal ein wenig herunter. Zwischenzeitliche Buchverluste muss ich halt mit anderen Werten ausgleichen.Das Kursgedümpel nervt jedenfalls.
Höhere Stahlpreise? Ist das wirklich so positiv für Klöckner? Damit habe ich so meine Probleme. Es kommt auf die Gewinnmargen an, und die sind weiterhin ungewiss!
Höherer Stahlpreis müsste die Lagerbestände in der Bilanz aufwerten.
Bei fallenden Stahlpreisen jammert Rühl immer rum, daß er so viele abschreiben muss und deswegen wiedereinmal kein Gewinn erwirtschaftet wurde.
Höhere Stahlpreise sind eigentlich eine Gefahr für Klöckner, denn Rühl hat die Begabung in diesen Hochpreisphasen immer zu viel Stahl zu hohen Preisen zu kaufen.
Wie man sieht....man kann es drehen und wenden wie man will. In dieser Konstellation mit Rühl am Ruder wird Klöckner nie nachhaltig schwarze Zahlen schreiben.
Die einzige Rettung für die Aktionäre wäre eine Übernahme mit dem darauffolgenden Austauschen des Managements.
Die anderen vermutlich auch.
Eine weitere Wiederholung ist nicht mehr notwendig.
Vielen Dank!
Bei der Allianz Aktie gab es die lezten Jahre ca. 4 % Dividendenrendite und der Kurs steht jetzt ca 20 % höher als 2015.
4 % von 200 Millionen = 8 Millionen Bruttorendite und 6 Millionen Nettorendite + 40 Millionen Kursgewinne.
In 3 Jahren ergibt das: 8 +8 +8 + 40 = 64 Millonen für Loh wenn er 2015 in Allianz und nicht in Klöckner investiert hätte. Mit Klöckner hat er noch gar nichts verdient und das wird noch ca. 3 Jahre so weiter gehen, denn dann erst läuft der Vertrag von Rühl aus.
Warum verzichtet Loh auf so viel Rendite ?
Übrigens hat eine wohl gesponsorte Hochstufung keinen Effekt auf den Kurs gehabt.
Für einen normalen Anleger ist es schwer nachzuvollziehen, warum Loh über Jahre tatenlos so viel Rendite verschenkt.
Da scheint ihm Albrecht Knauf einiges voraus zu haben, denn der hat sehr schnell gemerkt, daß man mit Rühl als CEO von Klöckner kein Geld als Investor verdienen kann. Knauf suchte als Großinvestor von Klöckner ganz schnell das Weite.
Es ist sehr bemerkenswert, daß ein dermaßen erfolgloser Manager wie Rühl sich immer noch an der Spitze von Klöckner hält. In einer Marktwirtschaft gehen die Uhren normalerweise anders.
Sowohl weniger Personal , wie auch weniger Eisen und Stahl wird für die Produktion benötigt.
Aber im Bereich Kupfer und Grundstoffe für Batterien und Ladestationen wird die Post ab gehen.
Klöckner verkauft Flachstahl, und den benötigt auch ein Elektroauto, zunächst jedenfalls! Bei den Motorenbauern wird aber ein Umdenken stattfinden, das ist klar!
http://www.deraktionaer.tv/video/...st-weiter-aufwaerts-50190012.html
Wäre ja auch peinlich ...
http://www.deraktionaer.tv/video/...explosionspotenzial-50189815.html
Loh will billigen Stahl für seine Produktion und Macht ausüben. Außerdem will er seine eigene Stahlhandelgesellschaft Stahlo hier integrieren.
Der Köhler ist aus der Branche und sitzt mit bei Klöckner drin.
Die wollen mM eine Stahlhandelsplattform schmieden, quasi die Amazon der Metalle.
Den Weg in Industrie 4.0 hat Loh sehr früh erkannt und verfolgt den sehr konsiquent.
Klöckner wird in eine weltweit tätige Handelsgesellschaft umgebaut, die alles just in Time liefern kann und kaum was auf Vorrat liegen hat.
Dann kommt noch Orbis ins Spiel, die das ganze in das SAP-System eingliedern (Software speziell auf Rittal anpassen) wird.
Orbis, hat damals bei der SAP-Anpassung gemacht und wird die Fa. Rittal zu 99,9% für Industrie 4.0 aufstellen.
Der Kurs von Orbis ist in letzter Zeit etwas eingebrochen.
Könnte sein, dass die Verschiebung der Inbetriebnahme der neuen modernsten Schaltschrankfabrik der Welt in Haiger um ca. 7 Monate nach hinten verantwortlich war.
Beides spannende Aktien, wo man einen etwas längeren Zeithorizont braucht.
Ich glaube immer noch, daß Loh seine Anteile aufstocken wird ..., wie weit und in welcher Höhe, das werden gegebenenfalls bald sehen!
Loh wird mit seiner Loh Group mit ca. 2,5 - 3Mrd. Jahresumsatz (so genau kennt keiner die Zahlen, außer Loh selbst) keine Klöckner mit 5,7Mrd. Jahresumsatz übernehmen.
Das müsste jedem, der rechnen kann, klar sein!!!
Das massive Einsteigen bei Klöckner hatte nur zum Ziel von Rühl den benötigten Stahl für die eigenen Unternehmen sehr günstig zu bekommen.
Man muss da etwas um die Ecke denken. Loh rechnet nicht mit Kursgewinnen oder glänzende Ergebnisse von Rühl. Loh will nur Stahl zu Dumpingpreisen und Rühl duldet das und nur deswegen darf Rühl weiterhin sein Unwesen als Vorstand von Klöckner treiben.
Loh selbst hat keine geeigneten Nachfolger in seiner eigenen Familie, die in der Lage wären ein grosses Unternehmen zu führen.
Deshalb hat er sich den Dr. Ulrich Köhler als Kronprinz geholt, der aus der Stahlbranche kommt. (EX-Manager bei Thyssen und Tata-Steel)
Loh geht es selbst natürlich um Aktiengewinne. Er ist ein sehr beharrlicher und konsequenter Mann, der genau weiß, dass die Anpassung an Industrie 4.0 von Klöckner Zeit braucht.
Und nicht zu vergessen seine Haupttriebfeder ist Macht zu besitzen.
Ihm fehlen also noch 5 %(ca. 5 Millionen Aktien)
Glaube aber nicht, daß Loh eine Übernahme plant, da er mit den 25,1 % bereits jetzt schon einen sehr großen Einfluss ausüben kann.
Warum sollte er denn übrigens einen maroden Stahlhändler übernehmen und noch mal 50 Millionen Euro(5 Millionen Aktien a 10 Euro) auf den Tisch legen ? Loh verfolgt ganz andere Interessen mit seiner Beteiligung an Klöckner.
Der begibt sich in keine Abhängigkeiten irgendwelcher Art auch immer.
Wieso auch?
Rittal ist eine Goldgrube, die nie versiegen wird.
Das Produkt ist in einem Preissegment angesiedelt, wo bei neuen Fabrikplanungen immer neue Schaltschränke verwendet werden.
Es lohnt sich nicht vorhandene zu demontieren und neu zu bestücken.
Das ist ein Wegwerfartikel.
Daher besteht immer ein Bedarf, der natürlich auch den Gesetzen der Konjunktur unterworfen ist.
Das mag sein dass da ein "Start Up" tätig ist, dass die Struktur erstellt.
Aber letztendlich muss das alles mit SAP syncronisiert werden.
SAP ist halt mal die Plattform, die alle bedeutetenden Unternehmen nutzen.
P.s.: Ich hoffe nicht, daß Klöckner ein m a r o d e s Unternehmen ist; das ist auch von keiner Analyse bestätigt worden.