Gold shorten?
http://www.youtube.com/watch?v=2lMX4mDLXx0
Gib einem Menschen eine Waffe und er kann eine Bank ausrauben, gib ihm eine Bank und er kann die Welt ausrauben.
Außerdem sind hier noch die Unterlagen von seinem aktuellen letzten Vortrag:
https://www.philoro.de/tl_files/pdf/Marktportal/...ld%20Stoeferle.pdf
Der Goldpreis war schon viel zu hoch und ist viel zu stark gestiegen, weil alle Spekulanten mitgesetzt haben.
Ich mein Gold war teurer als Platin und das sagt schon viel aus, dass da was nicht gepasst hat.
Ich glaub, dass derzeit Korrekturen erzwungen wurden, indem groß Gold verkauft worden wurde. Dies löst natürlich eine Welle von Panikverkäufen mit sich, die Großspekulanten dürften auch all ihr Gold verkaufen. Gold dürfte in nächster Zeit ziemlich stark sinken und dann wieder etwas steigen.
http://www.ariva.de/forum/Gold-shorten-446750?page=320#jumppos8016
Wir können nicht wissen, wo wir in ein paar Monaten stehen werden. Wenn wir uns den Chart heute ansehen, liegt die Wahrscheinlichkeit höher als 50%, dass wir im Kurs höher als heute stehen werden.
Die gebrochene Unterstützung bei $1520 sollte aber eine Zeit lang einen starken Widerstand darstellen. Zumindest so lange die Börsen sich oben halten können.
Sehe ich ähnlich wie du. Nach der Lehman Pleite kam es zu einer Panik und einer Blase im Gold und viele große Spekulanten noch aufgesprungen sind. Damals war Gold schon ziemlich over the top bei roundabout 1000$. Erst durch die Lehman Pleite Sept./Okt. 2008 kam nochmal diese Sonder-Booster bzw. der Exzess. Aber inzwischen ist die Panik völlig raus bei den rationalen Investoren und man merkt, daß weder Hyperinflation oder der Untergang der westlichen Welt vor der Tür steht, sondern inzwischen der S&P500 auf einem neuen Allzeithoch ist und das große Symbol der Folge der damaligen Subprime Krise inzwischen wieder Rekordegewinne macht.
US-Baufinanzierer:Ex-Pleitebank Fannie Mae macht Rekordgewinn
02.04.2013- http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/us-baufinanzierer-ex-pleitebank-fannie-mae-macht-rekordgewinn/8011180.html =>".. Fast fünf Jahre nach dem Beinahekollaps des Finanzsystems ist einer der Hauptbeteiligten wieder oben auf. Der mit Steuergeldern gerettete US-Baufinanzierer Fannie Mae vermeldete für das vergangene Jahr den höchsten Gewinn seiner Firmengeschichte..."
Also da gehen halt großen Investoren, Hedgefonds und die Profis aus Gold raus mit ihren Spekulationsposis, wie man ja immer wieder seit einiger Zeit sehen kann, und die Kleinvieh-Investoren die diese Zeitenwende seit vielen Monaten nicht sehen wollen, verlieren immer weiter Vermögen, weil sie weiter von neue Höchststände träumen, weil irgendso ein Weltuntergangs-Börsenbriefchen es ihnen doch versprochen hat. Erst wenn größere Teile diese dieser fanatischen Gold-Jünger vom Glauben abfallen und merken die Welt geht nicht unter, kann die Marktbereinigung wirklich enden. Wobei man nicht meinen soll, daß nur weil ein Boden gefunden wird es dann wieder steil nach oben geht. Solange die großen Spekulanten nicht wieder zurückkehren oder irgendeine ähnliche Krise wie die Lehman Pleite auftritt, solange fehlt dem Gold ein Booster. Also mich würde es nicht wundern, wenn man trotz gewisser Zwischenerholungen sogar noch bis roundabout 1250 fallen würde in der großen Korrektur, falls die US-Aktienmärkte im Laufe des Jahres weiter Gas geben. Die letzte Schaukelrange war ja 1525/30 bis 1790/1800. Wenn man diese Spannbreite von ca. 275$ nach unten spiegelt an die jüngst gebrochene Unterstützung von 1525/30, dann käme man in diese Region. Erst einen klare und nachhaltige Rückkehr über 1530 würde die Lage wieder umkehren.
vorstellen, dass jemand Aktien verkaufen muss, weil seine Goldspekulation sich nicht entwickelt hat wie gedacht?
Im Moment tendiere ich aber zu Dax long
geht es ja massiv nach unten mit dem Gold wenn da jemand zu $ 1900 gekauft hat na Mahlzeit. Warum gehts so in die Knie?
Siehe neuerliche Börsenblase 2007, die 2008 platzte.
Jetzt wieder bei US- Immos schön zu sehen.
Auch bei Bankaktien ist wieder eine Art Echoblase bemerkbar.
Die Zentralbanken hassen es (außer als Reserve) weil es anzeigt, wenn sie zu viel Geld drucken.
Die Regierungen hassen es, weil es anzeigt, wenn das Vertrauen in die Regierungen verloren geht.
Die echten Schweine, die das Volk unterjochen wollen, haben derzeit wieder die Oberhand gewonnen und eine Teilsieg errungen.
Fakt ist, dass die Märkte keineswegs "normal" sind. Der grösste Markt - der Bondmarkt - ist nur deshalb stabil, weil die Notenbanken weiterhin Geld drucken. Ansonsten ginge das Zinsniveau durch die Decke und alle Regierungen wären pleite.
Die Bewegungen an den Aktienmärkten sind nicht mit fundamentalen Verbesserungen zu erklären. Die Gewinne dort stehen auf wackeligen Beinen.
Das Argument man könne mit Gold nichts verdienen ist richtig, gilt aber auch für Bonds und Cash, mehr Rendite erhält man in Risikoländern o.k. Und der Aktienmarkt ist weiterhin mit Risiken behaftet. Für mich insgesamt kein Grund Gold zu verkaufen.
Läuft die Konjunktur? Keineswegs. Weltweit sind die Erholungen gering wenn man berücksichtigt wieviel Geld zur Stützung gedruckt worden ist. Ich befürchte das Gelddrucken geht weiter und normalerweise fällt der Wert eines Gutes wenn das Angebot steigt. Gilt das nicht für Yens, Dollars und Euros. Der relative Anstieg der Goldmenge ist durch die mögliche Produktionssteigerung begrenzt, also muss der relative Wert ggü. Papiergeld steigen. Deswegen macht es auch weiterhin Sinn Gold als "Versicherung" zu halten. Zudem liegen auch die Produktionskosten bei nahe 1000 Dollars.
Ist die Inflation unter Kontrolle? Wenn man den Statistikern glaubt ja. Aber subjektiv sehe ich das anders. Wohnen, Autofahren, Energie, Essen, Grundbesitzabgaben, Wasser, Müllabfuhr, öffentlicher Verkehr alles hat sich verteuert und das überall in Europa. Wie kann man die Inflationsrate trotzdem niedrig halten? Indem man Nahrung, Energie und andere unwesentliche Dinge des Lebens als nicht wichtig deklariert und somit aus der Kerninflation herausrechnet. Dafür steigt im Korb der Berechnung dann der Anteil Fernsehern. davon kaufe ich ja jedes Jahr alle 2 Monate einen und dann stimmt auch meine persönliche Rechnung.
Ich glaube also dass das Gelddrucken weitergeht und irgendwann merkt auch der letzte dass alles teurer wird. Und dann ist es zu spät eine Versicherung abzuschliessen.
Natürlich ist es unmöglich zu sagen wie weit die Korrektur beim Gold geht. Schließlich sind mächtige Spieler am Werk. Aber letztendlich bin ich mir sicher , dass Bonds und Cash wertlos verfallen werden und das geht eines Tages ganz schnell. Gold wird überleben, ob mit Gewinn ist nicht so wichtig. Wichtig ist irgendwann einmal was ich mir davon real kaufen kann. Und man behalte seine Immobilie und achte bei Aktien auf Substanz und Überlebensfähigkeit in der Krise.
1. Produktionskosten richten sich nach dem zu erwartenden Preis und nicht andersrum
2. Gelddrucken = Kreditausweitung. Ich sehe aber derzeit keine Kreditausweitung sondern eher das Gegenteil
3. "Gold wird überleben, ob mit Gewinn ist nicht so wichtig. Wichtig ist irgendwann einmal was ich mir davon real kaufen kann."
Dabei kommt es doch sehr darauf an, was für ein Währungssystem wir mal haben werden.
von Michael Mross
Was ist die Ursache für den Goldcrash? Schon am Freitag gings steil nach unten. Der Absturz setzte sich Montagmorgen in Fernost weiter fort. Die Edelmetalle wurden per Future in den Keller gedrückt. Verkaufen Edelmetallbesitzer in aller Welt ihre physischen Bestände? Händler verneinen dies. Der Goldpreis wird also einzig durch die Terminbörse nach unten geschleust.
Für Paul Craig Roberts, stellvertretender Finanzminister in der Regierung Reagan, ist der Fall klar: Die Fed steckt dahinter. Die US-Notenbank sei interessiert an fallenden Edelmetallpreisen, damit an den Finanzmärkten angesichts der Geldsystemkrise keine Panik aufkommt.
Nach Berechnung von Roberts wurden am Freitag Futures im Wert von rund 500 Tonnen Gold verkauft. Das entspricht etwa 16 Millionen Unzen. Haben etwa die Goldbesitzer am Freitag Millionen von Unzen auf den Tresen geworfen? Ganz sicher nicht.
Roberts spricht davon, dass einige wenige Player mit riesigen "naked shorts" den Preis nach unten manipulierten. 500 Tonnen Papiergold entspricht einem Gegenwert von rund 24 Milliarden Dollar. Das sind Dimensionen, die auch für große Banken oder Einzelplayer jenseits von Gut und Böse sind. Die Verlustrisiken sind viel zu hoch. So bleibt am Ende nur ein Verantwortlicher: die Fed. Laut Roberts kann die US-Notenbank mögliche Verluste einfach durch "Nachdrucken" ausgleichen.
Die massiven Papiergoldverkäufe verfehlten ihre Wirkung nicht. Massenhafter Bruch von Stopp-Loss Marken verstärkten die Abwärtsbewegung noch. Der Goldpreis schloss Freitag auf Tagestief mit einem Minus von 73 Dollar. Ein solcher Einbruch ist historisch fast einmalig und wurde vom Mainstream entsprechend bewertet: Gold sei jetzt "bearish" titelt beispielsweise das Wall Street Journal - ähnlich die anderen Medien.
Die Message ist klar: Hände weg vom Gold. Die Rallye ist vorbei. - Eines ist klar: Edelmetallbesitzer, für die das Jahr bereits schon negativ begann, sind verunsichert. Es ist aber kaum davon auszugehen, dass es nun ausgerechnet am Freitag zu Notverkäufen gekommen ist. Edelmetall-Investoren haben meist einen langen Atem und lassen sich nicht von Börsenkapriolen verunsichern.
Wie gehts weiter? Ich gehe davon aus, dass die "erziehersichen Maßnahmen" seitens des Politbüros bei der Fed andauern. Sprich: der Goldpreis dürfte weiter unter Druck bleiben. Die US-Notenbank hat genug Mittel, um das Papiergold-Spielchen weiter zu betreiben.
Lassen sich davon Gold- / Silberbesitzer beeinflussen? Wahrscheinlich nein. Niemand verkauft seine Edelmetallbestände, nur weil sie an der Börse runtergeschaukelt werden. Im Gegenteil: Niedrigere Kurse sind die letzte Einstiegschance, über die jeder froh sein sollte.
Eines ist aber auch klar: Die Erwartung, dass der Goldpreis müssig nach oben wackelt ohne größere Unterbrechungen, ist sicherlich naiv. Börse ist Börse - und das bedeutet, dass es auch mal kräftig nach unten geht.
Wichtig auch in diesem Zusammenhang: In der Endphase neigen Geldsysteme zu deflatorischen Tendenzen. Auch wenn offiziell noch so viel gedruckt wird: es reicht nicht mehr aus, um die Schuldzinsen zu bedienen. Gehen wir davon aus, dass derzeit global 100 Billionen an Geldvermögen existiert = 100 Billionen Schulden, dann sind darauf immerhin pro Jahr 5 Billionen Zinsen fällig. Dafür braucht es neue Schulden, sprich Schuldner. Das wird aber immer schwieriger auch wenn Notenbanken und Staaten einspringen.
Das Geldsystem ist existentiell auf Expansion angewiesen. Stillstand gibt es nicht. Gerät die Expansion ins Stocken, droht sofort der deflatorische Crash. In einer solchen Phase scheinen wir trotz aller Billionen angelangt zu sein. Die Billionen, von den man immer liest, mögen sich zwar nach viel anhören - allein sie reichen nicht mehr, um die Zinslast zu bedienen. Folge: Bankenpleiten, Rezession, Untergang.
Eine mögliche Deflation ist aber nur ein vorrübergehendes Ereignis, bis das Geldsystem in einer riesigen Supernova verglüht. Denn die Notenbanken geben Vollgas: Siehe Japan.
Eines steht jetzt schon fest: jedes Geldsystem zerfällt am Ende. Seit 5000 Jahren wurde Geld mit "o" geschrieben. Es gibt keine Währung, die ewig Bestand hatte. Geld geht, Gold bleibt.
Nein, das ist keine normale Korrektur mehr. Das ist etwas anderes. Nur die zukünftige Geschichte wird zeigen, was es ist.
Während die Aktien Blue Chip`ler ( vor Allem US Aktien ) satte Gewinne einstreichen und darauf sitzen.
Nur meine Meinung. Ich kann mich auch irren.