IVU - sachlich und konstruktiv


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Neuester Beitrag: 05.08.21 08:33
Eröffnet am: 08.01.15 20:16 von: AngelaF. Anzahl Beiträge: 9.502
Neuester Beitrag: 05.08.21 08:33 von: sudo Leser gesamt: 2.196.141
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2955 Postings, 4028 Tage nuujAktienrückkauf

 
  
    #8101
10.05.21 10:55
ist in der Regel immer gut für die Aktionäre. IVU find ich sowieso recht gut. Ein offenes System. Im Moment bin ich mir etwas unsicher wegen Covid danach. Viele sind umgestiegen (Homeoffice, PKW). Die Delle muss erst mal wieder glatt gemacht werden. Es sind viele Bausteine die passen müssen.
Also bleibe ich da long.  

102914 Postings, 7814 Tage KatjuschaNuuj, ist ja nur ein sehr kleines Mitarbeiter-

 
  
    #8102
10.05.21 10:58
Programm.

Sowas ist dem Aktienkurs eigentlich ziemlich egal. Erst recht wenn der Vorstand bzw. die ausführende Bank da keine Anstalten macht aggressiv zu kaufen. Darf man ja eh nicht.

Mal sehen ... eigentlich könnte die Sache ja schnell beendet sein. Dann kriegt man allerdings nicht mal 29k.

2955 Postings, 4028 Tage nuujSehe

 
  
    #8103
10.05.21 11:27
ich als positiven Indikator. Mehr nicht.  

256 Postings, 1851 Tage Porter70Covid in ÖPNV

 
  
    #8104
10.05.21 17:16
ntv mobil: Corona-Risiko in ÖPNV kaum höher als im Auto
https://www.n-tv.de/22545168  

1572 Postings, 3928 Tage hyy23xEntschuldige

 
  
    #8105
10.05.21 19:05
ich hätte mich vielleicht etwas besser ausdrücken sollen. Neuer Versuch:

"Keyplayer" war nicht auf den Status Quo sondern auf das zukünftige Leitbild unserer Mobilität der nächsten 10 Jahre gemeint.
Sonst würde ich mir widersprechen, das ein Investitionsstau auf der Schiene, IVU zu gute käme (in meiner Annahme). Auch wenn eine Digitalisierung des Schienennetzes/ÖPNV (Planungstools usw.) nicht zwingend neue Schienennetze benötigt.
Dennoch versucht man die Schiene in der öffentlichen Wahrnehmung so zu platzieren, das diese einen riesigen Beitrag dazu leisten kann, unsere CO² Ziele einzuhalten. Und diese Rolle, muss (sollte) die Schiene die nächsten 10 Jahre auch einnehmen. Ich möchte Kursmaler nicht ganz widersprechen. Es gibt zahlreiche Reportagen und Informationen im Internet darüber, das Deutschland eines der Länder in der europäischen Union ist, das absolut den Schienenausbau verschlafen hat und man sich zurecht fragen muss, ob das noch sich ändern wird. Gerade mit Hinblick auf die kurzfristigen Mobilitätswünsche der Bevölkerung. Im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn eigentlich ein Armutszeugnis. Die Deutsche Bahn stellt (meine eigene Beobachtung) sehr viel Leute ein, um vielleicht gewisse Dinge nachholen zu können. Aber hier hätte die Bundesregierung viel früher eingreifen müssen, um viel stärker das Thema voranzutreiben. Und nicht nur die W-Lan Austattung im ICE zu vermarkten .. Das Thema kann man auch auf die Brückenproblematik münzen, einfach nicht hoch priorisiert ..

Ein Bericht aus meiner eigenen Wahrnehmung aus KONSUMENTENSICHT: Hier im Südwesten wo ich wohne, geht es leider nicht ohne Auto. Der ÖPNV ist so katastrophal, dass Wegzeiten ohne Auto exorbitant hoch sind und die eigene Flexibilität damit total eingeschränkt ist. Bin ich aber in Berlin, bin ich auf ein Fahrzeug nicht angewiesen und es funktioniert erstaunlich gut. Das Angebot an Bahn/Bus/Carsharing/Taxi/Uber usw. ist für mich dort so ausgewogen, das ich immmer etwas preislich finde, was dem Geldbeutel entspricht. Wahrscheinlich liegt das auch an der Nachfrage gegenüber ländlicheren Regionen.

Ich bleibe dabei, dass unsere zukünftige Mobilität weiterhin ein bunter Mix bleiben wird. Die Kapitalallokation und Steuervorhaben der zukünftigen Bundesregierung eine der entscheidensten Rollen dabei spielen wird, wohin letztlich die Reise gehen wird. Ein Technologiefortschritt (autonomes Fahren usw.) wird nicht aufzuhalten sein und das durch niemanden. Wie sich die Wirtschaft allg. zur Schiene und Mobilität in Deutschland positioniert bleibt abzuwarten. Ein Teufelskreis existiert aktuell schon noch, denn niemand wird auf Logistik/Mobilität verzichten wollen. Gegen massive Subventionen bin ich eigentlich auch, doch man muss sich ehrlichweise die Frage stellen, ob das Thema anders in eine "umweltfreundlichere" ohne Subventionen noch zu lenken ist? Die Elektromobilität ganz vorran.

@Kajutscha: Ein Selbstversuch zum Thema Bahn fahren (Vorweg: Ich war dem Thema vorher absolut negativ eingestellt und mir viel der Gedanke schwer, ohne mein Auto auszukommen und damit ein Grad an Flexibilität einzukassieren): Ich hab mir eine Bahncard 25 für 24,99€ Jahrespreis gekauft (Aktionspreis), Zugverbindung nach Berlin gebucht (ICE/IC).  Das ganze tatsächlich mit Hin und Rückfahrt 2x gemacht. Preislich muss ich sagen ca. 70-110€ für beide Fahrten (je nach Angebot usw.). Leider sind das die Preise ohne Stornierungsmöglichkeiten usw. Also diese "Sparpreise". Die Fahrt war sehr gut, ohne Verspätung und schneller als mit dem PKW. In Berlin die Mobilitätskosten gleichen dann die Parkkosten aus. Hier sehe ich weder für die Bahn noch das Auto irgendeinen Vorteil.
Also ich bin grundsätzlich positiv überrascht. Ehrlichweise liegen die Kosten für das Auto gleichauf. Eine Bahnfahrt in den Urlaub kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen.  

310 Postings, 846 Tage MoneyboxerMontagsmeldung

 
  
    #8106
10.05.21 20:29
Kein Wunder, dass IVU ein Zahlendreher in der Ad-hoc unterlaufen ist, sie hätten die Nachricht auch eigentlich morgen am IVU Dienstag vröffentlichen sollen.

 

194 Postings, 2356 Tage corgi12IVU Traffic fundamental 2019 vs. 2020

 
  
    #8107
1
11.05.21 07:36
Moin zusammen,

ich habe mal das Unternehmen analysiert.

Um die Entwicklung aufzuzeigen, wurde der  Jahresabschluss 2019 mit dem Jahresabschluss 2020 verglichen ( vor Corona und 10 Monate in Corona ). Häufiger wird angemerkt, warum Auswertungen mit alten Daten präsentiert werden. Bei den von mir erstellten Kurzanalysen handelt es sich um ein längerfristiges Projekt bei dem zunächst vorpandemische, danach dann inpandemische und zum Schluß nachpandemische Zeiträume dargestellt werden, um den Einfluß von Corona auf Unternehmen/Branchen zu dokumentieren.

Bilanzratingnote: Die Bilanzratingnote hat sich von 1,75 auf 2,01 leicht verschlechtert. Welche Faktoren (Kennzahlen) dazu beigetragen haben, kann an der Divergenzdarstellung abgelesen werden.

Positiv: Gesamtleistungswachstum ca. 10%, auch bedingt durch den Verkauf von IVU.elect mit 5,3 Mil. €.

Negativ: Rohertrag II-Quote und Return on Invest leicht nachlassend; Eigenkapitalquote etwas abgebaut; Working Capital Ratio vermindert.

Resume: Ein bilanziell starkes Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von 50%, bei dem die Kennzahlen in 2020 etwas nachgegeben haben.

Prognose: Entsprechend der unternehmenseigenen Prognose für 2021 wird von einem Umsatz von 100 Mil. € (92 Mil. € in 2020) und von einem EBIT 13 Mil. € (12,7 Mil. € in 2019) ausgegangen.

Wer sich für Fundamentales interessiert, kann sich meiner offenen Gruppe Bilanzrating / Fundamentalanalyse anschließen. Die Gruppe dient zur Archivsammlung  der von mir analysierten Unternehmen. Wunschanalysen und Unternehmensvergleiche sind dort möglich.
Bisher gibt es dort folgende Analyse-Threads: Nel, Hexagon, Tui, Bombardier, Dt.Lufthansa, Heidelberger Druck, Meyer Burger, SAF, Aston Martin, Dt.Telekom, Hugo Boss, va-Q-tec, Norwegian Air, Ceconomy, K+S, Dt.Post, Nordex, Cancom, Leoni, ProSieben, Evotec, Encavis, HelloFresh, QSC, Verbio, CropEnergies, Berentzen, Global Fashion, Borussia Dortmund, windeln.de, zooplus, Freenet, Barrick Gold, S&T, Drillisch, Weng Fine Art, Klöckner, bpost, Hypoport, 7C Solarparken, Hochtief, CTS Eventim, Polytec, 2G Energy, IVU Traffic, Varta, Telefonica, CTT (Portugiesische Post), Salzgitter, ElringKlinger, STO, Centrotec, Puma, Adidas, Sixt, Carnival, ABO Wind, Cliq Digital, Blue Cap, cyan, Royal Mail, PNE, PostNL, Energiekontor, Voestalpin, Carl Zeiss Meditec, Nokia, M1 Kliniken, Zalando, Wacker Chemie, ams, SAP, E.ON, Fresenius Medical Care, Fraport, Aumann, Scout24, BP, Ericsson, Bayer, ADVA Optical, EVN, BMW, Siemens Energy, Bitcoin Group, Shop Apotheke, RWE, LPKF Laser, Infineon, Bastei Lübbe, Südzucker, WackerNeuson, Pepkor, TeamViewer, thyssenkrupp, Lanxess, Deutsche Börse, Auto1 Group, Nagarro, home24,  HeidelbergCement, Bilfinger, Deutz, Fielmann, SMA Solar, Philips, Cegedim, Fresenius SE, Mediclin, Aixtron, Steinhoff, Hella, Volkswagen,SGL Carbon, Gea, Jenoptik, Österreichische Post, Telekom Austria & Dermapharm.
https://www.ariva.de/forum/gruppe/Bilanzrating-Fundamentalanalyse-1800


Gruß corgi12
 
Angehängte Grafik:
ivu_2019_2020.jpg (verkleinert auf 70%) vergrößern
ivu_2019_2020.jpg

4067 Postings, 1451 Tage CoshaAlles schön bunt cogi

 
  
    #8108
3
11.05.21 08:36
aber eben auch starr formelhaft und meiner Meinung nach ohne jeden Gebrauchswert, um für sich eine Investitionsentscheidung zu treffen.
Daten aus der Vergangenheit archiviere ich auch, bei deinem Schaubild ist mir wirklich unklar, wie du die Zahlen interpretierst und was du von der Zukunft erwartest von dem Unternehmen.  

102914 Postings, 7814 Tage KatjuschaIch habe corgi ja schon häufiger gefragt, wss

 
  
    #8109
1
11.05.21 08:49
und diese Schaubilder genau sagen sollen, genau wie die einzelnen Daten darin, wie beispielsweise diese Bilanznote. Leider kann dann nie eine Antwort.

Mir ist das auch zu starr, zumal man nie ableiten kann, wie er zu den Daten/Kennzahlen kommt, also beispielsweise wie sich diese Bilanznote berechnet.

Vielleicht schreibt er ja noch was dazu.

2 Postings, 244 Tage Nector_NemuNews from Neustrelitz

 
  
    #8110
6
11.05.21 09:46

194 Postings, 2356 Tage corgi12AW: IVU Traffic fundamental 2019 vs. 2020

 
  
    #8111
11.05.21 09:53
Moin Cosha und Katjuscha,

das "Schaubild" dient dem Zweck das Unternehmen (hier IVU Traffic) auf einen Blick darzustellen. Der Erkenntnisgewinn ergibt sich für mich aus dem Vergleich zum Vorjahr (steht es besser oder schlechter da).

Um die einzelnen Bilanzkennzahlen, die sich zum Teil gegenläufig verhalten, im Blick zu behalten, habe ich eine Superkennzahl (die Bilanzratingnote) entwickelt.

Diese Superkennzahl besteht aus den aussagefähigsten Bilanzkennzahlen wie Eigenkapitalquote, Liquiditätskennzahlen, Rohertrag II-Quote, Return on Investment und den Anlagendeckungsgraden.

Alle Einzelkennzahlen fließen mit einer unterschiedlichen Gewichtung in die Bilanzratingnote ein.  Wobei der maximale Einfluß der einzelnen Kennzahl begrenzt ist (beispielsweise hat eine Eigenkapitalquote von 60% ( Vorjahr 55%) keinen Einfluß mehr auf die Veränderung der Note).

Die Abweichungsanalyse zeigt mir ebenfalls auf einen Blick an, welche Kennzahlen mit welcher Intensität die Bilanzratingnote verändert haben.

Für mich als Fundamental-Investor ist nicht der Kurs entscheidend sondern die bilanzielle Verfassung des Unternehmens und deren Entwicklung. Dabei analysiere ich ausschliesslich Geschäftsberichte und keine Zwischenergebnisse.

Einmal pro Jahr treffe ich hieraus Investitionsentscheidungen.

Abschliessend ein Wort zur Datenherkunft: Alle Daten einschliesslich der Prognose sind dem Geschäftsbericht entnommen. Alle Berechnungen sind eigene Berechnungen und können von den Berechnungen im Geschäftsbericht abweichen.

An dieser Stelle kann leider nicht alles bis ins Kleinste beschrieben werden.

Viele Grüße
corgi12
 

4072 Postings, 4448 Tage AngelaF.Der Satz ...

 
  
    #8112
7
11.05.21 09:58
... aus der heutigen News kommt mir bekannt vor.  ;-)

"Nicht vorhandener Wettbewerb aus technischen Gründen"

 

4067 Postings, 1451 Tage CoshaUnd

 
  
    #8113
11.05.21 09:58
bist du denn in IVU investiert und wann bist du eingestiegen ?  

4058 Postings, 4229 Tage JulietteGeht runter wie Öl

 
  
    #8114
7
11.05.21 10:07
"...Die MVVG darf sowohl die neuen Bordrechner als auch die Softwareerweiterung direkt bei MIVU beschaffen, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist. IVU ist Monopolist der Leistungen, nur IVU gewährleistet ein funktionierendes Gesamtsystem ohne Schnittstellenrisiken. Eine Alternative oder Ersatzlösung kommt nicht in Betracht...."

siehe #8110  

4067 Postings, 1451 Tage CoshaZum Auftrag aus Neustrelitz

 
  
    #8115
15
11.05.21 10:36
Auch dieser kleine Auftrag berührt im Grunde wieder mehrere Punkte, die immer wieder mal diskutiert werden oder als Fragen im Forum aufkommen.

Die Unsicherheit in Bezug auf Corona und die Auswirkungen auf den ÖPNV, Insolvenzgefahr bzw. Investitionszurückhaltung.
Die MVVG ist aus mehreren Verkehrsunternehmen entstanden, weil 2 Landkreise zusammen gelegt wurden und im Rahmen des MVVG Angebots für den öffentlichen Verkehr werden wie fast überall üblich Subunternehmen engagiert, um Buslinien und Schülerverkehr betreiben zu können.
Kunde der IVU ist die MVVG meine ich seit 2019, sie nutzen IVU.suite und auch die Realtime App.

Im Bereich der Subunternehmer sind noch offensichtlich noch ATRON Bordrechner im Einsatz, ATRON ist ein eher kleiner Anbieter, vor allem mit Kunden in Süddeutschland, der in Zukunft meiner Einschätzung nach Probleme bekommen wird konkurrenzfähig zu bleiben.

Damit kommt auch ein zweiter Punkt wieder mal auf den Tisch, die IVU Hardware, die bilanziell im Grunde ein Durchlaufposten ist und oftmals deshalb unterschätzt wird. Der Auftrag zeigt aber, das gelieferte und installierte Hardware immer ein Bein in der Tür bedeutet, Folgeaufträge einbringt und ein ohnehin schon schwierigen und teuren Wechsel zu einem anderen Anbieter zusätzlich erschwert.

Und zurück zum Ausgang.
Die MVVG hat bereits 2018 begonnen über ihre Struktur und ihr Mobilitätskonzept nachzudenken und Anfang 2019, auch unter dem Aspekt von Kosteneinsparungen,  die Absicht nach Vereinheitlichung der IT Datenstruktur formuliert.

"Fazit: Die sukzessive Vereinheitlichung von IT, Fahrplänen etc. wird als Grundlage für eine gemein-
same Managementebene gesehen. Die Einführung einer gemeinsamen Managementebene ist lang-
fristig zu planen. Hierfür ist ein Umsetzungsmodell (Fahrplanwechsel 2021) durch die Geschäftsfüh-
rungen zu erarbeiten".

Es bleibt also dabei:  Solche Entscheidungen der Verkehrsunternehmen gründen auf eine langfristige Planung und werden nicht Adhoc verworfen, weil z.B. Corona eben mal für Umsatzschwierigkeiten sorgt.
Die Ausgangssituation für IVU ist hervorragend, weil sie in einer Situation mit einem gesteigerten Personalaufbau und einem Unternehmenswachstum starten, in der viele Verkehrsunternehmen in ihre Strukturen investieren müssen, um Kosten zu senken und das Mobilitätsangebot an neue Herausforderungen und Nachfragen anpassen müssen.


p.s.
Mecklenburg-Vorpommern hat ja viel, viel Land und vergleichsweise wenige Besiedlungsdichte und dennoch scheint IVU dort ordentlich punkten zu können.
Kunden sind neben der MVVG Neustrelitz auch der Nahverkehr Schwerin, die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim Hagenow, die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald in Torgelow oder auch der Regionalbus Rostock.
(ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

 

2420 Postings, 1535 Tage HamBurch#8112

 
  
    #8116
6
11.05.21 11:15
...der Burggraben wird immer tiefer und breiter...IVU könnte sich überlegen ob sie ringsherum noch ein paar Blümchen anpflanzen, damit sich die Konkurrenz wenigstens an der Botanik erfreuen kann...

Ne, im Ernst solche Meldungen erfreuen einfach das Anleger-Herz...  

545 Postings, 4150 Tage oh kanadaCargo-Tram der BVG, Berlin

 
  
    #8117
4
11.05.21 14:01
Auch interessant...
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/...senbahn-li.158243

Kein ganz neues Konzept - auch VW in Dresden hat für die Gläsere Fabrik eine Cargo-Tram. In Berlin wird das aber einer genauen Abstimmung = Rechenleistung bedürfen, damit nicht der viel größere ÖPNV beeinträchtigt wird. Aber dafür gibt es ja IVU Traffic.  

256 Postings, 1851 Tage Porter70Die

 
  
    #8118
1
11.05.21 16:08
Cargo Tram in Dresden ist m. E. wieder abgeschafft.  

545 Postings, 4150 Tage oh kanadaJa, seit Dezember

 
  
    #8119
11.05.21 17:23

2146 Postings, 4501 Tage Goethe21Ich habe auch heute wieder die Kursschwäche

 
  
    #8120
6
11.05.21 18:28
genutzt und weiter zugekauft. Wie Cosha schon mehrfach ausgeführt hat, muss man sich über das Geschäft in Dt. keine Sorgen machen. Hier geht für ÖPNV Unternehmen mittelfristig kaum noch ein Weg an dem Marktführer IVU vorbei, wenn man zukunftsfähige, integrierte IT-Systeme benötigt und auf Cloud umstellen will. Ich sehe dieses Jahr aber auch noch 2-3 größere europäische Projekte. Und in den USA könnte es auch bald soweit sein. Auf der HV würde mich der aktuelle Stand hier auf jeden Fall interessieren.  Ist für die Entwicklung der Aktie aber grundsätzlich nicht so wichtig. Als kurzfristiger Booster und Aufhänger für etwas mehr Presse wäre es schön. Den erfolgreichen Personalaufbau aus den letzten zwei Jahren bewerte ich auch als großes Asset im Kampf um attraktive Großprojekte.

Der Kurs ist an der 17€ Marke gut abgesichert, jetzt auch durch den 200er GD. Zudem hat der 38er-GD den 100er GD von oben gekreuzt. Historisch war das bei IVU immer nah am Wendepunkt von short auf long und Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends. Die Aktie bereitet die nächste Zündung vor. Dienstage werden bei mir ab jetzt auf jeden Fall rot im Kalender angestrichen! ;)  

24 Postings, 385 Tage wolfstaGlauben

 
  
    #8121
12.05.21 09:28
mag ichs ja, aber wo soll der Trigger für die kommende Aufwärtsbewegung herkommen?  

545 Postings, 4150 Tage oh kanada@ Goethe21 - USA

 
  
    #8122
1
12.05.21 11:04
Erwarte bitte nicht zuviel aus den USA. Dort einen Fuß in die Tür zu bekommen ist schwer und v.a. teuer. Personal und Bürokosten, juristische Absicherung. IVU hat(te) dort schon Leute, die keine Return brachten. Ich finde, sie haben in Europa und ausgewählten Metropolregionen weltweit soviel Geschäft, dass sie momentan sowieso kaum nachkommen. Und bitte an die 70 offenen Stellen denken.

Auch bei Übernahmen dort bzw. Fusionen wäre ich vorsichtig. Dazu bedarf es eines grossen Know Hows mit solchen Transaktionen, siehe Bayer/ Monsanto. Und M+A-Berater kann sich IVU nicht leisten.

Es haben sich schon ganz andere in den USA verschluckt. Ein deutscher CEO hatte mit der dortigen Fusion eine "Hochzeit im Himmel" ausgerufen. Jahre und Milliarden später gab es eine stille und teure Scheidung. Wer schon länger dabei ist, erkennt sie - DaimlerChrysler.
 

2484 Postings, 3967 Tage sonnenschein2010ggf.

 
  
    #8123
12.05.21 11:04
mit den Q I Zahlen.... am 25.05. und mit der HV am 26.05.  

4072 Postings, 4448 Tage AngelaF.USA

 
  
    #8124
3
12.05.21 12:28
Braucht es denn unbedingt die Expansion in die USA?

Gibt doch auch andernorts genug zu tun. Und das, bei viel geringerem Risiko über den Tisch gezogen zu werden.

Okey, das was IVU in Israel passiert ist, kann überall passieren. Aber daraus hat IVU sicherlich Lehren gezogen, die dafür sorgen, dass das eine einmalige Sache hinsichtlich der Entwicklung eines Auftrags war.

Expansion in die USA scheint mir nochmal eine ganz andere Hausnummer zu sein. Allein, weil ein Markt groß ist, muss es nicht unbedingt weiterführend sein, sich in diesem Markt etablieren zu wollen. Zumindest, wenn noch genügend andere Märkte darauf warten, von IVU "erobert" zu werden.

Für Geschäfte in/mit USA sind die Europäer oft zu naiv. Ob das immer noch die "Ehrfurcht" vor dem großen und starken (Militär-)Partner ist oder ob in den Staaten einfach auf einer  anderen (skrupelloseren) Ebene agiert wird, auf die viele derjenigen die in USA expandieren wollten, einfach nicht (gut genug) vorbereitet gewesen waren ...

Eine Firma die sich hier und andernorts einen solch hohen Burggraben erarbeitet hat wie IVU es tun konnte, und das in einem Segment, dass in den nächsten Jahren starke Unterstützung seitens der Politik erfahren wird ... solch eine Firma wird auch ohne die USA ihren Weg gehen können.

 

2146 Postings, 4501 Tage Goethe21@Kanada

 
  
    #8125
1
12.05.21 13:38
Korrekt. Ich habe auch keine hohen Erwartungen an die USA. Aber es muss ja einen Grund haben, warum IVU schon seit so langer Zeit eine Niederlassung dort betreibt. Mit dem gigantischen Biden-Infrastruktur Programm gibt es dort sicherlich auch die eine oder andere Chance für IT-Technik made in Germany. INIT hat ja vorgemacht, dass man in den USA gutes Geld verdienen kann und durchaus ein attraktiver Partner sein kann. Richtig ist: IVU braucht die USA für weiteres Wachstum nicht und deswegen kann man ganz entspannt schauen, ob sich nicht doch mal eine Chance auftut. Falls das unmöglich ist, muss man die Konsequenz ziehen und die Niederlassung schließen. Ich gehe von ersterem aus. Natürlich gibt es immer wieder negativ Bespiele von Expansionen in die USA. Überwiegen werden aber die erfolgreichen Markteintritte und Chancen. Dafür ist der Markt einfach zu groß.

Wollte auch gar keine USA Diskussion starten. Diese ist aufgrund der geringen aktuellen Relevanz auch unnötig.

Trigger könnten die Q1 Zahlen und der Ausblick auf das aktuelle Jahr sein, ein Großprojekt aus Dt./ Europa, ein Zukauf (recht unwahrscheinlich) oder politischer Rückenwind durch mehr Fokus auf Schiene und ÖPNV. Grundsätzlich glaube ich allerdings, dass es gar nicht so viel braucht. Die Volumina mit denen der Kurs immer wieder gedrückt wird, sind klein. Das Orderbuch ist auch recht dünn. Etwas Rückenwind und die Situation kann sich schnell ändern. Bewertungstechnisch sind wir im Vergleich attraktiv bewertet. Immer unter der Voraussetzung der Gesamtmarkt hält sich weiterhin.  

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