Neuer Thread mit rein sachlichen Beiträgen
Seite 275 von 590 Neuester Beitrag: 04.04.13 11:01 | ||||
Eröffnet am: | 26.01.11 16:33 | von: michael 201. | Anzahl Beiträge: | 15.749 |
Neuester Beitrag: | 04.04.13 11:01 | von: Weltenbumm. | Leser gesamt: | 661.514 |
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soviel sollte man auch vertragen wenn man selber austeilt
da wird einiges über den falke2 geschrieben, und ist mir auch egal
servu$
so schnell wie die 0,008 weg fliegen kannst du gar nicht schauen ;-)))
servu$
weißerEngel: welche Post has tdu von deiner Depotbank bekommen? Bitte fotografieren und jpg reinstellen.
sind doch einige an der seiten linie ;-))
servu$
http://www.de.sharewise.com/aktien/...-inh-sf-1/analysen-empfehlungen
mit sich/uns es gibt an der börse keine GUT MENSCHEN
wer an der börse ist will geld verdienen ;-))) alles andere ist GELOGEN ;-) punkt
dann ist das geld auch nicht weg es hat nur das depot gewechselt hahah ;-))
servu$
Die sind ja drauf
@weißer Ritter: gestern geschrieben "berufsbedingt" und auch schon vor Wochen bzw. Monaten. Schicke dir per BM link. Kannst hierbei auch den User Chapter-11 konsultieren.
@Engel: melde mich später, wenn 8Uhr gelesen
Emerging Markets
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Dioxin – 18. Oktober 2010 – 16:50
Eingestellt in:
Emfis,
Emerging Markets
Die Aktien der ALF Group Holdings AG (WKN: A0Q7M5) haben in den vergangenen drei Monaten eine beispiellose Talfahrt hingelegt. Mittlerweile notiert die Aktie nur noch bei 0,022 Euro. Ist der Kursabsturz gerechtfertigt oder bietet sich eine Vervielfachungschance?
Was sind die Gründe?
1) ALF hat nach wie vor mit dem negativen Image einer Schweizer AG zu kämpfen, deren Aktien nur in Deutschland gehandelt werden. Das Management hat große Pläne, muss aber erst noch das notwendige Geld einwerben, um diese auch umsetzen zu können. Diese Kombination sorgt bei vielen Investoren für Bauchschmerzen
ALF hat sich für einen indirekten Börsengang in Deutschland entschieden, da es in Europa einfacher ist, Geld für Small Caps einzuwerben, als es in Australien der Fall ist. Es sei denn, man ist eine Explorationsgesellschaft, die nach Rohstoffen sucht.
Unseres Erachtens ist ALF keine Luftnummer. Es gibt testierte Halbjahreszahlen der australischen Holdinggesellschaft, die einen Gewinn von rund 7,9 Mio. AUD ausweisen. Quelle: http://www.alfgroupag.com/media/documents/img-8131755-0001_pdf.pdf
Der Großaktionär Kingsley hat ALF eine Kreditlinie in Höhe von 20 Mio. AUD zur Verfügung gestellt. Das reicht aber bei Weitem nicht aus, um alle Plänen umsetzen zu können. Aufgrund dessen will ALF 100 Mio. neue 1 CHF-Aktien platzieren. Nach einer sechswöchigen Roadshow in den USA geht das Management nach Rücksprache mit den betreuenden Maklern davon aus, 80 Mio. Aktien zu 5 CHF platzieren zu können. Der Rest soll in Europa eingeworben werden. Dann können den Worten auch Taten folgen.
2) Auf der letzten Generalversammlung wurde den Aktionären ein Aktientausch vorgeschlagen. Eine neue Aktiengattung (mit einem Nominalwert von 1 CHF) wurde geschaffen. Die bisherigen Aktien (mit einem Nominalwert von 0,01 CHF) sollten in die neue Aktiengattung getauscht werden. Dies stellte sich im Endeffekt als nicht machbar heraus, obwohl die Rechtsanwälte von ALF dies auf Basis der Nettovermögenswerte zuerst anders sahen. Die Unsicherheit über das weitere Vorgehen drückte ebenfalls auf den Kurs, da enttäuschte Aktionäre verkauften.
ALF hat nun eine außerordentliche Generalversammlung auf den 8. November 2010 terminiert. Dabei geht es um die folgenden Punkte:
- AKTIENZUSAMMENLEGUNG (REVERSE-SPLIT): ALF sucht die Zustimmung der Aktionäre zur Umsetzung eines Reverse Splits, der dazu führt, dass alle neuen Aktien einen Nennwert von 1,00 CHF haben werden. Die derzeitige Aktiengattung wird eingezogen, sobald die Aktien im Verhältnis von 100 bestehenden 0,01 CHF Aktien in 1 neue 1,00 CHF Aktie getauscht wurden.
- BEZUGSRECHTE: ALF wird seinen Aktionären das Recht einräumen, zusätzlich 5 neue Aktien für jede neue Aktie zu erwerben, die man im Zuge des Reverse Splits von ALF erhält. Jede neue Aktie wird zum Nennwert von je 1,00 CHF angeboten werden.
- KOSTENFREIE KAUFOPTION: ALF bietet Aktionären, die das oben erwähnte Angebot annehmen, eine kostenlose Option für jede Aktie, die sie im Rahmen des Bezugsangebotes zeichnen. Diese Option ist am oder vor dem 30. Dezember 2012 zu 1,00 CHF ausübbar, d.h. bis zu 5 zusätzliche neue Aktien für jede Aktie, die im Zuge des Reverse Splits ausgegeben wurde.
- KINGSLEY AKTIENKOMPENSATIONSZAHLUNG: ALF hat eine Vereinbarung mit Kingsley Finance Co. Limited (Kingsley), dem größten Aktionär von ALF, erzielt, wonach Kingsley allen Aktionäre 2 kostenfreie, voll eingezahlte 1,00 CHF Aktien für jede neue 1,00 CHF Aktie zur Verfügung stellen wird, die sie im Zuge des Reverse Splits erhalten.
3) Als der Aktienkurs deutlich schwächelte, kam plötzlich ein Übernahmeangebot des weitegehend unbekannten Andrew Alexander Index Fund LP. Auch dies rief die Skeptiker auf den Plan, da nach einer kurzen positiven Reaktion der Kurs wieder auf dem Ursprungsniveau landete. Der Eindruck drängte sich auf, dass es sich bei ALF um eine „pump and dump“-Aktion handelt.
Es wäre vielleicht besser gewesen, diese Gespräche hinter den Kulissen zu führen, anstatt damit sofort an den Markt zu gehen. Das Management von ALF wollte seine Aktionäre aber umfassend informieren. Den Großaktionären war das Angebot zu niedrig und so hat ALF „nur“ einen neuen Aktionär gewonnen, der rund 5 Prozent der Gesellschaft hält.
Die beiden Großaktionäre von ALF, Kingsley Finance Co. Limited (Kingsley) und BFT Custodians Pty Ltd, legten aufgrund der negativen Gerüchte ihre Depotbestände offen, die eindeutig belegen, dass keine Aktien verkauft wurde. Darüber hinaus erwarb Kingsley außerbörslich zwei Aktienpakete über insgesamt 8,3 Mio. Stück. Die Depotauszüge finden Sie unter:
http://www.alfgroupag.com/investors/documents.html
4) ALF will operativ auch in Deutschland und den USA Fuß fassen. Investoren haben Bedenken, dass sich das ALF-Management verzettelt.
ALF hat in den USA eine kleine, aber feine Sparkasse mit fünf Filialen und 230 Mio. USD an Einlagen sowie derselben Summe an werthaltigen Krediten gefunden. Nach dreimonatigen Verhandlungen hat man sich auf eine Beteiligung an der US-Bank geeinigt, mit der ALF nun Zugriff auf eine Datenbank mit notleidenden Hypotheken bekommt, den sonst nur Banken haben.
Die großen Banken haben sich damit schon eine goldene Nase verdient, aber ALF ist nur an Appartmentblocks interessiert, die für die Big Player zu klein sind. Die Beteiligung an der US-Bank eröffnet zudem günstige Finanzierungsmöglichkeiten. Dank der Finanzkrise bieten sich auch in Deutschland lukrative Geschäftsmöglichkeiten, die sich ALF nicht entgehen lassen möchte.
FAZIT: ALF ist keine Aktie für schwache Nerven. Das Management hat das Vertrauen der Investoren mit einer falschen Kommunikationspolitik verspielt. Es wird sehr schwer, dieses Vertrauen wieder zurückzugewinnen. Insbesondere die „heimliche“ Kapitalerhöhung zu 0,01 CHF, die Kingsley am liebsten alleine zeichnen wollte, aber dann doch alle Altaktionäre partizipieren lassen musste, war ein Armutszeugnis. Mit Blick auf den Kauf der 8,3 Mio. Aktien könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass der Kursrückgang gar nicht so ungelegen kam.
Vieles hängt von einer erfolgreichen Kapitalerhöhung ab. Voraussetzungen dafür sind der Reverse Split und der Wechsel in den Entry Standard. Aber selbst wenn dies nicht gelingen sollte, kann ALF auf ein lukratives Kerngeschäft verweisen: Prozessfinanzierung. Darüber hinaus sollte die vorhandene Kreditlinie ausreichen, um zumindest die Akquisition der beiden Immobilienprojekte in Australien abzuschließen, die ein großes Potenzial besitzen. Charttechnisch bietet die 0,02 Euro Marke Unterstützung. Hohen Chancen stehen indes hohe Risiken gegenüber.
Könnt ihr mal auf 0,012 hochkaufen, damit der nackte Falke seine grauen Balken entfernt
der ASK wird bald fallen m.M. und dann kommt man auch nicht mehr für 0,008 rein