Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende?
Für wen denn ...?
Korr. wird kommen - wenn es keiner mehr ahnt - wie immer!
Wünsche schönen Tag für ALLE
Aber langsam ein guter Grund nach und nach positiv zu denken.. 
Börse Tokio: Positive Signale aus Europa beflügeln Aktienmarkt
Dank guten Vorgaben aus den USA und angesichts geringerer Sorgen über die Schuldenkrise in Europa hat die Tokioter Börse am Freitagvormittag fester tendiert. Allerdings wurde vor einer Euphorie gewarnt.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...geln-aktienmarkt/6062730.html
http://www.boerse-go.de/artikel/zeigen/articleId/2734029
Börsen steigen Nikkei +1,2%, Hangseng +0,1%
Das wird wieder so ein "ich verstehe es nicht Tag"
Freitag, 13. Januar 2012
Wie sind die Aussichten für 2012?
Volkswirte erwarten, dass die Inflation im laufenden Jahr sinken wird. Der Preisdruck lässt vor allem deswegen nach, weil der kräftige Aufschwung vorbei ist. Damit können Unternehmen nicht mehr so leicht höhere Preise durchsetzen. Die Deutsche Bundesbank sagt für 2012 eine Teuerungsrate von deutlich unter 2,0 Prozent voraus - der Warnschwelle der EZB: "Der Preisanstieg auf der Verbraucherstufe dürfte seinen Höhepunkt überschritten haben und sich spürbar abschwächen."
Nach deren Prognose verteuert sich Energie nur noch um 4 Prozent, auch Nahrungsmitteln werden sich weniger schnell verteuern als zuletzt. Hingegen erwartet die Notenbank, dass steigende Löhne den Preisdruck etwas verstärken.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/...tschland-zukommt-article5201596.html
Schuldenbremse kommt
EU-Staaten im Grundsatz einig
Die europäische Schuldenbremse kommt. Die EU-Staaten haben sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen auf einen Haushaltspakt geeinigt. Großbritannien beteiligt sich nicht daran.
Die Europäische Union hat sich nach Angaben von Diplomaten im Grundsatz auf ihren Haushaltspakt verständigt. "Es gibt einen Rahmenvertrag", hieß es aus Verhandlungskreisen in Brüssel. Lediglich "einige strittige Punkte" seien noch offen. "Es hat gute Fortschritte gegeben, eine Einigung in groben Zügen steht", hieß es. Es werde nun ein Kompromisstext verfasst und den EU-Finanzministern vorgelegt, die am 24. Januar zusammentreffen. Dann könnte der Vertrag schon auf dem EU-Gipfel am 29. Januar verabschiedet und im März offiziell unterzeichnet werden.
Ursprünglich war für März erst der Abschluss der Verhandlungen vorgesehen. Bei den strittigen Punkten geht es den Angaben zufolge unter anderem darum, ob Bestimmungen wie die Einrichtung einer Schuldenbremse Eingang in die jeweiligen nationalen Verfassungen oder in entsprechende Gesetzestexte finden sollen. Knackpunkt ist demnach auch, welche Rolle europäische Gemeinschaftsinstitutionen wie die EU-Kommission und der Europäische Gerichtshof bei der Umsetzung des Pakts spielen sollen.
Großbritannien nicht dabei
Diskussionsbedarf hatte es im Vorhinein auch zur Forderung Deutschlands gegeben, den Fiskalpakt mit dem Vertrag über den ständigen Rettungsmechanismus ESM zu verbinden. Die Bundesregierung will dadurch Medienberichten zufolge erreichen, dass nur Länder Hilfen aus dem künftigen Fonds erhalten können, die sich den strengen Regeln zur Haushaltsdisziplin unterwerfen.
Soll ich den Chart nochmal einstellen?
Euer Romeo
dafür haben sie mehr von Leben.. „Weniger ist manchmal mehr“. ;-))
12.01.2012
Franzosen arbeiten 225 Stunden weniger als Deutsche
In der Angleichung an Deutschland haben Frankreichs Arbeitnehmer eine Menge nachzuholen. Sie arbeiten sechs Wochen weniger im Jahr als die Deutschen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article13812176/...er-als-Deutsche.html
wahrscheinlichkeit das Shorts heute Federn lassen müssen ist zumindest hoch.
gruß+guten morgen
Und da machen sich einige in der Hose wenn die EZB ein paar Milliarden drücken lässt..
nicht kleckern, sondern klotzen
US-Staatshaushalt 07:17 Uhr
Obama fordert 1,2 Billionen höhere Schuldengrenze
Kein Ende des Schuldenkurses in Sicht. Die hochverschuldete USA braucht noch mehr Geld. US-Präsident Obama will 1,2 Billionen Dollar mehr Spielraum.
http://www.welt.de/wirtschaft/article13812979/...-Schuldengrenze.html
Typischer Fall dafür, dass Korrelationen als Kausalitäten verkauft werden. Die Zinsen auf PIIGS-Anleihen sind gesunken, weil Draghi den Banken 500 Mrd. zu Niedrigzinsen geliehen hat, wobei die Banken auch beherzt zugriffen. Das (nur unter der Hand ausgeprochene) "Gentlemen's Agreement" dabei war, dass die Banken dieses Geld dazu nutzen, jeweils bei Staatsanleihenauktionen im eigenen Land fleißig mitzubieten. DAS ist der wahre Grund, warum in Italien und Co. die Emissionen besser - d.h. zu niedrigeren Zinscoupons - liefen. Dass Monti obendrein spart, ist segensreich, könnte von übelwollenden Amis aber auch als "fiskalische Konjunkturbremse" schlechtgeredet werden.
Mit diesen Geldflutungen macht Draghi in Europa "den Bernanke". Im Gegensatz zur Fed agiert er aber eher "hinten rum", weil die EZB die Staatsanleihen ja nicht selbst auf ihre Bücher nimmt. In USA hat die Fed bei QE den Schattenbietern bei Geithners Auktionen (= US-Großbanken) die aufgekauften Anleihen teils schon nach einer Woche wieder abgenommen und im Soma-Account endgelagert, wo sich jetzt für 2,6 Billionen Dollar Anleihen und MBS türmen (die EZB hat bislang "nur" für etwas über 200 Mrd. PIIGS-Schrott aufgekauft). Das war seitens der Fed eine rein kosmetische Sache. Sie hätte ebensogut selber bei den Auktionen mitbieten können. Aber dann wäre das Verwässerungsanliegen ("Dollars drucken") allzu sichtbar geworden, was ausländische Bieter verschreckt hätte.
Die EZB darf im Grunde überhaupt keine PIIGS-Anleihen kaufen. Sie tut es, ohne jegliche parlamentarische Legitimierung, trotzdem - in der "Stunde der Not", die inzwischen zum Dauerzustand geworden ist. Draghis o. g. Trick mit den Bankkrediten ist eine verkappte Kopie der Fed-Strategie. Der Endeffekt auf den Zinsmarkt ist der gleiche, egal ob die EZB selbst oder die von Draghi gefluteten Banken als Staatanleihen-Käufer auftreten.
Die Banken können sich dabei sogar noch mittels Zins-Arbitrage von ihren Verzockerschäden sanieren. Auf Italo-Bonds bekommmen sie zurzeit z. B. 6 % Zinsen, an die EZB müssen sie für den Kredit aber nur 1 % abdrücken. Macht 5 % risikolosen Gewinn pro Jahr. Das Geld stammt letztlich von den europäischen Steuerzahlern. Sie müssen einspringen, wenn irgendetwas in die Hose geht, d.h. wenn die EZB wegen Banken- und/oder Staatspleiten rekapitalisiert werden muss.
Draghi weiß sicherlich, was er tut. Er verwässert den Euro im Bernanke-Stil. Damit das nicht so auffällt, gebiert es sich zugleich als scharfer Hüter der Stabilität. Indianer würden sagen, dass Draghi mit gespaltener Zunge redet. Seine Hardliner-Tour als Wächter der Eurostabilität passt nicht zu seinen Flutungshandlungen. Das hab ich bereits gestern im BT kritisiert:
www.ariva.de/forum/Der-USA-Baeren-Thread-283343?page=3687#jumppos92191
Anmerkung für MH und Co. Ist diese Info/Analyse für Daytrader "von Wert"? Nur dann, man daran interessiert ist, die "guten Nachrichten", die den Markt zurzeit hochtreiben, auf Substanz zu überprüfen. Für Leute, die nach 5 Min. und 10 Punkten Dax-Gewinn glattstellen, sind solche tiefschürfenden Erläuterungen Makulatur. Für Swing-Trader sind die Infos schon relevanter, weil sie zeigen, dass die Rallye zurzeit von reinem Hype und - wie in den letzten 2 Jahren so oft - von billigem Geld getrieben wird.
Aber von ein Euro Verwässerung sind wir noch weit davon entfernt, man brauch nur die Schulden der Eu Länder mit dem von den USA nur vergleichen..
und mit welchem ziel coockie? da könnte ja die taktik sein. wenn viele so denken und dann der abverkauf nachmittags kommt, werden die ganzen calls eingesammelt. die frage ist, ob man überhaupt in der jetzigen phase handelt. ich habe 2 positionen shorts. und mit calls bin ich in der lage jetzt vorsichtig. ich glaube kauf, daß der markt hier richtung 7000 rennt. letztes jahr war es zwar auch so, aber da waren die fundamentalen daten der wirtschaft noch besser, samst jahresaussicht.