Der Antizykliker-Thread


Seite 242 von 530
Neuester Beitrag: 12.08.23 18:50
Eröffnet am:04.10.08 11:48von: CandlestickAnzahl Beiträge:14.246
Neuester Beitrag:12.08.23 18:50von: barbadukLeser gesamt:1.443.336
Forum:Börse Leser heute:226
Bewertet mit:
129


 
Seite: < 1 | ... | 240 | 241 |
| 243 | 244 | ... 530  >  

9108 Postings, 6565 Tage metropolisOhne Worte

 
  
    #6026
8
11.04.09 18:04
 
Angehängte Grafik:
bild.jpg
bild.jpg

9108 Postings, 6565 Tage metropolisBull-Ratio: Rally hat noch viel Luft nach oben

 
  
    #6027
3
11.04.09 19:03
 
Angehängte Grafik:
unbenannt.jpg (verkleinert auf 68%) vergrößern
unbenannt.jpg

8485 Postings, 6705 Tage StöffenThe Easter Bunnnny hates You

 
  
    #6028
2
11.04.09 23:35
Frohe Osterzeit für alle Thread-Teilnehmer ;-)))
Oder wie sagte Zappa doch einmal: Ich halte jeden für ein Arschloch, und zwar solang, bis er mir das Gegenteil beweist!

722 Postings, 7293 Tage trash76musicus1, es gibt ja nichts zu widersprechen

 
  
    #6029
7
12.04.09 00:30
da ich mich explizit auf carry trades der drei yen majors bezog.
bei eur/aud und eur/nzd gibt es in short richtung natürlich positiven carry.

was die typen in deinem genannten ftd artikel (siehe unten) schreiben ist einfach stuss. wiederbelebung der yen carry trades. was denn für eine wiederbelebung, wenn man sowohl long als auch short zins bezahlen muss, anstatt jenen zu erhalten? dann sollte man besser nur "wiederbelebung der yen paare" schreiben als den carry trade unsinn.

schauen wir uns die im artikel genannten währungspaare usd/yen und eur/yen einfach noch mal an.

euro leitzins 1,25%
usa leitzins 0,25%
japan leitzis 0,1%

alles schön und gut,
aber wenn man sowohl in den yen paaren (als auch jedem anderen währungspaar) long geht, dann zahlt man zins (lending interest) bei der währung in der man sich "verschuldet", hier im beispiel den yen (bei obigen bsp. broker 1.05% sollzins), und man erhält zins (borrowing interest) für die währung (usd 0.15%, euro 1%), die man kauft.

geht man z.b. eur/yen long, dann ergibt sich der trade zins aus
1% (euro) - 1.05% (yen) = -0,05%
geht man usd/yen long, dann ergibt sich der zins aus
0.15% (usd) - 1.05% (yen) = -0.90%

beides male also negativer zins in longrichtung.

vielleicht kennt ja ftd oder jemand anderes banken, broker, marketmaker, bei denen ein positiver zins in longrichtung herauskommt. dann bitte nennen.
auf der anderen seite ist es auch total wurscht, da, falls dort ein mikriger pluszins herauskommt, es sich trotzdem um keinen klassischen carry trade handelt. von einem currency carry trade spricht man, wenn die zinsunterschiede zwischen den beiden währungen lohnenswert hoch sind.

gehebelt steigt der zins natürlich noch zusätzlich. nehmen wir das extreme bsp eur/try mit +9.5% short-interest. bei einem leverage von bsp 5:1 ergäbe sich dann am ende des jahres ein zinsgewinn von nicht 9.5% sondern 47.5%, bei einem leverage v. 10:1 wären es 95%. also eine nahezu verdoppelung des depots (vor steuern) nach einem jahr allein durch den zins. natürlich muss man noch beachten, dass ein währungspaar sowohl steigen als auch fallen kann.  es kämen also noch kursgewinne oder -verluste hinzu. ebenso können sich die zinssätze über das jahr gesehen ändern. so einfach ist es also nicht.

jedenfalls bei den 3 yen majors war es mal und ist nicht mehr. so ähnlich wie bei den gebrüdern grimm.
aber vielleicht sind ja die redakteure der ftd gerade aus dem dornröschenschlaf aufgewacht und glauben, sich immernoch in 2007 zu befinden.

manchmal frage ich mich echt, welche leute die da einstellen.  
Angehängte Grafik:
906.png
906.png

9108 Postings, 6565 Tage metropolisLBB-S'Experten sehen schwachen Dax

 
  
    #6030
5
12.04.09 12:04
Nachdem die bärischen Jungs von der LBB die 900-Punkte-Rally im Dax verpennt haben, siehe hier:

http://www.manager-magazin.de/geld/marktberichte/0,2828,612015,00.html

(Ausgerechnet am 8. März, dem Tiefpunkt schrieben sie: "Nachrichten aus der Finanzbranche wie die Teilverstaatlichung der Citigroup  und der neue Rekordverlust der American International Group (AIG)  ließen auch im Finanzsektor keine Ruhe einkehren. Die Charttechnik deute ebenfalls auf weitere Kursverluste hin.")

sehen sie jetzt - endlich - den Zeitpunkt für eine saftige Korrektur kommen, siehe hier:

http://www.ariva.de/..._Boersen_haengt_an_der_Berichtssaison_n2941480

(Zitat: ""Das Aufwärtspotenzial ist bereits weitgehend ausgeschöpft", heißt es seitens der Experten der Landesbank Berlin (LBB) mit Blick auf die weitere Börsenentwicklung. Zwar sei die leicht aufgehellte Stimmung noch nicht gänzlich verflogen, doch rechnen die LBB-Analysten damit, dass es letztlich negative Überraschungen sind, die das künftige Bild wieder verstärkt prägen werden")

Richten sollen es natürlich "schwache Quartalszahlen", was immer das heißen soll.

Dagegen ist einzuwenden:
1) Sooo schwach waren die Quartalszahlen bislang mitnichten, warum sollen sie also insgesamt schwach werden?
2) Schwache Quartalszahlen sind bekanntlich kein Hinderungsgrund für eine Rally.
3) Das Momentum ist weiterhin stark up. Kippen könnte es nur durch eine SEHR schlechte Nachricht oder schlechte Nachrichten von allen DREI in der nächsten Woche meldenden Großbanken. Doch selbst dann ist ein Kippen fraglich, siehe GM-Pleitenmeldung neulich.

Wenn sich die Jungs von der LBB damit also mal nicht ein faules Osterei ins Nest legen.

Nichtsdestotrotz ist mir nicht entgangen, dass die Analysten im allgemeinen etwas bullisher werden. Die Skepsis sinkt, die Risikobereitschaft steigt. Noch ist das Ganze im grünen Bereich, aber wenn die nächste 1-2 Wochen wieder grün werden sollte werden wir spätestens Anfang Mai Euphorie spüren und dann wird es Zeit, rauszugehen. Aber solange heißt es: The Trend ist your Friend.  

8485 Postings, 6705 Tage StöffenMetro, der Realitäts-Check

 
  
    #6031
6
12.04.09 12:37
das werden die nun kommenden Veröffentlichungen der Earnings sein. Nachdem die Banken Dank neuer Regelwerke in der Erstellung der Bilanzen, Stichwort FASB, aus faulen Kartoffeln nun wieder leckere Kartoffelpuffer machen, dürfte es aus dieser Richtung für den Konsens eher positive News geben. Da der Finanzmarkt aber die reale Wirtschaft seit ein paar Jahren Gassi führt und nicht mehr umgekehrt, könnten die Kursgewinne im März und die evtl. "Besser-als-erwartet-Zahlen" aus dem US-Finanzsektor durchaus Verführung genug sein, dass man die Krisenfahne einholt und den Bärenmarkt vielleicht etwas zu voreilig für beendet erklärt.

Die Börsen-Zeitung ist aktuell vorsichtig zur kommenden Woche:

Eine Flut von Konjunkturzahlen aus den USA - von Einzelhandelsumsätzen über Erzeugerpreise hin zu wichtigen Stimmungsbarometern wie dem Philadelphia Fed Index - werden zeigen müssen, wie dramatisch die Lage in der größten Volkswirtschaft der Welt ist oder eben nicht. Experten machen wenig Hoffnung auf gute Laune: Von Exporteinbrüchen ist da die Rede oder von einer daniederliegenden Binnennachfrage - nicht wirklich erbaulich. Etwas positiver könnte man für den US-Häusermarkt gestimmt sein, von dem es ebenfalls Daten geben wird. Andererseits ist das Niveau, auf dem sich die USA derzeit dort bewegen, so niedrig, dass eine eventuelle Besserung im Vergleich zu den Vormonaten allenfalls einem Streichholz im dunklen Keller gliche. Und das Beige Book, der Konjunkturbericht der regionalen amerikanischen Notenbanken, sowie der World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds, dürften dieses Gesamtbild bestätigen. Und von Unternehmensseite? Da können Marktteilnehmer nur hoffen, dass es nicht allzu schlimm kommen wird - und das, obwohl mit Citigroup, JPMorgan und Goldman Sachs gleich drei US-Banken mit ihren Quartalsberichten zeigen müssen, ob sich die über den Erwartungen liegenden Ergebnisse, die Wells Fargo und Deutsche Bank haben anklingen lassen, auf die ganze Branche übertragen lassen. Zweifel sind angebracht. Und die ebenfalls anstehenden Berichte von General Electric, Intel, Nokia oder Philips sind auch nicht unbedingt Kandidaten für überbordenden Optimismus. Dementsprechend bleibt also zu hoffen, dass sich die vorösterliche Begeisterung an den Börsen in der neuen Handelswoche angesichts dieses hohen Enttäuschungspotenzials nicht in Katzenjammer verwandelt und die Aktienmärkte wieder mit einer Talfahrt beginnen. (Börsen-Zeitung, 10.4.2009)

Wogegen die US-Comments etwas optimistischer gehalten sind:

Market rally could trip over the bottom line

First-quarter earnings will provide a reality check and test whether stock rally can continue

NEW YORK (AP) -- It's the earnings, stupid. Optimism that the fortunes of financial companies like Citigroup were improving sparked a four-week rally beginning March 10 that drove the Standard & Poor's 500 index up 25 percent. But now investors will find out exactly how companies across all industries performed during the first three months of the year. Those quarterly results will determine whether the surge was the beginning of a bull market, or just a blip.

After all, the market's last promising rally was derailed not by jobs data or an emergency federal bailout but by forecasts from companies that make everything from computer chips to tin cans to movies.

The S&P 500 jumped 182 points, or 24 percent, to 934 between Nov. 20 and Jan. 6. The next day, technology bellwether Intel Corp., aluminum producer Alcoa Inc. and media giant Time Warner Inc. all issu d grim earnings guidance. The S&P dropped 28 points, or 3 percent, that day and hasn't returned to its early January levels since.
The current rally also began with a company announcement. This time, beleaguered and bailed out Citigroup Inc. said March 10 it was profitable for the first two months of the year. The S&P 500 gained 43 points, or 6 percent, that day to 719. The index closed Thursday at 857, and markets were closed on Good Friday.

The S&P could rise more, and even turn positive for 2009, if earnings reports for the first quarter show a strengthening economy. Alcoa, the first big company to report their results each quarter, announced a loss of $497 million on Tuesday evening. But investors were pleased about the aluminum company's efforts to cut expenses by $2 billion a year, and the shares are up 14 percent since.

Wells Fargo & Co, meanwhile, said Thursday it expects record first-quarter earnings of $3 billion, about 50 percent more than the same period a year ago. The shares surged $4.72, or 32 percent, to $19.61 that day.
"We've got this incredible possibility that the market has turned a corner -- that's it's not just a bear market rally or a head-fake," said Arthur Hogan, chief market analyst at Jefferies & Co. "Earnings are going to let us know whether the market has gotten ahead of itself, or is justified in its new valuation of stocks."

Here are six companies that will report earnings this week. Each, in its own way, provides a snapshot of the economy.

-- General Electric Co.

-- Why it's important: GE has a stake in almost every major sector of the economy. It builds turbines for power plants and high-tech medical machines. Jetliners use GE engines. When homeowners remodel, GE's stainless steel ovens and refrigerators anchor their kitchens. And many people still screw GE light bulbs into their living room lamps. GE is also a barometer of the health of the financial world through its lending arm GE Capital.

-- When it will report: Friday, April 17.

-- What the experts say: The consensus of analysts surveyed by Thomson Reuters is that GE will earn 21 cents per share in the first quarter on sales of $39 billion. That's down from profit of 43 cents per share on revenue of $42 billion a year ago.

-- You'll know the economy is improving if: GE sells more of its giant energy-generating windmills. That could be a sign that the $787 billion stimulus plan passed by Congress earlier this year, which includes money for alternative energy, is starting to kick in.

-- You'll know the economy is not improving if: GE Capital isn't making money. Test models developed by the Federal Reserve to help financial companies gauge their health show GE Capital will at best break even this year.

-- The quote: "We are in a recession and, at times like these, it is difficult to predict how bad and for how long" GE's CEO Jeff Immelt said in a recent letter to shareholders.

Intel Corp.

-- Why it's important: Intel is a barometer of spending on personal computers and servers. When computer makers buy more of Intel's chips, it indicates they believe demand from consumers and businesses is strong. Orders have cratered in recent months. Intel's profit has plunged to its lowest levels since 2001.

-- When it will report: Tuesday, April 14.

-- What the experts say: Analysts expect net income of 2 cents per share, down from 25 cents per share a year ago. They expect sales to fall nearly 30 percent to $6.96 billion.

-- You'll know the economy is improving if: They excel in areas other than the Atom, a small chip for mini-laptops called "netbooks," smart phones and other gadgets. Atom chips are less expensive than the more powerful Intel processors found in full-size computers. Demand for the Atom has been brisk, suggesting people are buying cheaper machines than standard PCs.

-- You'll know the economy is not improving if: The gross profit margin falls below Intel's forecast for the low 40 percent range. The figure measures the proportion of revenue left over after subtracting the cost of making Intel's chips and other products. Intel incurs expenses for running its factories at less than full capacity. A low number means Intel factories are even less full than expected and PC demand is humdrum.

-- The quote: "If anything, even though things are down, I would think they're going to be one of the positive spots in the electronics industry," said Jim McGregor, chief technology strategist for market researcher In-Stat.

Johnson & Johnson

-- Why it's important: J&J is the world's most diverse health care products company, making everything from contraceptives to baby formula to advanced drugs harvested from living cells. That broad base means it captures a large slice of consumer spending. People are normally reluctant to cut back on health care spending.

-- When it will report: Tuesday, April 14

-- What the experts say: What the experts say: Analysts expect earnings of $1.22 per share on more than $15.4 billion in revenue, down from $1.26 per share last year on sales of $16.19 billion.

-- You'll know the economy is improving if: Sales of both prescription drugs and consumer goods rise. People worried about losing their job and health insurance cut back on doctor visits, elective surgery and prescription medicines. Investors should consider the demand for consumer goods, not just the revenue.

-- You'll know the economy is not improving if: Sales of prescription drugs continue to fall. That indicates consumers are scrimping on expenses usually seen as crucial. In the fourth quarter, J&J observed consumers were becoming more frugal, and sales of items like contact lenses and diabetes test strips had fallen.

-- The quote: "It's probably going to be a couple more quarters before you see it in their numbers, even if the economy's already turned," Gabelli & Co. analyst Jeff Jonas said.

Citigroup Inc.

-- Why it's important: The nation's largest bank is involved in everything from residential mortgages to commercial real estate to credit cards. Any recovery in Citigroup would bode well for the broader financial industry, and the market knows it: Stocks began a four-week rally after CEO Vikram Pandit said last month that January and February were profitable.

-- When it will report: Friday, April 17

-- What the experts say: Analysts predict a sixth straight quarterly loss -- this time, of 36 cents per share. In the first quarter last year, Citigroup lost $5.1 billion, or $1.02 a share.

-- You'll know the economy is improving if: There is any sign of improvement in credit. It's a given that Citigroup will see more debtors fail to make their payments; the question is whether the rise in defaulting loans is starting to moderate.

-- You'll know the economy is not improving if: Loan defaults are accelerating at a much faster pace than expected.

-- The quote: "Historically, losing money is a bad thing. But now, if you're losing less money, it's a good thing," said Kris Niswander, associate director of financial institutions at SNL Financial. "We're looking for any glimmer of hope that can be found."

Sherwin-Williams Co.

-- Why it's important: This paint and wall-covering company gets nearly half its sales from its remodeling and repainting business. Another 10 percent comes from new housing and new building construction. As the economy slowed down -- and housing sales and renovations with it -- Sherwin's business contracted sharply.

-- When it will report: Thursday, April 16.

-- What the experts say: Analysts surveyed by Thomson Reuters expect it to earn 21 cents per share on revenue of $1.62 billion. That's below last year's 64 cents per share on revenue of $1.78 billion.

-- You'll know the economy is improving if: Sales of paint for new homes and remodelings rebound, even slightly. That means consumers are more willing to make discretionary purchases.

-- You'll know the economy is not improving if: Sales in outside the U.S., which began sinking at the end of last year, fall more than anticipated. That means the economy could be depressed for longer than expected.

-- Quote: "Since they're heavily tied to things like consumer spending and the repair and remodel market, they're still definitely going to be pretty pressured through 2009," said Morningstar analyst Anthony Dayrit.
CSX Corp.

-- Why it's important: The railroad company transports everything from cars and car parts to heating oil. When consumers feel pinched or homes are sitting empty, those things aren't moving.

-- When it reports: Tuesday, April 14

-- What the experts say: Analysts expect profit of 53 cents per share, excluding one-time charges. That's 34 percent lower than the year-ago quarter.

-- You'll know the economy is improving if: Shipping volume picks up. Volume tends to improve before the broader economy, as manufacturing lines start moving again. The lead time can be anywhere from a few months to a year.

-- You'll know the economy isn't improving if: Shipments of core commodities such as lumber and automobiles, chemicals and agricultural products remain sluggish -- that means demand is still frozen. The Association of American Railroads said total volume in the first week of the second quarter fell 19.1 percent from a year earlier, comparable with previous weeks this year.

-- The quote: "We are modeling for CSX's volumes to turn positive in the fourth quarter, along with the general economy," Longbow Research analyst Lee Klaskow said.

http://finance.yahoo.com/news/...ly-could-trip-over-apf-14905350.html

2598 Postings, 6753 Tage C_Profit#6029 Währungsexperten...

 
  
    #6032
2
12.04.09 12:45
wenn der Euro statt 132 JPY dann 155 JPY kostet, das ist  natürlich ein starker Anstieg des Yen, ist doch klar !  oder...?

9108 Postings, 6565 Tage metropolisStöffen, konform

 
  
    #6033
6
12.04.09 12:56
Jedoch finde ich es aus bedenklich, dass Wohl und Wehe des Marktes von den Q1-Zahlen und vor allem den Ausblicken abhängig gemacht werden. Das macht das Trading sehr schwierig, fast schon zufallsgesteuert, und kann zu starken Schwankungen auch intraday führen. Darauf sollte man eingestellt sein. Die - bislang noch  überwiegende - Skepis dürfte jedoch einen guten Airbag nach unten bieten. Offensichtlich haben sich nicht wenige Analyseabteilungen in den Banken gehörig verschätzt und sind entsprechend Short oder Unterinvestiert. Damit dürften ME im Moment nur echte Horrornews das Potenzial haben, die Rally zu stoppen. Und was "Horror" ist, das ist nicht mal ausgemacht. Wieviel Billionen der Staat z.B. verpulvert interessiert doch eigentlich niemanden mehr, die Leute haben alles Maß verloren und schauen nicht mehr wirklich hin. Der Mensch passt sich eben an, dh Zahlen sind nur reine Gewohnheitsfrage...  

8485 Postings, 6705 Tage StöffenDer Balken im Auge des Traders

 
  
    #6034
5
12.04.09 13:39
Schon richtig Metro, die Börsen sind klarerweise kein Ökonomen-Kongress, sicherlich, vieles ist stimmungsgetrieben, insbesondere im kurzfristigen Bereich.

Aber wie z.B. C.Swenlin, K.Singer, R.Gehrt, usw. auch bereits anführten, könnten die Bullen die Börsen-Bühne durchaus noch weiter dominieren. Zwar sind manche Indikatoren seit einigen Tagen überdehnt, aber belastbare Wendepunkte in der Überdehnungsphase gibt es noch nicht und von daher ist momentan mMn, außer im Kurzfrist-/Tagesbereich, das CRV für Puts, sofern sie denn längerlaufend sein sollten, nicht so günstig, da wird es zum Einstieg sicherlich bessere Zeitpunkte geben.

Swenlin hält es ja auch für durchaus denkbar, dass der SPX in den kommenden Wochen bis an den 200er MA laufen könnte, hier wäre aber ein False Break seiner Meinung nach sehr wahrscheinlich.

8485 Postings, 6705 Tage StöffenNoch'n großes Bild für euch

 
  
    #6035
3
12.04.09 14:01
zu dem Thema Buy&Hold, wir stehen lt. Chart wieder bei Punkt 1997, was das inflationbereinigt bedeuten könnte, die Rechnung erspare ich mir mal hier an dieser Stelle, vielleicht übernimmt das mal irgendwer von euch ;-))
Angehängte Grafik:
spx_cycle_1990_2009.png (verkleinert auf 41%) vergrößern
spx_cycle_1990_2009.png

10366 Postings, 6022 Tage musicus1na ja stöffen, bin ja kein fachspezi.....

 
  
    #6036
5
12.04.09 14:40
meine interpretation bis  950-1000 könnte es gehen......... aber spätestens dann verkaufe ich meinen rest der aktien und stocke  meine shorts auf.......

9108 Postings, 6565 Tage metropolisVDAX schmiert ab

 
  
    #6037
3
12.04.09 21:06
Unter der wichtigen Marke 35. Aktuell bei 34. Was das bedeutet kann sich jeder denken.  
Angehängte Grafik:
chart_year_vdax.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
chart_year_vdax.png

6741 Postings, 5964 Tage Marlboromann@Metro bitte interpretieren und nicht schreiben

 
  
    #6038
6
12.04.09 21:44
kann sich jeder denken. Leider gibt es einige die nicht wissen was man dann meint.
Ich persönlich lese dann immer noch gerne die Ausführung.

Du meintest sicherlich, dass der Markt ins ruhige Fahrwasser kommt, was man als den Beginn einer Bodenbildung interpretieren kann bzw. mit Kursgewinnen als bullisches Unterstützungssignal interpretieren kann.

In der kommenden Woche ist, aufgrund der Bilanzierungsregeländerung, kein Störfeuer von den Bankenmeldungen zu erwarten. So denke ich. Ich denke das mit kleinen Erhöhungen der Dividendenzahlungen und einem positven Bankenausblick - Bad Banken sind ja schon in der Planung ;)) - der Bulle eine Risikoversicherung bekommt. Aber das bedeutet nicht, dass sich das ganze Blatt gewendet hat. Dazu müssten wir erstmal alle Abwärtstrends durchbrechen und sowas dauert.  

9108 Postings, 6565 Tage metropolisSorry marlboro

 
  
    #6039
7
12.04.09 21:50
Hab zuviel wawidus mystische Andeutungen gelesen und wollte ihm mal nacheifern. Natürlich meinte ich das was du meinst.

Der VDAX passt insofern ins Bild, als es nun eine schnelle Down-Bewegung geben kann, was Up beim Dax bedeutet. Anschließend dann in ein paar Wochen der Kissback an die 35er-Linie, was im Rahmen einer mittelfristigen Korrektur beim Dax passieren könnte. Nur Gedankenspiele...  

2460 Postings, 6746 Tage fritz01also diese Woche erwarten uns

 
  
    #6040
7
13.04.09 04:23
* Goldman Sachs (GS), Tuesday, before market open

* Johnson & Johnson (JNJ), Tuesday, no time given

* Google (GOOG), Thursday, after the close

* JP Morgan Chase (JPM), Thursday, 6:30 a.m. ET

* Citigroup (C), Friday, before market open

* General Electric (GE), Friday, before market open  

8485 Postings, 6705 Tage StöffenThe Banking Crisis Is Over

 
  
    #6041
5
13.04.09 10:54
titelt Time, was logischerweise die Frage aufwirft:
Wenn der Mainstream die Krise der Banken für beendet erklärt, sollte man da nicht wieder etwas vorsichtiger werden?

More Quickly Than It Began, The Banking Crisis Is Over

But, the great banking crisis of 2008 is over. It began last September 15 when Lehman Brothers filed for bankruptcy and bottomed when Citigroup (C) traded below $1 last month.

http://www.time.com/time/business/article/0,8599,1890560,00.html?imw=Y

Kritischer äußern sich zu der Situation der US-Banken einige Protagonisten in dem aktuellen Artikel des Spiegels „Riskante Rally verunsichert Börsenexperten“. Es gebe auch weiterhin genügend Hinweise darauf, dass die Banken noch vor erheblichen Problemen stehen.

Doch das könnte ein krasse Fehleinschätzung sein: "Die Rallye der Bankaktien war völlig voreilig", sagte der Portfolio-Manager Michael Mullaney von Fiduciary Trust der Agentur Reuters. "Wir erwarten einen Rückzug, wenn die größtenteils ziemlich verdrießlichen Umsatzberichte eintrudeln."

Auch Analyst Ed Najarian von der ISI Group nannte die guten Zahlen von Wells Fargo "unhaltbar". Selbst Wells-Fargo-Finanzchef Howard Atkins warnte vor weiteren Abschreibungen, "sollte sich die Konjunktur verschlechtern". Die endgültigen Quartalszahlen legt die im Goldrausch des 19. Jahrhunderts gegründete Bank aus San Francisco kommende Woche vor.

Das fallende Messer abgefangen

Zuvor aber sind diese Woche mehrere andere Großbanken an der Reihe: Goldman Sachs (Dienstag), JP Morgan Chase (Donnerstag) und Citigroup (Freitag), flankiert von so wichtigen Werten wie Intel, Google und General Electric. Analysten gehen davon aus, dass die Bankbilanzen trotz leichter Verbesserungen und einer Rückkehr zu Gewinnen andauernde Kreditprobleme zeigen werden - obwohl dies das erste Quartal ist, in dem das staatliche Finanzrettungspaket voll zum Tragen kommt.

"Es wird ein trübes Bild", sagte Fondsmanager Michael Nix von Greenwood Capital zu Reuters. "Es herrscht zwar die Erwartung, dass wir ein günstigeres Umsatzklima sehen werden, aber das ist relativ - es bleibt die Frage, ob wir nur das fallende Messer abgefangen haben."

Besonders gut zeigt sich das an der Bank of America, die ihre Quartalsergebnisse am kommenden Montag vorlegen wird: Das Institut wird dieses Jahr nach Berechnungen des Analystenteams der Investmentbank Oppenheimer fast 37 Milliarden Dollar an neuem Kapital brauchen.

Fazit: Die Rezession bei den Banken dürfte nicht vor 2010 zu Ende gehen. Bei den meisten Instituten ist noch immer offen, wie groß ihre Verluste wirklich sind - und wie stabil ihre Basis.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,618617,00.html

75 Postings, 5803 Tage der bäckerBoA

 
  
    #6042
13.04.09 11:09
Zahlen heute Ostermontag?
wo findet man die am schnellsten?
Uhrzeit?  

13396 Postings, 6580 Tage cv80Wird heute...

 
  
    #6043
2
13.04.09 11:16
... in den USA gehandelt??

10366 Postings, 6022 Tage musicus1EURO- USD

 
  
    #6044
1
13.04.09 11:31
für die, die long  sind....eben 1.3190 gerissen......

13793 Postings, 9275 Tage Parocorpbin short seit do 15:00 uhr

 
  
    #6045
2
13.04.09 11:33

10366 Postings, 6022 Tage musicus1yes paro, ich schon länger ziel 1.28

 
  
    #6046
4
13.04.09 11:37

8596 Postings, 5851 Tage Dicki1Krisen, Optimierungen, neue Technologien

 
  
    #6047
13.04.09 11:51
Wirtschaftlichkeit steht im Fokus

In Zeiten, in denen einerseits der einstmals größte Autobauer der Welt kurz vor dem Aus steht und sich andererseits eine ehedem kleine, aber feine Sportwagenschmiede zum Global Player aufschwingt, kommt nun wirklich niemand mehr am Thema Wirtschaftlichkeit und Effizienz vorbei – auch nicht die Messtechnik und Sensorik. Kein Wunder also, dass auch Veranstalter und Aussteller des MessTec & Sensor Masters am 10. und 11. März hier den Schwerpunkt setzen.

Die technologisch führenden Unternehmen aus den Bereichen Automotive-Messtechnik und Sensorik präsentieren in Stuttgart nun schon zum fünften Mal ganz früh im Jahr ihre neuesten Produkte und Entwicklungen. 2009 wird der bei Anwendern und Anbietern gleichermaßen beliebte Branchentreff erstmals durch die Fachtagung CRASH DAYS ergänzt. Dieses zweitägige Expertenforum richtet sich speziell an alle Anwender aus den Bereichen Crash-Testing und Fahrzeugsicherheit. In der besonderen Atmosphäre des Palladium-Theaters im Stuttgarter SI-Centrum entsteht eine neue Bühne für konzentrierte Informationen und zugleich entspannten Erfahrungsaustausch.

Der erste Tag wendet sich dabei insbesondere an Führungskräfte aus dem Crash-Bereich: Neben neuen Technologien sollen hier vor allem Optimierungsansätze für alle relevanten Prozesse aufgezeigt werden. Demgegenüber richtet sich der zweite Tag eher an die Praktiker im Crash-Labor. In einem Mix aus Grundlagen-Seminaren und Hands-On-Kursen werden dem Mess- und Dummy-Techniker wertvolle Tipps für die tägliche Arbeit gegeben und neue Lösungswege demonstriert.

Daneben wird natürlich das komplette, gewohnte Programm des MessTec & Sensor Masters geboten, mit übersichtlicher Fachausstellung, Produktseminaren der Aussteller und der traditionellen Podiumsdiskussion mit namhaften Protagonisten der Branche. „Wir trotzen der Krise!“, sagt Veranstalter Joachim Hachmeister und fährt fort: „Ganz gegen den Trend anderer Messen und Veranstaltungen werden wir durch die thematische Erweiterung bei den Ausstellern und folglich wohl auch bei den Besuchern deutlich zulegen. Zusammen mit den Crash-Testern hält auch der Bereich High-Speed Kameras und Bildverarbeitung bei uns Einzug.“

Trotzdem wird niemand in Stuttgart hungern müssen: Die kulinarische Rundum-Versorgung auf höchstem Niveau bleibt ein absolutes Highlight der Veranstaltung. Ein echter Trost, wenn sonst alle den Gürtel enger schnallen müssen...



Neues Machine Monitoring System sorgt für Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung
nächste Meldung 02.07.2007
Um die Effizienz und Optimierung der Produktionszyklen vor dem Hintergrund des zunehmenden Preis- und Kostendrucks zu gewährleisten, benötigt man Überwachungseinrichtungen und integrierte Messsysteme.

Diese Machine Monitoring Systems (MMS) sollen nicht nur überwachen, sondern auch Prozessanalysen ermöglichen, um auf die steigenden Qualitätsanforderungen zu antworten.

SensorBedingt durch die Forderungen des Marktes nach immer niedrigeren Preisen und einer erhöhten Automatisierung in der Fertigung sowie die vermehrte Auslastung der Produktionsmittel durch Nachtschichten und Schichten am Wochenende müssen die Maschinen und die Maschinenlaufzeiten sowie der gesamte Fertigungsprozess ständig überwacht werden. Automatisierung und Qualitätssicherung sind Erfolgsfaktoren für jedes Unternehmen wenn es um die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit geht.

Diesen Herausforderungen einer erhöhten automatisierten Produktion und gleichzeitiger Qualitätssicherung begegnet die Marposs-Gruppe mit ihrer neuen Produktreihe Machine Monitoring System (MMS), die den Produktionsprozess kontinuierlich durch verschiedene Arten von Sensoren überwacht und analysiert. Das Machine Monitoring System kann als modulares System gesehen werden und beinhaltet neben statischen und dynamischen Kraftsensoren, Abstandssensoren, Vibrationssensoren sowie Temperatursensoren.

Die Sensoren des Systems und die entsprechenden Schnittstellen ermöglichen eine konstante Kontrolle der verschiedenen Maschinenfunktionen und erlauben dadurch Zyklus-Optimierungen, eine Reduzierung der Ausschussrate und die Vermeidung von Maschinenstillstandszeiten. Weitere positive Effekte dieses Systems sind die Reduzierung der Operativen- und Instandhaltungskosten.

Die Sensoren können an Dreh- und Fräsmaschinen eingesetzt werden und tragen entscheidend dazu bei, dass Maschinenhersteller und Betriebe aus den metallverarbeitenden Industriezweigen ihren Fertigungsprozess optimieren können. All dies kann letztendlich ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Mitwettbewerber sein.  

13396 Postings, 6580 Tage cv80@post 6043:

 
  
    #6048
13.04.09 11:54
"Witzig2-Bewertungen liebe ich - doch wäre mir eine Antwort lieber!!!

13396 Postings, 6580 Tage cv80So...

 
  
    #6049
1
13.04.09 12:06
... hab's rausgefunden!

Heute wird in den USA gehandelt!

Schonen Feiertag noch!

8596 Postings, 5851 Tage Dicki1Marktchancen, neue Technologien

 
  
    #6050
1
13.04.09 12:07
http://www.elektroniknet.de/home/automotive/...tt-analog-uebertragen/

Sensor-Bus: Signale digital statt analog übertragen
Das SENT-Protokoll bietet die Möglichkeit, digitale Signale mit einer Genauigkeit von 12 bit über eine Zwei- bzw. Dreidraht-Verbindung von einem Sensor zur Steuereinheit im Automobil zu übertragen. Erste Produkte, z.B. eine elektronisch gesteuerte Drosselklappe, sind bereits am Markt.

Immer mehr Funktionen im Auto benötigen zusätzliche Sensoren und Verbindungen über interne Bus-Systeme. Doch nicht jeder Sensor lässt sich mit vertretbarem Aufwand sinnvoll an einen Datenbus anschließen. Dies gilt vor allem für Funktionen mit stetigen Eingangssignalen wie Sensoren für die Drosselklappen-Öffnung oder das Lenkmoment. Sie sind oftmals direkt mit Steuergeräten verbunden, weil das Signal mit einer hohen Datenrate benötigt wird, die dann einen Großteil der verfügbaren Datenübertragungsrate auf dem Bus beanspruchen würde. Auch die Kosten einer Busanbindung spielen eine Rolle.

Ein neues Datenprotokoll SENT (Single Edge Nibble Transmission) ermöglicht zusammen mit den dazugehörenden Sensoren den Ersatz analoger Schnittstellen und eine digitale Datenübertragung. Mit einem „Nibble“ wird eine Datenmenge von 4 bit übertragen. Der Zulieferer Hella geht mit einem ersten Sensor mit dieser Schnittstelle im Herbst 2009 in Serie; Muster sind bereits erhältlich. Der Sensor wird einen konventionellen Drosselklappen-Sensor  

Seite: < 1 | ... | 240 | 241 |
| 243 | 244 | ... 530  >  
   Antwort einfügen - nach oben