Epigenomics auf dem Weg zur FDA Zulassung?!
dr. taapken hatte eine zeitspanne von 7 jahren für die usa genannt.
dies bedeutet doch, dass schritt für schritt der umsatz gesteigert wird.
was erwarten denn einige bei uns, dass in 2017 der mond und in 2018 der mars beliefert wird.
Quelle: Börse Online 38/2016 22.09.2016
„Übernahme jederzeit möglich“
EPIGENOMICS Vorstandschef Gregory Hamilton über Erfolge des in den USA eingeführten Bluttests zur Darmkrebsfrüherkennung, das China-Geschäft und die Frage, ob er den Konzern als Akquisitionsziel sieht
Gregory Hamilton ist seit dem 1. Juli 2016 Vorstandsvorsitzender von Epigenomics. Er verfügt über einen MBA Abschluss der Universität von Chicago und einen Bachelor of Science in Finanzen der Purdue-Universität.
Bevor Gregory Hamilton zum Vorstandschef von Epigenomics berufen wurde, war er mehr als 20 Jahre lang in Führungspositionen von Unternehmen der Molekulardiagnostik sowie von Produktions-und Dienstleistungskonzernen in den USA tätig — AltheaDx, Enigma Diagnostics,
Third Wave Technologies und Hologic. Dabei war der 46-Jährige verantwortlich für mehrere von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassene diagnostische Produkte, unter anderem für einen
Vorsorgetest für Humane Papillomviren (HPV) sowie für den ersten zugelassenen HPV-Gentypisierungstest. Im Gespräch mit BÖRSE ONLINE erläutert er, wie er die Zukunft des deutsch-amerikanischen Unternehmens gestalten will.
BÖRSE ONLINE: Am 13. April hat die FDA die Zulassung für Epi proColon erteilt, einen Bluttest zur Früherkennung von Darmkrebs. Kurz darauf hat die Vermarktung des Tests gemeinsam mit dem strategischen Vertriebspartner Polymedco begonnen. Wie entwickeln sich die Verkaufszahlen? Sind Sie zufrieden?
Gregory Hamilton: Ich bin sehr zufrieden mit unserem Vermarktungsstart in den USA. Wir haben all unsere initialen Vermarktungsziele erreicht. Das Wichtigste davon war, das Produkt landesweit verfügbar zu machen. Mit LabCorp haben wir eines der führenden Labornetzwerke der USA für unseren innovativen Darmkrebstest sowie weitere Key Accounts wie ARUP und Dartmouth gewonnen. Ein weiteres Thema ist die Kostenerstattung,hier haben wir ebenfalls wichtige Meilensteine erreicht.
Wie wollen Sie den Vertrieb weiter voranbringen?
Es gibt eine Reihe an Maßnahmen, die wir gemeinsam mit unserem Partner Polymedco ergreifen. Darüber hinaus haben wir regionale Salesmanager eingestellt, die unseren Vertriebspartner unterstützen sollen. So stehen wir in direktem Kontakt mit unseren Kunden und können auf etwaige Probleme schnell reagieren. Im Herbst läuten wir zudem die nächste Phase der Vermarktung ein, um Ärzte und Patienten auf unseren Test aufmerksam zu machen. Hierzu werden wir unter anderem Werbung in nationalen Medien schalten und uns auf renommierten
Fachkongressen präsentieren.
Welche inanziellen Mittel sind dafür notwendig?
Hat Epigenomics aktuell das Geld dafür?
Es gibt hier keine feste Zahl. Wir sehen gute Chancen, dass Epi proColon in den USA ein großes Produkt in der Darmkrebsvorsorge wird. Daher müssen und wollen wir weiter investieren.
Darf man aus der jüngsten Veröfentlichung schließen, dass eine Kapitalerhöhung angedacht
ist? Schließlich haben Sie den Entwurf eines Registrierungsdokuments für ein mögliches öfentliches Angebot von American Depositary Shares (ADS) an der Nasdaq an die US-Börsenaufsicht SEC übermittelt. Was versprechen Sie sich von einem solchen Schritt? Gibt es auch Alternativen dazu?
Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir uns aufgrund der Richtlinien der SEC über weitere Details zu der Thematik leider nicht äußern können. Die Spanne Ihrer Umsatzprognose für das
laufende Geschäftsjahr, die auf „drei bis sieben Millionen Euro“ lautet, ist recht groß.
Wann werden Sie diese Vorhersage präzisieren?
Wir sind noch in einer frühen Phase der Vermarktung, deshalb ist eine größere Bandbreite
sinnvoll. Für uns steht im Vordergrund, unser Produkt bei wichtigen Laboren zu etablieren und die Aufmerksamkeit für unseren Test bei Ärzten und Patienten zu erhöhen.
Damit legen wir die Grundlage, das große Potenzial von Epi proColon in den USA langfristig auszuschöpfen.
Wie entwickeln sich die Verkaufszahlen von Epi proColon in China?
In China arbeitet unser Partner und Hauptaktionär BioChain mit Hochdruck an der Vermarktung des eigenentwickelten Tests basierend auf unserer Technologie. Das Potenzial des Tests ist angesichts der Größe des Marktes und der wachsenden Bedeutung der Krebsvorsorge in China enorm. BioChain hat diese Chance erkannt und ich bin überzeugt, dass sie Erfolg haben werden. Und letztlich werden wir davon in Form von Lizenzeinnahmen proitieren.
Welche weiteren Tests aus Ihrem Hause sind mittel- bis langfristig denkbar?
Unser nächstes Produkt wird ein Bluttest für Lungenkrebs sein. Lungenkrebs ist die Krebserkrankung mit den weltweit meisten Todesfällen. Der medizinische Bedarf an besseren
diagnostischen Verfahren ist entsprechend hoch. Langfristig sehen wir auch Potenzial für Bluttests in anderen Krebsindikationen.
Halten Sie eine Übernahme von Epigenomics für möglich?
Wenn Sie auf unsere Aktionärsstruktur mit über 90 Prozent Streubesitz schauen, ist eine
Übernahme jederzeit möglich.
Werfen Sie einen Blick in die Zukunft: Wann wird Epigenomics den Break-even schaffen?
Und wo sehen Sie das Unternehmen in fünf Jahren?
In fünf Jahren sehe ich Epigenomics als führendes Unternehmen in der Entwicklung und
Vermarktung von Bluttests zur Krebserkennung mit erfolgreichen Produkten und einer
vielversprechenden Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline. INTERVIEW: CHR. SCHEID
AKTIE EPIGENOMICS
Riesiges Potenzial
Jahrelang hatte Epigenomics auf diesen Tag hingearbeitet, am 13. April 2016 war es endlich so weit: Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Zulassung für den von Epigenomics entwickelten Bluttest zur Früherkennung von Darmkrebs, Epi proColon, für die USA erteilt. Das Unternehmen
zielt damit auf einen riesigen Markt. Würde sich nur ein Drittel der infrage kommenden 30 bis 35 Millionen Amerikaner dem Test unterziehen, könnte der Konzern damit Umsatzerlöse von rund 750 Millionen Dollar generieren. Dem steht ein Börsenwert von gerade mal 100 Millionen Euro gegenüber. Obwohl die Vermarktung erst gegen Ende des zweiten Quartals startete, schnellte der Produktumsatz in den drei Monaten per Ende Juni um 159 Prozent nach oben. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet das Unternehmen Erlöse zwischen drei und sieben Millionen Euro.
Davon soll der Großteil in der zweiten Jahreshälfte erzielt werden. Die Kehrseite der Medaille: Der Ausbau des Vertriebs in den USA verschlingt viel Geld. Die liquiden Mittel von 13,2 Millionen Euro per Ende Juni reichen zwar aus, „um die Finanzierung der Geschäftstätigkeit bis deutlich in das Jahr 2017 hinein sicherzustellen“, so das Unternehmen. Allerdings erwägt Epigenomics die Ausgabe von American Depositary Shares (ADS) an der Nasdaq. Ob beziehungsweise wann ein Angebot durchgeführt wird, wurde zwar noch nicht entschieden. Auch die Anzahl der ADS und die Preisspanne wurden noch nicht festgelegt. Die Aktie dürfte wegen der zu erwartenden Verwässerung im Umfeld einer Kapitalerhöhung unter Druck geraten. Doch langfristig könnte die USBörsennotiz zu einer Neubewertung des Titels führen, da Biotechirmen in den USA traditionell höher bewertet werden als in Deutschland. CHRISTIAN SCHEID
Risiko Hoch WKN A11 QW5
Börsenwert 95,8 Mio. € KGV 2017e Verlust
Kurs 4,19 € Kursziel 7,00 €
Dividendenrendite 0,0 % Stoppkurs 4,00 €
Kurzfristig könnte die anstehende Kapitalerhöhung die Aktie belasten. Wegen der hervorragenden
langfristigen Perspektiven wäre das jedoch ein guter Einstiegszeitpunkt.
1) Es kommt zu einer Kapitalerhöhung
2) Eine Übernahme ist für mich nach dem o. g. Artikel sehr wahrscheinlich.
schließlich müssen dem us-markt aktien zur verfügung stehen.
ich jedenfalls halte eine solche KE für positiv.
den aspekt verwässerung würde ich vernachlässigen.
schönes wochenende für die runde.
mein sehr kleines gehirn angeschaltet.
bei der bewertung eines möglichen us-listings wäre eine
verwässerung des aktienbestandes eine p e t i t e s s e - für mich jedenfalls.
im übrigen können wir dies erst ernsthaft beurteilen,
wenn wir die details kennen.
schön roi , dass es fachleute gibt, die jederzeit in der lage sind
ihr schulbuchwissen zum besten geben zu können.
@all:
Der Artikel sagt, dass Hamilton eine klare Strategie und eine Vision hat. Der Vertrieb wurde und wird weiter aufgebaut auch mit eigenen regionalen Sales Managern, die Poly und Labcorp vertrieblich unterstützen.
Eine KE ist unumgänglich und das muss auch in unserem Interesse sein. Denn jetzt heißt es Wachstum, und dazu müssen signifikante Beträge in die Hand genommen werden. Fakt ist, die kommt nur wenn die Erstattung kommt und davon hängt auch ab, ob Epi ein Nischendasein pflegen wird oder ganz groß rauskommt. Ich glaube an das letztere, denn , nochmals, ich kann mich doch nicht als US Healthcare System hinstellen, und sagen ich brauche in 1,5 Jahren 80% Teilnehmerrate am CRC screening. Womit denn, wenn nicht mit Epi ? Stuhl wollen doch die 23 Mio Amerikaner nicht. Insofern wird EXAS auch nur durch massive Werbung mehr Tests verkaufen.
Die KE kann durchaus auch mit den deutschen Aktionären erfolgen, warum nicht? Oder hat da jemand andere Erfahrungen? Wenn das unter Ausschluss des BZR erfolgt, dann ist das so. Aber wie schon jemand sagte, die Amis ticken anders. Für die kommt Vision vor Profit. Und somit sind die Aktienkurse, nicht nur im Biotech Bereich, auch viel höher.
das lag natürlich daran, dass mein kleines gehirn mit
deinem wunderbaren schulbuch völlig überfordert war.
laß es einfach gut sein, du begnadeter börsenfachmann.
h. taapken hat auch der HV im mai dazu folgendes gesagt:
- eine feindliche übernahme kann jederzeit erfolgen.
wir wünschen uns dies nicht. letztlich entscheiden in einer
solchen situation die aktionäre.
dies deckt sich doch mit den äußerungen des neuen VV,
insbesondere der hinweis auf den streubesitz von ca.90 %.
Solche Artikel haben nur ein Ziel den Kurs zu drücken
Jungs, Ihr braucht hier noch Geduld (!!!). Multiculti und nemo, zocken müßt ihr wohl woanders ...
Schönes Wochenende!
da mal Guru51 in Schutz nehmen!
Ersten: es ist seine Sache ob er eine Verwässerung vernachlässigen möchte!
Zweiten: Haben wir dem US-Listig sowie der Kapitalerhöhung direkt oder indirekt zugestimmt!
Und des weiteren hilft das uns und EPI in jedem Fall weiter.
EI braucht weiterhin Geld für Forschung und Vermarktung bis der Taler rollt!!!