Intel - ein kurzfristiger Trade?
Seite 234 von 235 Neuester Beitrag: 02.04.25 14:46 | ||||
Eröffnet am: | 28.09.04 20:27 | von: Anti Lemmin. | Anzahl Beiträge: | 6.858 |
Neuester Beitrag: | 02.04.25 14:46 | von: Highländer49 | Leser gesamt: | 1.397.154 |
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"Schreckliche, schreckliche Sache":
Trump will Milliarden-Subventionen für Chipfirmen streichen
Hier noch mal ein Blick zurück nach Amerika, wo Trump am Vortag in seiner typischen von Krawall, Kraftausdrücken und Redundanzen geprägten Sprache das nächste Streichkonzert bekanntgab: Wie der US-Präsident mitteilte, will er als das unter seinem Vorgänger Joe Biden verabschiedete Gesetz zur Förderung der Halbleiter-Industrie kippen.
Er bezeichnete den "Chips Act", in dessen Rahmen fast 53 Milliarden Dollar an Beihilfen zur Verfügung gestellt werden, als "schreckliche, schreckliche Sache". "Wir geben sinnlos Hunderte Milliarden Dollar", sagte Trump im Rahmen seiner Rede zur Lage der Nation im US-Kongress in Washington. "Sie nehmen unser Geld und geben es nicht aus." Die Mittel sollten stattdessen für den Schuldenabbau genutzt werden. Trump deutete an, dass die von ihm verhängten Zölle ausreichten, um die Firmen zu Investitionen in den USA zu animieren, da sie damit die zusätzlichen Abgaben umgehen könnten.
Intel müsste sich neue ehrgeizige Ziele setzen. Gelsinger war in dem Punkt der richtige Mann. Am besten wäre es (#5824), das gesamte Direktorenboard zu feuern und Gelsinger zurückzuholen.
https://x.com/RajaXg/status/1892222720710152315
...I am in the bulls camp, and rest of the article outlines my perspective and opinion, which is the basis of my hope. My central thesis is that Intel needs to set itself an audacious product target that inspires their whole engineering to rally behind. To achieve these targets the entire technology stack that includes transistor physics, advanced packaging, silicon design and software architecture need to take shared risks. There is chatter about splitting process technology and product engineering into separate companies - this could be counter productive
Creating an arm's length foundry relationship now risks crippling the only company theorectically capable of innovating across the entire stack – from fundamental physics (atoms) to software (python).
....Running foundry service will be a challenging transition for Intel. Licensing partnerships with companies that are already in the foundry services business could be a more pragmatic approach....
...Having witnessed companies rise from the ashes before, I know transformations are possible, even from the depths of despair. While financial engineering provides essential sustenance for development, it alone cannot ignite the spark that drives engineers to build something truly revolutionary. In the cutting-edge world of technology, engineers need more than just resources – they need an inspiring, almost audacious target to pursue. The ideal target should be simultaneously intimidating and inspiring: intimidating because it pushes the boundaries of what's possible, inspiring because it represents a leap forward for computing. Leadership's role isn't just to set these targets – it's to provide the tools, show the path forward, and get their hands dirty alongside the team in the trenches....
Lip-Bu Tan ist eine außergewöhnliche Führungspersönlichkeit, deren Fachwissen in der Technologiebranche, tiefgehende Beziehungen in den Produkt- und Foundry-Ökosystemen und nachweisliche Erfolge bei der Schaffung von Aktionärswert genau das sind, was Intel in seinem nächsten Chief Executive Officer brauchen wird. - Intel -
Nachdem Intels Ex-CEO Pat Gelsinger seinen Posten am 1. Dezember 2024 räumen musste und mit sofortiger Wirkung in den Ruhestand verabschiedet wurde, war der Posten des Chief Executive Officers bei Intel nicht mehr regulär besetzt und wurde geschäftsführend vorübergehend von den Interims-Co-CEOs David Zinsner und Michelle Johnston Holthaus übernommen. Lip-Bu Tan soll nun den stark ins Straucheln geratenen einstigen Chip-Giganten wieder zum Erfolg führen.
Im Laufe seiner langen und herausragenden Karriere hat er sich einen Ruf als Innovator erarbeitet, der Kunden in den Mittelpunkt all seines Handelns stellt, differenzierte Lösungen liefert, um im Markt erfolgreich zu sein, und Hochleistungskulturen aufbaut, um Erfolg zu erzielen. - Intel -
https://www.finanznachrichten.de/...0-das-bringt-neue-impulse-486.htm
Ich wieder ganz raus. Sehe momentan keinen Weg solange 18 A nicht konkurrenzfähig ist
So bald die News 18 A kommt, zündet die Rakete und Du bist nicht dabei.
Wenn 18A wirklich marktreif wäre wüssten wir davon, denn INTEL weiss selbst dass da alles dran hängt. Ausserdem hätte dann Gelsinger bleiben können. Das Interims Management hat nichts unternommen um sich gegen die Zerschlagung zu wehren, und es fehlt an unabhängig zertifizierten Fortschritten bei der Fertigungstechnologie.
Inzwischen baut TSMC weiter munter Kapazitäten auf, so dass selbst bei einem Wundersamen 18A Durchbruch der Markt auf absehbare Zeit von ruinösen Kapazitätsüberschüssen geprägt sein wird.... Blöd wenn man nichts verdient und auf 2 stelligen Millirdenbeträgen an Schulden sitzt.
Steht genau so in Deiner Quelle.
https://www.finanznachrichten.de/...neuer-ceo-mit-neuen-ideen-486.htm
Der US Markt wird bedingt durch die sehr hohen Zinsen am kurzen, aber noch viel wesentlicher und entscheidender am langen Ende, noch weiter leiden müssen. Die Zoll Eskapaden, werden als Druckmittel, um diese zu senken, missbraucht, wodurch wiederum die Wirtschaft, weltweit wird leiden müssen und sogar zu einer wirtschaftlichen Unzeit evtl. sogar in eine Rezession abgleiten. Von daher ist der Anstieg u.a. von Intel, derzeit eher als begrenzt anzusehen. Die Aktie hat jedoch, und das wird mit dem heutigen Tag sehr schön sichtbar, da fast alle Tech- Werte und auch die „Magnificent 7“ abermals korrigieren, gute „Nehmerqualitäten“ bedingt durch vorgenannte Kursphantasie und dem sinnvollen Austausch des CEO aufgebaut, und kann sogar tagesaktuell betrachtet, leicht zulegen.
Geduld ist hier nun angesagt, aber wird schon werden. Das was der US Markt vermeintlich noch vor sich hat, dürfte Intel bereits größtenteils schon hinter sich gebracht haben, so hoffe ich zu mindestens, kleinere „Blessuren“ sind natürlich nicht ausgeschlossen. Der positive Ausblick jedoch, dürfte vermutlich auch weiterhin von nachhaltigem Bestand bleiben können. Die Hoffnung stirbt eben zuletzt.