BP Group
es scheint nicht so gut an zukommen das man wieder was verkaufen will oder was meint ihr dazu?
Das Management beabsichtigt durch Konzentration der Aktivitäten auf Öl und Gas, den Cashflow bis 2014 zu steigern. Das könnte zu einem weiteren Rückkaufprogramm und zu steigenden Dividenden führen.
Abschliessend sei erwähnt, das ich zum Euro nach der Aktion Zypern absolut jedes Vertrauen verloren habe. Ob sich das britische Pfund bessert entwickelt, sei dahingestellt. Aber Großbritannien muss wenigstens nicht ganz Südeuropa mit durchfüttern.
Also zurücklehnen, Dividende geniessen...
lg
Die Entschädigungen muss BP zahlen und dafür muss etwas verkauft werden. Aber doch bitte nicht Windparkanlagen.
wenn ich Zocken will, dann muss ich zu den Hot Stocks gehen und dort mein Geld verbrennen.
Das spiegelt den Rückzug aus den erneuerbaren Energien wieder.
BP-Chef Bob Dudley will sich nur auf Öl und Gas konzentrieren. Alles andere soll abgestoßen werden. Öl und Gas bleibt ertragreich und ist in ausreichender Menge vorhanden, so hat er gesagt.
Trotz allem muß BP erstmal die Ölkatastrophe finanziell vom Tisch bekommen.
Man kann sagen, seit drei Jahren läuft der Kurs seitwärts zwischen 5 und 6 Euro (von einigen Ausrutschern abgesehen). Es fehlt erstmal eine Entscheidung oder Einigung im US-Gerichtsverfahren.
11.04.2013 BP plc: Annual General Meeting (bestätigt)
30.04.2013 BP plc: First Quarter results (bestätigt)
08.05.2013 BP plc: First Quarter ex-dividend (bestätigt)
Egal wie sich BP seit Deepw.Hor. bewegt. Ob BP nochmals gen Süden marschiert oder nicht (wobei es z.Z. keine Gründe dafür gibt!). Mittelfristig uninteressant... BP ist ein absolutes Basisinvest (langfristig! - heißt aber nicht, daß man Gewinne nicht mitnehmen darf...!). Die meisten Leute unterschätzen immer noch die mögliche Kursentwicklung aufgrund KGV und Vergleich zur PEER-Group! Da heißt es eindeutig: Advantage BP! Die Zeiten der Bewertungen um 2000 mit Internetblase etc. ist gedanklich abzuhaken!
UND, die ganze Zahlmeisterei bzgl. Depw. Hor. ist doch nur Schauspielerei, vor allem durch das "Stillhalten" von BP selbst. Die jammern öffentlich, wenn auch nicht zu laut, halten sich gegen jegliche Kritik (vor allem aus USA) sehr zurück und spielen "die armen Leidtragenden" u.v.m. Im realen Leben feixen die sich doch in ihren Hinterzimmern und in der Vorstandsetage "halbtod" über alle anderen Leute! Die sog. "Umstrukturierungen" (Russland-Geschäfte/Verkäufe sowie Verkauf von Unternehmensanteilen zur Rücklagenbildung, Umstrukturierung u.a.) sind doch wichtig , aber auch gewollte Nebenkriegsschauplätze. Nicht umsonst sind die brit. u.a. Pensionsfonds und einige Großaktionäre schon wieder fett investiert... Wenn BP könnte wie sie wöllten, würde als Köder noch eine fettere Dividende am Haken hängen - können und dürfen sie aber aus sog. "öffentlichen Gründen" nicht... Da müssen noch mindestens 2 - 3 Jahre (oder kürzer oder länger...) den Bach runter gehen und Deppw. Hor. etwas mehr aus den Köpfen verschwinden und grundsätzliche Prozesse in den USA abgeschlossen sein bzw. Ausgang sich klar abzeichnen. Für mich ist BP (immer vorausgesetzt, daß sie aus ihrer Sch.. gelernt haben und zukünftig vorsichtiger agieren /Invest in Sicherheit und von riskanten Geschäften Pfoten weg...) eine der besten Rohstoffaktien - und im Öl- und Gasgeschäft eine der aussichtsreichsten Outperformer in den nächsten Jahren... Habe mein Depot am 20.03.13 (Frankfurt) um 2.000 Stck bei 5,271 aufgestockt. Mein BP-Anteil (mit Abstand nun größte Pos.) im Depot wird langsam beängstigend, wobei das mulmige Gefühl immer 1x im Quartal verfliegt wenn die Div. aufs Konto fliest :-)) z.Z. um die 5% abzgl. D-Wegelagerersteuer aber KEINE ausländische Quellensteuer (GB)!!
ACHTUNG: keine Empfehlung von mir - nur meine persönl. Meinung! Schönen Tag noch :-)
Deshalb kann man den Verkauf von BP durchaus kritisch sehen. Aber wir "Normalos" kennen nicht ALLE Hintergründe - auf alle Fälle hat es nicht nur etwas mit Rückstellungen für Strafzahlungen zu tun.... Die "paar Milliarden" könnte BP auch anderweitig aufbringen, wenn für sie die Windkraft so wichtig und entscheidend wäre. Bei einem Umsatz von ca. 388 Mrd. US$, knapp 5% Bruttorendite (im Moment nicht so toll!) und Eigenkapitalquote von ca. 40% könnte BP locker "andere Geldquellen" anzapfen. Banken würden BP sehr freundlich und wohlwollend empfangen...
Und, wenn BP heute kurzfristig Windparks u.ä. verkauft, hat das kurz- und mittelfristige Bedeutung für den Konzern. Aktionäre, wie wir auch meistens, interessiert doch heute nicht, daß unsere Kinder und Enkel auch noch ne satte Dividende einfahren - wir warten aufs nächste Quartal. Das ist (leider) größtenteils die Aktionärsdenke, nicht nur von Großaktionären. Vielleicht ist BP in 5 oder 10 jahren so strukturiert und "großkopfed" da, daß man einfach wieder stärker in die "erneuerbaren Energien" einsteigt.... das Bussiness ist heute so brutal und schnellebig...
BP PLC Buys 5.7 Million Own Shares
LONDON--Integrated oil and gas company BP PLC (BP.LN), said Wednesday that it purchased for cancellation 5.7 million of its own ordinary shares of $0.25 cents each on April 9.
MAIN FACTS:
-Highest price paid per share 451.55 pence
-Lowest price paid per share 447.90 pence
-Highest price paid per share in cents; 698.50
-Lowest price paid per share in cents; 691.83
-BP PLC shares at 0820 GMT traded down 0.02%, at 451.0 pence, valuing the company at GBP86.32 billion.
Schau dir mal die Seite an:
http://www.bp.com/...icle.do?categoryId=9000533&contentId=7001189
Aus heutiger Sicht hat man bereits 42,5 Mio Aktien für knapp 300 Mio Dollar zurückgekauft...
Die Umwelteinflüsse auf die Windräder sind schlicht nicht exakt berechenbar. Ständig wechselnde Windstärken und deren Richtung , Korrosion, Salz, Wasser, Feuchtigkeit , Alterung ,kalt und warm, Schwingungsschäden , Verschmutzung , Hebelkräfte, Unwucht usw. und so fort führen zu starkem Verschleiss der Anlagen und äusserst wartungsintensivem und damit sehr teuren Betrieb.
Man wechselt nicht mal schnell ein Getriebe auf offenem Meer in einer Höhe von 200m aus. Wirtschaftlich dürfte das niemals darzustellen sein.
Das wird den Strompreis irgendwann hoch treiben.Die Zeche wird dann so oder so der Steuerzahler , umgelegt auf den Strompreis, begleichen.
In unserem Land entscheidet Gottseidank der Wähler und anschl. der Gewählte über die Geschwindigkeit der Umsetzung auf neue Energieformen.
RWE und Eon freuen sich über bedachte Umsetzungsgeschwindigkeit.
Erst wenn verschleissarme Anlagen, die es sicher irgendwann geben wird, ihren Betrieb aufnehmen , wird die Sache interessant.
Dann kann BP ja wieder einsteigen bzw. ein solches Unternehmen übernehmen.
Man muss eigentlich nur wachsam sein , Kapital ist genug da.
Wobei ein schnelles vorpreschen auch gefährlich werden kann ( siehe Bosch mit Photovoltaik).
Hoffen wir, dass BP gute Manager mit Weitsicht haben.