BP Group
mehr die Regel, dass ein Kursverlauf nicht mehr dem eigentlichen Wert der Nachricht folgt. Ich seh's mal positiv, es könnte sich eine gute Gelegenheit zum Aufstocken ergeben.
Da der Prozess nun begonnen hat, stellt sich mir die Frage, ob eine außergerichtliche Einigung immer noch möglich ist?
Das BP die 16 Mrd. nicht akzeptiert, war wohl klar. Die Höchststrafe beläuft sich ja auf 17,6 Mrd. Dollar bei einer Verurteilung.
Ich hoffe, die treffen sich immer noch bei einer akzeptablen Strafe, damit das Thema schnellstmöglich vorbei ist. Davon mal abgesehen hat BP noch Jahre daran zu arbeiten, die Verluste wieder rein zu holen.
Mir stellt sich die Frage, ob bei einer Verurteilung zu einer Höchststrafe die Dividende wieder in Gefahr ist, denn bei 17,6 Mrd. würde man dann für 2013 einen Verlust ausweisen müssen.
Mal schauen, wie sich die Analysten dazu äußern werden.
Kann den Artikel nicht öffnen. Vll. kann mal einer den Artikel komplett einstellen.
Ein Absenkung oder Streichung der Dividende kann ich mir nicht vorstellen, da der Aktienkurs dann wieder stark nachgebeben würde und BP wieder als Übernahmekandidat dastehen würde.
Daher kann man keinen Verlust für 2013 ausweisen, da man die Zahlung erstmal gegen Rückstellung bucht und somit nicht gewinnwirksam wird. Sollte die Rückstellung nicht ausreichen wird sie ergebniswirksam. So hat man ja in Q4 2012 die Rückstellung um 4,1 Mia USD aufgestockt und trotzdem Dividende in bekannter Höhe gezahlt...
Da heißt es nicht verrückt machen lassen...
Gehe bei BP von einer schnellen aussergerichtlichen Einigung aus. BP hat ja rund 1 Milliarde Dollar für Rechtsanwaltkosten zurückgestellt-das sollte als Drohkulisse reichen.
Würde hier gerne mal die Banco Santander zur Diskussion stellen. Lt. CEO sind die ganzen Abschreibungen gelaufen und die Erträge sollen nunmehr steigen. Die Dividendenrendite beträgt über 10 Prozent (Sollte in 2 Jahren vom heutigen Kurs aus auch so sein).
Meinungen?
Danke und Lg
machst du das denn nicht im Banco Santander Forum? Hier geht's doch um BP?
In der gleichen Branche sind die beiden Unternehmen nun auch nicht unbedingt tätig.
Dann nehme ich alles zurück...
Lg
Vor 20 Jahren verseuchte der Tanker Exxon Valdez den Prince William Sound in Alaska. Die Folgen sind nicht überwunden
Arktis in Öl Von Gerd Braune
Der Tanker hatte die normale Route verlassen, um Eisbergen auszuweichen. Elf Rohöltanks werden aufgerissen. 40 Millionen Liter Öl fließen in den ökologisch intakten Sund.
Die juristischen Folgen Entschädigung: 1994 hatte ein Gericht Exxon zur Zahlung von fünf Milliarden Dollar verurteilt. In der Berufung 2007 wurde diese Summe halbiert und im Juli 2008 auf 507 Millionen Dollar festgesetzt. Der Ölkonzern ExxonMobil, Eigentümer des Tankers, hat das Unglück als "einen der tiefsten Punkte in der 125-jährigen Konzerngeschichte bezeichnet. Das Unternehmen habe mehr als 3,8 Milliarden Dollar für Entschädigung, Aufräumarbeiten, außergerichtliche Einigungen und Strafen bezahlt, heißt es in einer Stellungnahme zum 20. Jahrestag der Ölpest. Strafe: Joe Hazelwood, Kapitän des Tankers, wurde 1994 zu einer Strafe von 5 000 Dollar und 1 000 Stunden gemeinnütziger Arbeit in Alaska verurteilt. Hazelwood war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht auf der Kommandobrücke sondern in seiner Kabine. Er hatte vor der Fahrt "einige alkoholische Getränke" in einer Bar zu sich genommen. Tests ergaben Stunden nach dem Unglück Alkohol im Blut. Er wurde wegen Steuerung eines Schiffs unter Alkoholeinfluss angeklagt, aber nicht schuldig befunden. Der Spruch lautete auf "fahrlässiges Ablassen von Öl".
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zum BP Unfall
Die maximale Öl-Menge, für deren Auslaufen das Unternehmen belangt werden kann, ist um 810 000 Barrel auf 4,1 Millionen Barrel ( 159 l/Barrel) = 652 Mio. Liter Öl gesenkt worden. Damit fällt die Maximalstrafe um bis zu 3,4 Milliarden Dollar niedriger aus. BP geht allerdings von einer Höchstmenge von 3,1 Millionen Barrel ) = 493 Mio. Liter Öl ausgelaufenen Öls aus.
Für den britischen Energiekonzern steht nach wie vor eine Entschädigung von bis zu 17,6 Milliarden Dollar (13,1 Mrd Euro) im Raum - BP will aber maximal fünf Milliarden zahlen.
Dabei verpflichtete sich der Konzern nach eigenen Angaben bisher auf die Zahlung von insgesamt rund 38 Milliarden US-Dollar –
23 Milliarden davon sind bereits ausbezahlt. Auf
4,5 Milliarden Dollar belaufen sich die strafrechtlichen Verpflichtungen. BP hatte sich unter anderem des Totschlags für schuldig erklärt.
7,8 Milliarden Dollar bekommen private Kläger und Geschäftsleute für ihre Ausfälle - der Großteil dieser Summe geht an die Fischereibranche. Insgesamt rechnet BP bisher mit 42 Milliarden US-Dollar an Kosten für die Ölkatastrophe - nach Meinung von Beobachtern eine sehr konservative Schätzung.
Verhltnisrg zu Exxon Ölauslaufmenge und Strafe
652/40 =16 16 mal 4 Mrd = 64 mrd strafe
493/40=12 12 mal 4 Mrd = 48 mrd strafe
Die Meinung der Beobachter mit konservativer Schätzung könnte berechtigt sein.
Nach Auslaufmengen und Strafzahlungsverhältnis zu EXXON könnte mit mind. 48 Mrd Gesamtstrafe gerechnet werden. Mengenrabatt dürfte BP nicht erhalten.
Bei 56 Mrd Gesamtstrafe liegt die goldene Mitte-
Bei von der USA außergerichtlich angepeilten Zahlungsforderungen von 16 Milliarden US-Dollar käme auf BP eine 53 Mrd Strafe
egal wie man die Szenarien darstellt - man kommt immer auf höhere Kosten , wie die 42 von BP geplanten Mrd.
Alles andere ist wieder mal im grünen Bereich.
Es kommen ebend keine positiven News.
Das einzig positive bei BP ist die Dividende.
Muß es bis zu einem bestimmten Termin eine Entscheidung bezüglich der Strafzahlungen geben, oder gibt es da keinen festgelegten Abschlußtermin?
Lesen kann man ja nichts darüber.
Ich denke mir, dass BP nicht unbedingt ein Interesse daran hat, möglichst schnell zum Abschluß der Gerichtsverhandlung zu kommen. Je länger das dauert, umso mehr Kohle kann man zurück legen. Außerdem wird man dann vll. doch auf eine Einigung drängen müssen, die auch BP entgegen kommt.
Die Nachrichtenlage ist wie gesagt sehr dürftig.
Das Geld wurde bereits zurückgestellt und muss nicht mehr angespart werden.
Ein Prozess der sich lange hinzieht kostet Nerven, bindet viel Personal und Anwälte mit ihren Honoraren.
Ich hoffe auf eine zügige außergerichtliche Einigung, auch wenn dadurch die eine oder andere Million nicht eingespart werden kann.
Bei BP sollte man nicht vergessen, das der relativ niedrige Kurs dem Anstieg des Euro gegenüber dem britischen Pfund geschuldet ist. Also Füsse stillhalten und abwarten. Denke, das bis zur Vorlage der Zahlen (30.04) die Geschichte in den USA vom Tisch sein sollte und wir dann optimistisch in die Zukunft blicken können...
lg allen investierten
Das ist mächtig gewaltig.
Aber im Ernst. Im Moment sehe ich zwei Dinge, die den Kurs der BP-Aktie bremsen: 1. Das Gerichtsverfahren in den USA muss abgeschlossen werden (es ist fast egal, ob es da eine Mrd. USD mehr oder weniger werden, Hauptsache die Sache ist vom Tisch) und 2. der endgültige Abschluß der TNK-BP-Transaktion in Russland (denn da kommen neben fast 20% Anteil an Rosneft noch ein paar Mrd. aufs Konto - die kann man für Punkt 1 gut gebrauchen).
Beim Jahresbericht 2012 wurde angekündigt, dass man das Geld den Aktionären (durch Aktienrückkäufe, Dividendenerhöhungen) "zurückgeben" möchte. Wenn das wirklich so kommt und die beiden anderen Punkte erledigt sind, dürfte die Aktie wieder steigen.
Aber bis dahin mag die Börse die Ungewissheit halt nicht...
Bin mittelfristig auch sehr zuversichtlich, aber man kommt schon ins grübeln, wenn der Dax die 8000 knackt und BP bei 5,XX Euro herumdümpelt....
lg
Halte BP ebenfalls für eine sehr interessante Langzeitanlage. Rohstoffe werden gewiss nicht günstiger werden, die Deep Water Horizon Katastrophe drückt immer noch den Kurs und die Dividenden. Sollte dies abgehakt sein, werden auch wieder die einst üblichen Dividenden fließen und sogar steigen, weswegen dann enorme Dividendenrenditen, die auch noch vierteljährlich gezahlt werden, zu erwarten sein werden.
Doch noch ist nicht alles mit der US Justiz abgeschlossen, auch wenn es für einen Vorfall solchen Ausmaßes bisher recht zügig geht. Und selbst dann bleibt es zu klären, wieviel davon BP direkt betreffen wird und wieviel von Versicherungen und anderen beauftragten Unternehmen zu zahlen ist.
Jahr | Umsatz [Mrd. $] | Jahres- | Dividende [ $ ] | Aktien- anzahl [ Mrd. ] | Ereigniss |
2007 | 291 | 20,8 | 0,42 | 19,1 | |
2008 | 366 | 21,2 | 0,55 | 18,8 | |
2009 | 246 | 16,6 | 0,56 | 18,8 | |
2010 | 302 | -3,7 | 0,14 | 18,8 | Deep Water Horizon |
2011 | 375 | 25,7 | 0,28 | 18,8 | |
2012 | 370 | 11,6 | 0,33 |
Deswegen gehe ich künftig ab ca. 2014 wieder von einer Dividende von über 50 Cent aus bzw. von einer Dividendenausschüttung von über 9 Mrd. Dollar. (Aktueller Kurs 4,5 Pfund bzw. 449,55 GBp bzw. 6,80 $ (nicht die ADS Shares)) Dies würde gemessen am heutigen Kurs eine Dividendenrendite von über 10 Prozent bedeuten, wäre genial!
Aktueller Aktienkurs:
http://www.bp.com/...icle.do?categoryId=9026517&contentId=7048504
Chart leider in Euro, da ich einen sehr langen Zeitraum betrachten will.
Die 10% Dividendenrendite sind natürlich eine Annahme für die Zukunft, denn berücksichtigt man die Kursschwankungen und die derzeitigen Kurse, ist man momentan eher bei knapp 5%. Dennoch halte ich eine Dividende von über 0,70 $ in einigen wenigen Jahren nicht für zu utopisch! Chart direkt von BP, Quelle: http://www.bp.com/...carticle.do?categoryId=152&contentId=7063971
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