Schweinepest: WHO warnt vor Pandemie
Seite 3 von 5 Neuester Beitrag: 08.09.09 21:04 | ||||
Eröffnet am: | 27.04.09 09:34 | von: BigSpender | Anzahl Beiträge: | 109 |
Neuester Beitrag: | 08.09.09 21:04 | von: BigSpender | Leser gesamt: | 5.937 |
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ich schreib dir mal per BM wie ich mir den Happy vorstelle :-)
Drei Menschen aus Süddeutschland werden derzeit auf eine mögliche Grippe-Infektion mit den neuen Virus untersucht. Neuseeland meldet elf Erkrankte, Israel hat einen bestätigten Fall, Spanien zwei.
Bei den Betroffenen handele es sich um drei Personen aus Süddeutschland, sagte der Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), Jörg Hacker, am Dienstag. Die entsprechenden Proben würden derzeit untersucht. Das Bundesgesundheitsministerium betonte, es gebe derzeit keine konkrete Bedrohung der Bevölkerung in Deutschland.
In Neuseeland sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens elf Menschen an dem Virus erkrankt. Israel hat am Dienstag den ersten Fall der mexikanischen Grippe bestätigt. Tests hätten ergeben, dass ein kürzlich aus Mexiko zurückgekehrter Mann infiziert sei, berichtete der Rundfunk. Der Mann befinde sich im Krankenhaus.
In Spanien wurde ein zweiter Fall bestätigt. Ein Patient in einem Krankenhaus in Valencia wurde positiv auf das Virus getestet, teilte Gesundheitsministerin Trinidad Jimenez mit. Der Zustand des Betroffenen sei aber nicht ernst. Den Angaben zufolge stand der Patient schon seit Montag mit 25 weiteren potenziell Erkrankten unter Beobachtung. Sie alle waren erst kürzlich von einer Reise aus Mexiko zurückgekehrt.
In Australien stieg die Zahl der Verdachtsfälle sprunghaft auf 45 an. In allen australischen Bundesstaaten mit Ausnahme eines einzigen Bundesstaats wurden Fälle bekannt, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.
Die Behörden in den einzelnen Ländern sind angewiesen, eng mit der WHO zusammenzuarbeiten, damit die weitere Ausbreitung verhindert wird.
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/wissen/47/466627/text/
28. April 2009
Mexiko-Grippe: Herkunft des Virus nicht geklärt +++ EU-Krisengipfel am Donnerstag
Brüssel / Mexiko / Genf / Paris (aho) – Die Herkunft des jetzt in Mexiko bei Menschen aufgetretenen Influenza-A-Virus (H1N1) konnte bisher noch nicht geklärt werden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Internationalen Tierseuchenamtes (OIE) sind Erbinformationen von Influenzaviren des Subtyps H1N1 von Vögeln, Schweinen und Menschen in dem neuen Virus enthalten. Bei Schweinen wurde dieses Virus bisher nicht nachgewiesen, so dass der in der Laienpresse geprägte Begriff „Schweinegrippe“ bisher nicht gerechtfertigt ist. Die OIE schlägt daher vor, sich bei der Bezeichnung wie in der Vergangenheit an der geographischen Herkunft zu orientieren.
In Mexiko überträgt sich das Virus leicht von Mensch zu Mensch und wird auch durch Reisende in andere Länder getragen. Dort sind die Krankheitsverläufe sehr mild. Auffällig ist, dass die beobachteten Todesfälle nur in Mexiko auftreten. Mediziner spekulieren hier über einen weiteren lokalen „Faktor“, der tödliche Krankheitsverläufe hervorruft. Diskutiert werden weitere Erreger, Fehler bei der Therapie oder Mängel bei Arzneimitteln.
Krisentreffen der EU
Die EU ruft ein Sondertreffen zum Ausbruch einer neuen Grippe in Mexiko ein. EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou rief die EU-Gesundheitsminister auf, “so schnell wie möglich” zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen zu kommen. Das Treffen wird am Donnerstag erwartet. Die spanischen Behörden meldeten den ersten Fall in der Europäischen Union. “Die Kommission und die EU-Mitgliedstaaten beobachten die Lage sehr genau”, sagte EU-Kommissionspräsident Barroso. “Wir werden alle Informationen, die wir von den Experten erhalten, auswerten, das Gefahrenpotenzial bewerten und zusammen mit den Mitgliedstaaten über Maßnahmen entscheiden, die zu treffen sind”. Die Kommission übernimmt die Koordinierung der europäischen Maßnahmen im Rahmen des Frühwarn- und Reaktionssystems der Gemeinschaft (EWRS).
Zudem tauscht sich die EU-Kommission regelmäßig mit dem Europäischen Zentrum für Krankheits-Vorsorge und -Kontrolle (ECDC) in Stockholm, den Behörden in Nordamerika und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf aus. Die Generaldirektion Gesundheit der Kommission übernimmt die Koordinierung in der EU im Rahmen der Entscheidung über ansteckende Krankheiten 2119/98 innerhalb des Frühwarn- und Reaktionssystems der Gemeinschaft (EWRS). Experten bereiten derzeit Empfehlungen für Reisende und zu Gegenmaßnahmen vor.
Das Frühwarn- und Reaktionssystem ist Bestandteil des allgemeinen Netzes für die epidemiologische Überwachung und Kontrolle übertragbarer Krankheiten, das die Gemeinschaft 1998 eingerichtet hat. Es ist Ereignissen oder Verdachtsfällen von gemeinschaftlicher Tragweite vorbehalten, die die öffentliche Gesundheit gefährden könnten. Etwaige Gefährdungen der öffentlichen Gesundheit werden von den zuständigen Gesundheitsbehörden der einzelnen Mitgliedstaaten gemeldet, darunter der Ausbruch übertragbarer Krankheiten in mehr als einem Mitgliedstaat der Gemeinschaft. Die zuständigen Behörden der einzelnen Mitgliedstaaten und die Kommission sammeln alle nötigen Informationen über die betreffenden Ereignisse und tauschen sie aus, beispielsweise mithilfe eines nationalen Überwachungssystems oder des Systems zur epidemiologischen Überwachung des Gemeinschaftsnetzes. Wird eine Gefährdung bestätigt, unterrichten die betreffenden Gesundheitsbehörden unverzüglich die entsprechenden Behörden in den anderen Mitgliedstaaten sowie die Kommission über Art und Umfang der möglichen Gefährdung. Außerdem teilen sie mit, welche Maßnahmen sie allein oder gemeinsam mit anderen Mitgliedstaaten treffen wollen.
(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
Verdachtsfälle in Deutschland +++ Jetzt auch Österreich betroffen +++ 152 Menschen starben in Mexiko +++ Zwei Infizierte in Spanien
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Hamburg (dpa) - Namens-Wirrwarr um die Schweinegrippe: Experten haben am Dienstag gleich mehrere verschiedene Begriffe für die Virus-Erkrankung ins Spiel gebracht. Das Spektrum der Vorschläge reicht von «Mexiko-Grippe» bis «Neue Grippe».
Denn soll die Schweinegrippe, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sie nennt, noch Schweinegrippe heißen - obwohl das derzeit grassierende Virus bei Schweinen bisher noch nie festgestellt wurde?
Der Mikrobiologe Prof. Christian G. Meyer vom Hamburger Bernhard- Nocht-Institut für Tropenmedizin will die «Schweinegrippe» durch «Mexiko-Grippe» ersetzen. «Man sagt nicht mehr Schweinegrippe. Denn bei Schweinen ist dieses Virus bisher noch nicht identifiziert worden. Wir sagen Mexiko-Grippe», sagte Meyer dem Fernsehsender N24.
Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Jörg Hacker, erklärte, die Behörden verwendeten inzwischen die Bezeichnung «Neue Grippe» - um zu betonen, dass vom Verzehr von Schweinefleisch keine Gefahr ausgeht. Außerdem werde das Virus nicht nur von Schweinen übertragen. Es handele sich um ein neues Virus, dessen Erbgut sich weiter verändern könne. Auch das europäische Seuchenkontrollzentrum ECDC in Stockholm zieht diesen Begriff vor.
Die Internationale Tiergesundheitsorganisation (OIE) wiederum möchte von einer «Nordamerikanischen Grippe» sprechen. «Das Virus wurde bisher nicht in Tieren isoliert. Es ist daher nicht gerechtfertigt, diese Krankheit Schweinegrippe zu nennen.» Das Virus beinhalte «in seiner Charakteristik Komponenten von Schweine-, Vögel- und Menschenviren».
Der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), Thomas C. Mettenleiter, hatte sich ebenfalls für einen anderen Namen ausgesprochen - machte aber keinen konkreten Vorschlag. Der Erreger H1N1 weise zwar genetische Merkmale auf, die bei Schweineviren auftreten, sagte Mettenleiter der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Form des Erregers, die aktuell vorkomme, sei beim Schwein aber nie nachgewiesen worden. «Die Bezeichnung ist irreführend. Es handelt sich nicht um den Erreger einer Tierseuche, sondern um einen humanen Influenzavirus.»
Quelle:
sueddeutsche.de - erschienen am 28.04.2009 um 17:34 Uhr
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/634961
PS: Hatten wir das nicht schon geklärt: Liebe WHO, liebes ECDC, liebes Robert-Koch-Institut, liebes Friedrich-Loeffler-Institut & co.: Mexikanische Grippe - ist das denn so schwer?!
(siehe Ariva.de) ;-))