YAHOO steigt und steigt und steigt
http://www.spiegel.de/wirtschaft/...lkswagen-rettet-dax-a-586855.html
Ich verstehe eh nicht wieso die Aktienbesitzer hier in Unruhe geraten ... einfach abwarten ... alles was fällt wird sich erholen ... ist nur ne Frage der Zeit ... da braucht man auch nicht den Kurs zu beobachten....
... alles möglich, bis zum letzten Tag! Man braucht für solche Investments Nerven, Geduld und auch ein wenig Diversifikation: Wetten können verloren gehen, im letzten Moment aufgehen oder erst gut, dann auch wieder schlechter laufen. Wenn es einen "Fahrplan" für eine Aktie gibt, dann wird dieser ganz sicher nicht durch die alltäglichen Nachrichten bestimmt, sondern durch "große" Ankündigungen. Das selbst gute und sehr gute Nachrichten (mit einem gewissen Nachdruck) schlecht geredet werden können, haben wir Ende Januar bei Yahoo! und Alibaba erlebt. Gerade Yahoo! hätte mit der Ankündiguing zur Steuerfreiheit $10 nach oben springen müssen, aber es wurde alles mögliche unternommen, um den Wert klein zu halten. Das kann umgekehrt genauso passieren (siehe Twitter und Amazon).
Derivatehändler können sich problemlos gegen Verluste absichern. Die Mathematik hinter diesen Berechnungen sind keine Raketenwissenschaft. Ob Short- oder Long-Postitionen überwiegen, spielt für die Anbieter keine Rolle, ebensowenig wie plötzliche Kursauf- wie -abschläge. Nur die Gaps können gefährlich werden, in die eine, wie auch in die andere Richtung. Theoretisch könnte man die Verluste/Gewinne auch mit der entsprechenden Mathematik kurzfrisitg ausgleichen, müsste dann aber ein relatives hohes Maß an Eigenhandel betreiben, was jedoch mit einem anderen Bereich innerhalb einer Universalbank abgestimmt werden müsste. In der Praxis ist das aber gar nicht so leicht, diese Bereiche miteinander arbeiten zu lassen. Häufig rivalisieren diese um Boni und die Bereichsleiter und Händler können sich nicht riechen, deshalb ist der Handel mit Derivaten auch größtenteils automatisiert und relativ autark. Im Grunde genommen ist es die Arbeit eines Buchmachers (Wetten), der nicht zwingend schummeln muss, um seine Gewinne zu sichern. Man erkennt die Unterschiede in der Liquidität des gehandelten Basiswertes und seiner Volatilität. Entsprechend hoch sind die Zeitwerte und die Spreads der Puts und Calls.
Nimmt man z.B. Yahoo!, dann hat sicher der Handel mit Optionsscheinen und Optionen zum Jahreswechsel nahezu halbiert. Die Aktienpositionen großer Emittenten wie Commerzbank (deutsch) oder Susquehanna (USA) hat sich ungefähr halbiert. Man kann also nicht sagen, dass bei Yahoo! viele long oder short sind. Was man aber sagen kann ist, dass sich die Institutionellen in den letzten Monaten groß eingekauft haben. In einem früheren Beitrag hatte ich schon einmal die Schätzung abgegeben, dass Yahoo! zum Jahreswechsel zu ca. 72% in den Händen institutioneller Anleger landen wird und jetzt, wo so ziemlich alle Institutionellen ihre Beteiligungen offengelegt haben, sind es tatsächlich 71,88% und damit gut 5% mehr als noch Ende September 2014. Es sieht also ganz danach aus, dass Yahoo! nur nach außen hin die Aktie ist, die man besser nicht anfassen sollte. Die Jungs mit den dicken Portemonnaies sehen das offensichtlich ganz anders:
http://www.nasdaq.com/symbol/yhoo/institutional-holdings
Leider sind das auch die Jungs, die ihre Aktien an professionelle Shortseller verleihen. Die entscheiden dann (nach Absprache mit den Verleihern), wann und wohin die Aktie gehen wird. Die Medien und Analysten spielen das Lied größtenteils mit. Es ist gar nicht notwendig, alle zu involvieren. Solange schlechte wie gute Nachrichten auf dem Markt sind, kann man sich einfach diejenigen aussuchen, weshalb eine Aktie heute dorthin und morgen dorthin gelaufen ist. Die Kurse bei Alibaba und insbesondere bei Yahoo! sind also nicht deshalb niedrig, weil es schlechte Werte sind. Sie sind deshalb billig, weil es jede Menge Käufer gibt, die sich hier einkaufen möchten. Umgekehrt gilt das bei Werten wie Twitter und Amazon natürlich genauso. Möglicherweise können die Umsätze ein guter Indikator dafür sein, wann ein mögliches Ende dieser Phasen eingeläutet wird. Momentan sieht es bei beiden Werten eigentlich ganz gut aus: Die Umsätze sind seit einigen Tagen im Keller. Nicht einmal mehr 40% des Durchschnitts (seit September) werden mehr gehandelt. Wen wundert es, wenn man bedenkt, dass man zu diesen Kursen beim Verkauf nur dann ein Geschäft macht, wenn man sie am gleichen Tag ein paar Cent teurer oder billiger gekauft hat? Aktuell wird das Volumen fast ausnahmslos von den Daytradern bestimmt und es dürfte nun auch die Zeit gekommen sein, an der wir diesen Boden verlassen werden. Hoffentlich kommt es nicht wie im Oktober noch zu einem kurzen Einbruch nach unten, bevor es nach oben geht, aber auszuschließen ist das leider nicht. Wenn der Markt sich weiter stabil Zeit, könnten wir auf dem aktuellen Niveau loslegen und schauen, wo wir in 2, 4 oder auch 6 Wochen landen werden...
... für denjenigen, der Lust zu lesen hat und sich auf den aktuellen Stand der Dinge bringen möchte. Auch die Pros und Contras bezüglich Marissa Mayer werden umfassend vorgestellt:
https://medium.com/backchannel/...has-completed-step-one-71dc31912855
An mehreren Stellen habe ich das Gerücht gelesen, dass Sheryl Sandberg neuer CEO von Yahoo! werden soll. Aktuell ist sie Geschäftsführerin (COO) bei Facebook und gilt mit einem Vermögen von über $1 Mrd. als eine der reichsten Frauen der Welt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sheryl_Sandberg
Sie war auch Leiterin des globalen Online-Verkaufs von Google. Sie ist also weniger eine technologisch, sondern vielmehr eine kaufmännisch orientierte Geschäftsfrau. Bin gespannt, ob da etwas dran ist...
hätte ich nichts dagegen wenn an einem Gerücht mal etwas dran wäre :-)
Habe gerade einen längeren Artikel über MM und Yahoo entdeckt, kann ihn aber frühestens zur Mittagspause lesen.
Deswegen kann ich nicht sagen, ob der Artikel lesenswert ist oder nicht:
https://medium.com/backchannel/...has-completed-step-one-71dc31912855
Schön wärs, aber da müsste erst ein Sturm aufziehen, dass Frau Mayer geht. Sang- und klanglos wird sie nicht gehen. Diese Frau will als Heldin gehen, nicht als Versagerin.
Ich habe ja gestern schon geschrieben, dass die Hedge Fonds sich vermehrt bei Yahoo! eingekauft haben. Diese besitzen dadurch auch mehr Macht zur Durchsetzung ihrer Forderungen. So denke ich, dass Jeff Smith von Starboard inzwischen weitaus mehr Rückendeckung besitzt, als gemeinhin angenommen wird. Die Zerschlagung des Konzerns muss effizient erfolgen und den größtmöglichen Profit abwerfen. Dafür braucht es nun einmal entsprechende Spezialisten. Es wäre nicht das erste Mal, dafür eine Frau zu engagieren, die diesen unpopulären Weg begleitet und dem verbleibenden Rest den "Glanz" gibt, den er braucht, um am Ende auch meistbietend veräußert zu werden. Mayer glänzt schon längst nicht mehr...
... wir nun in den letzten Akt der Abwärtsbewegung bei BABA und YHOO eintreten: Vergleichbar mit dem "Vorspiel" Mitte Oktober könnten wir bei BABA bis morgen Nachmittag kurz auch Kurse von unter $80 sehen (Yahoo! unter $42), bevor es dann stetig nach oben gehen sollte. Ich erwarte bis zum Verfall der März-Optionen Kurse von knapp unter $100 bei Alibaba und ca. $52 bei Yahoo!. Bis Mitte/Ende April dann $120 bei BABA und $63 bei Yahoo! und dann sind die Zocker gefragt, ob sie sich die Quartalsergebnisse noch antun wollen oder eher nicht: Erst dann wird sich wohl entscheiden, ob BABA neue Höchstkurse ansteuern kann (oder auch nicht). Heute und morgen (bis zur Halbzeit) erwarte ich ein letztes "Gemetzel". Besser so, als noch ewig darauf zu warten, wann und wo das untere Ende (endlich) erreicht wird...
... sehen wir schon heute den Tiefpunkt. Bei BABA erreichen wir heute ein neues ATL. Es kommt dann ein wenig darauf an, wie groß das Minus ist, mit dem wir schließen werden. Die erreichten $81,80 habe ich schon in irgendeiner technischen Analyse gehört, aber trotzdem glaube ich, dass wir auch die $80 unterschreiten müssen, um endlich in ruhigeres Fahrwasser zurückkehren zu können. Wenn wir heute (entgegen aller Erwartungen) positiv schließen sollten, haben wir das Schlimmste vermutlich überstanden und einen Tag "gewonnen". Die Entscheidung fällt später, aber vermutlich doch erst morgen. :-(
... aber so richtig lustig findet so manch anderer das nicht gerade! ;-(
Trotzdem gut, dass der Tisch jetzt endlich vom unnützen Balast befreit wird. Da sind schon extrem viele zittrige Hände (vor allem bei BABA), die ihre Papiere gerade herschenken. Ich bin mir nicht ganz sicher, was sie sich davon versprechen, aber das will ich eigentlich auch gar nicht wissen. Der Spuk wird sowieso schneller wieder vorbei sein, als viele schauen können...
... auf der Seite von Marissa Mayer sehen. Na gut, was die Amis unter "yodel" verstehen, hat mit dem bayrischen Jodeln wohl nicht allzu viel zu tun, aber angesichts der Kursentwicklung und -performance muss man sich natürlich schon fragen (dürfen), ob man aktuell nicht anderen Aufgaben mehr Beachtung schenken sollte, als einen Jodel-Weltrekord aufzustellen!?!?
Das Video wurde übrigens von der Chefin selbst aufgenommen ...
... aber auch irgendwie verständlich!
Für den Ausrutscher von BABA kann sie ja nichts, aber Yahoo! müsste schon um einiges höher stehen und nicht nur das: Wenn Sie die Steuerpläne für die BABA-Beteiligung bereits früher bekanntgegeben hätte, dann hätten wir bereits im November Kurse von knapp $60 gesehen. Stattdessen sind wir (Kleinanleger) mal so richtig auf's Glatteis geführt worden...
Gibt's schon was neues vom heutigen Besuch von Ken Goldman bei Morgan Stanley bzw. werden wir überhaupt näheres dazu erfahren?
... 18:30 Uhr geht es los: http://cc.talkpoint.com/morg007/030215a_ae/?entity=42_HNGROTT
Ich bin mir aber nicht sicher, ob dann auch direkt Ken Goldman das Wort ergreifen wird!?