Ambac Rocky Balboa oder chapter 11


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Neuester Beitrag: 25.04.21 01:14
Eröffnet am:14.05.09 22:36von: pacorubioAnzahl Beiträge:8.707
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2484 Postings, 5652 Tage Grisu007ahier die dt Meldung

 
  
    #3601
3
03.11.10 20:14
Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/...dreht-den-geldhahn-auf;2685574

Notenbank: Fed dreht den Geldhahn auf

Die Stützungspolitik der US-Notenbank geht weiter. Die Fed will bis Ende des zweiten Quartals 2011 weitere Staatsanleihen für 600 Milliarden Dollar kaufen. Der Schritt war von den Märkten seit Wochen erwartet worden. Der Leitzins bleibt unverändert.
Notenbankchef Ben Bernanke: Die Fed setzt weiter auf eine lockere Geldpolitik. Quelle: Reuters

Notenbankchef Ben Bernanke: Die Fed setzt weiter auf eine lockere Geldpolitik. Quelle: Reuters

HB WASHINGTON. Die US-Notenbank dreht im Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit den Geldhahn abermals kräftig auf. Wie die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mitteilte, will sie bis Mitte kommenden Jahres Staatsanleihen im Gegenwert von 600 Milliarden Dollar kaufen. Zusätzlich würden bereits der Fed gehörende, aber auslaufende Papiere ersetzt, so dass sich die neuen Ankäufe auf insgesamt 850 bis 900 Milliarden Dollar summierten.

Ziel der Geldspritze ist es, die Wirtschaft anzukurbeln und so mehr Jobs zu schaffen. Notenbankchef Ben Bernanke begründete den Beschluss des Offenmarktausschusses mit der enttäuschenden Entwicklung am Arbeitsmarkt. Den Leitzins beließ er wie erwartet bei 0 bis 0,25 Prozent und versprach erneut noch lange extrem niedrige Zinsen.

An den New Yorker Aktienbörsen sorgte die Aktion der Fed allerdings nur kurzfristig für Erleichterung. An der Wall Street zogen Dow Jones und Nasdaq kurzzeitig an, gaben ihre Gewinne aber umgehend wieder vollständig ab. Am Devisenmarkt gab der Dollar ebenfalls nur kurzfristig nach und erholte sich anschließend wieder.

Die Fed hatte auf dem Höhepunkt der Finanzkrise nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 ihren Zins auf annähernd null Prozent gekappt und Anleihen im Gesamtwert von rund 1,7 Billionen Dollar erworben - davon Staatsanleihen über rund 300 Milliarden Dollar.

Hintergrund für die neuen Schritte der Fed ist die für US-Verhältnisse hohe Arbeitslosenquote von 9,6 Prozent. Rund 15 Millionen Amerikaner haben keinen Job und das Wachstum der Wirtschaft reicht bislang nicht aus, um diese Misere zu mildern. Am Mittwoch veröffentlichte Daten des privaten Dienstleisters ADP zeigten allerdings eine - wenn auch langsame - Belebung bei Neueinstellungen.

Doch der Fed sitzt nicht nur die hohe Arbeitslosigkeit im Nacken: Parallel ist die Teuerung in den USA derzeit so niedrig wie seit den 60er Jahren nicht mehr. Viele Fachleute fürchten ein Abrutschen in die Deflation, also auf breiter Front fallende Preise. Das hätte volkswirtschaftlich desaströse Folgen.

Aktuell versuchen mehrere Zentralbanken nach massiven Zinssenkungen, mit anderen, unkonventionellen und noch kaum erprobten Mitteln ganze Volkswirtschaften zu kurieren. Das Mittel der Wahl heißt in diesem Fall im Fachjargon „quantitative easing“. Bei dieser Art von Geldpolitik erhöht die Notenbank künstlich die Geldmenge: Sie druckt de facto frisches Geld.

Heutzutage werfen Federal Reserve, Europäische Zentralbank & Co. aber längst nicht mehr die Notenpresse an, sondern schaffen neue Moneten ganz einfach per Mausklick. Sie kaufen von den Banken ihrer jeweiligen Länder Wertpapiere - idealtypisch Staatsanleihen und andere Bonds - und schreiben den Banken dafür jeweils den Kaupreis auf deren Konto bei der Zentralbank gut. Schon in normalen Zeiten haben Geschäftsbanken bei ihrer Notenbank ein Konto, auf dem sie die so genannte Reserve halten müssen. Das ist ein bestimmter Teil der Spareinlagen, den die Banken dort parken müssen. Drückt nun die Notenbank auf den Knopf und „druckt“ Geld, erhöhen sich die Guthaben der Banken bei der Zentralbank und es entsteht Überschussliquidität.

Diese Liquidität können die Banken nun auch in Zeiten knapper Kassen nutzen, um Kredite auszugeben - an Firmen und Haushalte im ganzen Land. Und das ist auch das Ziel der Zentralbank: Ihr geht es nämlich bei der ganzen Aktion nicht um die Banken, sondern um die so genannte Realwirtschaft - also Industrie, Handel und Gewerbe sowie Häuslebauer und Kreditnehmer. Das Kalkül: Je flüssiger die Banken sind, desto geringer ist die Gefahr einer Kreditverknappung und desto niedriger ist das durchschnittliche Zinsniveau, das in einem Land herrscht. Die Notenbanker hoffen, dass in so einem künstlich geschaffenen positiven Wirtschaftsklima die Konjunktur dann irgendwann von selbst wieder anspringt und zum Beispiel die Arbeitslosigkeit zurückgeht.

An sich ist eine von der Zentralbank gesteuerte Ausweitung der Geldmenge also eine gute Sache und kann gegebenenfalls helfen, eine Krise zu überstehen. Doch jede Arznei hat Risiken und Nebenwirkungen. Durch Milliarden und Abermilliarden Dollar, Euro, Yen, Franken oder Pfund, die die Zentralbank beim „quantitative easing“ in die Wirtschaft pumpt, steigt das Risiko, dass die Inflation angeheizt wird. Das kann allerdings nur dann passieren, wenn das frisch gedruckte Geld länger als nötig im Wirtschaftskreislauf bleibt. Damit es nicht so weit kommt, schöpfen Notenbanken - in der Theorie - die überschüssige Liquidität schnellstmöglich wieder ab. In der Praxis kann es jedoch passieren, dass die Zentralbank unter den Druck der Politik kommt, die den so genannten „Exit“ aus der Politik des billigen Geldes so lange wie möglich hinausschieben möchte. Politiker wollen schließlich wiedergewählt werden und ihre Chancen sind besser, wenn die Wirtschaft brummt - also wenn die Notenbank weiter aufs Gaspedal tritt und nicht im Interesse niedriger Inflationsraten die Bremse zieht.

In der Wirtschaftsgeschichte gibt es nur wenige Beispiele, bei denen Notenbanken zum „quantitative easing“ gegriffen haben. Der berühmteste Fall spielt im Japan der Jahre 2001 bis 2006. Doch obwohl die Bilanz der Bank von Japan am Ende gut sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts entsprach, also enorm angeschwollen war, kam Japan nicht aus der Stagnation heraus. US-Notenbankchef Ben Bernanke hat auf dem Höhepunkt der jüngsten Finanzkrise für 300 Milliarden Dollar Staatsanleihen und für mehr als eine Billion Dollar andere Wertpapiere in die Bilanz der Fed genommen. Das hat zwar gemeinsam mit den riesigen Konjunkturprogrammen der Regierung die Wirtschaft der Vereinigten Staaten aus der tiefsten Rezession seit vielen Generationen gezogen, doch das Wachstum schwächelt bereits wieder und die Arbeitslosigkeit ist für US-Verhältnisse nach wie vor sehr hoch. Deshalb legt Bernanke nun nach und kauft noch einmal bis Ende des zweiten Quartals 2011 weitere Staatsanleihen für 600 Milliarden Dollar.

Auch die EZB kauft seit Mai dieses Jahres den Banken der Euro-Zone Staatsanleihen von Euro-Ländern ab - offiziell, um Funktionsstörungen der Anleihenmärkte zu beseitigen, de facto stützt sie mit dem höchst umstrittenen Programm Schuldenländer wie Griechenland, Portugal und Irland.  

6741 Postings, 5965 Tage Marlboromann@leopard Antwort auf die NOL-Frage

 
  
    #3602
3
03.11.10 20:41
Der Mutterkonzern kann die NOL für sich verwenden, da sie ja vorher auf die Aktien gebunden wurden, allerdings sind 4,5 Mrd NOL auf die Aktien gebunden und die anderen 2,5 Mrd sind neu und müssen erst gebunden werden.

4,5 * 0,35 = 1,575 Mrd die die NOL an maximalen Verkaufswert haben.

Diese NOL kann die Holding verkaufen und auf sich selbst verwerten. Man macht das ganz einfach so. Ich als Holding gründe dafür eigens eine Limited (GmbH) mit Einlage ca. 15.000 Dollar, in die ich die NOL transferiere und danach verkaufe ich diese Limited auf den Markt an einen Interessenten, der diese dann für sich verwenden kann.

Die Holding hat 1,2 Mrd Schulden, wo ist den da jetzt das Problem???

So gesehen hast du recht. ABK könnte sicherlich 1,2 Mrd für die NOL bekommen, immerhin mehr als die 120 Millionen die ihnen angeblich auf den Schuh drücken sollen.

Für die anderen 2,5 Mrd NOL erhält die AAC noch Steuerrückzahlungen von ca. 600 Millionen, auch wenn das noch keine Zeitung erwähnt hat, nur mal so als Info.

Die Schuldenlast beträgt auch nicht 1,67 Mrd, diese Zahl ist veraltet, weil sie die EK zahl der ganzen Gruppe vom Geschäftsjahr 09 also Q4 09 darstellt. Richtig sind 1,42 Mrd Minus basierend auf Q2 10.

Im Ausblick auf die Settlements und diesen Q3 Zahlen müssten das negative EK auf ca. 1 Mrd ohne Steuerrückzahlung geschrumpft sein. Die Steuerrückzahlung erfolgt auf Q4 10.

Gruß Marlboromann  

1496 Postings, 5504 Tage leopardthanks Marlboromann

 
  
    #3603
2
03.11.10 20:59

ich danke dir für nützliche info :)

ich drücke daumen für alle investierten.

 

925 Postings, 6326 Tage estel2005Guten Morgen Allerseits

 
  
    #3604
1
04.11.10 10:26
Frage an die Experten.
Kann mann die Meldung von Gestern ernst nehmen?

Frankfurter Tagesdienst - Ambac Financial nicht alle Totgesagten leben länger

17:00 03.11.10

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten vom Kauf der Aktie von Ambac Financial (Profil) unverändert ab.  

1826 Postings, 5258 Tage rocketeer24@estel

 
  
    #3605
1
04.11.10 10:29
die raten halt. Die Frage ist ob in einer der Restrukturierungsvarianten etwas für die Aktionäre übrig bleibt. Sicher weiß das noch keiner derzeit  

6741 Postings, 5965 Tage Marlboromann@estel ja warum den nicht? Die FT mach nur Börse

 
  
    #3606
3
04.11.10 10:33
und das den ganzen Tag, da muss man die Experten doch ernst nehmen oder nicht?

Ach Leute, die auf die AKtien gebundenen NOL haben ca. den gleichen Wert wie die 1,2 Mrd Anleihen der Gläubiger. Wenn Du die NOL nicht verlieren willst und die verliert man bei einem Eigentümerwechsel, weil die Aktien dann kein Unternehmen mehr gebunden sind, was machst du dann???????????????

Na du tust dich zusammen. Ich geh davon aus das am Ende 50% vom Unternehmen den Aktionären gehört und 50% den Gläubigern und dies ist der schlechteste Fall, wenn die NOL nicht an dritte verkauft werden können um damit die Gläubiger bezahlen zu können.

Ich denke, das war sehr einfach und klar verständlich dargestellt.  

2666 Postings, 5883 Tage Andrusch...

 
  
    #3607
2
04.11.10 11:04
Zumal die Herren des Frankfurt Tagesdienst schreiben, Ambac "habe zuletzt die fälligen Zinsen nicht mehr bedienen können."... Aha...Ist ja interessant...Denn ich hatte eigentlich mal gelesen gehabt, sie wollen nicht zahlen...Von nicht können war nie die Rede...  

2484 Postings, 5652 Tage Grisu007a@Andrusch

 
  
    #3608
2
04.11.10 11:13
es ist manchmal ganz erschreckend, wie wenig solche "Spezialisten" der englischen Sprache mächtig sind.....im Zweifel konnten sie diese Meldung einfach nicht verstehen, weil sie die Feinheiten dieser Sprache nicht beherrschen :-)))  

6741 Postings, 5965 Tage MarlboromannDiskussion mi Pfandbrief um # 3606

 
  
    #3609
1
04.11.10 12:11
Meinung von Pfandbrief:

Ich geh davon aus das am Ende 50% vom Unternehmen den Aktionären gehört und 50% den Gläubigern

Du kommst der Sache immerhin schon näher jetzt. Bloß Deine Zahlen musst Du noch ein bisschen anpassen. Lass mich Dir etwas vorrechnen, wo wenige Zahlen zum Einsatz kommen, sondern bloßer Hausverstand.

Gehen wir von Deiner 50:50 Lösung aus. Nehmen wir an, eine solche Lösung würde den Holdinggläubigern unterbreitet. Betrachte die Situation aus Sicht der Holdinggläubiger. (Das ist ganz wichtig. Immer überlegen was machen die ANDEREN).

Die Holdinggläubiger haben also zwei Möglichkeiten:

A. Annahme des BringFriedenschen Kompromissvorschlags.
B. Prepackaged Bankruptcy mit Übernahme von 100 % des Equity der Ambac (Holding).

Welche der beiden Lösungen ist besser für die Gläubiger?

Ich glaube B., und um diese Theorie zu untermauern, mache ich nun einige Annahmen, die dahingehend wirken, dass sie A. aus Sicht der Holdinggläubiger begünstigen.

Insbesondere nehmen wir an, dass:

1. Der NOL nicht "nur" ein paar Milliarden sei, sondern UNENDLICH GROSS.
2. Der unendlich große NOL auch bei A. voll nutzbar bleibt, obwohl natürlich auch der Übergang von 50 % ein ownership change wäre, während er bei B. komplett wegfiele.

Ich glaube das sind SEHR MUTIGE Annahmen, die A. gegenüber B. begünstigen.

Wenn wir also das annehmen stellt sich folgende Frage für die Holdinggläubiger:

Wollen wir 50 % einer Gesellschaft, die NIE MEHR (!!) Steuern zahlen muss, oder wollen wir 100 % einer Gesellschaft, die (falls sie überhaupt irgendwann Gewinne macht) ganz normal Steuern zahlt.

So einfach ist es! Was ist besser? 100 % und Steuer zahlen, oder 50 % und nie mehr Steuer zahlen?

Lösung: Solange die effektiven Steuersätze unter 50 % liegen, ist es natürlich besser 100 % zu haben und Steuer zu zahlen!

Die Holdinggläubiger werden also, selbst wenn die mutigen Annahmen (1) und (2) zuträfen, nicht auf den BringFriedenschen Kompromiss der 50:50 Teilung eingehen. Du wirst ihnen ergo einen höheren Anteil bieten müssen als 50 %.

---------------
Meine Antwort:

Bei 50/50 ist noch kein Eigentümerwechsel erst bei 50% + x Beispiel 50,00001.

Ich habe ja mal gesagt das die Anleihen per CDS versichert sind und wir reden von denen der Holding, wo du dem wiedersprachst. Hier kommt der folgende Punkt. Die Gläubiger haben ein Interesse die Firma in den Bankrott zu führen, weil sie so über die CDS ihr Geld retten können, allerdings hat der Versicherer dieser CDS was dagegen so viel Geld zu zahlen.

Die Frage ist daher nicht eine Frage, sondern es sind zwei Fragen:

Erste Frage:
Wie hoch ist der Betrag der bei den Anleihen versichert wurde?

Zweite Frage:
Wie hoch sind die Opportunitätskosten für den Versicherer, wenn er ABK rettet, denn diese müssten niedriger sein, damit der Versicherer ABK rettet?

Zu 1)
In der Regel versichern Investoren sofort bei einer Krise ihre Anleihen oder sichern sie per total return swaps oder CDS von beginn an ab. Gerade bei ABK wäre hier im Falle einer Übernahme nichts für die Gläubiger sofort zu holen, da die OCI 98% der ACC vorübergehend übernommen hat.

zu 2) Die Opportunitätskosten betragen 120 Millionen Dollar, wenn der Versicherer ABK rettet. Das kann z.B. ein Kredit über 0% Zinsen sein, somit kostet die Rettung den Versicherer Null Dollar, bis auf den Zinsertrag den er in den Jahren des ausstehenden Kredits verliert, also ca. 6% von 120 Mio = 7,2 Millionen pro Jahr, wenn er sein Geld wo anders einsetzten würde. Auf der anderen Seite muss der Versicherer nicht 1200 Millionen sofort bezahlen.

Ich denke jetzt sieht man eindeutig, dass hier die Frage ist ob ich ca. 7,2 Millionen auf einen Zeitraum von ein bis drei Jahre verliere oder ob ich als Versicherer 1200 Millionen verliere. Ein CDS kostete ca. 24,5% und heute 98% der Anleihe. Der Versicherer macht also nur ein gutes Geschäft, wenn er ABK rettet. Wie auch immer.  

6741 Postings, 5965 Tage MarlboromannNoch mal ganz klar dargestellt

 
  
    #3610
2
04.11.10 12:19
1. Haben die Gläubiger ihre Anleihe nicht versichert, was der unwahrscheinlichere Fall ist, dann haben sie ein Interesse an den NOL, können aber nur bis zu 50% der Firma erhalten damit die NOL erhalten bleiben. Die NOL haben ca. den gleichen Wert der Anleihen, somit passt eine 50/50 Lösung.

2. In der Regel sind die Anleihen aber versichert und die Versicherung wird die Firma retten, wenn sie durch die Rettung Geld sparen kann. Da aber eine Versicherung eh immer einen Satz unter 100% als Versicherungsschutzprämie erhält wird sie die Firma retten wollen, wiel sie so Geld spart. Wie man das auch elegant machen kann als Versicherung, um so sein Rettungsgeld wieder zu bekommen, dies habe ich oben mit dem Kredit über 0% erläutert. Kann ABK am Ende auch dies nicht zurückzahlen so erhält irgendwann in weiter Zukunft der CDS-Versicherer die Firma.
Das ist wie Bockspringen im Sportkurs.  

925 Postings, 6326 Tage estel2005Frage aller Fragen

 
  
    #3611
1
04.11.10 12:38
ist doch, können wir uns etwas beruhigter zurücklehen und das Ding laufen lassen
oder müssen wir uns um unseren Einzatz fürchten.

Es hat wahrscheinlich viele letztens (mich auch) eiskalt erwischt (hätte ich niemals gedacht).
Ich möchte auch nicht mit Verlust rausgehen.

Wird der Kurs sich beruhigen (steigen) oder fallen. Ich weiß, blöde Frage, aber wenn mann voll im Minus ist dann zählt nur diese Frage.  

1496 Postings, 5504 Tage leopardBeziehung zwischen Pre.pack Bankr. ; CH11 und NOL

 
  
    #3612
3
04.11.10 12:40

Eigentlich Unterscheide zwischen den Pre packaged Bankruptcy und CH11 gibt es kaum. Beiden Fallen gehen das Unternehmen zum insolvenz und verliert ihr NOL komplett.

http://findarticles.com/p/articles/mi_m4130/is_n1_v24/ai_17330848/

"Prepacks do, however, offer advantageous treatment of net operating loss  carryforwards. The main benefit is not in preserving the NOLs per se;  few firms would have lost any more NOLs in a workout than they did in  their prepack. Rather, the main benefit of Chapter 11 is that it puts a  less restrictive limitation on annual use of NOLs relative to a workout.  I estimate that the present value of future taxes saved by  restructuring through a prepack instead of a workout averages around $9  million, or 3% of total assets."

 

Ob ihr bei der letzte offizele Erklärung vom ambac aufgefallen seid,  ambac bemüht sich eineseite um die Gespräche mit den Gläubiger duchzuführen, unter der Vorausetzung die Prepakaged Lösung aber andereseite versucht ihre NOL zu retten.

Presse Mitteilung von AMBAC lautet;

"As such, the Company is currently pursuing,  with an ad-hoc committee  of senior debt holders, a restructuring of its  outstanding debt through  a prepackaged bankruptcy proceeding."

Das passt beide nicht zusammen!

 

Bei der Presse Mitteilung erklärt ambac mehr mahls  über den Schutz vom Ausfall des NOLs. und letzte Satz wird noch mal betont!

Several factors may influence which of the  above courses of action the  Company may take, including the status of  negotiations with the ad hoc  committee of senior debt holders and actions  required to preserve the  NOLs

d.h; wir haben 3 Optionen

1.Bei CH 1; Alle gehen ihre Hände leer aus. Alle Konfilikt Parteien sind Verlierer.

2.Bei Pre packaged Bankruptcy; ambac und Glaubiger versuchen sich am Handlungtisch auf irgend eine art und weise eine Kompromisse zu finden.

Sie sparen sich die Zeit und das Gerichtskosten aber ambac verliert NOL;  Gläubiger geht auch fast leer aus, Weil ambac kein nenenswerte Kapital  hat. Diese Option ist besser als CH 11 aber widerum Alle Konfilikt Parteien sind Verlierer!

3. Letzte Option ist für allen beste Lösung. Ambac und Glaübiger einigen sich auf einem neutrallen Basis, die keine Konflikt parteien sich als Verlierer darstellen.

Bei diesem Fall, Ambac rettet ihr NOL und Gläubiger ihr Geld.

Heutzutage Wer ist Stark oder Dominant am Verhandlungstisch? ; Schuldner oder Gläubiger(Schuldengeber)?

Ich tippe Schuldner!

Wenn der Schuldner sagt, ich habe kein Kapital, ich gehe zum insolvenz. Gläubiger kann das nicht verhindern; um ihr eigene Kapital zu retten, kann man entweder von der Zinsen komplett verzichten oder mindestens den Zinssatz runterzuschrauben.

ich glaube, dass ambac jetzt gleich diesem versucht oder besser gesagt, den Gläubiger unter Druck zu setzen.

In USA ist der Zinszsatz den zwischen %0-0,25.Leider auf dem Vertrag von (“2023 Notes”) steht 7.50% Debentures  due May 1, 2023  d.h. 30 mal höher als von der FED festgestellte Zinsen

was wir am Montag erlebt haben reine Manupulation; Ambac hat ihre einzige macht ihren eigenen Kurs zu manupulieren, damit Gläubiger wieder billige ambacaktien von unten einsammeln zu können.

Sie machen ein Plan, aber was kommt danach weiss niemand!

Wir werden nächste Woche nochmehr wissen und bis dahin brauchen wir starke Nerven

Viel Glück für alle investierten.

 

 

 

89 Postings, 5399 Tage gbrwAMBAC!

 
  
    #3613
3
04.11.10 13:51
auch ne möglichkeit!

Re: Holdco sollten Heft 1 Milliarde neuer Aktien      3-Nov-10 7.55    
In der Tat sollten sie es nach dem Ergebnis zu tun als AAC Ergebnisse wird groß sein und dass die Regulierungsbehörde Wisconsin hat bereits die Unordnung in AAC gereinigt ....

Je nach den Ergebnissen von AAC, das Share / Rights Preis könnte auf einem viel höheren Niveau festgesetzt werden ....

Alles, was wir brauchen, ist 500.000.000 $ Bargeld bei Holdco, dann in wenigen Minuten die Mutter aller Kurze drückt startet und die Aktien den Handel wo sie sein sollten ....

Es besteht keine Notwendigkeit für BK, verpackt wurde oder nicht.


Sentiment: Strong Buy (nicht von mir!)

http://messages.finance.yahoo.com/Stocks_(A_to_Z)/...;frt=2&off=1  

10626 Postings, 7226 Tage pacorubio@estel

 
  
    #3614
1
04.11.10 14:31
dumusst vielleicht eine Strategiewechsel vornehmen wenns möglich ist:

wie wärs wenn Du nicht spekulierts on abk überlebt oder nicht, gehe vom schlechtesten Fall aus.abk geht pleite ch11, nehmen wir das mal an,

dann gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit hier rauszukommen
hoffen auf eine Gapschliesungbeei 0,81, dies könnte man dann insofern organisieren das man schon oder auch noch jetzt zukauft um dann bei 0,81 mit Gewinn rauszugehen
das wäre ne Möglichkeit, bedeutet aber auch dauermonitor-Starren und keine sl oder buys setzen,sicherlich nicht gerade die tollste Variante,aber ich bin momentan nicht in einer entspannten Haltung, ich verfolge bis 21.00 Uhr
solange abk steigt bin ich beruhigt der kleinste Rücksetzer macht mich nervös und starrend,das ist meine Meinung aktell, unabh. od ich glaube dass abk überlebt oder nicht
ich möchte auch hiermit nicht zum Kauf raten aber es ist vielleicht eine Strategieform die für die nächsten Tage funktionieren könnte
Grüße
Paco  

10626 Postings, 7226 Tage pacorubioich vermute

 
  
    #3615
04.11.10 14:33
dass es weiter hoch geht heute wie weit???, mmmh who knows  

925 Postings, 6326 Tage estel2005pacorubio

 
  
    #3616
1
04.11.10 14:45
nachkaufen hätte ich auf jedenfall gemacht (bei 0,28EuroCent) aber kein Geld mehr da.

Habe meinen Schnitt Mitte /Ende August schon schön gedrückt. Und jetzt das.
Wenn es bis 0,81 kommen würde, das wäre schon super.  

2484 Postings, 5652 Tage Grisu007a@estel

 
  
    #3617
1
04.11.10 15:02
ich glaube, pacorubio meint US-Cents :-)  

89 Postings, 5399 Tage gbrwjo, leider nicht eur!

 
  
    #3618
2
04.11.10 15:09

925 Postings, 6326 Tage estel2005Ja, das habe schon verstanden

 
  
    #3619
2
04.11.10 15:10

925 Postings, 6326 Tage estel2005Ja, das habe ich schon verstanden

 
  
    #3620
2
04.11.10 15:14
da wäre ich ja schon fett im plus bei 0,81EuroCent  

4487 Postings, 5732 Tage storm 300018Ambac nicht alle Totgesagten leben länger

 
  
    #3621
2
04.11.10 16:02
Ambac Financial nicht alle Totgesagten leben länger

Vor ein paar Monaten habe der Anleihenversicherer schon einmal unmittelbar vor der Insolvenz gestanden. Damals habe diese noch abgewendet werden können, doch jetzt stünden die Chancen schlecht, dass dieses Kunststück wiederholt werden könne. Die Verhandlungen mit Investoren seien erfolglos gewesen. Das Management von Ambac habe die potenziellen Geldgeber nicht dazu bewegen können, ihre Geldbörse zu öffnen und Ambac frisches Kapital zur Verfügung zu stellen.

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten vom Kauf der Aktie von Ambac Financial (ISIN US0231391089/ WKN 882277) unverändert ab.

Vor ein paar Monaten habe der Anleihenversicherer schon einmal unmittelbar vor der Insolvenz gestanden. Damals habe diese noch abgewendet werden können, doch jetzt stünden die Chancen schlecht, dass dieses Kunststück wiederholt werden könne. Die Verhandlungen mit Investoren seien erfolglos gewesen. Das Management von Ambac habe die potenziellen Geldgeber nicht dazu bewegen können, ihre Geldbörse zu öffnen und Ambac frisches Kapital zur Verfügung zu stellen.

Laufe es ideal, werde Ambac im Rahmen eines Insolvenzplanes nach dem Vorbild General Motors (ISIN US3704421052/ WKN 850000) saniert. Hierzu sei die Zustimmung der größten Gläubiger notwendig. Würden diese ablehnen, werde Ambac höchstwahrscheinlich innerhalb der kommenden Wochen gemäß Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts Gläubigerschutz beantragen.

Ambac sitze auf einem Schuldenberg von 1,6 Milliarden US-Dollar und habe zuletzt die fälligen Zinsen nicht mehr bedienen können. Die Anleger würden sich schon einmal darauf einstellen, dass sie ihr Engagement abschreiben dürften. Die Aktie sei gestern mehr als die Hälfte auf 0,41 US-Dollar eingebrochen. Mehr als schon in den letzten Monaten werde das Papier in Zukunft ein Spielball von Tradern werden. Konservative Anleger sollten sich ein anderes Betätigungsfeld suchen.

http://www.ad-hoc-news.de/...esagten-leben-laenger--/de/News/21702100

 

 

4487 Postings, 5732 Tage storm 300018Ambac

 
  
    #3622
3
04.11.10 16:12
Niedrige Kreditratings verhindern Bond Versicherer von einem Rebound

Der Bedford-Bericht bietet Analysten Research auf Ambac und MBIA

http://www.microsofttranslator.com/...-11-04%3Freflink%3DMW_news_stmp

Examining Block Trading Activity for Ambac Financial Group

NEW YORK (Market Intellisearch)--Finanzinstitute gehandelt 573-Block-Trades auf Aktien von Ambac Financial Group. Weitere Analyse in der gestrigen trading-Aktivität zeigt, dass 2,566,189 Aktien gekauft wurden und 1,094,633 Aktien wurden verkauft. Das gekauft/verkauft-Verhältnis für Aktien der ABK ist 2,34, einen positiven Netto-Cash-Flow von $748,210 in den Bestand darstellt.

http://www.marketintellisearch.com/articles/1074026.html

 http://www.schaeffersresearch.com/commentary/...03279&single=true

http://collegestock.com/blog/...cial-stocks-in-focus-abk-bcs-hbc-fbc/

http://www.auto-mobi.info/...amp;task=view&id=82478&Itemid=56

 

1496 Postings, 5504 Tage leopardPrior 1 für ambac (i) und NOL

 
  
    #3623
4
04.11.10 16:38

Ambac sitze auf einem Schuldenberg von 1,6 Milliarden US-Dollar und habe zuletzt die fälligen Zinsen nicht mehr bedienen können.

Dieser ist nicht richtig;

Laut Pressemitteilung von Ambac;

Prior to the occurrence of an event of default  under the indenture for  the 2023 Notes, the Company intends either (i) to pay  interest on the  2023 Notes, (ii) to solicit acceptances for a prepackaged plan  of  reorganization and, if such solicitation is successful, then to file for   bankruptcy with a related prepackaged plan, or (iii) to file for  bankruptcy  under Chapter 11 of the United States Bankruptcy Code.   Several factors may influence which of the  above courses of action the  Company may take, including the status of  negotiations with the ad hoc  committee of senior debt holders and actions  required to preserve the  NOLs

Prior 1 ist (i) sie beabsichtigen(planen oder vorhaben) die Zinsen für die Anleihen 2023 zu zahlen!

Prior 2 ist (ii) sie versuchen unter dem Konzept von prepackaged Bankruptcy eine akzeptable Reorganization durchzuführen

oder Prior 3 ist (iii) wenn es (ii)  nicht geklappt ist, dann sie melden sich CH11 an.

auf jeden allem Fall, Ambac will unbedingt ihr NOL konservieren oder sich behalten.

theoretisch ist die Möglichkeit oder Wahrscheinlichkeit vom ersten Fall (i) aufzutreten höher als (ii)

wiederum (ii) >(iii)

ich hoffe, sie entscheiden sich für die (i)

 

89 Postings, 5399 Tage gbrwhi storm,

 
  
    #3624
1
04.11.10 16:38
biste noch dabei?
oder short?  

4487 Postings, 5732 Tage storm 300018Alle

 
  
    #3625
5
04.11.10 17:13

Klar bin ich noch dabei. Bin nur zwischendurch nach China geflogen :-) Warte auf jeden Fall die Q-Zahlen ab. Frage mich nur wieso Ambac einen Re-Split machen will..... Das dürfte doch jede Menge Kohle in die Kasse spülen und Ambac ist mit zwei blauen Augen davon gekommen (und der größte Turnaround in der Geschichte der USA dürfte darauf folgen ! :-))  Oder wie seht Ihr das ..... ( Marlboromann..?)  Besser gesagt, Sekt oder Selters..... :-))

 

 

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