Softing AG - Die M2M Company
aber deutlich drunter ist unter der Prämisse der anstehenden Finanztermine wirklich unwahrscheinlich. Dann würde man ja wieder auf 40 Mio € Börsenwert zurückfallen, obwohl sich jeder leicht ausrechnen kann, dass Softing nächstes Jahr knapp 20 Mio € Cash angehäuft haben wird, falls man ihn nicht für anorganisches Wachstum einsetzt. Und das so ein Wachstumswert nochmal auf das doppelte des Cashniveaus und ein deutlich einstelliges KGV fällt, kann ich mir schwer vorstellen. Aber unmöglich ist ja an der Börse nichts.
6,68€ (=43 Mio Börsenwert) sind aber durchaus möglich, egal ob jetzt in den nächsten Tagen oder später.
Da diejenigen die ihre Aktien vollständig verkaufen um sie - so wie ich das mitbekommen habe - wieder günstiger einzusammeln, hier mal eine kleine Rechnung (ein starker Crash des Allgemeinmarktes ist hier außen vor gelassen)
Hier die zwei Möglichkeiten und ihre Auswirkungen ausgehend (ich rechne der Einfachheit halber mit runden Anfangszahlen)von einem Einstiegskurs zu 5 Euro bei einer Investitionssumme von 10.000 Euro. Bei der Tradingvariante wird die Summe des Verkaufs (Investitionssumme und Gewinn nach Steuern) reinvestiert. 26,5% ziehe ich ab für Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag.
Ich rechne mit einem jeweils 10 Prozent tieferen Einstieg. Obwohl das nur mit sehr, sehr viel Glück zu praktizieren gewesen wäre. Das waren schließlich die Spannen in denen sich Softing überhaupt bewegt hat bei den vergangenen Anstiegen in der jüngeren Vergangenheit.
Endkurs ist der hier viel diskutierte nächstmögliche Zielkurs von 8,5 Euro.
Bei der Stückzahl habe ich 2000 gewählt da man die problemlos an den MM weiterreichen bzw. vom MM erhalten kann. Bei größeren Stückzahlen wird es aus den in einem vorherigen Posting genannten Gründen so gut wie unmöglich diese Trades zu praktizieren.
Variante 1:
Einsatz 10.000 Euro
Trade1:
Kauf von 2000 Aktien zu 5 Euro. Aktie steigt auf 6 Euro. Verkauf zu 6 Euro.
Erlös nach Verkauf: 12000 Euro (Gewinn = 2000 Euro)
Erlös nach Steuern: 11470 Euro
Trade 2:
Kauf von 2124 Aktien zu 5,4 Euro. Aktie steigt auf 7,4 Euro. Verkauf zu 7,4 Euro.
Erlös nach Verkauf: 15718 Euro (Gewinn = 4248 Euro)
Erlös nach Steuern: 14592 Euro
Trade 3:
Kauf von 2191 Aktien zu 6,66 Euro. Aktie steigt auf 8,5 Euro. Verkauf zu 8,5.
Erlös nach Verkauf: 18623 Euro (Gewinn = 4031 Euro)
Erlös nach Steuern: 17555 Euro
Variante 2:
Einsatz 10.000 Euro
Kauf von 2000 Aktien zu 5 Euro. Aktie steigt in den oben beschriebenen Wellen auf 8,5 Euro. Verkauf zu 8,5 Euro
Erlös nach Verkauf: 17000 Euro
Erlös nach Steuern: 15145 Euro
Somit ergibt sich ein Vorteil von 2410 Euro für die (theoretisch bestmögliche) Tradingstrategie.
Jetzt komme ich zu dem Gedanken der mich dazu bewogen hat dieses Rechenbeispiel mal durch zu rechnen.
Nämlich der Gedanke an mein Cinemaxxengagement (viele die hier investiert sind waren ja auch in Cinemaxx drin und wissen von was ich nun schreibe)
Cinemaxx stieg von Anfang Mai bis Anfang Juni von ca.3,6 auf ca.4,4. Da sind auch einige raus gegangen - einfach aus dem Grund weil die Aktie schon so stark gestiegen war - um sie bei/unter 4 wieder einzusammeln. Die Aktie bewegte sich noch ein paar Wochen seitwärts, dann kam das Übernahmeangebot von Vue zu 6,45, was zu dem Kurs am Tag der Übernahmeveröffentlichung (4,45) einen Aufschlag von ca. 45% bedeutete. Sollten unter denjenigen Investoren die Anfang Juni bei 4,4 verkauft hatten, welche dabei gewesen sein die schon dritte Zähne haben - ich bin mir sicher die haben ihr Gebiss genommen und sich damit in den Allerwertesten gebissen.
Wieder zu Softing. Da Dr. Trier - mittlerweile schon bei mehrmaligen Anfragen - erwähnt hat daß er seine Anteile mit Sicherheit nur zweistellig hergeben würde, bin ich der Meinung daß - sollte ein Übernahmeangebot für Softing offeriert werden - dieses Übernahmeangebot realisiert werden dürfte. Sollte Dr. Trier grundsätzlich einer Übernahme abschlägig gegenüber stehen, hätte er das in den div. Interviews auch so deutlich gemacht.
Zurück zu den beiden Investoren:
Trader: Letzter Verkauf zu 8,5 Euro: 17555 Euro
Langfristinvestor bei einem (häufig praktizierten) Übernahmeaufschlag von 30%:
Verkauf von 2000 Aktien zu 11,05 Euro
Erlös nach Verkauf: 22100 Euro
Erlös nach Steuern: 18894 Euro
Hier wird deutlich daß im Falle einer Übernahme der "Käufer und Liegenlasser" sogar besser abschneiden kann als der Trader. Und das obwohl im Rechenbeispiel beim Trader schon extremer Optimismus bei den Trades hineingerechnet wurde.
Schönen Sonntag noch
Der Vorstand wünscht sich ja eine kleine Delle, da dies zum Vorteil für Softing wäre, da sie dann günstiger zukaufen können. Und der Vorstand hat ja betont, dass sie nur preisbewußt kaufen. Insoweit erhöt eine Delle die Chance für anorganisches Wachstum.
Kurslücke im Dax bei geringem umsatz geschlossen, Softing stabil. was will man mehr.
6900 wir kommen:-)
Nun steht die Aktie auf der kurzfristigen Unterstützung, die sie in 4 der letzten 5 Tage schon angetestet hat.
Könnte mir gut vorstellen, dass es nun erstmal wieder in Richtung 7.20 geht. Denke aber nicht, dass wir in den nächsten 2-3 Wochen (Ohne News) neue Höchststände erreichen werden.
Weitere Unterstützungen:
- 6.68
- Bereich um 6 herum
Und bis dahin hat Softing 20 Mio Cash angehäuft und dürfte nen operativen CF von 10 Mio p.a. machen. :)
Und dafür nur 45 Mio € Börsenwert ....
Eigentlich unglaublich, dass wir überhaupt über nen Kursrrückgang nachdenken, bei solchen Kennzahlen. Von EV/Ebitda brauch man gar nicht erst anfangen. :)
http://investors.hms.se/extra/pod/...pod_show&lang=en&navid=3
dafür das für Softwarefirmen auch gern mal mehr als 30% Übernahmezuschlag bezahlt werden, ist das heutige Übernahmeangebot für Itelligence durch NTT.
http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/....html?ID_NOTATION=164666
Man muss auch sagen, NTT hat nicht sonderlich viel bezahlt obwohl der 30% Aufschlag heftig wirkt. Wenn man mal die Einmaleffekte in diesem Jahr außen vor lässt, hat NTT etwa den 0,7fachen Umsatz, das 12fache Ebit und den 17fachen Überschuss bezahlt. Na gut, sagen wir mal, es ist ein angemessener Preis. Der Vorstand von Itelligence dient ja offenbar auch gleich an.
Für Softing würde eine solche Bewertung nach Gewinnkennzahlen bedeuten, dass man für Softing etwa 9,7 € pro Aktie bieten müsste. Allerdings ist das auf 2012 bezogen und lässt den Nettocashbestand völlig außen vor, den es bei Itelligence nicht in dieser Form gibt. Im gegenteil, bei Itelligence gibt es eine Nettoverschuldung. Das heißt, nimmt man den Cashbestand hinzu, müsste ein Bieter für Softing mindestens 12,5 € pro Aktie bieten.
Warten wohl alle auf die Zahlen bzw. das EK-Forum...
Ist mis ganz recht so.
Jetzt konnte sich der Chart bzw. die Indikatoren etwas erholen.
In 2 Wochen dürfte wohl mal wieder Action reinkommen - Dann aber nicht zu knapp :).
Könnte dafür sprechen, dass doch keine vorläufigen Zahlen mehr kommen, die ich eigentlich für Ende dieser Woche erwartet hatte. Fänd ich ja ein bißchen schade.
Andererseits vielleicht ganz gut, wenn man noch zwei Wochen seitwärts konsolidiert.
Hätte ja lieber noch vorläufige Zahlen, vielleicht nächsten Montag, Herr Trier!!! ;)
Trier sagte ja bisher, man wolle mindestens 45 Mio € Umsatz machen, sich aber an die 50 Mio € heranarbeiten. Dabei strebt man ein EPS von 60 Cents an, wobei ich mir sicher bin, dass Trier dabei noch nicht mit 6,44 Mio Aktien rechnet, sondern genau wie Warburg Research mit 6,1 Mio Stück.
Warbrug rechnet übrigens laut deren letzter Studie mit 48 Mio € Umsatz und 5,0 Mio € Ebit sowie 3,3 Mio € Überschuss.
Ich persönlich glaube, beide (Vorstand und Warburg) lässt noch Spielraum nach oben, aber ich wär mir nicht so sicher, dass wir eine Prognoseerhöhung beim Gewinn bekommen, sondern ich gehe eher davon aus, dass Trier beim Umsatz konkreter wird und vielleicht auf 50 Mio € erhöht, aber bei der Marge bei 10% bleibt und auch beim EPS bei 60 Cents bleibt.
Ich persönlich erwarte 51 Mio € Umsatz und 5,2 Mio € Ebit sowie ein EPS von 57 Cents. Aber das kann natürlich Trier jetzt noch nicht ansagen, da er noch Spielraum für eine Überbietung der Prognose braucht.
Softing AG: Neuer Großauftrag für Softing Messtechnik
DGAP-News: Softing AG / Schlagwort(e): Auftragseingänge
Softing AG: Neuer Großauftrag für Softing Messtechnik
31.10.2012 / 09:57
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Das Unternehmenssegment Automotive Electronics der Softing AG vermeldet
einen weiteren Großauftrag im Bereich Messtechnik durch die
Fraunhofer-Gesellschaft München. Damit konnte für die Softing Messtechnik
(SMT) neben dem bisherigen Hauptkunden aus dem Sportwagenbereich ein
weiterer Großkunde gewonnen werden. Die SMT-Systeme werden von der
Fraunhofer Gesellschaft für Messungen in der Zusammenarbeit mit bzw. bei
der Erbringung von Dienstleistungen für die Automobilindustrie eingesetzt
werden.
'Wir freuen uns, einen weiteren Schritt zur Platzierung der Softing
Messtechnik am Markt erfolgreich vollendet zu haben. Dies zeigt das
Potenzial, das in unseren hochmodernen und modular erweiterbaren
SMT-Systemen steckt.', sagt CEO und Softing Aktionär Dr. Wolfgang Trier.
Für Softing wird dieser Abschluss direkte zusätzliche Umsätze von gut 1
Mio. Euro bringen. Die Auslieferung und Inbetriebnahme der Geräte ist für
das erste Quartal 2013 geplant. Der damit verbundene Kompetenznachweis und
die weitere Verbreitung von SMT werden positive Wirkungen auf andere
potenzielle Großkunden haben. Darüber hinaus wurden dieses Jahr von Softing
bereits mehrere Großaufträge im Bereich der Fahrzeug-Diagnose gemeldet.
Damit ist der Unternehmensbereich Automotive Electronic auch bei einer in
2013 möglicherweise abkühlenden Konjunktur für die Zukunft gut aufgestellt.
Der Bereich Automotive Electronics hat innerhalb der Softing Gruppe
mittlerweile einen Umsatzanteil von rund 50 Prozent erreicht.
Über Softing:
Softing ist eine weltweit agierende Management-Holding. Die Softing
Gesellschaften erstellen und vertreiben Hard- und Software in den
Unternehmenssegmenten Industrielle Automatisierung und Automotive
Electronics. In enger Kundenbeziehung werden technologisch hochwertige
Standardprodukte sowie individuelle Lösungen realisiert. Softing operiert
mit beiden Unternehmenssegmenten in Wachstumsmärkten Softing hat das Ziel,
bei nachhaltiger Profitabilität im Umsatz jährlich zweistellig zu wachsen.
Ende der Corporate News
Signalwirkung und gibt weitere Fantasie .
Und da das nicht der einzige Großauftrag war
ist die Sparte Electtronics schon bei 50%
Umsatzanteil .
Ergo: Alles im Grünen Bereich ;-)
( wie immer nur meine persönliche Meinung )