ALSTOM bitte um Einschätzung
Warum? Alstom muss in den nächsten Jahren unbedingt neues Cash am Markt generieren. Und dies nicht zu wenig. Einmal steht die nach wie vor die Frage Abbau der Schulden , zum anderen wird sehr viel Geld für technologische Neuentwicklungen benötigt. Stillstand ist Rückstand und damit Untergang. Auch wenn der TGV und die (nun funktionierenden) großen Gasturbinen Weltspitze sind, muss heute bereits an übermorgen gedacht werden. Weiterentwicklungen und Neuentwicklungen sind ungeheure kapitalintensiv. GE und Siemens investieren Riesenbeträge in Forschung und Entwicklung.
Gelingt Alstom dies nicht, erfolgt die Verdränung vom Markt in den nächsten 5-10 Jahren. Ich sehe nach der überstandenen Krise aber realistische Chancen die Kurve auch hier zu kriegen. Die Märkte im Verkehrs-und Energiebereich werden ab 2007/2008 vor einem neuen Boom stehen. Da muss abgeschöpft werden dass es kracht. Mit gezielten strategischen Partnerschaften (übrigens im Energiebereich eine Auflage der EU-Kommission) kann die gemeinsame Marktstellung weiter ausgebaut werden. Da sind noch Überraschungen zu erwarten die den Kurs treiben werden.
Die Aktie bekommt wieder viel Fantasie und das wird dem Kurs gut tun.
und befasst sich mit dem Ausgang der US Wahl, deren Ausgang wohl nicht
meine Hoffnungen wiederspiegeln dürfte, schon beginnt sich der goldene Becher
langsam zu füllen.
Allerdings wurde zwischen Fuzzi und mir statt Rotwein Bier vereinbart ;-)
Vom Rotwein bekomme ich gelegentlich Sodbrennen was ich von der
zukünftigen Entwicklung von Alstom nicht erwarte.
mfg
bb
Mein lieber Mann sind das Füchse!!
Sie haben darauf spekuliert, dass Busch wieder Presindent wird und nun geht die Rellay los!
Alstom wird auch investiert!
Busch hat so gute Freunde ( Araber ) dass genau diese mit Ihrem Geld die Wallstreet und die Weltbörse beherschen!
VG Sylvester
Und die Analyse von JPM naja .... Schwamm drüber.
mfg
bb
Motto: Wenn es kein Kaufinteresse gibt, basteln wir uns selber welches, indem wir uns reinreiten...
Bin mal gespannt was die Leh-Morgan-Männer davon halten!::)
VG Sylvester
News kenne ich keine. Wahrscheinlich decken sich Leute im Vorfeld der Halb-Jahreszahlen ein. Es werden aber weniger die Zahlen sein, wie der erwartete Ausblick für 2005.
Mit der US-Wahl dürfte diese Bewegung nichts zu tun haben.
Mein Tipp: Weihnachten 0,68 - 0,73 zum Jahresende. Was meint ihr ?
Solche Bewegungen haben oft etwas Zufälliges. Nachdem der Kurs bis gestern Tage lang bei 0,52 E seitwärts lief, hat nun offenbar ein Fond oder ein Short-Coverer beschlossen, 5 Millionen Alstom zu kaufen. Damit wurde das Ask bei 0,53 E "weggehauen" und die Lawine nach oben angetreten (womöglich weitere Short-Coverer mit Stop-Buy-Orders, denn der Anstieg ist recht steil).
Fazit: Ich halte wegen solcher Zufälle Kursprognosen im Moment für schwierig. Ob wir Weihnachten 0,72 E sehen, scheint mir schwerer vorherzusagen zu sein, als dass wir in zwei Jahren 1,30 E sehen, WENN fundamental alles so gut läuft wie von UNS erwartet.
Ist das schön Leute, dass es nun wieder nach oben geht!
Das ist einfach nur Balsam für unsere Seele oder ??
Also ich stelle immer wieder fest, dass unsere Geduld bis jetzt doch immer wieder belohnt wird und der Traum bzw.das Happy End doch stattfinden wird.
Wenn Alstom mal bei über 0,65 ist, dann können wir sagen, dass die 0,40er Vergangenheit sind!
Wünsche euch allen viel Grüsse und einen schönen Tag!
@bullybear unser goldener Becher hat sich wieder ein Stückchen gefüllt:::)
VG Sylvester
aus und begründet dies mit dem Abbau des Handelsdefizits
der USA.
Wie könnte sich sowas auf die Geschäfte bzw. Gewinnsituation
von Asltom durch eventuell notwendige Absicherungsgeschäfte auswirken?
Ich würde da im Gasturbinengeschäft leichte Vorteile für die
US-Firmen sehen.
Hat hierzu einer von euch Experten eine Meinung?
mfg
bb
Ich glaube übrigens eher, dass der Dollar eher weiter fallen wird (also in Richtung 1,35 E geht). Grund: Alle Welt hat zuviel Dollar, die Japaner, die Chinesen. Und Überangebot senkt bekanntlich die Preise.
Die Amerikaner kaufen chinesische Produkte, die Chinesen amerikanische Staatsanleihen - die munter immer weiter ausgegeben werden zur Finanzierung der US-Finanzlücken. Dies wirkt auf Dauer Dollar-entwertend und in China inflationsfördernd - daher auch die jüngste Zinsanhebung in China.
Wenn es von etwas zuviel gibt - eben Dollars - fällt dessen Wert ganz zwangsläufig. Für die Amerikaner ist dies der bequemste Weg, ihre Staatsschulden abzubauen. Die Zeche zahlen dann nämlich die Europäer, Japaner und Chinesen, die sich zur Unzeit - als der Dollar noch teuer war - mit US-Staatsanleihen eingedeckt haben: Wer etwa im Okt. 2000 zum Kurs von 0,83 E US-Staatsanleihen gekauft hat, sitzt heute, bei einem Dollarkurs von 1,28 E, bereits auf riesigen Währungsverlusten.
Während der Dollar-Verfall für die US-Industrie gut und zur Finanzierung des Defizits hilfreich ist, haben europäische Firmen, die viel im Dollar-Raum (also auch China, wegen der festen Ankopplung des Renminbi an den Dollar) verkaufen, das Nachsehen. Dies könnte neben der Preisdrückerei der Chinesen ein weiterer Grund dafür sein, dass Alstom an den China-Aufträgen wenig oder gar nichts verdienen wird.
FAZIT: Wenn der Dollar tatsächlich STEIGT gegenüber den Weltwährungen, wäre das GUT für Alstom. Bernies Schlussfolgerung scheint jedoch wieder mal eine Schnaps-Idee zu sein: Bush ist weiter im Amt, Bush wird weiter Schulden machen - die Zeche zahlt die Welt (inkl. Alstom-Aktionäre).
3 % bieten angesichts der hohen Dollar-Risiken (u. a. Staatsverschuldung, Handelsdefizit, Abkopplung des chin. Renminbi vom Dollar, zuviele Dollars in asiatischer Hand) kaum Anreiz, Geld in Dollar anzulegen.
Allerdings gibt es einen Punkt, ab dem die Risiken hinreichend eingepreist sind: Ich werde ab EUR/USD 1,35 anfangen, Geld in den Dollar umzuschichten.
Der Dollar wird so stark sein, wie sie ihn haben wollen. Für die Exportwirtschaft und den Inlandskonsum war ein schwacher Dollar bisher Gold wert, denn damit hat man die Europäer und Japaner zu teuer werden lassen. Aber bei diesem Ölpreis, den die USA hauptsächlich importieren müssen, werden sie über kurz oder lang den Dollar wieder steigen lassen.
Zu Alstom glaube ich, dass es dabei um ganz andere Motive geht diese Aktie zu kaufen oder eben nicht zu kaufen, der Ölpreis ist da höchsten sechst oder siebtrangig!
Alstom : le titre toujours ramassé
04/11/2004 - 10h24
Alstom reste proche des 0,55 Euro en bourse ce jeudi dans un marché encore actif de 20 millions de titres traités, soit près de 0,4% du capital. Hier, la valeur avait terminé sur un gain de 3,7% avec 1,4% du capital échangé. La moitié du volume de mercredi a été traitée en trois applications notées dans l'après-midi, pour 0,7% du tour de table. Ce matin une grosse main s'est de nouveau distinguée à l'ouverture des cotations.
Le titre bénéficie d'une dynamique plus favorable depuis plusieurs semaines, contrats à l'appui en Chine mais aussi aux Etats-Unis, le dernier signé l'ayant été avec la ville de Washington qui a fait jouer la clause d'extension d'un contrat signé en 2002 avec le groupe pour 120 voitures de métro supplémentaires. Un "deal" de 150 Millions d'Euros.
Datum:04.11.04 Uhrzeit:17:05
"Starke Verkaufsinteressen aus dem arabischen Raum haben den Dollar nach unten gedrückt", sagte Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. Nach der Widerwahl von Georg W. Bush zum US-Präsidenten fühlten sich arabische Anleger mit ihren Dollarbeständen offensichtlich nicht mehr wohl und schichteten in Euro um. Die geopolitischen Interessen der Regierung Bush begünstigten diese Entwicklung.
Da sich auf dem europäischen Markt im Moment wenig abspielt, tut ein niedriger Dollar auf den amerikanischen Märkten oder in Asien doppelt weh.
Laufende Projekte und Angebote sind währungsgesichert, d.h. im Moment wirkt sich dies noch nicht unmittelbar aus. Hält der Tiefgang des Dollar allerdings länger an, wird es für europäische Anlagen- und Maschinenbauer wie Alstom und Siemens zum echten Problem.
Die Amis sanieren ihre Wirtschaft mal wieder künstlich auf europäische Kosten. Unsere Regierung ist unfähig dafür Sorge zu tragen, dass zumindest die Binnenkonjunktur angekurbelt wird. Allein im Kraftwerksbereich -davon würden Siemens und Alstom profitieren- gibt es in Deutschland einen Investitionsstau von gut 40 Milliarden € zum Ersatz überalterter Anlagen ( Quelle: ZVEI). Stattdessen wird die Lösung in der Streichung eines Feiertags gesucht - eine politische Bankrotterklärung ersten Ranges.
Bernecker gehe von einem steigenden EURO zum US-Dollar aus, und begründe dies mit
dem Abbau des Handelsdefizits. Anti hat geschlußfolgert, daß es umgekehrt sein müsse.
Tatsächlich aber hat bully unseren Bechermann etwas verunglückt weitergegeben.
Was hat Bernie nun wirklich gesagt?
Aus der heutigen AB-Daily: "Die Amerikaner werden den Dollar abgleiten lassen, nicht spektakulär fallen lassen, aber es hinnehmen, daß mit einem sinkenden Dollarkurs das Handelsbilanzdefizit deutlich reduziert werden kann. Darin liegt nichts besonderes, denn jedes HaBiDefizit wird in freien Märkten immer über die Wechselkurse beseitigt". Und weiter:..."Die Wettbewerbsposition der Amerikaner verbessert sich, und die Import-Position der Chinesen und Japaner wird sich in den USA verschlechtern". Wo er recht hat, hat er recht.
Dazu noch einige Anmerkungen: Die Amerikaner haben den Globus mit Dollars über-
schwemmt, die Welt mit ihren Anleihen beglückt. Zu keiner Zeit dürften sie beabsichtigt haben, das alles jemals wieder (voll) zurückzuzahlen. Das (simple) Mittel der Wahl ist die Entwertung des eigenen Geldes. So hat man am Ende die Zeichner nicht nur mit lumpi-gen Zinsen abgespeist (wie geschehen), sondern auch einst harte Dollars mit Weich-
käse zurückbezahlt.
Allerdings: die Amerikaner bewegen sich auf schmalem Grat. Angeblich hat Indien be-
schlossen, Dollarreserven für 120 Mrd. zu verkaufen (KSB Nr.13 v.2.11.). Viele Staaten
haben ihr Vertrauen in den Dollar, in T-Bonds und T-Notes mit horrenden Verlusten von
bis zu 75% bezahlen müssen. Nun droht ein Horrarszenario, nämlich daß es die Anderen
den Indern gleichtun.
Für China ist das -im Moment noch- wegen der Anbindung des Yuan an den Doller irrele-
vant. Was aber wenn China -nicht zuletzt unter dem Druck des IWF, den Dollar frei flo-
aten zu lassen- den Wechselkurs neu definiert? Immerhin wäre eine Aufwertung des
Yuan eines der Mittel der Wahl um dem Heißlaufen der chin. Wirtschaft entgegenzusteu-ern. Die Chinesen werden sich in diesem Fall sicher nicht willenlos in ihr Schicksal er-geben und Milliardenverluste mit ihren Dollaranleihen hinnehmen. Dazu müßten sie sie aber schon im Vorfeld verkaufen...Man ahnt, daß sich hier Abgründe biblischen Ausmaßes auftun.
Einer derer, die zwischen diesen Mühlsteinen zerrieben werden könnten (Konjunktiv!)
wäre unsere ALSTOM.
Wie auch immer: es wird spannend.