Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter,
Seite 115 von 1170 Neuester Beitrag: 25.04.21 13:17 | ||||
Eröffnet am: | 20.08.07 21:31 | von: aktienspezial. | Anzahl Beiträge: | 30.241 |
Neuester Beitrag: | 25.04.21 13:17 | von: Andreaugqqa | Leser gesamt: | 2.267.824 |
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Heute, 16:56, dpa-AFX
Der Euro <EURUS.FX1> hat auch am Donnerstag seine Rekordjagd weiter fortgesetzt und damit nach Einschätzung von Experten die Wahrscheinlichkeit von Notenbankinterventionen erhöht. In der Spitze kletterte die europäische Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,5625 US-Dollar und damit erstmalig seit ihrer Einführung über die Marke von 1,56 Dollar. Zuletzt schwächte sich der Euro etwas ab und kostete am späten Nachmittag 1,5570 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,5577 (Mittwoch: 1,5477) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6420 (0,6461) Euro.
"Angesichts der anhaltenden Dollar-Krise steigt die Wahrscheinlichkeit von Interventionen seitens der Notenbanken zur Stützung der US-Währung", sagte Folker Hellmeyer, Chef-Stratege bei der Bremer Landesbank. Für ein offenes oder verdecktes Eingreifen der Zentralbanken sprächen auch jüngste Äußerungen seitens hochrangiger Währungshüter wie von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Trichet hatte in jüngster Vergangenheit "exzessive Wechselkursschwankungen" mehrfach als nicht erwünscht bezeichnet. "Die Kurssprünge des Euro zum Dollar sind übertrieben und würden meines Erachtens ein Eingreifen der Notenbanken rechtfertigen", sagte Hellmeyer, der grundsätzlich als ein starker Anhänger freier Märkte gilt.
Am Donnerstag ist der Dollar laut Hellmeyer erneut durch negative US-Konjunkturdaten wie die im Februar überraschend gesunkenen Einzelhandelsumsätze belastet worden. Darüber hinaus stehe der Dollar aufgrund der anhaltenden Finanzmarktkrise unter Druck. "Kurzfristig rechne ich daher nicht mit einer Entspannung für den Dollar." Auf mittlere Sicht aber sollte die US-Währung aufgrund einer zu erwartenden Wachstumsabschwächung im Euroraum wieder profitieren können.
Seit dem Ausbruch der amerikanischen Hypothekenkrise im vergangenen Sommer hat der Dollar zu vielen wichtigen Währungen dramatisch an Wert verloren. So stieg der Euro zum Dollar seit August 2007 um rund 20 Cent oder knapp 15 Prozent. Auch andere wichtige Währungen wie der japanische Yen oder der Schweizer Franken haben zum Dollar seit dem vergangenen Sommer merklich an Wert gewonnen. Zum japanischen Yen fiel der Dollar am Donnerstag erstmals seit über zehn Jahren unter 100 Yen.
im übrigen spreche ich noch vom ES März Kontrakt !! Eltee hat schon gewechselt habe ich gesehen
Danke an alle, die ihre Aktien in der jüngsten Zeit weggeschmissen haben.
oljun80: Hervorragende trasparente Trades @Aktienspezialist! Mache weiter so! mfg
Nach deutlichen Verlusten im frühen Handel, haben sich die US-Börsen am Donnerstag nach Börsenschluss erholt. Die Einschätzung der Ratingagentur S&P, nach der für Großbanken ein Ende der Abschreibungen durch die Hypothekenkrise in Sicht ist, sorgte insbesondere bei den Finanzwerten für Kursgewinne.
HB NEW YORK. Die US-Börsen haben am Donnerstag Gewinne verbucht. Zu Handelsbeginn hatten noch Sorgen über die Auswirkungen der Kreditkrise die Kurse deutlich ins Minus gedrückt.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann bis zum Handelsschluss 0,29 Prozent auf 12 146 Punkte hinzu. Im Verlauf pendelte er zwischen 11 875 und 12 215 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,51 Prozent auf 1315 Zähler, der Technologie-Index Nasdaq schloss 0,88 Prozent höher bei 2264 Punkten.
S&P zufolge haben die größten Finanzinstitute wie Merrill Lynch und
Citigroup in der US-Hypothekenkrise das Schlimmste überstanden. Die
Banken hätten ihre entsprechenden Positionen rigoros und konservativ bewertet, hieß es. Insgesamt gehe S&P davon aus, dass sich die Abschreibungen aus dem Bereich auf 285 Mrd. Dollar summierten. Die Papiere von Merrill legten knapp drei Prozent zu. Die Titel des Hypothekenfinanzierers Fannie Mae kletterten mehr als neun Prozent,
auch die Papiere des Konkurrenten Freddie Mac stiegen um mehr als
sieben Prozent. Der S&P-Bericht habe anscheinend die Wende an den Märkten ausgelöst, sagte Todd Clark von Nollenberger Capital Partners in San Francisco.
Einem weiteren Händler zufolge war die Erholung der Kurse zudem auf Gerüchte zurückzuführen, wonach die größte US-Sparkasse Washington Mutual eine Kapitalspritze erhalten könnte. Die Titel des Instituts legten
4,2 Prozent zu. Zudem sorgten ein Rückgang des Ölpreises sowie eine leichte Erholung des Dollars für bessere Stimmung auf dem Parkett.
Globales Marktgeschehen
Ich rechne auch mit weiterer "Kurspflege" Die FED hat bislang alles erdenkliche unternommen, um einen weiteren Kursverfall zu verhindern. Gestern kam ja auch noch S&P zu Hilfe ....
Allerdings steht der Kursgewinn meines Erachtens nach auf tönernen Füßen. Wenn eine rennomierte Firma wie S&P sagt, das schlimmste sei Überstanden, dürften keine schlechte Nachrichten mehr folgen, damit das Vertrauen nicht vollends zerstört wird ...
Wie schlimm die Krise wirklich ist, kann bislang ohnehin kaum einer abschätzen. Hies es zunächst, die Krise sei auf den Finanzmarkt beschränkt, so zeigen sich jetzt die ersten Anzeichen für ein Durchschlagen auf die Realwirtschaft. Zudem zeigt sich am Horizont eine weitere Krise (Kreditkrise) und die ursprüngliche Krise ist immer noch von ihrem Ausmaß her unklar ...
Ich denke, solche Tage wie heute sind eine gute Gelegenheit, mit vorsichtigem Hebel short zu gehen ...
FTD: Vergangenheit holt die Banken ein
14.03.2008 - 12:06
Die Kreditkrise greift immer weiter um sich. Die Banken sind für die Turbulenzen nur schlecht gerüstet. Mit Aktienrückkäufen, Dividenden und Übernahmen haben sie ihre Kapitaldecke aufgezehrt - jetzt geht es ans Eingemachte.
Für US-Finanzminister Henry Paulson ist die Sache klar: "Wir wollen, dass Finanzinstitute aller Größen die Rolle spielen die sie für unsere Wirtschaft spielen sollten. Das bedeutet: Sie müssen ihre Kapitalbasis stärken. Das hat erste Priorität."
Im Zuge der Subprime-Krise haben die Banken inzwischen Wertberichtigungen in Höhe von rund 180 Mrd. $ vorgenommen. Schätzungen gehen davon aus, dass weitere Abschreibungen von 300 bis 400 Mrd. $ dazukommen könnten. Auf der Ertragsseite sieht es düster: Für das Jahr 2008 sind die Analysten skeptisch geworden. Sie revidieren ihre Ertragsprognosen nach unten. Die Analysten des Researchhauses Creditsights haben ihr Erwartungen für Bank of America, Citigroup, JP Morgan, Bear Stearns, Lehman Brothers, Merrill Lynch und Morgan Stanley deutlich zurückgefahren.
Für die bevorstehende Korrekturwelle sind die Finanzinstitute allerdings nur bedingt gerüstet: Sie haben in den vergangenen Jahren ihre Kapitaldecke bewusst dünn gehalten, um ihren Aktionären eine hohe Eigenkapitalrendite zu bieten. Nachdem Wall-Street-Häuser wie Merrill Lynch oder Citigroup, aber auch europäische Banken wie UBS ihr Kapital erhöht haben, geht es jetzt ans Eingemachte: Aktienrückkäufe werden gestoppt, Dividenden gekürzt.
Die Zeiten großzügiger Dividenden sind vorbei
"Bis zum Sommer 2007 haben sich die Banken darauf konzentriert, überschüssiges Kapital abzubauen. Das führte zu ehrgeizigen Aktienrückkaufprogrammen, höheren Dividenden und Übernahmen. Wir gehen davon aus, dass diese Zeiten vorbei sind", schreiben die Aktienstrategen der Credit Suisse. "Wir rechnen fest damit, dass sich die Banken der Rekapitalisierung widmen."
Für die Anleger dürfte die Abkehr von der Großzügigkeit schmerzhaft sein: Der Finanzsektor hat die höchsten Dividendenrenditen im S&P 500. Sie liegen momentan bei rund vier Prozent. Bei einer Marktkapitalisierung der gesamten Branche von 1940 Mrd. $ entspricht das einer Dividendensumme von knapp 78 Mrd. $
Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dividendenrendite im S&P 500 liegt bei 2,3 Prozent. Die ersten Banken reagieren bereits. So hat die Citigroup ihre Dividende von 54 Cent auf 32 Cent je Aktie gekappt.
Ähnlich sieht es bei den Rückkaufprogrammen aus. Dem Datendienst Dealogic zufolge kündigten Finanzinstitute im vergangenen Jahr 118 Rückkäufe mit einem Volumen von 154 Mrd. $ an. Besonders freigiebig gaben sich der Versicherungskonzern AIG, Bank of America und die UBS. Die Schweizer Großbank beispielsweise kündigte im Februar 2007 an, zehn Prozent der Aktien zurückzukaufen. 2008 herrscht dagegen Bescheidenheit. Bisher haben nur fünf Unternehmen Rückkäufe angekündigt, der Wert dieser Programme liegt nur bei 6 Mrd
$.
Europäische Banken geringer kapitalisiert als US-Rivalen
Kapitalnot ist keine Spezialität der US-Banken, wie eine Analyse der Citigroup zeigt: Zieht man eine bestimmte Kennzahl zu Rate - die Leverage Ratio, die Kernkapital zur Bilanzsumme in Beziehung setzt - schneiden die Europäer deutlich schlechter ab. Während die US-Banken hier auf einen Wert von sechs Prozent kommen, können die Banken in Europa nur drei Prozent vorweisen.
Die deutschen Institute liegen sogar noch darunter: Laut Citigroup kommt die Deutsche Bank auf 1,5 Prozent, die Commerzbank auf 2,7 Prozent und die Hypo Real Estate auf 1,6 Prozent. "Würde die Leverage Ratio in Europa auf 4,5 Prozent steigen, entweder durch frisches Kapital oder durch eine Verkürzung der Bilanz, würde das erheblich auf die Gewinne drücken. So würde der Gewinn je Aktie um rund 25 Prozent sinken", schreiben die Citigroup-Experten.
"Die Kapitalkennziffern der Europäer sind wirklich besorgniserregend", sagte ein Aktienmarktstratege, der nicht genannt werden will. "1996 lag die Eigenkapitalrendite der europäischen Banken bei durchschnittlich 13 Prozent. 2007 lag sie schon bei 21 Prozent. Das Problem ist, dass sich der Verschuldungsgrad über den gleichen Zeitraum deutlich erhöht hat", sagte der Stratege. "Die Banken haben ihre Erträge gesteigert, indem sie ihre Bilanz gestreckt haben."
Autor/Autoren: Tobias Bayer (Frankfurt)
(c) FTD
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8:30 AM ET, Mar 14, 2008 - 52 seconds ago
02. U.S. Feb. CPI energy prices down 0.5% , lowest since Aug.
8:30 AM ET, Mar 14, 2008 - 52 seconds ago
03. U.S. CPI core up 2.3% in past 12 months vs 2.5% in Jan
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04. U.S. CPI up 4.0% in past 12 months vs 4.3% in Jan
8:30 AM ET, Mar 14, 2008 - 52 seconds ago
05. U.S. Feb. core CPI unchanged vs. up 0.2% expected
8:30 AM ET, Mar 14, 2008 - 52 seconds ago
06. U.S. Feb CPI unchanged vs up 0.2% expected
8:30 AM ET, Mar 14, 2008 - 52 seconds ago
9:15 AM ET, Mar 14, 2008 - 3 minutes ago
9:22 AM ET, Mar 14, 2008 - 1 minute ago
02. [BSC] Bear Stearns shares rally 9.6% in pre-open trade
9:22 AM ET, Mar 14, 2008 - 1 minute ago
03. [BSC] J.P. Morgan Chase shares rise 3.7% in pre-open trade
9:22 AM ET, Mar 14, 2008 - 1 minute ago
10:42 AM ET, Mar 14, 2008 - 5 minutes ago
02. [JPM, BSC] Paulson says appreciates Fed leadership on Bear Stearns
10:42 AM ET, Mar 14, 2008 - 5 minutes ago
03. [JPM, BSC] Paulson: Bear Stearns is another challenge for regulators
10:42 AM ET, Mar 14, 2008 - 5 minutes ago
06. [JPM] Fed: Will continue to provide liquidity to financial system
10:23 AM ET, Mar 14, 2008 - 24 minutes ago
07. [JPM] Fed says monitoring market developments closely
10:23 AM ET, Mar 14, 2008 - 24 minutes ago
08. [JPM] Fed says board approved Bear Stearns J.P. Morgan arrangement
10:23 AM ET, Mar 14, 2008 - 24 minutes ago
Nicht ganz klar ist ob der Dax noch ein neues knappes Tief braucht, FDax heute im Tief 6381,5 und Januartief war 6381 :)
11:47 AM ET, Mar 14, 2008 - 14 minutes ago
Aber der Rutsch heute war nicht ohne... Du hast wahrscheinlich Recht: der Markt hat sowas vielleicht gebraucht. Die, die wegen den Silberstreifen am Horizont gekauft haben, sind jetzt jedenfalls geschockt... zumindest gilt das für mich. Und ein wenig verallgemeinern darf man doch noch, oder? ;)
Ach ja, möchte mich marcbm anschließen: danke für Deine immer informativen Charts und Deine Sachlichkeit
So long,
joejoe
12:47 PM ET, Mar 14, 2008 - 2 minutes ago
02. [BSC] Bear shares fall 41% as CEO begins conference call
12:46 PM ET, Mar 14, 2008 - 3 minutes ago
03. [BSC] Bear will continue to explore alternatives with Lazard:CEO
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04. [BSC] Bear comfortable with current range of Q1 estimates : CEO
12:44 PM ET, Mar 14, 2008 - 5 minutes ago
05. [BSC] Bear Stearns had explored alternatives with Lazard : CEO
12:43 PM ET, Mar 14, 2008 - 6 minutes ago
06. [BSC] Bear will give more detail on its positions on Monday : CEO
12:43 PM ET, Mar 14, 2008 - 6 minutes ago
07. [BSC] Bear Stearns clients' withdrawls accelerated quickly: CEO
12:42 PM ET, Mar 14, 2008 - 7 minutes ago
08. [BSC] Capital ratios remain in good shape: Bear Stearns CEO
12:41 PM ET, Mar 14, 2008 - 8 minutes ago