Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter,
Seite 109 von 1170 Neuester Beitrag: 25.04.21 13:17 | ||||
Eröffnet am: | 20.08.07 21:31 | von: aktienspezial. | Anzahl Beiträge: | 30.241 |
Neuester Beitrag: | 25.04.21 13:17 | von: Andreaugqqa | Leser gesamt: | 2.266.868 |
Forum: | Börse | Leser heute: | 280 | |
Bewertet mit: | ||||
Seite: < 1 | ... | 107 | 108 | | 110 | 111 | ... 1170 > |
Aber ich denke, dass man auch nicht verwechseln darf was wirklich mies ist. Die Stimmung oder die fundametalen Daten.
Die Stimmung ist aber m.M. (abgesehen von den Mitläufern die hier angeführt werden) super. Ich denke, dass sehr viele immer noch von Dax 10000 träumen. Kohle ist auch in Massen da.
Aber die rückt keiner mehr raus. Die Araber haben sich doch schon an der Citi die Finger verbrannt. Wer will da der nä. sein. Und wenn da die Fundamental-Daten schlecht sind... Sieht mir doch sehr nach 2001-2003 aus...
Was ich sagen will: Die gute Nachricht. Es wird def. nach oben gehen. Und wenn uns kein Ziegel auf den Kopf fällt werden wir Dax 10000 auch alle erleben. Schlechte: Vorher geht es nochmal runter, damit damit das Fundament für die Rampe auch solide genug ist!
02. Goldman says Friday's payrolls report could spark Fed action
9:04 AM ET, Mar 10, 2008 - 7 minutes ago
05. Goldman Sachs: cannot rule out intermeeting rate cut today
9:03 AM ET, Mar 10, 2008 - 8 minutes ago
10:00 AM ET, Mar 10, 2008 - 1 minute ago
02. U.S. Jan. wholesale sale rise 2.7%, most in nearly 4 years
10:00 AM ET, Mar 10, 2008 - 1 minute ago
Bereits 215 Mrd. Dollar Schaden bei Finanzinstituten aufgelaufen
Die dritte Welle der Finanzkrise läuft
Von Nicole Bastian, Norbert Häring und Marietta Kurm-Engels
Die US-Hypothekenkrise hat die Finanzkonzerne bislang weltweit rund 215 Mrd. US-Dollar gekostet. Allein 55 Prozent der Verluste seien bei US-Instituten angefallen, schätzt die japanische Finanzaufsicht FSA. Europa rangiert nicht weit dahinter mit Verlusten von 78,5 Mrd Dollar. In Asien und Kanada mussten die Finanzinstitute hingegen zusammen nur knapp 14 Mrd. US-Dollar abschreiben, sagte FSA-Chef Takafumi Sato am Montag in Tokio. Es ist die erste offizielle Schätzung dieser Art.
Trends erkennen. Charts analysieren. Online. Jede Woche. Kostenlos. Smart investieren mit dem ABN AMRO Newsletter. Jetzt anmelden!
FRANKFURT. Hoffnungen, die Finanzkrise werde sich mit der Vorlage der testierten Jahresabschlüsse beruhigen, sind endgültig vom Tisch. Angesichts weiterer Preisrückgänge für strukturierte Wertpapiere stufen Analysten vielmehr die Ertragsaussichten der Banken weiter nach unten. So senkten die Aktienanalysten von Morgan Stanley am Montag ihre Gewinnprognosen für die US-Banken um insgesamt 8,8 Mrd. Dollar. Die Deutsche Bank kappte in einer Studie das Kursziel für Hypo Real Estate um fast ein Drittel, für Commerzbank und Postbank weniger stark.
Der Preisverfall greife nach Subprime-Krediten, komplexen strukturierten Wertpapieren und Übernahmekrediten jetzt auch auf andere Anlageklassen wie Büroimmobilien und europäische Unternehmensrisiken über, sagte Bankenanalyst Andreas Weese von Unicredit.
Die Verunsicherung zeigt sich in einer teureren Refinanzierung für die Banken. Der Euribor kletterte am Montag auf 4,56 Prozent. Wo Zentralbankguthaben mit einer Laufzeit von drei Monaten normalerweise ein paar Hundertstel mehr kosten als der Leitzins, ist der Abstand nun wieder auf mehr als einen halben Prozentpunkt angewachsen. „Das Finanzsystem ist in großen Schwierigkeiten. Der Vertrauensverlust und das Horten von Cash deuten auf eine ernste Gefahr für die Wirtschaftsentwicklung hin“, warnt HSBC-Chefvolkswirt Stephen King.
Die G7 ist bisher davon ausgegangen, dass weltweit Abschreibungen von 400 Mrd. Dollar nötig sind. Die Kernfrage ist, ob diese Schätzungen angesichts des anhaltenden Abwärtsdrucks in den Kreditmärkten nach oben korrigiert werden müssen. In der vergangenen Woche hat ein Analyst von UBS den Gesamtschaden auf 600 Mrd. Dollar beziffert. Im April werde das Forum für Finanzstabilität mehrere Verbesserungsvorschläge für den Finanzmarkt präsentieren, sagte Nout Wellink, Gouverneur der niederländischen Zentralbank und Vorsitzender des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, sagte, Es sei allerdings nicht gelungen, alle Probleme zu lösen.
Market Overview
siehe auch z.B. Yahoo News.
von Jochen Steffens
In dieser Woche wird eine erste Tendenz für die dann folgenden entscheidenden zwei Wochen festgelegt. Zwar werden nur wenige interessante Konjunkturdaten veröffentlicht, so am Dienstag die US-Handelsbilanz und am Freitag die US-Verbraucherpreise. Aber, und das ist wichtiger, nächste Woche wird sowohl die Zinssitzung der Fed am Dienstag den 18.03.08, wie auch am Donnerstag schon der große Verfallstag erwartet. Diesmal nicht wie gewohnt am Freitag, sondern am Donnerstag, da am Karfreitag die Börsen geschlossen haben.
Diese Verfallstagswoche wird höchst interessant. Und die Woche nach Ostern noch interessanter, da Richtungswechsel an den Börsen gerne mal nach großen Verfallstagen gestartet werden.
Verfallstag als Bremse
Das hat damit zu tun, dass bis zu diesem Verfallstag die Positionierungen auf den Terminmärkten häufig bewirken, dass der Markt sich nicht „frei“ entwickeln kann. Zu viele größere Adressen versuchen, den Markt zum Verfallstag in ihre Richtung zu manipulieren.
Dieser große Verfallstag am 20.März 2008 wird umso interessanter, da natürlich auf der einen Seite viele ältere Long-Terminkontrakte durch den Einbruch zum Jahresanfang in Schieflage geraten sind, auf der anderen Seite stehen vielen neuen Short-Positionierungen noch keine entsprechend großen Long-Positionen entgegen.
Eigentlich sollte das den Markt in eine Seitwärtsbewegung zwingen. Wenn aber ein nachhaltiger Ausbruch erfolgen sollte, egal in welche Richtung, dürfte diese Bewegung aufgrund des nahen Verfallstages sehr heftig werden.
Erst wenn der Verfallstag vorbei ist, wird der Markt sich neu orientieren und positionieren. Ich bin gespannt, ob dann der Markt so langsam auf die Auswirkungen der extrem stark sinkenden Zinsen und die Präsidentschaftswahl in den USA spekuliert – so wie ich das eigentlich erwarte.
Trendbruch im Nasdaq100

Etwas bedenklich finde ich den Nasdaq100. Hier ist es zu einem Trendbruch gekommen. Nun gehöre ich beileibe nicht zu den Charttechnikern, die bei einem Trendbruch in heillose Panik verfallen. Ich halte nicht viel von den Trendlinien eines derart langen Trends, besonders wenn diese so deutlich sind, wie hier im Nasdaq100. Zu oft werden diese dazu genutzt, über falsche Ausbrüche charttechnisch orientierte Menschen aus einem Index zu treiben. Aber ein schönes Signal ist das trotzdem nicht.
Was mich in diesem Zusammenhang etwas verwundert, ist, dass der Nasdaq100 in der letzten Woche vor diesem Trendbruch angefangen hatte, eine relative Stärke zu den anderen Indizes aufzubauen UND dass wir in der letzten Woche häufiger erlebt haben, dass das Smart Money in der letzten Handelsstunde einsteigt.
Als „Smart Money“ bezeichne ich in diesem Zusammenhang die Anleger, die in der letzten halben Stunde des US-Handels einsteigen, um quasi auf einen besseren nächsten Handelstag zu spekulieren. Immerhin müssen diese dann bis zum nächsten Morgen in den USA warten, um ihre Positionen notfalls wieder verkaufen zu können (natürlich besteht die Möglichkeit diese Positionen über den US-Futurehandel nahezu 24 Stunden am Tag absichern, aber das ist ein anderes Thema).
Sehr oft, wenn man in den USA ab 21.30 Uhr (MEZ) starke Käufe bis zum Handelsende (22.00 Uhr) erkennen kann, ist das ein Zeichen dafür, dass zumindest eine technische Gegenbewegung zu erwarten ist. Wenn dazu auch noch eine relative Stärke des Nasdaq auftaucht, bedeutet das, dass die Risikobereitschaft der großen Jungs wieder zunimmt (wenn sie abnimmt, fließt das Geld eher in die Blue-Chips. Wenn größere Adressen auf einen Aufwärtstrend hoffen, steigen sie hingegen eher in den Nasdaq ein, da hier im Falle einer Rallye mehr Prozente zu machen sind.)
Fazit
Ja – also: Es gibt einen Trendbruch, der bedenklich stimmt, und es gibt bekannte aber noch zarte Anzeichen, die eher optimistisch stimmen. Es gibt massive Maßnahmen der Fed, die sich irgendwann auswirken werden. Letzten Endes bleibt es dabei: Sehr schwierig:
Jetzt schon einsteigen, in der Hoffnung der Markt beruhigt sich in Richtung Zinssitzung, ist auf jeden Fall zu früh. Durch den Ausbruch der Indizes aus der Seitwärtsbewegung nach unten und dem Bruch des Aufwärtstrends im Nasdaq100 wie auch dem schwachen Freitag ist die Gefahr, dass wir noch einen dynamischen Abwärtsrutsch erleben, viel zu hoch!
Wenn sich die Indizes also heute, spätestens morgen nicht fangen, müssen wir mit diesem Abwärtsrutsch einfach rechnen. Sollten wir diesen erleben, dann, wie gesagt, muss man unten einsteigen. Ob wir aber im Falle eines weiteren dynamischen Abwärtsrutsches die Hochs in den US-Indizes in diesem Jahr noch einmal erreichen, ist mehr als zweifelhaft!
Auf der Short-Seite bleibt es jedoch auch nach wie vor gefährlich. Die Stimmung in den USA ist sehr bearish, die Gefahr eine Short-Squeeze extrem hoch. Zumal die Fed die Märkte jederzeit mit weiteren Maßnahmen auch noch vor der Zinssitzung an Dienstag nächster Woche überraschen kann.
Börseninfos Real-Time