Ökonomen streiten über Verteilungsfrage


Seite 1 von 4243
Neuester Beitrag: 28.02.20 14:06
Eröffnet am: 14.07.17 09:47 von: delannoy17 Anzahl Beiträge: 107.053
Neuester Beitrag: 28.02.20 14:06 von: Fillorkill Leser gesamt: 14.213.787
Forum: Börse   Leser heute: 1.478
Bewertet mit:
103


 
Seite: < 1 | 2 | 3 | 4 |
4241 | 4242 | 4243 4243  >  

20752 Postings, 5941 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
103
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
106028 Postings ausgeblendet.
Seite: < 1 | 2 | 3 | 4 |
4241 | 4242 | 4243 4243  >  

4245 Postings, 2505 Tage gnomon#015

 
  
    #106030
28.02.20 10:43
bildung ist natürlich kein pipi, zweifellos ein hohes  käufliches gut.  sprachwerkzeuge sind ein teil von bildung und (nichtkäuflichem) talent, wohingegen analysetools vorallem  verstand bedingen. was ich mit all dem sagen will ist, daß  allein mit verstand alles geht, nicht aber allein mit bildung. die kombination aus beidem ist der Idealzustand.  

1622 Postings, 766 Tage yurxFill

 
  
    #106031
2
28.02.20 10:54
Zitat: Bricht Wirtschaft real ein (bislang sind das eher nur Erwartungen), weil private Konsumtion und private Investition implodieren, kann, muss und wird der öffentliche Sektor mit Ausweitung des Staatskredits in Vorhand gehen.

Sind Staaten schon hoch verschuldet bei so einer unvorhersehbaren Krise, sind sie es danach noch mehr.
Es ist die Verlagerung der Probleme in die Zukunft. Diese Schule ist meines Wissens auch uralt und führte ua schon zu schweren Krisen.
Die Schulden werden an die Jungen weitergegeben, sie lösen sich nicht auf durch noch mehr davon. Sie abzutragen gelingt relativ selten, wie geplant, da es ja unbequemer Schritte bei Ausgaben und Einnahmen bedeutet. Inflationieren ginge mit steigenden Zinsen meist einher, kann also auch zur Belastung werden für hochverschuldete Länder.
Also ist es eine Spirale die sich drehen kann während Jahrzehnten (erst recht bei Negativzinsen) doch schwächt sie insgesamt eher die Spielräume der Staaten und die Disziplin von Regierungen.
Die Schweiz hat eine Schuldenbremse angenommen vor Jahren an der Urne, nun führte die zu Überschüssen und Schulden wurden reduziert, niemand verhungerte aber wohl deswegen, es gab auch nicht den grossen Zusammenbruch bei Infrastruktur etc. und die Konjunktur brach nicht ein deswegen.
Es ist eine Illusion, dass nur der Staat die Wirtschaft am laufen halten kann und alle Problemchen übernehmen muss, selbst bei laufender Konjunktur mAn.
Ein hochverschuldeter Staat kann doch nicht das Ziel sein? Trump lässt grüssen. Er wird einer Nachfolgeregierung eines Tages noch höhere Schulden hinterlassen und somit auch den Jungen.  

44765 Postings, 4283 Tage Fillorkillnun führte die zu Überschüssen

 
  
    #106032
28.02.20 11:06
Natürlich verdanken sich die auch in der Schweiz NICHT dem Beschwören von Schuldenbremsen, sondern eingerissenen Handelsungleichgewichten, zu deren Profiteuren auch die öffentlichen Haushalte in den Überschussländern zählen können. Was ich oben beschreibe ist übrigens kein Vorschlag, sondern die Weise wie es läuft und im Falle einer Rezession laufen wird. Bei aller Liebe zu vulgärökonomischen Irrlehren wird kein staatlicher Akteur heute noch die eigene Grundlage aufs Spiel setzen, nur um ideologietreu zu bleiben.    
-----------
es geht ums ganze

44765 Postings, 4283 Tage Fillorkillreihe identitäre politik

 
  
    #106033
1
28.02.20 11:16
Heute mal wieder einen Blick auf den Klerikalfaschismus im Ostblock. Hierzulande gehen ja Identitäre gerne als letzte Schutzmacht von Minderheiten gegen einen angeblich antisemitischen, homophoben und frauenfeindlichen Islam. Wie aber sieht es dort aus, wo sie bereits das Sagen haben ?

...in Polen haben sich weitere Gemeinden und Ortschaften entschieden, Teil der sogenannten LGBT-freien Zone zu werden. Insgesamt 96 Gemeinden, 36 Landkreise und vier Verwaltungsbezirke erklären homosexuelle, bisexuelle oder transsexuelle Personen als unerwünscht... Jaroslaw Kaczyński, Chef der rechtskonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), hat mehrfach vor einem Einfluss von Minderheiten auf die polnische Gesellschaft gewarnt... Ein Gesetzesinitiative gegen die Sexualaufklärung an Schulen war im November 2019 vom polnischen Parlament...

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/...minierung-eu-kritik
-----------
es geht ums ganze

4245 Postings, 2505 Tage gnomonNews Energiewende

 
  
    #106034
28.02.20 11:16
niederlande
https://www.n-tv.de/wirtschaft/...serstofffabrik-article21606000.html

finnland
https://orf.at/stories/3155726/  

59792 Postings, 5776 Tage Anti LemmingSaldo rückwärts

 
  
    #106035
1
28.02.20 11:17
zählt heute morgen nicht zu meinen präferierten Unterhaltungsprogrammen.  

1622 Postings, 766 Tage yurxFill

 
  
    #106036
2
28.02.20 11:41
Der Unterschied zwischen Staatsschulden und sonstigen Schulden, Staatsschulden können nur durch einen Staatsbankrott abgeschrieben werden, ansonsten bleiben sie bestehen. Die ZBs können sie ev. abschreiben, doch wenn die EZB das machen würde, kann sie das kaum als neues Prinzip weiterführen.
Schön wäre das ja, man könnte Geld beliebig herstellen, Simbabwe, Venezuela und viele andere haben es schon probiert, es hat noch nie funktioniert oder hast du ein Beispiel?

Staatsanleihen müssen regelmässig erneuert werden, sie haben Laufzeiten. Was ist denn vulgär daran dAn, sich nicht durch Schulden einen Realitätsverlust anzugewöhnen ? Auch die Verteilungsfrage zB kann man durch Staats-Schulden verwässern. Solange die Kojunktur einigermassen läuft, gibts es keinen Grund für gigantische Staatschulden. Sie sind auch nicht sozial, denn sie werden der Allgemeinheit und der Zukunft aufgehalst. Man könnte natürlich ganz einfach mit Schulden so manche Probleme lösen, zB Renten rauf und Abgaben runter, alle jubeln, das ist das Einfachste. Doch verschiebt man nur Defizite.
In einer Krise hat man dann auch mehr Spielraum durch Schulden abzufedern.
Italien und Griechenland wären ohne Euro vielleicht schon pleite oder hätten sich gar nichts Objekt Verschulden können. Jetzt sind sie systemrelevant. Ist das nicht eher vulgär?
 

1622 Postings, 766 Tage yurx...hätten

 
  
    #106037
28.02.20 11:44
sich gar nicht so hoch verschulden können....  

44765 Postings, 4283 Tage Fillorkillschau mal yurx,

 
  
    #106038
28.02.20 12:07
so wie du es dir vorstellst gibt es zwei Arten von Wirtschaftssubjekten, die beide diskretionär ihr ökonomisches Schicksal bestimmen. Das eine hat seine Hausaufgaben gemacht und das andere hat gepennt, deshalb saldiere sich bei dem einen der Überschuss und bei dem anderen das Defizit. Es entspricht zwar menschlicher Psychologie, sich selbst eher als Zentrum des Universums zu zeichnen denn als seine abhängige Variable, aber in der empirischen Realität ist der diskretionäre Einfluss deutlich geringer als mancher ahnt. Als Beispiel mal das Wirtschaftssubjekt 'Finanzminister': In einer Rezession brechen ihm defintionsgemäss die Einnahmen weg. Will er essentielle Staatsfunktionen erhalten (was er will, wenn er noch bei Trost ist), muss er deshalb zwingend ins Defizit. Er hat keine Wahl.  
-----------
es geht ums ganze

1622 Postings, 766 Tage yurxFill

 
  
    #106039
28.02.20 12:23
Wärest du Finanzminister, so würdest vielleicht auch ins Defizit gehen, wenn die Krise nur eine Phantasie ist.
Italien ist nicht so hoch verschuldet, weil es die Fähigkeit nicht hätte, Einnahmen und Ausgaben einigermassen zu koordinieren, eher weil es für Regierungen einfacher ist. Doch die denken nur in Amtsperioden. Die Schuldenbremse wurde durch eine Abstimmung beschlossen, die Leute denken nicht in Amtsperioden. Anfangs 2001. Es kam dann gleich ein Konjuktureinbruch, später die Finanzkrise. Also die Zeit in der viele Länder neue Schulden gemacht haben.
Die Ungleichgewichte müssten eher durch einen Finanzausgleich gedrosselt werden mAn, doch der Euro ist nie so weit geplant worden. Doch auch gibt es keine Instrumente die Vereinbarungen dazu durchzusetzen. Es erstaunt mich jedoch, dass es in Deutschland Anhänger eines uferlosen Verschuldens gibt, als Ausglaich von Ungleichgewichten. Das sind Schulden nähmlich nicht, sie vergrössern diese in der Zukunft mAn.  

6242 Postings, 4643 Tage relaxed#106028 und 029

 
  
    #106040
2
28.02.20 12:41
"Schulden sind erst dann ein Problem, wenn sie fällig gestellt werden."

Aktien dienen als Sicherheit für Kredite. Es erfolgt Geldschöpfung. Fallen die Aktien, dann werden die Schulden schnell zum Problem. Das ist wie im Immobilienmarkt, nur geht es da nicht so schnell, da die Immobilienbewertung nicht in Echtzeit erfolgt.
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

460 Postings, 618 Tage birkensaftDass ich das noch erlebe

 
  
    #106041
28.02.20 12:55
ich glaube tatsächlich, Fill hat recht. Wenn es hart auf hart kommt, wird der Keynesianische Stimulus ausgepackt, auch unter Neuverschuldung, einfach um das Schlimmste zu verhindern. Und die Zentralbanken werden das mitmachen. Das geht allerdings nur wenn die Verschuldung in eigener Währung ist (also nicht Simbabwe und Venezuela) und meiner Meinung nach dürfte das auch zu einem Anstieg der Zinsen und einer Abwertung der Währung führen. Sobald wir da ankommen, dürfte meiner Ansicht nach der Bullenmarkt für Anleihen vorbei sein.  

18853 Postings, 4973 Tage Malko07Schweiz verbietet alles über 1000

 
  
    #106042
28.02.20 13:00
In der Schweiz sind nun Veranstaltungen verboten, an denen mindestens 1000 Personen gleichzeitig zugegen sind. Davon betroffen ist wohl die Automesse in Genf.
 

44765 Postings, 4283 Tage FillorkillDass ich das noch erlebe

 
  
    #106043
28.02.20 13:04
Viel erlebt hast du dann offensichtlich noch nicht
-----------
es geht ums ganze

18853 Postings, 4973 Tage Malko07Sollte es zu einer

 
  
    #106044
1
28.02.20 13:20
Pandemie kommen werden die Zentralbanken und die Regierungen nur noch sehr wenig tun können.

Praktisches Beispiel für Deutschland - gilt sinngemäß auch für andere Industriestaaten.

Es würden ca. 50 Millionen Einwohner infiziert werden.  Das kann in eine relativ kurzen heftigen Welle mit einer Dauer von 2 Monaten kommen oder sich hinziehen über 1 bis zu 2 Jahren. Je länger es sich hinzieht umso besser kann das Gesundheitssystem noch wirken.

Man geht davon aus, dass ca. 80 % der Infizierten ohne medizinische Betreuung auskommen  und nur schwache Symptome entwickeln werden. Es bleiben als 20 % und das wären 10 Millionen. Davon bräuchten ca. 2 Millionen Intensivmedizin, die sie größtenteils nicht bekommen würden. Es würden viele Särge gebraucht. Unter den Ärzten und dem Pflegepersonal wäre proportional mindestens genau so viele betroffen, sehr wahrscheinlich mehr.

Was das auch für das Wirtschaftsleben und die Börsen darstellen würde kann sich jeder ausmahlen. Es würde tolle Kaufkurse bei Aktien und Immobilien geben.  Der Staat könnte nur versuchen das Zusammbrechen des Finanzsystems zu verhindern - viel mehr würde nicht gehen. Also hoffen wir dass es nicht zu diesen Kaufgelegenheiten kommt und es bei eine kleinen Infektionswelle bleibt - die Entwicklung sieht momentan allerdings leider nicht so aus. Es gilt die Infektionen so weit hinaus zu zögern wie es nur geht. Eventuell haben wir dann Mitte 2021 eine Impfung für die breiten Massen.

Besser wäre es bei uns würde man auch so wie in der Schweiz reagieren. Man hätte schon den Karneval nicht durchziehen dürfen und sollte die Bundesliga mindestens solange aussetzen bis Lewandosky wieder spielbereit ist.

 

6242 Postings, 4643 Tage relaxed#106044

 
  
    #106045
1
28.02.20 13:35
50 Millionen Infizierte in Deutschland, das wären nach Foreneinschätzung 1 Million Tote. Das Forum hätte sich jahrelange Zuwanderungsstreitdebatte sparen können, alle sind wieder harmonische politische Mitte und der Thread kann zu.

Die schlechte Nachricht ist: Die alten weißen Männer unter den Forenkombattanten haben die höchste Letalität.  
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

4245 Postings, 2505 Tage gnomonSchulden sind erst dann ein Problem, wenn sie fäl

 
  
    #106046
28.02.20 13:38
ist besicherte fremdfinanzierung gleich schuld?  

4245 Postings, 2505 Tage gnomondie höchste mortalität!

 
  
    #106047
28.02.20 13:41

44765 Postings, 4283 Tage Fillorkill50 Millionen Infizierte, 1 Million Tote

 
  
    #106048
1
28.02.20 13:43
Spanish Flu wäre dagegen Kinderkram. Wieder mal ein furchtbares Geunke aus dem Preppermilieu mit der bekannten Gestik des 'Realisten'.  
-----------
es geht ums ganze

4245 Postings, 2505 Tage gnomon#045

 
  
    #106049
28.02.20 13:45
Die alten weißen Männer unter den Forenkombattanten haben die höchste Letalität.

richtige schreibweise (bildung) aber falsches wort (verstand).
eselsbrücke: lethal=aktiv, mortal=passiv.  

4245 Postings, 2505 Tage gnomonalle sind wieder harmonische politische Mitte

 
  
    #106050
28.02.20 13:48
angst vereint.  

4245 Postings, 2505 Tage gnomonein gemeinsamer feind auch

 
  
    #106051
28.02.20 13:50

2669 Postings, 927 Tage CoshaFlüchtlingspakt Ade ?

 
  
    #106052
28.02.20 14:01
So wird gemunkelt.

Griechenland schließt derweil die Grenzübergänge zur Türkei und Bulgarien schickt zusätzliche Polizeieinheiten an die Grenze.

 

6242 Postings, 4643 Tage relaxed#106049

 
  
    #106053
28.02.20 14:05
Eselsbrücken helfen nur, wenn man die Fachsprache verstanden hat.
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

44765 Postings, 4283 Tage Fillorkillhier mal die Offiziellen (RKI von heute)

 
  
    #106054
28.02.20 14:06

-----------
es geht ums ganze

Seite: < 1 | 2 | 3 | 4 |
4241 | 4242 | 4243 4243  >  
   Antwort einfügen - nach oben