KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar


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Neuester Beitrag: 13.08.20 22:27
Eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 6.334
Neuester Beitrag: 13.08.20 22:27 von: nahpets Leser gesamt: 964.807
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402 Postings, 5302 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

 
  
    #1
45
28.09.06 09:38
Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 – 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 –2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von € 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von € 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
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341 Postings, 715 Tage Hermann0840 EURO Wette

 
  
    #5311
11.08.20 15:18
Einer von Euch wollte dann doch mit mir wetten. Aber keiner von den frechen daytradern, sondern einer von uns.

Klar die Wette läuft!  

5062 Postings, 3837 Tage mikkkiBin hier auch long

 
  
    #5312
11.08.20 16:14
Aber irgendwie ist mir mittlerweile lang und schwarz als Handelspartner bei Trade Republic suspekt.
Die stellen grade bei tr andere Kurse als lang und schwarz bei Flatex bei nem Nebenwert wie Gesco.
Und lassen kurz bevor man etwas kaufen will den Verkaufskurs runtergeht. Wenn man dann weitere Anfragen stellt, bekommt Mansur direkt wieder den vorherigen höheren Kurs.
Schon n bisschen verarsche teilweise.  

48 Postings, 5112 Tage lerchengrundhabt ihr gesehen, was bei Baader Bank heut los war

 
  
    #5313
11.08.20 19:18
da war heute Hauptversammlung - der Kurs ist gegen Mittag durch die Decke geschossen ......
Hat jemand aktuelle Infos von dort?  

254 Postings, 1738 Tage schrmp1978...

 
  
    #5314
1
11.08.20 20:25
Die Flüsterschätzung von Börse Online mit 3,20 EPS scheint mir etwas zu hoch zu sein.
Wenn ich mich recht erinnere sollte der Verkauf des Trade Republic Anteils ca 30 Cent einbringen.
Da wären im Q2 2,50 + 0,30 = 2,80 meine Obergrenze der Erwartungen.

Das Q3 könnte eine viel bessere Benchmark für die zukünftigen nachhaltigen Ertragsaussichten von L&S  sein. VIX etwas über dem langfristigen Durchschnitt + Umsätze wegen Sommerflaute eher geringer als im üblichen JAhresschnitt.
-> 4 x Q3-Ergebnis = nachhaltiges JAhresergebnis  

80 Postings, 1124 Tage VerlustExperte@lerchengrund

 
  
    #5315
2
11.08.20 21:14
Baader hat eine gut aufgeräumte Website, dort findet sich u.a. die Rede des Vorstandsvorsitzenden von heute... da manche erst durch die virtuelle Teilnahme an der HV darauf aufmerksam gemacht worden sind, dass es im Wertpapierhandel allgemein sehr gut läuft in 2020, haben wohl einige beim Stichwort "Dividende für 2020" nochmal hektisch auf den Kauf-Button gedrückt... ;)

vielleicht war es auch ganz anders, aber einen ähnlichen Anstieg erwarte ich für die LUS, wenn Börse Online beim Zuflüstern der Ergebnisse nicht Quartal und Halbjahr verwechselt hat...  :)



 

254 Postings, 1738 Tage schrmp1978...

 
  
    #5316
11.08.20 22:36
Die Dividendenpolitik bei L&S in den kommenden JAhren wird sicherlich auch noch ein Thema werden ...  

341 Postings, 715 Tage Hermann08Sehr ruhiger Handelstag

 
  
    #5317
12.08.20 17:39
Sehr ruhiger Handelstag

Wenige verkaufen (warum auch immer?). Wenige kaufen.

Etwa 3200 auf XETRA, 3100 auf tradegate und 300 in Frankfurt.
Kurs steigt  um knapp 3%,  bei etwa 6500 gehandelten Aktien.

Wenn dann erst die fintech-Fonds einsteigen, ab einer Marktkapitalisierung von 100 Millionen, also bei etwa 31,8 Euro/ Aktie, dann wird die Geschichte noch viel interessanter.

Lang und Schwarz hat einen hohen Streubesitz. Das könnte  Begehrlichkeiten wecken, wenn der KGV wirklich bei 3,5 wäre.


Also mein Ziel ist der Besitz von 2% LuS-Aktien und dann von den Dividenden leben!
 

90 Postings, 891 Tage nahpetsSorry Hermann...

 
  
    #5318
12.08.20 20:23
also auf Grund deiner Ruhe und Gelassenheit schätze ich dich mal auf meine Altersklasse 50+.
2% von LUS wären nach Deiner Rechnung ca. 2 Mio. Das sollte ne Zeitlang reichen zum Leben...  Nun die Frage: Findest Du es richtig, dein ganzes Vermögen in LUS zu investieren... bzw., wenn es nicht dein ganzes Vermögen ist, dann ist die Reduzierung Deiner Einkünfte auf die Dividende von LUS ja nicht ganz korrekt.

Bitte nicht falsch verstehen. LUS ist auch meine größte Position im Depot. Aber unter Risikoaspekten, auch für den „Nachwuchs“ der hier mitliest, ist eine gewisse Streuung doch empfehlenswert, oder ?  

341 Postings, 715 Tage Hermann08Liebe/r nahpets

 
  
    #5319
1
13.08.20 10:26
Liebe/r nahpets
Ich danke Dir für Dein Interesse und Deine Sorge um meine Finanzen. Du hast völlig recht, dass man nicht eine Aktie im Portfolio übergewichten sollte.  

In meinem Fall entfallen auf LuS etwa 50% der Barmittel. 30% entfallen auf Allianz, Münchner Rück, TAG-Immobilien und diverse Fonds. Etwa 20 % sind cash. Dazu noch Haus und Rente mit 58 von der Schweiz.

Ich bin dabei zu überlegen, wegen der Kapitalertragssteuer und der zukünftigen Finanztransaktionssteuer nach Litauen, Portugal oder Luxemburg umzusiedeln.  Bei einer rot-rot-grünen Regierung werde ich das sicherlich auch realisieren.

Ich bin also mit LuS definitiv übergewichtet,……eigentlich gegen meinen  rationalen Willen. Aber ich lasse mich immer wieder verleiten bei günstigen Gelegenheiten nachzukaufen. Meistens kaufe ich bei fallenden Kursen.  

Ich bin eben der Meinung, dass ich mit LuS noch viel gewinnen werde:

         •§75% Ausschüttungspolitik
         •§Bislang noch keine Optionsscheine auf LuS. Wer LuS will, muss LuS kaufen!
         •§Partner von Trade Republic, vermehrt von Banken genutzt.
         •§Breite Gewinnbringer: Emittent von ETFs, Marketmaker, Wikifolio,  
         •§Steuerproblematik hat LuS billig gehalten, geht aber bald vorbei.
         •§Sehr dynamisches  operatives  Wachstum schon ohne/vor  trade republic
         •§Aktienbesitz ist breit gestreut, eine Übernahme ist leicht
         •§Krisen-Profiteur, verdient bei fallenden Kursen besser als bei steigenden Kursen
         •§Inflation, Arbeitslosigkeit, Krieg, Börsencrash  sind für LuS eher gute Nachrichten  
         •§Hohe Volatilität durch Marktenge
         •§Braucht keine Lieferketten und wenig Mitarbeiter
         •Turn-arround-Kandidat
         •Übernahmekandidat §
         •§Expansion nach Schweiz und Österreich, bald noch weiter mit trade republic
         •  Usw.
§
Trotz all dieser Kauf-Gründe will ich mich mehr und mehr bei LuS zügeln (wegen der schon hohen Gewichtung) und in Zukunft mehr Gold kaufen (wegen Pessimismus hinsichtlich der politisch-wirtschaftlichen Entwicklung).

Ich bin noch sehr weit von 2%. Als Ziel ist das sehr anspruchsvoll, aber dennoch realistisch. Denn immer (meistens), wenn ausgeschüttet wird, fällt der Kurs wesentlich  tiefer als der Dividendenabzug. Oft kommt es sogar zu einem wochenlangen Kurssturz, bei dem man viele Gelegenheiten zum nachkaufen findet.

Also bei zukünftigen Dividenden werde ich entweder Gold oder LuS nachkaufen.

Liebe Jung-Investoren: Denkt immer selbst nach und folgt keinen Börsen-Gurus!
 

90 Postings, 891 Tage nahpetsLieber Hermann...

 
  
    #5320
13.08.20 10:57
danke für Deine ausführliche Antwort. Insbesondere die Auflistung der Kaufargumente für LUS ist doch sehr übersichtlich und sicher hilfreich für weitere Interessenten. Ansonsten kann ich deine Aussagen teilen oder wenigstens nachvollziehen. Hoffen wir mal auf weiter steigende Kurse bei LUS, auch wenn sich der prozentuale Anteil am Depot dann noch weiter erhöht.  

99356 Postings, 7458 Tage KatjuschaNix für ungut Hermann, aber das ist schon

 
  
    #5321
6
13.08.20 11:04
irgendwie paradox, wenn du als Millionär wegen ein bisschen Finanztransaktionsteuer und einer möglichen rot/rot/grünen Regierung (wird aber eh nicht passieren) ins Ausland flüchten willst.

Da beißt sich die Katze ja in den eigenen Schwanz, denn wegen Leuten wie dir gibt es ja Leute, die rot wählen. Mein Steuerberater sagt immer, wer viel Steuern zahlt, sollte froh darüber sein, denn das bedeutet, dass er auch viel verdient und besitzt. Und zum Allgemeinwohl sollten wir alle beitragen, erst recht wenn wir Geld an der Börse verdienen.

Hört sich für mich jedenfalls fast lustig an, wenn jemand vorhat, 2% am LUS zu erwerben, aber gleichzeitig über zu hohe Steuern klagt. Ich würde die Finanztransaktionssteuer jedenfalls gerne zahlen, zumindest wenn sie sinnvoll gestaltet wird, also man für Aktien nicht mehr zahlt als für Derivate und es Freibeträge für Kleinsparer gibt. In dem Punkt kritisiere ich bisherige Vorschläge, weil die Steuer nicht die Spekulation durch Derivate und Heavytrading eindämmt, sondern alle Anleger gleichermaßen trifft.

254 Postings, 1738 Tage schrmp1978...

 
  
    #5322
13.08.20 13:28
Das die Politiker die Steuer(mehr)einnahmen für das Allgemeinwohl einsetzen wäre mir neu.  

4068 Postings, 7218 Tage Nobody IIHängt von der

 
  
    #5323
13.08.20 13:46
Definition von Allgemein ab. Das Geld bekommt schon jemand und wenn er es "nur" verschwendet. Die Volkswirtschaft lebt vom fließenden Kapital.

85 Postings, 83 Tage Puterich1Hermann08

 
  
    #5324
13.08.20 14:12
habe nur bisschen zurückgeblättert und gelesen. Ich gehe mal davon aus, dass du hier nicht den dicken Hermann machst, sondern wirklich mit dem Anlagebetrag investiert bist und weiter aufstocken willst.
Ich weiß nicht seit wann du in L&S investiert bist, ABER, wenn ich mir den Langfristchart seit 2006 anschaue und auch die Divi, Inflation/KKVerlust und Dax-Entwicklung berücksichtige, dann kannst du m.E. mit dem Investment nicht wirklich glücklich sein. Der Hype seit Mitte März hat dir den Ar... gerettet (wenn ich mir den Chart bis Mitte 03/20 ansehe) und ich würde da an deiner Stelle eher dankbar sein und jetzt den Underperformer aus dem Depot schmeißen. Deine Annahme, dass die Vola im Dax so bleibt und dass L&S so oder so, also auch bei einer richtigen Baisse profitiert, teile ich überhaupt nicht. Da der Kurs der Aktie bei einer längeren Baisse, die irgendwann 1000%ig ansteht, dann förmlich implodieren wird und dann trocknet das Volumen aus usw. Das Übliche halt. Der exorbitanten Gewinnsprung durch Corona ist. m.E. jetzt mehr als eingepreist. Das geht so ganz sicher nicht lange weiter.

Deshalb verstehe ich deine "Verliebtheit" in den Wert nicht so ganz. Nur meine bescheidene  Meinung.  

3159 Postings, 1095 Tage CoshaFür mich

 
  
    #5325
2
13.08.20 14:51
bitte einen Milchkaffee und ein großes Stück Kirschkuchen.


p.s.
hier wird ja viel rum gelabert,aber jetzt und in diesem Jahr L&S aus dem Depot zu schmeißen,das wäre nun echt dämlich.  

99356 Postings, 7458 Tage KatjuschaAlso mein Kursziel liegt bei 50€ bis Jahresende

 
  
    #5326
3
13.08.20 14:57
Was spricht denn dagegen?

3171 Postings, 3873 Tage JulietteNix

 
  
    #5327
2
13.08.20 15:07

341 Postings, 715 Tage Hermann08Lieber Puterich1

 
  
    #5328
1
13.08.20 15:18
Lieber Puterich1,

in der Zeit vor März 2020 habe ich noch gekauft und mich gut auf den jetzigen Kursanstieg vorbereitet.

Ich bin beeindruckt ob der vielen ungefragten guten Ratschläge für meine Finanzen auf diesem thread.

Aber nur der Rat von Verlustexperte war bislang etwas wert für mich.

Ich will daher vorschlagen, dass wir es so in Zukunft halten:

Du tust was Du für richtig hälst und ich tue was ich für richtig halte.  So kann sich jeder maximal verwirklichen. Ist das ok für Dich?  

85 Postings, 83 Tage Puterich1musst dich ja nicht gleich beraten oder

 
  
    #5329
13.08.20 17:26
angegriffen fühlen. Mir fiel nur auf, dass  du dich hier ca. 08/2018 zuerst zu zu L&S geäußert hast. Und da ging es dann nur noch bergab. Und zum Tief haste dann wieder gekauft - glückwunsch, wenn es so war.
Du verstehst schon was ich meine...... Ich bin halt immer bissi skeptisch, wenn die Millionäre bei Ariva und w:o schreiben.

Nix für ungut - weiter so ;-)  

2101 Postings, 1281 Tage AktienvogelPuterich1

 
  
    #5330
1
13.08.20 18:08
...aber ganz unabhängig davon ob du Hermann glaubst oder nicht, dieses Jahr gibt es mehr als 1000 Gründe in L & S verliebt zu sein ;-).
Und ganz sicher nicht nur Corona  

341 Postings, 715 Tage Hermann08Katjuscha

 
  
    #5331
1
13.08.20 19:40
Liebe Katjuscha,

Du schreibst: „Ich würde die Finanztransaktionssteuer jedenfalls gerne zahlen, zumindest wenn sie sinnvoll gestaltet wird, also man für Aktien nicht mehr zahlt als für Derivate und es Freibeträge für Kleinsparer gibt.“

Also Dein Informationsbedürfnis zur Finanztransaktionssteuer ist erfrischend anspruchslos.

Daher hier eine wirklich wissenswerte und kurze Basisinformation für Dich zu diesem Thema:

https://www.youtube.com/watch?v=OFq2r_ddP1s

Ich war auch mal für die Transaktionssteuer. Damals 2008, als man noch die „Algo-Trader“ abschöpfen wollte. Daraus ist aber nie was geworden, wegen der Engländer, die den Finanzplatz London schützen mussten. Auch Österreich hat sich 2019 zum Glück quer gestellt, als Merkel das in der EU  einführen wollte.


Im November 2019  aber wurde die Steuer von der SPD-CDU-Koalition beschlossen, um damit die Grundrente zu finanzieren zu können.


Ich finde die Grundrente überfällig, deren beschlossene Gegenfinanzierung jedoch hahnebüchen!
Bei der dringlichen und moralisch und wirtschaftlich besser zu rechtfertigenden „Digitalsteuer“ lässt die Bundesregierung Macron jedoch im Regen stehen aus Angst vor Trump!

Bei der beschlossenen Finanztransaktionssteuer nur in Deutschland jedoch werden nämlich „Algo-Trader“ gänzlich verschont und im Wesentlichen  werden Kleinanleger wie wir geschröpft, wenn wir Dax-Schwergewichte handeln wollen.  

Kleine Nebenwerte wie Lang und Schwarz wären nach meinem Kenntnisstand von dieser Steuer nicht  betroffen. Das ist ein zusätzliches Verkaufsargument für LuS, zu meiner Liste weiter oben.


Zur Kapitalertragssteuer und Unternehmensbesteuerung:

Ich hab noch nicht die aktuellsten Finanzberichte zu diesem Thema gelesen. Nach meinem Kenntnisstand zahle ich aber mehr Steuern als Uber, airbnb, Amazon und IKEA zusammen. Diese Firmen vernichten sehr effizient  und grausam wirtschaftliche Existenzen zu Hunderttausenden in Europa ohne nennenswerte Steuern bezahlen zu müssen.

Ich hingegen bezahle immerhin so viel Steuern, um damit einen „unbegleiteten Minderjährigen“ z.B. von Moria/Griechenland ein knappes halbes Jahr lang (5000  Euro/Monat) würdevoll zu beherbergen und einzugliedern.
Mit meinen Steuern ist noch nie auch nur ein Meter Straße oder ein Quadratmeter Kindergarten gebaut worden. Auch eine alte Oma hat durch mich leider noch keine Rentenerhöhung bekommen.

Bei diesen Dimensionen der Steuerungerechtigkeit hab ich halt wenig Lust mehr als gesetzlich notwendige Steuern zu entrichten.


Meine Gedanken zu Steuerflucht:

Ich mache mir über viele Dinge lange Gedanken, bevor ich eine Entscheidung treffe oder eine Aktion durchführe. Oft beschließe ich auch einfach nichts zu tun. Oder ich tue nichts ohne irgend was zu beschließen.

Selbstverständlich wäge ich auch die gesellschaftliche Einbindung meiner Familie in Deutschland gegen eine Steuerersparnis in einem anderen Land ab. Zumindest aber sammle ich die Informationen, um überhaupt faktenbasiert abwägen zu können.

Und manche Entscheidungen werden auch mit dem Bauchgefühl getroffen. Manche Entscheidungen waren auch falsch.

Bei Finanzen habe ich zum Glück bislang wenig dramatische Fehler gemacht.

Also ich kaufe in Zukunft Gold oder LuS, um mich auf schlimme Zeiten vorzubereiten.



Aber keine Sorge, da Du Dich darauf freust Steuern zu bezahlen, wirst Du in Deutschland auch weiterhin gut aufgehoben sein.



Wenn Du Dir mal plastisch die Auswirkungen der Besteuerung in Europa ansehen willst, dann empfehle ich Dir einen Besuch im „Dreiländereck“ zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg, mit z.B. Trier oder Saarbrücken als Ausgangspunkt.

Dort wirst Du schon am Zustand der Häuser, Straßen und öffentlichen und privaten Einrichtungen ganz deutlich erkennen wie sich die Besteuerung auf die Menschen und die Wirtschaft auswirkt:  

Luxemburg , …......…………niedrige Besteuerung,……...…….. alles pikopello!!!


Deutschland, ...…hohe Besteuerung und Sozialabgaben,…......“halt das Deutschland  in  dem wir gut und gerne leben???“


Frankreich, hohe Besteuerung und Finanztransaktionssteuer, ……….alles sieht dort aus wie kurz nach dem Krieg!


Da Du sehr gerne Steuern bezahlst und erfrischend wenig Informationen für Deine wirtschaftlichen Entscheidungen brauchst, solltest Du aber besser nie in das Dreiländereck fahren und lieber weiter mit alten weißen Männern oder jungen "daytradern" am Computerbildschirm kommunizieren!

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the higher the wall, the deeper you fall  

 

99356 Postings, 7458 Tage KatjuschaIch glaube kaum, dass ich anspruchslos

 
  
    #5332
3
13.08.20 19:58
diesbezüglich bin. Ich habe auch schon mehrfach hier im Forum detaillierte Vorschläge zur Höhe der Steuer gemacht, aufgesplittet auf die Assetklassen, als auch was Freibeträge etc angeht.

Insgesamt habe ich bei deinem Posting den Eindruck, dass du doch sehr deine Situation betrachtest, also vor allem deinen Vorteil siehts. Das betrifft sowohl Steuern als auch Rente.

Zur Steuerflucht magst du recht haben. Ist halt die Frage, ob man sagt, die Politik sorgt dafür, dass reiche Leute flüchten (arme Leute haben die Möglichkeit selten und werden ja auch niedriger besteuert), oder ob man sagt, die reichen Leute sollten eben nicht aus egoistischen Gründen flüchten. Man sollte sich mal vor Augen führen, was es noch unter Helmut Kohl als Kanzler für Steuern gab, inklusive Vermögenssteuer und Einkommenssteuersatz. Trotzdem wird so getan als wäre die heutige Regierung super links geworden, obwohl es eigentlich seit 20-30 Jahren keineswegs höhere Steuern für Millionäre gibt.

Aber gut, man kann über vieles streiten. Was ich aber nicht verstehe ist, wieso ich gegen die FTS sein soll. Natürlich sollte sie nicht so kommen wie bisher veröffentlicht. Aber wie gesagt, ich hab auch schon genaue Vorschläge gemacht, wie man Aktiensparer nicht schröpft, aber Heavytrader und Millionäre höher belastet. Aber 0,1% Steuer auf Aktienkäufe zahle ich gerne, wenn es über gewisse Freibeträge hinausgeht. Auch da wird natürlich jeder Anleger sein eigenen Vorstellungen haben, was ein sinnvoller Freibetrag ist. Nur sollte man auch mal ehrlich zu sich selbst sein. Wer mehr als 10.000 € jährlich an der Börse verdient, sollte auch nicht meckern, wenn er bei allem was darüber geht auch ordentlich besteuert wird. In meinem persönlichen Umfeld gibt es viele Menschen (Selbstständige, Angestellte), die froh sind durch ehrliche Arbeit 20.000 € im Jahr netto zu verdienen. Die können froh sein, mal 2.000 € fürs Sparen/Anlegen zurückzulegen. Wenn die hören, was ich ihnen so erzähle, was an der Börse so verdient wird, schütteln die nur mit dem Kopf. ... Ich habe deshalb eine gewisse Abneigung entwickelt, wenn in Aktienforen immer rumgeheult wird, man müsse jetzt mehr Steuern auf Finanzgewinne zahlen.  

254 Postings, 1738 Tage schrmp1978...

 
  
    #5333
1
13.08.20 20:33
Als Helmut Kohl regiert hat waren Aktienverkäufe aber noch nach 12 Monaten steuerfrei.
Ich der Einkommensteuererklärung konnte man Lebensversicherungen (damals gab es noch Zinsen) von der Steuer absetzen.

Energiewende, Flüchtlingskrise und die beschissenen Riester/Rürup Reformen waren teure Fehler.
Einen davon hätte man sich noch leisten können, aber nicht alles zusammen.

Irgendwann wird das System eh zusammenbrechen, vermutlich ab 2030, wenn die Demographie voll zuschlägt. Da muss man seine Schäfchen rechtzeitig ins trockene bringen.

Ich mag da FIRE = Financial Independece Retire Early
Sollen die Politiker doch sehen, wo Sie Ihre Kohle herbekommen. Ihre Pensionen werden Sie vermutlich nicht antasten ...  

341 Postings, 715 Tage Hermann08Liebes Publikum

 
  
    #5334
13.08.20 21:15
Das Publikum will unterhalten werden! Soweit zu Katjuscha.

Ich beende für mich mal das Thema Steuern. Solange der Halbjahresbericht am 28.8 noch nicht veröffentlicht ist, wird wohl keiner von uns irgend was wirklich brauchbares zu LuS sagen können.

Der Bericht wird explosiv werden.

Man wird uns erklären, warum und wohin die HV verlegt wurde.  Die Verschiebung wegen Corona war eine lächerliche Begründung. Bei der sino AG gings ja auch, mit Corona. Zudem gibt es video-Konferenzen und so. Irgend was musste vor der HV und vor dem Halbjahresbericht dringlich beraten und beschlossen werden.

Man muss uns auch die operativen Zahlen geben.
Man wird vielleicht eine neue Dividendenpolitik und die Zusammenarbeit mit trade republic genau erklären. Vielleicht gibt es enttäuschende Zahlen und Ausblicke. Vielleicht wird zur HV, wann immer sie sein wird, doch ausgeschüttet, oder auch nicht. Erklärungen zur steuerlichen Situation müssen kommen!

Also es wird kräftig rumsen am 28.8.2020!
5% plus/minus sind allemal drin!


Bis dahin wende ich mich aber dem Börsengang von airbnb zu, wann immer er stattfindet. Locker im Sattel und entspannt in den Steigbügeln, aber gut vorbereitet.
Ich will dort 15% holen!

Soll ich einen neuen airbnb-thread aufmachen?  


 

90 Postings, 891 Tage nahpets:-) :-) na da ...

 
  
    #5335
13.08.20 22:27
... ist ja eine "schöne" Diskussion in Gang gekommen und das nur, weil ich in Frage gestellt habe, ob es klug oder angemessen ist, Lang und Schwarz bei der eigenen Vermögensplanung exorbitant überzugewichten.
Also, ich bleibe dabei, man sollte nicht alle Eier in einen Korb legen (auch nicht 80% und auch nicht 50%). Wir alle haben in den letzten Monaten und Jahren an den Finanzmärkten Dinge erlebt, die eigentlich undenkbar waren. Da denke ich nicht nur an Wirecard oder Enron sondern vor allem auch an einen negativen Ölpreis und Minuszinsen.
Zum Thema Steuern kann man immer unterschiedlicher Meinung sein und ob ein Spitzensteuersatz eher bei 30, 50 oder 70 Prozent liegen sollte ist Ansichtssache. Dass es aber in der Steuergesetzgebung in Deutschland Fehlentwicklungen gibt, die einen schon verzweifeln lassen, steht außer Frage. Wenn ich darüber daran denke, dass in 4,5 Monaten Privatanleger, die Derivate, also auch Optionen und CFD handeln, Verluste nicht mehr mit Gewinnen verrechnen können (nur noch 10 T€ p.a.) und somit Privatanleger auch dann Steuern zahlen müssen, wenn sie per Saldo nur Verluste erwirtschaftet haben ... dann platzt mir schon der Kragen. Und das schreibe ich nicht nur als privater Betroffener, sondern auch als ehemaliger Richter am Finanzgericht.
Gut, das hat jetzt eher wenig mit LUS zu tun... wobei auch da haben wir ja die letzten Jahre eher obskure Steuerthemen diskutiert, ohne die die Aktie vielleicht jetzt schon bei 50 stehen würde...  

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