Culture Club


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Neuester Beitrag: 09.07.20 00:53
Eröffnet am: 22.09.12 21:13 von: Fillorkill Anzahl Beiträge: 40.566
Neuester Beitrag: 09.07.20 00:53 von: Fillorkill Leser gesamt: 1.916.377
Forum: Talk   Leser heute: 202
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47216 Postings, 4415 Tage FillorkillCulture Club

 
  
    #1
56
22.09.12 21:13
Diskussion des kulturellen Überbaus zwischen Zanoni und mir. Andere Interessierte dürfen sich anschliessen...



Fill
39541 Postings ausgeblendet.
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47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillwithout fear

 
  
    #39543
08.07.20 09:08

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillsoulspeak

 
  
    #39544
1
08.07.20 09:17

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillflying through the fog

 
  
    #39545
08.07.20 09:34

47216 Postings, 4415 Tage FillorkillMoin Goldie

 
  
    #39546
1
08.07.20 09:35

47216 Postings, 4415 Tage FillorkillMein persönlicher kultureller Urknall #537

 
  
    #39547
2
08.07.20 09:42
Schöne Beuys-Interpretation. Seinen kategorischen Imperativ 'Jeder ist Künstler' würde ich als Subkategorie des humanistischen Imperativs 'du kannst sein was du willst' verstehen. Dies im Gegensatz zu romantisierenden Determinationslehren wie 'Gene', 'Umwelt', 'Anlagen' usw, wobei das ernsthafte Wollen allerdings vorausgesetzt wird. Beuys ist als starker Typ der Tendenz nach ein Universum für sich, mit ihm selbst als isolierten Fixstern in der Mitte. Persönlich ziehe ich allerdings Künstler vor, die Kontakt zur popkulturellen Avantgarde halten und die gesellschaftlichen Diskurse in ihren Werken aufnehmen.

Hier ein Fill-Favorit, der Post-Minimalist Sean Scully ('Talent comes from Need') :

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillvirgo mood

 
  
    #39548
1
08.07.20 09:44

1748 Postings, 898 Tage yurxgoldik

 
  
    #39549
1
08.07.20 09:51
Thx.
Die Besternung ist ja vielleicht hier in diesem Faden auch nur ein Zeichen, dass überhaupt jemand das Gepostete angeschaut hat.
Ist es wichtig? Also um bei Beuys zu bleiben, wohl : nein ?, denn es geht ja um das Bilden aus sich selbst, nicht um das Einbilden aus anderen und da muss es keine Rolle spielen, ob es jemandem gefällt was man tut, da ja auch niemand die eigentliche Motive kennt, weshalb es jemand tut und der innere Prozess, der dabei stattfindet.
Doch aus sich selbst kann man eben auch nur beschränkt bilden, da man ja nur aus bereits vorhandenem umbildet, nicht was selbstständiges und unabhängiges bilden kann, wenn man nicht Umwelt, Kultur, Geschichte und Mitmenschen einbezieht als Elemente der eigenen Realität.

So ist Kultur vielleicht ein sich selbst bauendes Gebäude, wenn man es zulässt und sich nicht abkapselt gegen Dinge, die einem erst mal nicht verständlich sind oder nicht gefallen oder provozieren. Bildet man nur aus solchen Dingen was in sich selbst, die man kennt und gut oder schlecht findet, würde man ja gar nix bilden, nur einbilden und umbilden, doch der Kern bliebe der Selbe, beschränkt auf sich. Deshalb habe ich mir auch schon eine Oper angeschaut und sogar ein Musical, das war dann aber noch um ein Grad schlimmer für mich als die Oper, obwohl die Darsteller aus meiner Sicht um einige Grade attraktiver waren. Doch das Musical tut nicht so, als wäre es "Hochkultur", sondern ist Unterhaltung und will gar nix anderes sein. Unterhaltung ist auch Kultur, aber sie ist nicht Kunst, weil sie vorhandene Erwartungen erfüllen will und nicht sabotieren, somit der Anspruch nach Auseinandersetzung auf die oberflächliche Ebene beschränkt bleibt, (erfüllte oder unerfüllte Erwartungen, bestimmen den Grad der Befriedigung (besternung)).

Hier noch ein kulturelles Schockerlebnis, Allzu viele hatte ich nicht davon, der Film von Michael Haneke: Funny Games (97). Er spielt mit den Elementen eines Hollywood Trillers mit sehr bösen Leuten und sehr armen und unschuldigen Opfern und man hofft und bangt mit den Opfern, und wartet, dass sie sich aus der Not befreien und die Täter erledigen, man will geradezu sie brutal verrecken sehen. Doch das passiert nicht, sie bringen alle um. Darunter ein Junge, der in einer Szene dargestellt ist, wie ich es noch nie in einem Film gesehen habe, voller Not und Panik und Angst. Es nutz ihm aber nix, wie fest man als Zuschauer auch hofft, es wird ihm das Hirn aus dem Kopf geschossen und spritz an die Wand und die Bösen gehen am Ende des Filmes zur nächsten Familie. Ich bin völlig geschockt aus diesem Film gelaufen und hasste den Regisseur, heute finde ich ihn einen der besten in Europa, weil ich dem nachgesehen musste, was das sollte.
   

6889 Postings, 1095 Tage goldikSehr interessant!

 
  
    #39550
08.07.20 10:36

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillfly by night

 
  
    #39551
08.07.20 10:36

6889 Postings, 1095 Tage goldikBeck wird 50 (ist nur ´ne Zahl)

 
  
    #39552
1
08.07.20 10:40

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillour childhood: a la manière de "le ruban blanc"

 
  
    #39553
1
08.07.20 10:47
Eine fast Ingmar Bergman'sche Kindheitserzählung: Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte ist ein Kinofilm des österreichischen Regisseurs Michael Haneke aus dem Jahr 2009. Die Handlung des Schwarzweißfilms ist im Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs in Norddeutschland angesiedelt und schildert mysteriöse Vorfälle im fiktiven Dorf Eichwald. Der Film verdeutlicht das bedrückende, insbesondere für die Heranwachsenden traumatisierende soziale und zwischenmenschliche Klima der damaligen Zeit, das selbst im engen Familienkreis von Unterdrückung und Verachtung, Misshandlung und Missbrauch sowie Frustration und emotionaler Distanz geprägt ist. Er wirft einen kritischen Blick auf den sittenstrengen Protestantismus. https://de.wikipedia.org/wiki/...and_–_Eine_deutsche_Kindergeschichte

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillthought about

 
  
    #39554
1
08.07.20 10:49

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillyellow river

 
  
    #39555
1
08.07.20 10:56

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillsnow drifts

 
  
    #39556
08.07.20 12:19

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillwallow

 
  
    #39557
08.07.20 12:27

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillinner shell

 
  
    #39558
08.07.20 12:35

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillund: things pass

 
  
    #39559
08.07.20 12:44

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillepigenetics: Which Cancers Can Be Treated

 
  
    #39560
08.07.20 12:52
What is immunotherapy? Cancer immunotherapy, also known as immuno-oncology, is a form of cancer treatment that uses the power of the body’s own immune system to prevent, control, and eliminate cancer. Immunotherapy can:

Educate the immune system to recognize and attack specific cancer cells
Boost immune cells to help them eliminate cancer
Provide the body with additional components to enhance the immune response

https://www.cancerresearch.org/immunotherapy/what-is-immunotherapy

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillepigenetics: a new frontier

 
  
    #39561
08.07.20 12:57
Gut erklärt, 'to reverse' ist das Stichwort: Dr Clare Stirzaker asks if we can reverse epigenetic alterations, at a recent Garvan public seminar. She discusses epigenetic drugs, DNA methylation inhibitors as a focus for cancer treatments. Epigenetics are the heritable changes in gene expression which don't affect the underlying DNA sequence.

Epigenetic therapy is the use of drugs or other epigenome-influencing techniques to treat medical conditions. Many diseases, including cancer, heart disease, diabetes, and mental illnesses are influenced by epigenetic mechanisms.[1] Epigenetic therapy offers a potential way to influence those pathways directly.  https://en.wikipedia.org/wiki/Epigenetic_therapy

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkillepigenetics: our bodie's way to change the destiny

 
  
    #39562
08.07.20 13:01
Gut erklärter Primer für Epigenetics Einsteiger: What we thought of as something fixed, DNA is actually very cleverly modified according to current environmental needs. Even before a baby is born, it already knows what world to prepare itself for. Moshe in this talk sheds light on his groundbreaking findings.

Moshe Szyf is a geneticist and James McGill professor of pharmacology and therapeutics at the McGill University, where he also holds a GlaxoSmithKline-CIHR chair in pharmacology. Szyf's main research interests lie with epigenetics, including behavioral epigenetics as well as cancer research.

6889 Postings, 1095 Tage goldikInteressantes Thema.

 
  
    #39563
08.07.20 21:38

47216 Postings, 4415 Tage FillorkillInteressantes Thema

 
  
    #39564
1
08.07.20 22:03
Hab's nun auch für dich eingestellt. Mir schwant, es handelt sich dabei um DAS Thema. Wenn die Annahme der Epigenetiker sich empirisch bewähren sollte, dass Altern und Krankheitsprozesse massgeblich auf grundsätzlich reversible epigenetische Funktionen zurückzuführen sind, die im Feld Aktion > Erfahrung > Reaktion eine kausale Veränderung erfahren können, ist ALLES drin. Es wäre anders als bei Covid tatsächlich das Ende der Welt 'as we know it'.  

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkilllebensentwürfe zum mitsingen: cocaine

 
  
    #39565
09.07.20 00:28
If your thing is gone
And you wanna ride on
Cocaine
Don't forget this fact
You can't get it back
Cocaine

47216 Postings, 4415 Tage Fillorkilllebensentwürfe extra: teen spirit with epigenetics

 
  
    #39566
09.07.20 00:46

Angehängte Grafik:
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47216 Postings, 4415 Tage Fillorkilllebensentwürfe zum mitsingen: fade into you

 
  
    #39567
09.07.20 00:53

Angehängte Grafik:
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