Medigene - Sachliche und fachliche Beiträge
Seite 483 von 802 Neuester Beitrag: 28.03.25 22:03 | ||||
Eröffnet am: | 19.06.10 22:41 | von: starwarrior03 | Anzahl Beiträge: | 21.049 |
Neuester Beitrag: | 28.03.25 22:03 | von: RichyBerlin | Leser gesamt: | 5.524.694 |
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Glück auf & lg
s19
Aber alle 6 Monate kommt ja blablasertralin und rät zum Durchhalten.. Dann wird ja alles gut.
(Wir sind hier alle seit -vielen- Jahren... Nicht ohne Grund.. da brauchts das wiederholte Durchhalteblaa ohne jeden Informationsgehalt eigentlich nicht.. Wir schreiben uns hier, im Gegensatz zu s19, doch nicht zum Spaß seit Jahren die Finger wund...)
Na mir wäre es recht, wenn Medigene den Boden langsam hinter sich lässt und mit Trianta & Co in US-Regionen aufsteigt. Adaptimmune und Immunocore sind ja auf dem besten Immuno-Weg - wo die zwei sind, fehlt doch nur die Tri..
Meine Meinung - KEINE Empfehlung.
Und dort standen die Investoren bereits in den Startlöchern..
Hätten wir wirklich (wie wir seit 2008 dachten) einen Lizenznutzen an den Adaptimmune-Aktivitäten und (wie wir seit 2008 dachten) einen echten 40%-Anteil, bis 17 fallend, an Immunocore, dann stünden wir heute wirklich wirklich gut da... Aber da hat wohl einer unserer damaligen Topfmanager + AR irgendetwas... falsch gemacht...
Übrig sind bei A. 0% und bei I. 3% (fallend)
Aber mit Trianta werden wir am langen Ende vielleicht die lachenden 3. sein... es sei denn unsere heutigen Topfmanager + AR haben im Deal mit T. irgendetwas....falsch gemacht... ?!
we'll see
-
Der Kurs mag jedenfalls die neue Freiheit im Chart... (s.#12047 "Für eine echte Wende etwas wenig Volumen, aber passen würd's schon")
ob bewusst ist die eigentliche frage.
aber abhaken.
hoffe mit trianta haben wir die richtige richtung.
gruß
mehdi
http://m.youtube.com/watch?v=5OV0jHQkPQs
gab es nicht vor langer Zeit einen Ansatz in Angiogenese. Ich glaube er hiess Endotag1 mit zwei POC in P2, bekämpft mit den Waffen der Patenteinsprache und letzendlich verpartnert nach Asien.
Vielleicht wenn man sich nach langen Irrungen den Krebs mit Impfen besiegen zu können daran erinnert dass da ein Medikament schlummert das zwar den Krebs nicht vollständig besiegen aber mittels Angiogenese und seinen geringeren Nebenwirkungen gegenüber der Chemotherapie mehrfach in grösseren Abständen eingesetzt werden kann um auch neue entstehende Tumore (wiedererwachte Schläferzellen) zu bekämpfen.
Wer weiss...vielleicht hat auch Edotag oder ein ähnlicher Ansatz dannzumal eine Chance
Einschätzung eines Laien ... keine Empfehlung
"Vielleicht wenn man sich nach langen Irrungen den Krebs mit Impfen besiegen"
Krebs kannste nicht besiegen, maximal neuen "Kreiieren"...
wenn de Krebs besiegen willst, dann solltest Funkmasten, Sendemasten uvm bis WLan und Co abschalten.. dann solltest Nahrung auch wieder auf das Umstellen was "schmeckt" und nicht diese aktuellen Füllstoffe (Lebensmittel) zu Dir nehmen.. dann mußt das ganze Pharmakartell angreifen und wieder back to the Roots - egal ob jene heute noch als Esospinner bezeichnet werden..
solang man mit Mittelchen Geld verdient, solang die Möglichkeit besteht daran z upartizipieren, steckt man es halt mit ein, aber uns Medigähnchen is halt eben nur ein "Gähnchen" geblieben.. Naja, schaun mer mal was dann die Halbjahreszahlen sagen demnächst...
Im Endeffekt - Rest macht Dir die Physik zurecht.. net die Biotechnologie. ;-) fast 30 Jahre Geschichte - verborgene.. i love it.. :-)
Das Krebs nicht zu heilen ist sollte auch jedem klar sein weil eben einerseits ein gehöriger Schuss Induvidualität mit drin steckt, es sind ja entartete körpereigene Zellen den Krebs darstellen und andererseits eben auch diese Entartung ein Form der Anpassungsfähigkeit besitzt. So wie das Immunsystem sich verändern kann, kann es auch der Krebs/Tumor.
Was mir allerdings irgendwie auch immer mehr auffällt ist die Fülle an Unternehmen und Forscherteams, die es auch diesem Gebiet zu geben scheint.
Nur wiederum an dieser Stelle muss man eben sagen, dass bevor einem diese Forschung auffällt, ist bereits lange Zeit im Verborgenen gearbeitet worden. Und im Fall von Trianta wenn ich mich nicht irre seit 15Jahren und dieses KnowHow, was auf dem Weg dorthin gesammelt wurde ist eben viel wert. Es heißt nun schnell die PS auf die Straße zu bringen und immer wieder rechts und links zu schauen, was man noch mitnehmen kann.
wenn ich mir die Idee der Kölner Forscher anschaue kommt unweigerlich die Frage: Wer soll denn das bezahlen. Individuell herangezüchtete Antikörper. Trainiert am eigenen Tumor und dabei modifiziert. Ich bin zwar keine Biolog aber eine solche Therapie ist sicherlich keine Schnäppchen und dazu birgt jeder einzelne Fall eine hohes Risiko, das etwas nicht funktioniert und man dann immer wieder auf die Suche nach den Ursachen gehen muss.
Naja. Jedenfalls kommt Schwung in die Sache.
Die Dauer des Patentschutzes für ein Patent beträgt, gerechnet ab dem Anmeldetag des Patents, maximal 20 Jahre. Wieso wird die Technik dann nicht schon seit 2008 genutzt? Vielleicht sind damit keine Milliardengewinne realisierbar aber zu einer komfortablen und profitablen Existenz sollte es wohl reichen.
Interessant müsste es auch für Firmen sein die Vorteile dadurch haben CIBA GEIGY das Wasser abzugraben.
dieser Ansatz mag zwar damals eine Sensation gewesen sein aber ist wohl eher begrenzt einsetzbar und vielleicht auch schlecht kontrollierbar.
Wer will denn schon aus Menschen Neandertaler
und aus Elefanten Mammuts kreiren
aber als Verlegenheitslösung...wenn nichts mehr geht... als Restore denkbar
naja vielleicht sollte man in der Evolution auch Wiederherstellungspunkte setzten!!!
Das Bispecifics - so auch Immunocore's ImmTACs - hot sind, zeigt eine zweiter Deal von heute: Eli Lilly spendiert nochmal über $375 Millionen für die Zusammenarbeit mit Zymeworks:
http://www.fiercebiotech.com/story/...-pronged-cancer-tech/2014-10-23
Lilly hat heute auch die Kosten für die Zusammenarbeit mit Immunocore und Astazeneca im dritten Quartal 2014 offengelegt: 95 Millionen US Dollar - da fliesst das Geld! Noch kann und muss Eli Lilly sich sowas bei immer noch mehr als 500 Millionen Überschuss wohl leisten:
http://www.nzz.ch/wirtschaft/...hne-patente-der-gewinn-weg-1.18409886
Meine Meinung - KEINE Handelsempfehlung.
Lässt das hoffen? - Soviel mehr wird es auch nicht sein, denn es ist ja 'nur' ein Teilzeit-Job.
Meine Meinung - KEINE Handelsempfehlung.
- $5 Millionen Vorabzahlung
- $85 Millionen Meilensteine aus der Entwicklung und Zulassung
- $245 Millionen Verkaufsabhängige Meilensteine
und umsatzabhängige Beteiligungen zwischen 4% und 11%.
Noch interessant daran: Teva hatte CT-011 im letzten Jahr an CureTech zurückgegeben (http://ir.tevapharm.com/phoenix.zhtml?c=73925&p=irol-newsArticle&ID=1779781). Für ein abgelegtes Schätzchen von 2006 doch kein schlechter Deal?
Vielleicht ist es an der Zeit bei Medigene den Anti-L1 Antikörper des DKFZ abzustauben und für einen anderen Partner statt Celltrion zu polieren?
http://www.pressebox.de/inaktiv/medigene-ag/...e-erteilt/boxid/198125
Meine Meinung - KEINE Handelsempfehlung.
http://www.boerse-go.de/nachricht/...oerper-aus-Medigene,a924449.html
Damals hatte ich bei irgendeiner Gelegenheit in einer Präsentation (Tag der offenen Tür o.ä.) mal eine Pipeline-Darstellung mit L1 gesehen. Da standen damals noch die erwarteten Peaksales rechts am Rand. Da stand für L1 , 300 Mio.
Danach nie wieder in einer Präsentation gesehen.
Wer weiss, wozu es gut ist - im Rahmen der Immunotherapien wird derzeit so manches alleine nicht erfolgreich einsetzbare Medikament wieder herausgeholt und in Kombination mit einer Immuntherapie getestet. Gerade die oben erwähnten Bi-spezifika, aber auch EndoTAG/AAVLP- ähnliche Transportvehikel oder Immunmodulatoren wie RhuDex könnten dabei den entscheidenden Unterschied machen. Ob und was da geht, müsste eine CSO sich anschauen oder weiss der mögliche "Abstauber" sicher schon.
Meine Meinung - KEINE Handelsempfehlung.
Was treibt dich dazu, dem alten MediGene Schrott (anti-L1-mAB) einen goldgelben Schimmer zu geben? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die CSO all die eingestellten Projekte schon in die Tonne gestopft hat und der Fokus ganz klar auf die Behandlung von Blutkrebserkrankungen ausgerichtet ist.
Ich schaue mir an, wo MediGene zukünftig die höchste Rendite aus den Investments haben wird. All die Sandkörnchen an denen MediGene ein paar Prozent profitieren könnte, sind für mich, wie du weißt, eher Nebensache! Das Kernthema bei MediGene in den nächsten Jahren ist die Sicherheit und Bezahlbarkeit von kombinierten Immuntherapien.
Bevor man über Kombitherapien z.B. mit EndoTAG nachdenkt, sollte man erst einmal die Wirksamkeit und Sicherheit der eigenen Immuntherapien in Studien nachweisen und dann mit Partnerfinanzierung in Richtung Solide Tumore weiterentwickeln. Wenn dann die Therapie klinisch relevante Daten zeigt, kann man sich um Kombitherapien kümmern.
Wenn ein Unternehmen eigene Entwicklungen einstellt bzw. nicht mehr weiterverfolgt, dann hat das Gründe und die sollte man nicht einfach ignorieren.
Um einmal etwas konkreter und realistischer zu werden, hier mal meine Überlegung, wie Fragestellungen einer Forschungsarbeit über EndoTAG-1 in Kombination mit einer T-Zell-Therapie bei Soliden Tumoren aussehen könnte:
"Untersuchung der immunmodulatorischen Eigenschaften von EndoTAG-1 in Kombination mit einer adoptiven T-Zell-Therapie auf das Tumorstroma Solider Tumore"
- Untersuchung der Zytokinproduktion im Tumor nach Gabe von EndoTAG-1 und deren immunmodulatorische Konsequenzen
- Untersuchung der Up-Down Regulierung der Oberflächenmolekülen von T-Zellen im Tumorgewebe im Vergleich zur Montherapie
- Untersuchung der Interaktion des Medikaments mit Regulatorischen T-Zellen und Effektor T-Zellen
- Verbesserung der Aufnahme von modifizierten T-Zellen durch Erhöhung der mikrovaskulären Undichtigkeit in neugebildeten Tumorblutgefäßen?
- Untersuchung der Beweglichkeit / Verteilung von modifizierten T-Zellen im Tumorgewebe im Vergleich zur Monotherapie
- Untersuchung von Behandlungsschemen zur optimalen Sicherheit und Wirksamkeit einer Kombitherapie
Und danach alles nochmals für die Untersuchung einer Cisplatin / EndoTAG- Kombitherapie in Verbindung mit einer T-Zell-Therapie und erweiterten Fragestellungen, die Untersuchungen an verschiedenen Gewebstypen, die Tumorzellen umgeben, mit einschließen.
Mehrere Doktorarbeiten mit jeweils 3-5 Jahren. Hat jemand Interesse? Danach kann man dann mit den Behörden ein bis zwei Jahre über die Genehmigung einer klinischen Studie reden und zeitgleich weitere unterstützende Studien zur Sicherheit einer Kombitherapie durchführen. In weiteren 6-8 Jahren (Kriterium zur Zulassung: PFS nicht OS) könnte dann eine Zulassung erfolgen.
Meiner Einschätzung nach war ein wesentlicher Grund für das Stocken der Entwicklungen bei Medigene der übervorsichtige CEO, dessen katastrophale 'best-possible'-Deal Haltung gegenüber potentiellen Interessenten und schliesslich einfach das fehlende Geld. Das Ganze kombiniert mit der Wirtschaftskrise, der Unentschlossenheit und Risikoscheu der heimischen Investoren und dem zaghaften Handeln hat die Zeit über viele von Medigene's Optionen hinweg- und andere z.B. Celgene vorbeiziehen lassen. In dem selben Zuge hat FM leider viel zu viele kluge Köpfe ebenfalls abziehen lassen.
Nach diesem Prinzip wäre mTCR von Avidex inzwischen wohl auch auf dem "Schrott"-Haufen gelandet oder via FM's Minimalkochprogrammen mit Unis/Doktoranden und bestenfalls IIT-Studien unterwegs.
Wie sagte James Noble anläßlich des ersten Deals mit Genentech/Roche so treffend:
“After a couple of years, we could see MediGene was not exploiting certain applications of the TCR technology, so we bought those back and formed Immunocore."
(Quelle: http://www.oxfordtimes.co.uk/business/profiles/...siness_of_science/)
Sehr hilfreich für meine Sicht der Dinge sind auch die sonstigen von James Nobles geteilten Einschätzungen zum erforderlichen Management und Medigene's restriktiver Haltung, wie sie im unten stehenden Artikel nachzulesen sind.
Wir Aktionäre, die Mitarbeiter und leider auch mögliche Patienten haben diese Haltung bislang teuer bezahlt und ich bezweifele ob ein 'weiter so' jetzt bessere Ergebnisse liefern würde.
Erst mit dem Einsetzen von PLD als CFO und dem Austausch des Aufsichtsrates hat Domdey meines Erachtens das Ruder bei Medigene entscheidend herumgeworfen. Mit Trianta ist wieder exklusives hauseigenes KnowHow vorhanden und damit die Option, die -hoffentlich noch- spät reifenden Früchte aus FM's konservativem Ansatz mit dem Aufbau einer 'Franchise' zu nutzen. Dies bietet m.E. auch die Chance die eigene Pipeline dabei mit interessanten Kombinationen und vernachlässigten Entwicklungen weiter auszubauen oder schneller zu verpartnern. Noch ist das Immuno-Eisen heiss und ich hoffe DJS, PLD, Domdey und die grossen Investoren lassen FM keine Ruhe bis es in Form von Partnerschaften und ertragreichen Upfront-Deals nutzbringend für alle geschmiedet ist.
Alles Zufall und glückliche Umstände? Dann ist der andere Frank (Tufaro) mit seiner DNAtrix meines Erachtens ein schönes zweites Beispiel für risiko- aber auch erfolgreiches Management. Ich hoffe Aettis dient hier dazu, dass wir alle auch hier ein wenig daran partizipieren werden. (siehe http://www.dnatrix.com/management/ )
Deine Vorschläge in Ehren - und ich hoffe die Medigene CSO liest und befolgt sie - aber der Zyklus sollte 2015/16 erste Erfolge zeigen und nicht erst 2020.
Meine Einschätzungen und keine Handelsempfehlung.
Wann hat man denn diese frühe Entwicklung eingestellt und warum wurden die mABs bisher nicht auslizensiert? Es gibt bisher keinen solchen Antikörper in einer Produktion mit dem klinische Studien durchgeführt wurden. Im Gegensatz dazu haben sich bei mTCR jede Menge Investoren gefunden, um die Idee weiter zu bringen.
MediGene wird meinen Vorschlägen zu EndoTAG Studien sicher nicht folgen. Die weitere Entwicklung von EndoTAG liegt in den Händen von Syncore und MediGene ist auf Indikationen fokussiert, bei denen EndoTAG-1 eben keine Rolle mehr spielt.