Wird wohl nix mit der Freiheit im Irak..


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Neuester Beitrag: 05.12.08 09:09
Eröffnet am:31.07.03 15:28von: RheumaxAnzahl Beiträge:2.495
Neuester Beitrag:05.12.08 09:09von: LandgräfinLeser gesamt:72.147
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8584 Postings, 8495 Tage Rheumax7 Tote bei Heli-Abschuss

 
  
    #1451
08.02.07 09:21

Zitat aus nz:

Tote bei Abschuss von US-Hubschrauber im Irak

08. Feb 08:29


US-Hubschrauber (Archivbild)
Bild vergrößern US-Hubschrauber (Archivbild)
Foto: dpa
Beim Abschuss eines amerikanischen Transporthubschraubers im Irak sind alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Im Internet bekannten sich Extremisten zu der Tat.

Nach dem Absturz eines US-Militärhubschraubers im Irak hat eine Extremistengruppe die Verantwortung übernommen. Der Islamische Staat im Irak, der der Al Qaeda nahe stehen soll, verbreitete im Internet, seine Kämpfer hätten den Helikopter abgeschossen.

Beim Absturz des Hubschraubers kamen am Mittwoch alle sieben Insassen ums Leben, wie die amerikanischen Streitkräfte mitteilten. Zur Absturzursache machten die US-Streitkräfte keine Angaben. Dagegen sagte ein Offizier der irakischen Luftwaffe in Bagdad, die Maschine sei von einer Flugabwehrrakete abgeschossen worden.

Die USA haben damit im Irak binnen etwas mehr als zwei Wochen fünf Hubschrauber verloren. Die Maschine am Mittwoch stürzte den Angaben zufolge während eines routinemäßigen Einsatzes in der Provinz Anbar ab. Die Region gilt als eine Hochburg der Aufständischen. (nz)

 

15130 Postings, 8328 Tage Pate100haha die wievielte Bagdad "Offensive" ist das

 
  
    #1452
08.02.07 09:56
jetzt eigentlich? Ich hab aufgehört mitzuzählen.
Eines haben sie aber alle gemeinsam, sie haben absolut nichts gebracht.

Go Home Ami! Einfach lächerlich...


 

8584 Postings, 8495 Tage RheumaxOffensive gegen Gesundheitsministerium, hihi..

 
  
    #1453
09.02.07 10:18

Festnahme in Bagdad

US-Soldaten nehmen den Vizegesundheitsminister gefangen. Er gehört der schiitischen Sadr-Bewegung an

BAGDAD dpa Die US-Armee hat sich zu Beginn ihrer groß angekündigten Militäraktion gegen Terroristen und Milizen in Bagdad den stellvertretenden Gesundheitsminister Hakim al-Samili festgenommen. Gestern stürmten US-amerikanische Soldaten in Begleitung irakischer Sicherheitskräfte das Gesundheitsministerium, das als Hort schiitischer Milizen gilt.

Al-Samili gehört genau wie sein Chef, Minister Ali al-Schammari, der Bewegung des radikalen Schiitenpredigers Muktada al-Sadr an. In einer Erklärung des US-Militärs hieß es, al-Samili sei in die Ermordung von sieben Beamten des Ministeriums verwickelt. Außerdem habe er Bestechungsgelder kassiert und Millionen von US-Dollar an die Sadr-Miliz ("Mahdi-Armee") weitergeleitet. Der Gesundheitsminister forderte die sofortige Freilassung seines Stellvertreters.

Die Sadr-Bewegung ist an der Regierungskoalition des schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki beteiligt. US-amerikanische Offiziere hatten am Mittwoch erklärt, der neue Sicherheitsplan für Bagdad werde ein Prozess mit vielen Einzelschritten sein und keine große militärische Offensive. Eine von sunnitischen Abgeordneten verlangte Befragung von Verteidigungsminister Abdelkader Mohammed Dschasim zu dem Sicherheitsplan fand gestern unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die sunnitische Islamische Partei forderte die Regierung auf, endlich auch etwas gegen Milizen zu unternehmen, die unter dem Deckmantel der Sicherheitskräfte operierten. Die Angriffe dieser Milizen hätten in den vergangenen zwei Wochen stark zugenommen. Bei Anschlägen und Angriffen von Aufständischen kamen gestern mindestens 32 Iraker ums Leben, mehr als 50 wurden verletzt.

 

8584 Postings, 8495 Tage RheumaxFlugzeug abgeschossen

 
  
    #1454
1
15.02.07 09:45

Britische »Hercules« im Südirak zerstört

Widerstandsgruppen trafen offensichtlich C-130-Transportflugzeug. US-Armee räumt Hubschrauber-Abschuß ein

Von Rüdiger GöbelSchlechte Nachrichten für die Besatzer im Irak. Widerstandskämpfern ist es nicht nur gelungen, in nur wenigen Wochen mindestens sieben US-Hubschrauber abzuschießen, sondern nun auch eine britische Transportmaschine vom Typ C-130 »Hercules«. Dies geht aus Berichten britischer Medien hervor. So meldete die BBC am Dienstag, eine Transportmaschine der Royal Air Force sei nach einem »Unfall« bei der Landung von Soldaten zerstört worden, da eine Bergung »zu risikoreich« gewesen wäre. Die »Hercules« habe sich nach Angaben des britischen Militärs am Montag auf einem Routineversorgungsflug befunden und 20 Kilometer nördlich von Al Amarah im Südirak landen müssen. Zwei Soldaten seien bei dem »Zwischenfall« verletzt worden.

Die International Herald ­Tribune berichtete von einer »Explosion« nach der Landung. »Wir wissen nicht, wodurch sie ausgelöst wurde«, zitierte die britische Zeitung einen Sprecher des Verteidigungsministeriums in London. Eine weiterer C-130-Transporter sei kurz darauf gelandet und habe die Mannschaft der ersten Maschine evakuiert, so der Sprecher weiter. »Das Gelände wurde gesichert und nach einer genauen Begutachtung der Schäden wurde entschieden, daß das Flugzeug nicht geborgen werden könnte, ohne unsere Leute einem unangemessenen Risiko auszusetzen.« Daher sei die Maschine vor Ort zerstört worden.

Die C-130 ist dafür konzipiert, auch auf wenig befestigten Pisten zu landen. Warum dies am Montag abend offensichtlich notwendig war, läßt das britische Verteidigungsministerium offen. Naheliegend ist, daß die Maschine durch Beschuß zu einer Notlandung gezwungen und dabei zerstört wurde. Bereits in früheren Fällen hatten die Besatzer erst mit zeitlicher Verzögerung einen Abschuß durch irakische Widerstandsgruppen eingestanden. In ersten Reaktionen war zunächst immer von »Unfällen« oder »unbekannten Ursachen« die Rede. So war es zuletzt auch am 7. Februar nach dem Abschuß eines »Chinook«-Hubschraubers der US-Armee. Beim Absturz des Helikoperts der Marineinfanterie nordwestlich von Bagdad waren alle sieben Soldaten an Bord getötet worden. Eine Untersuchung habe gezeigt, daß der Hubschrauber beschossen worden und deshalb abgestürzt sei, räumten die US-Streitkräfte am Mittwoch, sieben Tage später, ein.(jw)  

15130 Postings, 8328 Tage Pate1007 Helicopter in ein paar wochen

 
  
    #1455
1
15.02.07 10:23
man die fallen ja wie steine vom Himmel. Wenn die jetzt auch noch in der Luft
angreifbar werden ist der Ofen aber ganz aus...

bekommen jetzt wohl ordentliche waffen.  

8584 Postings, 8495 Tage RheumaxAl-Qaeda-Führer angeschossen

 
  
    #1456
16.02.07 09:36
Irakischer Al-Qaeda-Anführer angeschossen
16. Feb 07:59
Abu Ajub al Masri
Bild vergrößern Abu Ajub al Masri
Foto: AP
Der Anführer von Al Qaeda im Irak, Abu Ajub al Masri, ist offenbar bei einem Schusswechsel verletzt worden. Auf seinen Kopf haben die USA fünf Millionen Dollar ausgesetzt. 
 
Der neue Anführer des Terrornetzes Al Qaeda im Irak ist nach Informationen des US-Fernsehsenders CNN bei einem Gefecht mit irakischen Truppen verletzt worden. Abu Ajub al Masri sei bei einem Schusswechsel zwischen Falludscha und Samarra am Donnerstag angeschossen worden, berichtete der US-Sender unter Berufung auf einen Sprecher des irakischen Innenministeriums.

Al Masris Stellvertreter Abu Abdullah al Madschamiai sei dabei getötet worden. Die beiden hätten versucht, in die Stadt Balad zu gelangen, sagte der Sprecher. Von amerikanischer Seite gab es keine Bestätigung für die Angaben.

Das US-Militär, das im Oktober fälschlich verbreitet habe, Al-Masri sei getötet worden, habe erklärt, das irakische Innenministerium sei in diesem Fall zuständig, berichtete CNN. Al-Masri war nach dem Tod des jordanischen Top-Terroristen Abu Mussab al-Sarkawi im Juni neuer Al-Qaeda-Führer im Irak geworden. Der gebürtige Ägypter war einer der engsten Vertrauten al-Sarkawis gewesen.

Al Masri ist auch unter dem Namen Abu Hamsa al-Muhadschir bekannt. Nach Angaben des US-Militärs wurde al Masri in Afghanistan ausgebildet und gründete die erste Terrorzelle der Al Qaeda in Bagdad. Auf seinen Kopf wurde eine Belohnung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt. (nz/dpa)


 

8584 Postings, 8495 Tage RheumaxUS-Pilger getötet

 
  
    #1457
1
07.03.07 09:55

US-Soldaten und Pilger getötet

BAGDAD/TIKRIT/KERBELA dpa Im Irak haben Aufständische neun amerikanische Soldaten getötet. Bei einem gestrigen Angriff in der Provinz Salaheddin im Norden starben nach Angaben des US-Militärkommandos in Tikrit sechs Soldaten. Drei Soldaten seien bei dem Angriff am Montag verletzt worden. Extremisten töteten gestern mindestens 13 schiitische Pilger, 29 weitere wurden verletzt. In dem vorwiegend von Sunniten bewohnten Al-Dura-Viertel im Süden von Bagdad wurden fünf Pilger erschossen, die sich zu Fuß auf den 110 Kilometer weiten Weg nach Kerbela gemacht hatten. In West-Bagdad riss eine Autobombe fünf Pilger in den Tod. Südlich der Hauptstadt, in al-Latifiya, wurden drei Pilger erschossen.

taz

 

79561 Postings, 9027 Tage KickyDemokraten legen Abzugsplan vor

 
  
    #1458
08.03.07 23:36

79561 Postings, 9027 Tage KickyIrak-Abzugsplan der US-Demokraten

 
  
    #1459
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08.03.07 23:42
Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus wollen erreichen, dass die amerikanischen Kampftruppen bis spätestens August 2008 aus dem Irak abziehen. Der Vorschlag im Haushaltsausschuss soll bereits in der kommenden Woche beraten werden.
Dies teilte die demokratische Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi mit. Dann soll das Gremium über 100 Milliarden Dollar für die weitere Finanzierung der US-Kriegseinsätze in Afghanistan und dem Irak abstimmen. Falls die Demokraten den Abzugsplan im Ausschuss durchbringen, soll in der folgenden Woche dann das Repräsentantenhaus darüber abstimmen.Mit der Initiative setzen die Demokraten US-Präsident George W. Bush unter Druck, der zusätzliche Truppen zur Stabilisierung der Lage in den Irak geschickt hat und sich Fristen für einem Abzug widersetzt.

Präsident Bush will nach den Worten seines Beraters Dan Bartlett notfalls mit einem Veto verhindern, dass das Gesetz in Kraft tritt.
http://www.mzbern.ch/pages/...04699&nrub=0&sda=1&Artikel_ID=101507346  

8584 Postings, 8495 Tage RheumaxGuerilla ändert Strategie

 
  
    #1460
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19.03.07 15:01

Iraks Aufständische verändern Strategie

Vier Jahre nach Beginn des Krieges im Irak zeigt die Guerilla, dass sie sich jedem Schwenk in der US-Militärstrategie anpasst. Auf die jüngste US-Truppenverstärkung reagiert sie mit dem Abschuss von Hubschraubern und Chemiewaffen gegen Zivilisten

VON KARIM EL-GAWHARY

Aufstand und Aufstandsbekämpfung sind in den vier Jahren Krieg im Irak eine Wechselwirkung eingegangen. Die US-Armee verbreitet immer wieder Optimismus, während die Guerilla aber in Wirklichkeit fast immer eine Nasenspitze voraus ist.

"Es gibt ermutigende Anzeichen", erklärte am Wochenende der oberkommandierende US-Offizier im Irak, General David Petraeus, und meinte, dass die jüngst beschlossene Verstärkung der US-Truppen in Bagdad um 21.500 Mann Wirkung zeige. Zwei der fünf zusätzlichen Brigaden seien nun vor Ort und die Gewalt hätte bereits abgenommen, meinte er. Auch Iraks Staatsfernsehen feierte den neuen Bagdader "Sicherheitsplan" als Erfolg. Die Zahl der Autobomben und der jeden Morgen aufgefundenen Leichen habe abgenommen. In der berüchtigten Haifastraße im Zentrum Bagdads nahe der "Grünen Zone" wurden im Februar "nur" acht exekutierte Leichen gefunden, verglichen mit 53 im Vormonat.

Es gebe eine Menge Verwirrung über die Strategie der Aufstandsbekämpfung im Irak, erklärt Colin Kahl, Politologe an der Universität Minnesota. Die "Phase der Leugnung" nennt er die erste Periode vom Fall des irakischen Diktators Saddam Hussein im April 2003 bis zum April 2004. In dieser Zeit stritt das US-Militär schlichtweg den Aufstand ab und sprach nur von Terroristen und Resten des alten Regimes. Im April 2004 wachten die Militärs dann auf, als in Falludscha ein bewaffneter sunnitischer Aufstand losging und gleichzeitig im Süden Sadrs schiitische Mahdi-Armee gegen die US-Soldaten vorging. Die Guerilla kämpfte damals frontal gegen das US-Militär, das damals erstmals auch gemeinsam mit hastig aufgebauten irakischen Einheiten operierte. In dieser konventionellen Kriegsführung konnte sich die US-Armee durchsetzen.

Die Guerilla lernte schnell und ließ sich fortan nicht mehr auf eine direkte Konfrontation ein. In dieser dritten Phase zogen sich die Aufständischen bei jeder US-Offensive still und leise zurück, um sofort wieder aufzutauchen, sobald die US-amerikanischen Soldaten abgezogen waren. Mehrere groß angekündigte US-Offensiven verpufften. Die US-Militärs antworteten mit ihrer neuen "Nationalen Strategie für den Sieg im Irak". Fortan sollte die US-Armee die irakischen Bevölkerungszentren "säubern, halten und aufbauen". Doch die US-Truppen saßen aus Sicherheitsgründen meist in ihren Stützpunkten fest. Im Feld verließen sie sich auf irakisches Militär. Das war schlecht ausgebildet und ausgerüstet; die Mannstärke stand meist nur auf dem Papier, da viele Soldaten aus Angst nicht zum Dienst antraten.

Die Guerilla verstärkte diesen Effekt, indem sie ihre Anschläge auf irakische Sicherheitskräfte konzentrierte. Da Iraks Militär und die Polizei sich hauptsächlich aus Schiiten und Kurden und die Guerilla aus Sunniten rekrutierte, nahm der Konflikt die Form eines konfessionellen und ethnischen Bürgerkrieges an.

Im Januar 2007 kam dann der jüngste Schwenk der US-Strategie: Truppenverstärkung. Aber niemand sprach mehr von der Sicherung des gesamten Irak. Es ging nur noch um Bagdad. Zunächst mit Erfolg - doch selbst General Petraeus warnt vor "übergroßem Optimismus".

Die Guerilla hat erneut ihre Taktik verändert. Weil viele Straßen im Irak vermint sind, wird immer mehr US-Militär per Hubschrauber transportiert. Und die Guerilla konzentriert sich auf deren Abschuss, mit schulterbaren Boden-Luft-Raketen. Inzwischen wurden acht Helikopter abgeschossen.

Und für jeden, der mit den ausländischen Truppen kooperiert, hält die Guerilla neuerdings eine selbst gebastelte Chemiewaffe bereit. In der Anbar-Provinz explodierten allein in den letzten drei Tagen drei Chlorbomben, die in Lastwagen versteckt waren. Zwei Menschen starben, über 350 wurden mit Vergiftungssymptomen in Krankenhäuser eingeliefert.

Zunächst habe er weißen Rauch gesehen, der sich blau gefärbt habe, erzählt ein Taxifahrer, der sich in der Nähe aufhielt. "Ich sah, wie die Leute hustend ankamen und Atemschwierigkeiten hatten." Chlor ist einfach zu beschaffen, da es überall zur Wasserdesinfektion angewandt wird. In hohen Konzentrationen kann es zum Tod führen.

taz Nr. 8229 vom 19.3.2007

 

79561 Postings, 9027 Tage Kickyund den Menschen geht es miserabel

 
  
    #1461
19.03.07 22:39
Allein Bombenattentate forderten in den vergangenen vier Jahren über 11 000 Tote. Wöchentlich zählt das Pentagon inzwischen über 1000 Angriffe. Aber auch jenseits der ausufernden Gewalt im Lande wird der Alltag der Iraker immer schwieriger. Viele können sich heute nur noch mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Für Benzin, das früher staatlich subventioniert wurde und pro Liter 20 bis 50 irakische Dinar (ID) kostete, bezahlt man heute pro Liter 800 ID. Im Gegenzug zu dieser vom Internationalen Währungsfonds und Banken geforderten »Strukturreform« bekommt die irakische Regierung Kredite. Doch die Grundversorgung der Bevölkerung mit Strom und Wasser stagniert oder ist rückläufig. Haushalte in Bagdad erhalten pro Tag nur ein bis zwei Stunden Strom aus dem öffentlichen Stromnetz, wenn überhaupt. Trinkwasser müssen die Menschen kaufen. Wer das Geld dafür nicht hat, schöpft das Wasser aus einem Fluss.In den ländlichen Gebieten ist die Versorgungslage noch schlechter. Umm Muhammad Jalal (39) lebt in einem Flüchtlingslager außerhalb von Falludscha. Jeden Morgen geht sie zum sieben Kilometer entfernten Euphrat, um Wasser zu holen. Seit vier Monaten seien sie gezwungen, das Wasser zum Trinken, Waschen und Putzen aus dem Fluss zu holen, berichtet sie dem regionalen UN-Informationsnetzwerk IRIN. »Meine Kinder haben Durchfall, aber ich habe keine Wahl. Ohne Wasser können wir nicht leben.« Immer weniger Hilfsorganisationen kämen zu den Flüchtlingen, die meisten hätten ihre Arbeit wegen der Gefahren eingestellt, andere würden vom Militär daran gehindert, die Flüchtlinge zu erreichen. »Die Regierung tut nichts für uns, wir müssen uns selber um unser Überleben kümmern. Niemals habe ich mir vorgestellt, dass ich eines Tages Wasser aus einem schmutzigen Fluss trinken muss.«
Schon vor der US-Invasion 2003 war die irakische Wasserversorgung ein Problem. Die 13 Jahre dauernden UN-Sanktionen hatten verhindert oder verzögert, dass notwendige Ersatzteile und Chemikalien für die Wasserreinigung geliefert wurden. Begründung: Die Iraker hätten das »dual-use«-Ma- terial zum Bombenbau nutzen können. Kriegsbedingte Schäden haben die Lage zusätzlich verschlechtert. 1,8 Millionen Iraker sind nach UN-Angaben Vertriebene im eigenen Land und leben in Notunterkünften. Ihr Zugang zu sauberem Wasser ist nirgends gesichert. Nach Angaben der irakischen Wasserbehörde haben derzeit nur 32 Prozent der Iraker Zugang zu Trinkwasser, nur 19 Prozent leben in Häusern mit funktionierender Kanalisation.
Besonders schlecht sei die Lage in den zentralirakischen Provinzen Anbar und Bagdad, berichtet Fatah Ahmed von der Irakischen Hilfsorganisation (IAA). »Die Trinkwassersysteme in den meisten Vororten von Bagdad und in der Provinz Anbar sind zerstört. Die Menschen dort haben entweder kein sauberes Trinkwasser oder gar kein Wasser mehr.« Nach Einschätzung von IAA beziehen 60 Prozent der Bevölkerung in den genannten Provinzen ihr Wasser aus Flüssen. »Seit Beginn des Jahres 2006 sind allein in der Provinz Anbar Durchfallerkrankungen bei Kinder um 70 Prozent gestiegen, bei Erwachsenen um 40 Prozent«, sagt die Kinderärztin Khalifa Kubaissy aus Falludscha. Am schlimmsten sei es in den Städten Al Khaim und Hit, die direkt am Euphrat liegen. Eine Choleraepidemie sei nicht ausgeschlossen.
Die genannten Orte sind besonders umkämpft, irakisches und US-Militär führen dort fast täglich Razzien durch. Die örtlichen Scheichs und Stadtverwaltungen sind nicht mehr in der Lage, die Bevölkerung zu versorgen. Ahmed Muhammad, Sprecher des Provinzrates von Ramadi, appelliert an die Regierung in Bagdad, dringende Reparaturen endlich durchzuführen. Im zuständigen Ministerium in Bagdad macht man Milizen und Aufständische für die Zerstörungen der Infrastruktur verantwortlich. Außerdem fehle es an Geld für die Reparaturmaßnahmen, heißt es. Millionen Dollar habe die Korruption verschlungen. http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=106882&IDC=2  

25551 Postings, 8460 Tage Depothalbiererdas wird schon. früher oder später.

 
  
    #1462
19.03.07 22:46
es lebe die islamische republik irak.

und wenn ers noch die saudis mitmischen wirds richtig schee.

ich sollte mich langsam mal bei rüstungskonzernen als verkaufsberater bewerben....  

Clubmitglied, 6586 Postings, 9024 Tage Peetwie US-Regierung Kriegsgründe konstruieren ließ

 
  
    #1463
1
06.04.07 16:45
Pentagon-Memo zeigt, wie US-Regierung Kriegsgründe konstruieren ließ

Massenvernichtungswaffen, Atompläne, Qaida-Connection: Um den Irak-Feldzug zu rechtfertigen, ließ US-Präsident Bush munter Kriegsgründe erfinden. Jetzt tauchte erstmals ein Memo des Pentagons auf, das zeigt, wie die Administration ihre Beamten drängte, wohlfeile Analysen anzufertigen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,476043,00.html



bye bye peet

do you know - there´s a story about a new-born child and the sparrow´s song

 

79561 Postings, 9027 Tage KickyPensionen für Saddams Offiziere angeordnet

 
  
    #1464
1
06.04.07 23:37
der irakische Premierminister Nuri Al Maliki hat gestern angeordnet,dass die Offiziere aus Saddams Armee entweder ihren Job zurück kriegen oder ihre Pension erhalten schreibt die Khaleej Times heute.Der Beschluss wurde schon am 20.März gefasst,er revidiert eine der am meisten kritisierten Anordnungen der US-Behörde von 2003.In der Armee waren 300000 Leute ,die meisten Sunnis,und die Unruhen werden zum grossen Teil auf sie zurückgeführt.
Leutnants sollen Pension erhalten,ab Major sollen sie wieder eingestellt werden.Durch das neue Gesetz können Baathisten auch wieder Stellen bei der Regierung  bekommen.
http://www.khaleejtimes.com
Dies war übrigens auch eine der Forderungen des Königs von Saudi Arabien auf dem arabischen Gipfeltreffen  

79561 Postings, 9027 Tage KickyAugenzeugenbericht aus Bagdad

 
  
    #1465
4
24.04.07 02:32
....Wir waren am Flughafen.Gerade als wir ihn verlassen wollten,wurde der Eingangf von einer Autobombe getroffen.Die US-Truppen und private Sicherheitsfirmen sperrten die ganze Gegend für die nächsten Stunden,kein Verkehr durfte mehr durch.Während wir mit anderen Autos warteten,wurden Raketen auf den Flughafen geschossen.Glücklicherweise landeten sie auf der anderen Seite der Landebahn,Rauchwolken schossen in die Luft.Davon hat man nichts gehört,weilgleichzeitig viel Schlimmere Attacken statt fanden.Eine war am Sadrya Markt im Stadtzentrum ,wo eine massive Autobombe mehr als 140 Leute tötete.......            Als wir in die Stadt fuhren ,zählten wir mehr als 6 Explosionslöcher  durch kürzliche Strassenrandbombem auf einer Strecke von 100 metern.Ein grosser Fleck von beschädigtem schwarzen Asphalt auf einer Brücke sprach von einem anderen Versuch eine wichtige Kreuzung zu zerstören.Letzten Monat gab es mehr als 100 Autobomben und die Anzahl der Attacken hat sich in ähnlicher Anzahl fortgesetzt.Das Zeigt einen hohen Grad von Organisation an.Dies trotz der Tatsache ,dass viel mehr US und iralisches Militär jetzt in der Stadt ist.Auf unserem Weg in die Stadt stiessen wir auf mehrer Kontrollpunkte,aber fast jedes Auto,auch unseres ,wurde durchgewinkt.Es gibt viele neue Kontrollpunkte in Baghdad.Aber wozu sagen die Iraker,wenn so wenige kontrolliert werden.Es ist nicht gerade ermutigend ,wenn sie kontollieren,einige Male wurden wir von irakischen Soldaten gefragt,ob wir nicht Kugeln für sie hätten..
Offenbar sind die offiziellen Sicherheitskräfte gar nicht in der Lage ,die Shia gebiete zu schützen,daher wächst der Druck auf die Militias ,dies zu übernehmen.Es gibt auch Zeichen,dass die Todesschadronen zurückkehren.Die Anzahl gefundener Leichen betrug gestern 20...
Die Autobomber sind unsere wichtigste Aufgabe sagt der Militärsprecher Chris Garver.Aber es ist ein katz-und Maus spiel gespielt mit Aufständischen,die sehr anpassungsfähig sind und kapitalkräftig.Ein Mann,der von US Soldaten festgenommen wurde nachdem er eine Lastwagenbombe plaziert hatte,die nicht los ging,erzählte den Befragern ,dass man ihm $30000 Dollar bezahlt hatte für die Aufgabe.
Col.Garver sagte,die US glauben,dass es mehrere Netzwerke von Autobombern gebe.
Und sie seien noch immer nicht voll besetzt,sagte er,es werde noch 2 Monate dauern,bis die Extratruppen alle in Bagdad seien...
Jeden Monat sterben 80 bis 90 Amerikaner,und der Aufenthalt der Soldaten wurde gerade um 3 Monate verlängert.Aber wie immer sind es die Iraker,die am, meisten leiden.Am Ende jeder Woche sind es Hunderte von Familien,die trauern.Verzweiflung und Erschöpfung hängen über dem Land..
http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/6575717.stm
 
Angehängte Grafik:
Baghdad.jpg (verkleinert auf 85%) vergrößern
Baghdad.jpg

357 Postings, 6351 Tage uygurerDabbelju

 
  
    #1466
24.04.07 02:49
will ja auch das Waffengesetz in USA nicht verschärfen.Er sieht ja gar keinen Grund, weil seine Dioptrien anscheinend zum zeitunglesen nicht mehr ausreichen.
Sind ja gerade erst mal nur 32 Menschen erschossen worden, deren Angehöhrige jetzt ein Leben lang trauern werden.
USA-kannste vergessen    

79561 Postings, 9027 Tage Kickyneun tote Amerikaner und 20 verletzt

 
  
    #1467
1
24.04.07 09:51
am Montag in einem Autobombenattentat nordöstlich von Bagdad in Diyala Provinz.Darüber hinaus 46 Tote und über 100 Verletzte in 5 verschiedenen Attentaten im Irak.
Bush sagt zu dem Antrag des demokratisch geführten Ausschusses,bis 31 März 2008 abzuziehen, dass die Truppenverstärkung wirke, und er wies den Antrag zurück
http://english.aljazeera.net/NR/exeres/...-46BD-A0DC-A4F4F08DD965.htm  

9500 Postings, 6842 Tage Der WOLFes wird zeit das man diese hirnverbrannten ...

 
  
    #1468
1
24.04.07 09:55
gotteskrieger sich nun selbst überlässt. solln se sich doch erst mal gegenseitig die köppe einschlagen bis kaum mehr einer übrig ist ...
religionsfanatisches dreckspack!

Gruesschen
 
Der WOLF
 

8584 Postings, 8495 Tage RheumaxJa, dieses Dreckspack

 
  
    #1469
2
24.04.07 09:59
hätte es schon vor Jahren viel einfacher haben können!

Einfach den Irak nicht angreifen - wie es die halbe Welt gefordert hat..  

9500 Postings, 6842 Tage Der WOLFLöschung

 
  
    #1470
24.04.07 10:02

Moderation
Zeitpunkt: 24.04.07 14:59
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Stunde
Kommentar: Beleidigung

 

 

8584 Postings, 8495 Tage RheumaxSachma, Hündchen

 
  
    #1471
24.04.07 10:11
Musst Du eigentlich jeden meiner Threads vollkotzen?  

9500 Postings, 6842 Tage Der WOLFnur wenn du so einen unsäglichen ...

 
  
    #1472
24.04.07 10:14
weltfremden müll schreibst ... dann kann das schon mal vorkommen ...
ansonsten empfehle ich dir die ignore funktion für mich ...

Gruesschen
Der WOLF
 

8584 Postings, 8495 Tage RheumaxAch, Verhaltensempfehlung auch für

 
  
    #1473
1
24.04.07 10:34
mich?
Nicht nur für Frauen im Falle einer Vergewaltigung?

Wer diesen Schrott liest, den ich Dir schon öfters unter die Nase gehalten habe, der weiß, mit was für einer Null er es zu tun hat.  

79561 Postings, 9027 Tage Kickywenn ich könnte

 
  
    #1474
3
24.04.07 12:51
würde ich diesen absolut unsympathischen Wolf,der ganz sicher ne NachfolgeID von PZocker ist,einfach wegen seiner ständigen unsozialen und inhumanen Äusserungen hier sperren lassen.Ich kann mir gut vorstellen ,was das für ein Zeitgenosse ist!  

357 Postings, 6351 Tage uygurerKicky ist cooler

 
  
    #1475
24.04.07 13:06
als Wolf(Meine persönliche Feststellung)  

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