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NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen


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Neuester Beitrag: 25.01.20 01:44
Eröffnet am: 01.05.19 10:58 von: na_sowas Anzahl Beiträge: 12.781
Neuester Beitrag: 25.01.20 01:44 von: effortless Leser gesamt: 2.004.546
Forum: Börse   Leser heute: 343
Bewertet mit:
40


 
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3710 Postings, 704 Tage na_sowasNEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

 
  
    #1
40
01.05.19 10:58
Die Vision:
Generationen mit sauberer Energie für immer zu stärken, ist die Vision von Nel. Unsere Technologie ermöglicht Menschen und Unternehmen die tägliche Nutzung von Wasserstoff, dem am häufigsten vorkommenden Element des Universums.

Das Geschäft:
Nel ist ein globales, engagiertes Wasserstoffunternehmen, das optimale Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien liefert. Wir bedienen Industrie-, Energie- und Gasunternehmen mit führender Wasserstofftechnologie. Seit der Gründung im Jahr 1927 hat Nel eine stolze Geschichte in der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von Wasserstoffanlagen. Unsere Wasserstofflösungen decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Wasserstofferzeugungstechnologie bis zur Herstellung von Wasserstofftankstellen ab und bieten allen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen die gleiche schnelle Kraftstoffversorgung und Reichweite wie herkömmliche Fahrzeuge.

Warum wir glauben, dass erneuerbarer Wasserstoff in Zukunft die Nummer 1 sein wird:

- Die Welt braucht einen neuen Energieträger, um Öl und Gas zu ersetzen
- Wasserstoff ist das Element mit der höchsten Energiedichte
- Durch Elektrolyse kann Wasserstoff aus Wasser und erneuerbarer Energie erzeugt werden
- Der Zugang zu erneuerbaren Energien ist praktisch unbegrenzt
- Die Stromnetze sind nicht in der Lage, den gesamten zukünftigen Energiebedarf alleine zu decken
- Die Nachfrage nach stabiler Energieversorgung weicht generell von der schwankenden Erzeugung erneuerbarer Energien ab
- Die Einführung erneuerbarer Energien in großem Maßstab ist von Energiespeicherlösungen abhängig.


Auf eine sachliche Diskussion rund um NEL,  Nikola und Wasserstoff, gepaart mit reichlich wertvollen Infos.  
11756 Postings ausgeblendet.
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15 Postings, 285 Tage Moneymaker001Welcher Investor ist den ein gestiegen? Woher die?

 
  
    #11758
24.01.20 18:08

15 Postings, 285 Tage Moneymaker001Vorfreude

 
  
    #11759
24.01.20 18:08

59 Postings, 271 Tage wwutz@StochProz: Danke für die Korrektur

 
  
    #11760
24.01.20 18:11
Ich hatte das gestern auch so gelesen aber mein Gehirn fand das so unglaublich, dass ich daraus wieder 0,85 gemacht habe. Aber Du hast natürlich Recht.
Bin bei 0,43 rein und das Depot ist 134% im Plus. Krasss :-O  

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945 Postings, 750 Tage StochProzBitte. Glückwunsch!

 
  
    #11761
24.01.20 18:12
 

41 Postings, 318 Tage REMBREMERDENGWasserstoffoffensive

 
  
    #11762
1
24.01.20 19:35
https://m.focus.de/politik/deutschland/...mportieren_id_11590629.html

Hört sich sehr gut an. Da werden viele Hydrolyseapparate benötigt.
Das Thema H2 kommt erst noch in Gang.
Wir stehen da erst ganz am Anfang.
 

9 Postings, 8 Tage CarwoodSehr stark

 
  
    #11763
24.01.20 20:06
Kurs steigt wieder nach KE langsam auf alte Höhen. Schön zu sehen. Wir werden hier noch viel Freude haben. Bin mit 0,724 drin und unter 7,24€ wird nix verkauft. Schönes Wochenende @all Carwood  

67 Postings, 69 Tage maik0107Gerade gefunden.

 
  
    #11764
24.01.20 20:08
https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...-morgen-1028843879  

214 Postings, 234 Tage RudiKam montag

 
  
    #11765
24.01.20 20:36
Bestimmt top NEWS neue Investoren  

358 Postings, 175 Tage GedankenkraftFreigabe erforderlich

 
  
    #11766
24.01.20 20:37

Freigabe erforderlich
Grund: Der Beitrag wurde gemeldet.
Ein Moderator wird den Beitrag prüfen und anschließend freischalten oder entfernen.


 

214 Postings, 234 Tage RudiKbörse Frankfurt

 
  
    #11767
24.01.20 20:38
Schon mit 1,009 geschlossen.

NEL Top am Montag geht's ab.  

486 Postings, 1115 Tage RerrerJetzt

 
  
    #11768
24.01.20 21:24
Geht es wieder aufwärts an den Märkten und schon ist dieser blöde Virus in Europa angekommen  

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175 Postings, 795 Tage MK1978Rerrer

 
  
    #11769
24.01.20 21:30
Auch dieser Schnupfen geht vorbei

 

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214 Postings, 234 Tage RudiKvirus kommz

 
  
    #11770
1
24.01.20 21:44
Das sieht böse aus für Montag.
 

175 Postings, 795 Tage MK1978Rerrer

 
  
    #11771
1
24.01.20 21:45
Sollte dieser chinesische Schnupfen vorbei sein, dann schicken wir unser H2 Virus in den Markt und lösen so eine H2 Pandemie aus ;-) in diesem Sinne, ein schönes Wochenende  

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22 Postings, 5 Tage H2FutureCoronavirus

 
  
    #11772
1
24.01.20 21:46
Ich denke auch, dass der Virus sicherlich die Finanzmärkte noch etwas beschäftigen wird. Aber wer nicht damit gerechnet hat, dass der Virus nach Europa bzw. auch Deutschland kommt ist einfach nur naiv.....  

3710 Postings, 704 Tage na_sowasJahrzehnt des Wasserstoff....wir waren dabei ;-)

 
  
    #11773
24.01.20 21:50
Nutzfahrzeuge könnten Ende des Jahrzehnts die Marke von 1 Million überschreiten

Die Produktionskosten für erneuerbaren Wasserstoff sollen unter 3 USD / kg fallen

London - Laut dem Hydrogen Council könnte der weltweite Einsatz von mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen bis 2030 die Marke von 13 Millionen überschreiten, wenn der Markt wächst und die Kosten sinken.

Die Zahl der Wasserstofftankstellen würde Ende des Jahrzehnts ebenfalls 10.000 überschreiten, nach Angaben des Rates sind es jetzt weltweit 407.

"Alle Stars stimmen überein, um dieses Jahrzehnt zum Wasserstoff-Jahrzehnt zu machen", sagte Pierre-Etienne Franc, Vizepräsident von Air Liquide, einem der rund 200 Industriemitglieder des Hydrogen Council, Ende Donnerstag gegenüber S & P Global Platts. "[Regierungs-] Politik, Treffen von Branchenmitgliedern, Projekteinsätze, technologischer Fortschritt, Dringlichkeit der Energiewende und die unvermeidliche Rolle von Wasserstoff als Energieträger für eine saubere Welt."

https://www.spglobal.com/platts/en/...ogen-scales-up-hydrogen-council  

10 Postings, 102 Tage stksat|229215825Trevor

 
  
    #11774
24.01.20 22:10
https://mobile.twitter.com/nikolatrevor/status/...79322382716928?s=20

Wir wussten’s ja schon aber jede Erwähnung klingt so schön:)

p.s Hoffe wird angezeigt bin unterwegs.
Schönen Abend allen  

3710 Postings, 704 Tage na_sowasCoronavirus, es wird uns beschäftigen :-(

 
  
    #11775
24.01.20 22:13
Wie reagieren die Börsen?

Aus Angst vor einer Pandemie gehen Anleger in Deckung, es herrscht aber keine Panik. Der Dax hat sich am Donnerstag etwas weiter von seinem Mitte der Woche erreichten Rekordhoch entfernt. (Hier im Börsen-Tag finden Sie die Marktentwicklungen). "Die Furcht vor einer flächendeckenden Ausbreitung des Virus stiehlt den Anlegern derzeit die Freude über die jüngste Rekordmarke auf dem Frankfurter Börsenparkett", sagte Marktanalyst Timo Emden. Der Portfoliomanager bei der Vermögensverwaltung QC Partners, Thomas Altmann, sieht in der Zurückhaltung der Investoren eher Gewinnmitnahmen, weil "die Börsen zu schnell zu stark gestiegen" seien. "In einem solchen Umfeld reicht ein neuer Risikofaktor wie das Coronavirus, um eine erste Verkaufswelle auszulösen." Grundsätzlich ist die Sorge über den Ausbruch des Virus bei Anlegern in Asien derzeit größer.

Nimmt man Sars als Gradmesser für Corona und die Börse, gilt Entwarnung. Langhaltende Kurseinbußen sind nicht zu befürchten. Nachdem die chinesischen Behörden den Ausbruch von Sars im Jahr 2003 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeldet hatten, entwickelte sich der Aktienindex MSCI für China zwar zunächst schlechter als in anderen Ländern, machte den Rückstand aber in nur sechs Monaten wieder wett. Das heißt, auch beim Coronavirus ist nicht automatisch mit längerfristigen Auswirkungen zu rechnen.

Welche Branchen sind betroffen?

Einzelne Branchen und Unternehmen spüren die Folgen trotzdem stärker als andere. Bei Pandemien geraten tendenziell immer wieder Fluggesellschaften unter Druck. Luxus- und Konsumgüterhersteller haben ebenfalls das Nachsehen. Während des Sars-Ausbruchs gingen auch die Umsätze im chinesischen Einzelhandel deutlich zurück, den Verbrauchern verging schlicht die Lust am Shoppen. Im Moment verhält es sich ähnlich. Auch aktuell stehen auf der Verkaufsliste Papiere von Luftfahrt- und Reiseunternehmen wie Easyjet oder Intercontinental Hotels. Aktien von Luxusgüter-Herstellern wie Kering, LVMH oder Hermes, die stark vom China-Geschäft abhängig sind, geben ebenfalls nach.

Anfang der Woche gerieten in Asien auch die Aktien von Versicherern unter Druck. Der Kurs von China Life Insurance stürzte annähernd sechs Prozent ab. Aufgrund der Pandemieängste könnte laut dem Handelshaus Axicorp die Nachfrage nach Reiseangeboten deutlich abnehmen.

Bei Sars habe die Luftfahrt und der Tourismus "zwei Jahre in Folge" gelitten, zitiert die Deutsche Welle den Luftverkehrsexperten von Deutsche Bank Research, Eric Heymann. Der Luftverkehr sei zu der Zeit nur wenig gewachsen, "und im Tourismus hat man sogar einen Rückgang der Touristenzahlen gesehen". Der internationale Luftverkehrsverband IATA beziffert den wirtschaftlichen Schaden durch Sars im Jahr 2003 mit zehn Milliarden Dollar für die eigene Branche. Die Aktienkurse haben sich damals allerdings auch schnell wieder erholt.

Wie reagieren Rohstoff- und Devisenmarkt?

Auch bei Rohstoff-Anlegern macht sich derzeit Angst vor wirtschaftlichen Folgeschäden breit. Die Preise für Rohöl und Industriemetalle wie Kupfer und Nickel fielen am Donnerstag auf die tiefsten Stände seit teilweise knapp zwei Monaten. Auch die Terminkontrakte auf chinesisches Eisenerz verbilligten sich deutlich. "Die Investoren konzentrieren sich auf das Coronavirus in China und darauf, wie es die Rohstoffnachfrage beeinflussen könnte", kommentierten die Analysten des Bankhauses ANZ. Nicht umsonst heißt es: Hustet Chinas Konjunktur, bekommt die Welt einen Schnupfen. "Falls das Virus nicht eingedämmt werden kann, muss sich der Markt über die daraus entstehenden Abwärtsrisiken für die chinesische Wirtschaft sorgen", heißt es in einer Analyse der Commerzbank.

Steigende Lagerbestände, die Spekulationen auf eine geringere Nachfrage feuern den Preisverfall zusätzlich an. Am Ölmarkt waren die Bestände in der vergangenen Woche nach Daten des privaten Anbieters API um 1,6 Millionen Barrel gestiegen, erwartet worden war ein Rückgang. Die Nordseesorte Brent verbilligte sich zuletzt um bis zu 1,8 Prozent auf 62,08 Dollar je Fass und sank damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember. US-Leichtöl der Sorte WTI fiel gleichzeitig um 2,1 Prozent auf 55,57 Dollar.

Angesichts der beunruhigenden Schlagzeilen trennen sich Anleger auch von der chinesischen Landeswährung Yuan. Der Dollar steigt im Gegenzug um 0,3 Prozent auf 6,9351 Yuan. Hoch im Kurs steht bei Investoren dafür der japanische Yen. Er gilt traditionell als sicherer Anlagehafen.
 

486 Postings, 1115 Tage RerrerHammer

 
  
    #11776
1
24.01.20 22:21
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat offenbar Wasserstoff als Energieträger der Zukunft gemacht. Von Matthias Fischer
Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" zitiert Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) so: "Der grüne, importierte Wasserstoff ist das Öl von morgen". Offenbar will Karliczek bis zum Jahr 2050 den deutschen Energiebedarf zu mehr als der Hälfte aus importiertem und nachhaltig erzeugtem Wasserstoff vor allem aus Afrika decken. Im Februar werde die Bundesregierung ihre Wasserstoffstrategie vorlegen, so die 48 Jahre alte gelernte Kauffrau.


Kommt es so, steht Wasserstoff wohl in Deutschland vor einer großen Zukunft. Das dürfte auch Wasserstoff-Aktien wie etwa Nel Asa aus Norwegen einen Schub geben. Und nicht zuletzt könnte der Industriegase-Gigant Linde davon profitieren, der unter anderem über große Wasserstoff-Tanks verfügt
Quelle: boerse online  

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67 Postings, 69 Tage maik0107Coronavirus

 
  
    #11777
24.01.20 22:34
Bekommt man den wenn man Corona Bier trinkt :-)

In Deutschland gab es einen Verdacht in Peine bei einen Reisenden aus China. Aber es hat sich nach Untersuchungen rausgestellt, das er nicht mit dem Virus infiziert ist.  

3710 Postings, 704 Tage na_sowasDeutschland und die Niederlande mit 110 GW

 
  
    #11778
24.01.20 22:57
Das integrierte Energiesystem könnte in Deutschland und den Niederlanden Elektrolyseure mit 110 GW produzieren
Einem Bericht des niederländischen Netzbetreibers TenneT und des Gasunternehmens Gasunie zufolge sollten die Unternehmen die Infrastruktur nach 2030 gemeinsam entwickeln. Da Wasserstoff und synthetisches Methan nachgefragt werden, werden Strom und Gas zunehmend miteinander verknüpft. Nur eine nahtlose Integration der beiden Netze würde es der EU ermöglichen, ihren kohlenstoffarmen Plan für 2050 zu verwirklichen.

Mit Wasserstoff oder synthetischen Brennstoffen , die dringend für die intermittierende Erzeugung erneuerbarer Energiequellen benötigt werden, könnten die Küstenregionen Deutschlands und der Niederlande bis Mitte des Jahrhunderts eine Kapazität von 110 GW an Elektrolyseuren aufweisen.

Dies ist die Vorhersage eines Berichts des niederländischen Übertragungsnetzbetreibers TenneT und des Gasinfrastrukturunternehmens Gasunie.

Die Unternehmen haben im Februar überlegt, wie die Energieinfrastruktur bis 2050 aussehen soll, und sind zu ihren Erkenntnissen zurückgekehrt, um bis 2050 drei Wege zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in den Niederlanden und in Deutschland im Einklang mit der Vision der Europäischen Kommission zu modellieren . Die Szenarien unterscheiden sich nach Elektrifizierungsgrad, Menge der Importe von Grüngas und Einsatz erneuerbarer Energien.

Vernetzt

Die Studie geht davon aus, dass die Gas- und Elektrizitätssysteme im Jahr 2050 viel enger miteinander verbunden sein werden, um die Kapazität der Elektrolyseure und der Methanproduktion zu steigern.

"Wir müssen die Gas- und Stromnetze integrieren, um die energiepolitischen Ziele zu erreichen", sagte TenneT-Geschäftsführer Manon van Beek. „Dazu brauchen wir ein integriertes europäisches Energiesystem. Die nationale Energiewende ist wichtig und wird die ersten wichtigen Schritte zum Ausbau der erneuerbaren Energien bringen. Wenn wir jedoch eine zeitnahe und kostengünstige Energiewende wollen, brauchen wir eine enge politische Zusammenarbeit innerhalb Europas. “

Die Menge des auf dem Markt befindlichen grünen Gases wird von der Nachfrage nach Autos und Heizung bestimmt, während der in der Wirtschaft erzielte Elektrifizierungsgrad und die in Betrieb befindliche Erzeugungskapazität erneuerbarer Energien die Planung der Infrastruktur beeinflussen werden.

Datensätze

TenneT und Gasunie sammelten Daten aus den zehnjährigen Netzentwicklungsplänen Deutschlands und der Niederlande, aus Strategien zur CO 2 -Reduzierung sowie aus Zeitplänen für die Stilllegung von Kohle und Kernkraftwerken und überlappten diese mit Informationen zu den geplanten Verbindungsleitungen und Übertragungskapazitäten für Strom, Gas, Wasserstoff und Methan . Die letztgenannten Datensätze wurden vom Europäischen Netz der Fernleitungsnetzbetreiber für Elektrizität (ENTSO-E) und dem Gasäquivalent ENTSO-G bereitgestellt.

Alle drei Szenarien gingen von einer Dekarbonisierung von 95% bis Mitte des Jahrhunderts aus. Das daraus resultierende "Integrierte Systemerweiterungsmodell" soll die Auswirkungen unterschiedlicher Wasserstoff- und Methanverbräuche auf die Kosten des Energiesystems, die Auslastung der Infrastruktur und die Entscheidungen zum Kraftwerksversand simulieren.

"Die bestehenden Gas- und Stromnetze spielen gemeinsam eine entscheidende Rolle für das Energiesystem der Zukunft", sagte Gasunie-Geschäftsführer Han Fennema. „Um den zunehmenden Schwankungen im Energienetz gerecht zu werden, müssen unsere Gas- und Strominfrastrukturen nahtlos aufeinander abgestimmt werden. Die Anbindung des TenneT-Netzwerks an Gasunie's bietet die für das Energiesystem erforderliche Flexibilität. Dadurch bleibt das System zuverlässig und erschwinglich. “

Gemeinsame Anstrengung

Die Studie ist die erste, die überlegt, Investitions- und Versandszenarien in beiden Netzen gemeinsam zu maximieren, um den Wert von Power-to-Gas besser zu ermitteln . Beispielsweise modellierten die Autoren Versand- und Netzflexibilitätsoptionen in Bezug auf verbundene Gas- und Stromnetze, die es ermöglichten, die Anzahl der Stunden pro Jahr zu berücksichtigen, in denen Elektrolyseure in allen drei Szenarien mit Volllast betrieben würden.

Für das Modell, das auf dem höchsten Volumen an Erzeugungskapazitäten für erneuerbare Energien basiert, würden in Deutschland und den Niederlanden zwischen 2040 und 2050 Elektrolyseurkapazitäten von rund 110 GW eingeführt. Eine bescheidene Elektrifizierung mit einem immer noch beträchtlichen Volumen an sauberen Energieträgern würde 63 GW Elektrolyseure antreiben, und ein geringeres Maß an Elektrifizierung und erneuerbaren Energien würde der Studie zufolge 2050 zu einer Elektrolyseurleistung von 8 GW führen.

Die kleine Zahl für das letztgenannte Szenario spiegelt einen Energiemix wider, bei dem erneuerbare Energien den Strombedarf decken, jedoch keine überschüssige Erzeugung für die Elektrolyse liefern. In einem solchen Fall würde der Import von Grüngas die Nachfrage befriedigen, wobei die Elektrolyseure im Jahr 2050 nur rund 1.900 Stunden lang unter Volllast betrieben würden.

Unterschiedliche Ergebnisse

In dem Szenario, in dem ein höherer Gasverbrauch angenommen wird, wäre der Strombedarf geringer, sodass mehr erneuerbare Energie für Power-to-Gas verwendet werden kann. Bei einer Wirtschaft, die mit erheblichen Mengen an grünem Gas und hoher Kapazität für erneuerbare Energien betrieben wird, könnten Elektrolyseure Mitte des Jahrhunderts 4.770 Volllaststunden leisten. Wenn Mobilität, Heizung und industrielle Prozesse auf Strom anstatt auf gasförmige Brennstoffe umgestellt werden und große Überkapazitäten an erneuerbaren Energien eingesetzt werden, werden Elektrolyseure voraussichtlich 6.990 Volllaststunden liefern. Im letzteren Szenario würde Wasserstoff als saisonaler Speicher dienen und in Strom und Wärme umgewandelt, anstatt beispielsweise als Kraftstoff für die Mobilität verwendet zu werden.

In beiden Szenarien ist es unwahrscheinlich, dass Methanisierungseinheiten entwickelt werden, was hauptsächlich auf die damit verbundenen größeren Effizienzverluste zurückzuführen ist. Der Strombedarf und die Wasserstofferzeugung dürften vor der Methanisierung gedeckt werden.

Das derzeitige Gasnetz kann nur einen Bruchteil des Wasserstoffgehalts ohne kostspielige Aktualisierungen aufnehmen. Die Synthese von Methan aus Wasserstoff macht es klimaneutral, allerdings mit einem zusätzlichen, energieintensiven Umwandlungsschritt, der die Kosten noch weiter erhöht.

https://www.pv-magazine.com/2020/01/24/...in-germany-and-netherlands/  

3710 Postings, 704 Tage na_sowasDie Positive Meldungen überschlagen sich

 
  
    #11779
3
24.01.20 23:04
Wasserstoff und Brennstoffzellen in Deutschland auf dem Vormarsch!

Laut HANNOVER MESSE ist derzeit eine der großen Fragen der Automobilhersteller, woher der Strom für ihre Elektrofahrzeuge kommen soll. In Deutschland spielt die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in dieser Hinsicht eine immer größere Rolle, und die politischen Führer des Landes beginnen, die erforderlichen Programme auf den Weg zu bringen. Die nördlichen Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Niedersachsen haben eine „Norddeutsche Wasserstoffstrategie“ verabschiedet. Die HANNOVER MESSE hat eine Ausstellung zu diesen Themen: "Wasserstoff + Brennstoffzellen".

Die norddeutsche Wasserstoffstrategie enthält eine Reihe sehr ehrgeiziger Ziele. So sollen in den windstarken nördlichen Regionen Deutschlands bis 2025 mindestens 500 MW Elektrolyseleistung installiert werden, die bis 2030 stark auf mindestens 5 GW ansteigen soll. 500 MW würden ausreichen, um rund 150 000 Elektrofahrzeuge mit sauberem und umweltfreundlichem Strom zu versorgen Wasserstoff. Branchenkenner warnen jedoch davor, dass etwa 250 Wasserstofftankstellen erforderlich sind, um ein reibungsloses Versorgungsnetz zu erreichen.

Das HANNOVER MESSE-Schaufenster Wasserstoff + Brennstoffzellen soll als Inkubator für technologische Inspirationen und Initiativen zur Weiterentwicklung einer Wasserstoffwirtschaft dienen.

Zu den Ausstellern des Showcase gehört H2 Mobility Deutschland, ein Joint Venture von Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und TOTAL, das mit der Einführung von Wasserstofftankstellen in Deutschland beauftragt ist. Linde, ein globaler Hersteller von Industriegasen, ist neben den auf der HANNOVER MESSE 2020 gemeinsam präsentierten Aktivitäten im Bereich der Tankinfrastruktur an einer Reihe von Aktivitäten beteiligt. So hat das Unternehmen kürzlich seine Beteiligung an der Herstellung von Wasserstoff mithilfe von Elektrolyseuren verstärkt . Dies beinhaltete den Erwerb einer Beteiligung an dem in Großbritannien ansässigen Brennstoffzellenspezialisten ITM Power im Hinblick auf den gemeinsamen Bau einer Elektrolyseurfabrik in Sheffield, Großbritannien. Die beiden Unternehmen planen den Bau von Elektrolyseuren mit einer Leistung von 10 MW und streben die Entwicklung eines massenproduzierbaren 5-MW-Moduls an.

Auch die deutsche Bosch und die schwedische Powercell haben ein Joint Venture. Sie bringen neuen Optimismus in die Brennstoffzellenszene, wenn sie auf der Hydrogen + Fuel Cells in Halle 27 ausstellen.

Es gibt eine starke Erkenntnis, dass eine stärkere Verwendung von Elektrofahrzeugen, egal ob batterie- oder wasserstoffbetrieben, nur dann sinnvoll ist, wenn sie auf erneuerbaren Energiequellen basieren.

Etwas ernüchternd sind dagegen die Statistiken des deutschen Kraftfahrtbundesamtes (KBA). Sie zeigen, dass von den 47 Millionen Pkw, die zu Beginn des Jahres 2020 auf Deutschlands Straßen fuhren, nur etwa 83 000 über einen elektrischen Antrieb verfügten (einschließlich batterie- und brennstoffzellenbetriebener Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und verwandter Technologien). Aber wenn die EU ihre CO 2 -Reduktionsziele tatsächlich erreichen will , muss Deutschland bis 2030 7-10,5 Millionen Elektrofahrzeuge auf den Straßen haben.

https://www.energyglobal.com/other-renewables/...tter_impression=true  

214 Postings, 234 Tage RudiKCoronavirus und Börse

 
  
    #11780
24.01.20 23:10
In Frankreich schon angekommen.
Hoffentlich keine so großen Auswirkungen auf die Börse.
Wenn ich mir den Chart Schluß auf Tradegate ansehe ahne ich nichts Gutes.
Schönes Wochenende @all.  

214 Postings, 234 Tage RudiKNachrichten

 
  
    #11781
24.01.20 23:27

504 Postings, 220 Tage effortlessRudik .... warum gehst du nicht

 
  
    #11782
25.01.20 01:44
und „ahnst“ woanders rum? Manchen Leuten ist doch jede Meldung recht um ein ungutes Gefuehl zu haben. Da kann es helfen, einen Arzt aufzusuchen. Der hat Pillen gegen sowas. Ein Forum ist da nicht die richtige Medizin.  

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