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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer


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Neuester Beitrag: 14.10.19 11:21
Eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 26.988
Neuester Beitrag: 14.10.19 11:21 von: SchöneZukun. Leser gesamt: 2.358.979
Forum: Börse   Leser heute: 1.194
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8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

 
  
    #1
27
07.09.17 11:26
Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
25963 Postings ausgeblendet.
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8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@ubsb55: Man man

 
  
    #25965
14.10.19 09:51
Die Analogie mit der Immobilie ist völlig falsch. Natürlich gibt es das physische Objekt nur einmal.

Hast du deine Aktuellen Aktien schon mal in der Hand gehabt? Das die auf Papier ausgedruckt werden ist schon lange her.

Ein besserer Vergleich ist Giralgeld. Währungen sind auch nicht mehr an Goldbestandteile gebunden.  

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@ubsb55: Leerverkäufe

 
  
    #25966
14.10.19 09:53
Könnt Ihr das Thema evtl. beenden, da es völlig unwichtig ist.

Im Gegenteil, da die Leerverkäufe maßgeblich den Kurs beeinflussen ist das Thema sogar extrem wichtig für die Tesla-Aktie.

Du hast es halt nur nicht verstanden wie einige andere hier auch.  

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@Flaschengeist: Leerverkäufe

 
  
    #25967
14.10.19 09:58
Wie gesagt es gibt beide Möglichkeiten, nicht nur die die du einräumst.

Und auch in deiner Version, also wenn die Verleihung vom Eigentümer aus geht, bleibt es bei dem Verwässerungseffekt. Denn auch dann wurde die selbe Aktie von zwei Käufern gekauft und befindet sich im Eigentum von zwei Käufern. Der Leerverkäufer hat lediglich den Besitz weiter gegeben.

Die Tatsache bleibt, dass ca. 36 Millionen Aktien mehr verkauft wurden und sich im Eigentum von Investoren befinden als ausgegeben wurden. Und damit ist auch das entsprechende Kapital gebunden was dadurch ggf. bei einer KE fehlt.  

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@Otternase: real existieren

 
  
    #25968
14.10.19 10:01
Ah, da liegt anscheinend der Knackpunkt.

Dann vergleiche es doch mit dem Geld auf deinem Konto. Existiert das real? Ist es relevant dass es real existiert?

Und nein, das Geld existiert nach eurer Definition genauso wenig real wie es die zusätzlichen Aktien real gibt. Giralgeld (siehe Link) dürfte den meisten ein Begriff sein. Bei Aktien in den USA ist es ganz analog.

So wie Banken bei uns Geld schöpfen können, können Broker in den USA quasi Aktien schöpfen.
Buchgeld – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld
 

891 Postings, 631 Tage alphariderLeerverkäufer

 
  
    #25969
1
14.10.19 10:07
Natürlich. Die Leerverkäufer sind wieder Schuld. ;-)

Nicht Elon , der sich auf Twitter über das Wochenende wieder mit (für ihn) unangenehmen Journalisten angelegt hat, nicht der YoY Umsatzrückgang den wieder in Q3 sehen werden, nicht die Verluste die Tesla Quartal für Quartal einfährt (oder Cash Burn, je nachdem was gerade gedreht wird), nicht die Qualitätsprobleme die nun auch in Australien (frisch beliefert) hoch kommen, nicht die Warnungen im norwegischen Staatsfernsehen dass es Probleme mit dem Autopilot von Tesla gibt, die am Wochenende veröffentlich wurden, nicht das Verhalten von Elon (dem CEO eines 40 Mrd. Unternehmens) Leute als "Pedo" zu beleidigen, nicht der Schuldenberg, nicht der Umstand dass Tesla beginnt in China neue Kredite aufzunehmen (die nicht auf der Bilanz erscheinen werden).

Nein. Das alles ist nicht der Grund für den Kurs. Schuld, sind die Leerverkäufer. :-D Ok. Verstanden.  

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunftAbstraktion

 
  
    #25970
14.10.19 10:09
Sorry, ich hätte nicht gedacht, dass es hier so Probleme gibt abstrakte Konstrukte zu verstehen. Dann sollte man vielleicht besser nicht in Tesla-Aktien oder gar Derivate investieren.

Aktien sind keine Papierstücke die im Geldschrank liegen. Wenn man Geld auf dem Konto hat, dann gibt es bei der Bank kein Fach in dem die Geldscheine gestapelt werden.

Das muss man ja nicht verstehen. Es reicht wenn man versteht dass mehr Aktien verkauft wurden und sich auf dem Markt befinden als das Unternehmen ausgegeben hat. Dadurch wird natürlich aufgrund von Angebot und Nachfrage der Preis gedrückt.

Das führt zu einer Unterbewertung der Aktie die natürlich auch wieder neue Käufer anlocken kann. Trotzdem ist der Vorgang in der Größenordnung in der er bei Tesla auftritt massiv schädlich für den Aktienkurs.

Und ein schlechterer Kurs schränkt die Möglichkeiten einer AG ein an zusätzliche Kapital zu kommen.  

27400 Postings, 2784 Tage OtternaseIch gebe es auf ...

 
  
    #25971
1
14.10.19 10:10

"Es gibt keine 2-3 Tage Frist, die Länge der Ausleihe legt der Eigentümer bzw. der Broker mit dem Leerverkäufer fest."

Es gibt immer eine Frist, bis zu der die Aktien bei einem Aktienkauf umgebucht werden müssen, und dieser Zeitraum steht für Leerverkäufe (Kassa) zur Verfügung. Der Ablauf (siehe Grafik bei Wikipedia US und GE, die ist gleich) ist gleich.

Wenn ich das aber in die Zukunft verschiebe, betrete ich den Bereich der Derivate (Calls/Puts, Optionsscheine und andere Schweinereien), und kann, basierend auf dem realen Aktienmarkt, mit dem X-fachen Volumen desselben Wetten auf irgendeinen Zeitpunkt in der Zukunft abschließen.

Deswegen mein Link zu den tatsächlich in unserer Wirtschaft existierenden Werten, wo man sieht, dass das Volumen von Derivaten, im Vergleich zum Aktienmarkt, um ein Vielfaches größer ist. (M.E. Gefahr für die reale Wirtschaft, da Rückkopplung nicht/kaum kontrolliert wird.)

Leerverkäufe zu verstehen wird bei Derivaten nur schwerer, weswegen ich mich auf die einfachen Leerverkäufe bezog. Das Prinzip ist das selbe.

Ganz klar ist aber, dass man KEINE neuen Aktien generiert, indem man mit Derivaten Short Wetten eingeht. Das ist auch in den USA nicht anders.

 

1295 Postings, 482 Tage Flaschengeist@SZ

 
  
    #25972
14.10.19 10:15
Thema meinerseits beendet. Otter und andere haben es glasklar dargelegt wie sich das Thema verhält.

Wenn du an einem Verwässerungseffekt glauben magst, dann bitte. Die 36  Million Tesla Aktien die geliehen und verkauft worden sind, sagen nur aus, dass es so ist weil meldepflichtig.

Da wird nichts verwässert oder ähnlich.  

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@alpharider: Leerverkäufer sind schuld

 
  
    #25973
14.10.19 10:17
Man muss halt das Gesamtbild sehen. Das jemand die Firma nicht mag oder Musk nicht mag und deswegen die Aktien nicht kauft, kann natürlich auch eine Rolle spielen.

Aus professioneller Sicht spielen aber eher die Fundamentaldaten und, im Fall einer Wachstumsfirma wie Tesla, vor allem die Aussichten auf das zukünftige Geschäft die maßgebende Rolle.

Die Anzahl der zum Kauf angebotenen Aktien ist aber natürlich auch wichtig. Bei 35 Millionen Aktien aktuell geht es immerhin um fast 9 Milliarden Dollar von Investoren die gebunden sind.

Beim Tiefstand der Aktie waren es sogar 43 Millionen Aktien die mehr auf dem Markt waren.

 

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@Flaschengeist: Leerverkäufe

 
  
    #25974
14.10.19 10:19
Na dann sage mir mal wie du die Spalte "DAYS TO COVER" deutest ...

Otternase & Co. haben eben nichts dargelegt was meine Aussage falsifizieren würde.
Tesla, Inc. Common Stock (TSLA) Short Interest | Nasdaq
Find the latest on short interest for Tesla, Inc. Common Stock (TSLA) at Nasdaq.com.
https://www.nasdaq.com/market-activity/stocks/tsla/short-interest
 

27400 Postings, 2784 Tage OtternaseEndgültig letzter Satz ...

 
  
    #25975
14.10.19 10:24

"Die Tatsache bleibt, dass ca. 36 Millionen Aktien mehr verkauft wurden und sich im Eigentum von Investoren befinden als ausgegeben wurden."

Nein, das ist eben eine falsche Aussage. Im Eigentum von Investoren befinden sich exakt so viel Aktien, wie Tesla herausgegeben hat.

Letztes Beispiel: Jedes einfache Online Geschäft mit Sofortbezahlung kann aus Sicht des Verkäufers ein Leerverkauf sein - er kann sogar hundertmal etwas verkaufen, das er gar nicht besitzt. Wann er sich seinerseits das Produkt liefern lässt, bleibt ihm überlassen. Er muss das verkaufte Produkt nur zum während des vereinbarten Zeitpunkts an den Kunden ausliefern.

Nun aber - Over. :-)

PS: Ich hätte auch nix gegen den Derivate Markt, wenn er komplett vom realen Markt entkoppelt wäre. Aber das ist eben nicht sichergestellt. Ganz einfach deswegen, weil wenn auf dem Tisch die zehnfache Menge des realwirtschaftlichen Basiswertes liegt, ist es aus Sicht der Derivate Emittenten naheliegend, dass versucht wird den Realkurs in die Richtung zu schieben, wo die Mehrheit der Wetteinsätze verfällt.

Und das bedeutet, dass der reale Kurs manipuliert wird, und dass das dann eben nix mit dem realwirtschaftlichen Wert des Unternehmens zu tun hat.

Man verändert also aufgrund von Wetten den Aktienkurs, und damit den Wert des Unternehmens (Zahl Aktien mal Kurs) - obwohl sich am Unternehmen NIX geändert hat. Es wird zum Spielball von Wetten, und schlimmstenfalls von Manipulationen. Und damit schädigt man all jene Aktionäre, die seriös investieren.

Siehe als einfachstes Beispiel bestochene Schiedsrichter bei Fußballwetten.  

1295 Postings, 482 Tage Flaschengeist@SZ

 
  
    #25976
1
14.10.19 10:25
Du führst die Leute hinters "Licht". Es ist falsch zu behaupten, dass 36 Million Tesla Aktien zu viel auf dem Markt wären. Diese von den Leerverkäufern in den Markt gestellten Aktien haben einen Käufer gefunden und liegen nicht irgendwo rum! Der Leerverkäufer muss sie aber vor Fristende wieder einem Verkäufer abkaufen und dem Verleiher somit zurückgeben.
Diese eine Aktie existiert nicht 2 mal am Markt, das ist schlichtweg nicht wahr. Nimm mein Beispiel, klarer geht es wohl nicht.

Wenn das Angebot knapper als die Nachfrage ist, dann kommen wir dahin wo gut und gerne mal Short Squeeze zu Stande kommt.

 

27400 Postings, 2784 Tage OtternaseOops...

 
  
    #25977
14.10.19 10:27

"Er muss das verkaufte Produkt nur zum während des KAUFS vereinbarten Zeitpunkts (LIEFERFRIST) an den Kunden ausliefern."

Kriegt er das Produkt dann günstiger, streicht er durch den gleich gebliebenen Preis einen zusätzlichen Gewinn ein. Steigt der Kurs, und müsste er auf Gewinn verzichten, überweist er einfach nur das Geld zurück, und storniert den Kauf (Lieferschwierigkeiten).

Windige Verkäufer machen solche Spielchen.  

27400 Postings, 2784 Tage Otternase@Flaschengeist Short Squeeze ist ...

 
  
    #25978
14.10.19 10:30
... in etwa so wie Reise nach Jerusalem, wenn man noch zehn Spieler im Spiel hat, aber nur noch einen Stuhl. ;-)  

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@Flaschengeist: haben einen Käufer gefunden

 
  
    #25979
14.10.19 10:33
Genau. Sie haben einen Käufer gefunden und liegen jetzt im Depot der Investoren. Genauso wie die regulären Aktien auch.

Wie viele der heute gerade angebotenen Aktien an der Börse von Leerverkäufern kommen weiß niemand. Bei Tesla ist das aber oft ein großer Anteil. Und dieser Anteil beeinflusst den Markt bzw. Preis.

Dein Beispiel widerspricht meinen Ausführungen in keiner Weise. Dein erster Käufer hat die Aktien gekauft und ist Eigentümer. Er verleiht an den Leerverkäufer und der verkauft sie (bringt sie auf den Markt) und der neue Käufer ist nun auch Eigentümer der Aktien.

Zusätzlich gibt es aber in den USA noch die Möglichkeit, dass der Broker die Aktien ohne das Wissen des Eigentümers verleiht.

In beiden Fällen gibt es aktuell eben die 35 Millionen mehr verkauften/gekauften Aktien auf dem Markt was zu einer Verwässerung des Kurses führt.

 

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunftReal existieren

 
  
    #25980
14.10.19 10:34
Hängt euch doch nicht an Begriffen auf. Es geht um den Effekt auf den Markt. Und dieser Effekt ist real.

Ob man die Aktien jetzt virtuell nennt oder wie auch immer spielt doch keine Rolle.  

27400 Postings, 2784 Tage OtternaseUm zu Tesla zurückzukommen

 
  
    #25981
14.10.19 10:37
Der wichtige Fakt bezüglich Leerverkäufe (ob gedeckt, ungedeckt, Kassa oder Derivate-getrieben) ist, dass man durch eine hohe Zahl von Leerverkäufen einen realen Druck auf den realen Kurs erzeugen kann.

Man versucht dadurch den Aktienkurs zu drücken, um vom Kursverfall zu profitieren. Zulasten der Aktionäre, auf deren Schultern man das Spiel treibt.

Deswegen sind für mich Derivate eben verwerflich.

Spätestens, wenn aber Manipulation im Spiel ist, z.B. durch das absichtliche Streuen falscher Nachrichten, oder wenn Schmutzkampagnen gefahren werden, so wird das m.E. kriminell.

Und das passiert bei Tesla doch auffällig häufig.

Mein Maß, ob ich mit einem Unternehmen zufrieden bin, es also positiv bewerte oder negativ, ist deutlich schlichter: positiv -> Kauf. Negativ -> kein Kauf. Fertig.

Darüber hinaus sollten Derivate NUR zur Absicherung von echten Aktien erlaubt sein. Wetten gehören in Wettbüros oder in die Spielbanken.
 

1295 Postings, 482 Tage Flaschengeist@SZ

 
  
    #25982
1
14.10.19 10:38
DTC - Days to Cover gleich das Short Interest in Höhe von 36 Millionen Stück Tesla Aktien aktuell geteilt durch das durchschnittliche Volumen der gehandelten Tesla Aktien pro Tag sprich 7,3 Millionen ergibt gute 5 Tage die die gesamten Leerverkäufer aufwenden müssten bzw. haben um den kompletten Leerverkaufsanteil glatt zu stellen.  

Oder anders, müssten morgen von den 36 Million Stück leerverkauften 10 Millionen glatt gestellt werden, muss einer der LV für 3 Millionen Stück wohl einen horrenden Preis bezahlen und dem Markt ein überaus teures Angebot machen. Einfach dargestellt.  

3002 Postings, 1469 Tage fränki1@SZ

 
  
    #25983
1
14.10.19 10:39
Du sagst es doch selbst. Jeder Aktienhandel ist doch letztlich eine Wette auf die Zukunft des dazugehörigen Unternehmens. Je genauer man die Zukunft vorher sieht, je mehr kann man dabei gewinnen. Das gilt natürlich in beide Richtungen.  Für Tesla gilt dabei, für die, die ganz am Anfang auf steigende Kurse gewettet haben, hat es sich richtig gelohnt. Wer hingegen vor zwei Jahren eingestiegen ist hat aktuell eher verloren. Hier wäre es besser, dagegen zu wetten. Ob das in den nächsten zwei Jahren wieder so ist, weiß allerdings nur die Glaskugel.
Jedem Leerverkauf steht logischer Weise ein Rückkauf mit Termin entgegen. Damit schaukelt das Schiffchen bei hohen Raten natürlich heftiger, aber das Ergebnis bleibt letztlich gleich.
Bei "eingeschwungenen" Unternehmen ist daher die Leerverkaufsrate eher gering, da der Pott stabil im Wasser liegt. Da würde das Geld nur über die Gebühren verdient, entsprechend schwer finden sich die Käufer.
Die großen Schaukelbewegungen kann man bei Tesla schön beobachten. Das ist ein optimaler Nährboden für die Zocker. Langfristig ist die Aktie aktuell kaum sicher abzuschätzen, es bleibt aktuell wohl eher eine Glaubensfrage.  

Optionen

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft.@Flaschengeist: DTC

 
  
    #25984
1
14.10.19 10:45
Ah wir kommen der Sache schon näher.

Die Leerverkäufer haben zusätzliche Aktien verkauf (aka auf den Markt gebracht) die es eigentlich nicht gibt. Die Käufer haben aber real gekauft und reale Aktien in ihrem Depot.

Damit wurde der Kurs verwässert. Letztendlich müssen sie diese Aktien vom Markt wieder zurück kaufen und setzen so das gebundene Kapital wieder frei. Die Frage ist wann sie das machen, und zu welchem Kurs.

Sollte der Kurs sich dem realen Wert der Aktie wieder annähern müssten die Leerverkäufer viele Millionen Aktien in den steigenden Markt hinein kaufen. Sie müssten covern um nicht pleite zu gehen oder zumindest riskieren sie hohe Verluste  

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@fränki1: Leerverkäufer

 
  
    #25985
14.10.19 10:51
Alles richtig was du schreibst, es gab und gibt ja immer wieder gute Gründe gegen ein Unternehmen zu wetten und dafür ist dieses Instrument gedacht. Als Kurskorrektiv gegen eine Überbewertung.

Das hat aber nichts mit dem Streitpunkt zu tun ob Leerverkäufer durch die Leerverkäufe den Kurs beeinflussen oder nicht.

Im Fall von Tesla zeigen die Daten (maximale Leerverkaufsrate bei minimalen Kursen), dass es eben nicht um dieses Korrektiv geht, sondern um eine Kursmanipulation durch Big Oil.

Das ist jetzt meine Meinung. Nicht meine Meinung sondern ein Fakt ist, dass man diese Kursmanipulation über Leerverkäufe realisieren kann.  

1295 Postings, 482 Tage Flaschengeist@SZ

 
  
    #25986
14.10.19 10:51
Nein, das stimmt nicht!

"In beiden Fällen gibt es aktuell eben die 35 Millionen mehr verkauften/gekauften Aktien auf dem Markt was zu einer Verwässerung des Kurses führt."

Es hat keine Vermehrung stattgefunden von Aktien und somit kann es auch KEINE MEHR geben. Wie Otter schon sagt, wurde durch den Leerverkauf ein Druck auf die Aktie in Richtung fallen ausgelöst und durch die horrende Anzahl des Short Interest lässt sich der Kurs gepaart mit Algo´s in die gewünschte Richtung "lenken".

Die Verwässerung eines Aktienkurses kann nur durch eine KE herbeigeführt werden. Ein Kurs soll durch einen Leerverkauf eher gedrückt, warum? Weil eben mehr Aktien angeboten werden als nachgefragt sind und ein Überangebot nun mal dazu führt, dass der Käufer bereit ist weniger zu zahlen. Ob das nun bei meinem Kurs von 400 € / 300 € / 200 € passiert hängt auch damit zusammen wie sich das Geschäft von Tesla entwickelt.

Am 23.10.2019 kommen die Zahlen, die einen werden denken - die werden super und kaufen Aktien, die anderen denken - die werden schlecht und leihen sich welche und "verkaufen" am Markt. Einen Gewinner wird es immer geben, aber keine Aktien doppelt oder mehr auf dem Markt.  

1295 Postings, 482 Tage Flaschengeist@SZ

 
  
    #25987
1
14.10.19 10:56
" sondern um eine Kursmanipulation durch Big Oil. "

Mach dich nicht unglaubwürdig, solch eine Aussage solltest Du mit Quellen unterlegen. Du hast die Info welche LV bei Tesla leerverkaufen und jetzt müsstest Du schon die Verbindung von denen zu Big Oil herstellen und mit Beweisen agieren. Alles andere gehört sonst ins Reich der Märchen.

"Die Leerverkäufer haben zusätzliche Aktien verkauf (aka auf den Markt gebracht) die es eigentlich nicht gibt"

Nein, die Aktien gibt es doch - die haben sich die LV vom Eigentümer geliehen!!!

ABER, lass gut sein. Man versucht dir mit mehreren Beispiel und ganz sachlich zu erklären, dass Du hier einem Irrglaube "mit mehr Aktien" am Markt aufsitzt und bist dennoch von deinem Standpunkt überzeugt, dann soll es so sein. Recht hast du trotzdem nicht.  

2287 Postings, 1708 Tage EuglenoEffekt durch Leerverkäufe

 
  
    #25988
14.10.19 11:06
Ich versuche das mal exemplarisch anhand von BMW-Fahrzeugen zu erklären, damit die Konservativen hier auch mitkommen, was gemeint ist.

Annahme:
Ich kaufe einen BMW und verleihe ihn an einen Freund, der ihn an einen Nachtschichtarbeiter verkauft.

Fakt 1: Im normalen Leben dürfen Dinge die ich nicht besitze nicht weiterverkauft werden. Deshalb schon ist die Sache mit den Leerverkäufen grenzwertig. Aber egal.

Fakt 2:
BMW könnte eigentlich ein Auto an mich und ein Auto an den Nachtwächter verkaufen.
Durch das Weiterverleihen sinkt aber die Nachfrage bei BMW. Aufgrund der gesunkenen Nachfrage entsteht natürlich ein Kostendruck auf die Fahrzeuge, da der Absatzmarkt plötzlich wegbricht.

Fakt 3:
Durch die illegalen Verleihgeschäfte ist in einem BMW mein Kapital und das Kapital des Nachtwächters gebunden. Pro Fahrzeug also doppeltes Kapital. Und das Dramatische: Der Nachtwächter weiß nicht mal, dass er seinen BMW gar nicht wirklich besitzt.

Jetzt verdient ja der Leerverkäufer ja daran, dass er irgendwo einen billigeren BMW findet und mir den zurückgibt. Womit ich ja ganz zufrieden bin. Weil mir das egal ist, da ich ja nichtmal mitbekommen habe, dass die Karre über Nacht nicht in der Garage stand.

Was also macht der schlaue und skrupellose Leerverkäufer: Er sagt BMW ist der totale Schrott und wer sich einen BMW kauft ist selbst schuld. Also werden die Leute, die einen BMW besitzen unsicher und verkaufen bei der nächsten Möglichkeit ihre Karre. Auch der BMW-Konzern ist verunsichert und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Preis der Neuwagen zu senken.
Mit etwas Glück treibt man so eine Firma in den Ruin, was ja der ultimative Erfolg für einen Leerverkäufer ist.

Deshalb, Vorteile hin oder her, Leerverkäufe gehören genauso wie in der Realwelt verboten. Aktien sind sachgebundenes Kapital. Das ganze Börsengeschäft ist zum Casino verkommen, denn man kann nicht einschätzen, wie der Kurs verlaufen wird. Gerade im Moment, wo ohnehin zuviel Geld im System ist, ist das System total krank.  

Optionen

8565 Postings, 1175 Tage SchöneZukunft@Flaschengeist: Kursmanipulation durch Big Oil

 
  
    #25989
14.10.19 11:21
Mach dich nicht unglaubwürdig, solch eine Aussage solltest Du mit Quellen unterlegen.

Diese Quellen gibt es natürlich nicht. Deswegen habe ich "Meine Meinung" darunter geschrieben. Es ist einfach die naheliegendste und wahrscheinlichste Erklärung für die hohe Leerverkaufsquote zum Tiefstkurs.

Wieso es mich unglaubwürdig machen soll dass ich meine Meinung äußere weist auch nur du.

Und auch wenn du mich nicht verstanden hast bleibt es dabei, dass alles sich genauso verhält wie ich es geschrieben haben.  

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