Anleger, die Wirecard extrem übergewichtet hatten


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Neuester Beitrag: 05.07.20 22:34
Eröffnet am: 04.07.20 14:08 von: Kontra Anzahl Beiträge: 13
Neuester Beitrag: 05.07.20 22:34 von: Deriva.Opti Leser gesamt: 2.121
Forum: Börse   Leser heute: 3
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39 Postings, 52 Tage KontraAnleger, die Wirecard extrem übergewichtet hatten

 
  
    #1
04.07.20 14:08
Ich habe selbst Verluste mir Wirecard erlitten, aber Anleger, die Wirecard extrem übergewichtet hatten, tragen aus meiner Sicht eine erhebliche Mitverantwortung daran, wenn sie jetzt vor einem Scherbenhaufen stehen. Ehrlich gesagt empfinde ich es als billige Ausrede, wenn Anleger, die kaum diverzifiziert haben, nun schreiben, bei einem DAX-Wert hätte man nicht mit einem Totalverlust rechnen müssen.

Tut mir leid Leute, aber jeder weiß, dass Diversifizierung das A und O  ist, wenn man in Einzelaktien investiert. Keine Einzelaktie auf der ganzen Welt ist so sicher, dass man guten Gewissens den Großteil seines Vermögens da reinstecken kann. Ich selbst investiere hauptsächlich in physische ETFs, die als Sondervermögen nicht zur Insolvenzmasse zählen, aber selbst da investiere ich bewusst in vier verschiedene ETFs von vier verschiedenen Emittenten, weil ich eben doch nicht restlos davon überzeugt bin, im Falle einer Emittenten-Insolvenz zeitnah mein Geld wiederzusehen.

Anleger, die sehr konzentriert investieren, tun das in aller Regel einzig und allein deshalb, weil sie darauf hoffen, auf diese Weise ihr Vermögen innerhalb weniger Jahre vervielfachen zu können. Genau dies geht nämlich mit breiter Diversifzierung nicht. Wer breit dversifiziert, der erzielt im längerfristigen Mittel selten mehr als 15% Rendite pro Jahr.

Wer hunderttausende Euro in Wirecard investiert hat, der ist entweder bereits Multimillionär, oder aber, er hat gehofft durch dieses riskante Investment innerhalb weniger Jahre zum Millionär werden zu können. Das sind auch keine Unterstellungen, denn die Träumereien vom schnellen Geld sind hier im Forum hinreichend gut dokumentiert. Wer das Risiko-Management vernachlässigt hat, um schnell reich werden zu können, der sollte aber im Schadenfall zur eigenen Mitverantwortung stehen und nicht so tun, als habe er selbst eigentlich alles richtig gemacht.  

2406 Postings, 3843 Tage ZeitungsleserNoch n Thread :o(

 
  
    #2
3
04.07.20 14:10
Mal überlegen, was brauche ich denn noch:

500 ml Ketchup
3x Milch
10 Dosen Katzenfutter
Steaks und Rostbratwürstchen
 

531 Postings, 421 Tage NutzlosWC hat explosionsartig die Anzahl

 
  
    #3
04.07.20 15:46
der Threads  und Kommentare erhöht. Wer wird wohl die Evolution gewinnen?
 

384 Postings, 446 Tage Herriot?

 
  
    #4
1
04.07.20 16:50
ich denke mal es sollte ein threat hier eröffnet werden, in dem klar gestellt wird,was ein verlust aus Aktien darstellt auf den ich mich als Anleger einrichte wenn ich ein papier hier kaufe und was ein betrügerischer aktienbetrug eines dax Unternehmens Wirecard ist der unter jahrelanger staatlicher kontrolle stattgefunden hat und zu einen Totalverlust der anleger geführt hat,der weder was mit Spekulation noch mit der höhe des einsatzes zu tun hat (wenn ich das schon immer wieder hier lese der gierige wc-anleger,geht hier nur einer der dieses hier schreibt mit dem vorsatz an die Börse um Geld zu verlieren,das sind doch selbst nur jämmerliche neidische menschen die gar nicht über die geistigen noch finanziellen Möglichkeiten verfügen, sondern sich am dem leid derer die hier betrogen wurden belustigen,wer den schaden hat braucht für den spott nicht zu sorgen.),sondern nur auf kriminellen betrug ausgerichtet war.
dann würden sich sicherlich hunderte von hochgeistigen beiträgen hier erledigt haben,nach dem Thema,hochspekulative Aktie ,hätte man wissen müssen ,war doch schon bekannt in medien,bilanzen lagen ja schon vor und und,das alles hätten die von uns  Steuerzahler finanzierten Aufsichtsbehörden wissen  und handeln müssen,nicht ich !!! ,der ich auf diese vertraut habe.
UND DAS HAT ALLES  6 JAHRE UNTER DEN AUGEN DER BEHÖRDE,und so wie ich für einen fehlerhaften Steuerbescheid ausgeführt durch einen beamten,ersatz von der steuerbehörde als Dienstherr fordere,der wie jeder andere privatunternehmer auch für das fehlverhalten seiner Mitarbeiter haftet fodere ich ersatz von der BaFin BaFin oder der brd für diesen betrug,so einfach ist das.  

531 Postings, 421 Tage NutzlosAnlegerbetrug gab es schon immer Auswahl

 
  
    #5
05.07.20 08:21
Als Investmentgesellschaft „Investors Overseas Services“ (IOS) 1973 zusammenbrach, markierte dies den bis dahin größten Finanzskandal in Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Die Pleite des badischen Bohrsystemeherstellers Flowtex ist gleichzeitig einer der größten Betrugsfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Das Unternehmen produzierte Horizontalbohrmaschinen. Leitungen für Strom, Gas oder Telekommunikation konnten mit diesen Geräten verlegt werden, ohne den Boden aufreißen zu müssen. 1,5 Millionen Mark kostete eine Maschine, und rund 3000 hatte Flowtex zwischen 1994 und 1999 nach eigenen Angaben verkauft – 90 Prozent davon jedoch nur auf dem Papier

Nach dem mutmaßlichen Milliardenbetrug bei der insolventen Containerfirma P&R hat die Staatsanwaltschaft München I Anklage gegen Firmengründer Heinz Roth erhoben.
Die Pleite von P&R gilt schon jetzt als einer der größten Anlegerskandale in der bundesdeutschen Geschichte.  

531 Postings, 421 Tage NutzlosWohin mit dem Geld?

 
  
    #6
1
05.07.20 08:42
Immer wieder aufs Neue:
"Zehn Tipps für mehr Erfolg an der Börse"
Leider gibt es Tipps wie Sand am Meer sowie Spott für Betroffene. Kann man dem entgehen? Als neueste Errungenschaft gelten  KI wie  Robo-Advisors.
Leider gibt es Softwarefehler siehe Boeing, VW  zuhauf.
Rückblickend gibt es immer Warnzeichen die man übersieht. Wenn es gut geht ist man der große Zampano.  

221 Postings, 548 Tage PalmerstonBlödsinn von wegen Millionäre

 
  
    #7
1
05.07.20 08:44
Das hier war eine typische Bauerrnfängerei.
Die meisten hatten lange gesparte Geld oder Geld aus Immobilienverkäufen. Und viele wollten ihr Geld langfristig sicher anlegen. Die Corona Krise hat dem üblen Betrüger Braun leider noch in die Hände gespielt, weil er die Leute angelogen hat das  Umsatz und Gewinn trotz Corona stabil bleibt. Das schlimme ist es hat viele erwischt die wenig bis keine Ahnung von Aktien hatten.
Da gibt es Parallelen zu T Aktie. Hier haben sich viele, ich auch, naiver Weise auf Recht Gesetz verlassen. Und das waren auch Instis und zb die Kfw  

39 Postings, 52 Tage Kontra@Palmerston

 
  
    #8
1
05.07.20 09:24

Blödsinn von wegen Millionäre

Vernünftiges Risiko-Mangement schließt aus, mehr als 10% des Vermögens in ein einzelnes Unternehmen zu stecken. Wer hier hunderttausende Euro verloren hat, muss demnach entweder ein Millionär sein, oder er hat gegen grundlegende Regeln des Risiko-Managements verstoßen.


Die meisten hatten lange gesparte Geld oder Geld aus Immobilienverkäufen. Und viele wollten ihr Geld langfristig sicher anlegen.

Wer ein Geld sicher anlegen möchte, der steckt doch aber nicht mehr als 10% in ein einzelnes Unternehmen. Das widerspricht sich doch.


Die Corona Krise hat dem üblen Betrüger Braun leider noch in die Hände gespielt, weil er die Leute angelogen hat das  Umsatz und Gewinn trotz Corona stabil bleibt. Das schlimme ist es hat viele erwischt die wenig bis keine Ahnung von Aktien hatten.

Man muss nicht viel Ahnung von Aktien haben, um zu wissen, dass man diversifizieren soll. Das ist doch eine der Grundregeln, die in jedem Leitfaden für Börsenneulinge ganz oben steht.


Da gibt es Parallelen zu T Aktie. Hier haben sich viele, ich auch, naiver Weise auf Recht Gesetz verlassen. Und das waren auch Instis und zb die Kfw

Für institutionelle Anleger war Wirecard doch nur eines unter unzähligen Investments.  

12897 Postings, 7469 Tage TimchenAnstatt den xten Wirecard thread aufzusetzen,

 
  
    #9
2
05.07.20 09:58
könnte man doch eine Selbsthilfegruppe gründen.....
zusammen weinen
zusammen lachen
Geld ist ja nur Papier
und zum Abschluss jedes treffens ein gemeinsames OOOOOhhhhhmmmm.
Dann geht es allen Betroffenen gleich viel besser.  

424 Postings, 4180 Tage bimmelbahneiner der überflüssigsten Threads überhaupt

 
  
    #10
2
05.07.20 19:14
Der Ersteller ist ein Klugscheißer vor dem Herrn. Er ist einer von den vielen, die hinterher alles besser wissen. Ist diesem Herrn jemals der Gedanke gekommen, dass es viele gibt, die nicht die Zeit mehr haben, um ihr Geld Jahrzehnte anzulegen ?
Schließe diesen Dummthread Mister !  

1077 Postings, 716 Tage Freiwald.Da wollten einige bei den Big Boys

 
  
    #11
1
05.07.20 20:05
mitspielen und das grosse Rad drehen. Das ging gehörig in die Hose. Schuster bleib bei deinen Leisten  

39 Postings, 52 Tage Kontra@bimmelbahn

 
  
    #12
3
05.07.20 22:06

Der Ersteller ist ein Klugscheißer vor dem Herrn. Er ist einer von den vielen, die hinterher alles besser wissen.

Das ist Quatsch. War auch für mich das schlechteste Investment, das ich je getätigt habe. Mein EK lag bei 106, und ich habe für 18 verkauft, als 83% Verlust mit dieser Position. Aber ich habe "nur" 4% meines Anlagekapitals verloren, weil ich mich an die einfache Grundregel gehalten habe, nie mehr als 5% in ein einzelnes Unternehmen zu investieren.


Ist diesem Herrn jemals der Gedanke gekommen, dass es viele gibt, die nicht die Zeit mehr haben, um ihr Geld Jahrzehnte anzulegen ?

Wenn der verbleibende Anlagehorizont nur noch wenige Jahre umfasst, ist Risiko-Management umso wichtiger.


Schließe diesen Dummthread Mister !

Den werde ich erst dann schließen, wenn aufgehört wird, nach Entschädigungen aus Steuermitteln zu rufen. Irgendjemand schrieb hier sinngemäß, man könne froh sein, dass man als Anteilseigner nicht für die Verfehlungen von Unternehmen, an denen man beteiligt ist, zur Rechenschaft gezogen werden kann. Das sehe ich ähnlich. Wir haben uns an einer Betrügerbude beteiligt. Natürlich war das kein Vorsatz, aber dennoch sollte man das zum Anlass nehmen, mal in sich gehen und über die eigene Mitverantwortung nachzudenken, anstatt die Schuld reflexhaft bei anderen zu suchen.  

1720 Postings, 87 Tage Deriva.OptiÜberflüssig

 
  
    #13
05.07.20 22:34
wie der Typ der Geld sammeln wollte, Jeder ist für seine Verluste  selber Verantwortlich keiner hat euch gezwungen Aktien und Derivate zu kaufen. Was soll den dieser JAMMER Müll ?
Wer "ALL INN" bei Aktien geht und kein SL benutzt und kein Take Profit hat und nie Gewinne mitnehmen will weil er denkt die Aktien laufen  nur in eine Richtung und können nie Pleite gehen sollte besser in ETF oder Fonds Investieren. Das war hier für viele eine Lehrstunde da braucht man nicht den 19. Bereich dafür  

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