Vermutlich wird, Niemand Chrysler kaufen..


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Neuester Beitrag: 25.04.21 10:27
Eröffnet am:25.03.07 06:57von: J.B.Anzahl Beiträge:23
Neuester Beitrag:25.04.21 10:27von: SarahtmyfaLeser gesamt:3.402
Forum:Börse Leser heute:2
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13197 Postings, 6616 Tage J.B.Vermutlich wird, Niemand Chrysler kaufen..

 
  
    #1
3
25.03.07 06:57
das denke ich......vielmehr wird es vermutlich ein Joint Venture geben.....dafür gibt es sehr gute Gründe.....


mehr dazu, Heute Abend.......




Servus, J.B.
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"I believe that the first test of a truly great man is his humility." (John Ruskin)

 

7215 Postings, 6736 Tage TroutAbwarten und Tee trinken!

 
  
    #2
3
25.03.07 07:49
Meine DC Calls sind gut abgesichert,dick im Plus.
Der Widerstand wurde souverän übersprungen.D.h.für mich,dass nun wie so oft die Trendfolger folgen.
Ich bleib long investiert.
Schönen Sonntag noch
Trout




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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)  

12829 Postings, 6498 Tage aktienspezialistdie Frage wird sein, wo Niemand herkommt,

 
  
    #3
1
25.03.07 08:07
kommt Niemand aus USA, aus Korea, aus China oder gar aus Japan ?  

13998 Postings, 8910 Tage TimchenWieso kaufen, man kann sie sich doch schenken

 
  
    #4
25.03.07 08:44
lassen. Wenn jemand besonderes Interesse an Pickups und Kleinlastern hat, dann ist die Firma doch recht vielversprechend.  

2516 Postings, 6662 Tage templerChysler wird eine politische Entscheidung werden,

 
  
    #5
6
25.03.07 09:56
Wenn die amerikanische Regierung nicht will, dass nach Asien verkauft wird, werden sie eine nationalstaatliche Initiative entwickeln müssen. Nur haben sie in der Vergangenheit wenig Interesse an ihrer eigenen Automobilindustrie gezeigt, sie haben sie regelrecht ausbluten lassen.


Ansonsten sehe ich es genauso. Zetsche wird froh sein, wenn er für den maroden Laden 100 Mio € oder vielleicht auch nur einen symbolischen € bekommt. Dafür werden die Schulden von Crysler, Gewerkschaftsprobleme, Pensionszahlungen, ein schlimmer Markenname usw. mitübernommen.

Und die grösste Fehlinvestition in der über 100-jährigen Firmangeschichte von Daimler-Benz ist zuende.  

13197 Postings, 6616 Tage J.B.Fein, überlegen wir mal

 
  
    #6
2
25.03.07 17:37
Die aussichtsreichsten Interessenten sind

GM
Magna
Cerberus Capital Managment
Blackstone Group
Centerbridge Capital Partners


Gehen wir diese 1 für 1 durch.....

Es stimmt es gibt vielleicht noch den einen oder anderen ausländischen Interessenten, aber .....die werden nicht zum Zug kommen...


Servus, J.B.
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"I believe that the first test of a truly great man is his humility." (John Ruskin)  

13197 Postings, 6616 Tage J.B.GM

 
  
    #7
1
25.03.07 17:44
GM würde Chrysler lieber heute als morgen übernehmen, aber da schiessen die Banken und Investoren quer.....

GM ist selbst schwer angeschlagen und befindet sich in einer Restrukturierungphase, da würde der Zukauf eines Halbtoten wie Chrysler einiges in Gefahr bringen.....


Servus, J.B.
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13197 Postings, 6616 Tage J.B.Magna

 
  
    #8
1
25.03.07 18:03
Der canadische Autoteilehersteller möchte Chryler nicht komplett sondern nur Teile, ist auch klar, wer möchte sich gern die Absatzprobleme, Pensionsverplichtungen und vor allem die UAW einkaufen.

Ausserdem, was hätte Magna davon, die machen glaub ich 30% ihres Umsatzes mit DaimlerChrysler, von Zuliefer zum Produzenten in einer sehr schwierigen Branche, nein, die wollen das Fertigungswerk in Canada und vielleicht die Produktionsstätte in Mexiko, auf diese ist aber auch GM scharf.....

Ein Teilverkauf würde bei der UAW sehr schwer durchgehen und Daimler auch nicht viel bringen...


Servus, J.B.
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13197 Postings, 6616 Tage J.B.Private Equity

 
  
    #9
1
25.03.07 18:11

Cerberus Capital Managment
Blackstone Group
Centerbridge Capital Partners


Ich weiß bis Heute nicht wer auf die Idee gekommen ist, diese 3 oder überhaupt ein solches Unternehmen würde Chrysler übernehmen??

Erstens müssten die ein bißchen etwas zahlen und dann müssten die jede Menge Geld bereitstellen für die Restrukturierung, welche sich über einige Jahre hinziehen wird.

Private Equity Unternehmen wollen aber den schnellen Dollar verdienen, in der Regel 100% Input und nach einem Jahr 122% Output, sowas kann man nicht Chrysler nicht erreichen.........



Servus, J.B.
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13197 Postings, 6616 Tage J.B.Also, alleine kann und will diese Übernahme

 
  
    #10
1
25.03.07 18:47
Niemand stemmen....

Eines der größten Probleme ist die mächtige Gewerkschaft UAW (United Auto Workers), die werden bei einer Zerschlagung von Chrysler oder einer Übernahme durch GM oder den sehr unwahrscheinlichen Fall einer Übernahme durch eine Private Equity Firma einen mächtigen TamTam schlagen, denn dann stehen 10tausende Arbeiter auf der Strasse....von der Politik ganz zu schweigen....

Also wie trickst man die UAW aus und macht trotzdem einen guten Schnitt??




Servus, J.B.
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13998 Postings, 8910 Tage TimchenDas grösste Problem bei Chrysler

 
  
    #11
4
25.03.07 18:54
ist doch dass bei der ersten Kosteneinsprungsrunde und Sanierung vor 5 Jahren die Neuentwicklung von Fahrzeugen fast komplett eingestellt wurde. Man hoffte auf Synergieeffekte von Mercedes.
Leider ist heute nur noch jedes vierte Fahrzeug, das Chrysler verkauft, ein reinrassiger PKW (leider veraltet). Der grosse Rest sind benzinfressende Jeeps, Pickups, Minilaster und SUVs.
Eine Übernahme als PKW-Hersteller ist recht uninteressant und lange noch unrentabel.  

13197 Postings, 6616 Tage J.B.Ganz richtig, Timchen

 
  
    #12
25.03.07 19:30
Deshalb scheiden auch nahezu alle PKW-Hersteller aus....


Servus, J.B.
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13197 Postings, 6616 Tage J.B.Auch in DE meldet sich die Gewerkschaft zu Wort..

 
  
    #13
25.03.07 19:49

IG Metall stemmt sich gegen Chrysler-Verkauf an Finanzinvestoren

BERLIN/STUTTGART (dpa-AFX) - Die IG Metall sperrt sich gegen einen Verkauf des US-Autobauers Chrysler an Finanzinvestoren. 'Wir haben kein Interesse daran, dass Chrysler an Heuschrecken veräußert wird', sagte der Stuttgarter IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann der 'Berliner Zeitung' (Samstagausgabe). DaimlerChrysler -Chef Dieter Zetsche hat Chrysler zur Disposition gestellt und prüft für die US- Tochter alle Optionen.

Seit Konzernchef Dieter Zetsche anlässlich der Verkündung des Chrysler-Restrukturierungsplan am 14. Februar erklärt hatte, man prüfe für die Zukunft von Chrysler alle Optionen, wird über die Zukunft des drittgrößten US-Autobauers spekuliert. Laut US- Medienberichten gelten große Finanzinvestoren als Favoriten für eine Chrysler-Übernahme. Chrysler hatte 2006 rund eine Milliarde Euro Verlust gemacht. Nach der Sanierung, der rund 13 000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen werden, soll der Autobauer 2008 wieder schwarze Zahlen schreiben.

'Im Sinne der US-Kollegen sollte es eine Lösung geben, die Chrysler als Marke nach vorne bringt', sagte Hofmann. 'Eine reine Finanzbeteiligung, bei der es nur ums schnelle Geld geht, hilft da nicht weiter.' Entsprechend argumentierten auch die Belegschaftsvertreter im Aufsichtsrat. 'Wir werden uns nicht dem Vorwurf aussetzen lassen, unseren Kollegen von Chrysler in den Rücken zu fallen.'

DaimlerChrysler hatte am Freitag Börsengerüchte zurückgewiesen, wonach ein Verkauf der angeschlagenen US-Sparte Chrysler kurz bevorstehe oder bereits unter Dach und Fach sei. 'Es gibt keine Neuigkeiten zu Chrysler.' DaimlerChrysler-Aktien hatten am Freitagvormittag zeitweise um bis zu rund fünf Prozent zugelegt. Laut Händlern kursierten am Markt zahlreiche Spekulationen um Chrysler. Diese reichten von einem unmittelbar bevorstehenden Verkauf bis hin zur bereits erfolgten Abgabe des amerikanischen Autobauers zu einem 'guten Preis'.

In Konzernkreisen hieß es außerdem, dass auch in den nächsten Tagen keine Informationen zur Zukunft von Chrysler zu erwarten seien. Auch auf der Hauptversammlung am 4. April in Berlin werde es entgegen den in US-Medien geäußerten Erwartungen keine relevanten Neuigkeiten zu Chrysler geben./kf/DP/mw

Quelle: dpa-AFX

Servus, J.B.
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2104 Postings, 8161 Tage TD714788Ist das der gleiche Niemand...

 
  
    #14
25.03.07 19:53
...der auch geplant hat eine Mauer zu errichten? Der hat damals dann den Antiimperialistischen Schutzwall gebaut...  

25 Postings, 6497 Tage putfanLaut Analysten soll Magna 4,7 Mrd. Dollar bieten.

 
  
    #15
25.03.07 20:09
Diesen Artikel habe ich am Freitag gelesen. Vielleicht hilft er euch weiter.

www.usatoday.com/money/autos/2007-03-23-chrysler-bid_N.htm

Gruß putfan  

25 Postings, 6497 Tage putfan..

 
  
    #16
25.03.07 20:15

13197 Postings, 6616 Tage J.B.Gebt mir ein paar Minuten, dann werd ich Euch eine

 
  
    #17
25.03.07 20:47
sehr wahrscheinliche Möglichkeit präsentieren....

Servus, J.B.
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4496 Postings, 6422 Tage Sarahspatz... o. T.

 
  
    #18
25.03.07 21:44

13197 Postings, 6616 Tage J.B.Die idealste Lösung wäre ein Joint Venture

 
  
    #19
2
25.03.07 22:04
Nehmen wir an, GM und Daimler gründen ein Joint Venture. Daimler bringt Chrysler darin ein, GM seine Minivan, SUV Sparten. GM würde über Nacht zum Marktführer im Mimivan-Segment werden, mit Jeep käme eine sehr gute und gut organisierte Marke für den Bereich SUV hinzu. Ausserdem, und dass ist vielleicht der wichtigste Grund, könnte GM die Kontrolle über den nordamerikanischen Automobil übernehmen und die Preise bei den Zuliefern noch weiter drücken....und könnte natürlich auch den Preis für Fahrzeuge besser beherrschen...

Die Synergie-Effekte wären nicht zu knapp....

Und was macht die UAW?? Nun die stecken in einem gewaltigen Dilemma, die wollen keine Fusion von GM und Chrysler weil dann 10tausende Arbeiter ihren Job verlieren, aber wenn Chrysler in Konkurs geht, dann stehen noch mehr auf der Strasse, also wird die UAW die bittere Pille schlucken müssen....

Ist aber nur eine Idee, mal sehen was passiert.....



Servus, J.B.
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13197 Postings, 6616 Tage J.B.@Sarahspatz #18

 
  
    #20
25.03.07 23:37
Lol, hat ein wenig länger gedauert......

Sorry, wenn ich gewusst hätte dass Du mitgelesen hast, hätte ich mich natürlich ein wenig mehr beeilt......

Das nächste Mal werde ich mich mehr beeilen, versprochen...


Servus, J.B.
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13197 Postings, 6616 Tage J.B.Schaut ja nicht so schlecht aus

 
  
    #21
2
26.03.07 18:01

Detroit News: General Motors Gebot für Chrysler   
Nach Berichten der Detroit News hat General Motors ein Gebot für Chrysler vorgelegt. Das Gebot wurde bereits Ende Januar eingereicht, wurde von DaimlerChrysler jedoch abgelehnt. Das Gebot ist aber weiter gültig und soll Berücksichtigung finden, wenn die anderen Bieter diese Woche ihr Angebot vorlegen werden. GM hat Daimler einen Anteil am eigenen Unternehmen angeboten – allerdings unter 10%. Zudem sollen Sozialkosten für die Belegschaft übernommen werden.

Quelle: www.boerse-go.de

Servus, J.B.
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13197 Postings, 6616 Tage J.B.Joint Venture als einziger Ausweg??

 
  
    #22
1
19.04.07 15:00

Chrysler-Verkauf ein Verlustgeschäft?  

Der Verkauf der US-Tochter Chrysler könnte sich für den Autokonzern DaimlerChrysler als Verlustgeschäft erweisen. Bislang sei keiner der Interessenten bereit, einen positiven Kaufpreis zu bezahlen, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe. Die Bieter hätten zwar Milliardensummen offeriert, sie wollten jedoch die Milliardenlasten aus Gesundheitsversorgung und Lebensversicherungen der Chrysler-Mitarbeiter nicht übernehmen. Diese ungedeckten Zukunftskosten belaufen sich dem Bericht zufolge auf rund 14 Milliarden Dollar.

Über einen Chrysler-Kauf verhandeln drei Bieterkonsortien, die sich um den kanadischen Autozulieferer Magna sowie die Finanzinvestoren Cerberus und Blackstone gebildet haben. Auch der amerikanische Milliardär Kirk Kerkorian hatte ein Gebot abgegeben, gilt aber als klarer Außenseiter.

Quelle: www.boerse-go.de

Servus, J.B.

"Second thoughts are ever wiser." (Euripides)

 

627 Postings, 6551 Tage omei_omeiDaxine traut seinen Augen nicht wenn sie Richtung

 
  
    #23
19.04.07 15:51
YM kukt

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Es wiederholt sich ununterbrochen an der Wall - Street

                                            

      

 

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