Lufthansa 2012-2015: wohin geht die Reise...
Eine neue Zeitrechnung für LH bricht an.
Link findest Du sicher schnell und kopier ihn bitte hier rein
Nächste Woche wird die 13 im Flug genommen.
Nur Handgepäck und keine Möglichkeit zur Umbuchung - wer sich darauf einlässt, soll künftig bei der Lufthansa weniger zahlen. Ab Oktober will das Unternehmen ein neues Preismodell in Deutschland und Europa einführen. "In unserem neuen Konzept zahlt der Kunde nur für das, was er auch in Anspruch nimmt", sagte der für den Ticket-Vertrieb zuständige Passage-Vorstand Jens Bischof der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ").
Nach einem Bericht der "SZ" soll es dann drei Economy-Tarife geben: Light, Classic und Flex. Die Light-Variante soll ab 89 Euro für den Hin- und Rückflug erhältlich sein. Dafür sei nur ein Handgepäck erlaubt, Umbuchung oder Erstattung nicht möglich. Classic erlaube ein Gepäckstück bis 23 Kilogramm. Bei Flex soll der Kunde unter anderem kostenlos umbuchen können.
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Das bedeutet weiterhin hoher Standart, aber günstiger weil zugeschnittene Angebote.
- Die Pilotengewerkschaft hat Einsparmassnahmen erarbeitet, diese werden nun von der LH geprüft (Die Marktentwicklung wird von der Gewerkschaft nicht länger verkannt
- Niedrige Treibstoffkosten (auch wenn LH davon derzeit auf Grund langfristiger Verträge noch nicht so sehr profitiert)
- Nach wie vor ein sehr gutes Image
- Ein ab Montag transparentes, faires Ticketsystem
- Vermutlich ein neuer Passagierrekord im abgelaufenen Quartal und eine gute Auslastung in der aktuellen Ferienzeit
Spätestens bis Freitag.
Hier werden mmn schon bald neue allzeithochs generiert....:-)
Diese Piloten sind bestimmt auch nicht die Schlechtesten ??
Und die,die bei der Lufthansa unzufrieden sind....sagen wir mal z.B. so um die 200
könnten ja Platz machen für die "anderen" 200 und sich weit besse bezahlte Jobs suchen???
Nur mal so blöd konstruiert....
26. Juli 2015, 14:43 Uhr
Tarifkonflikt
Lufthansa-Piloten lenken ein
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Es war nicht mehr eine Frage des ob, sondern nur des wann. Doch nun kommt womöglich alles ganz anders: Mit einem Kompromissvorschlag kommt die Vereinigung Cockpit dem Management plötzlich weit entgegen.
Von Jens Flottau, Frankfurt
Vier Tage lang hatten sich die 16 Mitglieder der neu gewählten Tarifkommission in der vorvergangenen Woche zurückgezogen, um sich kennenzulernen und zu beraten. Das Lufthansa-Management ahnte Böses, und viele dachten, es sei nicht mehr die Frage, ob, sondern, wann die Piloten der Fluggesellschaft zu einer neuen Streikrunde aufrufen würden. Aber nun kommt womöglich doch alles ganz anders.
Ende voriger Woche teilte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) der Lufthansa in einem Schreiben mit, dass sie nun doch dazu bereit sei, "ein gemeinsames Bündnis für Wachstum und Beschäftigung mitzutragen". Dieses hatte der Konzern im Februar 2015 vorgeschlagen, um endlich den ruinösen Konflikt mit seinen Piloten aufzulösen. Es enthielt die Zusage für Wachstum, wenn die Piloten bei den Kosten Entgegenkommen zeigen. Fünf Monate lang hat die VC keine Antwort darauf gegeben, doch nun ist sie offenbar zu erstaunlichen Zugeständnissen bereit. Wenn sich die beiden Seiten tatsächlich, wie von der VC in Aussicht gestellt, einigen können, dann wäre dies für die Lufthansa ein riesiger Schritt hin zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und ein großer Erfolg für Konzernchef Carsten Spohr. Denn erst als die VC sehen konnte, dass er mit seinen Auslagerungsplänen ernst macht, war sie zum Einlenken bereit. Ohne Kompromiss, so hatte Spohr gedroht, werde er das Kerngeschäft weiter schrumpfen lassen. Nun wollen sich die beiden Seiten bald zu neuen Verhandlungen treffen, die VC hält eine Einigung bis Anfang September für möglich.
Der Konflikt, bei dem es offiziell und anfangs nur um die Übergangsversorgung ging, war wegen Spohrs Plänen eskaliert, neben der Marke Lufthansa die Billigsparte Eurowings zu etablieren. Bei Eurowings sollen Piloten (und Flugbegleiter) deutlich weniger verdienen und effizienter fliegen, die Kosten sollen insgesamt etwa 40 Prozent unter Lufthansa-Niveau liegen. Und Spohr will die beiden Gesellschaften strikt voneinander trennen, um zu verhindern, dass die hohen Lufthansa-Kosten exportiert werden. Genau das wollten die Piloten aber nicht zulassen.
Mit ihren Kompromissentwurf versucht die VC nun, diesen Widerspruch aufzulösen. Sie schlägt vor, dass die Eurowings-Kurzstreckenpiloten künftig ähnlich viel verdienen sollen wie die Kollegen beim Billigflieger Easyjet. Die Gehälter der Langstreckenpiloten in der neuen Sparte sollen sich am Niveau der Condor orientieren. Und für die etablierten Lufthansa-Piloten soll eine Studie erstellt werden, bei der deren Gehälter und Arbeitsbedingungen mit jenen ähnlicher Fluggesellschaften verglichen werden sollen. Kommt dabei heraus, dass die Lufthansa-Crews deutlich mehr verdienen, sollen die Gehälter reduziert werden. Auch bei der Frühpensionierung kommt die Gewerkschaft dem Arbeitgeber entgegen, die Lufthansa-Piloten sollen künftig im Durchschnitt erst mit 60 Jahren in Rente gehen und nicht wie derzeit mit 58.
Im Gegenzug verlangt die VC vor allem Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Gesellschaften. Ein Pilot soll seine Karriere bei Eurowings mit einem relativ geringen Gehalt beginnen, später aber in den besser bezahlten Eurowings-Langstreckenbereich oder sogar zur Lufthansa wechseln können. Dafür soll es eine gemeinsame sogenannte Senioritätsliste geben. Diese Liste bestimmt den Karriereweg der Piloten, denn durch sie wird definiert, wer auf ein größeres Flugzeug wechseln oder Kapitän werden darf.
Lufthansa kann mit einer einheitlichen Liste leben, wenn garantiert ist, dass die Bezahlung in den Geschäftsfeldern unterschiedlich bleibt. Denn je nach Zahl der Dienstjahre kostet den Konzern derzeit ein Langstreckenpilot rund das Doppelte dessen, was die Condor für ihre teuersten Mitarbeiter ausgeben muss.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...piloten-lenken-ein-1.2582597
Es wird jetzt sicherlich noch keine Freudensprünge für die Aktie geben. Dazu hat man in den letzten 16 Monate schon zu oft eine mögliche Einigung vorhergesagt. Wenn die allerdings von beiden Seiten bestätigt wird, ist das dann tatsächlich ein Befreiungsschlag für die Aktie und Kurse um 15 ein Minimalziel. Es wird morgen hochinteressant, wie die Börsianer auf die Nachricht reagieren. Die SZ ist eigentlich ein seriöses Blatt, welche die Nachricht von unterschiedlichen Quellen absichern wird. Vorbörslich bei L&S hat sich noch nicht viel getan: G/B 12,68/12,75 .
Natürlich hat dabei auch das neue Angebot der Piloten im Tarifstreit geholfen, das zeigt, dass Bewegung in die zähen Verhandlungen kommt. Und der Konzern hat darüber hinaus beim Ausbau des Billigsegments zuletzt Fortschritte gemacht.
Vor allem aber dürften die Anleger durch die spottbillige Bewertung der Aktie nach dem langen Sinkflug angelockt worden sein. Trotz der kleinen Erholung im Juli liegt das Konsens-KGV für 2015 immer noch bei lediglich 6,3 - da ist eine Menge Ungemach eingepreist.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es der Aktie nun gelingt, den kurzfristigen Abwärtstrendkanal (1) nach oben zu verlassen. Zuletzt hat der Kurs die Trendlinie touchiert (2).
Sollte der Ausbruch klappen, wäre die Widerstandsregion bei 14 Euro (3) das nächste Ziel. Sollte die Aktie hingegen noch einmal konsolidieren, dürfte die Unterstützung bei 12 Euro (4) Halt bieten.
Wir gehen davon aus, dass es bei einer anhaltenden Schwäche des Gesamtmarktes noch einmal einen Rücksetzer geben könnte, das wäre dann aber die Kaufchance im Hinblick auf einen späteren Ausbruch.
Da wird wohl viel von den Zahlen am Do. erwartet.
Die VC scheint einzulenken, der Konzernumbau zeigt Fortschritte (Eurowings) und dazu noch ein neues Ticketsystem bei LH.
Es gab in letzter Zeit einige hoffnungsvolle Signale und Nachrichten, über den Berg ist die LH aber natürlich noch nicht.
LH hält sich in Anbetracht des GMs in der Tat ordentlich, keine Frage.
Windot, Deine shorts dürften mittlerweile ja ordentlich im Minusbereich liegen, war bei dem Stand auch sehr gewagt ;-)!
Andererseits, was ist so gesehen passiert?
Der aus meiner Sicht faire Wert von 13 ist nach wie vor nicht erreicht worden und der leichte Kursanstieg wird gefeiert, als ob es wieder kurz vor 20 steht!
Denn von ungefähr da kommt der Kurs, das sind nach wie vor 7,-€ Verlust!
Also so gesehen kein "Feiergrund"!
Von den Zahlen wird viel erwartet und das Einlenken der Gewerkschaften hat mich selbst erstaunt.
Sollte die 13 fallen, die Zahlen dementsprechend ausfallen, dann siehts in der Tat sehr gut aus fürs erste!
überleg ich mit ernsthaft einen erneuten Einstieg. An die 13 glaubt in diesem aktuellen Umfeld wohl niemand ernsthaft.