Steuern: Die Lösung aller Probleme?


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Neuester Beitrag: 12.01.04 12:07
Eröffnet am: 11.01.04 19:46 von: kalle4712 Anzahl Beiträge: 8
Neuester Beitrag: 12.01.04 12:07 von: 007Bond Leser gesamt: 2.647
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1934 Postings, 7383 Tage kalle4712Steuern: Die Lösung aller Probleme?

 
  
    #1
11.01.04 19:46
Um die Probleme bei der Vereinnahmung von Steuern zu lösen (Höhe der Einnahmen, Gerechtigkeit, Verwaltungsaufwand) sollte man evtl. die Einkommen- und die Gewerbe-Steuer einfach vollständig abschaffen. Alle Subventionen sollten zudem vollständig gestrichen werden.

Möglicherweise ist dies die Lösung aller Probleme, wenn man gleichzeitig die MwSt deutlich anhebt, und zwar auf einen progressiven Stufentarif. Die Vorteile:
- viele positive psychologische Aspekte (Leistungsanreiz)
- weniger Bürokratie
- Schwarzarbeit wird total unattraktiv

Über die Progression werden außerdem die Besserverdienenden an den Staatsaufgaben höher beteiligt.

Beispiel für die MwSt: Stufen von 10, 20, 30 und 40 Prozent.
(z.B. Lebensmittel 10%, Bekleidung und kleine PKW 20%, Mittelklasse-PKW 30%, hochwertige PKW 40%)

Dies soll nur ein Gedankenanreiz sein. Vielleicht lässt sich dieser Gedanke fortführen und zu einem vernünftigen Konzept entwickeln.


 

7336 Postings, 6782 Tage 54reabder mehrwertsteuerbetrug

 
  
    #2
11.01.04 19:54
liegt nach aktuellen schätzungen im bereich von ca. 20 milliarden jährlich. schwarzarbeit ist eine übliche methode um u.a. die mehrwertsteuer zu hintergehen. wir haben bei dem neuen modell zukünftig mit hunderten milliarden an steuerbetrug zu rechnen.


 Salute 54reab - baer45: <a href=">www.baer45.de.vu">

 

4437 Postings, 7571 Tage Nobody II@Kalle

 
  
    #3
11.01.04 20:02
Und wie soll der Tankstellenpächter wissen, ob du bei der Mehrwertsteuer mit 40% und nicht mit 20% belastet wirst?

Deutschland hat kein Steuerproblem !

Wir haben ein Problem mit den Sozialkassen. Das bringt das Steuersystem zum Kollabieren.

Einkommenssteuer und Unternehmenssteuern halte ich für sinnvoll. Quersubventionen sind das eigentliche Problem.


Gruß
Nobody II  

4437 Postings, 7571 Tage Nobody IISorry war wieder zu schnell !

 
  
    #4
11.01.04 20:08
Problematisch ist dann nur zu Bestimmen, welches Produkt wo einzuordnen ist und mit welchem Satz zu belasten ist.

Und bei der zunehmenden ständigen Digitalisierung und virtuellen Produkten stelle ich mir das schwierig vor. Zumal wir einen europäischen Wirtschaftsraum haben.

Gruß
Nobody II  

21799 Postings, 7915 Tage Karlchen_ISitze heute schon den halben Tag über meiner

 
  
    #5
11.01.04 20:16
Einkommensteuererklärung 2002.

Und was habe ich bisher gemacht? Recherche, um rauszukriegen, welche steuerlichen Regelungen vor dem BVG strittig sind - um entsprechend die Posten in meiner Steuererklärung die Posten auszuschöpfen.

Bin gerade bei den Sonderausgaben, bei denen mir nur ein Bruchteil anerkannt wird. Volle Kanne reinbuchen - und beim Steuerbescheid ruhenden Widerspruch einlegen.

So was wie letztes Jahr passiert mir nicht noch einmal, als ich Steuern nachzahlen und dann zusätzliche Steuern im Voraus bezahlen musste.  

2683 Postings, 6523 Tage Müder JoeBzgl. Steuern wäre mein Ziel, meine

 
  
    #6
11.01.04 21:32
persönliche Steuerbelastung auf unter 100% des monatlichen Einkommens zu drücken.

Aber ich glaube nicht mehr an Wunder.  

1934 Postings, 7383 Tage kalle4712Wie gesagt: Nur ein Gedankenansatz. Untauglich? o. T.

 
  
    #7
12.01.04 11:43

24273 Postings, 7873 Tage 007BondMein Wunschmodell

 
  
    #8
12.01.04 12:07
hinsichtlich Steuern und Sozialausgaben:

1. Einheitlicher Steuersatz von 20% bei Einkommen ab einer Höhe von 10.000 EUR.
2. Abbau aller Subventionen.
3. Abschaffung des staatlich geregelten Arbeitslosengeldes und damit verbunden auch die Entlastung der Lohnnebenkosten "Arbeitslosenbeiträge".
4. Freiwilligkeit bei der Arbeitslosenversicherung durch unabhängige Versicherungsunternehmen, gemäß dem Modell der privaten Vorsorge.
5. Versteuerung von Renten ab einer Höhe von mehr als 25.000 EUR. Wobei nur Beträge die diese Freigrenze übersteigen regulär mit 20% versteuert werden.
6. Europaweit einheitliche Anpassung der Mehrwertsteuer.
7. Vollständige Abschaffung der Gewerbesteuer. Zum Ausgleich sollten die Länder beispielsweise einen 10%igen Anteil der gezahlten Einkommensteuer durch den Bund erhalten. Die Gesamthöhe der Ländereinnahmen sollte dabei pro Steuerzahler in Verbindung mit dem Dienstsitz des Steuerzahlers in Abhängigkeit gebracht werden. Damit werden Anreize für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur und so die Schaffung neuer Arbeitsplätze in allen Bundesländern vorangetrieben.

...

 

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