schlechtester Tatort aller Zeiten
Heute draußen, liege flach / Männerschnupfen. Da ist mir nicht so nach Tatort... ..euch einen guten Krimi ...
https://www.spiegel.de/kultur/tv/...4cb6a-271b-4006-863a-9c0129cfcb6c
Das Szenario:
Therapie und Pornografie. Die junge Tochter eines Münchner Finanzmanagers (Emma Preisendanz) spricht schon seit vielen Jahren mit ihrem Schwabinger Psychologen über ihr fehlendes Selbstwertgefühl, aber nur in den konsensuellen, in einem alten Wohnwagen produzierten Gewaltpornos mit einem Punk glaubt sie Bestätigung und Befreiung finden zu können. Über ein Internetportal ist sie zum Star avanciert. Nachdem der Porno-Punk tot in seinem Wohnwagen aufgefunden wurde, ermitteln Cris Blohm (Johanna Wokalek) und Dennis Eden (Stephan Zinner) in einem Umfeld, in dem Eigenliebe offenbar ausschließlich über konkrete Messeinheiten produziert werden kann: vom Wert des Goldes über Follower bei Instagram bis zu Porno-Klicks.
Der Clou:
Was ist schon ein Porno gegen die perversen Auswüchse des Kapitalismus? Mit hohem Erzählpuls werden hier die Milieus von Sexfilm-Underground und internationalem Goldhandel zusammengeschnitten. Drehbuchautor Tobias Kniebe und Regisseur Dominik Graf hatten zuvor schon einen extrem hochtourigen Münchner »Polizeiruf« mit Wokalek-Vorgängerin Verena Altenberger verantwortet; jetzt legen sie eine Episode vor, bei der Ermittlungsplot und emotionale Entfesselung gewagt übereinander schlackern. Auf der einen Ebene geht es um komplizierte juristische Aspekte von DNA-Proben, auf der anderen um die Verheerungen durch die untenwegte gewinnorientierte Verfügbarmachung des Menschen. Hardcore.
Martin Rapold als Vater und Goldhändler: Wenn die Tochter ins Pornobusiness einsteigt.
Der Song:
»Golden Brown« von The Stranglers
. Läuft hier in verschiedenen Versionen. Die Punkband The Stranglers sang in ihrem Cembalo-getriebenen Barockpop-Ausflug vor über 40 Jahren: »Golden brown, texture like sun / Lays me down, with my mind she runs«. Ein Liebeslied, das einer süchtigmachenden Frau gelten kann. Aber auch dem Suchtstoff Heroin. Die Band selbst bekundete schon früh, es ginge vor allem um Letzteres.
Die Bewertung:
9 von 10 Punkten. Ein Borderline-»Polizeiruf«, der immer nah am Absturz die Grauzonen und Wechselwirkungen zwischen Gier, Sucht und Sehnsucht auslotet.
Das Szenario:
Therapie und Pornografie. Die junge Tochter eines Münchner Finanzmanagers (Emma Preisendanz) spricht schon seit vielen Jahren mit ihrem Schwabinger Psychologen über ihr fehlendes Selbstwertgefühl, aber nur in den konsensuellen, in einem alten Wohnwagen produzierten Gewaltpornos mit einem Punk glaubt sie Bestätigung und Befreiung finden zu können. Über ein Internetportal ist sie zum Star avanciert. Nachdem der Porno-Punk tot in seinem Wohnwagen aufgefunden wurde, ermitteln Cris Blohm (Johanna Wokalek) und Dennis Eden (Stephan Zinner) in einem Umfeld, in dem Eigenliebe offenbar ausschließlich über konkrete Messeinheiten produziert werden kann: vom Wert des Goldes über Follower bei Instagram bis zu Porno-Klicks.
Der Clou:
Was ist schon ein Porno gegen die perversen Auswüchse des Kapitalismus? Mit hohem Erzählpuls werden hier die Milieus von Sexfilm-Underground und internationalem Goldhandel zusammengeschnitten. Drehbuchautor Tobias Kniebe und Regisseur Dominik Graf hatten zuvor schon einen extrem hochtourigen Münchner »Polizeiruf« mit Wokalek-Vorgängerin Verena Altenberger verantwortet; jetzt legen sie eine Episode vor, bei der Ermittlungsplot und emotionale Entfesselung gewagt übereinander schlackern. Auf der einen Ebene geht es um komplizierte juristische Aspekte von DNA-Proben, auf der anderen um die Verheerungen durch die untenwegte gewinnorientierte Verfügbarmachung des Menschen. Hardcore.
Martin Rapold als Vater und Goldhändler: Wenn die Tochter ins Pornobusiness einsteigt.
Der Song:
»Golden Brown« von The Stranglers
. Läuft hier in verschiedenen Versionen. Die Punkband The Stranglers sang in ihrem Cembalo-getriebenen Barockpop-Ausflug vor über 40 Jahren: »Golden brown, texture like sun / Lays me down, with my mind she runs«. Ein Liebeslied, das einer süchtigmachenden Frau gelten kann. Aber auch dem Suchtstoff Heroin. Die Band selbst bekundete schon früh, es ginge vor allem um Letzteres.
Die Bewertung:
9 von 10 Punkten. Ein Borderline-»Polizeiruf«, der immer nah am Absturz die Grauzonen und Wechselwirkungen zwischen Gier, Sucht und Sehnsucht auslotet.
ist dümmer als ein Insekt, hat sein verloren , bzw seine ist schwarz. Verbringt die Ewigkeit in der Qual und hat es sich auch verdient, dort gbrutzelt zu werden. Ein Vorgeschmack.................. wohl bekomms !
https://www.youtube.com/watch?v=lyrZmAVKYhA
https://www.youtube.com/watch?v=lyrZmAVKYhA
- zwischen Klopapier und Party, zwischen Paragraphen und Pornos, zwischen Ödnis und Langeweile gab es dann doch zwei Lichtblicke: Den freundlichen Anwalt und den Vater, der nach einer Geiselhaft souverän reagierte und die Offenbarung seiner Unschuld genauso gelassen hinnahm wie die Unschuld an der Zeugung einer Tochter - die Flasche war ja auch nahezu leer.
Punkte: minus 3 (- 3)
Punkte: minus 3 (- 3)
Dann lassen wir uns mal Überraschen... Grusel-Krimi mit Ulrike Folkerts:Sehen wir heute schon den besten „Tatort“ des Jahres?
Mit der Empathie von Dampfwalzen nehmen sich die »Tatort«-Ermittlerinnen aus Ludwigshafen zwei Entführungsfälle vor – und plappern dabei wie aufgeheizte Podcast-Hosts.
https://www.spiegel.de/kultur/tv/...f22cc-0ceb-4718-8125-58bcaedd4d90
https://www.spiegel.de/kultur/tv/...f22cc-0ceb-4718-8125-58bcaedd4d90
auftakt, ..ob es nun der beste des Jahres ist ( Vermutung Bild ) darf dann doch bezweifelt werden. Jedenfalls wars der Erste ......