Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?


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Neuester Beitrag: 11.05.21 21:59
Eröffnet am: 20.06.20 09:47 von: mrymen Anzahl Beiträge: 2.98
Neuester Beitrag: 11.05.21 21:59 von: Siampower Leser gesamt: 379.159
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699 Postings, 3606 Tage mrymenSammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?

 
  
    #1
9
20.06.20 09:47
Hallo.
Ich möchte hier einen Thread einrichten, welche sich NUR um Sammelklagen um WDI befasst!
Wer ist dabei?
Wo reicht Ihr die Sammelklage ein?
Wie ist der Ablauf?
Welche Chancen seht Ihr?

Es gibt zigtausende, welche sich auf die Aussagen von Meister Braun verlassen haben.
Viele haben riesen Summen verloren!

Deshalb wäre eine Sammelklage schon sinnvoll.
Auch wenn die Chancen wohl sehr gering erscheinen!
 
1955 Postings ausgeblendet.
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2335 Postings, 2617 Tage kohlelangDSW/Stichting

 
  
    #1957
07.05.21 12:53
Welche Erfahrungen und Einschätzungen haben denn die werten Mitforisten mit dieser Organisation im Zusammenhang mit der Wirecard-Thematik?  

1 Posting, 5 Tage brokerLisaPinsent Mason war anwaltlich für Wirecard tätig!

 
  
    #1958
2
07.05.21 13:26
Hi, aus dem Jaffé-Eröffnungsbericht (Seite 42) geht hervor, dass Pinsent Masons früher für WIRECARD gearbeitet hat bzw. wird als rechtlicher Berater der Wirecard AG aufgeführt. Ich bin daher äußerst überrrascht, mit welcher Nonchalance Pinsent Mason nun massiv um Klagemandate gegen EY wirbt. Besteht da nicht ein conflict of interest?  

1799 Postings, 717 Tage Herriotzu kohlelang

 
  
    #1959
1
07.05.21 13:29
vom dsw leider noch keine, ausser der ankündigung , das ein gläubigerfonds in nl eingerichtet werden soll, was ich aber gelesen habe, trotz anderweitiger behauptung und sehr interessant für mich war, das die grundlage dieses fonds die möglichkeit eröffnen könnte evtl. die anderen eu - ey organistion  in eine haftung einbinden zu können (aber auf freiwilliger basis!!)
und noch eine frage von mir bzgl. liftin und pm mandatierung, die wohl noch immer offene frage , wenn ey nach einen klageverlust in die berufung gehen würde d. h. in die nächste instanz........
ich habe mir schon gedacht, ob es vielleicht die grundlage und der kosten minimierung dienen könnte, wenn schon von vornherein eine absprache zwischen liftin und pm bestehen --könnte--!!!  da die ganze prozeßführung von anfang an, auf einen vergleich herauslaufen sollte, ist das evtl. auch von jemanden nachvollziehbar oder besteht dazu noch andere meinungen, danke.  

2335 Postings, 2617 Tage kohlelangUnterschiedliche Interessen?

 
  
    #1960
1
07.05.21 13:55
PM wird m.M.n. daran interessiert sein von jedem einzelnen Mandanten so lange und soviel wie möglich zu profitieren.
Also möglichst lange streiten.

Für LitFin ist ein Vergleich dagegen interessant, wg. der satten Provision, die dann fällig wird.
Jede weitere Instanz birgt für LitFin das Risiko des Unterliegens und damit leer auszugehen.
Dazu die Finanzierungskosten.
PM dagegen kann weiter fleißig fakturieren.
Geht LitFin in die Insolvenz, haften die Mandanten.

Das ist ja, bei den angebotenen Verträgen, gerade die Crux für die Kläger.

 

29 Postings, 22 Tage Knillenhauer@brokerLisa Warum bist Du überrascht?

 
  
    #1961
07.05.21 17:51
Anwälte wollen doch immer nur das Beste. Anwälte & Ethik & Moral? Noch ganz selten gesehen, die 3 zusammen!
EY hat jetzt jedenfalls ein riesiges Problem :-)  

5467 Postings, 5382 Tage brokersteveEs haben sich soviel angeschlossen , dass faktisch

 
  
    #1962
09.05.21 20:34
2 Instanzen abgesichert sind.
 

2335 Postings, 2617 Tage kohlelangKonkrete(!) Berechnung?

 
  
    #1963
10.05.21 13:58
 

18 Postings, 325 Tage haweiAbtretung der Schadenersatzansprüche

 
  
    #1964
2
10.05.21 15:37
Ich habe heute von der Bank (Consors) einen Hinweis auf eine Angebot der Springtime Private Equity GmbH mit Sitz in der Schweiz bekommen. Diese bieten an, Schadenersatzansprüche bis max. 10% der Verlusthöhe abzukaufen. Geplant ist eine Klage gegen E&Y. Was haltet Ihr davon? Deren angegebene Website springtime-pe.com funktioniert schon mal nicht.  

Optionen

24 Postings, 733 Tage DK80Habe das Schreiben auch bekommen.

 
  
    #1965
1
10.05.21 16:10
Habe es auch bekommen, darin steht das man dieser GmbH ein Angebot für die eigenen Schadenersatzansprüche  machen kann und die niedrigsten dann angenommen werden.  

Optionen

18 Postings, 325 Tage haweiTaube auf dem Dach

 
  
    #1966
10.05.21 16:18
oder Spatz in der Hand?! Einziger Vorteil im Vergleich zu anderen Angeboten, man muss nicht Jahre warten, bis man ein paar Euros sieht.  

Optionen

2335 Postings, 2617 Tage kohlelangEs kommt Bewegung in die Sache.

 
  
    #1967
1
10.05.21 16:29
Je schlechter die Aussichten für EY, desto besser werden die Angebote von PKF und anderen "Interessenten."

Und umgekehrt.


 

18 Postings, 325 Tage haweiTermin von springtime-pe

 
  
    #1968
10.05.21 17:01
Jepp, da kommen sicher noch bessere Angebote. Das Angebot von springtime gilt bis 21.05. 18.00 Uhr. Ich lasse es verstreichen.
Es ist richtig, E&Y werden nun zu Recht in die Zange genommen und je besser die Aussichten auf Schadenersatzzahlungen, Vergleich etc. werden, je häufiger kommen solche Angebote wie das dieser Private Equity GmbH.  

Optionen

2335 Postings, 2617 Tage kohlelang...und dann aus den Verträgen mit LitFin

 
  
    #1969
1
10.05.21 17:08
und P&M wieder aussteigen wollen, weil ein besseres Angebot lockt?

Viel Spass dabei.  

2335 Postings, 2617 Tage kohlelangEin seriöses Angebot

 
  
    #1970
2
10.05.21 17:15
von einem renommierten Unternehmen wie beispielsweise der Allianz, ist transparent, kostenfrei für die Aktionäre und enthält eindeutige, unkomplizierte Kündigungsoptionen.


 

209 Postings, 462 Tage Kingstontown69Angebot Private Equity

 
  
    #1971
1
11.05.21 09:31
Hallo,

mal ne Frage an Alle! Habt Ihr der Private Equity ein Abtretungsangebot für Eure Verluste gemacht?

Die bieten ja bis max. 10 % Zahlung für die Abtretung an....wären bei mir zumindest mal 10 Mille...
ich hab das mal weggeschickt. So wie ich das verstanden habe, kann man bis 21.05. sein Angebot abgeben und bis spätestens 28.05 entscheidet Private Equity, welche Angebote angenommen werden.

10 % sind ja mal besser als Nichts.....selbst wenn es nur 5 % wären. Besser der Spatz in der Hand als....


frage mich, ob sich das für die Private Equity rechnet, wenn die Chancen bei einer Klage gegen EY so schlecht stehen.

Meinungen?

Gruß

K.

 

209 Postings, 462 Tage Kingstontown69noch ne Frage in die Runde

 
  
    #1972
1
11.05.21 10:11
Sind mit Abtritt der Forderung an Private Equity auch die steuerlichen Ansprüche aus den erlittenen Verlusten dahin?? Das wäre dann nämlich ein schlechtes Geschäft, meine Forderungen für max. 10 % abzutreten, da ich 25 % Abgeltungssteuer bei realisierten Gewinne spare, wenn ich sie mit den Verlusten verrechnen kann.
Die Logik sagt mir aber, dass das Eine mit dem Anderen Nichts zu tun hat und die zufließende Abtretungssumme lediglich meine erlittenen Verluste aus dem Wirecard-Aktienhandel etwas schmälert, d.h. das FA die Abtretungssumme maximal gegenrechnet. Der Rest der Veräußerungsverluste verbleibt im Verlusttopf.

Oder was meint Ihr?


Gruß

K.  

1149 Postings, 3563 Tage G.MetzelDas steuerliche interessiert mich auch!

 
  
    #1973
11.05.21 13:26
Diese Schweizer PE-Firma hält sich da - verständlicherweise - knapp und verweist auf die individuelle Steuersituation.

Ich habe meinen  Wirecard-Verlust (1600€) bereits voll steuerlich geltend gemacht und mit Gewinnen verrechnet. Hätte keine Lust hier wegen Unkenntnis der korrekten Versteuerung das Amt an der Backe zu haben, zumal bei meinen lächerlichen Kleckerbeträgen. (Läuft das ggf. über Angabe der Einkünfte als "sonstige Veräußerungsgewinne" in der JSteuererklärung, oder wird da wirklich an den Verlusttöpfen gedreht?)

Über Erfahrungswerte oder Aussagen eines Steuerprofis würde ich mich auch freuen.  

2335 Postings, 2617 Tage kohlelangWenn die 10% bieten,

 
  
    #1974
1
11.05.21 15:54
werden die für sich mit mindestens 40% kalkulieren.

Denke, dass sich da noch einiges tut, in den nächsten 2 Jahren.

Eine Frage der Mentalität.
Die Sache vom Tisch zu haben, ist ja auch was wert.

Meine Meinung.

 

2335 Postings, 2617 Tage kohlelangSpringtime-Angebot: Sdk rät ab.

 
  
    #1975
11.05.21 16:40
Na so 'was.

Seit wann bewerten die denn andere Angebote?

Natürlich völlig uneigennützig.
:)



 

123 Postings, 819 Tage shakespWoher kommt denn das Spring-Time Angebot?

 
  
    #1976
11.05.21 16:58
Also woher haben die eure Daten und Infos? Bei Google finde ich auch nichts über die Firma,
LG  

5467 Postings, 5382 Tage brokersteveDas Angebot ist hochgradig unseriös

 
  
    #1977
11.05.21 17:57
Sdk mit LitFin ist aktuell der beste weg, wenn man keine Rechtsschutzversicherung hat.  

699 Postings, 3606 Tage mrymenAktuell Angebot über SDK Litfin zu bevorzugen?

 
  
    #1978
11.05.21 18:17
Viele fragen sich sicherlich noch, "soll ich mich einer Sammelklage anschließen"?
"Aber wo"? "Entstehen hier Kosten"? "Bis wann muß ich wo und wie aktiv werden"?
"Ich möchte eigentlich keine Kohle mehr hinterher werfen"!

Es gibt ja seit Monaten einige Möglichkeiten Ansprüche anzumelden.
Ob und wieviel man evtl.bekommt, steht in den Sternen.

Doch sollte es nun übersichtlicher sein, bei welchen Anbieter man sich anschließen könnte.

Gibt es bereits einen Anbieter, welcher verbindlich ohne Kosten eine Sammelklage anbietet? Klar, wird dieser dann einen größeren
Anteil von einer evtl. Erstattung wollen.

SDK verlangt z.B. eine Jahresgebühr. Das schreckt viele ab, da die Klagen sicherlich Jahre dauern.
Neu ist nun, dass man seine Ansrüche "verkaufen" kann. Max. 10% bzw. darunter.

Kennt jemand den aktuellen Stand, wo sich Geschädigte anschließen könnten, welche bisher noch nicht aktiv geworden sind?

Oder ist das Ganze immer noch sehr undurchsichtig, und man kann ruhig weiter warten?

Besten Dank    

209 Postings, 462 Tage Kingstontown69Consors

 
  
    #1979
11.05.21 18:19
hi,

also das Angebot hat mir Consors in mein Postfach gestellt und es sei im Bundesanzeiger veröffentlicht. Wenn die mir im voraus 10 % der Verluste für den Abtritt der Forderungen zahlen, ohne Gegenleistungen, scheint mir das ein relativ gutes und risikoloses Angebot. Den Verlust kann ich dann ja wohl weiterhin im Verlusttopf mit Gewinnen verrechnen.

Gruss

K.  

2335 Postings, 2617 Tage kohlelangSehe keinen Grund,

 
  
    #1980
11.05.21 18:44
das SdK-LitFin-P&M-Angebot anzunehmen.

Die Vertragskonstruktionen schließen nicht aus, dass die Aktion sich als Fass ohne Boden für die Kläger erweist.

Es bleiben noch 2 Jahre Zeit, bis die Verjährung Eintritt.

Stay cool.
 

42 Postings, 301 Tage Siampower???

 
  
    #1981
11.05.21 21:59
Jeder der sich für das SdK-LitFin-P&M-Angebot interessiert, sollte sich unter den "Newslettern" von SdK mal den Text über LitFin und Treuhandkonto von über 500.000 ganz genau durchlesen.

Also ich lese oder interpretiere aus dem Text schon ein gewisses Risiko für all diejenigen, die einen Vertrag mit LitFin als PKF abschließen

Ich verstehe nicht, warum @brokersteve, gebetsmühlenartig immer und immer wieder betont, dass es kein besseres und seriöseres Angebot gibt als von SdK-LitFin­-P&M.
Er kann die Sachlage null einschätzen, aber spricht in jedem Kommentar seine Empfehlung aus.
Mittlerweile kommt mir der Gedanke, ist @brokersteve, überhaupt ein Geschädigter oder steht er gar auf der anderen Seite, die nur unser Bestes will, egal auf welchen Weg.

Ich bin da bei @kohlelang, dass die Aktion sich als Fass ohne Boden für die Kläger erweisen könnte.

Zum Angebot von Private Equity, diese Firma will Geld verdienen und wird nicht ohne Grund dieses Angebot unterbreiten.

Ich hatte damals mit Lehmann Brothers schon mal Pech und wurde damals von einer holländischen Firma mehrmals angeschrieben, die mir 3% als Abtretungsangebot angeboten hatte.
Ich habe damals das lächerliche Angebot nicht angenommen und zum Glück habe ich über Jahre meinen Verlust von 10.000 € zurückbekommen, u.a. 4000€ von der Targo-Bank-es wurde ein Vertrag mit dem Verbraucherschutz NRW gemacht-danach gab es über Jahre mehrmals im Jahr eine Dividende.

In dem jetzigen Fall wird es zwar keine Kulanzzahlung und Dividende geben, aber SdK hat ja Gründe aufgezählt, warum man Private Equity kein Angebot unterbreiten sollte- sehe ich auch so, vor allem, wenn vielleicht nur Angebote weit unter 10% angenommen werden.

Fazit: Alles was mit Wirecard zu tun hat, ist weiterhin mit höchster Vorsicht zu genießen!  

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