SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung


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Neuester Beitrag: 23.02.20 09:30
Eröffnet am: 19.03.16 06:14 von: cicero33 Anzahl Beiträge: 582
Neuester Beitrag: 23.02.20 09:30 von: mikkki Leser gesamt: 91.193
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644 Postings, 1501 Tage cicero33SW Umwelttechnik Details sprechen für Neubewertung

 
  
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8
19.03.16 06:14
Ich beobachte das Unternehmen SW Umwelttechnik bereits seit mehreren Jahren und denke, dass die Zeit nun reif für einen Kursanstieg sein müsste.

Die Österreichische SW Umwelttechnik stellt Betonfertigteile für die Bereiche Wasserschutz und Infrastruktur her. Man bearbeitet insbesondere die Märkte Österreich, Ungarn und Rumänien, wobei in Ungarn etwa 50% der Umsätze erwirtschaftet werden. In diesen Ländern stehen eigene Werke zur Fertigung der Betonteile bzw. gibt es auch einen Vertrieb. Man bezeichnet sich als Marktführer in bestimmten Bereichen. SW ist ein Familienunternehmen, welches seit dem Jahr 1910 am Markt aktiv ist.
Mit der Öffnung der Grenzen wagte man die Expansion in die Osteuropäischen Länder und baute dort insbesondere in den Jahren 2005 bis 2008 mehrere Produktionsbetriebe auf.
Mit der Finanzkrise und der teilweise massiven Rückgänge der Wirtschaften insbesondere in Ungarn und Rumänien (die Bauwirtschaft war mit Umsatzrückgängen von bis zu 50% massiv betroffen) kam das Unternehmen ins Schlingern zumal man für die Expansion hohe - zum Großteil fremdfinanzierte - Geldmittel aufgewendet hatte und die betriebliche Struktur auf wesentlich höhere Umsätze ausgerichtet war. Des weiteren kam ein starker Rückgang der ungarischen und rumänischen Währung hinzu. Die Folge waren hohe Verluste über mehrere Jahre hindurch. Mitarbeiter wurden stark abgebaut und zuletzt auch ein riskanter Geschäftsbereich abgestoßen.
Nun ist man wieder auf Kurs zumal vor allem die Wirtschaften in Ungarn und Rumänien wieder kräftig wachsen. Man bezeichnet sich mittlerweile als einen der profitabelsten Hersteller von Betonfertigteilen.

Zu den Zahlen:

Das Unternehmen weist zur Zeit einen Marktwert von etwa 5 Mio Euro (659.999 Aktien) auf.
Das Eigenkapital liegt nach dem 3. Quartal 2015 bei 3,5 Mio Euro.
Der Umsatz wird im Jahr 2015 etwa um 15% und damit auf ca. 60 Mio gesteigert werden können. Damit ergibt sich ein KUV 2015 von 0,08.
Zum Ende von Q3 ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,1 Mio Euro. Das nicht ausgewiesene Betriebsergebnis sollte geringfügig niedriger ausgefallen sein. Im Gesamtjahr 2015 sollte sich damit ein satter Gewinn ausgehen.

Besonders bemerkenswert sind jedoch die hohen CashFlows die das Unternehmen generiert. Aus dem laufenden Geschäft konnten im Jahr 2013 5,9 und im Jahr 2014 5,2 Mio generiert werden.
In beiden Jahren wurden Schulden im Ausmaß von jeweils mehr als 4 Mio rückgeführt.
Das Unternehmen hat also die Fähigkeit hohe Einnahmen zu erzielen, wenngleich dies bei der Betrachtung des Betriebsergebnisses nicht hervorgeht.

Warum liefert das Unternehmen also fortwährend hohe CashFlows bei einem gleichzeitigen niedrigen oder negativen Betriebsergebnis?:

Das Jahresergebnis wird jeweils durch die recht hohen Abschreibungen - welche primär mit den hohen Investitionen in den Jahren 2005 bis 2008 zusammen hängen – belastet. Diesen Abschreibungen stehen vergleichsweise nur niedrige Bestandsinvestitionen gegenüber.

Des weiteren wirken negative Währungseffekte auf das Ergebnis. Seit 2006 hat der ungarische Forint um etwa 23% und der rumänische Leu um etwa 20% gegenüber dem Euro abgewertet. Diese Abwertungen wirkten sich in diesem Zeitraum mit etwa 14 Mio Euro auf die Bilanz und damit das Eigenkapital aus. In den Jahren 2006 und 2007 wurden die rumänischen Werke errichtet.
Man sieht damit, dass der starke Rückgang des Eigenkapitals in den letzten 10 Jahren in erster Linie mit Währungsverlusten und hohen Abschreibungen zusammen hängt. Das Unternehmen ist großteils in Euro verschuldet.

Unternehmen besser als es das niedrige Eigenkapital bzw, der niedrige Gewinn aussagt:

Natürlich ist die Fähigkeit eines Unternehmens Gewinne zu erzielen grundsätzlich von entscheidender Bedeutung. Die Gewinne sind schließlich jener Teil der GuV der für die Aktionäre verbleibt.
Wenn aber über Jahre hohe CashFlows generiert werden und damit klar wird, dass das Unternehmen Einkünfte aus dem Geschäftsbetrieb erzielen kann und die Gewinne nur – sozusagen nicht sichtbar wurden – dann sollte man schon einen zweiten Blick auf das Unternehmen werfen. In jedem der beiden letzten Jahre überstieg der CashFlow aus dem laufenden Geschäft den Marktwert des Unternehmens. Die hohen CashFlows ermöglichen einen raschen Schuldenabbau. Die Gesamtverbindlichkeiten erreichten mit Ende 2014 einen Stand von 76 Mio Euro – fast 20 Mio unter dem Niveau von 2013.

Da die Werke einen sehr langen Lebenszyklus (30 – 50 Jahre) aufweisen, sollten in den nächsten Jahren auch weiterhin nur niedrige (Bestands) Investitionen notwendig sein – auch bei voller Aufrechterhaltung der – Konkurrenzfähigkeit. Die Abschreibungen lagen in den Jahren 2009 und 2010 noch bei 5 bzw. 6 Mio jährlich und sind in den Jahren 2013 und 2014 bereits auf etwa jeweils 3,5 Mio angelangt. In den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass die Abschreibungen etwa auf dem Niveau der Neu- also der Bestandsinvestitionen ankommen.
Durch diesen Umstand sollten sich die hohen CashFlows auch im Gewinnausweis niederschlagen.

Pro und Contra:

Wie geschrieben liegt das ausgewiesene Eigenkapital des Unternehmens aktuell bei 3,5 Mio Euro. Würde man die Währungsverluste von 14 Mio unberücksichtigt lassen (was bilanztechnisch nicht möglich ist) läge das EK also bei 17,5 Mio. Dieser Umstand zeigt, dass die massiven Rückgänge des Eigenkapitals nicht durch unternehmerische Misserfolge - sondern zu großen Teilen wegen der Währungsverluste zustande kam.
Ein weiterer unberücksichtigter Umstand sind die hohen stillen Reserven des Unternehmens. Die Österreichischen Werke wurden 1910 und den sechziger Jahren errichtet bzw. die Grundstücke dafür angekauft. Insgesamt (Österreich, Ungarn und Rumänien zusammen) stehen die Grundstücke mit 4,6 Mio Euro in der Bilanz. Nach meinen Recherchen müssten diese Grundstücke einen wesentlich höheren Wert aufweisen, als sie in der Bilanz ausgewiesen sind. Je nach Berechnungsweise könnte sich hier ein Aufwertungspotential von etwa 14-20 Mio Euro ergeben.
Auch wenn man die Bilanz jetzt nicht auf diese Werte anpassen kann, so zeigt es doch, welche Substanz im Unternehmen steckt.

Ein weiterer positiver Effekt könnte das langsam erwachende Interesse von Investoren an Osteuropa sein. Gerade die Ungarische Börse lief in 2015 außergewöhnlich gut. Die Wiener Börse ist ja bekannt für ihre starke Ostlastigkeit. Das könnte ihr aber jetzt bei einer neuerlich aufkommenden Ostphantasie zugute kommen.

Als Negativ kann man - je nach Sichtweise - die politische Situation in Ungarn und Rumänien bewerten. Ein gewisser Unsicherheitsfaktor bleibt hier bestehen.

Ein Risikofaktor ist auch die Abhängigkeit von EU-Fördergeldern. Der Unternehmensbereich "Wasserschutz"  lebt von diesen Fördergeldern. Ein Wegfall dieser Förderungen ist zwar aktuell kein Thema (eine neue Förderperiode ist kürzlich in Kraft getreten), würde aber beim WorstCase - wie etwa dem Zerfall der EU - wohl schlagend werden.

Mit Unsicherheit ist auch die Währungsentwicklung behaftet. Wie geschrieben, haben sowohl die ungarische als auch die rumänische Währung im letzten Jahrzehnt stark gegenüber dem Euro abgewertet. Nun scheinen die Währungen aber stabil zu sein. Die weitere Entwicklung ist aber dennoch schwer vorherzusagen.

Als Negativ ist auch die Börsennotiz zu sehen. Die Aktie notiert neben Berlin und Stuttgart (de facto 0 Umsatz) vor allem in einem niedrigen Segment der Wiener Börse. Ein Handel findet dort nur ein mal am Tag statt. Die Umsätze sind sehr gering.
Die Aktie kommt von über 130 Euro und notiert aktuell bei etwa 7 Euro in der Nähe des Tiefststandes.
Die Unternehmensführung bzw. die Aufsichtsräte bzw. Alteigner haben im Jahr 2015 in mehreren Tranchen insgesamt 19.400 oder 2,94% der ausstehenden Aktien gekauft.
Die Anteilseigner lauten nun wie folgt:

Wolschner Privatstiftung: 288.000 Stk oder 43,94%
VBG (Tochter der BKS-Bank): etwa 60.000 Stk oder knapp 10%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
Unternehmensführung: Vorstände, AR: 59.555 Stk oder 9,02%
SWUT (eigene Aktien) 19121 Stk oder 2,90%
*Hansa Investment Fund: mehr als 5%
Im Streubesitz befinden sich demnach 20-30%.

Die Position Hansa Investment Fund erscheint nicht gesichert. SWUT weist die Gesellschaft zwar als Anteilseigner (größer als 5%) aus, jedoch halten diese Angaben meinen bisherigen Recherchen nicht stand.

Fazit: Das Unternehmen hat eindeutig den Turnaround geschafft. Dieser wurde aber wegen der negativen Währungsentwicklung und der nach wie vor hohen Abschreibungen nicht sichtbar. Bei stabilen Wechselkursverhältnissen sollte das Unternehmen das Potential haben 2-3 Millionen Euro netto im Jahr zu verdienen. Im Jahr 2015 dürfte man mit dem Gewinnausweis erste Hinweise darauf finden. Bei einem Kurs von 7 Euro liegt der Marktwert bei 4,6 Mio Euro, womit sich ein zukünftiges KGV (eventuell 2016 oder 2017) von etwa 2 ergeben würde. Wer also die Sicht auf die hohe Ertragskraft und die verborgene hohe Substanz in den Vordergrund rückt und das derzeit noch niedrige Eigenkapital von 3,5 Mio als vorübergehend und als schnell verbesserungsfähig betrachtet, der könnte in der Aktie gut aufgehoben sein.  
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1268 Postings, 3239 Tage schakal1409#555

 
  
    #558
27.01.20 19:21
Sonst Kauft die auch selten einer....
sonst bei 5-10 Euro
mfg  

446 Postings, 119 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #559
05.02.20 13:00
Wie hoch schãtzt ihr Divi. ein fűr 2019?

Sollte doch eine erhöhung geben.

Bei ähnlichen Ergebnis wie GJ2018 sollte EK richtung 20% gehen.
Damit wűrde Wir wieder auf sicheren Fűssen stehen  

260 Postings, 3752 Tage birradividende

 
  
    #560
1
05.02.20 20:38
meine Annahme ist das die Dividende moderat erhöht wird.....erstens ist die Verschuldung noch recht hoch ....und zweitens kann man  nach der Kapitalerhöhung schlichtweg das Geld nicht  wieder aus dem Unternehmen nehmen...wie sollte man das den Aktionären denn vermitteln.....

das EK sollte weiter steigen, so das langsam aber sicher eine faire/andere Bewertung möglich wird, ich denke das im Frühsommer Kurse von 40,- bis 50,- Euro durchaus möglich sind, bei immerhin auch nur KGV 5-6, so denke ich....warten wir es ab, die Chancen überwiegen hier das Risiko deutlich!  

446 Postings, 119 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #561
05.02.20 21:45
Es gibt nur ~750.000 Aktien bei einen Gewinn je Aktie von ~7,8€  

260 Postings, 3752 Tage birrawas

 
  
    #562
06.02.20 10:01
willst du mir sagen?  

446 Postings, 119 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #563
2
06.02.20 12:21
Die KE diente in erster Linie der Grűnder Fam. um Ausserhalb der Stiftung billig an Aktien zu kommen - aus Betribli her sicht zwingend notwendig. Also kein Agument gegen Divi..

sollte hypotetisch 1€ gezahlt werde wãren das "nur" ~750.000€  bei einen Gewinn von 6.000.000.
 

1268 Postings, 3239 Tage schakal1409#563.....

 
  
    #564
06.02.20 19:11
BINGOOOOOO---

bira rine Frage.Besitzt du Aktien von SW.......

Ich nicht mehr....Bei 30 gekauft und bei 5 verkauft...und deshalb sag ich nichts über SW.....  

260 Postings, 3752 Tage birraschakal

 
  
    #565
1
06.02.20 23:23
Glück auf, erstmal!!!!Gegen Paderborn sollten 3 Punkte drin sein!

es tut mir leid für dich, das du so hohe Verluste eingefahren hast, das war im Nachhinein betrachtet falsch ,die Teilchen zu verkaufen!!
Ich denke, wenn du jetzt für 35 Euro kaufst, kannst du in absehbarer Zeit deine 25 Euro Verlust wieder einfahren.
Ciceros Recherchen haben mich beim Durchforsten von Foren überzeugt, hier zu investieren. Inzwischen bin ich gut informiert und sehr zuversichtlich.
Ja, ich besitze Aktien von SW, inzwischen 4-stellig, ich weiss um das Risiko, aber es ist mehr Chance als Risiko, 7 von 10 Investitionen in Nebenwerten sollten positiv enden, so mein Ziel...hier bin ich sehr zuversichtlich...denk daran, Schuldentilgung als Voraussetzung...keine grossartige Rezession, und bei Kursen um 60-70 Euro, haben wir ein KGV von höchstens 6-7, was will man denn noch!!!

Gruss, think positive
 

446 Postings, 119 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #566
17.02.20 20:27
EU Verhandelt űber ihr fűnf Jahre Bugte.
Nach dem GB bekanntlich raus ist, fehlen Milliarden.
Diese werden nicht ausgeglichen, i.f. kûrzung von Főrderungen.

In wie weit trifft das die SWUT? Die doch einige Projekte verwirklicht haben dank EU Gelder.  

1863 Postings, 5626 Tage soyus1Hammer Zahlen: EPS 11€ somit KGV von 3,3

 
  
    #567
1
20.02.20 13:54
Hallo allerseits,

noch mehr Gewinn als erwartet:
http://adhoc.pressetext.com/news/1582197600250

Somit ist das nächste Ziel m.E. mal die 50€ :) vorerst... weil das wäre immer noch nur ein KGV von 4,5... hohe Verschuldung wird durch KE und Gewinn ordentlich abgebaut...

Sonnige Grüße aus Österreich :)  
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

446 Postings, 119 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #568
20.02.20 14:02
https://aktien-portal.at/m/mobile_boerse_news_wien.html?n=58579

11-12 Millionen NETTO GEWINN!

Das űbertrifft meine kűhlsten erwartungen. Das sind ~15,6€ gewinn je Aktie!
Aus dem kopf steigt EK auf 30%

AUSGEZEICHNET B-)  

1863 Postings, 5626 Tage soyus1@Michael_1980

 
  
    #569
20.02.20 14:17
Gewinn je Aktie wird immer! nach Steuern (also bezogen auf das Jahresergebnis) angegeben. Wie von mir angeführt sind das rund 11€ Gewinn je Aktie.

Zu ausgezeichnet kann ich beipflichten :)  
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

446 Postings, 119 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #570
20.02.20 14:51
Danke fűr die richtig stellung.
Cash von der KE kommt noch dazu, verstehe ich das richtig??  

1863 Postings, 5626 Tage soyus1@Michael_1980

 
  
    #571
20.02.20 14:58
Gerne!
Das Cash von der KE erhöht natürlich das Eigenkapital aber nicht den Gewinn. Wäre ja alleine schon steuerlich unlogisch ;)  
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

446 Postings, 119 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #572
20.02.20 17:39
Unglaublich starkes ergebnis  

5000 Postings, 3665 Tage mikkkiMittlerweile

 
  
    #573
2
20.02.20 19:54
das beste Investment in meinen 18 Jahre Börsen leben. Danke cicero das du mich auf diesen Wert aufmerksam gemacht hast, durch deine postings hier.
Hoffe at&s wird auch noch seinen Weg gehen...  

31 Postings, 430 Tage august170Cicero

 
  
    #574
20.02.20 21:57
Gebührt wirklich sein Sonderlob für seine Initiative hier.

 

644 Postings, 1501 Tage cicero33Investment

 
  
    #575
2
21.02.20 05:52
Ich freue mich für alle Investierten. Es ist immer schön, wenn alles so aufgeht, wie man es sich erhofft.

Wenn dann jemand wie mikki schreibt, dass es das beste Investment in 18 Jahren Börse war, dann freut mich das ganz besonders und bestätigt, dass es richtig ist, nicht nur im Stillen für sich alleine  seine Investmentideen zu überdenken, sondern sich auch eines Forums zu bedienen, wo es ja auch um den Gedankenaustausch geht.

Die SW war in den letzten Jahren mein wichtigstes Investment. Jene die schon länger  hier mitlesen, wissen, dass da viel Herzblut dabei war.  
Ich habe nun meine SW-Aktien sukzessive verkauft und werde mich auch aus dem Forum zurück ziehen.  

Ich wünsche allen Investierten weiterhin viel Freude mit der Aktie!  

31 Postings, 430 Tage august170Cicero

 
  
    #576
21.02.20 07:00
Darf man wissen warum du verkaufst hast ??

Ich sehen nämlich auch aufgrund der massiv verbesserten EK Quote doch noch sehr viel an Potential  

1863 Postings, 5626 Tage soyus1@Cicero33 & all

 
  
    #577
21.02.20 08:33
Vielen Dank auch von meiner Seite für das viele Herzblut in den Jahren Cicero :) Bei der Threaderöffnung war ich nicht ganz unbeteiligt (Threadtitel ;) )

Angesichts der Bauhochkonjunktur in Ungarn (und natürlich der deutlich verbesserten Bilanz usw.) sollte man m. E. zumindest noch 1-2 Jahre dabei bleiben, wobei dann gibt es mit neuen Werken und ev. Ländern wieder neue positive Perspektiven... aber immer selbst genau abwägen und den Markt beobachten:

https://www.gtai.de/gtai-de/trade/branchen/...unktur-in-ungarn-212216

Allen weiterhin viel Erfolg und Gesundheit :)  
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1

15 Postings, 1114 Tage _buhmi_Hallo Cicero

 
  
    #578
1
21.02.20 13:52
Ich denke, dass Du viel zu früh verkauft hast. Aus Deinen letzten Postings klang auch schon einiges an Ungeduld heraus. Aber Du hast sicher Deinen Schnitt gemacht und willst Deine Schäfchen nun ins Trockene bringen.

Ich habe mich in den letzten 15 Jahren im Rahmen meiner Möglichkeiten u.A. auf Turnarounds "spezialisiert" und bin damit auch relativ erfolgreich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn der Knoten geplatzt ist, der Anstieg in der Regel mehrere Jahre dauert. Das Potential ist bei SWUT noch so extrem hoch, dass noch einiges gehen sollte. Bisher haben wir was die Bewertung angeht ja nur den Gewinnanstieg mitgemacht, die Normalisierung der Bewertungsmultiples steht ja noch vollkommen aus. Diese sollte sich alleine schon aufgrund der nunmehr erfolgten Bilanzsanierung einstellen. Der Dividendentrigger kommt dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nächstes Jahr noch hinzu.

Wir müssen bei SWUT allerdings den Zyklus im Auge behalten, aber das wurde hier ja schon in der Tiefe diskutiert. Die von Soyus eingestellten News zur Bautätigkeit in Ungarn sind diesbezüglich für die nächsten zwei Jahre positiv zu bewerten.

Fazit : Ich bleibe bis auf weiteres bei meinem dreistelligen Kursziel ;-) , einen Grund zum Ausstieg sehe ich momentan nicht.

Grüße
buhmi

 

446 Postings, 119 Tage Michael_1980Gedanken

 
  
    #579
21.02.20 16:39
@buhmi: Bezűglich TurneA. Werte - Semperit Holding angesehen??

Das Ergebnis der SWUT könnte einmaliges Rekordergebnis sein ABER SwUT erwirtschaftet wieder ordentlich gewinn  

644 Postings, 1501 Tage cicero33Verkaufsgrund

 
  
    #580
3
21.02.20 18:44
Klar, ich sollte erläutern, warum ich verkauft habe.

Natürlich liegt es auch zum Teil daran, dass meine Gewinne mit der SWUT schon entsprechend hoch waren. Ich habe einen Großteil meiner Aktien immerhin zwischen 6 und 8 Euro gekauft.

Ein weiterer Grund war natürlich die relative Marktenge. Ich habe das ja selbst immer und und immer wieder angeprangert, dass die Umsätze so gering sind. Nicht zuletzt war ich auch selbst natürlich betroffen von diesem Umstand. Wären weiterhin so wenige Kaufinteressenten vorhanden gewesen, wie in den den Jahren zuvor, hätte ich meine Stücke wohl nur sehr schwer verkaufen können.

Der dritte Grund liegt darin, dass ich einfach sehe, dass ein Bewertungsniveau erreicht worden ist, welches sozusagen für das Unternehmen passt. Ich habe das auch im letzten Jahr mehrmals geschrieben, dass ich aktuell einen fairen Wert von 40, eventuell vielleicht 50 Euro sehe.
Ich wünsche es euch, dass dreistellige Kurse kommen, ich würde das aktuell aber als Übertreibung sehen. Wenn die Verschuldung mittelfristig abgebaut ist, ist die Aktie allerdings auch 100 Euro wert.

Der vierte Grund liegt darin, dass es natürlich auch Alternativen zur SW gibt. Ich sehe hier höhere Chancen bei niedrigerem Risiko.

 

15 Postings, 1114 Tage _buhmi_Verkaufsgrund

 
  
    #581
22.02.20 23:00
Naja, ich finde, Werte mit einem derartigen Kurs-, Umsatz- und Ertragsmomentum, wie wir es momentan bei SWUT haben, verkauft man einfach nicht. Außerdem verringert sich das bilanzielle Risiko rasant und auch das Kursrisiko bei etwaigen Ergebniseinbrüchen halte ich angesichts des sehr niedrigen KGVs für beschränkt, bzw. wir haben einen ordentlichen Sicherheitspuffer. Es spricht doch momentan nichts dafür, dass sich eine operative Katastrophe wie in 2008/2009, die ja hauptsächlich auf schweren Managmentfehlern beruhte, so noch einmal wiederholt. Daher kann ich Deine Chancen-Risiko-Argumentation nicht wirklich nachvollziehen.

Ich wünsche Dir jedoch auf alle Fälle viel Glück mit Deiner Umschichtung und ich würde mich freuen, Dir mal wieder bei einem meiner Investments zu begegnen!

Viele Grüße
buhmi


 

5000 Postings, 3665 Tage mikkkiFinde

 
  
    #582
2
23.02.20 09:30
ich konsequent wenn man einen vorher festgesetzten Plan mit festen Verkaufskursen umsetzt, besonders wenn man anscheinend eine attraktive Alternative hat.
Allerdings war ich schon bei einigen tenbaggern investiert und habe "nur" mit 50 Prozent Gewinn verkauft.
Hier hätte ich bei 70 Euro meinen ersten tenbagger und ich sehe die Wahrscheinlichkeit auch als hoch an es hier zu erleben.
Es ist besonders schön mal den Zinseszins Effekt in real zu erleben.
Übrigens haben mich in der Vergangenheit zum Glück die hohen spreads beim Verkauf abgehalten.
Zudem folge ich sw umwelttechnik bei facebook und es beruhigt mich zu sehen, welche netten Projekte sie umzusetzen.
Gibt mir irgendwie ein gutes Gefühl.  

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