Ölpreis 100$ ?


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Neuester Beitrag: 25.04.21 11:16
Eröffnet am: 11.11.07 18:05 von: hardyman Anzahl Beiträge: 38
Neuester Beitrag: 25.04.21 11:16 von: Mariaelbba Leser gesamt: 21.114
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6338 Postings, 7637 Tage hardymanCrude Oil mit Doppeltop?

 
  
    #26
27.11.07 22:34
Aufwärtstrendlinie von der letzten Aufwärtsbewegung gebrochen, genauso die Unterstützung bei 94.
Könnte mir jetzt eine schöne abc Korrektur vorstellen oder eventuell sogar mehr, aber das wissen nur die Fundamentalisten*fg*
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Charttechniker wissen nicht ob sie mit Äpfeln, Birnen oder Zitronen handeln, weil Fundamentalanalyse über ihren Horizont geht, aber der getrübte Blick auf den Depotstand zeigt die Realität.

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188 Postings, 5512 Tage mavyChartanalyse

 
  
    #27
1
28.11.07 08:33
Dafür das Chartanalysten angeblich nicht verstehen was sie tun und nur Fundamentalanalyse zum Erfolg führen soll, sind hier ziemlich viele Charts in diesem Thread. ;)  

6338 Postings, 7637 Tage hardymanDas Doppeltop hat sich vorerst

 
  
    #28
2
02.12.07 19:50
bestätigt. Vom Hoch bei 97 hat das Crude Oil  bis 88 korrigiert.
Wenn die 88 auch noch durchbrochen werdenn, gibt es auch noch ein lower Low, was nach der Markttechnik ein Trendbruch bedeudet.



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Charttechniker wissen nicht ob sie mit Äpfeln, Birnen oder Zitronen handeln, weil Fundamentalanalyse über ihren Horizont geht, aber der getrübte Blick auf den Depotstand zeigt die Realität.

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6338 Postings, 7637 Tage hardymanInteressant

 
  
    #29
2
21.02.08 16:10

Hast du Öl bei 88 Dollar pro Barrel gekauft?

    

21 02 2008

Ab und an bekomme ich eine böse eMail von jemanden, der sagt, dass “Die besten Trading Strategien” ein viel zu einfaches Buch ist - und das all die Strategien die vorgestellt werden nicht wirklich die besten Trading Strategien sind.

Auf meine Frage, wieso denn der Leser dieser Meinung ist, kommt in der Regel: “Das Buch ist zu einfach, das kann nicht funktionieren. Ich hätte mir anspruchsvollere Strategien erwartet.

Ich weiß nicht woher diese Denkweise kommt, aber anscheinend glauben viele, dass ein System nur dann gut ist, wenn es hoch kompliziert ist.

Eine der Strategien die ich im Buch vorstelle ist die Basis-Strategie. Hier suche ich einen Aufwärtstrend, der dann in eine Konsolidierung läuft, und versuche auf der Unterstützung eine Position aufzubauen. Am Widerstand der Konsolidierung verkaufe ich wieder.

Eigentlich recht einfach. Und vielleicht haben gerade deswegen ein paar Leser ein Problem damit dem Buch etwas abzugewinnen.

Aber eigentlich ist klar: diese Leser kannten die “Basics” schon, haben aber wahrscheinlich den Money Management und Psychologie-Teil übersprungen. Oder haben die alle das Öl besser gehandelt? Wenn ja, dann würde ich gerne wissen wie. Mit was für einer tollen Formel wurde da gerechnet?

 



Quelle: Bespoke Investment Group

 

Beim Trading kommt es nun mal nicht darauf an nur eine Strategie zu kennen. Man muss sie auch konstant umsetzen. Und eben daran scheitern viele. Sie suchen den neuesten Indikator, diskutieren darüber wie man am besten Divergenzen handelt, wollen statistische Auswertungen über Chartformationen haben - und verpassen währenddessen einfach mal zu Traden und Signale zu handeln. Tja, die Suche nach dem Heiligen Gral wird nie aufhören….

Es wird immer klarer warum mehr als 80% an der Börse verlieren. Denn: das Buch hat sich 10.000 Mal verkauft. Es gibt also 10.000 Leute, die dieses Signal beim Öl-Handeln hätten können. Mich würde jetzt interessieren wie viele Leute diese perfekte Signal jetzt profitabel umgesetzt haben. (Ich tippe auf unter 100).

Und jetzt wird wieder darüber diskutiert wo Öl als nächstes hingeht. Godmode geht von 120 Dollar je Barrel aus, während andere wiederum aufgrund des Charts Shorts empfehlen …
Harald Weygand, der von einem Break-Out ausgeht und eben Öl bei 120 sieht, nennt die Short-Empfehlung des Bear-Stearns Cheftechniker, der von einem False-Break Out ausgeht sogar “unfassbar”. Das finde ich eigentlich unfassbar. Denn immerhin hat er ja erst vor kurzem seine Bierwette verloren. Woher weiß er, ob es ein richtiger Break-Out ist, oder nicht?

Gute Trader erstellen keine Prognosen. Gute Trader sind Reaktionär.

Aber woher können diese Analysten, die Zukunft vorhersehen? Und wer hat jetzt Recht? Das Lustige ist - es ist egal wer Recht hat. Denn ich habe auch öfter unrecht als recht, aber darum geht es ja nicht. Wenn man recht hat, muss man viel verdienen, wenn man unrecht hat wenig verlieren. (Darum geht es bei den R-Vielfachen).

Aber das klingt halt nicht so schön wie: “Wir glauben, dass Öl jetzt weiter steigt“. Aber wo soll man den Stopp setzen, wie groß soll das Portfolio-Risiko gewählt werden? Und wenn die Analyse funktioniert - wann soll man wieder verkaufen? Nur ein Tipp zum Einstieg ist leider NICHTS wert. Aber die “Klickraten” die all die Werbung finanziert wird eben mit diesen Aufmachern erzielt. (Ob das dann im langfristigen Interesse des Lesers liegt, wage ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen.)

Wie glaube ich, dass sich das Öl weiterentwickeln wird?

Ist mir egal. Ich erstelle keine Prognosen. Meine Aufgabe als Trader ist es meine Strategie konstant und konsequent umzusetzen. Und sie nicht unnötig zu verkomplizieren. Aber zum Glück kann man Trading-Regeln in ein Buch schreiben, und die meisten schaffen es trotzdem nicht zu gewinnen. (Denn das ist ja viel zu einfach, das kann nicht funktionieren…)

Und dann wird noch die Psychologie verteufelt… Verkehrte Welt….

Doch wieder zurück zum Öl: In der New York Times ist jetzt ein Chart über die wilde Geschichte des Ölpreises erschienen (gefunden via be24.at)

 



 

Aber ich glaube es wird auch mit diesem Chart ziemlich schwierig die Zukunft vorherzusagen….

509 Postings, 4912 Tage Bearpawhardyman - dein Doppeltop, welches

 
  
    #30
28.02.08 13:46
sich meit kursen unter 88 USD "bestätigt" hat, hat sich als bösartige Bärenfalle herausgestellte.

Ich verstehe noch immer nicht, warum sich soviele Arivaner ausgerechnet immer wieder die besonders starken Bullenmärkte zum shorten aussuchen: Gold, Öl und €.

Das shortpotential und damit die Gewinnchancen sind höher, wenn man an Hochs von Bärenmärktes shortet als an Hochs von Bullenmärkten (es sei denn man ist hellseher und weiss von einer Trendumkehr....)  

619 Postings, 4913 Tage oljun80Öl

 
  
    #31
28.02.08 13:55
US-Dollar-Schwäche treibt Öl wieder über die 100 USD-Marke
28.02.2008 | 8:31 Uhr | Miriam Kraus (Rohstoff Daily)

Kaum berichtet man vom außerordentlichen Wechselspiel zwischen US-Dollar, FED, Inflation, Spekulanten und Ölpreisentwicklung setzt sich das Spiel prompt weiter fort. Der US-Dollar rutscht gegenüber den wichtigsten Leitwährungen ab und der Ölpreis klettert schon wieder über die 100 US-Dollar-Marke.


Wie alles begann!

Begonnen hat diesmal eigentlich alles mit einem Bericht des Ifo-Instituts von gestern, in dem das in München ansässige Institut einen Anstieg seines Business Climate Index bekannt gab. Mit anderen Worten die deutsche Wirtschaft ist zufrieden und wächst.

Das einzige Problem, dass die Europäer haben, ist die Inflation die an die Tür klopft.

Übersetzt bedeutet dies: das europäische Wirtschaftswachstum ist offenbar doch nicht so arg in Mitleidenschaft gezogen, durch das US-Debakel und die EZB muss keine Leitzinssenkungen vornehmen. Bislang hatte die EZB ihren Leitzins auf 4 % belassen, obwohl EZB-Chef Trichet sich durchaus gedanklich mit einer Absenkung beschäftigt hatte.

Dennoch steht nun eben die Inflation vor der Tür und die Spekulanten gehen nun mehrheitlich davon aus, dass eine Leitzinsabsenkung, schon aufgrund des Inflationsrisikos nicht passieren wird. Daraufhin legte der Euro natürlich gegenüber dem US-Dollar zu.

Weiter ging es nun mit der Veröffentlichung neuer Daten durch das US-Handelsministerium, die wie inzwischen üblich nicht gut waren. Die Wirtschaft schwächt sich ab und nun geben die Amerikaner weniger Geld aus. Unternehmen bestellen und investieren weniger. Die Aufträge für Long-Lasting US-Produktionsgüter fielen im Januar um 5,3%. Aufträge für Kapitalgüter mit Ausnahme von Flugzeugen fielen um 1,4%. Auch der Immobilienmarkt macht weiterhin Sorge. Die Verkaufsrate neuer Häuser sank um weitere 2,3% im Januar.


Die Folge: Dollar fällt auf Rekordtief gegenüber dem Euro

Daraufhin glitt der US-Dollar weiterhin ab und fiel auf ein Rekordtief von 1,5105 $ gegenüber dem Euro. Das ist der tiefste Stand des US-Dollars seit dem Debut des Euro im Jahre 1999.

Der US-Dollar verlor aber auch an Wert gegenüber dem Yen, dem australischen und Neuseeland-Dollar und den 10 wichtigsten asiatischen Währungen. Der Thai-Baht ereichte sogar ein 11 Jahres-Hoch.


Der Dollar verliert an Wert und heizt die Inflation an

Die Folge für die Ölspekulanten, die gegenwärtig so massiv im Markt vertreten sind, ließ nur eine Entscheidung zu: auf steigende Preise setzen.

Die US-Inflation treibt die Preise wie nichts. Die Preisanstiege der letzten zwei Tage korrelieren so stark mit der US-Dollar-Abschwächung, dass eines völlig klar wird. Die Marktteilnehmer setzen auf Rohstoffe und hier ganz besonders auf Rohöl nicht als Rohstoff, der Angebot und Nachfrage unterliegt, sondern auf ein Finanzinstrument zur Absicherung gegenüber der steigenden Inflation.

Auf den Rohölmarkt wirken dabei die Spekulanten mit ihren zahlreichen Netto-Long-Positionen verstärkt ein und erhalten dabei noch Rückenwind durch den FED-Chef.

Ben Bernanke hatte nämlich im Angesicht der neuen schlechten Wirtschaftsdaten verlauten lassen die FED werde rechtzeitig agieren um gegen das Risiko des Abwärtstrends der US-Wirtschaft anzugehen.

So ist es kein Wunder, dass die Wetten auf eine weitere Leitzinssenkung durch die FED sprunghaft nach oben gehen.

Bern Bernanke hat wie wir inzwischen wissen, nicht das allerbeste Timing, denn der US-Dollar befindet sich bereits in einem Teufelskreis. Zunächst die US-Dollar-Schwäche, die zu steigenden Preisen und einer sinkenden Nachfrage führt, die Wirtschaft wächst nicht wie sie soll, der US-Dollar schwächt sich ab usw.

Und dazwischen Ben und die FED-Truppe, die wiederum die Wirtschaft unterstützen wollen, den Leitzins senken und damit den Dollar weiter abschwächen.

Aber wer weiß, vielleicht ist alles eiskalte Berechnung und Bernanke opfert bewusst den US-Dollar um das Exportwachstum anzukurbeln.

Zum Abschluss noch der Kursverlauf von Light Crude am heutigen Tag



Quelle: Livecharts.co.uk


So long liebe Leser, es werden im Übrigen weiterhin steigende Rohöl-Lagerbestände in den USA erwartet, wir werden sehen ob das Angebots-und Nachfrageverhältnis Eindruck auf den Markt macht...


© Miriam Kraus
Quelle: Auszug aus dem Newsletters Rohstoff-Daily


Rohstoffe Global Real-Time





 

491 Postings, 5427 Tage siggilederDer Öl- Preis wird wohl heute noch ein neues ATH

 
  
    #32
05.03.08 17:25
erreichen, aufgrund der wohl rückläufigen Bestände so werden es die Analysten wohl sagen und den hohen Euro- Kurs.  

491 Postings, 5427 Tage siggilederHeute Gewinnmitnahmen ?

 
  
    #33
07.03.08 15:53

491 Postings, 5427 Tage siggilederSchwacher Doller treibt den Öl- Preis eventuell

 
  
    #34
11.03.08 12:03
bis zur 110 Doller- Hürde.  

6002 Postings, 6769 Tage tschechewas ist mit dem öl

 
  
    #35
17.03.08 18:40
--6% was ist da los  

6338 Postings, 7637 Tage hardymanEingangsposting wieder aktuell

 
  
    #36
1
19.03.08 17:50
Ölpreis bald bei 100$*ggg*
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6338 Postings, 7637 Tage hardymanSchade Gold ist mir durch die Lappen

 
  
    #37
2
19.03.08 17:59
gegangen, wunderschöner Abwärtstrend nach Markttechnik im Stundenchart.
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1 Posting, 93 Tage KarolinsbrzaLöschung

 
  
    #38
23.04.21 06:31

Moderation
Zeitpunkt: 23.04.21 15:05
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