Neues von "Big Brother is watching you"


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Neuester Beitrag: 21.06.20 14:58
Eröffnet am: 21.06.20 14:55 von: 007_Bond Anzahl Beiträge: 2
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6025 Postings, 1426 Tage 007_BondNeues von "Big Brother is watching you"

 
  
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21.06.20 14:55
Oracle: Datenpanne mit Milliarden Einträgen enthüllt riesiges Tracking-Netz
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat der Datenbankkonzern Oracle die Spuren von Online-Nutzern verfolgt und ein umfangreiches Tracking-Netzwerk aufgebaut. Eine massive Datenpanne hat jetzt Einblicke in die entsprechenden Aktivitäten des Konzerns aus dem Silicon Valley gegeben. Die Panne hat der Sicherheitsforscher Anurag Sen entdeckt. Auf einem ungesicherten, ohne Passwort zugänglichen Server stieß der Experte auf ein Verzeichnis mit Milliarden personenbezogener Datensätze, die für jedermann offen einsehbar waren.

Unbeschreiblich – wie aufschlussreich Daten sein können

Sen hat Oracle inzwischen über seinen brisanten Fund informiert, die klaffende Sicherheitslücke ist der Firma zufolge wieder geschlossen. Das US-Magazin TechCrunch hatte nach eigenen Angaben zuvor Gelegenheit, die Datenbank über den eingeschalteten Informanten zu überprüfen. Diese enthielt demnach Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen und andere personenbeziehbare Daten von Nutzern aus aller Herren Länder. Darunter seien auch sensible Browsing-Verläufe gewesen, die von Shopping-Touren im Web bis zu Abbestellungen von Newsletter-Abonnements reichten.

https://www.heise.de/news/...ellt-riesiges-Tracking-Netz-4790339.html

So viel also zur DSGVO! Ein Papiertiger - die Konzerne spotten offenbar darüber. Die DSGVO scheint ja nur dazu geschaffen sein, um kleine mittelständische Unternehmen zu zerstören, damit die großen Konzerne den "Kuchen" unter sich alleine aufteilen können. Oder warum passiert nach solchen Vorfällen nie etwas? Wo sind denn die Datenschutzbehörden - im Tiefschlaf? *lol  

6025 Postings, 1426 Tage 007_BondMeldung an die Aufsichtsbehörden blieb aus!

 
  
    #2
21.06.20 14:58
Nach kalifornischem Recht und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wäre Oracle eigentlich verpflichtet gewesen, die zuständigen Aufsichtsbehörden über das Leck binnen enger Fristen zu informieren. Dem Bericht nach versäumte der Konzern dies aber bislang.  

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