Euro/US-Dollar


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Neuester Beitrag: 19.04.07 01:36
Eröffnet am: 23.11.06 13:08 von: moebius Anzahl Beiträge: 13
Neuester Beitrag: 19.04.07 01:36 von: moebius Leser gesamt: 4.551
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1424 Postings, 7353 Tage moebiusEuro/US-Dollar

 
  
    #1
3
23.11.06 13:08
Grundlage für meine Analyse und Prognose bilden vier Wechselkurs-Kriterien, von denen drei annähernd bzw vollständig erfüllt sind und eins bis dato offen bleibt.
Zwei Kriterien weisen Besonderheiten auf, durch definierbar zeitliche Verzögerung zu wichtigen Ereignissen, von denen ich eins hier in der Vergangenheit schematisch dargestellt habe. Sollte sich dies bis zu einem gewissen Punkt weiterhin bestätigen, werde ich es später darlegen.
Solange nicht alle Kriterien erfüllt werden, bleibt ein Alternativ-Szenario möglich.
Charttechnische Einzelheiten folgen.








 

1424 Postings, 7353 Tage moebiusLong Signal bestätigt o. T.

 
  
    #2
24.11.06 11:49

1424 Postings, 7353 Tage moebiusSchaut mal auf den aktuellen $-Kurs

 
  
    #3
09.12.06 01:49
Seit dem Ausbruch sollten wir uns an neue Bandagen gewöhnen.
Ich schreib das schon mal vorsorglich für mehrere Märkte.  

1424 Postings, 7353 Tage moebiusKursziele

 
  
    #4
23.12.06 00:52
Der Euro wird zum Dollar nächstes Jahr bis mindestens 1,36 steigen.
Obwohl noch etwas früh gehe ich schon jetzt sogar noch etwas höher in Erwartung auf 1,41 - 1,43.
Dann schauen wir mal weiter wenn es soweit.
Erst nachhaltiges überschreiten von 1,46 sähe ich als Schmerzgrenze.
Eine Trendumkehr würde sich derzeit erst nachhaltig unter 1,29 erkennbar machen.
Die Wahscheinlichkeit dafür erachte ich als sehr gering.

Wer hier von Optionsscheinen profitieren will, dessen Wissen ist gefragt, da dies nicht in Windeseile geschehen wird und nur ausgewählte Produkte geeignet sind. Dafür um so mehr.

 

863 Postings, 5008 Tage Kalter KaffeeOuhh, da setz ich dagegen!

 
  
    #5
23.12.06 06:43
Runter gehts! IMO  

1424 Postings, 7353 Tage moebiusDas Ende des Monopolgeldes

 
  
    #6
2
23.12.06 15:12
Mit freundlicher Genehmigung von Hans Eisenkolb

Das Ende des Monopolgeldes ist schon abzusehen. Nachdem Jahrtausende lang das Monopolgeld - zuerst als Bimetallwährung und die letzten 100 Jahre 1873 bis 1973 als Goldwährung nach jedem systembedingten Zusammenbruch wieder errichtet wurde, ist nun das auf dem Dollar als Weltreservewährung aufgebaute System unhaltbar geworden. Es gab keine Bremse und die Dollarmenge wurde bis zur faktischen Wertlosigkeit erhöht.

Nur dadurch, daß den Leuten, die mit den Dollars etwas kaufen würden ihr Arbeitsertrag durch den Zinsanteil, Steuern und Monopolgewinnen in den Endverbraucherpreisen um mehr als 90% verkürzt wird und die Nettozinsbezieher nur mit einem winzigen Teil ihres Zinseinkommens Nachfrage damit auf dem Warenmarkt halten, blieb bisher der scheinbare Wert des Dollars und der meisten mit ihm verbundenen Währungen erhalten. Nun ist aber ein Zustand erreicht worden, wo kaum 1% der Geld und Geldguthabenmenge durch Waren auf dem Markt gedeckt ist.

99% sind wertloses Papier ohne Gegenwert. Der Zusammenbruch wird diesmal total und weltweit sein. Der Dollar und alle anderen Währungen (auch der Euro) auf derselben Basis werden durch Wertlosigkeit ihre Tauschmittelfunktion nicht mehr ausüben können und nur in Regionen, wo rechtzeitig ein kaufkraftstabiles Tauschmittel in Umlauf gebracht worden ist, wird eine arbeitsteilige Wirtschaft aufrecht erhalten werden können.

Die Besitzer der großen Geldguthaben müssen befürchten, daß manche unter ihnen, doch einmal ihr Geld auf den Markt werfen werden und wie sicher dann diejenigen sein werden, die rechtzeitig auf Realbesitz umgestiegen sind, ist dann auch die Frage. Sie sind dann ja nicht mehr anonyme Geldgeber und der großen Masse der hungernden Besitzlosen bekannt.

Es schaut so aus, als ob die Situation auch schon von manchen erkannt worden ist und im Gegensatz zu früher, werden die beginnenden Selbsthilfeversuche mit alternativen Tauschmitteln nicht mehr schon im Keim erstickt sondern toleriert.

Selbst die grßen Zinsbezieher beginnen zu sehen, daß eine friedliche Welt der Zusammenarbeit auch in ihrem Interesse ist. Zumindestens tun es einige unter ihnen. Vielleicht finden sich einmal auch welche, die aktiv mithelfen, um so eine Welt sicher zu stellen, wenn das alte Weltwährungs- und Wirtschaftssystem zusammenbricht.

 

1424 Postings, 7353 Tage moebiusÜber die Abhängigkeit des Buchgeldes vom Bargeld

 
  
    #7
27.12.06 03:17
Von Hans Eisenkolb

Das Buchgeld ist von den Eigenschaften und dem Wert des Bargeldes abhängig. Das ist vorläufig eine Behauptung, die aber bewiesen werden kann, wenn man beobachtet, wie sich der Wert eines allgemein anerkannten Tauschmittels (Bargeld) auf dem Markt bildet. Der bildet sich nämlich unter handeln und feilschen zwischen Verkäufern als Anbieter von Waren und Käufern als Nachfrager mit Geld. Dabei bildet sich durch konkurrierende Verkäufer und verschiedene Käufer ein regional einheitlicher Preis von einzelnen Waren auf einem Markt.

Theoretisch ist es der Preis aller Waren, der dann den Wert des Geldes bestimmt. Geld ohne Waren, die man dafür kaufen kann, wäre wertlos. In der Praxis wird der Wert des Geldes und seine Veränderung durch die Preise eines repräsentativen Warenkorbes gemessen. Meistens wird dafür der Verbraucherpreisindex genommen und Bargeld ist so zu einem Wertmaßstab geworden.

Der Prozess der Preisbildung für einzelne Waren auf dem Endverbrauchermarkt hat Einfluß auf das Angebot und die Produktion dieser einzelnen Waren, denn wenn kein kostendeckender Preis erzielt werden kann, wird eine weitere Erzeugung unterlassen. Das hat aber auf das Gesamtpreisniveau (gemessen mit einem Index) wenig Einfluß. Die Nachrichten über die erzielbaren Preise laufen für die Allgemeinheit und die meisten Wirtschaftstheoretiker unerkannt sehr schnell den Produktionsweg zurück und beeinflussen die Konjunkturentwicklung.

Häufen sich nämlich die Fälle, wo keine kostendeckenden Preise mehr erzielt werden können, beginnt ein Kampf um Absatzmärkte. Es entsteht Arbeitslosigkeit und damit weitere Nachfrageeinbrüche und eine Deflationsspirale beginnt. Jeder kann sein Einkommen nur einmal ausgeben und Nachfrage nach Waren halten. Sinken die Einkommen der Allgemeinheit, müssen auch die Preise sinken.
Ein Verkauf auf Kredit hat keinen Einfluß auf die Preise mehr. Es ist ein Verkauf mit späterer Zahlung zu einem Preis der Vergangenheit und er kann das preisdrückende Warenüberangebot der Gegenwart auf dem Markt nicht mehr verringern.

Eine Zahlung mittels Buchgeld ist eine Zahlung durch Geldguthabenübertragung, bei der kein Bargeld verwendet wird und bei der ein Mittelmann eingeschaltet werden muß. So eine Zahlung verursacht zusätzliche Kosten, die aber in einer langen Zeit mit einem hohen Zinsniveau von der Mittelsmännern, den Banken, versteckt werden konnten. Dadurch wurde der Eindruck erweckt, als ob Buchgeld dasselbe wäre als Bargeld und eigenständig preisbildend wäre. Dabei ist es einerlei, ob jemand sein Einkommen durch Zahlung mittels Bargeld ausgibt oder durch Guthabenübertragung.

Mit sinkendem Zinsniveau können die Kosten der Übertragungen aber nicht mehr versteckt werden und deshalb verschwand seit 1995 in der USA auch die Hälfte des Buchgeldes und es häufen sich langsam die Geschäfte, die keine Buchgeldzahlungen mehr akzeptieren.

Die Banken haben sich da neben ihrem legitimen Geschäft als Kreditvermittler ein zusätzliches lukratives Geschäft aufgebaut, weil sie die wahren Kosten verschleiern konnten und dadurch wurde auch die wahre Natur des Buchgeldes als letztendlich vom Bargeld und dessen Preisbildungsmechanismus abhängige Guthabenübertragung genau so verschleiert.

Manche Geldreformer erkennen die Abhängigkeit des Buchgeldes vom Bargeld nicht und besonders nicht, daß die Abhängigkeit bei einem niedrigeren Zinsniveau verstärkt wird. Verändert man das Bargeld, wie es bei Freigeld passiert, müssen die Banken auch das Buchgeld verändern. Nehmen sie Bargeld auf ein Girokonto, haben sie ja die damit verbundenen Kosten und müssen die weitergeben. Gerade an Freigeld kann man die Abhängigkeit des Buchgeldes vom Bargeld ganz klar erkennen.

Selbst in Ländern mit best ausgebildetem Bankensystem werden laut Helmut Creutz noch 60% der Endverbraucherzahlungen mit Bargeld abgewickelt und diese Zahlen beziehen sich nur auf die steuerlich erfassten Zahlungen.

Die selbst bei den gesetzestreuen Deutschen etwa 30% Schwarzabeit und Schwarzgeschäfte scheinen da nicht auf. In südlichen Ländern können das in manchen Branchen auch 80% sein.  

1424 Postings, 7353 Tage moebiusTztztz

 
  
    #8
1
27.12.06 03:19
kleine Ferkelchen -
dezent oder gar nicht !  

13197 Postings, 5170 Tage J.B.Servus

 
  
    #9
27.12.06 03:22
Bist Du in Öl oder was??  

52627 Postings, 5703 Tage LibudaDer Dampfer beginnt sich zu drehen

 
  
    #10
1
27.12.06 10:42
hoffentlich habt Ihr den Dreh raus und lasst Euch nicht von Bänkstern, die Euer Bestes wollen (Euer Geld), gegen den Dollar positionieren. Von dem nicht Ernst zu nehmen Pseudo-Gesülze von moebius ganz abzusehen, das ich für unverantwortlich halte - denn der eine oder andere mit ökonomischen Dingen nicht so vertraute nimmt das Pseudo-Gesülze vielleicht auch noch für bare Münze.

Aktuell: US Handelsbilanz Oktober

12.12.2006 - 14:31:24 Uhr
terminecheck.de
Uhrzeit: 14:30
Ort: Washington, D.C.
Land: Vereinigte Staaten von Amerika
Uhrzeit vor Ort: 08:30

Veröffentlichung der US-amerikanischen Handelsbilanz (International Trade) für Oktober 2006


aktuell:

Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für Oktober ein Defizit in Höhe von 58,9 Mrd. US-Handelsbilanz weist für Oktober ein Defizit in Höhe von 58,9 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus im Bereich 62,0 bis 63,3 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat hatte das Defizit noch bei 64,259 Mrd. US-Dollar gelegen. Der Vormonatswert wurde von 64,3 Mrd. US-Dollar revidiert.
Das Defizit im Aussenhandel der USA war im Oktober zum Vormonat um 8,4 Prozent auf 58,9 Milliarden US-Dollar gesunken. Dies war der stärkste Rückgang seit fünf Jahren. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Defizit von 63,4 Milliarden Dollar gerechnet.


Ich will zwar jetzt nicht Behauptung aufstellen, dass wenn es in diesem Tempo weitergeht, das Defizit in 10 Monaten verschwunden ist (wie das Weltuntergangspropheten im umgekehrten Fall normalerweise tun), aber man kann feststellen, dass es in der letzten Zeit nicht mehr steigt. Durch den zuletzt wieder gestiegenen Euro wird es in nächsten Monaten allerdings vermutlich wieder leicht ansteigen. Jawohl, Ihr habt richtig gelesen, bei meiner Begründung im letzten Satz. Denn kurzfristig ist es nicht so, dass die Handelbilanz-Defizite der USA mit steigenden Eurokurs (= sinkender Dollarkurs) abnehmen, sondern das passiert nur langfristig. Weil der Preiseffekt (teurere Einfuhren in Dollar) auf kurze Sicht kleiner ist als der Mengeneffekt (Importrückgang durch höhere Importpreise), erhöht eine Dollarabwertung kurzfristig das Defizit, während das auf längere Sicht anders ist
   
 

1424 Postings, 7353 Tage moebiusLangsam bröselt der US-$ dahin

 
  
    #11
1
16.03.07 12:43
Mein genannten Kursziele kommen in Reichweite, schleppend aber sicher.

Da die USA aufgrund ihres vielen selbst verzapften irrationalen Überschnwangs zunehmend in Bedrängnis geraten und längst auf der ganzen Welt verhaßt sein dürften, könnten schon sehr bald nur ein paar kleine Fünkchen ausreichen um ein riesigen Flächenbrand zu entfachen.
Ob ihre teuflischen Hintermänner sowie ihre weltweiten Marionetten das so wollen und längst eingeplant haben? Ich fürchte ja.
Militärische Aktionen, China und/oder Rußland, ein Ölpreisanstieg in ungeahnte Höhen, jede Menge wirtschaftliche wie strukturelle Probleme innerhalb der USA, ausartende Überschuldung und Zwangsliquidierungen oder auch nur Ernteausfälle durch die plötzlich verschwundenen Bienen könnten einige von vielen Auslösern sein und die USA im Chaos versinken lassen.
Wie das aussehen könnte in God's own Country, in dem quasi jeder Haushalt bis über die Zähne schwer bewaffnet ist, Sicherungen sehr leicht und schnell durchbrennen können und im Ernstfall nicht lange gefackelt wird bleibt den Phantasien vergleichsweise zivilisierter Mitteleuropäer überlassen. Immerhin besteht damit die reale Chance, dass sich die USA mit einer überwältigenden Vielzahl hausgemachter, eigener Probleme konfrontiert sehen, womit ihnen weniger Zeit und Energie bleibt, sich zusätzlich den Problemen anderer zu widmen.
Mit etwas Glück für die Restwelt könnten sie sogar buchstäblich in ihrer eigenen Scheiße ersticken.
Rationale Handlungen der Verantwortlichen dürfen dennoch nicht erwartet werden - ganz im Gegenteil.

Bitte nicht vergessen, dass der Euro lediglich ein US-Dollar Derivat darstellt und somit an deren Tropf hängt.
Das war schließlich der Grund für die Währungsreform. Und die nächste kommt bestimmt.

Vorsorgeplanungen sollten an dieser Stelle langsam aber sicher abgeschlossen werden.
 

1424 Postings, 7353 Tage moebiusNoch ein Fünkchen

 
  
    #12
21.03.07 20:35
und wir sehen 1,36.
Kein Grund zur Sorge, außer derer inflationärer Art.  

Bitte vergeßt den Schmarrn von Kaufkraftparitäten, wenn ihr die Verhältnisse nicht genauestens einzuschätzen wißt.
 

1424 Postings, 7353 Tage moebiusLöschung

 
  
    #13
19.04.07 01:36

Moderation
Moderator: bb
Zeitpunkt: 19.04.07 11:32
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß / Beleidigung

 

 

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