Epigenomics auf dem Weg zur FDA Zulassung?!
Geolong und Jamann haben es in den vergangenen Wochen in diesem Forum wunderschön beschrieben, einfach mal die Namen in das Suchfeld eingeben, tolle Beiträge, lesenswert.
Alle Optionen offen. Hoffentlich keine Heuschrecke oder etwas mit Optionen/Warrants. "Die Chinesen" sitzen jedoch am längeren Hebel, ohne die 25 Prozent geht wohl garnix. Schaue mir jetzt nochmal die Aktionärsstruktur auf der Homepage an, bin da nicht aktuell.
Ja, es wäre schön, wenn sich die alten Mitstreiter geolong, jamannn nochmal äussern. Auch gerne nikodimi, hal etc. Und sorry, wenn ich viele nicht genannt habe.
Warum stehen viele nicht an der Seitenlinie? Man liebt das Risiko und die ersten Prozente Kursanstieg sind die Süssesten. Es kann schnell gehen. Zudem der Glaube an das Potential von Epi, auch wenn es dafür Geld braucht. Dafür ist das Risiko natprlich viel höher!
"China will be as big as The US" sagte Hamilton zu Nikodimi auf dem Eigenkapitalforum im November 2016.
Die potentiellen Einnahmen aus China kosten EPI gar nichts, da BioChain sowohl Vertrieb als auch Produktion übernimmt, epi erhält je Test einen Anteil "im mittleren 1-Stelligen Prozentbereich"), wenn also China "läuft", fließen EPI bei sagen wir 15 Mio Test / Jahr (von 290 Millionen Vorsorgeberechtigten) ca. 45 Mio USD jedes Jahr zu (bei 3 USD je Test die ich hier als Annhame einrechne).
Dafür gebe ich jetzt nicht wegen 5-10 Mio benötigtem Kapital ab August 2018 diese Lizentvereinbarung weg.
Lieber bezugsrechtskapitalerhöhung zu 3,5 € x 3 Millionen Aktien = rund 10 Millionen und anschließend von den Einnahme profitieren.
Uns selbst ohne Bezugsrechtskapitalerhöhung lassen sich bei diesen Aussichten die 10 Mio durch WSV etc. Organisieren.
ePI muss nur endlich mal hierzu Kalkulationen vorlegen, damit Investoren das prüfen können, das macht Manager nicht, China wird nach wie vor in der offiziellen Darstellung bedeckt gehalten, nur auf Nachfrage bekam man aus der Telkon gestern raus ( Borstiger hatte das dankenswerterweise gestern erwähnt) dass schon einige Provinzen mit Der Erstattung durch sind.
Ich erwarte von EPI, bei der " Prüfung der Optionen", dass man nun mal mit dem Versteckspiel aufhört, tut man das nicht, weis ich auch was läuft, dann bestehen die Optionen vorwiegend aus der weiteren Übernahme durch die Chinesen.
Für GH gilt es jetzt ausschließlich sich um USA zu kümmern und die Finanzierung. Alles andere ist für ihn und für uns nicht kalkulierbar, da die Entscheidungen andere treffen.
Diese Informationen dienen der Meinungsbildung, sind ohne Gewähr und stellen keine Handlungsempfehlung dar. Dieses gilt auch für zukünftige Postings ohne nochmalige Wiederholung dieser Erklärung. Das für einige hier im Forum, die den Kurs fälschlicherweise mit unserer Initiative in Verbindung brachten.
Zum Sachstand nach der gescheiterten Übernahme:
(stellt nun nach den Postings der wirklich Sachkundigen nur eine Zusammenfassung dar)
- Adhoc-Meldungen der Epigenomics AG
Diese Meldungen (mit den entsprechenden Auswirkungen) sind vollkommen unabhängig vom Übernahmeversuch zu sehen. Die Umsätze, Finanzen, Produkte und die Pipeline sind nämlich mit und ohne Übernahme gleich.
Die Darstellung und der Zeitpunkt der Veröffentlichungen verzerren allerdings aus unserer Sicht das Bild und Potential unserer Firma.
Die Pflichtveröffentlichung nach §92 Absatz 1 Aktiengestz -Verlustanzeige- zieht zwangsläufig die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung nach sich. Das ist in diesem Paragraphen gesetzlich so geregelt. Also kein Grund zur Verunsicherung oder von Firmenpleite etc. zu sprechen.
Vielmehr stellt die Epigenomics AG im gestrigen Q2 Bericht die Finanzierung bis in das dritte Quartal 2018 als gesichert dar (Wandelanleihe eingerechnet). Die ao. Hauptversammlung eröffnet uns Aktionären nun die Chance weitere Informationen zu bekommen und entsprechenden Einfluss zu nehmen.
In der gestrigen Telefonkonferenz wurden diese Aussagen bestätigt.
Mit besten Grüßen die Epizaunkönige
Kontakt: epizaunkoenige@mail.de
OLD_TIU.......das ist aber bekannt. Nur ist Krebs im Nasen-Rachen-Raum sehr sehr selten.
Deswegen macht es wenig Sinn, hier ein Produkt auf den Markt zu bringen mit dem Ziel, Umsätze im Millionenbereich zu generieren.
Häufiges ist ja häufig.......Dickdarmkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs stehen seit vielen Jahren in den Sterblichkeitsstatistiken ganz oben. Deswegen macht es Sinn, für diese Krankheiten blutbasierte Früherkennung zu etablieren. Und deswegen macht EPI es an dieser Stelle goldrichtig!!
Wenn ich mich nicht irre:
Top 3 der Krebse beim Mann: Dickdarm, Lunge und Prostata
Top3 der Krebserkrankungen der Frau: Dickdarm, Brust und Lunge
Mein Beitrag war nicht ohne Grund als IRONIE gekennzeichnet.
Mir ging es vor allem um den Tenor des Artikels "Erster Erfolg für Bluttest". Epi hat einen zugelassenden Bluttest (klar andere Erkrankung) und die schreiben hier als ob hier etwas völlig neues gelungen ist mit dem Bluttest. So klärt sich auch warum Millionen für Marketing einbeplant werden müssen :(
Verfahren in den Niederlanden mit Stuhltest in verbesserter Form (neuer immunchemischer Stuhltest). Eine weitere Möglichkeit ist ein Atemtest der auf der Tagung in Heidelberg vorgestellt wurde. Was will ich damit ausdrücken. Es gibt viele Ansätze und auch Möglichkeiten. Sich da zu behaupten, das wird doch sehr schwierig für Epi. Es fehlen die Alleinstellungsmerkmale und ein vernünftigen Preis.
Epi hat im ersten Halbjahr 527 TEUR an Umsatzerlöse generiert jedoch einen Periodenfehlbetrag von – 6.474 TEUR (Gesamtperiodenfehlbetrag von – 6.167 TEUR). Dies bedeutet, dass Epi 1.128% (1.070%) mehr Geld in der Periode verbrennt als es durch Umsätze einnimmt. In Worten ausgedrückt heißt das, dass Epi sein operatives Geschäft nicht durch seine Umsatzeinnahmen finanzieren kann. Das ist schlecht, denn es zeigt, dass Epi nur aus der Substanz lebt. Die ist jedoch irgendwann aufgebraucht wie man ja auch anhand der EK-Entwicklung sehen kann – nur noch 8.470 TEUR im Gegensatz zum Jahresabschluss 2016 von 14.424 TEUR. Dies bedeutet eine Reduktion des EK von ca. 41% in einem halben Jahr. Alles auch erkennbar am EBITDA erwartet laut Meldung EPI -12,5 TEUR bis – 14,0 TEUR.
Wenn man jetzt noch den Bestand an liquiden Mitteln und den Äquivalenten betrachtet, dann sieht man das Epi noch 6.802 TEUR an Zahlungsmittel und Äquivalente hat. Schreibt man dies fort erkennt man ceteris paribus, dass Epi zum Jahresende 2017 noch 328 TEUR (635 TEUR) haben wird. Selbst unter der Annahme, dass die Wandelschuldverschreibung in Höhe von 6,7 TEUR realisiert wird – wobei die Höhe nach dem Kursverfall nicht mehr sicher ist, es könnte auch um einiges weniger werden – sieht man unter Forstschreibung ceteris paribus der operativ benötigten Mittel, dass die angenommenen 6,7 TEUR lediglich ein weiteres Halbjahr ausreichen würden. Als Schlussfolgerung bedeutet dies aufgrund der von Epi gemeldeten Zahlen, ob es uns passt oder nicht, dass Epi dann die Zahlungsmittel fast aufgebraucht hat und demnach in der darauffolgenden Periode zahlungsunfähig sein würde. Selbst wenn wir einmal davon ausgehen, dass EPI Anfang 2018 die Zusage der Vollerstattung bekommen würde, glaube ich nicht, dass sie innerhalb eines halben Jahres 6.000 TEUR und mehr hieraus generieren könnten. Das benötigt mehr Zeit. Daher benötigt Epi dringend einen Rettungsanker. Da es sich hierbei um die Betrachtung der kurzfristigen Planung handelt (bis ein Jahr), muss jetzt ganz schnell etwas geschehen. Die Zeit spielt gegen Epi.
Es sei denn – was meine Vermutung ist – der chinesische Investor nutzt die Gelegenheit und schluckt Epi. Das was ich vor Wochen schon gesagt habe, egal wie das Übernahmeangebot ausgeht, wenn der chinesische Investor will , dann holt er sich Epi und das jetzt sogar noch viel günstiger. Daher meine damalige Aussage wir haben alle verloren egal wie das Übernahmeangebot ausgeht.
Alle anderen Kennzahlen wie CF, OFCF, ROI, ROE lasse ich jetzt mal einzelhaft außer Betracht, die kann ja ein jeder selber sehen.
1 Aussage: Wir haben alle verloren, der chinesische Investor wird Epi entweder per Annahme des Angebotes übernehmen oder er wird die Möglichkeit haben, diese viel günstiger zu bekommen.
Ergebnis: eingetroffen.
2 Aussage: Es wird kein neues, höheres Angebot geben. Ergebnis: eingetroffen
3. Aussage: Wenn das Angebot nicht angenommen wird, dann wird der Kurs gewaltig fallen.
Ergebnis: eingetroffen
4. Aussage: Ich habe mich sogar tendenzielle festgelegt und gesagt, dass der Kurs weit unter EUR 5 fallen wird. Ergebnis: eingetroffen, wir haben schon die 3 vor dem Komma aufleuchten sehen.
5. Aussage: Die beste Alternative ist bei Kursen über EUR 7 zu verkaufen. Ergebnis: eingetroffen
6. Aussage: Die hier getroffenen exorbitanten Kursausagen werden nicht eintreffen, ganz im Gegenteil. Epi ist überbewertet. Die Investoren haben das erkannt, der Markt sowieso. Und wenn man mal eine SOTP-Analyse machen würde, dann wären die 7,52 EUR der faire Wert gewesen und darin sind zukünftige Aussichten ausgehend von den vorhandenen fundamentals berücksichtigt. Ergebnis: eingetroffen
7. Aussage: Der chinesische Investor wird sich EPI zu günstigeren Preisen holen. Ergebnis. Noch offen.
Somit sind bis auf Aussage 7 alle zeitigen Vorhersagen von mir – diese waren noch zu Zeiten in denen die Angebotsphase noch lief – eingetreten.